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24 Stunden, 1440 Minuten, 86400 Sekunden: Das hat jeder Tag für uns zu bieten. Das klingt zwar nach viel Zeit, aber im Alltag kann eine Sache die wertvolle Zeit ziemlich schnell aufbrauchen: das Pendeln.  Wenn man seinen Traumjob in einer anderen Stadt bekommt, muss man sich sofort mit der Wohnungssuche beschäftigen – oder sich eben für das Pendeln entscheiden.

Die Metropolen-Eroberer

Der Großraum München hat definitiv viel zu bieten: Arbeitsplätze, kunterbuntes Kulturprogram, Grünfläche und eine internationale Community. Das klingt definitiv verlockend. Und ein kürzerer Arbeitsweg spart Zeit: „Auf einmal habe ich 13 Stunden mehr pro Woche“, berichtet Martina. Martina ist knapp 12 Monate lang für die Arbeit bei Maisberger von Augsburg nach München gependelt. Auf Dauer ist das jedoch wirklich anstrengend und  Martina ist froh, diese Zeit jetzt anders nutzen zu können. Für sie ist jetzt Schluss mit dem Pendeln. Stattdessen investiert sie die Zeit in das Einrichten ihrer neuen Wohnung und flaniert nach der Arbeit durch die wunderschöne Stadt. Für sie heißt es jetzt: Alles entdecken, was die Stadt München zu bieten hat! Doch nicht jeder möchte in der Metropole leben – und auch die Wohnungssuche ist alles andere als leicht in München. Da ist Pendeln manchmal die einzige Option. Und das für viele: Über 368.000 Arbeitnehmer fahren jeden Tag für ihre Arbeit in die Landeshauptstadt (Mercur.de, Stand: 01.08.17).

Die Innenstadt-Pendler

Doch in München zu wohnen, heißt nicht immer, dass der Arbeitsweg schneller zurückgelegt werden kann. Laut den Angaben vom Statistischen Amt in München, wurden im Jahr 2015 etwa 683 433 PKWs zugelassen (Stand: 2. Mai 2016) – da sind volle Straßen fast vorprogrammiert „Verkehrskatastrophe“, erzählt Janina, PR Account Manager bei Maisberger. Sie erlebt dieses Phänomen täglich: Obwohl sie in München wohnt, braucht sie oft bis zu 60 Minuten bis zur Arbeit und steckt dabei ständig im Stau. Wenn die Münchner eine so lange Anfahrtszeit zur Arbeit haben, verbringen sie fast genauso viel Zeit auf den Straßen wie die Pendler aus den anderen Städten – vielleicht sogar noch mehr. Und der Kampf durch den innerstädtischen Verkehr ist alles andere als entspannend.

Die Langstrecken-Pendler

Katharina, unsere Digital Marketing Expertin bei Maisberger, braucht täglich ungefähr eine Stunde von Rosenheim nach München – und ist damit sehr zufrieden. Den Anfahrtsweg hat sie mit einer kleinen Radtour von zu Haus zum Bahnhof optimiert – so kann sie die Zeit aktiv für Sport nutzen! Als Praktikantin gehöre auch ich die nächsten drei Monate zu den Pendlern. Das heißt: Jeden Tag früh aufstehen, um den Zug um 7.39 Uhr zu erwischen. Wer den Zug verpasst, kommt zu spät zur Arbeit. Und dann heißt es: Zwei Stunden unterwegs. Zeitverschwendung? Das muss nicht sein! Alles kommt auf die Betrachtungsweis an und wie die Zeit unterwegs genutzt wird.

Pendeln optimieren: Tipps für lange Anfahrtswege in Bus und Bahn

Die Reisezeit kann so gestaltet werden, dass sie im Endeffekt einen Nutzen darstellt. Keine Zeit, unter der Woche ein gutes Buch zu lesen? Voilà: Nimm dir ein Buch mit und tauche in literarische Welten ein. Keine Zeit gehabt, um zu frühstücken? Kein Problem: Müsli, Obst und Co. schnell in eine Box gepackt und schon ist das Frühstück gesichert. Möglichkeiten zur Zeitgestaltung gibt es viele! Hier noch ein paar weitere Tipps, wie die  Zeit beim Pendeln sinnvoll genutzt werden kann:

Pendeln oder nicht Pendeln? Was besser ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Für beide Optionen gibt es gute Argumente. Es steht außer Frage, dass das Pendeln eine zeit- und manchmal auch nervenraubende Angelegenheit ist. Trotzdem: Wenn schon gependelt wird, dann lohnt es sich, diese Zeit auch zu nutzen!

 

Und wie lange brauchst du zur Arbeit? Womit verbringst du deine Zeit auf dem Weg zur Arbeit am liebsten? Erzähl es uns in den Kommentaren!