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Wenn neue Technologien in unser Leben treten, gibt es immer Menschen, die die Entwicklungen gutheißen und vorantreiben möchten und solche, die vor den Konsequenzen warnen, die die Veränderungen auslösen könnten. Freilich gestaltet sich auch unser Arbeitsumfeld heute ganz anders als es unsere erfahreneren Kollegen vor zwanzig, dreißig Jahren noch erlebt haben. Man denke nur an die unzähligen E-Mails, die heute täglich ein- und ausgehen, oder die Allgegenwärtigkeit des Internets ganz allgemein. Ich muss kaum mehr sagen, das kann sich jeder vorstellen.

Nachdem ich vor einigen Woche mit dem Roboterjournalismus ein Thema aufgegriffen habe, dem viele Menschen auf den ersten Blick eher skeptisch gegenüber stehen, soll es heute mal um neuere, technische Gadgets gehen, die uns den Arbeitsalltag bei Maisberger spürbar erleichtern: Apps!

Apps gibt es überall und für (nahezu) jeden Zweck. Und jedes Jahr kommen viele neue Anwendungen hinzu. Haben sie auch in unser Leben bei Maisberger Einzug gehalten? Ja, natürlich. Irgendwie hat doch jeder eine App gefunden, die ihm/ihr das Arbeitsleben erleichtert. Hier ein paar Beispiele:

  1. Der Neuigkeitenstrom:  Alle News immer im Überblick zu behalten, ist manchmal gar nicht so einfach. Immerhin sprudelt das Internet ja nur so über mit mal mehr oder mal weniger relevanten Informationen. Lena (PR Trainee) benutzt darum Feedly und lädt sich alle wichtigen News direkt auf ihr Smartphone. Themen und Medien lassen sich vorher bestimmen, ähnlich wie bei einem RSS-Feed. Das ist nützlich, auch um die Themen der Kundschaft im Auge zu behalten.
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  3. Der Pinnwand-Ersatz: PR Berater zu sein ist ein vielseitiger Job, der Kreativität erfordert und Aufmerksamkeit, um bei allen Entwicklungen immer aktuell mitdenken zu können. Darum denkt Nicole (Social Media Manager) gerne auch auf dem Heimweg noch über Social Media-Aktionen nach. Doch manchmal kommen gute Ideen auch in Situationen jenseits des Arbeitsalltags. Dann greift Nicole zu Trello, ihrem „digitalen Notizzettel“, auf dem sie Gedanken sammeln, Aufgaben zuweisen oder Projekte mit Kollegen teilen kann. Und der Kopf bleibt frei bis man die Idee wieder braucht.
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  5. Das Ablenkungsmanöver: Bei Maisberger arbeiten wir in einem Großraumbüro mit frei auswählbaren Arbeitsplätzen. Das fördert die interne Kommunikation und bringt etwas Abwechslung in den Büroalltag. Meistens geht es bei uns ja ganz gesittet zu, doch wenn zum Beispiel viele Berater telefonieren müssen, dann wird es Verena (PR Account Manager) auch mal etwas zu laut. Besonders dann, wenn sie sich gerade selbst auf einen anspruchsvollen Text konzentrieren muss. Dafür gibt es Noisli, eine App, die beruhigende Soundeffekte abspielt. Seien es Regentropfen, flackerndes Feuer oder Vogelgezwitscher: Irgendwie lassen sich Hintergrundgeräusche damit immer überdecken.
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  7. Das wandelnde Wörterbuch: Englischkenntnisse sind natürlich ein Muss in unserem Beruf. Andere Fremdsprachenkenntnisse können ebenfalls helfen. Brigitte (PR Trainee), die selbst unter anderem Französisch studiert hat, arbeitet für Kunden aus dem IT-Bereich, über deren hochspezialisierte Produkte wir bei Maisberger natürlich in jeder Zielsprache angemessen kommunizieren wollen. Ein Blick ins Wörterbuch hilft da manchmal und ist in digitaler Form – etwa als PONS Wörterbuch – einem schweren Buch im Alltag oft bequem vorzuziehen.
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  9. Das Reiseequipment: Auch in der Geschäftsführung erleichtern Apps das Leben. Etwa dann, wenn mal wieder eine Reise oder ein Termin außerhalb Münchens ansteht. Für Herrn Dr. Alexander Pschera sind das im iPhone vorinstallierte Passbook und der DB Navigator gern genutzte Tools, mit denen sich das Reisen zu Kunden, Tagungen oder sonstigen Veranstaltungen einfacher gestalten lässt. Immerhin funktioniert die Organisation so auch flexibel zwischendurch.
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  11. Das Taschenmikrofon: Ja, natürlich hab auch ich schon erlebt, wie eine App einem spontan aus der Patsche helfen kann. Wo Kollegen früher noch Aufnahmegeräte einpacken mussten, um Interviews für die Nachwelt aufzuzeichnen, konnte ich mir den Smart Voice Recorder aus dem Netz ziehen, als es einmal dringend nötig war. Im Konferenzraum lag dann einfach mein Smartphone anstatt einem herkömmlichen Mikrofon. Ich bin mir sicher, ich entdecke in den nächsten Monaten noch weitere Apps, die ich in Zukunft im Arbeitsleben nicht mehr missen möchte.

Und welche App nutzen Sie?

P.S. Wir machen PR für führende IT-Unternehmen. Sehr gerne sogar, aber nicht an dieser Stelle. Keine der genannten Apps gehört zu einem unseren Kunden 😉

Alexander Jatscha

Alexander Jatscha

Geboren am 18.02.1988 in Sindelfingen. Hat Japanologie und Religionswissenschaft in Tübingen studiert. PR-Trainee seit dem 18.05.2015. Immer neugierig, schreibt gerne und ist am kreativsten, wenn er gute Musik hört.
Alexander Jatscha