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Keine Angst vor Kommunikation – Als Französin in einer deutschen PR-Agentur

Es ist eine Sache, das erste Praktikum in einem Unternehmen zu machen, eine andere, es in einer Fremdsprache zu absolvieren! Ich bin Französin und arbeite seit zweieinhalb Monaten als Praktikantin bei Maisberger. Natürlich habe ich in der Schule Deutsch gelernt, aber es ist nochmal etwas ganz anderes, mit Deutschen zu arbeiten , alles zu verstehen und in einer fremden Sprache zu sprechen. In wenigen Worten sind hier meine Erfahrungen in einer deutschen PR-Agentur.

Keine Fehler, kein Fortschritt!

Wie man erahnen kann, ist die größte Schwierigkeit natürlich die Sprache. Zuerst ist es ein wenig schwierig, weil alles neu ist: Kollegen, Kunden, Meetings, etc.. Aber es braucht immer Zeit, um sich  einem neuen Unternehmen anzupassen, nicht wahr? Die ersten Wochen waren fast ausschließlich dem Verstehen der Sprache gewidmet: Da ich nur in der Schule Deutsch gelernt hatte, ging es darum, mit Alltagssätze und Grundwortschatz anzueignen, aber auch um das firmenspezifische Vokabular, die Öffentlichkeitsarbeit, die Kommunikation und jeden Kunden, für den ich arbeite kennenzulernen. Mein Vokabelheft ist hier mein bester Freund!

 

Wenn ich einem zukünftigen ausländischen Praktikanten bei Maisberger einen Rat geben kann, wäre es zunächst einfach drauf loszureden einmal nicht zu zögern zu reden, auch wenn man weiß, dass man Fehler macht. Das Wichtigste ist, zu kommunizieren. Die Leichtigkeit und die richtigen Vokabeln werden beim Sprechen kommen! Es ist immer ein wenig unangenehm, den Gesprächspartner zu bitten, das Gesagte zu wiederholen, aber man sollte nicht zögern, es zu trotzdem zu tun; Die Mitarbeiter sind nett und werden es gerne für dich wiederholen! Und vor allem sollte man nicht anfangen, Englisch zu sprechen, denn es ist sehr schwierig, nochmals in eine weitere Sprache zu wechseln.

Warum eine PR-Agentur der perfekte Ort für einen internationalen Studenten ist.

Wir Praktikanten bei Maisberger machen viele Übersetzungen vom Englischen ins Deutsche und andersherum. So können wir viele Vokabeln und Formulierungen in Deutsch und Englisch lernen. Andererseits müssen wir im Rahmen der “Clippings” viele Artikel über unsere Kunden lesen. Hier erfahren wir, wie Artikel und Pressemitteilungen auf Deutsch verfasst werden.  Zum Beispiel: Wichtige Informationen werden an den Anfang gestellt, was im Französischen nicht der Fall ist.  Oder die Länge der Sätze: Sie können auf Französisch sehr lang sein, aber nicht auf Deutsch. Darüber hinaus habe ich – da die Praktikanten den internen Newsletter schreiben -die Möglichkeit, dies alles in die Praxis umzusetzen.

Kurz gesagt, es ist eine bereichernde berufliche und kulturelle Erfahrung : Eine erste Berufserfahrung zu machen, Verantwortung zu übernehmen, neue Dinge zu entdecken und Teil einer Gruppe von freundlichen und liebenswerten Trainees und Praktikanten zu sein. Was will man mehr?

Gruppenprojekte gemeinsam stemmen – Unser Lunchmeeting Teil 1

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit“ – Für den Bruchteil einer Sekunde ist es still, dann setzt reger Beifall ein. Wir Trainees atmen erleichtert auf und nehmen das zustimmende Nicken und die anerkennenden Worte der Kolleg*innen wahr. So endete unser Lunchmeeting letzte Woche.

Das rege Interesse an unserem Vortrag und die vielen anerkennenden Nachfragen und Komplimente waren für uns ein absolut tolles Erlebnis. Was alles auf dem Weg bis dahin passiert ist, erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag.

Lunchmeeting

Das Konzept dahinter ist, dass Mitarbeiter*innen über ein Thema referieren und alle anderen Kolleg*Innen anwesend sind. So bilden wir uns in regelmäßigen Abständen intern weiter. Dabei geht die Spannbreite von erfolgreichen Kundenprojekten über interne Tools bis hin zu strategischen Konzepten für unsere Kunden. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt und entsprechende Verpflegung wird bei unserem Brotzeitlieferanten bestellt. Damit verbinden wir Meeting und Lunch – raus gekommen ist das Lunchmeeting.

Alles fing damit an, dass unsere Kollegin Martina auf uns Trainees zukam und uns gefragt hat, ob wir nicht ein Lunchmeeting übernehmen wollen.

Das Erstaunen war groß, da wir im täglichen Agenturleben eher die Funktion des „Lernenden“, und nicht die des „Ausbilders“ einnehmen. Was könnten wir Trainees den anderen Maisberger*innen beibringen? Die Lösung: Unsere Aufgabenbereiche Blog und Social Media. Für beides übernimmt der jeweilige Trainee-Jahrgang Verantwortung. Nachdem wir uns dann auf den Titel „Trainee-Blog und Instagram als Employer Branding-Tool“ und ein Datum geeinigt hatten, folgte der nächste Schritt: die Arbeitsteilung.

Bei aktuell neun Trainees war klar, dass wir die Aufgaben untereinander verteilen – es soll ja am Ende nicht so etwas dabei herauskommen:

Nach einem ersten Meeting haben wir folgende drei Arbeitsgruppen gebildet:

1. Team Trainee-Blog

Dieses Team konzentrierte sich auf den Trainee-Blog und die ganzen Prozesse, die dahinterstecken. Schließlich ist es nicht so, dass wir bei unseren Blogbeträgen frei von der Leber „drauf losschreiben“. Denn hier laufen im Hintergrund Recherchen, Korrekturschleifen und Finalisierungsprozesse ab.

Ihr seht bereits: Es steckt mehr Arbeit dahinter, als man auf den ersten Blick vermutet. Die Arbeitsgruppe legte ihren Fokus demnach auf eine möglichst umfassende (aber dennoch kompakte) Darstellung unserer Aufgaben rund um das Trainee-Blogging.

Natürlich durfte auch unser Fazit nicht fehlen: Der Aufwand für den Blog lohnt sich auf jeden Fall. Auch unsere bisher erwirkten Erfolge sprechen für sich. Darüber hinaus bietet uns die Erstellung von Beiträgen für den Trainee-Blog eine Abwechslung zum (manchmal) hektischen Agenturalltag. Denn wir arbeiten hierbei nicht kundenorientiert, sondern gehen auf unsere eigenen Lernerfahrungen und Interessen ein. Mit Spaß und Freude bespielen wir diese „kreative Tollwiese“, die nur uns Trainees vorbehalten ist.

2. Team Instagram

Auch das zweite Team konzentrierte sich auf einen Aspekt unserer Trainee-Tollwiese: unseren Instagramkanal. Diesen führen wir ebenfalls in Eigenverantwortung. Hier probieren wir uns selbstständig aus und posten aus vielfältigen Blickwinkeln über unseren Arbeitsalltag und unsere Beobachtungen in und um die Agentur. Auf Basis unserer eigens erarbeiteten Social Media Strategie können wir den Content hier sehr flexibel gestalten, was wir als großes Plus sehen. So konnten wir beispielsweise unsere famose #Tortenchallenge in die Wege leiten (…die wir übrigens gewonnen haben!)

3. Team „Einstieg/Schluss/Präsentation“

Die Inhalte – in unserem Fall jetzt „Blog“ und „Instagram“ – sind für ein Lunchmeeting aber nur die halbe Miete. Eine fundierte Umsetzung bzw. das „Wie“ zählt bei einer Präsentation gleichermaßen. Unsere dritte Arbeitsgruppe kümmerte sich deshalb um Einleitung und Epilog, sowie die Ausarbeitung der Präsentation. Außerdem hatte diese Kleingruppe ein Auge darauf, dass das Gesamtkonzept stimmig und verständlich aufgestellt ist.

Das waren unsere drei Arbeitsgruppen für das Lunchmeeting. Nachdem wir einen Probelauf durchgeführt haben, ging es auch schon direkt los. „Hallo und herzlich willkommen zu unserem Lunchmeeting, dass dieses Mal wir Trainees halten dürfen…“ – Der Rest ist bekannt.

Was wir gelernt haben?

  • Teamwork und Zusammenhalt sind entscheidend für den Erfolg eines gemeinschaftlichen Projektes. Wir alle haben unsere alltägliche Arbeit. Doch wir haben uns das Lunchmeeting als gemeinsames Ziel gesetzt. Den Weg der Vorbereitung gemeinsam zu gehen, hat dank unserer Trainee-Gruppendynamik wunderbar funktioniert. Wir haben uns unterstützt wo es nur ging und deshalb zu keinem Zeitpunkt Stress oder Aufregung gespürt.
  • Die Organisation eines Meetings für die gesamte Agentur und die Gliederung eines Vortrags fühlten sich für uns anfänglich nach einer großen Herausforderung an. Wenn jedoch alle Mitglieder eines Teams sich einbringen, verteilen sich die Aufgaben auf viele Schultern. Mit vollem Arbeitseinsatz und gegenseitigem Respekt an ein solches Projekt heranzugehen, hilft ebenfalls sehr.
  • Es ist wichtig, Erfolge gemeinsam zu erleben und die Bewältigung einer großen Aufgabe gemeinschaftlich zu feiern. Dank unseres Trainee-Zusammenhalts konnten wir auch diese Challenge gut meistern. Wir freuen uns schon darauf, weitere To-Dos im Team anzugehen und wachsen Tag für Tag an unseren Aufgaben.

Was unsere wichtigsten Learnings beim Blog sind und wie genau Blog und Instagram bei uns als „Employer Branding“-Tools fungieren? Das erfahrt ihr dann in einem meiner nächsten Blogbeiträge. In der Zwischenzeit könnt ihr dieses spannende Quiz beantworten!

 Ihr seid auch echte Teamplayer? Dann schaut doch auf unsere Karriereseite und bewerbt euch!

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Jede große Reise beginnt mit einem kleinen Schritt

Wie mir ein Praktikum bei Maisberger den Weg in die PR eröffnet hat

„Dramaqueens, Ellenbogen-Mentalität, Münchner Schickeria? Nicht bei uns!“ – diese Worte in der Stellenausschreibung waren einer der Hauptgründe, warum ich mich im Sommer 2018 bei Maisberger für ein Praktikum beworben habe. Die Agentur in der Claudius-Keller-Straße hat mir nicht nur ein neues Berufsfeld, sondern einen ganzen Lebensraum mit dazu erschlossen.

Telefonspinnen und Rewe-Damen

Mein Abschluss im Fach Kommunikationswissenschaft hat mir bei der Bewerbung nicht geschadet, war aber nicht Voraussetzung, um ab August für drei Monate als Agentur-Praktikant loszulegen. Dass mein universitäres Wissen um PR-Definitionen, -Funktionen und -Theorien in der Praxis nur von begrenztem Nutzen sein würde, zeigte sich schon in den ersten Arbeitstagen.

Meine allererste Aufgabe bestand darin, für das Industrie-Team eine Case Study zum Thema Betrugsbekämpfung im Bankensektor mittels intelligenter Algorithmen zu verfassen – und das ohne zu wissen, was eine Case Study überhaupt ist oder wie intelligente Algorithmen funktionieren. Hier lernte ich sehr schnell, mich von Grund auf in komplexe Themen und Zusammenhänge einzuarbeiten.

Im folgenden Vierteljahr musste ich häufig ins kalte Wasser springen – bin aber dank freundlicher und geduldiger Anleitung durch Teamleiter*innen und Kolleg*innen zum Glück nie untergegangen.

So manches Maisberger-Mysterium hat sich mir seither enthüllt: etwa dass die „Rewe-Damen“ keine Regale im benachbarten Supermarkt auffüllen, „Umbraco“ kein italienischer Landwein ist und „Telefonspinnen“ nicht auf Insektenjagd gehen. Und was es bedeutet, wenn sich „JL und MS im MMR mit der GF“ unterhalten.

Kreativ sein in einem tollen Team

Während meines Praktikums konnte ich mich beim Texten von Anwenderberichten, Fach- und Blog-Beiträgen oder Pressemitteilungen kreativ ausleben. Außerdem lernte ich von erfahrenen Berater*innen, was beim Kontakt mit Journalisten zu beachten ist.

Was ich noch besonders erwähnenswert finde: Das angenehme zwischenmenschliche Klima, der wertschätzende Umgang miteinander und die große Hilfsbereitschaft, die ich bei Maisberger erlebt habe – all das erleichterte mir den Arbeitsalltag sehr. Und auch der Spaß kam nicht zu kurz: Ich hatte von Anfang an das Gefühl, ganz selbstverständlich dazuzugehören. Meine jungen Kolleg*innen und ich waren ein eingeschworenes Team.

Es wäre mir sehr seltsam vorgekommen, Maisberger nach Ablauf der drei Monate wieder zu verlassen. Das war zum Glück aber auch gar nicht nötig – denn ich bekam das Angebot, meine Arbeit in der Agentur fortzusetzen.

Ein Lernprozess, in jeder Hinsicht

Seit November bin ich nun als Trainee Teil des Maisberger-Teams. An die Tätigkeiten, die ich zuvor bereits ausgeübt habe, konnte ich nahtlos anknüpfen. Ich werde Zug um Zug in alle typischen Aufgaben eines PR-Beraters eingeführt und bekomme zunehmend mehr Verantwortung übertragen. Dabei lerne ich nicht nur viel über Öffentlichkeitsarbeit, sondern auch über mich selbst: wo meine Stärken liegen und wofür ich mich interessiere, ohne es selbst je geahnt zu haben. Wer hätte gedacht, dass Videos drehen so spannend ist?

Mein Resümee nach einem guten halben Jahr bei Maisberger fällt daher rundweg positiv aus. Das dreimonatige Praktikum hat mich gut auf das PR-Traineeship vorbereitet. Ein Stück des Weges habe ich also bereits bewältigt, und die richtigen Begleiter habe ich bei Maisberger auf jeden Fall gefunden.

 Du bist neugierig geworden und möchtest dich wie Florian für ein Praktikum bei Maisberger bewerben?

Hier erfährst du mehr!

Part II: Gruppendynamik bei Maisberger – Blogpost der offenen Tür

Identität, Mindset und Gruppendynamik – dich interessiert, wie die Maisberger-Belegschaft so drauf ist? Dieser Folgeartikel zur sozialpsychologischen Sicht auf Gruppen im Arbeitskontext gewährt dir exklusive Einblicke in die Agenturdynamik der Maisberger und Maisbergerinnen.

Jetzt fragst du dich vielleicht: Wie können betriebsinterne Werte – wie etwa Gruppenzugehörigkeit und Identität – sinnvoll aufgeschlüsselt werden?

Hierfür ist die Sozialpsychologie ein nützliches Werkzeug. Setzt man ihre Theorie-Schablonen an, werden die Gruppenstrukturen des Büroalltags im Handumdrehen transparent. Denn wie Teil 1 bereits aufzeigt, gelten

  •  gemeinsame Ziele
  • und ein gewisser Zugehörigkeitswille

als Grundvoraussetzungen, damit Gruppengefüge stabil bleiben.
So bringt der Zusammenschluss in (Interessens-)gemeinschaften auch bei Maisberger ganz automatisch die Herausbildung von Identitäten, Hierarchien und gruppeninternen Rollen mit sich.

Neben den übergeordneten Agentur-Strukturen, welche die fast 50 Personen umfassende Maisberger-Belegschaft gliedern, existieren natürlich auch Unter-Gruppen und Grüppchen (Pendler, Yogis, Chipsfanatiker, etc.). Diese beleuchten wir aber erst in einem späteren Blogbeitrag.

 

Hier sind ein paar Beispielgruppen, in deren Kontext wir in unserem Arbeitsalltag agieren:

 

Unsere vier Teams: Industrie, IT, HC2, Digital

Bei uns gibt es vier Gruppen, die an ähnlichen Projekten arbeiten und sich themenorientiert oder auch manchmal teamübergreifend um alle Belange unserer Kunden kümmern.

Die Teams agieren dabei keinesfalls hermetisch abgeriegelt voneinander: Durch unsere flexible Arbeitsplatzwahl sitzen wir täglich aufs Neue mit Kollegen*innen aus den verschiedenen Teams zusammen – ganz ohne Mauern oder Barrieren. Und auch thematisch arbeiten wir teilweise teamübergreifend: Wenn sich beispielsweise ein Unternehmen zusätzlich zur PR-Betreuung durch das Maisberger-Industrie-Team noch eine Social Media Strategie oder eine Krisen-Kommunikation wünscht, können je nach Bedarf weitere Berater*innen aus dem Digi-Team oder unsere Expert*innen für Human-Centered-Communication mit dazu geholt werden.


Trainees:

Hierunter verorten sich die „Account Executives“ aus den verschiedenen Teams sowie unsere Praktikant*innen. Falls du gerne noch mehr Einblicke in die Trainee-Gruppe erhalten möchtest, kannst du auch gerne auf unserem Instagram-Kanal vorbei schauen:

“Ich fühle mich vor allem zwei Gruppen besonders stark verbunden: den Trainees und dem Industrie-Team.
Mit meinen Trainee-Kolleg*innen verbindet mich nicht nur die gemeinsame Betreuung des agentureigenen Instagram-Accounts oder des Trainee-Blogs. Wir sind vielleicht kein richtiger Freundeskreis – aber “nur” Kollegen sind wir auch nicht: Wir helfen einander, tauschen uns aus und verbringen auch privat Zeit miteinander.
Meine zweite Peer-Group ist das Industrie-Team, als Teil dessen ich zwei unserer Industriekunden mitbetreue. Hier stehen berufliche Fragen im Vordergrund, der Spaß kommt aber dennoch nicht zu kurz – etwa wenn wir mit vereinten Kräften ohne Dosenöffner eine Konserve für unsere Teamsuppe aufbohren!”

Florian Murbäcker

Account Executive, Maisberger


Die Geschäfts- und Agenturleitung:

Vor kurzem wurde unsere Geschäftsleitung, die aus Herrn Dr. Pschera und Frau Faderl besteht, mit Dani und Klaus noch um eine Agenturleitung erweitert. By the way klingt diese Neuerung auch aus sozialpsychologischer Sicht konsequent, denn auf diese Weise werden interne Gruppendynamiken um ein gemeinsames Werte- und Führungsverständnis ergänzt.

“Das HC2-Team ist meine Heimat, als Agenturleiterin fungiere ich aber zusätzlich an der Schnittstelle zwischen der Geschäftsleitung und den Teams. Wie ein gruppendynamisches Scharnier.”

Daniela Dlauhy

Agenturleitung und Team-Lead Human Centered Communication, Maisberger

“Natürlich stehen die neuen Aufgaben, die Dani und ich übernehmen, nicht losgelöst im Raum. Dadurch, dass wir unsere vorherigen Positionen als Teamleiter beibehalten, bleiben wir weiterhin als Ansprechpartner für alle Belange im Einsatz.”

Klaus Daidrich

Agenturleitung und Team-Lead Digital Services, Maisberger

Backoffice:

Das Zweierteam am Empfang besteht aus Petra und Manuela. Sie kümmern sich um alle indirekten Agenturbelange und halten so den Berater*innen den Rücken frei – ohne die beiden würde hier gar nichts laufen. Vom Telefondienst über Administration, Empfang und Organisation stemmen sie eine beachtliche Bandbreite an Aufgaben. Darüber hinaus sind die beiden für alle Maisberger-Mitarbeiter*innen die erste Adresse, wenn der Kaffeevorrat sich dem Ende neigt oder wenn es um die Einarbeitung neuer Mitarbeiter (Agenturführung, Fragen rund um den neuen Arbeitsplatz,…) geht. Außerdem sorgen sie oft für Süßigkeiten-Nachschub an der Empfangstheke. Danke für diese kulinarischen Teambuilding-Maßnahmen! 😉

 

 Du möchtest uns gerne persönlich kennen lernen? Auf dem Maisberger Karriere-Portal findest du alle weiteren Infos!

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So gestaltest du einen perfekten Lebenslauf!

Du hast den ersten Sprung ins Unbekannte gemacht und dich entschieden, beruflich in die PR einzusteigen. Vielleicht stehst du ja noch am Anfang deines Bewerbungsprozesses oder hast bereits einige Bewerbungen verschickt. Aber…hast du genug über deinen Lebenslauf nachgedacht?

Wenn du dich für ein Praktikum oder ein Traineeship bewirbst, erwartet niemand, dass du viel Berufserfahrung mitbringst oder ein Experte bist. Allerdings ist dein Lebenslauf immer noch entscheidend, um in die engere Auswahl zu kommen, und aus diesem Grund ist er eine der besten Möglichkeiten, dich als potenzieller Kandidat zu vermarkten. Ein spannender PR-Lebenslauf zeigt nicht nur deine Kommunikationsfähigkeiten, sondern auch deine Erfolge, Persönlichkeit und Kreativität in prägnanter und inspirierender Form.

1.) Detailgenauigkeit

Ein offensichtlicher, aber entscheidender Punkt für die PR-Branche ist natürlich die Detailgenauigkeit. Das sollte bei der Erstellung deines Lebenslaufs nicht unterschätzt werden. In deiner Rolle als PR-Berater wird erwartet, dass du dich gut ausdrücken kannst, dir über Sprachnuancen bewusst bist und Texte ohne grammatikalische Fehler formulieren kannst.

Deshalb solltest du deinen Lebenslauf immer zuerst von einem Freund, Familienmitglied oder Kollegen überprüfen und Korrektur lesen lassen. Auch Profis machen Tippfehler!  Wer nicht Korrektur liest, zeigt mangelnde Motivation und Interesse bei der Bewerbung.

Es gibt Software, die dir beim Überprüfen deines Lebenslaufs helfen kann und grammatikalische Fehler sowie Tippfehler erkennt, die du vielleicht übersehen hast, wie beispielsweise, Duden (Deutsch) oder Grammarly (Englisch).

2.) Lebenslauf-Formate

Um deinen Lebenslauf von anderen Bewerbungen zu differenzieren, hat das Format eine große Bedeutung. Ein Lebenslauf bietet dir die Möglichkeit, kreativ zu sein, und deshalb gibt es verschiedene zulässige Formate für einen Lebenslauf. Alle für Personal verantwortliche Mitarbeiter haben bereits den traditionellen chronologischen Lebenslauf gesehen, aber nur wenige hatten vielleicht einem fähigkeitsbasierten Lebenslauf oder einem Kombi-Lebenslauf vor sich. Diese unterschiedlichen Formate ermöglichen es dir, dich selbst zu vermarkten und dich auf verschiedene wichtige Informationsinhalte zu konzentrieren. Deshalb gibt es keinen einheitlichen Ansatz für das Schreiben von Bewerbungen.

Chronologischer Lebenslauf:

Ein chronologischer Lebenslauf ist (wie gesagt) eines der gängigsten Formate, und Angaben zu Berufserfahrung, Ausbildung und Qualifikationen werden in der Reihenfolge ihrer Durchführung aufgelistet. Dies ist ein ideales Layout für einen Kandidaten, der gerade die Schule oder Universität mit konkreter Berufserfahrung verlassen hat.

  • Dieses Format bietet einem Arbeitgeber einen schnellen und einfachen Überblick, damit er deine Fähigkeiten, Qualifikationen und Ausbildung erfassen kann.

Beispiel eines chronologischen Lebenslaufs

Kompetenzbasierter Lebenslauf:

Dieses Lebenslaufformat hat in letzter Zeit an Popularität zugenommen und richtet sich mehr an Fähigkeiten als an Berufs- und Bildungswege. Damit kann es von PR-Einsteigern, Berufseinsteigern oder Hochschulabsolventen mit wenig Berufserfahrung, die ihre transferierbaren Fähigkeiten betonen wollen, effektiv genutzt werden.

  • Dieses Format wird verwendet, wenn spezifische Fähigkeiten, Erfahrungen und Erfolge im Leben neben akademischen Qualifikationen deine Kompetenzen aufzeigen.
  • Die Fähigkeiten sollten in der Reihenfolge ihrer Bedeutung/ Relevanz für die Stelle, auf die du dich bewirbst, aufgelistet werden.

Beispiele für einen kompetenzbasierten Lebenslauf.

Kombinations-Lebenslauf:

Ein Kombinations-Lebenslauf entspricht sowohl dem chronologischen als auch dem kompetenzbasierten Format und ist in der Regel länger. Dieses Lebenslauf-Format eignet sich besonders für die Präsentation von Fähigkeiten und Berufserfahrungen und ist daher am besten für Menschen mit einer Vielfalt von relevanten Berufserfahrungen geeignet.

Beispiele für Ein Kombinations-Lebenslauf

3) Kreative Lebenslaufformate

Der Lebenslauf ist ein dynamisches Dokument, daher hängt das beste Format für dich von deinem Alter, deinen Fähigkeiten, deiner Rolle und deinem technologischen Fortschritt ab. Das Lebenslauf-Format muss nicht unbedingt auf eine Textdatei beschränkt sein. Eine weitere Möglichkeit, deine Kreativität zu beweisen und dich bei der Bewerbung in der PR-Branche hervorzuheben, ist die Verwendung ungewöhnlicher, visueller, interaktiver und ansprechender Formate. Das könnte Videos, Infografiken, interaktive Websites und sogar Gifs umfassen…..

Ja, das hast du richtig gelesen – Lebenslauf als Gifs.

In der Praxis vielleicht besser geeignet für eine Bewerbung bei einem Unternehmen wie GIFY oder einer Design-Rolle, aber hier nur erwähnt, um zu verdeutlichen, dass Du Deine Kreativität nicht einschränken solltest. Eine Infografik könnte beispielsweise auf deine Fähigkeit hinweisen und diese Informationen prägnant und visuell ansprechend darzustellen. Somit kannst du deine technischen Fähigkeiten beweisen und gleichzeitig sicherstellen, dass deine Bewerbung in Erinnerung bleibt. Ideales Lebenslaufformat für eine Bewerbung für eine digitale Rolle. Weitere Anregungen findest du in diesen 17 unglaublichen Creative CV-Beispielen.

Tools zur Erstellung eines hervorragenden Lebenslaufs

Du hast dich für ein Format entschieden, aber bist unsicher, wie man ihn erstellt. Nachfolgend eine Liste mit Software, mit der man kreative Lebensläufe erstellen kann.

  • Wix und WordPress ermöglichen es dir, eine Website zu erstellen, ohne ein Web-Entwickler mit Programmierkenntnissen zu sein.
  • Canva, ein kostenloses Design-Tool, das es dir ermöglicht, große, optisch ansprechende Lebensläufe in verschiedenen Formaten wie z. B. Infografiken und Präsentationen zu erstellen.
  • iMovie und Adobe Spark bieten dir die Möglichkeit, Video- und Audiodatei-Lebensläufe zu erstellen.
  • Giphy ermöglicht es dir, deine eigenen Gifs zu erstellen, die in eine Website eingebettet werden können, um deinen eigenen Gif-Lebenslauf zu erstellen.

Viel Glück bei der Erstellung deines Lebenslaufs.

Lust auf Maisberger? Dann bewirb dich doch gleich bei uns und vielleicht heißen wir dich bald im Maisberger-Team willkommen.

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PR – Deutsch 2.0: Agentursprache leicht gemacht

Meine ersten Tage als PR-Trainee waren mit vielen Fragezeichen versehen: Was genau machen meine Kunden, wer sind meine Ansprechpartner, wie funktioniert die Kaffeemaschine … Und von was reden meine Kollegen da eigentlich die ganze Zeit? Boilerplate, Leads, Case Study …

Ein Blick in den PR-Duden von Julia Severins schafft hier schnelle Abhilfe. Doch wie jede Sprache entwickelt sich auch die Agentursprache weiter und wird von anderen Gattungen, wie dem Marketing-Sprech beeinflusst. Um hier die Übersicht zu bewahren, folgt eine Erweiterung des Sammelsuriums an Termini, die euch für den Start in einer PR-Agentur wappnen.

Clickbaiting

Ihr habt sicherlich schon einmal auf eine spannende Schlagzeile geklickt und wurdet dann vom Inhalt des Artikels fürchterlich enttäuscht. Diese Praxis aus dem Internet wird Clickbaiting genannt und kann mit „Klickködern“ übersetzt werden. Denn genau das soll es auch erreichen: Die Aufmerksamkeit des Nutzers mit spannenden Buzzwords ködern. Dies ist im Grunde nichts Schlimmes, kann aber schnell nervig werden, wenn der Inhalt nicht hält, was die Überschrift verspricht.

Clippings

Ein Clipping bezeichnet Veröffentlichungen von Beiträgen in einem journalistischen Medium – sei es Online oder Print. In unserem Fall interessieren uns die Clippings, die etwas mit unseren Kunden zu tun haben und auf unser Engagement zurückzuführen sind. Die Zusammenfassung aller Clippings eines Monats erfolgt in einem Clipping-Report und stellt den Spiegel unserer Arbeit dar. Mithilfe des Reports messen wir beispielsweise den Erfolg einer PR-Kampagne.

Impressions

Immer dann, wenn ein Beitrag – sei es bei Instagram, Facebook oder einer anderen Plattform im Internet – auf dem Bildschirm eines Nutzers erscheint, zählt dieser als eine Impression. Impressions sind dann relevant, wenn es darum geht, die Sichtbarkeit von Werbeschaltungen, aber auch von Artikeln, Posts usw. zu bewerten.

Media Alert

Der Media Alert ähnelt stark einer Pressemeldung, richtet sich aber direkt an Journalisten und wird daher nicht geschrieben, um abgedruckt zu werden. Ein Media Alert wird in erster Linie erstellt, um Journalisten und Redakteure auf ein medienrelevantes Event, welches eine große News verkündet, wie z.B. eine Pressekonferenz, einzuladen.

Media Monitoring

Die Medienbeobachtung ist ein weiteres Tool, um vorher vereinbarte Kommunikationsziele zu kontrollieren. Bei dieser Praxis wird das Mediengeschehen um bestimmte Suchbegriffe oder Themen beobachtet – meist von einem Media Monitoring-Dienstleister – und in einem Pressespiegel täglich gesammelt.

Tier-1-/Tier-2-Medien

Ob es sich bei einem Medium um Tier-1 oder Tier-2 handelt, ist sehr individuell und hängt vom Kunden ab. Unter Tier-1-Medien fallen all die Medien, die die Zielbranche und -gruppe eines Kunden ansprechen, während Tier-2-Medien zwar die gleiche Zielgruppe ansprechen, aber thematisch bzw. branchenspezifisch einen anderen Schwerpunkt legen. Synonyme wären hier horizontale und vertikale Medien.

Wrap-Up

Nein, hier geht es nicht um eine Mittagspausenpraxis bei Maisberger. Hinter einem Wrap-Up versteckt sich ein zusammenfassender Bericht eines Meetings oder Telefonats mit Kollegen oder Kunden und ist vergleichbar mit einem Protokoll. Dieses dient dazu, alle wichtigen Details der Besprechung festzuhalten und abwesende Kollegen thematisch mit ins Boot zu holen.

War der ein oder andere Begriff neu für euch oder seid ihr schon PR-Profis? Wie gut ihr bereits durch den PR-Wörterdschungel kommt, könnt ihr übrigens in meinem nächsten Blog Beitrag testen. Also bleibt dran!

Ihr wollt mehr davon in der Praxis erfahren? Dann bewerbt euch für ein Praktikum oder Traineeship bei Maisberger!

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