qooly

Kaum einen Monat dabei, schon heißt es für mich: Auf nach Hamburg zur XING New Work Experience – New Work-Luft schnuppern. Stopp! – New Work? Ein Begriff den viele von euch bestimmt schon des Öfteren gehört haben. Die erste Assoziation bei den Meisten ist sicherlich das Bällebad von Google oder Ähnliches. Aber so neu der Begriff und die Bewegung New Work auch scheinen, sie sind es nicht.  Und vor allem beinhalten sie viel mehr als nur ein Bällebad oder bunte Post-its. Als Trainee im Team Human Centered Communications hatte ich vom ersten Tag an mit dieser „Neuen Arbeitswelt“ zu tun und war gespannt, was mich auf der XING New Work Experience erwarten würde.

Worum geht es wirklich bei New Work?

Auch wenn New Work aktuell in aller Munde ist, ist es dennoch kein neues Konzept. Der „Vater“ der New Work Bewegung, Frithjof Bergmann, gründete bereits Mitte der 80er Jahre ein Zentrum für neue Arbeit. Er legte auch die zentralen Werte von New Work fest:

  • Selbstständigkeit
  • Freiheit
  • Teilhabe an der Gemeinschaft

Klingt erst einmal sehr selbstverständlich und trocken – auf jeden Fall nicht nach „Spielplatz am Arbeitsplatz“, wie es oft dargestellt wird. Aber so selbstverständlich diese Werte auch klingen mögen, sie sind es nicht. Und auch wenn sich seit Etablierung des Begriffs „New Work“ einiges getan hat, haben viele Arbeitnehmer heutzutage noch immer nicht die Handlungsfreiheit und Flexibilität, die sie sich wünschen. Dabei ist es heute, zu Zeiten des Informationszeitalters und mit all unseren digitalen Möglichkeiten, einfacher denn je Mitarbeiter selbsbestimmt und frei entscheiden zu lassen.

Dieses und andere Probleme werden heute heißer diskutiert denn je. So auch auf der von mir besuchten New Work Experience.

Die XING New Work Experience

Die XING New Work Experience ist DAS Event für neues Arbeiten, bei dem neben zahlreichen Vorträgen, Workshops, Panels und Keynotes vor allem der Austausch und das Netzwerken im Vordergrund stehen. Und auch wenn – oder gerade weil – alles unter dem Thema New Work steht, könnten die Sprecher und Themen nicht unterschiedlicher sein. So spricht im einen Moment noch Prof. Jürgen Schmidhuber (KI-Pionier und Scientific Director am Swiss AI Lab IDSIA) über Emotionen von Künstlicher Intelligenz und im nächsten Moment steht Siemens HR-Chefin Janina Kugel auf der Bühne und spricht darüber, dass der Mensch im Mittelpunkt jeder unternehmerischen Entscheidung stehen muss und wie wichtig Diversität ist. Und nur wenige Augenblicke später berichtet die Violinistin Ji-Hae Park über ihre persönlichen Erfahrungen als Profi-Musikerin und wie sie es geschafft hat ihre eigene Vision zu finden, anstatt andere nachzuahmen. Mein Fazit nach zwei spannenden Tagen New Work Praxis: New Work hat viel damit zu tun herauszufinden, unter welchem Umständen man am besten Arbeiten kann. Für den einen mag es tatsächlich das Bällebad sein. Für den anderen ist es schlicht und einfach eine Büropflanze. In jedem Fall aber bedeutet es Handlungsfreiheit und Raum für persönliche Entwicklung.

New Work bei Maisberger

Wir bei Maisberger haben weder Bällebad noch Kicker. Und trotzdem komme ich jeden Morgen gerne zu Arbeit. Woran das liegt? Ganz sicher nicht nur an den bunten Post-its in unseren roten Kisten. Um bei den zentralen Werten von New Work zu bleiben:

Selbstständigkeit – Check ✔

Bei Maisberger wird man von Anfang an zu 100 Prozent eingebunden und bekommt Aufgaben, die man selbstständig verantwortet. Zu Beginn sind das erst kleinere Tätigkeiten, aber das ändert sich schnell. Ein Sprung ins kalte Wasser? Vielleicht. Aber man ist nicht allein. Zu jeder Zeit kann ich auf meine Kollegen zukommen, die mir – egal wie stressig es ist – helfen und mir dabei nicht das Gefühl geben, „lästig“ zu sein.

Freiheit – Check ✔

Auch hier kann ich mich nur zufrieden äußern. Denn Ideen meinerseits sind immer herzlich willkommen, egal zu welchem Thema. Und on top: Jeden Morgen kann ich mir, je nach Laune, meinen Arbeitsplatz im Büro neu aussuchen.

Teilhabe an der Gesellschaft – Doppelcheck ✔✔

Unsere mobilen Arbeitsplätze machen es möglich: Ich habe schnell und teamübergreifend die Kollegen kennengelernt. Aber auch unabhängig von den wechselnden Arbeitsplätzen wurde ich direkt aktiv in das Team integriert. Sei es bei gemeinsamen Mittagessen oder einem Spaziergang durch den Park (oder, worauf ich mich jetzt schon freue, – Eis essen am Pool). So fühle ich mich bereits jetzt, nach gut einem Monat Maisberger, bereits wie zu Hause.

Und auch eine kleine Trainee-Gemeinschaft gibt es. Wir helfen uns gegenseitig und treffen uns alle zwei Wochen zu einem gemeinsamen Frühstück mit Butterbrezn und Schokocroissants, bei dem wir von unseren erfahrenden Beratern lernen.

Klingt zu schön um wahr zu sein? Natürlich heißt das nicht, dass hier bei Maisberger alles perfekt ist und es absolut kein Verbesserungspotential gibt. Aber New Work ist hier kein Fremdwort und insgesamt ist Maisberger ein Platz, an dem das Arbeiten Spaß macht und man sich wohlfühlen kann.

Wenn du auch Lust auf ein Traineeship in Wohlfühlatmosphäre mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten  hast, dann melde dich doch einfach bei uns.

Isabelle Herbertz

Isabelle Herbertz

Account Executive bei Maisberger
nach ihrem Psychologiestudium und ersten Erfahrungen im Bereich Change Management & Communications, unterstützt sie seit Februar 2018 bei Maiberger das HC2-Team.
Isabelle Herbertz