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Mobile Arbeitsplätze – neuer Tag, neuer Schreibtisch!

Morgens im Büro gehen Mitarbeiter normalerweise schnurstracks auf ihren Schreibtisch zu, auf dem bereits Kalender, die perfekte Stiftauswahl oder andere mögliche persönliche Gegenstände warten. Nicht so bei uns! In unserem Großraumbüro hat keiner einen festen Sitzplatz, sondern wir arbeiten getreu dem Motto „Mobile Arbeitsplätze“. Klingt bizarr? Ist es gar nicht.

Großraumbüro ahoi!

Dass sich die Arbeitswelt wandelt, ist überall und in jede Branche durchgedrungen. Das Stichwort New Work fasst diese Entwicklung gut zusammen und neue Bürokonzepte sowie innovative Arbeitsformen liegen voll im Trend. Darunter fallen Arbeitsformen wie beispielsweise das Homeoffice, Hunde am Arbeitsplatz (hier lernt ihr unseren Feelgood Manager Sydney kennen), flexible Arbeitszeiten oder Arbeitsplätze. Auch Maisberger ist bereits vor einigen Jahren auf den „New Work“-Zug aufgesprungen und führte „Mobile Arbeitsplätze“ ein. Das bedeutet, wir haben keinen festen Schreibtisch mehr, sondern suchen uns jeden Tag aufs Neue einen freien Platz im Großraumbüro.

Vorteil: Eisbrecher Arbeitsplatz

Am Anfang meiner Zeit bei Maisberger war das natürlich eine Umstellung. Doch die Vorzüge dieser Nicht-Sitzordnung haben es in sich. So lernen Neulinge schnell auch teamübergreifend alle Kollegen kennen und es erleichtert außerdem es einen einfacheren Wissenstransfer und Austausch. Zugegebenermaßen sitzen die jeweiligen Teams in der Praxis, weil es praktisch ist, doch oft beieinander. Dennoch gilt: Alles kann, nichts muss. Für einen Perspektivenwechsel und kreative Kaffeepausenpartner lohnt es sich allemal, agil zu bleiben und Schreibtisch-Hopping zu betreiben – New Work sei Dank.

Tipps für ein mobiles Miteinander

Wir bei Maisberger holen jeden Morgen unsere rote Kiste, in der wir all unsere Habseligkeiten verstauen, und lassen uns nach Belieben an einem Platz nieder. Natürlich sieht man schnell, wer seinen Lieblingsplatz gefunden hat und sich öfter in denselben Ecken tummelt. Und doch herrscht bei uns eine rege Rotation, was die Sitzordnung betrifft. Am Ende des Arbeitstags werden die roten Kisten wieder aufgeräumt, um den Kollegen für den nächsten Tag ein “Clean Desk” zu hinterlassen.

Um diesen schreibtischtechnisch eine Freude zu machen, haben wir noch einige Tipps für den Arbeitsalltag für euch:

  1. Ein gesunder Geist arbeitet an einem aufgeräumten Platz: Am besten ihr hinterlasst euren Kollegen ein „Clean Desk“. Außer natürlich es handelt sich um Schokolade.

2. Inseldenken adé! Nutzt die Mobilität und lernt eure Sitznachbarn in Kaffee- und Kreativpausen kennen.

3. Das Hygienespray beißt nicht und eure Kollegen werden es euch danken. Ihr selbst euch übrigens auch.

4. First come, first serve: Kollegen, die mal eben an der Kaffeemaschine sind, können natürlich nicht mehr von ihrem Platz vertrieben werden – aber das versteht sich eigentlich von selbst.

Fazit

In Großraumbüros finden sich unterschiedliche Typen: Die einen sind richtige Nomaden und ziehen von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz. Die anderen sind eher Gewohnheitstiere. Wer “seinen” Lieblingsplatz allerdings nicht loslassen kann, der sollte früh aufstehen. Ob sich das lohnt, wage ich allerdings zu bezweifeln, denn schließlich sind unterschiedliche Gesichter um einen herum auch immer wieder eine schöne Abwechslung. Und außerdem: So ein bisschen Veränderung jeden Tag, sei es auch nur zwei Meter weiter am nächsten Tisch zu sitzen, sorgt für frischen Wind.

 

Habt ihr auch schon Erfahrungen mit „Mobilen Arbeitsplätzen“ gemacht? Wie stellt ihr euch euren Arbeitsplatz vor? Schreibt uns eure Fragen und Ideen in die Kommentare – wir freuen uns auf eine spannende Diskussion!

Make Internships great again! Meine Erfahrungen als Praktikant bei Maisberger

Praktika haben generell ja kein sonderlich positives Image: Kaffee kochen, Bleistifte spitzen, kopieren – Lerneffekt: null. Deshalb möchte ich hier und heute eine Lanze für mein Praktikum bei Maisberger brechen und fordere: Make Internships great again! Aber erst einmal kurz zu mir: Ich heiße Moritz, bin in München geboren und 18 Jahre jung. Ich habe letztes Jahr meinen Schulabschluss gemacht und absolviere gerade ein einmonatiges Praktikum bei Maisberger. Hier darf ich jede Woche in eines der vier Teams – IT, Industrie, Human Centered Communications und Digital – hineinschnuppern und mir so ein umfassendes Bild von allen Aufgabenbereichen der PR machen. Mein generelles Fazit: Ich habe weder nur meine Zeit abgesessen, noch musste ich den ganzen Tag Kaffee kochen oder das Druckerpapier auffüllen.

Was erwartet dich bei Maisberger?

Nein, hier bei Maisberger wurde ich vom ersten Tag an ins Team einbezogen, an die Themen und Aufgaben herangeführt und durfte selbstständig arbeiten. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich alleine gelassen wurde. Ganz im Gegenteil: Bei Fragen konnte ich mich an jeden Kollegen wenden und bekam Unterstützung. Nun fragt ihr euch zu Recht: Wenn er nicht Kaffee kochen und Papier auffüllen musste, was hat er dann gemacht? Der Arbeitstag startet bei Maisberger normalerweise um 9 Uhr und beginnt mit der Suche nach einem Arbeitsplatz. Keiner der Mitarbeiter hat hier nämlich seinen festen Schreibtisch – was dazu führt, dass man jeden Tag neben einem anderen Kollegen sitzt und sich so über Teams hinweg gut austauschen kann. An den meisten Tagen wirst du dich dann kurz mit Teamkollegen kurzschließen ob und wie du sie unterstützen könntest. Je nach dem um welche Aufgabe es sich handelt und wie schnell du bist kann es sein dass du an einem Tag mehrere Arbeitsaufträge bekommst oder über ein paar Tage nur an einem arbeitest. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass die Aufgaben gut gemischt sind, somit bleibt es auch jeden Tag aufs Neue spannend was einen erwarten wird.

Generell ist das Aufgabenfeld ziemlich breit gefächert. Ich durfte zum Beispiel Artikel clippen (also Zeitungsberichte über die Kunden zusammenstellen und aufbereiten), Recherchen zu diversen Themen und Messen anstellen, Pressemitteilungen und Workshops vorbereiten und – als neuestes Projekt – diesen Blogbeitrag verfassen.

 

Die Maisbergers – eine schrecklich nette (Arbeits-)Familie

Eine Sache, die mich von Beginn an von dieser Agentur überzeugt hat, ist die Harmonie zwischen den Mitarbeitern. Der Ton ist freundlich, fast familiär und man hilft sich, wo man kann. Die Maisbergers sind ein eingespieltes Team aus freundlichen und offenen Menschen und arbeiten nach dem Motto: „Es gibt keine dummen Fragen!“. So haben sich oft auch Kollegen, die gar nicht zu meinem Team gehörten, bemüht, mir bei allen meinen Fragen weiterzuhelfen. Doch nicht nur fachlich ist man hier gut aufgehoben, auch für das seelische Wohl ist hier gesorgt: Denn unser Agenturhund und Feelgood Manager Sidney nimmt seinen Job sehr ernst und besucht seine Schützlinge regelmäßig um auch ganz sicher zu gehen, dass es allen gut geht.

Mein Fazit am Ende von vier Wochen Maisberger ist wohl keine große Überraschung: Ich würde jedem mit Interesse an PR ein Praktikum bei Maisberger empfehlen, um in den Alltag eines Kommunikationsexperten hinein zu schnuppern!

Habe ich dein Interesse geweckt? Maisberger sucht aktuell wieder einen engagierten Praktikanten.
Und hier geht´s zur Stellenanzeige.

Klein anfangen, groß rauskommen: Trainee bei Maisberger

Ein Praktikum ermöglicht uns, vor, während oder nach der Studienzeit in verschiedene Branchen und Bereiche hineinzuschnuppern. Ein Traineeship allerdings ist mehr, als eine reine Orientierungshilfe: Es ist der erste Schritt für eine Laufbahn in der PR und dauert im Schnitt zwischen 12 und 24 Monaten. Hier bei Maisberger dürfen wir Trainees uns 12 Monate lang darin üben, unsere zukünftige Beraterpersönlichkeit zu finden. Und das bedeutet, Verantwortung zu übernehmen sowie eigene Ideen einzubringen, sodass sich jeder individuell zum Berater hin entwickeln kann.

It’s a match!

Schon bei der Bewerbung drehen sich die Gedanken oft um die gleichen Fragen: Wie gestaltet sich das Traineeship genau? Was kommt nach meiner Zeit als Trainee im Regelfall auf mich zu? Das hängt natürlich stark von der Agentur ab, bei der ihr euch bewerbt. Es empfiehlt sich, bereits während eurer Bewerbung abzuklären, wie die groben Rahmenbedingungen aussehen. Auch Marina Illy hat bei der Wahl der Agentur genau darauf geachtet, dass die Harmonie zwischen beiden Parteien stimmt:

Der erste direkte Kontakt mit Maisberger war ein Telefoninterview und ich war etwas nervös – doch das legte sich schnell, da viel gelacht wurde und alle sehr sympathisch waren. Dieser Eindruck bestätigte sich auch am Probearbeitstag: Die Mitarbeiter waren mir gegenüber sehr offen und aufgeschlossen. Das hat meine Entscheidung stark beeinflusst.

Marina Illy

Trainee, IT-Team

Erfahrungen sammeln – Step by Step

Bei Maisberger lautet die Devise für das einjährige Traineeship: Learning by doing. Vielen von uns fehlt zu Beginn die Routine im Tagesgeschäft oder auch einfach nur die Selbstsicherheit, den Aufgaben gewachsen zu sein. Um uns darin zu unterstützen, einen Überblick über die Themenvielfalt der PR zu bekommen und Schritt für Schritt Know-how aufzubauen, trifft sich der Maisberger-Traineejahrgang alle zwei Wochen zu einem Traineefrühstück. Bei diesem geben „alte, erfahrene Hasen“ eine Stunde lang ihre Insights und Erfahrungen rund um Lead Generation, Projektmangament, Employer Branding, Krisen-PR oder Corporate Publishing weiter. Und keine Sorge, wie es sich bei einem Frühstück gehört, ist für Gaumenfreuden, wie Croissant und Brez‘n gesorgt. Im Arbeitsalltag sind wir als Trainees von Anfang an aktiv in Kundenprojekte involviert und übernehmen eigenständig Aufgaben, Projekte und vor allem: Verantwortung. Nicht nur Kommunikation wird hier ganzheitlich gelebt, sondern auch die Ausbildung des Nachwuchs.

Hilfsbereitschaft wird im Team groß geschrieben – was mir am Anfang viel Sicherheit gegeben hat. Als Trainee bekommen wir die Chance, viele Aufgaben selbstständig umzusetzen und nicht nur vorgefertigte Vorlagen abzutippen. Wir sind hier ein fester Bestandteil des Teams!

Michael Czajka

Praktikant im IT-Team

Entscheidet ihr euch also für ein Traineeship, lernt ihr ganzheitliche Kommunikation, Text- und Selbstsicherheit im Arbeitsalltag von der Pieke auf. Trotzdem habt ihr immer erfahrene Kommunikationsexperten an eurer Seite, die euch über die Schulter blicken – und die sich tierisch freuen, wenn ihr eure ersten eigenen Schritte als Berater macht. Danach liegt es an euch, die Karriereleiter Stück für Stück nach oben zu klettern – von Maisberger Seite sind euch hier keine Grenzen gesetzt!

Johannes Lossack, Account Manager, lässt seine Anfangszeit bei Maisberger noch einmal Revue passieren und gibt noch einen wichtigen Tipp:

Im Mai 2016 begann mein Praktikum bei Maisberger. Damals wusste ich vieles noch nicht: Etwa, wie man zunächst vermeintlich trockene B2B-Themen kanalübergreifend, anschaulich und zielgruppengerecht kommuniziert. Oder, dass aus meinem auf drei Monate angelegtem Praktikum schon nach etwa vier Wochen eine Traineestelle werden würde. Und aus der dann wiederum etwas später eine Beraterstelle. Heute bin ich, was beide Punkte anbelangt, ein wenig schlauer. Das verdanke ich nicht zuletzt auch dem hohen Maß an Eigenverantwortung, das mir bei Maisberger von Tag Eins an übertragen wurde. Mein Tipp an Praktikanten und Trainees: Nutzt diese Freiheit auch aus!

Johannes Lossack

Account Manager

Interessiert ihr euch für ein Traineeship und habt noch Fragen? Schreibt sie uns! Wir beantworten sie gerne in den Kommentaren.

Alle Jahre wieder: die Maisberger Weihnachtsfeier

Zugegeben: Der Dezember ist vorbei und damit ist das Thema Weihnachten auch bei den allermeisten durch. Solange, bis es dann ganz unerwartet und zu einem ungünstigen Zeitpunkt (wie jedes Jahr 😉 ) wieder auftaucht und die allgemeine Geschenke-und-wir-müssen-besinnlich-und-entspannt-sein-Panik aufkommt. Bis dahin ist aber noch ein bisschen Zeit. Deshalb soll es hier um eine Besonderheit des Dezembers gehen: Die alljährliche Weihnachtsfeier!

Und das Wörtchen „Weihnachtsfeier“ ist bei Maisberger mit zwei Traditionen versehen:

  1. Keiner weiß, was an diesem Tag passiert. Unsere Geschäftsführerin Frau Faderl plant unter höchster Geheimhaltungsstufe einen kompletten Tag mit Spiel, Spaß und Essen.
  2. Die Maisberger-Weihnachtspeinlichkeit: Hier dürfen sich alle Neulinge als Einstand in die Agentur einen kleinen kreativen Auftritt ausdenken, der die Kollegen erheitert und für die Newbies – wie der Name schon vermuten lässt – tendenziell etwas zu Schamesröte führt. 😉

Top Secret!

Aber nun alles Schritt für Schritt: Wenn es auch bei Maisberger langsam Winter wird, ist irgendwann der Tag gekommen, an dem jeder Mitarbeiter eine Mail mit dem Betreff „Weihnachtsaction“ im Postfach findet. Darin: allerlei Informationen dazu, welche Kleidung für den Tag empfehlenswert ist, wann es los geht und wann es zurückgeht – mehr allerdings nicht: Wo es denn hingeht und was an dem ominösen Ort geplant ist, bleibt geheim. So auch dieses Jahr: Am Tag der Weihnachtsfeier standen alle Maisbergers, ausgestattet mit Mütze, Handschuhen, Wanderschuhen und Skikleidung, vor der Agentur und warteten – noch immer völlig ahnungslos – auf den Bus. Nach einer Stunde Busfahrt war zumindest der Ort der Maisberger-Weihnachtsaction klarer: Es ging an den Schliersee. Das Wetter war auf unserer Seite und wir stärkten uns erst einmal für den Nachmittag.

Nach dem leckeren Mittagessen kam endlich die lang ersehnte Auflösung: Wie zu erwarten sollte es sportlich werden: Crossgolf stand auf dem Plan! So schnallten wir uns alle die Schneeschuhe an, schnappten uns Schläger und versuchten uns mehr oder minder erfolgreich an einem professionellen Abschlag. An manch einem ist wohl tatsächlich ein Golf-Profi verloren gegangen, manch anderer aber war schon froh, wenn er den Ball auch nur traf.

Um den Schwierigkeitsgrad noch etwas zu erhöhen, war neben dem Erreichen der verschiedenen Golflöcher, auch die ein oder andere kniffelige Team-Aufgabe zu lösen. Nach der sportlichen Betätigung konnten wir uns am Feuer aufwärmen und mit Glühwein und Punsch stärken.

Das Highlight des Abends

Nach dem anstrengenden Nachmittag hatten wir uns einen gemütlichen Ausklang des Tages verdient: Bei Käsefondue und traditionell bayerischer musikalischer Untermalung tauschten wir die Erlebnisse des Nachmittages aus und die Kollegen warteten gespannt auf den Höhepunkt des Abends: Die Weihnachtspeinlichkeit! Die Idee war, dass wir Newbies uns auf verschiedene Stellen beim Weihnachtsmann mit unserem No-Talent bewerben: beim Geschenke-Einpack-Service, in der Weihnachtsbäckerei oder im weihnachtlichen Orchester. So führte jeder mit großer Hingabe sein nicht-ganz-vorhandenes Talent vor, was zu mancher Erheiterung beitrug. 😉

Wie jedes Jahr hat der Einstand der „Neuen“ bei Maisberger für viele Lacher gesorgt und wird sicherlich auch auf der kommenden Weihnachtsfeier ein Highlight sein, wenn es wieder heißt: Alle Jahre wieder auf zur Weihnachtsfeier mit Weihnachtspeinlichkeit!

Gibt es auch bei euch „Traditionen“ auf Firmenfeiern? Wie sehen diese aus?

Welcher Weg führt zur PR Karriere?

In unserer #WriteYourWay-Kampagne sammeln sich bereits die verschiedensten beruflichen Lebenswege: über Biologie und dem LektoratAmerikanistik und Journalismus, hin zu European Studies und Lehramtsstudien sowie der Theologie und der Politikwissenschaft. Letztere begegnet uns heute sogar ein zweites Mal, denn wir stellen euch zwei weitere Maisberger-Persönlichkeiten vor: Anja Plattner hat bei Maisberger die PR von der Pike auf gelernt, leitet heute das Industrieteam und unterstützt die Geschäftsleitung bei strategischen Aufgaben. Dr. Alexander Pschera behält seit 1999 als Geschäftsführer und Managing Partner den Überblick bei Maisberger.

Aller Dinge Ursprung

Für Anja begann der Weg in die PR mit einem Studium der Politikwissenschaft im Haupt- und der Kommunikationswissenschaft im Nebenfach an der Universität Augsburg. Dass sie aus ihrem Nebenfach einiges für ihren heutigen Beruf mitnehmen konnte, liegt auf der Hand. Aber auch die Politikwissenschaft lehrte sie eine für die PR ganz besonders wertvolle Fähigkeit: das Verstehen komplexer Zusammenhänge, um sie in verständliche Texte zu wandeln, die gerne gelesen werden. Geübt in unzähligen Hausarbeiten.

Wissenschaftliche Arbeiten begleiteten Alexander Pscheras Lebensweg sogar noch ein ganzes Stück länger. Nach dem Magisterstudium der Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaften in Heidelberg, konnte er seinen forscherischen Ehrgeiz noch nicht komplett befriedigen und entschied sich zu promovieren – auch wenn zu Beginn gar nicht klar war, in welche Richtung es gehen soll: „In wissenschaftlicher Hinsicht schlagen gewissermaßen zwei Herzen in meiner Brust. Zum einen für die Geisteswissenschaften, vor allem auch für die Musikwissenschaft, zum anderen aber auch für die Naturwissenschaften, ganz besonders für Zoologie und Biologie.“

Praktika und Nebenjobs: Puzzlestücke  des großen Ganzen

Erste Berufserfahrung konnte Alexander Pschera während seines Studiums sammeln. Um sich dieses zu finanzieren, jobbte er als freier Mitarbeiter bei der Rhein Neckar Zeitung, der ersten demokratischen Zeitung Deutschlands, und für verschiedene musikwissenschaftliche Fachzeitschriften. Diese Nebentätigkeiten zeigten für Herrn Pschera schon damals Alternativen zur Arbeit an der Universität auf. Zunächst hatte er allerdings noch die wissenschaftliche Karriere fest im Blick, die mithilfe eines Stipendiums der Studienstiftung des deutschen Volkes auch gut voranschritt.

Eine Karriere als Wissenschaftlerin war für Anja nie ein Thema. Enorm profitiert hat sie allerdings von den zahlreichen Praktika, die sie während des Studiums absolvierte. Erst in der Presseabteilung der Leipziger Messe, dann redaktionelle Arbeit bei der Augsburger Stadtzeitung. Danach ein halbes Jahr im Event Marketing bei der Deutschen Bank in Frankfurt und schließlich als selbstständige Redakteurin. Anja konnte überall wertvolle Erfahrungen sammeln, von denen sie noch heute profitiert. Sie stellt fest: „Jeder dieser Jobs wäre mir für sich genommen zu langweilig gewesen – PR verbindet jedoch all diese Tätigkeiten zu einem spannenden Berufsfeld.“ Für Anja war also jedes ihrer Praktika ein Puzzlestück, das am Ende ein fertiges Bild ergab: die PR.

Der Sprung ins kalte Wasser

Nach ihrem Studium bewarb sich Anja deshalb bei einer großen, internationalen Netzwerkagentur und wurde als Trainee für B2C PR in München eingestellt. Hier setzte man ihr erst mal eine X-Box vor die Nase, denn Microsoft war ihr Hauptkunde. „Als absolute Nicht-Zockerin musste ich erst mal in die Welt des Gaming eintauchen und stellte fest: Das war nicht ganz mein Geschmack. Die Zeit in der Agentur und mit den Kollegen dort war allerdings sehr wertvoll.“ Eine waschechte Zockerin ist            Anja also nicht geworden, schätzt die Erfahrungen aus beiden Bereichen heute aber sehr. Die Vielseitigkeit und Komplexität der Themen bilden eine andauernde Herausforderung, die Spaß macht.

Für Herrn Pschera endete die universitäre Laufbahn auch fürs erste, als sein gesamter Lehrstuhl nach Berlin abwanderte. Ihn selbst hingegen zog es in den Süden von Deutschland, wo er bei einem Fachverlag mit Technologieschwerpunkt eine Stelle als Redakteur annahm. Parallel dazu publizierte er immer noch viel zu geisteswissenschaftlichen Themen, denn: „von der schöngeistigen Schreiberei  leben zu können, war immer noch mein Traum.“ Herr Pschera publiziert übrigens noch heute immer wieder. Sein erfolgreichstes Buch „Das Internet der Tiere“ erschien im Jahr 2014.

Das Arbeitsleben in der freien Wirtschaft zog Herrn Pschera jedoch schon bald mehr und mehr in    seinen Bann: “Mich hat nach und nach der Virus des professionellen Lebens infiziert, das ich ja bis dahin nicht so kannte. Hier entwickelte ich auch ein starkes Interesse an Themen wie Organisationsentwicklung und Mitarbeiterführung.“ Im Anschluss zog es ihn zum IWT Verlag in Vaterstätten, bei dem er schnell Projektleiter wurde und schließlich zum Verlagsleiter aufstieg. Die Arbeit dort war für Herrn Pschera prägend, denn hier konnte er sich ausprobieren und sehr viel experimentieren. So gründete er unter anderem schon in den 90ern ein Magazin zum Digital Engineering.

In dieser Zeit knüpfte er auch den Kontakt mit Christian Kvech, einem der Gründer von Maisberger, zu dem sich auch bald eine Freundschaft entwickelte. Im Jahr 1999 machte Christian Kvech Alexander Pschera ein Angebot, das dieser natürlich nicht ablehnen konnte: Teil der Geschäftsführung bei Maisberger zu werden. Mit seinem Fachwissen aus seiner Fachverlagszeit baute Herr Pschera bei Maisberger das neue Industrieteam auf, das heute eine feste Größe mit vielen namhaften Kunden ist.

Ein kleiner Eignungstest

Für Anja ist nach ihren vielen Jahren in diesem Bereich klar, was einen guten PRler ausmacht: „Man muss natürlich gut texten können. Aber als Berater ist es genauso wichtig, sich gut in andere Personen hineinversetzen zu können. Eine schnelle Auffassungsgabe ist essentiell, denn es kommt immer darauf an, das Gegenüber zu verstehen und sich seinen Anforderungen anpassen zu können – seien es Journalisten, Mitarbeiter oder die Ansprechpartner beim Kunden. Man sollte sich außerdem nicht von komplizierten Themen abschrecken lassen: Spannende Geschichten verbergen sich überall – sie herauszukitzeln ist die große Kunst in der PR.“

Auch Herr Pschera sieht die Stärke eines Kommunikationsberaters in dessen Fähigkeit,  andere Blickwinkel einnehmen zu können. „Der wichtigste Faktor der Kommunikation ist die Übersetzermentalität des Kommunikators. Es kann nur erfolgreich kommunizieren, wer in der Lage ist, sich möglichst gut in andere hineinzuversetzen – wie ein Dolmetscher, der viele Sprachen beherrscht und laufend zwischen diesen wechselt.“

Wir betrachten die PR längst nicht mehr losgelöst. Bei Maisberger sprechen wir von ganzheitlichen Kommunikationsansätzen, die das gesamte Unternehmen und deren Ziele betrachten. Seid daher offen für die Vielseitigkeit der PR – und mehr! Ohne digitale Kommunikation und Sales Centered Communication geht es nicht mehr.

In der Kommunikationsberatung geht es nicht um die Wiederholung der immer gleichen Konzepte und Ideen. Es ist wichtig, die eigenen Gedanken reflektieren zu können und eigene, starke Ideen einzubringen. Werden Sie also keine reine Platzierungsmaschine und bleiben Sie außerdem immer offen für Neues!

Wisst ihr schon, ob es für euch in die PR gehen soll, oder seid ihr dort vielleicht sogar schon angekommen? Erzählt uns eure Geschichte, Write Your Way – in die Kommentare!

PR-Agentur – klares Ziel vor Augen?

#Writeyourway! Der vorletzte Beitrag unserer Blogreihe handelt von Beate Faderl, Managing Partner, und Philipp Hühne, Account Director bei Maisberger und zeigt erneut: Viele bunte Wege führen in die PR. Ob als Frischling von der Uni oder als erfahrene Fachkraft – bei Maisberger trifft Knowhow aus allen Bereichen aufeinander.

Beate Faderl ist ein alter Hase bei Maisberger. Schon seit 20 Jahren ist sie Teil der Agentur und kümmert sich als Geschäftsführerin um die systematische Entwicklung des Business Development und um den Vertrieb. Während ihrer Schulzeit sah der Karriereplan jedoch noch anders aus, verrät sie: „Ich wollte irgendetwas in Richtung Sport machen, da ich begeisterte Turnerin war und auch in entsprechenden Leistungsgruppen trainierte.“

Noch heute ist der Sport eine ihrer großen Leidenschaften – wenn auch nur als Hobby. Dafür gab es später zwei neue Berufswünsche, die verfolgt wurden: „Einerseits der handwerkliche Goldschmied und andererseits die Unternehmensberatung. Der Hintergrund beim Letzteren bestand darin, deutsche Unternehmen im Umgang mit Firmen aus Japan zu beraten“.

Aus dem Berufswunsch Goldschmied ist zwar nichts geworden, ihr Interesse für die japanische Kultur verfolgte Frau Faderl aber an der Uni weiter, indem sie Japanologie mit den Nebenfächern BWL und Politologie studierte. Nach ihrem Studium war sie als European Sales Managerin bei einem IT-Unternehmen beschäftigt – und lernte dort Maisberger erstmals von der Unternehmensseite aus kennen.

Fester Karriereplan muss nicht sein

Ähnlich praktisch veranlagt, war auch Philipp Hühne. Ein Studium kam für ihn erst einmal nicht infrage. Vielmehr sollte es etwas Praxisnahes sein. Das kam dann aber doch anders: „Tatsächlich war ich sehr froh, die Zeit des Zivildienstes zu haben, um mich zu orientieren.“ So entschied sich Philipp dann, trotz eines Vorstellungsgespräches als Hörakustiker, letztlich doch für ein Studium: Diplom-Sozialwissenschaften an der Uni Göttingen.

Im Kindergarten sahen die Karrierevorstellungen jedoch noch anders aus, grinst er. Rennfahrer oder Stuntman waren einst Philipps Traumberufe. Doch lachend gibt er zu: „Die graue Welt der Realität hat mich eingeholt.“ Weder die Studiengänge, noch die Karrierepläne sahen identisch aus, und doch sind sowohl Frau Faderl als auch Philipp heute hier, bei Maisberger.

Neben dem Studium Praxisluft schnappen

Einen gemeinsamen Nenner haben dann doch beide – den Nebenjob: Frau Faderl finanzierte ihr Studium durch eine Nebentätigkeit in einem IT-Unternehmen: „Das hat mir sehr viel gebracht, da ich nicht nur die theoretische Ausbildung an der Uni hatte, sondern auch praktische Erfahrungen sammeln konnte.“ Die vielseitigen Eindrücke haben sie sehr geprägt und ihr einen guten Umgang im Vertrieb sowie in Kundenbeziehungen ermöglicht. Zudem entdeckte sie dort auch das Interesse für Marketing und Vertrieb. Auch Philipp hatte bereits während seiner Nebentätigkeit Berührungspunkte mit seiner jetzigen Tätigkeit. Gemeinsam mit einem ehemaligen Mitbewohner, organisierte er die PR und das Marketing für ein Musikfestival – das Musikschutzgebiet. Beide sind sich einig: Die Erfahrungen aus diesen Jobs sind sehr viel Wert und halfen auch im späteren Berufsleben.

Bauchgefühl: Maisberger

Eine Frage aber ist noch offen: Wieso haben sich beide schließlich für die Agentur in München entschieden? Auch hier sind sie sich einig: „Für mich war damals ganz entscheidend, dass ich ein gutes Bauchgefühl hatte. Dass ich zu Maisberger kam und sofort das Gefühl hatte, es passt“, freut sich Frau Faderl noch heute. „Man muss sich wohl fühlen. Wenn man beim Gespräch oder Probearbeitstag nichts Positives herausziehen kann, sollte man die Finger davon lassen“, stimmt Phillip zu. Er schätzt insbesondere den sehr fairen, offenen und ehrlichen Umgang miteinander. Es ist nicht wichtig woher einer kommt, vielmehr können positive Eigenschaften oder Wissen miteingebracht werden, um die Kommunikation zu rocken – als Team.

Was zählt

Nach vielen Jahren Erfahrungen in der PR-Welt, wissen beide, worauf es auf dem Weg in die PR ankommt. Philipp sieht das Schreiben als eine der Kernkompetenzen an: „Wenn kein Interesse am Schreiben besteht, dann funktioniert das nicht.“

Doch dieses Interesse muss nicht von Beginn an brennen, beschreibt er: „Während dem Studium konnte ich mir das nicht wirklich vorstellen, aber das liegt wahrscheinlich an den ganzen Seminararbeiten. Ich habe das Schreiben erst bei Maisberger richtig schätzen gelernt.“

Für Frau Faderl ist vor allem Agilität sehr wichtig, also sich immer wieder an neue Situationen anpassen zu können: „Die Innovationszyklen werden immer kürzer und der Markt dynamischer. Heutzutage kann sich keiner mehr erlauben, still zu stehen und zu sagen, dass er ausgelernt hat. Wir müssen alle, auch nach dem Studium, flexibel gegenüber neuen Themen bleiben – und bereit sein, jeden Tag aufs Neue dazuzulernen und sich neu zu erfinden.“

Phillip ergänzt abschließend: „Und ansonsten muss Motivation und Interesse vorhanden sein. Mutig Sachen ausprobieren, vielleicht wieder verwerfen, ansonsten hat man keine Chance“.

Zwei unterschiedliche Menschen, zwei unterschiedliche Wege, ein Ziel. Und auch hier hat es funktioniert: Frau Faderl und auch Philipp fühlen sich noch immer wohl bei Maisberger.

 

 

Wichtig ist das Thema Begeisterungsfähigkeit und sich auf die Themen einzulassen. Jeder sollte neugierig auf die Trends und Innovationen am Markt sein und nicht irgendwann stehen bleiben. Auch der Spaß im Umgang mit Menschen, der Kommunikation und an der Sprache sind gute Voraussetzungen.

Ich habe keine Guideline, wie man die passende Agentur findet. Man muss sich dort wohl fühlen. Wenn beim Gespräch oder am Probearbeitstag nichts Positives herauskommt, sollte man die Finger davon lassen.