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Erster April. Die Türen der Agentur „Maisberger“ öffnen sich für mein zweimonatiges Praktikum. Zu Beginn hatte ich nicht wirklich eine Idee, was mich genau erwartet. Ich komme ja schließlich „nur“ nach der Schule zu Maisberger und nicht nach oder während eines Studiums. Zu Beginn habe ich ehrlich gesagt nicht allzu viel von den Inhalten der Meetings verstanden. Was wollen die „pitchen“? Welche „Clippings“ sind das, und was wollen diese Reportings von mir? Ich wusste anfangs nur, dass es Teams gibt und ich meine eigene rote Kiste habe. Wie läuft so ein Alltag in einer PR-Agentur also ab? Das erfahrt ihr in diesem Blog-Beitrag.

Der richtige Start in den Tag

Einen Monat unterstütze ich jetzt schon das HC2- und das IT-Team und erfahre von Tag zu Tag mehr über deren Kunden, Aufgaben und natürlich, wie Maisberger so wirklich funktioniert. Die Arbeit kann so wirklich erst beginnen, wenn jeder seinen Vorrat an Tee und Kaffee an seinem Tisch hat. Wenn dann jeder – nach gut überlegter Suche – seine Platzwahl getroffen und sich final installiert hat, geht es los in der Werkstatt. Das fleißige und lautstarke Getippe auf den Tastaturen beginnt. Den Schwall an E-Mails beantworten, Pressemitteilungen versenden, Artikel schreiben, und dazwischen natürlich nicht vergessen auf Nachrichten von Kollegen mit lustigen Gif’s zu reagieren. Jedoch wird die Arbeit jeden Morgen zum gleichen Zeitpunkt kurzfristig unterbrochen. Auf einmal strömt ganz Maisberger zum Eingangsbereich: der Brotzeitmann ist da! Essensreserven für den Tag kaufen, und schon geht es zurück an den Schreibtisch.

Mitmachen, Mitreden, Mitlernen

Kurz darauf folgt schon ein wöchentliches Teammeeting. Für mich jedes Mal wieder DIE Gelegenheit, die Thematiken besser zu verstehen, die Kunden detaillierter kennenzulernen und mehr über aktuelle Aufgaben und Challenges des Teams zu erfahren. Das Besondere für Praktikanten an diesen Meetings: Auch du darfst Ideen, Input und deine Meinung zum dem Gesprächsverlauf beitragen, anstatt nur stumm dabei zu sitzen und Aufgaben übernehmen  Neben Briefings schreiben, Pitches, Coverage Reports anlegen, habe ich auch mein ganz eigenes Projekt bekommen: einen internen Newsletter für Maisberger gestalten. Nachdem alle Aufgaben verteilt sind und jeder seine Sorgen von der Seele reden konnte, geht der Agenturalltag weiter. Nach solchen Meetings muss jedoch oft die Kaffeetasse nachgefüllt werden, aber da der lange Weg zur Kaffeemaschine recht schnell sehr einsam werden kann, schnappt man sich unverzüglich einen Kollegen, der ebenso nach einem kleinen Energieschub lechzt.

Wo ein Anfang ist, muss auch ein Ende sein

Auch nach der wohlverdienten Mittagspause bleibt der Tag spannend. Lange ist es nicht mehr hin zum Feierabend, also wird nochmal alles gegeben. Jedoch auch wenn es so viel zu tun gibt, bleibt die Atmosphäre bei Maisberger stets sehr angenehm und entspannt. Doch im Endeffekt verfliegt so ein Tag, an dem man vielbeschäftigt ist, wie im Flug und schon beginnen die Ersten, ihre Utensilien in ihre strahlend rote Kiste zu packen. Auch ein Vorteil des täglichen Platzwechselns: Es können sich keine Berge an Unterlagen auf dem Schreibtisch ansammeln.

Warum auch du Praktikant bei Maisberger werden solltest

Jetzt hast du hoffentlich schon mal einen kleinen Einblick in den Agenturalltag von Maisberger bekommen. Du denkst dir wahrscheinlich jetzt: Das ist alles schön und gut, aber warum soll ich jetzt genau diese Agentur auswählen? Hier ist warum: Meine Vorstellungen eines Praktikums haben sich sehr auf Excel-Tabellen erstellen und Mitlaufen, beschränkt. Zu meiner äußersten Zufriedenheit hat sich die Realität dann auf sehr viel mehr als nur das erweitert. Neben den sehr netten und hilfsbereiten Kollegen und abwechslungsreichen Aufgaben wirst du dich hier sicher nicht langweilen. Du bist mit allen Aufträgen fertig? Einfach in den Teams nach mehr fragen – und schon bekommst du etwas zu tun (hier ist wiederum Vorsicht geboten: es kann sehr schnell auf einmal, sehr viel kommen. Unterbeschäftigt soll hier ja keiner sein 😉). Bei den Aufgaben handelt es sich auch nicht um irgendwelche zeitüberbrückenden Aufträge, mit denen man den Praktikanten irgendwie beschäftigen kann, sondern durchaus auch um Anspruchsvolles und Forderndes. Man bekommt wirklich die Möglichkeit, Eigeninitiative und Verantwortung zu zeigen, aber mit dem ständigen Bewusstsein, bei Fragen oder Unklarheiten stets eine bzw. mehrere Ansprechpersonen zu haben.

Maisberger hat mir schon in meinem ersten Monat einen ausführlichen und spannenden Einblick in die Welt einer PR-Agentur gegeben und mir vor allem bewusst gemacht, wo meine Interessen liegen – für meine kommende Studienwahl eine sehr große Hilfe.

Ich freue mich noch auf meinen zweiten und letzten Praktikumsmonat und sage schon mal im Voraus vielen Danke an das ganze Maisbergerteam!

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