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Robo-Journalismus: Tod der PR?

Dass Menschen durch Maschinen ersetzt werden, ist nichts Neues – zumindest was körperliches Arbeiten betrifft. Doch trifft es jetzt auch den Journalismus? Seit gut 1,5 Jahren gibt es immer wieder Meldungen über sogenannte Roboter-Reporter, die zum Beispiel die „perfekte 1000-Wort-Meldung – in 60 Sekunden“ schreiben – ein Ding der Unmöglichkeit für einen menschlichen Journalisten.

Was ist Robo-Journalismus überhaupt?

Erst einmal: Was ist Robo-Journalismus NICHT? Roboter-Reporter haben nicht das Geringste zu tun mit menschähnlichen Robotern, wie zum Beispiel die in Dubai eingesetzten Robo-Cops. Am einfachsten ist Robo-Journalismus zu übersetzen mit automatisiertem Journalismus. Denn nichts anderes ist es: ein Software-Tool, welches mittels Algorithmen Texte aus vorab eingepflegten Daten generiert.

Quelle: reutersinstitute (2017)

Quelle: reutersinstitute (2017)

Was bleibt ist die Angst, durch eine Software ersetzt zu werden. Denn immer wieder gibt es Schlagzeilen wie „Roboterjournalismus ist im Vormarsch und verdrängt Journalisten“. Und auch die von Alexander Fanta für das Reuters Institute der Oxford University erstellte Europa-Karte über die Verbreitung von Robo-Journalismus schürt Zweifel.

Und nicht nur das hat Alexander Fanta in seiner Studie herausgefunden, sondern auch: Leser können die von Roboter-Reportern erstellten Geschichten nicht unterscheiden von denen die Menschen geschrieben haben.

Zu guter Letzt kommt noch hinzu, dass Automated Insights, eine Textgenerierungs-Software, in einem Jahr mehr Artikel erstellt, als die großen klassischen Medienunternehmen weltweit zusammen.

Journalismus: Beruf ohne Zukunft?

Bedeutet das jetzt, dass der Journalismus ein Beruf ist, der vom Aussterben bedroht ist? Hier kann eine eindeutige Antwort gegeben werden: NEIN! Denn auch wenn heute schon täglich tausende Storys von Roboter-Reportern erstellt werden, die kaum zu unterscheiden sind von den menschgeschriebenen, finden sich diese Artikel hauptsächlich in Bereichen wieder, die über klar strukturierte Datensätze verfügen, wie Sport, Finanzdaten, Unternehmenszahlen und dem Wetter.

Anstatt als Bedrohung kann Robo-Journalismus viel eher als Chance gesehen werden. Denn zum einen ist der Robo-Journalismus (noch) sehr limitiert. So können die Roboter-Reporter keine Geschichten planen bzw. Schlagzeilen erahnen. Sie können ihre Texte ausschließlich auf vorab eingepflegte Daten stützen. Das Ergebnis: Oft liegen sie mit ihrer Einschätzung falsch. Und selbst wenn all dies in Zukunft möglich sein sollte, gibt es etwas, das den Robotern immer fehlen wird: die menschliche Meinung, unsere Gefühle und unsere persönlichen Erfahrungen.

Es ist das Herzblut, welches jeder Texteschreiber täglich in seine Texte steckt und das die Texte spannend macht. Einem Text ist meist sofort anzumerken, ob dieser mit Leidenschaft geschrieben wurde.

Was bedeutet das nun für die PR?

Auch wenn PR und Journalismus zwei unterschiedliche Berufsfelder sind, haben Trends in der einen Branche oft auch direkte Auswirkungen auf die andere. Umso wichtiger ist es, auch Trends in der jeweils anderen Branche frühzeitig zu erkennen und dementsprechend zu handeln. Denn auch, wenn der Robo-Journalismus aufgrund seiner noch eher geringen Verbreitung noch keine merkbaren Auswirkungen auf die PR hat, kann sich dies schnell ändern.

Wenn sich der Robo-Journalismus jedoch etabliert, könnte dies für die PR bedeuten, dass:

  • sich Gewichtungen ändern,
  • sich die Art zu Schreiben ändert,
  • Texte datengetriebener werden,
  • mitreißend geschriebene Geschichten stärker an Bedeutung gewinnen und
  • neue Tools entstehen, die in der PR gewinnbringend einsetzt werden können.

Mein Fazit

Für mich in der PR ist Robo-Journalismus somit erst einmal nur ein spannender Trend, den es zu beobachten gilt und eine Chance: Durch daraus möglicherweise entstehende neue Tools könnte sich für mich die Art des Schreibens irgendwann ändern. Durch die Hilfe der Roboter-Reporter könnte ich mehr Zeit in emotionale und mitreißende Texte investieren – denn das kann ein Roboter nicht.

Damit ein solcher Text gelingt, ist es hilfreich, wenn Begeisterung für das Thema vorhanden ist. Natürlich braucht es Zeit herauszufinden für welche Themen wir brennen, unter anderem auch, weil nicht nur die Branchen unterschiedlich sind, sondern auch die Kunden und damit ihre Themen innerhalb einer Branche. Bei Maisberger haben wir die Möglichkeit, uns an den unterschiedlichsten Themen auszuprobieren und unseren Horizont beständig zu erweitern.  Dies bring viel Abwechslung in unseren Arbeitsalltag und neue Einsichten.

Wenn auch du dich ausprobieren willst und der Welt zeigen willst, dass du viel besser schreiben kannst als ein Roboter, dann melde dich doch einfach bei uns.
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Carpe Diem 24/7: Aus dem Leben der Pendler

24 Stunden, 1440 Minuten, 86400 Sekunden: Das hat jeder Tag für uns zu bieten. Das klingt zwar nach viel Zeit, aber im Alltag kann eine Sache die wertvolle Zeit ziemlich schnell aufbrauchen: das Pendeln.  Wenn man seinen Traumjob in einer anderen Stadt bekommt, muss man sich sofort mit der Wohnungssuche beschäftigen – oder sich eben für das Pendeln entscheiden.

Die Metropolen-Eroberer

Der Großraum München hat definitiv viel zu bieten: Arbeitsplätze, kunterbuntes Kulturprogram, Grünfläche und eine internationale Community. Das klingt definitiv verlockend. Und ein kürzerer Arbeitsweg spart Zeit: „Auf einmal habe ich 13 Stunden mehr pro Woche“, berichtet Martina. Martina ist knapp 12 Monate lang für die Arbeit bei Maisberger von Augsburg nach München gependelt. Auf Dauer ist das jedoch wirklich anstrengend und  Martina ist froh, diese Zeit jetzt anders nutzen zu können. Für sie ist jetzt Schluss mit dem Pendeln. Stattdessen investiert sie die Zeit in das Einrichten ihrer neuen Wohnung und flaniert nach der Arbeit durch die wunderschöne Stadt. Für sie heißt es jetzt: Alles entdecken, was die Stadt München zu bieten hat! Doch nicht jeder möchte in der Metropole leben – und auch die Wohnungssuche ist alles andere als leicht in München. Da ist Pendeln manchmal die einzige Option. Und das für viele: Über 368.000 Arbeitnehmer fahren jeden Tag für ihre Arbeit in die Landeshauptstadt (Mercur.de, Stand: 01.08.17).

Die Innenstadt-Pendler

Doch in München zu wohnen, heißt nicht immer, dass der Arbeitsweg schneller zurückgelegt werden kann. Laut den Angaben vom Statistischen Amt in München, wurden im Jahr 2015 etwa 683 433 PKWs zugelassen (Stand: 2. Mai 2016) – da sind volle Straßen fast vorprogrammiert „Verkehrskatastrophe“, erzählt Janina, PR Account Manager bei Maisberger. Sie erlebt dieses Phänomen täglich: Obwohl sie in München wohnt, braucht sie oft bis zu 60 Minuten bis zur Arbeit und steckt dabei ständig im Stau. Wenn die Münchner eine so lange Anfahrtszeit zur Arbeit haben, verbringen sie fast genauso viel Zeit auf den Straßen wie die Pendler aus den anderen Städten – vielleicht sogar noch mehr. Und der Kampf durch den innerstädtischen Verkehr ist alles andere als entspannend.

Die Langstrecken-Pendler

Katharina, unsere Digital Marketing Expertin bei Maisberger, braucht täglich ungefähr eine Stunde von Rosenheim nach München – und ist damit sehr zufrieden. Den Anfahrtsweg hat sie mit einer kleinen Radtour von zu Haus zum Bahnhof optimiert – so kann sie die Zeit aktiv für Sport nutzen! Als Praktikantin gehöre auch ich die nächsten drei Monate zu den Pendlern. Das heißt: Jeden Tag früh aufstehen, um den Zug um 7.39 Uhr zu erwischen. Wer den Zug verpasst, kommt zu spät zur Arbeit. Und dann heißt es: Zwei Stunden unterwegs. Zeitverschwendung? Das muss nicht sein! Alles kommt auf die Betrachtungsweis an und wie die Zeit unterwegs genutzt wird.

Pendeln optimieren: Tipps für lange Anfahrtswege in Bus und Bahn

Die Reisezeit kann so gestaltet werden, dass sie im Endeffekt einen Nutzen darstellt. Keine Zeit, unter der Woche ein gutes Buch zu lesen? Voilà: Nimm dir ein Buch mit und tauche in literarische Welten ein. Keine Zeit gehabt, um zu frühstücken? Kein Problem: Müsli, Obst und Co. schnell in eine Box gepackt und schon ist das Frühstück gesichert. Möglichkeiten zur Zeitgestaltung gibt es viele! Hier noch ein paar weitere Tipps, wie die  Zeit beim Pendeln sinnvoll genutzt werden kann:

Pendeln oder nicht Pendeln? Was besser ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Für beide Optionen gibt es gute Argumente. Es steht außer Frage, dass das Pendeln eine zeit- und manchmal auch nervenraubende Angelegenheit ist. Trotzdem: Wenn schon gependelt wird, dann lohnt es sich, diese Zeit auch zu nutzen!

 

Und wie lange brauchst du zur Arbeit? Womit verbringst du deine Zeit auf dem Weg zur Arbeit am liebsten? Erzähl es uns in den Kommentaren!

Das Einmaleins der Maisberger-Bräuche

Ostern steht vor der Tür und somit auch die Zeit für verschiedenste Bräuche: Ob das Pflücken von Palmwedeln oder das Bemalen von Ostereiern, die Ostereiersuche oder das Osterfeuer – die Bandbreite ist groß. Wir nehmen das Fest der vielen Bräuche zum Anlass, um euch unsere typischen agenturinternen Traditionen vorzustellen:

Einstands-/Geburtstagskuchen

Neu bei Maisberger? Das geht mit einer wichtigen Verpflichtung einher, denn die Kollegen freuen sich immer über Kuchen, Muffins oder Brownies – so wird der Einstand ein Erfolg und ein erster Plausch mit den neuen Kollegen ist  garantiert.

Auch die Geburtstagskinder bei Maisberger sind fleißige Bäcker und eine Nachricht per Mail oder internem Chat-Tool mit den Worten: „Süßes in der Küche“ löst so manches Frohlocken, wenn nicht sogar eine agenturweite Wanderbewegung aus. Praktischer Nebeneffekt: Jeder weiß, welchem Maisberger zum neuen Lebensjahr gratuliert werden darf.

Kinderschokolade

Liegt Kinderschokolade am Morgen auf dem Empfangstresen aus, freuen sich die Kollegen nicht nur über die süße Begrüßung. Nein, Kinderschokolade bedeutet bei Maisberger die Bekanntgabe großer Neuigkeiten und den Startschuss zum großen Rätselraten: Welcher Maisberger erwartet bald Nachwuchs? Denn was heute für Kinderschokolade aller Art gilt, begann mit den beliebten Schokoladeneiern und bedeutete auch genau das: Kinder-Überraschung. Für Neulinge ist das gut zu wissen, denn es gilt: Vorsicht, bei der Wahl der Süßigkeiten, die mit den Kollegen geteilt werden – denn es können schnell Gerüchte entstehen!

Süßes auf der Theke

Ein weiterer Brauch, der sich am Empfang abspielt: Alles Essbare, das auf der Theke liegt, ist Freiwild ;). Jeder darf zugreifen und sich an der Auswahl an Leckereien bedienen. Egal, ob Osterhasen übrig geblieben sind oder beim Süßigkeiteneinkauf die Augen größer waren, als der Magen: Am Empfang abgelegt, findet alles einen glücklichen neuen Besitzer. Damit sich dieser auch bei den großzügigen Spendern bedanken kann, informiert unsere kleine Tafel immer über die neuesten Naschereien.

Krapfen zu Fasching

Ein anderer Brauch, der bei Maisberger Tradition hat, ist die Versüßung der fünften Jahreszeit. Jedes Jahr am Faschingsdienstag spendiert die Geschäftsführung der Agentur ein großes Paket der runden und unterschiedlich gefüllten Köstlichkeiten. In diesem Sinne: Helau und Alaaf!

Sommerfest

Wer einen Pool auf dem Bürogelände hat, kommt natürlich um eine Poolparty nicht herum. Deshalb gehört das Sommerfest fest zum Jahresverlauf bei Maisberger. Das Datum wird rechtzeitig bekannt gegeben, damit sich auch jeder den besagten Abend freihalten kann und so trifft sich die gesamte Agentur zum gemütlichen Beisammensein und lässt es sich gut gehen.

Weihnachtsfeier

Berühmt-berüchtigt ist die jährlich stattfindende Weihnachtsfeier. Hier verstecken sich gleich zwei typische Maisberger-Bräuche:

  1. Die Geschäftsführung verrät nicht, was an diesem Tag unternommen wird (ja, unsere Weihnachtsfeier geht von früh bis in den Abend) und gibt vorher nur bekannt, welche Kleidung die Mitarbeiter tragen sollten.
  2. Auch bei diesem Brauchtum sind wieder die Maisberger-Neulinge gefragt: Sie dürfen sich zur Erheiterung der Kollegen eine „Weihnachtspeinlichkeit“ ausdenken und diese am Abend aufführen. Der Kreativität und dem Einfallsreichtum sind hier keine Grenzen gesetzt.

Jetzt kennt ihr einige unserer Maisberger-Bräuche und es bleibt nur noch zu sagen: Frohe Ostern und schöne Feiertage!

Welche Bräuche sind in eurem Unternehmen Tradition?

Die bunte Welt der Agenturen

Wer „irgendwas mit Medien“ studiert, steht am Ende seines Studiums mit viel theoretischem und hoffentlich einigem praktischen Wissen da – und vor allem vor vielen möglichen Wegen, von denen es einen einzuschlagen gilt. „Irgendwas mit Medien“ kann ans Mikrofon in den Hörfunk führen, als Texter in eine Werbeagentur, in den klassischen Journalismus, in das Schneiden von Filmen, ins Marketing oder es führt eben in die PR. Natürlich spezialisieren sich viele bereits im Bachelor-, spätestens im Masterstudium. Aber auch dann bietet die Medienbranche noch viele Teilbereiche zur Auswahl. Eine Orientierungshilfe:

Die Qual der Wahl

Wer sich, wie wir, für die PR entschieden hat, dem steht bereits die nächste Frage bevor: Public Relations auf Unternehmensseite oder in einer Agentur? Und im Falle von Letzterem: B2C- oder B2B-Kommunikation? Gerade am Anfang einer Karriere in der Kommunikation schadet es nicht, in verschiedene Bereiche hinein zu schnuppern. In diesem Beitrag zeigen wir euch, was euch in der vielfältigen Agenturlandschaft erwartet.

Klassisch trifft digital

PR-Agenturen sind inzwischen nicht mehr „nur“ PR-Agenturen. Die Digitalisierung und die teilweise Verschiebung unseres Kommunikationsverhaltens in die sozialen Medien sind selbstverständlich auch in Agenturen spürbar. Neben der klassischen Pressearbeit, die unter anderem das Aussenden von Pressemeldungen, die Platzierung von Fachartikeln, Case Studies und Interviews sowie die Bereitstellung von guten Journalistenkontakten umfasst, ist auch die digitale Kommunikation ein wichtiger Bestandteil der PR-Arbeit geworden. Somit findet man inzwischen kaum noch eine Agentur, die nur klassische PR macht. Auch wir bei Maisberger haben uns deshalb im Laufe der letzten Jahre von der klassischen „PR-Agentur“ zu einer breiter aufgestellte „Kommunikationsagentur“ gewandelt, um unseren Kunden eine integrierte Kommunikationsstrategie – analog wie digital – anbieten zu können. Doch nicht nur die Kunden profitieren vom erweiterten Leistungsportfolio sogenannter Full-Service-Agenturen. Auch wir als Mitarbeiter können gleichermaßen Wissen in vielen Bereichen der Kommunikation aufbauen: Von klassischer Öffentlichkeitsarbeit über Social Media, Content oder Online Marketing. Die Grenzen verschwimmen hier schnell und die Bereiche gehen ebenso ineinander über, wie sie sich ergänzen. Genau das macht den Vorteil einer Agentur wie Maisberger aus: Hier werden morgens Artikel gepitcht und nachmittags Landingpages erstellt.

Von Langeweile keine Spur

Mir war relativ schnell klar, dass meine persönliche Interpretation von “irgendwas mit Medien” die PR und mit ihr genau diese Vielfalt und Abwechslung ist. Doch welche Möglichkeiten haben diejenigen, die sich für einen anderen Bereich, aber auch für den abwechslungsreichen Alltag einer Agentur entschieden haben?

Viele weitere Arten von Agenturen, die etwas mit Marketing oder Kommunikation zu tun haben, sind im Grunde spezialisierte Werbe- oder PR-Agenturen (Nicht verwunderlich, wenn man ganz platt mal Marketing mit Werbung und Kommunikation mit PR gleichsetzt). So gibt es Social-Media-Agenturen, Onlinemarketing-Agenturen, SEO-Agenturen (die im Grunde wiederum eine Spezialisierung von Onlinemarketing Agenturen sind), Designagenturen u.v.m.

Das Feld der Agenturen ist weitläufig, man kann aus einem buntem Strauß von Angeboten genau das raussuchen, was einem am meisten liegt. Anfangs muss man vermutlich das ein oder andere erst einmal ausprobieren, aber da viele Bereiche miteinander verknüpft sind, sollte das “Reinkommen” nicht zu schwierig sein. Ich kann die Arbeit in einer Agentur nur empfehlen, da durch die verschiedenen Kunden und Projekte eine aufregende Abwechslung im Alltag herrscht.

Steht euch diese Entscheidung noch bevor? Gerne könnt ihr uns auch direkt und auf Augenhöhe unter trainees@maisberger.com Fragen stellen – wir freuen uns darauf!

Die attraktivsten Städte für Absolventen: Rankings und noch mehr Rankings

Wenn sich junge Graduierte für ihren ersten Job bewerben, spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle. Einer dieser Faktoren, die Entscheidung für oder gegen bestimmte Städte oder Regionen, erfolgt bei jedem Absolventen anhand des Stellenangebotes in der jeweiligen Stadt und anhand persönlicher Kriterien. Während München bei Freunden des Skifahrens oder Hochgebirgswanderns einen höheren Attraktivitätswert erreicht, zieht es Meer-Liebhaber eher nach Hamburg. Und wer Wert auf ein Apfelweinlokal in der Nachbarschaft legt, fühlt sich wahrscheinlich in Frankfurt am besten aufgehoben. Ich hatte zuerst Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf im Kopf, da es mich nach meinem Studium in Weimar in die „wahre“ Großstadt zog. Sicherlich hat jeder Absolvent seine eigenen Präferenzen, wenn es um den künftigen Wohn- und Arbeitsort geht. Deshalb habe ich in diesem Blogeintrag Informationen zusammengetragen, die es besonders Absolventen mit einem Fable für Rankings auf einen Blick erlauben sollen, die sieben begehrtesten Absolventenstädte hinsichtlich folgender Kriterien zu scannen: Jobangebot, Wirtschaftskraft, Mietpreisniveau und Lebensqualität.

Absolventen werden zahlreich gesucht

Eine jährliche Absolventenstudie des Jobportals Adzuna rankte die deutschen Städte nach der Anzahl der Stellenangebote. Frankfurt ist mit 10,96 Prozent aller Absolventenjobs Spitzenreiter und überholt damit den Vorjahressieger München. In der Mainmetropole gibt es eine hohe Nachfrage nach Absolventen insbesondere in den Bereichen IT und Consulting. München belegt zwar im Ranking lediglich den zweiten Platz, hat jedoch beim Angebot für Praktika und Traineestellen die Nase vorn.

Die Wirtschaft im Süden floriert

Ohne Wirtschaftskraft, keine Jobs! So viel steht fest. Das Niveau- und Dynamikranking basiert auf einer Studie von Wirtschaftswoche, Immobilienscout und IW Consult. Hierbei werden das aktuelle wirtschaftliche Niveau der Städte und deren ökonomische Entwicklung (Dynamik) verglichen. Hinsichtlich der aktuellen Wirtschaftslage und der wirtschaftlichen Entwicklung hängt München die anderen deutschen Städte um Längen ab. Nie zuvor in der zwölfjährigen Geschichte dieses Städtetests hat es eine Stadt geschafft, sowohl das Niveau- als auch das Dynamikranking zu gewinnen. Und auch das Städteranking des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), das Städte auf wirtschaftliche und demografische Zukunftsfähigkeit untersuchte, räumt München den obersten Rang ein.

Mietpreise in den Metropolen verderben die Laune

Beim Thema Mieten überrascht es niemanden, dass München auch hier an – diese Mal leider unrühmlicher – erster Stelle steht. Der Preis für die durchschnittliche Miete pro Quadratmeter ist mit 2,20 EUR Abstand zu der zweitteuersten Stadt Deutschlands absurd hoch. Allgemein ist aufgrund der Bevölkerungszunahme die Wohnungslage in München angespannt und die strengen Auflagen für Neubauten, insbesondere im Zentrum lassen die Aussichten nicht rosiger werden. Grundsätzlich ist aber ein allgemeiner Anstieg des Mietpreisniveaus und der Lebenshaltungskosten in den Metropolen zu bemerken.

Die höchste Lebensqualität gibt es in DACH

Die Unternehmensberatung Mercer führt jedes Jahr eine Städtestudie durch und rankt Städte auf der ganzen Welt anhand 39 Kriterien hinsichtlich ihrer Lebensqualität. Diese Merkmale schließen politische, soziale, wirtschaftliche und umweltorientierte Aspekte ein sowie Faktoren wie Gesundheit und Bildungsangebote. Allgemein befinden sich unter den zehn lebenswertesten Städten der Welt allein drei deutsche Städte und sechs Städte in der DACH Region. Und wer führt die deutschen Städte in punkto Lebensqualität an? Selbstverständlich München.

Fazit

Wo man nach dem Abschluss seine (temporären) Zelte aufschlägt, ist immer eine persönliche Entscheidung. Für mich hätten Frankfurt, Köln und München den Vorteil, dass ich dort bereits Menschen kenne – und ehrlich gesagt war das für mich der ausschlaggebende Punkt. Wer den Traineeblog bei Maisberger kennt, weiß sicherlich schon, dass ich letztendlich in München gelandet bin. Meine Entscheidung nach München zu ziehen, hing mit Maisberger, meinem sozialen Netz und räumlicher Nähe zu den Alpen zusammen. So viel kann ich nach eineinhalb Monaten München sagen: Es lebt und arbeitet sich gut in der „nördlichsten Stadt Italiens“. Einzig und alleine meine Ausflüge in die Alpen könnten zahlreicher sein, habe ich es bis jetzt leider nur ein einziges Mal ins Voralpenland geschafft. Das Beruhigende dabei ist, dass sie morgen immer noch am gleichen Platz stehen werden und wenn das einmal eines Tages nicht so sein sollte, dann werde ich durch einen Blick aus dem Fenster einer der Ersten sein, der davon erfährt.

Hat man überhaupt eine Wahl oder muss man für einen attraktiven Job sowieso in eine der großen Metropolregionen? Welche Kriterien müsste eine Stadt erfüllen, damit Ihr unbedingt nach dem Studium dahin wollt? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!

Kreativität und neue Ideen – dank eigenwilligem Hobby!

Je unkonventioneller die Technik, desto bunter das Ergebnis?

… rote Nase auf und los geht’s!

Inspiriert von dem letzten Beitrag zu Kreativitäts-Techniken in der Agentur, habe ich mich entschieden ein etwas eigenwilliges Hobby von mir mit euch zu teilen. Denn es ist nicht nur eigenwillig (und spaßig), sondern auch im Agenturalltag derart hilfreich, dass ich es euch nicht vorenthalten möchte: Ich bin nicht nur Mitarbeiterin bei Maisberger sondern nebenbei auch noch humanitärer Clown:

Mein Clownsname lautet „Madame Kunigunde Tüdelü“, kurz „Madame Tü“. Der einzige sprachliche Laut, den ich als Clown von mir gebe, ist oder dessen Entlehnung Tüdelüdelü. Als Madame Tü bin ich zumeist in Krankenhäusern, Waisenheimen oder Slums unterwegs. Dort bringe ich Luftballons, Seifenblasen und andere spielerische Dinge mit, doch vor allem das: Ablenkung, Zuneigung, Aufmerksamkeit und ein Lächeln.

Zur Psychologie des Clowns: keine Rolle, sondern Perspektive

Als Schauspieler spielt man eine Rolle. Man gibt vor etwas zu sein, was man eigentlich nicht ist. Bei meinem Clown ist das anders: Es gibt kein Script, keinen Plan, keine Rolle – der Clown ist Teil der eigenen Persönlichkeit. Und zwar der Teil, der neugierig, aufgeregt, kindlich, albern, empathisch und spiel-verliebt ist. Es ist der Teil, der die Faszination an der Welt (noch) nicht verloren hat. Mein Clown Madame Tü ist von allem beeindruckt, begeistert, stets quirlig aufgeregt und gespannt. Denn: Die ganze Welt ist ein Wunder!

So kann beispielsweise ein Infusionsständer im Krankenhaus zu einem Spiel- oder Tanzgefährten animiert werden und dem kranken Kind auch noch Tage und Wochen nach dem Clown-Besuch ein Lächeln hervorzaubern. Alles kann in den Augen eines Clowns (ähnlich wie bei Kindern) verwandelt werden. Der Clown akzeptiert keine Normen, kein „weil halt“, keine Regeln – er bricht sie auf und sieht die Dinge mit ganz eigenen, neuen Augen.

Innovation und Kreativität leicht gemacht

Habt ihr es gemerkt? Wir sind schon mitten drin im Innovieren und Kreieren! Die Dinge neu zu sehen, gewohnte Regeln loszulassen – genau das ist es, was man in einem Kreativitätsloch braucht! Daher habe ich eine Taktik für mich entwickelt: Wenn ich gerade nicht weiter komme und keine gute Idee aus mir herauspurzeln mag, gehe ich innerlich in Clowns-Haltung. Mit der neuen Perspektive betrachte ich mein Problem oder meine Aufgabenstellung noch einmal als wäre es etwas mir völlig Unbekanntes – ich inspiziere es also ohne Voreingenommenheit und bin bereit, dass sich mein Thema von völlig neuer Seite zeigt.

Ganz konkret schreibe ich das Thema auf ein Blatt Papier, gerne groß und in der Mitte, anstatt ordentlich links oben in der Ecke. Denn in der gesamten Vorgehensweise haben Struktur und rationales Denken nichts verloren. Dann gehe ich in Clown-Haltung betrachte, inspiziere und begutachte mein Thema.

Von außen ist das quasi nicht ersichtlich. Man sieht nur eine konzentrierte Person, die ein Blatt Papier betrachtet und evtl. ganz leicht die Nase rümpft (selbst hierfür muss man ein geschulter und informierter Beobachter sein). Und dann geht es meistens schon los mit den Ideen: sie kommen wirr und unsortiert und ich schreibe sie um das große Wort herum auf mein Blatt. Ich möchte sie einfach festhalten, denn im Gedankenstrudel kann auch schnell etwas untergehen.

Das Ergebnis zählt

Am Ende habe ich dann Ideen für eine neue Kampagne, einen guten Einstieg für einen Artikel, einen Pitch-Aufhänger oder auch eine Lösung für ein PR-Konzept und das dank Madame Tü! Wenn man dann noch andere Tugenden der PR-Arbeit und vielleicht sogar das Zauberwort namens Empathie beherrscht, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. So, und nun hoffe ich, dass mich meine Kollegen auch nach diesem Beitrag noch ernst nehmen und vielleicht sogar ein wenig Clownstechnik bei einer Kaffeepause erlernen wollen!

…. Ich bin gespannt und berichte gerne in den Kommentaren. Wenn ihr also Fragen habt, lasst sie mich gerne wissen! Und noch etwas:

 

Habt ihr andere Taktiken für den Umgang mit Kreativitätslöchern, die euch helfen? Bitte gerne in den Kommentaren teilen – davon kann man in einem kreativen Job wahrlich nie genug haben!