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Geisteswissenschaften im Gepäck – PR als Ziel

Geisteswissenschaften im Gepäck – PR als Ziel

#WriteYourWay! Diese Einstellung hatten auch und Daniela Dlauhy und Stefanie Köhr – zwei Maisbergerinnen, die im dritten Beitrag unserer neuen Blogreihe zu Wort, beziehungsweise zu Stift, kommen. Beide haben einen geisteswissenschaftlichen Hintergrund, Lehramt spielte bei beiden eine Rolle und doch sind ihre Wege in die PR unterschiedlich verlaufen.

In unserem ersten und zweiten Blogbeitrag habt ihr schon vier Maisberger und deren Einstiegsgeschichten vorgestellt bekommen – doch unsere Agentur hat noch weitere spannende und faszinierende Wege in die PR zu bieten, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Man schnappe sich zwei Kollegen – in diesem Fall Kolleginnen – nehme sich etwas Zeit und befrage sie zu ihrem Werdegang. Nachdem ich die erste Scheu abgelegte und in die Rolle des Interviewers hineinfand, habe ich schnell gemerkt, dass diese Blogreihe ein schönes Mittel ist, um Kollegen besser kennen zu lernen und mehr über deren Leben zu erfahren. Doch wie sind nun Daniela und Stefanie zur PR gekommen?

Erste Berufswünsche und die Wahl des Studiums

Danielas erster Berufswunsch, nämlich Lehrerin zu werden, stammt aus Grundschultagen – sie hatte tatsächlich Spaß daran, Proben zu erstellen und diese dann zu benoten, mit Hilfe unterschiedlicher Stempel. Diesen Wunsch legte sie im Verlauf der weiteren Schulzeit jedoch bald wieder ab und setzte bei der Wahl ihres späteren Studiums eher auf das Ausschlussprinzip: Auf jeden Fall NICHT Jura, Medizin oder Lehramt. „Sprachen haben mich fasziniert, Kultur und Politik auch – ich war vielseitig interessiert und wollte mich nicht auf ein Fach festlegen“, sagt Daniela. So fiel ihre Entscheidung auf European Studies. In diesem Studiengang war sie nicht auf ein Thema fokussiert, sondern konnte sich mit unterschiedlichen Dingen beschäftigen und auch ihrer Leidenschaft für Sprachen (v.a. Französisch) und für andere Länder nachgehen. Auch Stefanie war von Sprachen begeistert und das schon während ihrer Schulzeit. Neben Englisch, entschied sie sich am Gymnasium deshalb dazu, auch Französisch und Spanisch zu lernen. Später schlug sich ihr Interesse in der Leistungskurswahl nieder: Deutsch LK sollte es sein. Aber auch nach der Schule blieb diese Begeisterung bestehen. „Ich spielte mit dem Gedanken, Kommunikationswissenschaften zu studieren und bewarb mich sogar für den Studiengang“, erzählt Stefanie. Dennoch warf sie den Plan, in die Kommunikationsbranche einzusteigen, über Bord – zumindest fürs erste – und schrieb sich am Ende für Lehramt mit der Fächerkombination Deutsch, Geografie und Wirtschaft ein.

Es wird konkreter: Der Einstieg in die PR

„Eigentlich bin ich auch über das Ausschlussprinzip in die Kommunikation gekommen“, sagt Daniela, „genauer gesagt über verschiedene Praktika im Kulturbereich, in der Politik, im Marketing und in der Kommunikation, in Montpellier, Berlin, Strasbourg und New York.“ Grinsend schließt sie an: „Ich bin viel rumgekommen.“ Bei Arte hatte sie erste Berührungspunkte mit PR. Hier hatte sie erstmals Kontakt mit Journalisten, verfasste Pressetexte und erstellte Themendossiers. Bei BMW lernte sie unternehmensseitige Marketing- und Kommunikationsarbeit kennen – und erkannte, dass der Einstieg in die Kommunikation für sie über eine Agentur der bessere ist. „Mich hat die Arbeit in einer Agentur mehr gereizt: Erstens ist sie kreativer. Zweitens arbeitet man nicht nur an einem Thema oder einem Projekt, sondern für mehrere Kunden und nutzt damit einfach mehr Maßnahmen aus dem Werkzeugkasten der Kommunikation. Da ist sie wieder, die Vielseitigkeit, die mich reizt.“ So ist Daniela als PR-Trainee zu Maisberger gekommen und ist mittlerweile erfahrene Beraterin im Human Centered Communications Team. Auch Stefanie hatte ihren ersten Einstieg in die PR bei Maisberger – in diesem Fall als Praktikantin. Nach dem Studium war ihr klar: „Mein Interesse für Kommunikation ist immer noch da und stärker als der Wunsch, Lehrerin zu werden.“ So hat sie angefangen sich durch das Word Wide Web zu googlen und sich bei verschiedenen Agenturen zu bewerben. „Das Gespräch bei Maisberger war so nett und sympathisch (lacht), deswegen habe ich hier die Praktikumsstelle angenommen.“ Nach einem kurzen Abstecher nach ihrem Praktikum in eine andere Agentur, kam sie im Sommer 2014 zurück zu Maisberger und ist seitdem als Beraterin fester Teil des IT-Teams.

Der Einstieg in die PR ist fast geschafft – doch welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Nachdem ich einiges über das Leben der beiden erfahren habe, wollte ich noch wissen, was ihrer Meinung nach wichtig ist, um im täglichen PR-Geschäft zurecht zu kommen. Daniela meinte sofort: „Textstärke, nach wie vor bzw. mehr denn je, und Aufgeschlossenheit. Mit Aufgeschlossenheit meine ich nicht nur eine extrovertierte und kommunikative Persönlichkeit, sondern auch Offenheit gegenüber Themen. Wir müssen die verschiedensten Themen unserer Kunden wiedergeben – auf diese muss man sich einlassen, damit man sie erklären kann. Dazu braucht es auch Anpassungsfähigkeit und Flexibilität – wir PR-Berater sind schon ein bisschen Chamäleons. Das wichtigste aber: Empathie. Als Berater muss man Empathie für den Kunden entwickeln, man muss sich in jeden Kunden eindenken und einfühlen können. Nur so kristallisiert sich heraus, wie der jeweilige Kunde tickt, was ihm wichtig ist, wie er von uns wiedergegeben und von anderen wahrgenommen werden möchte.“ Für Stefanie ist eine sehr gute Selbstorganisation eine entscheidende Eigenschaft, die man für diesen Beruf mitbringen muss. „Wir haben meist viele Aufgaben gleichzeitig auf dem Tisch, die erledigt werden müssen. Hier gilt es Prioritäten setzen zu können“, so Stefanie. Außerdem wichtig: Kreativität, diplomatische Fähigkeiten und das Interesse für komplexe Themen – letzteres spielt besonders hier bei Maisberger eine entscheidende Rolle, denn Robotik, IoT oder Storage sind das Daily Business.

Nachdem die beiden mir die wichtigsten Eigenschaften aufgelistet hatten, stellte ich Ihnen eine, wie sie meinten, letzte „fiese“ Frage (Stefanie: „Du kannst vielleicht Fragen stellen!“ – ja, mach ich gerne 😉 ): Welche Eigenschaften zeichnen euch für die PR aus? Daniela sagt, dass sie wohl über die oben bereits angesprochene Empathie verfügt, Stress und Druck gut aushält und einen sehr guten Überblick über die vielen Kunden und Projekte in ihrem Team behält. Stefanie ist ein Organisationstalent. Sie schafft es, aktuelle Aufgaben zu erledigen und auf dem Schirm zu behalten, während sie gleichzeitig proaktiv nach neuen Aufgaben sucht. Nachdem die beiden auch diese letzte „fiese“ Frage beantwortet hatten, war das Interview zu Ende und ich stand vor den Fragen: Erstens, wie soll ich anfangen und alles in einem Beitrag unterbringen?! Zweitens und entscheidender: Was lerne ich daraus? Ich konnte auf jeden Fall  zwei Kolleginnen von einer anderen Seite kennenlernen (empfehle ich übrigens jedem: interviewt mal eure Kollegen, ihr werdet spannende Dinge erfahren) und: Es gibt nicht den einen, richtigen Weg in die PR!

Tipps für PR-Neulinge:

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Empathie entwickeln – Überraschung! 😉 Das kann man nicht früh genug lernen. Und: Nimm am Anfang so viel mit, wie es nur geht, damit du dich später spezialisieren kannst. Beraten, texten, planen, kreieren, organisieren – unser Job ist so vielseitig, wir können so viel machen. Finde heraus, wo deine Stärken liegen und wo du dich hin entwickeln willst! – Daniela

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Durchbeißen ist wichtig. Am Anfang fühlt sich jeder etwas überfordert, z.B. aufgrund des Vokabulars: Clippings, Reportings, Calls oder Thought Leadership Articles. Zudem sollten gerade PR-Neulinge lernen zu priorisieren – das ist in einer solch schnelllebigen Branche, wie der PR das A und O. – Stefanie

Was habt ihr studiert, bevor ihr in die PR gekommen seid? Wir freuen uns auf eure Antworten!

PR-Profis statt Märchenonkel: Von der Leidenschaft für das professionelle Geschichten-Erzählen

#Writeyourway! Oliver Salzberger und Korbinian Morhart haben beide vom Anfang ihrer Karriere an die Kommunikation in den Mittelpunkt gestellt. Oliver auf dem klassischen Weg in der Agentur und Korbinian zunächst von der Journalisten-, dann von der Unternehmensseite und nun in der Agentur.  Hier kommt Beitrag Nummer zwei unserer Blogreihe, die das Maisberger Team und die unterschiedlichen Werdegänge vorstellt.

Als Teil unserer neuen Blogreihe (hier geht’s zu Teil 1) sollte dieser Beitrag eigentlich „nur“ zwei Account-Manager aus dem IT-Team vorstellen. Doch während ich den Text verfasste, merkte ich, dass er darüber hinaus auch zu einer Anleitung für die PR-Arbeit wurde. Zwar waren Olivers und Korbinians Wege in die PR sehr unterschiedlich, beide haben aber bereits beeindruckend viel Erfahrung in diesem Bereich. Als Maisberger-Neuling bekam ich deshalb ganz große Augen und widme diesen Blog-Beitrag kurzerhand zwei Zwecken: Zum einen will ich euch natürlich nicht die Porträts der beiden vorenthalten. Zum anderen gibt der Blog-Beitrag Tipps und einen tiefen Einblick in die Arbeit eines PR-Beraters.

Zufall oder Neugier: Viele Wege führen in die PR

“Mein Weg in die PR? Ganz klar: Zufall!”, unterbreitet mir Oliver Salzberger gleich zu Beginn unseres Gesprächs. “Dafür, dass ich PR eigentlich nie so richtig als Berufsfeld auf dem Schirm hatte, macht es mir nun aber schon seit einigen Jahren sehr viel Spaß.” Dass er die PR überhaupt kennen gelernt hat, hat er einem Kommilitonen zu verdanken, der Oliver von der Praktikumsstelle in einer Agentur erzählte: “Nachdem ich eh in die Games-Branche wollte und es sich bei der Agentur um eine handelte, die auf Gaming spezialisiert war, habe ich nicht lange gezögert und mich beworben.” Das Bewerbungsgespräch lief gut, Oliver bekam die Praktikumsstelle und blieb gleich drei Jahre lang in der Agentur:  Nach dem Praktikum als Trainee und schließlich als Junior Berater.

Nicht ganz so sehr von Zufall geprägt war der Weg, der Korbinian Morhart in die PR geführt hat. “Nachdem ich meinen Kindheitswunsch, Musketier zu werden, dann doch abgelegt habe, hatte ich mich nach dem Abi für das Berufsbild des Journalisten entschieden.” Nach seinem Philosophie- und Business Administration-Studium hat Korbinian dann auch einige Jahre als Journalist gearbeitet. Schon in dieser Zeit lernte er die Arbeit in der PR sehr gut kennen, schließlich arbeiten PR und Journalismus eng zusammen. “Sowohl Journalisten als auch PR‘ler wollen  stimmige und lesenswerte Geschichten realisieren. Dafür müssen sie komplementär zusammenarbeiten.” Genau diese beiden Seiten des professionellen Geschichten-Erzählens haben Korbinian gereizt. Und nachdem er die eine schon kannte, wollte er die andere auch ausprobieren. Zunächst tat er dies in der Öffentlichkeitsarbeit eines Verbandes, bevor er dann zu Maisberger fand. Dabei ist er nicht zufällig über Maisberger gestolpert. „Wenn man sich sehr intensiv mit einem Thema befasst und fasziniert davon ist, dann findet man auch diejenigen, die professionell darüber kommunizieren. In der PR-Kommunikation zu technologischen, und industriellen Themen  ist Maisberger ganz vorne mit dabei.“

Die Tiefe der Kunden-Themen bei Maisberger war auch für Oliver der Grund, sich gerade bei dieser Agentur zu bewerben. „Ich bin schon immer technisch interessiert gewesen. Zwar habe ich ganz schnell gemerkt, dass das Informatik-Studium nicht das ist, was ich will, aber bei Maisberger kann ich mich nun trotzdem mit den Themen beschäftigen, die mich interessieren.“ Studiert hat Oliver, nach einem kurzen Ausflug in die Informatik, amerikanische Kulturgeschichte. „Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nichts aus dem Studium in meinem jetzigen Job anwenden kann.“, gibt er zu.

Be passionate about what you do!

Was braucht man denn nun wirklich, um in der PR erfolgreich zu sein? Hauptsächlich Dinge, die man in keinem Studium lernen kann, da sind sich Korbinian und Oliver einig: Man muss Leidenschaft für die Themen mitbringen, über die man schreibt. „Manchmal muss man sich durch erklärungsbedürftige Themen durchbeißen, da hilft ein eigenes, vitales Interesse ungemein.“, so Korbinians Einschätzung. Er rät außerdem dazu, an die Themen sowohl mit  Ausdauer als auch mit Sorgfalt heranzugehen. Ausdauer, um dran zu bleiben und  auch Weiterentwicklungen kompetent zu begleiten. Sorgfalt, um auch schwierige Themen der Kunden so zu kommunizieren, dass es Hand und Fuß hat. Denn man darf nicht aus den Augen verlieren, dass beides wichtig ist: verständliche, journalistische Sprache und das Signal an den Kunden, wirklich in seine Themen eingearbeitet zu sein. Korbinian fasst zusammen: „Meiner Meinung nach ist die Sorgfalt gegenüber Themen und Kunden in der PR-Arbeit mindestens genauso wichtig, wie Kreativität.“

Neben der Leidenschaft für die zu kommunizierenden Themen nennt Oliver noch einige weitere wichtige Eigenschaften, die in der PR weiterhelfen. „Man muss natürlich auch eine gewisse Affinität für Kommunikation an den Tag legen. Wer nicht gerne kommuniziert, der wird es in der PR schwer haben.“ Denn da gehört neben dem Textieren und Pressemeldungen aussenden auch dazu, dass man den Hörer in die Hand nimmt und Journalistenkontakte abtelefoniert, um ein Thema unterzubringen. Dafür muss man nicht nur gerne und gut kommunizieren können, sondern auch ein gewisses Gespür für Menschen mitbringen. Schließlich hat man es tagtäglich mit Journalisten und Kunden zu tun. Da gilt es, absolute Professionalität zu beweisen.

Unbezahlbare Erfahrungen

Durch ihren unterschiedlichen Werdegang haben beide auch sehr verschiedenen Erfahrungen gemacht, die sie und ihre Arbeit geprägt haben. Oliver hat schon in verschiedensten Agenturen gearbeitet und weiß daher, wie sehr sich diese unterscheiden können: „Der entscheidendste Unterschied war die generelle Ausrichtung der Agentur. In der Gaming-Branche habe ich ausschließlich B2C-Kommunikation gemacht. Der Unterschied zu B2B-Kommunikation ist tatsächlich größer, als man denkt und prägt das Arbeiten sehr. Das war anfangs schon eine Umstellung für mich, aber es war, und ist nach wir vor, auch sehr spannend!“ Das Wissen um diese Differenz lässt Oliver in der B2B-Kommunikation für seine Kunden anders auf die zu ergreifenden Maßnahmen schauen und führt zu einem tieferen Verständnis eben dieser.

Korbinian hingegen hat auf seinem Weg viele Seiten des professionellen Geschichten-Erzählens kennen gelernt. „Sowohl der Beruf als Journalist, als auch die Tätigkeit in der PR gefallen mir sehr gut. Obwohl es Überschneidungen gibt, haben sie doch beide ihren ganz eigenen Charakter und sind dabei immer aufeinander bezogen. Durch seine langjährige Erfahrung als Journalist, ist ihm das Denken und Handeln der Journalisten „auf der anderen Seite“ geläufig, was manche Prozesse und Abläufe verständlicher macht.

Die Quintessenz, die ich aus den Gesprächen mit den beiden mitgenommen habe ist, dass es völlig egal ist, welcher Weg dich in die PR führt. Was zählt, sind die Einsatzbereitschaft und die Leidenschaft für Kommunikation und die Kunden-Themen. Wenn man diese Eigenschaften mitbringt, dann wird man in der PR gut zurechtkommen. Gerade die vielen unterschiedlichen Wege, die das Maisberger-Team zusammengeführt haben, machen den Drive und die Stärke des Teams aus. Jeder bringt andere Erfahrungen und Eindrücke mit in die PR-Arbeit. Eine Vielfalt, von der die Kunden ebenso profitieren wie das gesamte Team.

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Professionalität, Begeisterungsfähigkeit für Kommunikation und Themen, Menschlichkeit. Das sind die Dinge, die man für die Arbeit in der PR auf jeden Fall mitbringen sollte. Dabei ist es sehr wichtig, dass man sich schwierige Situationen nicht zu sehr zu Herzen nimmt. – Oliver

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Ein großer Teil der PR-Arbeit ist es, immer wieder neue Blickwinkel auf Themen zu finden, bekannte Dinge von einer anderen Seite anzugehen. Fragt also immer weiter, so bleibt ihr in Bewegung. Das ist der Teil der Arbeit, der mir am meisten Spaß macht. – Korbinian

Welche Erfahrungen auf eurem beruflichen Weg haben euch besonders geprägt? Wir freuen uns auf spannende Geschichten!

Über die Träume von Biologie und Belletristik und warum ihre Erfüllung in der PR liegen kann

#WriteYourWay! In unserer neuen Blogreihe geben wir euch exklusive Einblicke in die unterschiedlichsten Lebenswege unserer Berater: Janina Beckmann, Account Manager im Industrie-Team, wollte früher einmal Horrorbücher schreiben, später kam sie in die Pressestelle eines katholischen Pallottiner Ordens. Christine Wildgruber, Account Director des IT-Teams, studierte erst Biologie, dann fand sie als Vertrieblerin im Außendienst den Weg in die PR. Heute prägen beide Charaktere erfolgreich die Kommunikation ihrer Kunden bei Maisberger.

„Schon immer habe ich mit Herzblut geschrieben. Journalismus; weniger ein Job, sondern mehr ein Hobby“, erinnert sich Janina und ihre Augen glänzen euphorisch. Kaum den Führerschein in der Tasche, hat sie als freie Journalistin gearbeitet und geschrieben, egal wo sie gerade war. Mit Autofahren kennt sich auch Christine aus und erzählt schmunzelnd: „Diese Erfahrung, mal Vertriebsmitarbeiterin im Außendienst zu sein, war für mich total absurd. Aber eben auch wahnsinnig wichtig.“ Für sie war es der Sprung in die PR, von der sie als Biologiestudentin manchmal träumte – bei Greenpeace in der Öffentlichkeitsarbeit tätig zu sein, das wollten damals viele.

Erstes Semester: Muss das Studium denn schon irgendwo hinführen?

Doch fangen wir von vorne an. Auch wenn unsere Eltern den Anfang vom Ernst des Lebens stets mit Eintritt in die Grundschule prophezeien, fühlen wir ihn erst nach dem Abi so richtig. Christine nahm sich bei ihrer Entscheidung für ein Studium ein Jahr lang Zeit und ging als Au-pair ins Ausland. In ihrem Kopf schwirrten damals drei Alternativen: Biologie, Journalismus und Lehramt. Als Jugendliche war sie ehrenamtlich bei Bürgerinitiativen und Naturschutzorganisationen tätig gewesen. „Irgendwann habe ich festgestellt, dass ich mich eigentlich viel zu wenig mit diesen ganzen Themen auskenne, über die ich da argumentieren sollte“, reflektiert sie. Christine fasste den Entschluss, den Dingen auf den Grund zu gehen und begann ihr Biologie-Diplomstudium in München.

Für Janina war nach der Schule schnell klar: Nicht irgendwas mit Medien soll es sein, sondern irgendwas mit Schreiben. „Ob ich mehr in den Journalismus oder eher in Richtung Autorin gehen soll, wusste ich noch nicht ganz genau. Deswegen habe ich mich für ein allgemeineres Studium entschieden.“ Janina zog es nach Würzburg, wo sie ihren Bachelor in Germanistik und Anglistik begann.

Wie schon zu Schulzeiten, blieb Janina auch in Unterfranken ihrer journalistischen Leidenschaft treu. Sie schrieb für die Main-Post und nahm ansonsten mit, was gerade an interessanten Aufträgen reinkam, phasenweise auch im Bereich Konzertfotografie. „Es ging mir schlichtweg sehr leicht von der Hand und so habe ich meine Nebentätigkeit nie als Arbeit empfunden“, berichtet sie und resümiert dann auch ihr Studium: „Ich muss gestehen: Das Germanistik-Studium ist komplett an der beruflichen Realität vorbei. Weder Mittelhochdeutsche Verben-Konjunktion noch Minnesang-Analyse werde ich wohl jemals wieder in meinem Leben brauchen.“

Christine machte ähnliche Erfahrungen, obgleich sie große Freude an der biologischen Forschungstätigkeit hatte. Während sie die zahlreichen Versuchsreihen ihrer Diplomarbeit anfertigte, wurde ihr allerdings zum Ende ihres Studiums bewusst: „Man muss leider sehr viel alleine arbeiten. Das ist wahnsinnig unkommunikativ und irgendwie hatte ich mir das ein bisschen anders vorgestellt.“ Dennoch ist Christine überzeugt, dass sie im Studium nicht nur fachlich viel gelernt, sondern auch Fähigkeiten entwickelt hat, die im Berufsleben wichtig sind: Ein ausgeprägtes Durchhaltevermögen, zielorientiertes Arbeiten, die Fähigkeit, sich schnell einen Überblick zu verschaffen und neue Themen zu erfassen, strukturiert zu arbeiten sowie voraus zu denken.

Nach dem Uni-Abschluss: Kreativ zum ersten Job

Sie sind Biologin? Warum gehen Sie denn dann nicht in die Forschung? Diese Fragen sind Christine aus der Zeit ihres Berufseinstiegs nur zu gut in Erinnerung geblieben. Doch wusste sie damals bereits genau, dass sie nun ihren Weg in Richtung PR und Marketing einschlagen wollte: „Die Vereinsarbeit vor dem Studium hat bei mir schon den Wunsch gehegt, als Biologin einmal in diesem Bereich tätig zu sein. Dort kam ich ja mit einer sehr klassischen Art von Öffentlichkeitsarbeit in Berührung, wenn es etwa darum ging, Flyer zu schreiben und zu verteilen.“ Schließlich spielte ihr eine ganz andere Entwicklung in die Karten: Der Internetboom. Christine erinnert sich noch deutlich an ihre unverblümten Gedanken: „Wenn mich niemand in der PR will, versuche ich es doch mal bei diesen neuen, florierenden Unternehmen, die ja händeringend nach Leuten suchen.“ So landete die junge Uniabsolventin im Vertrieb eines amerikanischen Internet Service Providers – auch mit dem Gedanken, dadurch später den Einstieg in die PR zu schaffen. Und so sollte es dann auch kommen.

Janina ging die Jobsuche ebenfalls kreativ an: „Damals stand ich vor meinem Bücherregal, holte meine liebsten Schmöker raus und bewarb mich gezielt bei deren Verlegern.“ Schneller als erwartet bekam sie ein Angebot für ein Volontariat im Lektorat, packte noch vor dem Bachelorabschluss ihre Koffer und zog nach München. Die folgenden zwei Jahre lernte Janina verschiedenste Stationen eines Buchverlags kennen: Vom Layout über Beschaffung und Kalkulation bis hin zum Lektorat. Lachend erzählt sie: „Einmal habe ich mit der Sekretärin von Paul McCartney telefoniert. Zwischen zwei seiner Auftritte hat sie ihm schnell mal unseren Coverentwurf zur Freigabe zeigen müssen.“ Ihr Verlag arbeitete zu diesem Zeitpunkt an einem Kochbuch des Sängers.

Was legt ihr PR-Neulingen ans Herz?

„Fragen, fragen, fragen und sich nicht ausruhen. Wir haben hier so viele erfahrene Köpfe, von denen man richtig gut lernen kann. Außerdem tut sich ja immer wieder was – bei den Kunden, im Markt und auch gesellschaftlich. Es ist wichtig, über den Tellerrand hinauszuschauen.“ Christine

„Augen und Ohren offen halten. Die Branche entwickelt sich wahnsinnig schnell weiter. Das ist eine große Chance für uns. Neueinsteiger können gut punkten, wenn sie diese Dynamik zu nutzen wissen.“ Janina

Kein gewöhnlicher Tag in der Ordens-PR für Janina: die Benefiz-Lesung von Gefängnisarzt und Tatort-Schauspieler Joe Bausch.

Einstieg geschafft: Das war’s noch lange nicht fürs restliche (Berufs-)Leben

Der Buchverlag sollte für Janina nur eine erste Station werden. Denn das Volontariat in der Tasche, wollte sie weiterziehen. So verfolgte sie einen neuen Plan: Die Rückwärtssuche, wie sie es nennt. „Sehr aktiv habe ich Stellenausschreibungen gelesen und geschaut, was ich mit meinen Qualifikationen Journalismus, Bild, Redaktion, Lektorat machen könnte.“ Zunehmend stieß sie auf Jobs in Pressestellen und fasste den Entschluss, es dort zu probieren. Ein breites Handwerk war gesucht, das kam ihr zugute. Janina ergatterte einen Job als Pressesprecherin in der Zentrale eines katholischen Ordens. Sie reizte die Herausforderung: „Die Öffentlichkeitsarbeit des Klosters war sehr ‚traditionell‘ gestaltet. Und ich sollte nun die Botschaften gezielt an eine jüngere Zielgruppe herantragen und entsprechende Medien erschließen.“ Janina tobte sich aus, gestaltete mit den Marketing-Kollegen eine neue Website, entwickelte einen Blog, baute Social Media Kanäle aus und relaunchte eine Zeitschrift des Ordens, die eine stolze sechsstellige Auflage vorwies.

Nach ihrem Vertriebseinstieg wurde Christine von einem anderen Internet Service Provider abgeworben und macht weiter einschlägige Erfahrungen. Nun im Außendienst. Anfangs fand sie das sehr spannend, doch war sie nur noch im Auto unterwegs – quer durch Bayern und Baden-Württemberg. Was ihr irgendwann fehlte, war auch die Tiefe für die Themen. „Es war einfach nicht das, wofür ich geschaffen war“, reflektiert Christine und erzählt weiter: „Da habe ich mir gesagt, so jetzt reicht’s und mich einfach mal bei PR-Agenturen beworben.“

Die Schule der PR-Berater: Einen Königsweg gibt es nicht

Schließlich sollte Christine Recht behalten und der Vertrieb wurde ihr Sprungbrett: Sie hatte thematisch Fuß gefasst, wusste wie der Markt funktioniert und die IT-Firmen ticken. Beflügelt durch den IT-Boom schossen auch die entsprechenden Kommunikationsdienstleister in dem Bereich wie Pilze aus dem Boden. Seit nunmehr 18 Jahren ist Christine in der PR, war zwischendurch als freie PR-Beraterin tätig und seit zehn Jahren ist sie bei Maisberger. Hier bewarb sie sich initiativ: „Nach meiner Selbstständigkeit wollte ich einfach wieder im Team arbeiten. Ich schätze den Austausch und die gegenseitige Inspiration sehr.“ Und auch die Leitung ihres Teams macht Christine sehr viel Spaß. „Da kommt schon ein wenig mein früherer Berufswunsch durch, Lehrerin werden zu wollen“, meint sie.

 

Beim Münchner Stadtlauf: In den letzten 10 Jahren bei Maisberger ist es Christine auch außerhalb des Büros nicht langweilig geworden.

Janina ist hingegen ein echtes Maisberger-Küken: Seit sieben Monaten ist sie Beraterin in der Agentur. Nach ihrem, wie sie sagt, „soften“ PR-Einstieg beim Pallottiner Orden, hatte sie sich auf der Suche nach mehr Dynamik bei PR-Agenturen beworben. Gefunden hat sie diese hier allemal: „Man muss eine richtige eierlegende Wollmilchsau sein: Schreiben, reden, am Telefon wirken, Konzepte erstellen. Und man muss andere den ganzen Tag von tollen Ideen und Stories überzeugen.“ Janina findet es spannend, aus auf den ersten Blick „trockenen“ Themen, ansprechende Geschichten zu spinnen: sei es für Fachzeitschriften, Websites oder Wirtschaftsmedien. Christine kann das bestätigen: „Kommunikation für komplexe Lösungen, wie sie unsere Kunden anbieten, ist genau das Richtige für mich.”

Beide Maisberger-Gewächse haben damit ihre Berufung gefunden, so hört es sich jedenfalls für mich an. Ob das Schreiben von Horrorbüchern oder das biologische Forschen die größeren Erfüllungen gewesen wären? Wenn ich mir Janina und Christine bei ihrer Arbeit hier anschaue, glaube ich das kaum!

Warum PR und warum Maisberger?

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Ich möchte nicht als hochspezialisierte Fachkraft den ganzen Tag nur Pressemitteilungen schreiben und nur Interviews pitchen: die strategisch optimale Mischung macht es nicht nur für den Kunden effizient, sondern auch für mich selbst jeden Tag wieder spannend. Maisberger war mir auf Anhieb sympathisch: Abseits der üblichen 0815-Bewerbungsverfahren mit monatelangen Warteschleifen konnte ich unkompliziert ins Team „hineinschnuppern“ (Probearbeitstag) – und habe mich sofort wohl gefühlt.“ Janina

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Kaum ein Berufsfeld dürfte so vielfältig und innovationsgetrieben sein wie PR. Hier wird mir nie langweilig und ich habe die Möglichkeit, mich kontinuierlich weiter zu entwickeln und dazu zu lernen. Das Tiefbohren in Themen, die tägliche Kommunikation mit Kollegen, Kunden und Influencern, kreativ sein, über den Tellerrand hinaus schauen – das macht einfach Spaß. Warum Maisberger? Hier kann ich sehr selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten. Die Agentur ist Inhaber geführt: Das bedingt kurze Entscheidungswege. Außerdem stimmt die Chemie im Unternehmen. Ich arbeite einfach gerne mit allen zusammen.“ Christine

Spielt ihr mit dem Gedanken in die PR zu gehen, obwohl euer Studium es vielleicht nicht vermuten lässt? Und was ist euch bei eurer Berufswahl wichtig?

Ich bin gespannt auf eure Kommentare, Gedanken und Einblicke!

Die besten Tools für Berufseinsteiger

Die besten Tools für Berufseinsteiger? To-Dos im Auge behalten, Dokumentenwahnsinn in den Griff bekommen, kreative Präsentation auf die Beine stellen… Da kommt man um ein paar gute Tools nicht herum! Ich möchte euch ein paar meiner Lieblingstools vorstellen!

Die Bewerbungsphase ist vorbei, die Gespräche sind geführt und der Probearbeitstag wurde mit Bravur gemeistert! Sehr gut, nun sitzt du im Büro und alles ist neu und alles ist… viel. Eine Menge neuer spannender Aufgaben wollen erledigt werden. Größte Herausforderung, gerade am Anfang: den Überblick zu behalten. Das führt uns direkt zu meinem ersten Tool Tipp:

Wunderlist – Praktische To-Do-Liste

Tools für Berufseinsteiger - Wunderlist

Wunderlist ist ein digitales Notizbuch, das garantiert dafür sorgt, dass du alle anfallenden Aufgaben im Blick behältst. Die Registrierung zur Web-Anwendung erfolgt schnell und einfach, der Download und die Installation ist kostenlos und es gibt eine Wunderlist-App, um auch mobil immer Zugriff auf deine To-Dos zu haben.

Mithilfe von Listen können die Aufgaben kategorisiert und Einträge innerhalb dieser Listen gespeichert werden. Hast du eine Aufgabe erledigt, kannst du sie als solche markieren und nach Belieben aus- und wieder einblenden. Und auch weitere Features helfen, den Überblick zu behalten: Das Kennzeichnen wichtiger Aufgaben durch einen Stern, das Setzen von Tags zur besseren Strukturierung oder die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit Kollegen – der Selbstorganisation sind beinahe keine Grenzen gesetzt. 😉

Mein persönliches Fazit: Wunderlist ist in der Bedienung ist super simpel und wirkt sehr aufgeräumt. Es macht Spaß, damit zu arbeiten.

Mindmeister – Mindmapping leicht gemacht

Tools für Berufseinsteiger - Mindmeister

Manchmal muss man einfach mal alles, was mit dem anfallenden Projekt zu tun hat, niederschreiben und sich ein Gesamtbild der Aufgabe verschaffen. Was bietet sich da besser an, als eine Mind-Map zu erstellen? Die – übersetzt – Gedanken[land]karte beschreibt eine kognitive Technik zur visuellen Darstellung eines Themengebiets.

Mindmeister hilft auch bereits in der kostenlosen Version prima dabei, ganz einfach eine MindMap am PC zu erstellen. Hat man sich angemeldet (zum Beispiel über ein Google- oder Facebook-Konto), geht es direkt los mit einer schnellen und hilfreichen Einführung in das Tool.

In der kostenpflichtigen Version kann man bereits ab 4,99 € im Monat unendlich viele Mind Maps erstellen und sogar Dokumente zur Map hinzufügen. Außerdem wird die MindMap als PDF zum Download zur Verfügung gestellt.

Mein persönliches Fazit: In der Bedienung bekommt das Tool von mir ganze 5 Sterne. Es ist übersichtlich, verständlich und auch in GoogleApps verfügbar. Im Präsentationsmodus können Ergebnisse übersichtlich dargestellt und den Kollegen präsentiert werden.

LiveSlides – Überraschen mit PowerPoint

Tools für Berufseinsteiger - LiveSlides

Zum Schluss mein persönliches Lieblingstool!

Gerade im Online Marketing-Bereich ist man oft gezwungen in Präsentationen mit Screenshots von Webseiten, Facebookpages und Co. zu arbeiten, um Analysen oder Strategien visuell zu unterstreichen. Gerade hier kann man mit LiveSlides glänzen!

LiveSlides erlaubt es, jede beliebige Seite über die URL direkt in deine Präsentation einzubauen. Noch besser: Diese Seite lässt sich direkt aus dem Präsentationsmodus anklicken und scrollen. Somit brauchst du bei deiner Präsentation nicht mehr auf einen Link zu klicken und dadurch den Präsentationsmodus verlassen. Deine Präsentation ist immer up-to-date! Es funktioniert mit jeder Website, mit Twitter, Facebook, sogar mit dem Google und Outlook Kalender.

Mein persönliches Fazit: Die Benutzung des Tools ist ebenfalls super einfach. Das Beste: das Tool ist absolut kostenlos!

War da was für euch dabei? Wenn nicht, schaut euch doch mal hier: “10 unersetzliche Tools für die PR-Arbeit

Natürlich gibt es noch eine ganze Menge weiterer Tools, die nicht nur den Berufseinstieg erleichtern! Erzählt mir doch in den Kommentaren über eure Erfahrungen mit unterschiedlichen Tools – ich freu mich drauf.

Gesucht, gefunden: Das perfekte Praktikum

Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht, wenn etwas Spaß macht. Das merke ich auch an meinem Praktikum bei Maisberger. Die drei Monate hier sind wie im Flug vergangen. Da mein Praktikum sich nun dem Ende nähert, musste ich auch häufiger daran denken, wie es angefangen hat. Und zwar Anfang des Jahres mit meiner Suche nach einem Praktikumsplatz in der PR. Natürlich stellte ich mir zu Beginn viele Fragen. Beispielsweise musste ich mich entscheiden, ob ich lieber in einer Agentur oder im Unternehmen meine ersten Erfahrungen in der Kommunikation sammeln möchte. Gesucht habe ich auf speziellen Praktikumsbörsen. Und davon gibt es eine ganze Menge! Von Seiten, die sich ausschließlich mit Praktika befassen über Websites, die alles – von Praktika über Traineeships bis zu Festanstellungen – anbieten, ist eigentlich alles zu finden.

Praktika- und Traineebörsen im Vergleich

Diese Auswahl kann ganz schön verwirren! Jede Seite hat so ihre Vor – und Nachteile. Ihr seid gerade auf der Suche? Dann möchte ich euch gerne dabei unterstützen und vergleiche hier zwei der großen Seiten für Praktikumsanzeigen. Ihr wollt lieber direkt mit einem Traineeship einsteigen? Auch dafür stelle ich euch eine interessante Seite vor.

Meinpraktikum.de

Die Seite bietet sowohl Praktikums- als auch Werkstudentenanzeigen. In einem dazugehörigen Blog können sich Praktikanten und Trainees zu ihren Erfahrungen austauschen und sich hilfreiche Tipps holen.

Vorteile:

  • Immer up to date: Anzeigen auf Twitter und Facebook erleichtern erheblich die Suche beim täglichen Social Media Monitoring nach offenen Stellen. 😉
  • Ansprechende Aufmachung der Seite: Sie ist modern gehalten und bietet die Möglichkeit, nach verschiedenen Kriterien, wie Unternehmen, Fachgebiet oder Stadt zu filtern.
  • Größter Vorteil: Ehemalige Praktikanten können zu ihren Erfahrungen Bewertungen schreiben und diese, für jeden sichtbar, hochladen. Die Seite verspricht, keine Bewertung zu löschen, wodurch ein realistisches Bild des Unternehmens entsteht.

Nachteile:

  • Weitere Filtermöglichkeiten, z.B. für die Dauer des Praktikums wären bei der Auswahl hilfreich.

Praktikumsanzeigen.info

Hier gibt es vor allem, wie der Name schon sagt, Praktikumsanzeigen zu finden. Es werden knapp 10.000 Stellen angeboten.

Vorteile:

  • Vielfalt: Neben Praktikumsstellen im In- und Ausland findet man dort auch weitere Stellenangebote für Freiwilligenarbeit, Sprachreisen oder Au Pair Programme.
  • More Information: Zusätzlich zu den zahlreichen offenen Stellen bietet das Portal auch viele Hintergrundinformationen zur Berufsorientierung, Bewerbungstipps oder aktuellen Branchenthemen.
  • Unternehmensprofile: Jedes Unternehmen wird detailliert dargestellt; neben den Spezialisierungen des Unternehmens sind auch noch weitere wichtige Informationen über das Praktikum enthalten.

Nachteile:

  • Durch die verschiedenen Themengebiete wird es schnell unübersichtlich und es dauert mitunter länger, einzelne Firmen zu finden.

Traineegeflüster

Anstatt auf Praktika ist diese Seite auf Stellenanzeigen für Trainees spezialisiert. Für die einzelnen Traineeships ist sowohl das Unternehmen als auch der Aufbau des Programms ausführlich dargestellt.

Vorteile:

  • Mehr als reine Stellenausschreibungen: Neben Interviews mit Trainees sowie Unternehmen findet man hier auch Karrieretipps und Hilfestellungen für gute Bewerbungen.
  • Optik: Die Seite ist ansprechend und modern gestaltet.
  • Filter: Neben einem Filter für Bundesland und Stadt kann auch die gewünschte Branche angegeben werden.

Nachteile:

  • Auswahl: Aktuell werden etwa 150 Stellen ausgeschrieben – im Schnitt also lediglich 15 Stellen pro Branche.

Fazit

Die drei vorgestellten Seiten sind natürlich nur ein kleiner Einblick in die Vielfalt verschiedener Job-, Trainee- und Praktikumsbörsen. Jede davon hat auch ihre Pros und Contras und am Ende müsst ihr selbst entscheiden, wo ihr sucht und welches Praktikum bzw. Traineeprogramm für euch das richtige ist.

Du bist auch auf der Suche nach einem Praktikum oder Traineeship? Wirf doch einen Blick in unsere offenen Stellen. Maisberger freut sich immer über Bewerbungen engagierter und interessierter Praktikanten und Trainees an karriere@maisberger.com.

Sinn und Motivation im Beruf: PR ≠ PR, so viel ist sicher!

Von der humanitären Hilfe in die PR-Agentur: Ein Kulturschock?

Neulich fragte mich ein Bekannter: Du machst also PR. Ist das nicht Produkte anpreisen? Ich rümpfe die Nase und bereite innerlich eine kleine Recherche-Tour durch die Welt der Öffentlichkeitsarbeit vor. Impulsiv sprudelt es aber erst einmal aus mir heraus und ich berichte davon, Geschichten zu erzählen, die etwas bewegen, von Strategien und davon, Aufmerksamkeit für wichtige Dinge zu schaffen – davon ein Sprachrohr zu sein für Entwicklungen, die unsere (Arbeits)welt von Grund auf verändern. Es gibt ihn, den Sinn in der PR! Er sieht mich ungläubig an.

Um dem gängigen Vorurteil der Sinnlosigkeit der PR-Branche entgegenzutreten, soll dieser Blogbeitrag ein Statement, vielleicht sogar ein kleines Manifest der sinnvollen PR sein:

 

PR in der humanitären Hilfe

Die ersten Schritte in der Welt der PR machte ich in einer Hilfsorganisation: im Büro des Headquarters und in Auslandseinsätzen einer internationalen NGO im Bereich der Not- und Katastrophenhilfe. Hier ging es darum, Aufmerksamkeit auf die wertvolle Arbeit hunderter ehrenamtlicher Ärzte und Koordinatoren in Krisengebieten weltweit zu schaffen und ihre Geschichten bewegend und informativ zugleich zu erzählen. Eine simple Wahrheit lautet hier:

  • Ohne PR –  kein öffentliches Bewusstsein
  • Ohne öffentliches Bewusstsein –  keine Spenden
  • Ohne Spenden –  keine Arbeit für notleidende Menschen

In diesem Zusammenhang wirkt der „Produkte anpreisen“-Vorwurf ziemlich absurd, richtig?

PR mal anders: Als Medienkoordinatorin in der humanitären Hilfe muss man auch mal mit anpacken. Foto: Martina Zelt

Aber jetzt: Ertappt! Du arbeitest doch in einer Agentur!

Anlauf Nr. 2 des Gesprächs. Ja, ich arbeite in einer PR-Agentur, die Wirtschaftsunternehmen betreut. Wird mein wertegeprägter Ansatz nun als scheinheilig entlarvt? Erstens: Falsch geraten! Zweitens: Es lohnt sich ein genauerer Blick hinter die Kulissen und ins Detail, denn mir persönlich ist es von großer Wichtigkeit meinen Werten entsprechend zu handeln und zu arbeiten. Und das geht – auch in Agentur und Wirtschaft!

Human Resources(HR)-Kommunikation und humanitäre Hilfe: es geht um den Menschen!

Ich arbeite bei Maisberger im Team „Human Centered Communications“ und der größte Markt, mit dem wir es zu tun haben, ist im Bereich HR (unter anderem HR-Software-Produkte). Jedes Projekt in unserem Team dreht sich um den Menschen, denn der steht bei uns – im Namen wie im täglichen Handeln – im Mittelpunkt.

Teil 1: Employer Branding

Unter anderem durch meinen Hintergrund in der humanitären Hilfe sowie aus der Arbeit in einem mittelständischen Betrieb, der aufgrund einer internen Krise beinahe die Arbeitsplätze vieler Menschen gefährdet hätte, sehe ich ganz klar, dass  auch persönliche Schicksale von Mitarbeitern hier in Deutschland, Katastrophen sein können – und die verdienen unsere Aufmerksamkeit. Eine simple Weisheit aus dem Bereich HR lautet:

  • Ohne wertschätzende HR-Kommunikation – demotivierte Mitarbeiter
  • Demotivierte Mitarbeiter – weniger Erfolg fürs Unternehmen und Frust der Mitarbeiter
  • Frust der Mitarbeiter – (inneres) Verlassen des Unternehmens und / oder Unausgeglichenheit gegenüber Freunden und Familie

Dass es eine persönliche Katastrophe sein kann, wenn Wertschätzung am Arbeitsplatz Mangelware ist oder der Burnout droht, das weiß jeder, der mit diesen Themen bereits Kontakt hatte. Auch hier geht es um Schicksale! Anders als in der humanitären Hilfe, aber dennoch kann es das Leben Einzelner stark und negativ beeinflussen, wenn die Work-Life-Balance nicht stimmt, die Motivation fehlt und Selbstverwirklichung zum Fremdwort wird. Oder positiv gesprochen: Mit wertschätzender Kommunikation und gelungener Mitarbeiterbindung, kann vielen Menschen sehr viel Gutes getan werden! Mit dem Kernbereich Employer Branding arbeiten wir genau auf dieses Ziel hin!

Teil 2: HR-Software / HR-Services:

Ja, hier geht es um IT-Produkte, die Unternehmen bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen. Zunächst möchte ich eine weitere simple Wahrheit aussprechen, die IT im Allgemeinen und im Bezug auf HR betrifft:

  • Ohne IT (in HR wie überall sonst) – nur erschwerter oder langsamer Datenaustausch, ob aus fernen Entwicklungsländern oder eben aus der Chefetage innerhalb des gleichen Unternehmens
  • Ohne Datenaustausch – keine schnelle, vernetzte und professionelle Reaktion auf nahende Probleme
  • Ohne professionelle Reaktion auf nahende Probleme – Probleme

Dies gilt sowohl für Wirtschaftsunternehmen als auch für die humanitäre Hilfe oder auch andere gesellschaftliche Entwicklungen  – die Logik ist immer die gleiche: Ohne Information und Vernetzung folgt schlechtere Zusammenarbeit. Das führt zu Frust, Misserfolg oder im schlimmsten Falle – wie in der humanitären Hilfe – zu unnötigem Leid.

Mini- Exkurs zu IT in der humanitären Hilfe

Ich erinnere mich, wie wichtig mein Laptop, mein Satellitentelefon, mein Smartphone mit Karten des Einsatzortes und das Waka-waka (eine solarzellenbetriebene Taschenlampe und Ladestation mit USB- und Mini-USB-Anschluss) im Einsatz zum Erdbeben in Ecuador waren. Ohne die wäre dieser sicherlich weniger „erfolgreich“ verlaufen.

Fazit: „Produkte anpreisen“ – PR ist wahrlich mehr – bzw. kann mehr sein!

Mein kurzes Schlussplädoyer an alle Skeptiker, Humanitären, Interessierten, PR-Neulinge oder eingesessenen Hasen, die vergessen haben, warum sie das alles überhaupt machen:  In einer Welt, in der alles zusammenhängt brauchen wir immer beides: Wirtschaft und Non-Profit, Helfer in roten Westen und IT-Experten, moderne Arbeitsbedingungen bei uns und Einsatz für Werte, die über diesen Tellerrand und Landesgrenzen hinaus gehen. Es gehört eben alles zusammen.

Und das Schöne (für die PR): All das kann PR mitgestalten und so einen großen Beitrag leisten.

Falls ihr Interesse an einer noch genaueren Beleuchtung des Themas „Sinn und PR“ habt, hinterlasst mir doch eure Kommentare, Fragen oder weiteres Feedback. Gerne widme ich auch den folgenden Blogbeitrag diesem (weiten) Feld, denn noch lange sind nicht alle Bereiche beleuchtet und es gibt noch vieles, was mir da so vorschwebt. Und euch?