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Trainees allein zu Haus – Remote Onboarding bei Maisberger

Ihr werdet euch erinnern: Wir sind nun schon seit letztem Jahr im Home Office und nur ein kleiner Teil der Kolleg:innen hält die Stellung im Büro. Wie soll unter diesen Umständen der Berufseinstieg als Trainee gelingen? Aus eigener Erfahrung können wir sagen: Ihr könnt euch entspannt (in eurem heimischen Bürostuhl) zurücklehnen. Bei Maisberger klappt auch remote der optimale Start ins Berufsleben. Wir zeigen euch, wie das Onboarding bei Maisberger aussieht und geben Tipps, wie ihr eure ersten Wochen im neuen Job erfolgreich meistert.  

Nach deinem Vorstellungsgespräch und dem erfolgreichen Probearbeiten brennst du auf deinen ersten Arbeitstag und durchsuchst unsere Homepage auf Anhaltspunkte zu deinem Team. Keine Panik: Du wirst zuallererst mit Laptop, Headset und allem, was du sonst noch für das Home Office benötigst, ausgestattet. Es kann also losgehen! Dein Team wartet (virtuell) schon auf dich, um dich herzlich willkommen zu heißen und in die fabelhafte Welt der PR einzuführen.  

„An meinem ersten Tag bei Maisberger wurde mir ein äußerst herzlicher, professioneller Empfang bereitet. Abgesehen von einem Blumenstrauß in wunderschönen Maisberger-Farben erwarteten mich dort ein bereits eingerichteter Laptop und wahnsinnig hilfsbereite Kolleg:innen. Von allen Seiten erhielt ich Tipps und Ratschläge inhaltlicher und organisatorischer Art, wofür ich sehr dankbar bin.“ Stefanie Gorzolka, Trainee Industrie-Team
„Meine Teamleiterin nahm mich gleich unter ihre Fittiche, hat mit einer kleinen Powerpoint die Kolleg:innen aus dem HC2-Team Leute vorgestellt, ein paar Kollegen von ihnen waren auch anwesend. In einer größeren Mittagspausen-Runde lernte ich alle näher kennen. Tatsächlich war die Gruppengröße so ganz angenehm und ich ging mit dem Gefühl nach Hause, niemanden übersehen, nichts vergessen zu haben und in kein Fettnäpfchen getreten zu sein – das ist wohl der Vorteil davon, wenn alle im Home Office sind!“ Jennifer Münster, Trainee HC2-Team

 

Das nötige Know-how 

Ein Praktikum oder Traineeship ist vor allem eines: haufenweise Praxiserfahrung. Der fehlende persönliche Kontakt zu den Kolleg:innen stellt eine Herausforderung dar. Eine kurze Rückfrage über den Tisch hinweg oder ein spontaner Austausch im Flur fallen weg. Dabei geht es nicht nur um PR-Wissen per se, sondern z.B. auch um die Tücken diverser PC-Programme (Excel!). Zum Glück gibt es einige Möglichkeiten, auch virtuell die nötigen Erklärungen und das Know-how zu erhalten. Über Microsoft Teams gelingt der schnelle Austausch mit Kolleg:innen und im IT-Bereich schaffen Video-Tutorials die nötige Abhilfe. Gepaart mit dem allzeit beliebten Screen-Sharing kann schon fast nichts mehr schiefgehen. Zudem gibt es einen großen Know-how Pool samt Agentur-Handbuch für alles Weitere. Grundsätzlich gilt: Ein Griff zum Telefon (bzw. Headset) hilft immer!  

„Am Anfang muss man sich intensiv in die Kunden einarbeiten – und obwohl das Team einem viel Zeit dafür lässt, hat man doch Wochen später noch Momente der Erhellung. Wenn ich mich jetzt nochmal meiner ersten Woche stellen müsste, würde ich mir vorab konkrete Fragen zu allen Kunden vorbereiten: Wer sind sie, was bieten sie, wer ist ihre Zielgruppe, wer sind ihre direkten und indirekten Konkurrenten. So ein selbsterarbeiteter Fragenkatalog hilft dabei, den umfangreichen Input der Kolleg:innen besser zu verarbeiten.“ Jennifer Münster, Trainee HC2-Team

 

Ein Blick in das virtuelle Büro 

Die erste Hürde ist genommen: Man hat erste Einblicke in die PR-Welt bekommen und manövriert sich souverän durch die gängigen Tools und PR-Instrumente Programme. Endlich ist es an der Zeit, sich in seinem „virtuellen Büro“ etwas umzuschauen. Wer arbeitet eigentlich in den anderen Teams? Und was machen die genau? Die Möglichkeiten für virtuelles Networking sind auf jeden Fall vorhanden. Das im Bewerbungsgespräch versprochene Feierabendbier am Pool ist durch das Home Office leider fürs Erste in weite Ferne gerückt. Beim virtuellen Trainee-Lunch kannst du dich jedoch mit deinen Mitstreiter:innen über (wirklich) Alles austauschen und über eine Kaffee-Pausen-Einladung freut sich auch jeder.  

„Mein Tipp: Stellt Fragen! Wer in diesen Zeiten einen (neuen) Job anfängt, muss auch mal über seinen Schatten springen und sich melden, wenn eine Aufgabe unklar ist oder zusätzliche Angaben benötigt werden. Also bei den Kolleg:innen anrufen oder ihnen schreiben. Das ist kein Zeichen von Schwäche.“ Stefanie Gorzolka, Trainee Industrie-Team

 

Die ersten Wochen – Unsere Highlights 

Wie ihr seht, ist virtuelles Onboarding nichts, wovor man sich fürchten muss – im Gegenteil. Es hat auch seine Vorteile: 

„Es ist eine angenehme Überraschung zu sehen, wie schnell man auch virtuell dazulernen kann. Ebenfalls überraschend: Irgendwann ist die Distanz fast ‚vergessen‘, und man lernt sowohl die Kolleg:innen als auch die Arbeitsabläufe gut kennen. Dafür sorgen auch kollaborative Tools und Wissensplattformen, die den teamübergreifenden Austausch erleichtern. Mein persönliches Highlight in der Anfangszeit war ein Teamabend.“ Stefanie Gorzolka, Trainee Industrie-Team
 

„Mich freut besonders, dass ich viel bei meiner Familie sein kann – da ich erstmals Tante geworden bin, ist das eine sehr spannende Zeit zuhause und so verpasse ich nicht viel. Generell funktioniert das virtuelle Onboarding sehr gut, es gibt immer ein paar Stolpersteine, aber als Kommunikationsagentur machen wir uns alle Ehre: In meinem Team wurde ich sehr gut aufgenommen, der Austausch ist immer rege, offen, lösungsorientiert und höflich – und es wurde sehr schnell auch sehr witzig.“ Jennifer Münster, Trainee HC2-Team 
 

Lust, selbst als Praktikant oder Trainee PR-Luft zu schnuppern? Dann schaut auf unserer Karriereseite vorbei! Wir freuen uns immer auf eure Bewerbung 

 

Was ist eigentlich ein Trainee?

Trai-nee [trɛɪ̯ˈniː], der – laut Duden ist ein Trainee „jemand (besonders Hochschulabsolvent[in]), der innerhalb eines Unternehmens eine praktische Ausbildung in allen Abteilungen erhält und dadurch für seine spätere Tätigkeit vorbereitet wird“. Der Begriff kommt aus dem englischen „to train“ = „trainieren.“ Ein Traineeship ist also eine interne Ausbildung. Aber was genau machen Trainees bei Maisberger? Am besten weiß das jemand, der sein Traineeship erst vor kurzem beendet hat: Julian ist seit Juli 2019 Junior Account Manager im IT Team bei Maisberger. Wir haben nachgefragt: Welche Aufgaben hat man als Trainee und was hat sich nach dem Traineeship verändert?

Erste Frage: Was ist eigentlich ein Trainee?

Als Trainee befindet man sich in einer Art Ausbildung nach der Ausbildung. Über ein Jahr hinweg wird man zum PR-Berater bzw. Account Manager ausgebildet und lernt alle wichtigen Aufgaben kennen. Zudem haben Trainees interne Aufgaben. Hier bei Maisberger ist das u.a. der Trainee-Blog.

 

Was genau macht ein PR-Berater?

Im Grunde machen wir Pressearbeit für unsere Kunden. Wir platzieren sie in den Medien und steigern so ihre mediale Präsenz. Dafür müssen wir u.a. mit Journalisten kommunizieren, Pressemitteilungen verfassen und PR-Maßnahmen planen, organisieren und durchführen. Kurz zusammengefasst: PR-Berater sind Vermittler zwischen ihren Kunden, deren Zielgruppe und Journalisten.

 

Welche Aufgaben hattest du während deines Traineeships?

Die Aufgaben sind immer ein wenig kundenabhängig. Bei mir waren das viele Presse-Events. Dazu gehören das Organisieren von Locations und Catering, Journalisten einladen, die Reisebuchung, sich mit Sprechern und Journalisten abstimmen und verschiedenste Dokumente erstellen. Und dann die Betreuung vor Ort, wo ich zum Beispiel Interviews hosten durfte, sowie das Reporting danach.

 

Hattest du eine Lieblingsaufgabe?

Events organisieren fand ich immer sehr spannend – vor allem von der Pike auf. Ich schreibe auch gerne Fachartikel, weil man sich dabei immer wieder mit neuen und interessanten Themen auseinandersetzen kann.

 

Hattest du vorher schon etwas mit IT-Themen zu tun?

Nein, nie – weder beruflich noch privat. Aber ich habe mich schnell an die Themen gewöhnt und mit der Zeit großes Interesse daran entwickelt.

 

Was hat sich für dich verändert, seitdem du kein Trainee mehr bist?

Grundsätzlich sind die Aufgaben sehr ähnlich, ich habe aber mehr Verantwortung und auch neue Aufgaben dazubekommen. Ich bin präsenter bei den Kunden, übernehme mehr Kundenführung und interagiere einfach mehr mit ihnen.

 

Wie gut hat dich das Traineeship auf deine jetzigen Aufgaben vorbereitet?

Sehr gut. Es wurde darauf geachtet, dass man in den 12 Monaten alles mal gemacht hat. Natürlich gibt es immer wieder neue Situationen oder Aufgaben, denen man noch nie ausgesetzt war – aber das Traineeship war ausschlaggebend, um auf die Tätigkeiten als Account Manager vorbereitet zu sein.

 

Kannst du dich an deinen ersten Tag hier erinnern?

Nicht genau, nein, das war ja doch schon eine Weile her. Aber ich weiß noch, dass das Team mich super empfangen hat. Und das Büro fand ich auch ganz hübsch – und den Pool natürlich!

 

Was machst du jetzt anders als am Anfang?

Zeitmanagement. Mit der Zeit lernt man, eine Routine zu entwickeln, Prioritäten richtig einzuschätzen und seine Aufgaben effizient abzuarbeiten. Die gesamte Selbstorganisation ist hier extrem wichtig. Was dabei hilft: Immer nach einer Deadline fragen. Damit fällt es leichter, die Aufgaben richtig einzuschätzen und zu priorisieren.

 

Was ist dein Fazit nach Ende des Traineeships?

Ich habe sehr viel gelernt und mich sowohl persönlich als auch fachlich enorm weiterentwickelt. Insgesamt also sehr positiv.

 

Hast du Tipps für angehende Trainees?

Seid offen für neue Themen und bildet euch weiter, zeigt Engagement und stellt Fragen. Handelt „proaktiv“ im Team, also fragt, ob ihr bestimmte Aufgaben, wie zum Beispiel einen Artikel schreiben, übernehmen könnt und seid neugierig auf alles – so lernt man am meisten.

 

Zum Schluss: Irgendwelche Tipps für die Mittagspause?

Ich würde allen raten, die Mittagspause draußen zu verbringen. Das ist immer eine gute Idee, wenn man im Büro arbeitet. Nutzt im Sommer den Pool auf dem Campus hier oder geht im Park spazieren. Und vor allem: Verbringt die Zeit mit euren Kollegen, lernt euch besser kennen.

Vielen Dank für das Interview, Julian!

Du bist neugierig geworden? Dann wirf doch mal ein Auge auf unsere offenen Stellen und schick uns deine Bewerbung – vielleicht bloggst dann auch du bald hier!

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Part III: Unsere Maisberger Vielfalt und Gruppendynamik

Du möchtest wissen, wie die Arbeitsatmosphäre bei Maisberger ist? Welche Gruppendynamiken uns zusammen schweißen und welche Benefits unsere Agentur bietet? Dann bist du hier genau richtig, denn dieser Blogbeitrag gewährt dir Einblicke in die Dynamiken der Maisberger Arbeitswelt.

Im vorherigen Blogpost der offenen Tür habt ihr bereits erfahren, welche Team-Cluster es bei Maisberger gibt.

Unsere teamspezifischen Zuordnungen werden selbstverständlich auch durch persönliche Vorlieben ergänzt. Jede*r Maisberger*in ist eine individuelle Person, die sich ins Gesamtbild der Agentur einfügt und eigene Hobbys und Wesenszüge einbringt. Ob schräger Humor, Mountainbiking, Yoga oder eine ausgeprägte Freude am Kaffeetrinken – die Maisberger Vielfalt hat viele verschiedene, bunte Seiten.

Doch wie genau gelingt es, diese sowohl vielfältige, aber auch übergeordnete und doch so individuelle Zuordnung zu Gruppen und Teams unter einer Flagge zu vereinen?

Eine angenehme Gruppendynamik und diverse Anreize als Schlüssel

  • Vertrauen und Transparenz: Umfassende Einblicke in alle Prozesse und Hintergründe, reger Austausch untereinander und eine klare Account-Struktur beflügeln die Zusammenarbeit.
  • Flexible Arbeitsplätze: Ganz nach dem New-Work-Prinzip hat jedes Teammitglieder jeden Tag aufs Neue die Möglichkeit zur freien Platzwahl – so kommt man mit der verschiedenen Teammitgliedern ganz einfach ins Gespräch.
  • Diversity: Dass sich nicht nur die Maisberger-Teams bei der flexiblen Platzwahl durchmischen, sondern auch viele weitere Gruppenzugehörigkeiten räumlich verstreuen, ist sehr förderlich.

“Die offene Raumstruktur der Agenturräume begünstigt den Austausch zwischen den einzelnen Mitarbeitern. Alle Teams sitzen verstreut – erfahrenere, langjährige Mitarbeiter neben den jungen Kollegen.”

Daniela Dlauhy

Agenturleitung und Team-Lead Human Centered Communication & Industrie-Team, Maisberger

 

  • Arbeitsumfeld: An ansprechenden Büroräumlichkeiten oder einem Kaffee- und Tee-Buffet mangelt es uns hier auf jeden Fall nicht. Der “Neue Balan” Campus bietet außerdem reichlich Möglichkeiten, um drinnen oder draußen die Mittagspause angenehm zu verbringen. 😊 Den zentralen Swimmingpool oder auch die zahlreichen Cafés, Restaurants, Supermärkte und Foodtrucks möchten wir nicht mehr missen. Und für einen Spaziergang im nahegelegenen Park ist unseren Outdoor-Fans fast keine Mittagspause zu verregnet oder zu kalt.
  • Soft Skills: Dass bei den Mitarbeitern neben der fachlichen auch die menschliche Komponente großgeschrieben wird, zeigt sich bei uns beispielsweise darin, dass die Trainees von Anfang an als vollwertige Teammitglieder mitgestalten dürfen. So drücken sich Unternehmenswerte wie gegenseitige Wertschätzung und flachen Hierarchien aus.

Besonders der letzte Punkt ist für Neulinge Gold wert. Denn eine niedrige Hemmschwelle, um Fragen zu stellen, schafft Raum für Entfaltung: Asking questions ist the key to knowledge.

Du möchtest unsere fröhlich-aufgeschlossene Maisberger-Gruppendynamik kennen lernen?

Dann wirf doch mal ein Auge auf unsere offenen Stellen – unser Team sucht genau dich 😉

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Keine Angst vor Kommunikation – Als Französin in einer deutschen PR-Agentur

Es ist eine Sache, das erste Praktikum in einem Unternehmen zu machen, eine andere, es in einer Fremdsprache zu absolvieren! Ich bin Französin und arbeite seit zweieinhalb Monaten als Praktikantin bei Maisberger. Natürlich habe ich in der Schule Deutsch gelernt, aber es ist nochmal etwas ganz anderes, mit Deutschen zu arbeiten , alles zu verstehen und in einer fremden Sprache zu sprechen. In wenigen Worten sind hier meine Erfahrungen in einer deutschen PR-Agentur.

Keine Fehler, kein Fortschritt!

Wie man erahnen kann, ist die größte Schwierigkeit natürlich die Sprache. Zuerst ist es ein wenig schwierig, weil alles neu ist: Kollegen, Kunden, Meetings, etc.. Aber es braucht immer Zeit, um sich  einem neuen Unternehmen anzupassen, nicht wahr? Die ersten Wochen waren fast ausschließlich dem Verstehen der Sprache gewidmet: Da ich nur in der Schule Deutsch gelernt hatte, ging es darum, mit Alltagssätze und Grundwortschatz anzueignen, aber auch um das firmenspezifische Vokabular, die Öffentlichkeitsarbeit, die Kommunikation und jeden Kunden, für den ich arbeite kennenzulernen. Mein Vokabelheft ist hier mein bester Freund!

 

Wenn ich einem zukünftigen ausländischen Praktikanten bei Maisberger einen Rat geben kann, wäre es zunächst einfach drauf loszureden einmal nicht zu zögern zu reden, auch wenn man weiß, dass man Fehler macht. Das Wichtigste ist, zu kommunizieren. Die Leichtigkeit und die richtigen Vokabeln werden beim Sprechen kommen! Es ist immer ein wenig unangenehm, den Gesprächspartner zu bitten, das Gesagte zu wiederholen, aber man sollte nicht zögern, es zu trotzdem zu tun; Die Mitarbeiter sind nett und werden es gerne für dich wiederholen! Und vor allem sollte man nicht anfangen, Englisch zu sprechen, denn es ist sehr schwierig, nochmals in eine weitere Sprache zu wechseln.

Warum eine PR-Agentur der perfekte Ort für einen internationalen Studenten ist.

Wir Praktikanten bei Maisberger machen viele Übersetzungen vom Englischen ins Deutsche und andersherum. So können wir viele Vokabeln und Formulierungen in Deutsch und Englisch lernen. Andererseits müssen wir im Rahmen der “Clippings” viele Artikel über unsere Kunden lesen. Hier erfahren wir, wie Artikel und Pressemitteilungen auf Deutsch verfasst werden.  Zum Beispiel: Wichtige Informationen werden an den Anfang gestellt, was im Französischen nicht der Fall ist.  Oder die Länge der Sätze: Sie können auf Französisch sehr lang sein, aber nicht auf Deutsch. Darüber hinaus habe ich – da die Praktikanten den internen Newsletter schreiben -die Möglichkeit, dies alles in die Praxis umzusetzen.

Kurz gesagt, es ist eine bereichernde berufliche und kulturelle Erfahrung : Eine erste Berufserfahrung zu machen, Verantwortung zu übernehmen, neue Dinge zu entdecken und Teil einer Gruppe von freundlichen und liebenswerten Trainees und Praktikanten zu sein. Was will man mehr?

Gruppenprojekte gemeinsam stemmen – Unser Lunchmeeting Teil 1

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit“ – Für den Bruchteil einer Sekunde ist es still, dann setzt reger Beifall ein. Wir Trainees atmen erleichtert auf und nehmen das zustimmende Nicken und die anerkennenden Worte der Kolleg*innen wahr. So endete unser Lunchmeeting letzte Woche.

Das rege Interesse an unserem Vortrag und die vielen anerkennenden Nachfragen und Komplimente waren für uns ein absolut tolles Erlebnis. Was alles auf dem Weg bis dahin passiert ist, erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag.

Lunchmeeting

Das Konzept dahinter ist, dass Mitarbeiter*innen über ein Thema referieren und alle anderen Kolleg*Innen anwesend sind. So bilden wir uns in regelmäßigen Abständen intern weiter. Dabei geht die Spannbreite von erfolgreichen Kundenprojekten über interne Tools bis hin zu strategischen Konzepten für unsere Kunden. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt und entsprechende Verpflegung wird bei unserem Brotzeitlieferanten bestellt. Damit verbinden wir Meeting und Lunch – raus gekommen ist das Lunchmeeting.

Alles fing damit an, dass unsere Kollegin Martina auf uns Trainees zukam und uns gefragt hat, ob wir nicht ein Lunchmeeting übernehmen wollen.

Das Erstaunen war groß, da wir im täglichen Agenturleben eher die Funktion des „Lernenden“, und nicht die des „Ausbilders“ einnehmen. Was könnten wir Trainees den anderen Maisberger*innen beibringen? Die Lösung: Unsere Aufgabenbereiche Blog und Social Media. Für beides übernimmt der jeweilige Trainee-Jahrgang Verantwortung. Nachdem wir uns dann auf den Titel „Trainee-Blog und Instagram als Employer Branding-Tool“ und ein Datum geeinigt hatten, folgte der nächste Schritt: die Arbeitsteilung.

Bei aktuell neun Trainees war klar, dass wir die Aufgaben untereinander verteilen – es soll ja am Ende nicht so etwas dabei herauskommen:

Nach einem ersten Meeting haben wir folgende drei Arbeitsgruppen gebildet:

1. Team Trainee-Blog

Dieses Team konzentrierte sich auf den Trainee-Blog und die ganzen Prozesse, die dahinterstecken. Schließlich ist es nicht so, dass wir bei unseren Blogbeträgen frei von der Leber „drauf losschreiben“. Denn hier laufen im Hintergrund Recherchen, Korrekturschleifen und Finalisierungsprozesse ab.

Ihr seht bereits: Es steckt mehr Arbeit dahinter, als man auf den ersten Blick vermutet. Die Arbeitsgruppe legte ihren Fokus demnach auf eine möglichst umfassende (aber dennoch kompakte) Darstellung unserer Aufgaben rund um das Trainee-Blogging.

Natürlich durfte auch unser Fazit nicht fehlen: Der Aufwand für den Blog lohnt sich auf jeden Fall. Auch unsere bisher erwirkten Erfolge sprechen für sich. Darüber hinaus bietet uns die Erstellung von Beiträgen für den Trainee-Blog eine Abwechslung zum (manchmal) hektischen Agenturalltag. Denn wir arbeiten hierbei nicht kundenorientiert, sondern gehen auf unsere eigenen Lernerfahrungen und Interessen ein. Mit Spaß und Freude bespielen wir diese „kreative Tollwiese“, die nur uns Trainees vorbehalten ist.

2. Team Instagram

Auch das zweite Team konzentrierte sich auf einen Aspekt unserer Trainee-Tollwiese: unseren Instagramkanal. Diesen führen wir ebenfalls in Eigenverantwortung. Hier probieren wir uns selbstständig aus und posten aus vielfältigen Blickwinkeln über unseren Arbeitsalltag und unsere Beobachtungen in und um die Agentur. Auf Basis unserer eigens erarbeiteten Social Media Strategie können wir den Content hier sehr flexibel gestalten, was wir als großes Plus sehen. So konnten wir beispielsweise unsere famose #Tortenchallenge in die Wege leiten (…die wir übrigens gewonnen haben!)

3. Team „Einstieg/Schluss/Präsentation“

Die Inhalte – in unserem Fall jetzt „Blog“ und „Instagram“ – sind für ein Lunchmeeting aber nur die halbe Miete. Eine fundierte Umsetzung bzw. das „Wie“ zählt bei einer Präsentation gleichermaßen. Unsere dritte Arbeitsgruppe kümmerte sich deshalb um Einleitung und Epilog, sowie die Ausarbeitung der Präsentation. Außerdem hatte diese Kleingruppe ein Auge darauf, dass das Gesamtkonzept stimmig und verständlich aufgestellt ist.

Das waren unsere drei Arbeitsgruppen für das Lunchmeeting. Nachdem wir einen Probelauf durchgeführt haben, ging es auch schon direkt los. „Hallo und herzlich willkommen zu unserem Lunchmeeting, dass dieses Mal wir Trainees halten dürfen…“ – Der Rest ist bekannt.

Was wir gelernt haben?

  • Teamwork und Zusammenhalt sind entscheidend für den Erfolg eines gemeinschaftlichen Projektes. Wir alle haben unsere alltägliche Arbeit. Doch wir haben uns das Lunchmeeting als gemeinsames Ziel gesetzt. Den Weg der Vorbereitung gemeinsam zu gehen, hat dank unserer Trainee-Gruppendynamik wunderbar funktioniert. Wir haben uns unterstützt wo es nur ging und deshalb zu keinem Zeitpunkt Stress oder Aufregung gespürt.
  • Die Organisation eines Meetings für die gesamte Agentur und die Gliederung eines Vortrags fühlten sich für uns anfänglich nach einer großen Herausforderung an. Wenn jedoch alle Mitglieder eines Teams sich einbringen, verteilen sich die Aufgaben auf viele Schultern. Mit vollem Arbeitseinsatz und gegenseitigem Respekt an ein solches Projekt heranzugehen, hilft ebenfalls sehr.
  • Es ist wichtig, Erfolge gemeinsam zu erleben und die Bewältigung einer großen Aufgabe gemeinschaftlich zu feiern. Dank unseres Trainee-Zusammenhalts konnten wir auch diese Challenge gut meistern. Wir freuen uns schon darauf, weitere To-Dos im Team anzugehen und wachsen Tag für Tag an unseren Aufgaben.

Was unsere wichtigsten Learnings beim Blog sind und wie genau Blog und Instagram bei uns als „Employer Branding“-Tools fungieren? Das erfahrt ihr dann in einem meiner nächsten Blogbeiträge. In der Zwischenzeit könnt ihr dieses spannende Quiz beantworten!

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Jede große Reise beginnt mit einem kleinen Schritt

Wie mir ein Praktikum bei Maisberger den Weg in die PR eröffnet hat

„Dramaqueens, Ellenbogen-Mentalität, Münchner Schickeria? Nicht bei uns!“ – diese Worte in der Stellenausschreibung waren einer der Hauptgründe, warum ich mich im Sommer 2018 bei Maisberger für ein Praktikum beworben habe. Die Agentur in der Claudius-Keller-Straße hat mir nicht nur ein neues Berufsfeld, sondern einen ganzen Lebensraum mit dazu erschlossen.

Telefonspinnen und Rewe-Damen

Mein Abschluss im Fach Kommunikationswissenschaft hat mir bei der Bewerbung nicht geschadet, war aber nicht Voraussetzung, um ab August für drei Monate als Agentur-Praktikant loszulegen. Dass mein universitäres Wissen um PR-Definitionen, -Funktionen und -Theorien in der Praxis nur von begrenztem Nutzen sein würde, zeigte sich schon in den ersten Arbeitstagen.

Meine allererste Aufgabe bestand darin, für das Industrie-Team eine Case Study zum Thema Betrugsbekämpfung im Bankensektor mittels intelligenter Algorithmen zu verfassen – und das ohne zu wissen, was eine Case Study überhaupt ist oder wie intelligente Algorithmen funktionieren. Hier lernte ich sehr schnell, mich von Grund auf in komplexe Themen und Zusammenhänge einzuarbeiten.

Im folgenden Vierteljahr musste ich häufig ins kalte Wasser springen – bin aber dank freundlicher und geduldiger Anleitung durch Teamleiter*innen und Kolleg*innen zum Glück nie untergegangen.

So manches Maisberger-Mysterium hat sich mir seither enthüllt: etwa dass die „Rewe-Damen“ keine Regale im benachbarten Supermarkt auffüllen, „Umbraco“ kein italienischer Landwein ist und „Telefonspinnen“ nicht auf Insektenjagd gehen. Und was es bedeutet, wenn sich „JL und MS im MMR mit der GF“ unterhalten.

Kreativ sein in einem tollen Team

Während meines Praktikums konnte ich mich beim Texten von Anwenderberichten, Fach- und Blog-Beiträgen oder Pressemitteilungen kreativ ausleben. Außerdem lernte ich von erfahrenen Berater*innen, was beim Kontakt mit Journalisten zu beachten ist.

Was ich noch besonders erwähnenswert finde: Das angenehme zwischenmenschliche Klima, der wertschätzende Umgang miteinander und die große Hilfsbereitschaft, die ich bei Maisberger erlebt habe – all das erleichterte mir den Arbeitsalltag sehr. Und auch der Spaß kam nicht zu kurz: Ich hatte von Anfang an das Gefühl, ganz selbstverständlich dazuzugehören. Meine jungen Kolleg*innen und ich waren ein eingeschworenes Team.

Es wäre mir sehr seltsam vorgekommen, Maisberger nach Ablauf der drei Monate wieder zu verlassen. Das war zum Glück aber auch gar nicht nötig – denn ich bekam das Angebot, meine Arbeit in der Agentur fortzusetzen.

Ein Lernprozess, in jeder Hinsicht

Seit November bin ich nun als Trainee Teil des Maisberger-Teams. An die Tätigkeiten, die ich zuvor bereits ausgeübt habe, konnte ich nahtlos anknüpfen. Ich werde Zug um Zug in alle typischen Aufgaben eines PR-Beraters eingeführt und bekomme zunehmend mehr Verantwortung übertragen. Dabei lerne ich nicht nur viel über Öffentlichkeitsarbeit, sondern auch über mich selbst: wo meine Stärken liegen und wofür ich mich interessiere, ohne es selbst je geahnt zu haben. Wer hätte gedacht, dass Videos drehen so spannend ist?

Mein Resümee nach einem guten halben Jahr bei Maisberger fällt daher rundweg positiv aus. Das dreimonatige Praktikum hat mich gut auf das PR-Traineeship vorbereitet. Ein Stück des Weges habe ich also bereits bewältigt, und die richtigen Begleiter habe ich bei Maisberger auf jeden Fall gefunden.

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