qooly

Von Katharina Deppe

31.900 Besucher, 470 Redner, über 800 Aussteller auf einer Fläche so groß wie zehn Fußballfelder – das war die dmexco 2014. In diesem Jahr war auch meine Kollegin Julia für einen Maisberger-Kunden vor Ort. Grund genug, sie nach ihren Eindrücken von einer der größten Messen der digitalen Wirtschaft zu fragen. Denn das Motto „Entering new dimensions“ war Programm: „An der dmexco kommt man in der Marketing-Branche nicht mehr vorbei. Sie ist in den letzten Jahren unheimlich schnell gewachsen und zu DER deutschen Fachmesse für digitales Marketing geworden“, sagt meine Kollegin Julia. Welche Erfahrungen hat sie auf der Messe gesammelt? Und was macht Julia am PR-Beruf am meisten Spaß?

Zwei Tage lang war Julia für einen unserer Kunden in Köln unterwegs. Sie hat Kontakte geknüpft und gepflegt, Hintergrundgespräche geführt, sich über aktuelle Themen und Trends informiert: „Die dmexco wird immer internationaler – es kommen Kaufinteressierte und Verkäufer aus den USA, aus dem nahen Osten, aus ganz Europa. Faszinierend, so vielen Menschen verschiedener Nationalität zu begegnen, die alle im gleichen Berufsfeld arbeiten.“

dmexco

Es sei gut, auch mal aus dem Büro herauszukommen, Abwechslung zu haben und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. „Kunden und Journalisten auch persönlich kennenzulernen, ist für mich sehr wichtig. In solchen Gesprächen nimmt man sich oft mehr Zeit und es ergeben sich manchmal ganz andere Möglichkeiten, als es bei einem Telefonat oder per Mail der Fall wäre“, sagt meine Kollegin. Das ist es auch, was Julia an der PR-Arbeit am meisten Spaß macht: Die vielen verschiedenen Menschen, die man kennen lernt; das Fingerspitzengefühl, das man manchmal beweisen muss; die Notwendigkeit, auch mal zwischen den Zeilen zu lesen. Außerdem seien ihre Aufgaben in der Agentur sehr abwechslungsreich: „Ich muss in meiner täglichen Arbeit mit neuen Kunden und Trends umgehen können und verschiedenste Themen mit unseren Partnern finden und weiterentwickeln.“

Auch dadurch, dass unsere Agentur nicht nur national, sondern auch international aufgestellt Kunden betreut, wird die Arbeit im Bereich Public Relations nie langweilig. Neben der alltäglichen Arbeit im Münchener Großraumbüro hat es das Maisberger-Team auch mit Gesprächspartnern aus anderen Ländern zu tun und ab und zu ergibt sich auch die Möglichkeit, selbst ins Ausland zu reisen – etwa, um sich mit einer anderen Agentur oder dem Kunden auszutauschen.

Oder man fährt wie Julia zwei Tage lang auf eine Messe und stellt sich den eingefleischten Marketingprofis. Ich habe meine Kollegin gefragt, ob da irgendwelche Unterschiede zwischen PR-Experten und Marketern deutlich werden: „Werber wollen ihr Produkt im bestmöglichem Licht präsentieren. Journalisten hinterfragen und vergleichen auch schon mal Produkte. Als PR-Berater sind wir meist in der Mitte angesiedelt.“

Was Julia von der dmexco für die Zukunft mitgenommen hat? „Tausend neue Eindrücke und viele neue Kontakte.“ Und fügt lachend hinzu: „Jede Woche muss so ein Messebesuch aber nicht sein, das machen die Füße dann doch nicht mit.“