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Alle Jahre wieder – die Weihnachtsfeier

Weihnachtsfeier. Hier gibt es meist exakt zwei Reaktionen. Entweder ein resignierendes „Oh nein, muss das sein?“ oder ein freudestrahlendes „Ja, endlich!“.

Pssst, geheim!

Nicht so bei Maisberger. Denn unsere Weihnachtsfeiern sind anders. Wie die kleinen Kinder vor der Bescherung sind wir alle jedes Jahr gespannt wie ein Flitzebogen, welche Überraschung es dieses Mal geben wird. Bis kurz vor dem Start der Feier wird nie verraten, wo es hingeht und was gemacht wird. Alles was man an Informationen bekommt: die bevorzugte Kleidung und der zeitliche Rahmen. So hieß es dieses Jahr bis kurz vor der Weihnachtsfeier nur „Bitte im Zwiebellook kleiden und um 15.00 abfahrbereit sein“. Gesagt, getan.

Geheimnis gelüftet!

Ein lang gehütetes Geheimnis wurde gegen 14.30 Uhr Ortszeit gelüftet. Dieses Jahr gab es eine ganz besondere Überraschung: eine Stadtführung durch München. Was daran besonders sein soll fragt ihr jetzt bestimmt. Unser Stadtführer war ein ehemaliger Mitarbeiter von Maisberger und studierter Historiker. Eine großartige Überraschung für uns alle! Obwohl viele von uns in München und Umkreis leben, so wissen wir doch einiges über unsere Stadt noch nicht. Nach dieser Weihnachtsfeier hat sich das geändert.

Kennt ihr das Gründungsdatum von München?

Gegen Ende der Stadtführung wurde es uns trotz vieler Lagen Kleidung etwas frisch und so waren wir dankbar, als es danach recht schnell weiter zum nächsten Teil ging, dem Essen. Auch hier hat sich die Geschäftsführung einiges einfallen lassen und so fanden wir uns in unserer eigenen kleinen Berghütte direkt zwischen Hauptbahnhof und Stachus wieder. Wer Lust hatte und noch nicht durchgefroren war, der konnte sich am Eisstockschießen probieren oder einen Glühwein trinken. Danach fanden sich alle wieder in unserer Hütte ein und es wurde ein 3-Gang Menü serviert.

Das könnte peinlich werden

Doch halt! Da war doch noch was. Zwischen der Vorspeise und dem Hauptgang wurde eine kleine Pause einberufen, denn das Highlight des Abends musste ja noch untergebracht werden. Die alljährliche Weihnachtspeinlichkeit.

Weihnachtspeinlichkeit à la Maisberger: Jedes Jahr müssen die neuen Mitarbeiter sich etwas überlegen, um das restliche Team zu erheitern. Seien es Sketche, Gesang oder ein Gedicht. Hauptsache kreativ und witzig.

Einige mussten gezwungen werden, andere haben freiwillig resigniert. Witzig findet das am Anfang keiner der neuen Mitarbeiter. Aber dieses Jahr waren wir gleich 15 neue Maisbergers und so fanden wir es dann schon gar nicht mehr so schlimm. Was wir uns ausgedacht haben bleibt natürlich top-secret. So viel verraten wir: diese Peinlichkeit fungiert durchaus als gute Teambuilding Maßnahme und hat einen sehr hohen Stellenwert bei den Kollegen. Lässt man sich also was Gutes einfallen, so wird einem das hoch angerechnet.

Danke, 2018!

Nach einer erfolgreichen Weihnachtspeinlichkeit ließ sich der Rest des Abends doch gleich viel entspannter genießen. Es wurde viel gelacht, getrunken und gegen Ende hin auch getanzt. Doch am schönsten war es mit den Kollegen und dem ganzen Team auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurückzublicken. Wie sagt man so schön? Zurückblicken sollte man nur, um zu sehen wie weit man gekommen ist. Und genau das haben wir getan.

Wir freuen uns auf das neue Jahr und die vielen tollen Projekte und Aufgaben, die anstehen und wünschen euch allen ein ebenso erfolgreiches 2019! Wir sehen uns im nächsten Jahr. Hier auf Trainee Insights.

 Wollt ihr nächstes Jahr auch bei unserer Weihnachtsfeier dabei sein und euren Teil zur Weihnachtspeinlichkeit beisteuern?

Dann bewerbt euch rechtzeitig und werdet Teil von unserem Team!

Alles im Kasten: Für Maisberger beim Videodreh

Anwendervideos gehören neben Referenzgeschichten, auch Case Studies genannt (übrigens eine der wichtigsten Textgattungen in der B2B-Kommunikation) zu den beliebtesten Möglichkeiten, ein Fallbeispiel aufzubereiten. Da sie unmittelbare Einblicke in den Anwenderalltag geben, können sich potenzielle Kunden viel besser vorstellen, wie ein Produkt in der Praxis tatsächlich funktioniert. Ein solches Projekt erfordert viel Planung, wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann.

Der Auftrag kam an einem heißen Augustnachmittag, als ein Kunde uns bat, ihn bei einem Anwendervideo zu unterstützen. Am Anfang eines solchen Projekts stehen zunächst einige Planungsfragen: Welchen Dienstleister schlagen wir für das Projekt vor? Wie viel kostet der Dreh? Und wann soll das ganze stattfinden?

First Steps und Koordination

Am Anfang stand ein erster Input-Call mit dem Referenzkunden – also dem Unternehmen, anhand dessen wir die Leistung unseres Kunden aufzeigen dürfen. Ein solches Telefonat hat einen zweifachen Nutzen, denn die hierbei gesammelten Informationen dienen als Basis für

  • die schriftliche Referenz
  • und das Anwendervideo.

Die nächsten Schritte gestalteten sich recht theoretisch. So holten wir zunächst verschiedene Angebote unserer Partner im Bereich der Videoproduktion ein und bereiteten sie für unseren Kunden auf. Mit dem Filmteam an Bord ging es schließlich an die Erstellung eines Storyboards, das den Ablauf des geplanten Films skizzieren sollte. Auch detaillierte Briefing-Dokumente konzipierten wir – schließlich muss allen Beteiligten klar sein, welche Botschaften das Referenzvideo am Ende vermitteln will. Außerdem bereiten solche Dokumente die Beteiligten auf den Dreh vor.

Bei Maisberger sitzen wir also an der Schnittstelle: Als Berater koordinieren wir Kommunikation und Vorgehen zwischen

  • Dienstleister,
  • Referenzkunden
  • und unserem eigentlichen Kunden, in diesem Fall dem Hersteller.

Nachdem alle relevanten Absprachen getroffen waren, saß ich Ende September schließlich im Zug Richtung Thüringen. Morgen sollte es also tatsächlich losgehen – ein wenig nervös war ich schon, während ich zum wiederholten Male Briefings uns Storyboard durchging.

Der große Tag – vor Ort beim Videodreh

Und dann war es so weit: Am nächsten Morgen fand ich mich am nahegelegenen Firmengelände ein, wo ich das Filmteam und unsere Ansprechpartnerin traf. Zu viert machten wir uns auf, das weitläufige Werksgelände zu besichtigen, um die finalen Drehorte festzulegen. Dabei ging es auch in die Fertigung, wo die mobilen Roboter – die eigentlichen Stars des Tages – ihre Arbeit verrichten.

Doch eine Werkshalle betritt man nicht einfach so: Schwere Stahlkappenschuhe sind aus Sicherheitsgründen auch für Besucher Pflicht. Entsprechend ausgerüstet stolperten wir schließlich in die laute Betriebsamkeit der ratternden Fertigungsanlagen, an denen Werksmitarbeiter emsig Teile verschraubten und Hebel bewegten.

Von der Theorie in die Praxis

Und dann sah ich sie: zwei kleine weiße Transportroboter, die behände schwere Kisten mit Material hinter sich herzogen. Auf eigene Faust fuhren sie blinkend und piepsend durch die Gänge, manövrierten, stoppten, manövrierten wieder, und schienen ganz in ihre Aufträge vertieft. Etwas, über das ich schon so viel gelesen und geschrieben hatte, einmal live und in Farbe zu sehen, übte einen ganz eigenen Reiz aus. Doch zunächst standen die Interviews auf dem Plan. Hierfür hatten sich zwei Mitarbeiter aus der Montage bereiterklärt und vorbereitet. Die passenden Locations auszumachen, war gar nicht so leicht: Ruhig sollte es sein, und dennoch einen Eindruck vom täglichen Arbeitsumfeld vermitteln.

Die Tücken des Interviews

Das erste Interview drehten wir schließlich auf einem kleinen Hügel vor der Fertigungshalle. Das Licht fiel gut, Werksgebäude und Firmenlogo waren im Hintergrund zu sehen. Doch ich habe gelernt: Vieles kann ein scheinbar einfaches Interview erschweren.

Mal vergisst der Sprecher seinen Text, mal verhaspelt er sich – ganz normal und nicht dramatisch. Dann läuft es einmal richtig gut, alle Beteiligten freuen sich, doch just in diesem Moment landet eine Fliege auf dem Hemd des Gefilmten, rumpelt ein lauter LKW um die Ecke, klingelt ein Handy. Einmal öffnete jemand ein Fenster im Hintergrund (beim Zusammenschnitt mehrerer Szenen erkennbar), einmal begann ein Radio zu dudeln. Auch bei der zweiten Gesprächssituation, für die wir einen Werksraum gewählt hatten, brauchte es ein paar Anläufe. Doch Wiederholungen sind bei einem Videodreh normal, und mit Geduld und Genauigkeit lassen sich auch solche Widrigkeiten meistern.

Anschließend ging es daran, Einstellungen der Roboter in Aktion einzufangen. Aus allen Blickwinkeln inszenierten wir die kleinen Maschinen bei verschiedensten Aufgaben. Während das Filmteam drehte, sammelte ich außerdem Eindrücke für den noch ausstehenden Anwenderbericht. Mit Klemmbrett vor der Brust und Kuli im Anschlag, observierte ich die Abläufe an den Montagelinien, prägte mir die Routen der Roboter ein und ließ mir die Funktionsweise einiger Anlagen erklären.

Nach dem Dreh ist vor dem Text

Nachdem ich unter den Mitarbeitern ein paar letzte Zitate gesammelt hatte, war es Zeit, sich auf den Rückweg zu machen. Zurück im Büro gilt es nun, zu rekapitulieren, denn neben den noch ausstehenden Abstimmungen zum Film folgt nun die Verschriftlichung des Anwenderberichts. Der Drehtag wird mir dabei auf jeden Fall helfen – und auch darüber hinaus noch lange im Gedächtnis bleiben.

 

Beispiele für Anwendervideos

Auch für das Employer Branding sind Videos ein wichtiges Medium

Hier erfahrt ihr mehr dazu!

Was auf die Ohren: Ein musikalisches Maisberger Best-of fürs Büro

Musik hat bekanntlich ja viele Talente: Sie hebt die Stimmung oder verstärkt bestimmte Emotionen, verzaubert und unterstreicht Situationen – kurzum: Ohne Musik wäre es ganz schön langweilig. Doch die Momente des Musikhörens müssen sich nicht auf das Private beschränken. Im Gegenteil! Nicht nur in Großraumbüros kann der Griff nach den Kopfhörern durchaus sinnig sein, um während der Arbeit seinen Lieblings-Songs zu lauschen.

Produktivität im Takt

Den Zusammenhang zwischen Musik und Produktivität bestätigen Forscher schon seit mehreren Jahrzehnten. In einer Studie von 2005 fand die Wissenschaftlerin Dr. Amit Sood heraus, dass Arbeitnehmer beim Erledigen ihrer Aufgaben durch Musik beflügelt werden und diese schneller erledigen, als Kollegen, die keinen Klängen lauschen. Das liegt jedoch nicht allein daran, dass Mitarbeiter der Geräuschkulisse entfliehen und sich besser auf ihre Aufgaben fokussieren können, sondern auch in der Natur des Menschen. Musik lässt uns nämlich Glückshormone ausstoßen und das regt wiederum die Leistungsbereitschaft an.

Die Auswahl macht’s

Die richtige Songauswahl ist für mehr Produktivität und Spaß bei der Arbeit natürlich essenziell. Wer bei gewissen Songs emotional wird, sollte diese beim Schreiben wohl besser meiden. Generell raten Forscher zu ruhigeren Titeln bei komplexeren Aufgaben, während schnelle Lieder bei einfachen Tätigkeiten helfen können.

Dieser Tipp ist jedoch nicht in Stein gemeißelt: Dem einen hilft ein Café-Ambiente mit Lounge-Musik und Gesprächen im Hintergrund, der andere erfreut sich über Naturgeräusche zur Entspannung und so mancher hat das größte Vergnügen die neue Folge des Lieblings-Podcast zu hören. Und weil die Geschmäcker eben unterschiedlich sind, gibt es bereits zahlreiche Online-Tools, die individuell auf den Mitarbeiter, die Aufgaben und die Arbeitssituation abgestimmte Playlist versprechen.

Was wir bei Maisberger musikalisch auftischen

Ein Blick durch unser Büro lässt schnell erkennen: Auch wir lieben Musik! Nicht wenige Kolleginnen und Kollegen tippen ihre Texte oder erledigen Tagesaufgaben mit Stöpseln im Ohr – sei es um dem lebhaften Großraumbüro zu entfliehen oder der Kreativität freien Lauf zu lassen. Während hier und da ein Fuß oder Kopf mitwippt, haben wir uns gefragt: Welche Musikrichtungen lassen sich im Maisberger-Büro wohl finden? Aus welchen Songs schöpfen die Kollegen neuen Schwung und Kreativität? Und da wir das gerne mit euch teilen, fällt heute der Startschuss zu unserer Maisberger-#Best-of. Lasst euch überraschen!

 

Inspiriert uns! Was bringt euren Kopf auf Hochtouren? Was hört ihr gerne? Wir freuen uns auf eure Vorschläge in den Kommentaren.

Agiles Arbeiten: Warum es uns alle betrifft

Agiles Arbeiten ist ein Begriff, der in Zeiten von Digitalisierung und New Work immer häufiger Verwendung findet. Innovations- und Produktionszyklen werden kürzer und Unternehmen müssen sich für langfristigen Erfolg beständig weiterentwickeln. Agiles Arbeiten wird hier häufig als Lösung herangezogen. Doch was meint dieser Begriff eigentlich? Und was bedeutet dieser Ansatz eigentlich für unsere eigene Arbeit bei Maisberger?

Flexibilität und Eigenverantwortung als Grundlagen

Ursprünglich aus der IT kommend, hat sich der Begriff „Agiles Arbeiten“ mittlerweile auch in anderen Branchen etabliert. Das Konzept dahinter zielt vor allem auf eins: gängige Strukturen und klassische Arbeitsweisen bewusst zu hinterfragen und grundlegend neu zu denken. Es geht nicht mehr um stringente Kontrolle und Anleitung durch die Führungsebene, sondern um das Schaffen eines Arbeitsumfelds, in dem Mitarbeiter flexibel handeln können. Dadurch können diese schneller auf Veränderungen und unerwartete Ereignisse reagieren.

Diese Arbeitsteams haben zugleich eine wesentlich größere Verantwortung zu tragen, denn die Kontrolle der Arbeit wird von ihnen selbst übernommen. Damit diese Vorgehensweise nicht im Chaos versinkt, braucht es übergreifend im Unternehmen klare Ziele und Leitlinien.

Agile Strukturen etablieren sich nicht von heute auf morgen

Es zeigt sich also schon jetzt: Agiles Arbeiten bedeutet häufig einen großen und oftmals irritierenden Umbruch in der Unternehmenskultur.

Hier ist es grundlegende Aufgabe der Führungsebenen und Personalabteilungen, agile Strukturen und Prozesse nicht nur zu beschließen, sondern die Etablierung aktiv zu begleiten. Eines sollte immer klar sein: Einen so grundlegenden Wandel kann kein Unternehmen einfach über Nacht durchführen, sondern es muss in diese Denk- und Arbeitsweisen systematisch hineinwachsen. Agile Organisationsstrukturen müssen sich langsam und organisch entwickeln. Das alles braucht Zeit, Vorbereitung und aktives Management.

Agile Arbeitskonzepte entwickeln sich am besten stückweise

Das Konzept des agilen Arbeitens ist klar, aber wie setzt man es eigentlich um? Am besten stückweise, denn die eine gewinnbringende Methodik gibt es nicht. Ob und wie gut diese Arbeitsweise sich in ein Unternehmen einfügt, sollte erst im Rahmen von einzelnen Unternehmenszweigen und Projekten erprobt werden. Als Ansätze bieten sich dafür:

  • Regelmäßige Kommunikation in und zwischen Teams
  • Fortschritte sollten transparent und klar ersichtlich sein
  • Regelmäßige Feedbackschleifen

Wir bei Maisberger tauschen uns im Team untereinander regelmäßig aus und planen das Vorgehen bei allen Projekten gemeinsam. Dabei wollen wir auch geläufige Strukturen und Prozesse bewusst hinterfragen und beständig Neues ausprobieren. Alles mit dem Ziel, uns konstant weiterzuentwickeln und unsere Arbeitsabläufe weiter zu optimieren.

„Agiles Arbeiten in der PR bedeutet für mich ganz konkret, dass es nicht darauf ankommt, wo du arbeitest, sondern wie und mit wem du arbeitest.” – Anja von Bestenbostel, Account Director

Alles andere als Stillstand

Agiles Arbeiten ist vor allem ein unternehmerischer Entwicklungsprozess, den man anstoßen, fördern aber eben nicht erzwingen kann. Lässt sich dieser Prozess umsetzen, kann die Effizienz von Arbeit gesteigert, schnell auf Veränderungen reagiert und laufend die Arbeitsprozesse verbessert werden.

Genau deshalb setzen auch wir bei Maisberger zunehmend auf flexible Arbeitsmethoden. Denn um für unsere Kunden erfolgreich sein zu können, müssen wir laufend Branchen beobachten, neuste Trends und Entwicklungen für unsere Arbeit adaptieren sowie Wissen und Best-Practices untereinander austauschen. Teamübergreifende Zusammenarbeit ist dabei ein wesentlicher Bestandteil und gibt uns die nötige Flexibilität, um auf plötzlich auftretende Entwicklungen oder Probleme effektiv reagieren zu können. Gleichzeitig unterstützt es uns dabei, intern die Arbeitsprozesse zu bewerten und kontinuierlich zu verbessern. Die eine konstante Prämisse bei alldem: Wir entwickeln uns ständig weiter und werden das auch in Zukunft tun.

 Jetzt seid ihr gefragt! Welche Erfahrungen und Meinungen habt ihr zum Thema “Agiles Arbeiten”? Schreibt es uns in die Kommentare!

Insights at their best: 3 Learnings aus meiner Zeit als Trainee

Mit einem Blick auf die letzten Monate bei Maisberger habe ich mir für diesen Blog-Beitrag die Frage aller Fragen gestellt: Trainee in einer PR-Agentur – was sind meine Haupt-Learnings? Was nehme ich aus den letzten Monaten mit, wie habe ich mich und meine Arbeitsweise verändert und entwickelt? Und welche Tipps gibt es für Berufseinsteiger, die gerne in der PR durchstarten wollen?

1. Learning: Selbstorganisation ist der Schlüssel zum Erfolg

Prinzipiell ist eine gute Organisation der Aufgaben in jedem Job wichtig, aber in einer Agentur ist diese Fähigkeit schlicht unabkömmlich. Da die meisten von uns mehr als einen Kunden betreuen, kann es durchaus eine Herausforderung sein, alle Aktivitäten und Projekte im Auge zu behalten. Natürlich werden die Kunden von Teams betreut, sodass nicht jeder zwingend an allen laufenden Projekten beteiligt ist. Dennoch ist ein genereller Überblick zum Beispiel für Krankheits- oder Urlaubsfällen, wenn Aufgaben von Kollegen übernommen werden müssen, absolut notwendig und zeitsparend.

Eine weitere wichtige Eigenschaft, die PR-Berater in einer Agentur beherrschen müssen, ist die Priorisierung von Aufgaben und damit einhergehend das persönliches Zeitmanagement. Dafür ist es hilfreich, sich regelmäßig folgende Fragen zu stellen

  • Welche Projekte haben Vorrang?
  • Was muss wirklich dringend heute noch fertig gemacht werden und was kann eventuell auch noch bis morgen warten?
  • Bin ich noch auf Feedback aus dem Team angewiesen? Wenn ja, muss das in der Zeitplanung berücksichtigt werden.

Das Wichtigste ist: Die eigenen To-Dos im Blick behalten. Das macht natürlich jeder auf seine eigene Art und Weise. Ich habe festgestellt, dass ich meinen Kopf am besten sortiere, indem ich tatsächlich ganz old-school Listen schreibe. So streiche ich mit großem Vergnügen erledigte Aufgaben von meiner To-Do-Liste. Für die moderner eingestellten Kollegen gibt es natürlich auch zahlreiche Tools, die die Selbstorganisation unterstützen.

2. Learning: PRler in einer Agentur sind Allrounder

Ja, das Schreiben von Artikeln, Statements, Pitches oder Pressemeldungen nimmt nach wie vor einen großen Teil der Arbeit in einer PR-Agentur ein. Dennoch habe ich meinem Traineeship so viel mehr gelernt und getan. Natürlich ist die Digitalisierung längst auch in der PR angekommen und unsere Arbeit verlagert sich immer mehr in die Richtung online. Social Media bietet spannende Kanäle, um auch im B2B-Bereich mit den Kunden in Kontakt zu treten und fallen daher ebenso in unser Aufgabengebiet wie der klassische Fachartikel in einem Magazin.

Außerdem unterstützt die PR auch immer mehr den Vertrieb, indem sie Content bereitstellt, der Leads generiert. Somit habe ich mich in den letzten Monaten auch viel mit Content Hubs beschäftigt und einiges im Bereich des Digitalen Marketings gelernt.

3. Learning: PR is a people’s business

Auch dieser Punkt trifft natürlich auf viele weitere Berufsgruppen zu. Dennoch arbeitet man in der PR mit den verschiedensten Personengruppen zusammen und hat dadurch die Möglichkeit, interessante Menschen kennen zu lernen. Wichtig ist dabei auch, nie zu vergessen, dass sowohl auf Kundenseite, als auch auf Journalistenseite Menschen stehen, die manchmal schlichtweg auch menschlich reagieren – genauso wie wir auch!

Wenn ihr einen noch tieferen Einblick in unseren Agenturalltag gewinnen wollt, schaut doch mal auf unserem Instagram-Account vorbei!

Jetzt den Maisberger Instagram-Account erkunden!

PR und Journalismus – vom Geben und Nehmen zweier Professionen

PR und Journalismus – zwei unterschiedliche Berufsfelder, von denen vermutlich jeder zumindest schon einmal gehört hat. Wie sich die beiden Berufsfelder aber ähneln bzw. ergänzen, war mir persönlich lange nicht klar. Der Journalismus war mir durch mein Studium mit journalistischem Schwerpunkt durchaus vertraut, doch inwieweit gehören diese beiden Berufsfelder zusammen?

Als ich mit der PR angefangen habe, eröffnete sich für mich eine neue Welt – und irgendwie auch nicht. Zwar sind PR und Journalismus zwei unterschiedliche Professionen, die Tätigkeiten und Werkzeuge sind jedoch sehr ähnlich und der Journalismus spielt im Tagesgeschäft von PR eine große Rolle.

Was bedeutet „Journalismus“ und „PR“?

Journalismus beschreibt die publizistische Arbeit bei der Presse, im Rundfunk oder in Online-Medien. Journalisten leisten durch ihre Arbeit einen Beitrag zur öffentlichen Meinungsbildung und berichten objektiv. Public Relations lassen sich im Deutschen mit dem Begriff „Öffentlichkeitsarbeit“ gleichsetzen. Kern der Arbeit ist das Kommunikationsmanagement in und für Organisationen jeglicher Art. Dementsprechend arbeiten PRler nicht im Auftrag der Öffentlichkeit, sondern vertreten das Interesse der Unternehmen.

Das Deutsche Journalistenkolleg hat in einer Online-Studie den Zusammenhang von PR und journalistischem Handwerk untersucht. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass journalistisches Handwerk für die PR wichtig ist und entsprechend ein Bestandteil in der Ausbildung sein sollte.

Eigene praktische Erfahrungen im journalistischen Bereich sind sicherlich hilfreich – Kenntnisse in Bezug auf den Journalismus aber absolut notwendig“, so Lisa Mitschak, Account Manager bei Maisberger.

Wie viel Journalismus steckt in PR?

Wie wichtig Texten in der PR-Arbeit ist, wurde mir bereits beim Vorstellungsgespräch für mein Praktikum hier bei Maisberger bewusst. Und nachdem inzwischen knapp die Hälfte des Praktikums bereits vorbei ist, kann ich dies nur bestätigen. Von klassischen journalistischen Arbeitsweisen und Werkzeugen, die ich während meines Studiums erlernen konnte, profitiere ich bei Maisberger sehr. Viele Aufgabenfelder und Tätigkeiten in der PR ähneln der journalistischen bzw. redaktionellen Arbeit. Von der Themenfindung, die Entwicklung einer Storyline, bis zur Contenterstellung: Kenntnisse in Bezug auf Recherche und journalistischem, nutzerorientiertem Schreiben sind hier klar von Vorteil.

„Durch die fast vier Jahre praktische Erfahrung als Journalistin habe ich natürlich den Redaktionsalltag selbst erlebt, sodass ich mich gut in die Journalisten hineinversetzen kann“, sagt Lisa Mitschak, Account Manager bei Maisberger, zu ihrer journalistischen Vorerfahrung.

„Nur wenn wir wissen, wie Redaktionen arbeiten, welchen Anforderungen sie genügen müssen, womit sie zu kämpfen haben und worauf sie Wert legen, können wir PRler auch die richtigen Themen und den entsprechend aufbereiteten Content liefern, um damit eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten zu schaffen“, so Christine Wildgruber, Account Director bei Maisberger.

Freund oder Feind?

Natürlich bleiben PR und Journalismus trotz teils ähnlicher Arbeitsweisen und enger Zusammenarbeit unterschiedliche Berufsfelder. Es besteht eine wechselseitige Beziehung zueinander. PRler sind auf die Zusammenarbeit mit Journalisten angewiesen und Journalisten profitieren von angebotenen Unternehmensinformationen, denn diese erleichtern die Recherchearbeit. Somit entsteht ein Geben und Nehmen. Dementsprechend sind eine Vertrauensbasis und die Kontaktpflege für beide Seiten hilfreich und wichtig.

Ich habe auch Christine Wildgruber, Account Director bei Maisberger, die Frage gestellt: PR und Journalismus – Freund oder Feind?

 „Auf jeden Fall Freund. Ich schätze die Arbeit von Journalisten sehr – vor allem auch ihre Rolle als neutrale Instanz und ihren hohen Anspruch – und arbeite gerne mit ihnen zusammen.“

Hier bei Maisberger sind die beruflichen Hintergründe sehr verschieden – und das ist auch gut so, denn unterschiedliche Berufswege bringen vielseitige Erfahrung und Kompetenzen. Journalistische Vorerfahrung ist zwar sehr sinnvoll, allerdings kein Muss! Learning by doing ist hier die Devise. Alle Tätigkeiten, die als PR-Berater zum Alltag gehören, werden bei Maisberger von Anfang an in die Ausbildung integriert und so “on the Job“ erlernt.

 

 

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