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Jeden Tag auf dem Weg zu Maisberger sehe ich in der Straßenbahn, dem Zug oder in der U-Bahn Personen mit Kopfhörern. Ob klein, bunt oder auch einfach schlicht – eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie unterhalten und lenken uns von unserem Alltag ab.

Doch nicht jeder hört Musik. Eine Studie aus dem Jahr 2017 zeigt, dass 20 Millionen Menschen in Deutschland in den letzten 12 Monaten Podcasts gehört haben. 10 Millionen sogar mindestens einmal pro Woche! Aber was sind eigentlich Podcasts, was macht sie so besonders und welche Rolle spielen sie in der Unternehmenskommunikation?

Podcast? Nie davon gehört!

Grundsätzlich sind Podcasts ähnlich zu Blogs, nur eben als Audio- oder in manchen Fällen als Videoformat (auch Vodcast genannt). Die Vodcasts sind Lehrfilme oder einzelne Bilder, die mit Audiospuren unterlegt sind. Podcasts bestehen immer aus mehreren Einzelteilen, den Folgen oder auch Episoden genannt. Die Episoden können heruntergeladen und somit überall gehört oder auch als Gesamtpaket kostenlos abonniert werden, um stets auf dem neusten Stand zu bleiben. Flexibilität ist das Stichwort, das für Podcasthörer so wichtig ist.

Wie lang die einzelnen Folgen sind, kommt ganz auf das Format an: Manche dauern 20 Minuten, während andere 2 Stunden lang sein können – ein zeitliches Limit oder eine Regel gibt es nicht. Auch die Themen können sich unterscheiden. Die Spannbreite geht über aktuelle politische Ereignisse und Nachrichten bis hin zu reinen Comedy-Formaten. Podcasts gibt es mittlerweile fast überall: egal ob bei iTunes, Spotify, einzelnen Websites oder sogar auf YouTube.

Unternehmenspodcast als PR-Maßnahme?

Doch Podcasts werden nicht nur von Privatpersonen produziert. Auch Unternehmen können das tun: Die Rede ist von Corporate Podcasts. Das heißt nicht, dass diese dazu verwendet werden, firmeneigene Produkte in einer zweistündigen Werbesendung anzupreisen. Der Fokus liegt eher auf zwei Schwerpunkten: Employer Branding und die Vermittlung der eigenen Fachkompetenz in einer Thematik.

  1. Employer Branding

Podcasts können dazu genutzt werden, um sich selbst als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren. Stellen wir uns beispielsweise vor, dass ein Unternehmen in einem Podcast über den Arbeitsalltag spricht – mit jeweils unterschiedlichen Personen aus unterschiedlichen Abteilungen. So können interessierte Bewerber/innen einen guten Einblick in die alltägliche Arbeit einer Abteilung bekommen. Gerade für Branchen und Abteilungen, die vielleicht nicht ganz populär sind, ist das eine gute Chance, sich zu positionieren und zu sagen: So sieht die Arbeit bei uns aus.

Auf der anderen Seite besteht die Chance, einen persönlichen Draht zu den Zuhörern zu entwickeln. Ein Gespräch, welches man wöchentlich verfolgt, schafft Vertrauen und eine gewisse Bindung.

  1. Vermittlung der eigenen Fachkompetenz

Mit Podcasts kann Wissen auf der Tonspur erklärt und nähergebracht werden. Für viele ist es leichter sich etwas anzuhören und erklärt zu bekommen, als sich mit einem unbekannten Thema alleine zu beschäftigen. Mit fachspezifischen Podcasts besteht auch die Möglichkeit, sich ein Stammpublikum anzueignen, dass ein Unternehmen als Kunden gewinnen kann.

Doch was zeichnet einen guten Podcast eigentlich aus?

Podcasts bieten eine Menge Potenzial, das Unternehmen in ihrer Kommunikationsstrategie ins Auge fassen sollten. Sie sind eine kreative Lösung, eigene Inhalte nach außen hin zu transportieren. Die Effekte sind direkt spürbar, da Interaktionen und Reaktionen messbar sind. Wichtige Nachrichten lassen sich so neben geschriebenen Inhalten wie Pressemeldungen, Artikeln und Co. ebenfalls transportieren.

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Mike Kaluza

Mike Kaluza

Account Executive bei Maisberger GmbH
hat schon in allen Himmelsrichtungen in Deutschland gelebt und fokussierte sich bisher auf Slavistik und Radiojournalismus. Kommunikation war während dieser Zeit elementar - deswegen der Wechsel zur PR. Seit August 2018 verstärkt er das IT-Team bei Maisberger.
Mike Kaluza

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