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Warum ein eigener Blog bei der Arbeit in der PR von Vorteil ist

Bei dem Wort „Blog“ handelt es sich um eine Zusammensetzung aus den englischen Begriffen “World Wide Web” und “Log” (Logbuch). Im klassischen Sinn versteht man darunter:

ein Tagebuch oder Journal, das auf einer Website geführt wird und meist öffentlich zugänglich ist. Hier halten ein oder mehrere Personen – sogenannte Blogger – ihre Aufzeichnungen fest, schreiben über Sachverhalte oder teilen persönliche Gedanken.

Es gibt verschiedene Arten von Blogs:

  • Themenblogs (wie z.B. Koch-, Mode- oder Bastelblogs)
  • Firmenblogs (wie z.B. unsere beiden Maisberger Blogs: Maisberger Insights und Trainee Insights)
  • Persönliche Blogs (hier sind der Wahl der Inhalte keine Grenzen gesetzt)
  • Microblogs (wie z.B. Twitter)

6 Gründe, warum ein eigener Blog bei der Arbeit in der PR von Vorteil ist

  1. How to blog
    Das Schreiben von Online Texten will gelernt sein – dazu gehört auch das Bloggen. Am Anfang stellen sich einem viele Fragen rund um dieses Thema: Wie strukturiere ich Blogbeiträge, damit mir der Leser nicht nach den ersten Sätzen abspringt? Was muss ich im Bezug auf SEO Optimierung beachten? Wie bringe ich meine Inhalte Zielgruppen gerecht rüber? Durch deinen eigenen Blog sind dir solche Fragen nicht fremd und du kannst dein Wissen direkt bei der Arbeit einbringen. So fällt es dir von Beginn an leichter gute Blogbeiträge für deine Kunden zu schreiben.
  2. Schreiben, schreiben, schreiben – das Textieren
    Das Grundwerkzeug der PR ist der Umgang mit Worten. Sei es in einer Case Study, einem Fachartikel oder einem Blogbeitrag. Man muss ein Gefühl für Sprache haben, beziehungsweise es entwickeln. Durch deinen eigenen Blog bekommst du die Möglichkeit ganz frei, kreativ und ohne Druck dich an verschiedene Texte und Tonalitäten ranzutasten. Denn auch beim Schreiben heißt es: Übung macht den Meister.
  3. Content is key – CMS
    Zur Erstellung und Bearbeitung von Inhalten für einen Blog braucht es ein sogenanntes Content Management System (kurz: CMS). Mit eines der am Häufigsten genutzten Systeme ist WordPress. An sich ist es kein Hexenwerk sich darin zurechtzufinden, aber ein kleines Vorwissen schadet nie. So kann man Blogbeiträge noch schneller online stellen, das beste aus WordPress rausholen und alle Funktionen nutzen.
  4. Wer suchet, der findet – Recherche
    Es kommt häufig vor, dass wir für unsere Kunden Blogbeiträge schreiben. Hierfür bedarf es neben dem Input des Kunden meistens noch etwas an eigener Recherche – sei es für den Inhalt oder die passende Bildsprache. Auch für deinen eigenen Blog wirst du oft einiges an Recherche betreiben müssen, um deinen Lesern den richtigen Content zu liefern. Auf Fragen wie z.B. “Welche Seiten liefern vertrauenswürdige Inhalte?” und  “Wie komme ich am schnellsten an die richtigen Infos?” hast du dann bestimmt eine Antwort.
    Auch die Bildrecherche ist bei einem eigenen Blog durchaus ein Thema. Man muss kein Profifotograf sein, sondern kann seine Inhalte auch wunderbar mit Stockfotos untermalen. Damit das richtige – und zum eigenen Branding passende – Bild schnell gefunden wird, muss man wissen, was bei der Suche zu beachten ist. Durch einen eigenen Blog hast du hier schon Erfahrungswerte.
  5. Ein Tool für Personal Branding
    Ein Blog ist eine gute Grundlage, um deine eigene Online Präsenz zu vergrößern. Warum ist diese so wichtig? In unserem Alltag in der PR arbeiten wir mit vielen verschiedenen Menschen zusammen und oft hängt der Erfolg einer Zusammenarbeit von guten Connections ab. Deshalb ist es so wichtig, dass die Menschen wissen wer du bist, wofür du stehst und warum sie ausgerechnet mit dir zusammenarbeiten sollten. Dein Blog bietet dir die Möglichkeit dich als Thought Leader und Experte in deinem Berufsfeld zu positionieren. (Hier erfährst du noch mehr über das Thema Personal Branding)

Du siehst, ein eigener Blog hat einige Vorteile, die dir deine alltägliche Arbeit in der PR erleichtern und zu mehr Erfolg führen werden. Angefangen bei den Basics des Bloggings, über das Handwerkszeug der PR hinzu Personal Branding. Und keine Angst, falls du keinen eigenen Blog hast! Als Trainee bei Maisberger darfst du deiner Kreativität auch regelmäßig hier auf Trainee Insights freien Lauf lassen.

Happy Blogging!

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Ja, ich will mehr lernen!

Content Recycling – Nachhaltiges Arbeiten in der PR

Wenn ich eines in meiner Zeit als PR-Trainee intensiv gelernt habe, dann, dass wirklich guter Content keine Sache von einfachem Drauflosschreiben ist. Man muss eine Menge Zeit und Kreativität in ein neues Content-Piece stecken, um dieses zu etwas wirklich qualitativ Hochwertigem auszuarbeiten. Keine leichte Aufgabe, immerhin haben wir nicht unbegrenzt Zeit und Ressourcen bei der Arbeit.

Aber muss es bei der Contenterstellung immer gleich etwas völlig Neues sein? Zuerst dachte ich das. Aber ich lernte schnell, dass es eigentlich reinste Verschwendung ist, sorgfältig aufbereitete Inhalte nach einmaliger Nutzung gleich ins Archiv wandern zu lassen. Tatsächlich ist es sogar besser, funktionierende Inhalte aufzugreifen und stetig weiterzuentwickeln. Denn erst dann können sie wirklich ihr volles Potenzial entfalten.

Dafür gibt es auch einen klangvollen Namen: Content Recycling. Doch was verbirgt sich genau dahinter?

Mehr als nur eine neue Headline

Beim Begriff Content Recycling denkt man wohl am ehesten über gesparten Arbeitsaufwand nach. Der Nutzen für die eigene Arbeit steht im Vordergrund. Dabei klammert man aber die eigentlich entscheidende Perspektive aus: die des Users. Und der oder die lässt sich nicht gerne hinters Licht führen. Wer beispielsweise Content dadurch recycelt, dass er bloß kosmetische Änderungen wie den Austausch von Headline und Headerbild vornimmt, wird schnell feststellen, dass Inhalte Reichweite verlieren und Nutzer auch mal ganz abspringen. Eine Entwicklung, die genau gegenteilig zum eigentlich gewünschten Ergebnis verläuft.

Besser ist es hier, man geht mit der gleichen Sorgfalt wie bei der Erstellung des Contents vor. Es passiert oft genug, das aufwendige Präsentationen, Whitepaper, Anwenderberichte etc. im virtuellen Archiv landen und nie wieder aufgemacht werden. Diese Inhalte gilt es stattdessen genau auf Aktualität zu prüfen und mit verschiedenen Ansätzen strategisch wiederzuverwerten. Passt der Content in seiner jetzigen Form noch zu Unternehmen und / oder Marke? Welche Zielgruppe will ich erreichen? Welches Ziel soll mit dem Recycling erreicht werden? Mit der Beantwortung solcher Fragen werden trotz eines Mehraufwands die vorhandenen Ressourcen effizienter und insgesamt sparsamer genutzt.

Ansätze für Content Recycling

  • Bestehenden Content aktualisieren, überarbeiten oder ergänzen und dann neu veröffentlichen: Zu neuen Inhalten gehören u.a. aktuelle Studienergebnisse sowie neue Fakten und Meinungen zum Thema
  • Bestehende Inhalte in ein neues Format für verschiedene Kanäle umwandeln: Audiovisuell kann man alte Textstücke wunderbar in Form von Infografiken, Slideshows oder auch Videos umarbeiten und sich damit zusätzlich neue Kanäle erschließen
  • Kürzere Content-Stücke zu größeren Formaten kombinieren: Das Zusammenführen unterschiedlicher Beiträge unter einem neuen Themenpunkt kann gewonnene Erkenntnisse wesentlich leichter für den User zugänglich machen
  • Vorhandenen Micro-Content nutzen, um Social-Media-Kanäle zu bespielen: Was im ersten Bullet genannt wurde, lässt sich natürlich auch umdrehen. Bereits erstellter Content kann ganz einfach entnommen und in (jeweils geeigneten) sozialen Netzwerken gestreut werden.

Die Art und Kennzeichnung des Contents sollte dabei immer beachtet werden. Spezifische Themen, etwa mit Bezug auf ein vergangenes Ereignis oder einen bestimmten zeitlichen Rahmen, sind nicht unbedingt für Recycling geeignet. Viel besser eignen sich dagegen klassische Zahlen, Daten und Fakten sowie veränderte Rahmenbedingungen, zum Beispiel bei neuen Gesetzen, Regelungen oder Entwicklungen. Hier kann man wesentlich leichter eine stetige Entwicklung oder auch eine radikale Veränderung aufarbeiten.

Der Weg ist das Ziel

Man merkt, es gibt einiges an Möglichkeiten, um seinen erstellten Content langfristig nutzen zu können. Neben dem hier genannten habe ich im Verlauf meiner Arbeit bei Maisberger aber auch einige mehr kennen- und für mich zu Nutzen gelernt. Denn Content Recycling geht Hand in Hand mit den Prinzipien, die gute PR-Arbeit auszeichnen, nämlich langfristig strategisch zu denken und zu kommunizieren. Das Ziel, das immer am Ende dieser Bemühungen steht, ist das Gleiche: Mehrwert zu schaffen, sowohl für uns als auch unsere Kunden!

 Du willst auch lernen, wie man das Potenzial seiner Texte voll ausschöpft! Dann schau doch einmal auf unserer Karriereseite vorbei und bewirb dich bei Maisberger. 

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PR Praktikum: Das gibt es zu beachten

Dass Praktika meist mehr sind als Kaffee Kochen und Ordner sortieren, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Doch Praktikum ist nicht gleich Praktikum: Die Unterschiede sind groß. Damit du in den nächsten Semesterferien die richtige Wahl triffst, geben wir dir ein paar Tipps.

Public Relations: Warum sich ein Praktikum lohnt

Vermutlich kannst du es nicht mehr hören, aber es stimmt: Gerade für Geistes- und Sozialwissenschaftler sind Praktika oft wegweisend für den Berufseinstieg. Besonders in Bereichen, die keinen geregelten Zugang haben, spielen sie eine große Rolle. PR ist so ein Berufsfeld.

Journalismus und PR stehen in Deutschland allen Interessierten offen. Das liegt in historischen Begebenheiten begründet: Schließlich war die öffentliche Kommunikation in Zeiten des regierenden Nationalsozialismus staatlich streng reglementiert, mit bekannten Folgen. Vor diesem Hintergrund fungiert der offene Berufszugang als bewusst etablierte Voraussetzung für Pressefreiheit und Meinungspluralismus.

Zur Folge hat dies, dass Tätigkeiten sowohl im Journalismus als auch in der PR einer geschützten Berufsbezeichnung und definierter Ausbildungsgänge entbehren – jeder, der Lust und Laune hat, kann sich Journalist oder Kommunikationsberater nennen. Und gerade deswegen sind Praktika in der PR so wichtig. Sie vermitteln Kompetenzen, mit denen du dich tatsächlich qualifizieren kannst. In Form deiner so gewonnenen Fachkenntnis profilierst du dich und legst deine Eignung für potenzielle Arbeitgeber nachvollziehbar dar.

All das bedeutet zugleich: Viele Wege führen in die PR. Quereinstiege sind daher ziemlich gängig. Zwar gibt es zunehmend mehr Studiengänge, die sich mehr oder minder anwendungsbezogen mit Kommunikation befassen. Jedoch vermitteln diese allein nicht die nötige Praxiserfahrung, um das entsprechende Know-How aufzubauen.

PR ist nämlich zu großen Teilen ein Handwerk, dass man sich zu weiten Teilen durch Übung aneignen muss. Durch Praktika während des Studiums sammelst du solche Erfahrung und schaffst dir eine fachliche Grundlage. Außerdem bekommst du ein Gefühl dafür, wie eine Branche tickt – und ob du dich damit identifizieren kannst.

Bei uns geht es zum Beispiel immer wieder darum,

  • dich in unbekannte Themenfelder einzuarbeiten,
  • dir komplexe Zusammenhänge zu erschließen
  • und komplizierte Sachverhalte verständlich aufzubereiten.

In einem Praktikum entdeckst du schnell, ob dir so ein Arbeiten liegt oder nicht.

Praktikum im Bereich PR: Agentur oder Unternehmen?

Wenn du nun also überlegst, ein Praktikum in der Kommunikation zu machen, stellt sich dir vermutlich erst einmal die Frage: Will ich in eine Agentur oder doch lieber die Unternehmensseite kennenlernen?

In beiden Fällen kannst du viel lernen, den Kommunikation ist immer spannend! Der grundlegende Unterschied:

  • In einem Unternehmen arbeitest du in der Regel mit gleichbleibenden Zielgruppen und Kernbotschaften.
  • In einer Agentur hingegen kommunizierst du für unterschiedliche Unternehmen und interagierst daher mit verschiedensten Zielgruppen zu einer Vielzahl an Themen.

Hier bei Maisberger zum Beispiel beraten wir Kunden aus den Bereichen Industrie, IT oder HR, also Human Resources. Über alle Themenfelder hinweg fällt außerdem der digitalen Kommunikation große Bedeutung zu. Als Praktikant bekommst du Einblick in diese Themenfelder und darfst (natürlich mit Betreuung) selbst Hand anlegen.

Praktikantin Lana

 

“An meinem Praktikum haben mir vor allem die abwechslungsreichen Aufgaben gefallen: Dadurch, dass man für verschiedene Kunden arbeitet, wird es nicht langweilig! Ob Social Media, Texten oder Reporting, ich durfte Vieles ausprobieren. Nun weiß ich, wie die Abläufe in einer PR-Agentur aussehen.” – Lana, ehemals Praktikantin im IT-Team

 

 

Ehemaliger Maisberger-Praktikant Florian

 

“Über PR hatte ich an der Uni schon viel gehört, die Berufspraxis habe ich aber erst hier bei Maisberger kennengelernt. In meinem dreimonatigen Praktikum konnte ich mich auf vielfältige Weise ausprobieren: Pitchen, Texten, Clippings dokumentieren – ich habe in einige der typischen Tätigkeiten eines PR-Beraters hineingeschnuppert. Danach habe ich direkt als Trainee weitergemacht!” – Florian, ehemals Praktikant im Industrieteam


Ehemaliger Maisberger-Praktikant Julian

 

“Frisch mit dem Studium fertig, wollte ich vor allem eines: Texten und Konzepte entwickeln! Da hat sich die PR angeboten. Maisberger hat sich dafür als exzellente Anlaufstelle erwiesen. Während meines Praktikums konnte ich schnell ins Tagesgeschäft einsteigen und in kurzer Zeit sehr viel lernen. Ich habe spannende Einblicke in die PR gewonnen – und danach als Trainee weitergemacht.” – Julian, ehemals Praktikant im IT-Team

 

 

Das eigenständige Arbeiten und die große Abwechslung mit Blick auf die Aufgaben sind das, was das Arbeiten in einer Agentur so spannend macht.

Die richtige Agentur finden

Jedes Praktikum steht und fällt jedoch mit dem Ausbildungsbetrieb. Die spannendste Branche wird langweilig, wenn du nur Aufgaben bekommst, die dich total unterfordern. Und wenn dir niemand erklärt, wie du vorgehen musst, lernst du auch beim Umgang mit interessanten Themen nur wenig. Deswegen gilt: Augen auf bei der Wahl deines Praktikumsbetriebs.

Erkundige dich am besten schon vorab, ob du einen Betreuer haben wirst, der dich anleitet und bei Fragen weiterhelfen kann. Vielleicht hast du beim Vorstellungstermin auch schon Gelegenheit, mit anderen Praktikanten zu sprechen – schließlich können die am besten erzählen, wie es tatsächlich ist.

Hier gibt’s Bewerbungstipps

Am besten wählst du natürlich einen Praktikumsbetrieb aus, von dem du dir vorstellen kannst, einmal selbst dort zu arbeiten. Wenn du im Praktikum überzeugen kannst, hast du dort nämlich schon den Fuß in der Tür – und bist so dem ersten Job schon einen Schritt näher.

Maren freut sich auf eure Fragen!

 

Ein Praktikum bei Maisberger wäre genau das Richtige für dich? Super, denn wir sind gerade auf der Suche – Maren freut, von euch zu hören! 

 

Du erreichst sie unter maren.pudimat@maisberger.com

Diversity-Management – Vielfalt als Unternehmensvorteil

Deutschland ist bunt! Nicht nur in der Gesellschaft spielt Diversity eine immer größere Rolle, sondern auch in der Unternehmensführung. Das Stichwort hier lautet Diversity-Management oder auch Vielfaltsmanagement genannt. Damit beschäftigt sich auch die PR und setzt vor allem in der internen Unternehmenskommunikation die Vielfalt in den Vordergrund.

Warum Vielfalt?

Diversity-Management – ein Teilbereich des Personalmanagements und vor allem Disziplin der HR-Abteilungen – setzt auf die Vielfalt der Mitarbeiter eines Unternehmens. Grundlegendes Ziel ist es, diese Vielfalt für den Unternehmenserfolg zu nutzen. Vor allem sollen aber auch die Mitarbeiter profitieren und sich im Unternehmen wohlfühlen.

Diversity umfasst unter anderem folgende Attribute:

Indem sich Unternehmen nach außen als besonders vielfältig darstellen, können sie sich auf dem umkämpften Bewerbermarkt einen Vorteil verschaffen und so auf sich aufmerksam machen. Der Außenauftritt von Unternehmen ist heute wichtiger denn je. In einer Welt, in der Vielfalt großgeschrieben und immer entscheidender wird, wirken starre Unternehmensstrukturen und Engstirnigkeit für junge, weltoffene Nachwuchskräfte nicht mehr attraktiv – im Gegenteil.

Doch inwieweit wird Diversity-Management in deutschen Unternehmen bereits umgesetzt?

Eine Studie aus dem Jahr 2016 zeigt, dass auf internationaler Ebene bereits 81 % der befragten Unternehmen geeignete Maßnahmen zur Unterstützung der Mitarbeitervielfalt umgesetzt haben. Derartige Maßnahmen sind zum Beispiel Diversity-Kriterien bei der Auswahl von BewerberInnen, Förderung von entsprechenden Mitarbeiternetzwerken oder geeignete Workshops. In Deutschland ist es allerdings nur ein Drittel. Die Maßnahme Nummer 1 hierzulande ist die Arbeitszeitflexibilisierung. 29 % setzen dies bereits um. Diversity-Abteilungen oder entsprechende Verantwortliche gibt es allerdings nur in 4 % der deutschen Unternehmen.

Unternehmen profitieren

Indem Unternehmen einen vielfältigeren Bewerberkreis ansprechen, besteht die Möglichkeit, dass sie auch mehr Talente erreichen, die sie sonst nicht angesprochen hätten. So können Unternehmen stetig wachsen und profitieren zudem auch finanziell. Unternehmen, die auf Vielfalt setzen, sind um 19 % profitabler.

„Mehr Vielfalt bietet Unternehmen nicht nur einen finanziellen Anreiz, sondern auch die Möglichkeit für ein vielfältiges Denken, Kreativität und den Zugang zu einem größeren Talentpool.“

Naomi Holdaway

Account Executive, Maisberger

Mangel an Frauen

In Deutschland ist ein klarer Mangel an Frauen in Führungsriegen zu beobachten. Deutschland liegt hierbei sogar deutlich zurück – der Anteil an Frauen in Führungspositionen beträgt nur 12,1 %. Die USA schneiden mit 24,8 % deutlich besser ab. Dieser Mangel an Frauen lässt sich besonders im MINT-Bereich beobachten. Bereits in der Schulzeit müssen Vorurteile gegenüber verschiedenen Berufsgruppen bekämpft werden. Es ist wichtig, auch Frauen für Berufe zu begeistern, die von männlichen Fachkräften dominiert werden, um so dort die Vielfalt zu steigern.

Vielfalt stärkt

In Hinblick auf den Bewerbermangel und zu Recruiting-Zwecken ist es also entscheidend, sich vom Markt abzuheben und attraktiv für junge Nachwuchskräfte zu werden. Entscheidende PR-Maßnahmen können hier ausschlaggebend sein, um die Vielfalt im Unternehmen zu steigern.

 Du möchtest lernen, wie man PR effektiv einsetzt? 

Dann bewirb dich bei uns!

Public Relations 2019 – 7 Einflussfaktoren

2018 neigt sich dem Ende zu, und wir beschäftigen uns mit der Frage „Was wird 2019 auf die PR zukommen?“. Schwerpunkte verschieben sich, Entwicklungen schreiten voran und Kommunikatoren können sich auf viele weitere Trends freuen. Klingt kryptisch? Wir bringen Licht ins Dunkel und sagen euch, welche Faktoren die PR 2019 beeinflussen werden.

 

Im Überblick – PR Einflussfaktoren 2019

 

1. Storytelling so vielfältig wie noch nie

Leben statt schreiben: Es gibt immer mehr Möglichkeiten, um PR-Texte nicht nur informierend, sondern mithilfe von Storytelling auf unterschiedlichste Weisen auch erlebbar zu machen. Inhalte müssen viel stärker visuell gedacht werden. Es kommt nicht auf Textmengen an, sondern auf das Erschaffen ausdrucksstarker Bilder. Nur so können Inhalte langfristige Wirkung erzielen.

2. Der Anspruch an visuelle Inhalte wächst rapide

Auch 2019 sind Video, Bewegtbild und VR ein gewaltiger Trend für die Kommunikationsarbeit. Mit Storytelling im Fokus können vermittelte Inhalte hier noch interaktiver und erlebbarer gestaltet werden. Das bedeutet: Erstellung von maßgeschneiderten Inhalten für die jeweiligen Zielgruppen, um dadurch dauerhaften Mehrwert zu generieren. Neben etablierten Plattformen wie Facebook und Twitter nehmen auch Instagram mit dem neuen Format Instagram TV und Spotify mit zahlreichen Podcasts zunehmend eine zentrale Rolle ein.

3. Mehrwert statt Bullshitbingo

Nutzer werden auch kommendes Jahr wieder mit Content förmlich überschüttet. Um für die eigenen Kunden relevante Themeninhalte reichweitenstark zu platzieren und sich aus der Masse an Inhalten hervorzuheben ist ein gutes Contentmanagement unumgänglich. Dazu ist es aber auch erforderlich, dass Unternehmen Inhalte in Form von „Owned Content“ (beispielsweise Customer Stories, Studien oder Whitepaper) bereitstellen. Während Contentmanagement in der PR nicht nur bedeutet erfolgreich mit und durch Medien zu kommunizieren, sondern auch in den direkten Dialog und Austausch mit Zielgruppen zu treten, schafft eigener Content über eigene Plattformen Unabhängigkeit und Alleinstellungsmerkmale für die jeweilige Marke.

4. Rechtliche Auswirkungen

Die DSGVO hat bereits 2018 Kommunikationsverantwortlichen vieles abverlangt. Doch das war noch nicht alles: Unternehmen müssen gewappnet sein für die wahrscheinlich schon 2019 kommende E-Privacy Verordnung. Infrastrukturen und Strategien zur Datensammlung- und Verarbeitung werden sich durch diese Verordnungen entsprechend maßgeblich verändern müssen.

5. Datenanalyse will gelernt sein

PR galt lange als „nicht messbar“, doch mittlerweile gibt es hier neue Möglichkeiten. Performance Measurements, Auswertungen und Monitoring bieten eine Bandbreite an Vorteilen für die PR-Arbeit: Automatisierung von Arbeitsprozessen wie dem Presseaussand, schnellere Datenerfassung, präzisere Datenanalyse. Doch diese Vorteile wollen für effiziente Nutzung auch verstanden werden. Künstliche Intelligenz bildet die Basis, Weiterbildung ist ein Schlüsselfaktor, um für die Trends gewappnet zu sein.

6. PR ist People Business

Unsere Gesellschaft zelebriert Individualismus und die Digitalisierung bietet fortschreitend mehr Möglichkeiten, um beeindruckende Persönlichkeiten, außergewöhnliche Kompetenzen und spannende Leistungen von Einzelpersonen online in Szene zu setzen. Der Aufbau des Online-Auftritts kann dabei zum entscheidenden Faktor für die Positionierung Einzelner als Vordenker und Experten werden oder Kampagnen ein Gesicht geben, beispielsweise durch Executive PR oder Profiling.

7. PR muss Garant für Vertrauen sein und bleiben

Objektivität und fundierter Content sind beständige Qualitäten der PR. Doch im Zuge des stark gestiegenen Misstrauens gegenüber Medien und dem generellen Aussagegehalt von Inhalten (unter vielen Stichwörtern wie Fake News, Fake Follower, Fake Studien etc. festgehalten) kommt ihr eine wesentlich größere Rolle in der Schaffung und Zurückgewinnung von Vertrauen zu.

 Die Einflussfaktoren auf PR kennt ihr jetzt, aber wie setzt man dieses Wissen praktisch um?

Schaut doch mal in unsere Rubrik „How to PR“.

Fake News und Informationsflut: Herausforderungen für die PR

Am 13. April 1964 sorgte die dpa mit folgender Meldung für Wirbel: Der sowjetische Staats- und Parteichef Nikita Chruschtschow sei vier Tage vor seinem 70. Geburtstag verstorben. Doch nur wenige Minuten später folgte eine Korrektur und die Meldung stellte sich als Zeitungsente heraus. Fake News stellen also kein Phänomen der Gegenwart dar, sondern sind wohl so alt wie die Medienlandschaft selbst. Aber in jüngeren Jahren hat sich die Zahl der Falschmeldungen vermehrt und das Misstrauen gegenüber Statistiken, Grafiken und Fakten, die selbst renommierte Medien veröffentlichen, ist in der Bevölkerung groß.

Herausforderungen durch die Digitalisierung

Denn was sich durch die Digitalisierung verändert hat, ist die Geschwindigkeit, mit der sich gefälschte Nachrichten verbreiten. Und noch etwas hat sich durch das Internet entwickelt: die Menge an Informationen – wahr oder falsch – auf die jeder zugreifen kann. Suchmaschinen wie Google liefern auf jede Frage zigtausende von Antworten. Diese Daten werden schnell mit Wissen gleichgesetzt – ohne Prüfung der Quelle und ein Hinterfragen der Informationen.

Der bestehende Informationsüberfluss führt dazu, dass viele von der Menge an Daten überfordert sind. Deshalb wird es immer schwieriger, relevante Daten herauszufiltern bzw. zwischen Wahrheit und Fake zu unterscheiden. Laut der Data Equality Kampagne des Software Unternehmens Qlik sind 31 Prozent der Befragten in Deutschland mit der Informationsflut aus den Nachrichten überfordert. Noch deutlicher ist dies in Hinblick auf die sozialen Medien: Hier geben sogar 40 Prozent an, mit der Menge an Daten nicht mehr zurecht zu kommen. Und eine Unterscheidung zwischen Wahrheit und Manipulation bereitet – medienübergreifend – sogar jedem Zweiten Probleme.

Glaubwürdigkeit der Kommunikationsbranche auf der Probe

Warum sind diese Entwicklungen für die Kommunikationsbranche von Bedeutung? Spielt das Thema für PRler/-innen überhaupt eine Rolle? Die Antwort lautet ganz klar: Ja! Denn in der Kommunikation gilt Glaubwürdigkeit als die höchste Währung. Das bedeutet, dass einerseits die von der PR weitergegebenen Informationen wahrhaftig sein müssen. Aber auch, dass wir auf unabhängige, neutrale Dritte angewiesen sind, die die Informationen glaubwürdig verbreiten.

Damit geht einher, dass ein PR-Profi Up-to-Date sein muss, was die Medienlandschaft, aber auch die behandelten Themen betrifft. Er sollte also jederzeit auf Fake News vorbereitet sein. Denn: Ist er stets umfassend informiert, kann er schnellstmöglich auf falsche Meldungen mit Fakten reagieren. Dies, der thematische Überblick wie die Fähigkeit, in Echtzeit zu reagieren, gelten als oberste Priorität für die PR-Arbeit, um mit den Herausforderungen „Informationsflut“ und „Fake News“ umgehen zu können.

Daneben gibt es aber noch weitere Möglichkeiten für Kommunikationsprofis, diese Hürden zu überwinden und die eigene Glaubwürdigkeit zu stärken:

  1. Daten müssen zugänglich und transparent kommuniziert werden, damit aus ihnen relevante und eindeutig verständliche Informationen werden.
  2. Medien, Quellen, Kanäle und Informationen müssen zur Zielgruppe passen, damit sie dem gewünschten Zielpublikum als relevant und vertrauenswürdig erscheinen.
  3. Eine ordentliche Recherchearbeit ist nötig, damit sich die eigenen Informationen als zweifelsfreie Fakten von der großen Informationsflut und Fake News abheben.

Doch bei diesem Punkt, der Recherche, findet man sich schnell in einem Teufelskreis wieder. Denn einerseits ist es zwar die Aufgabe, seriöse Nachrichten zu vermitteln, die sich aus dem Informationsüberfluss hervorheben und als relevant herausgefiltert werden können. Doch gleichzeitig hat man selbst mit einem Überfluss an Daten zu kämpfen. Wie kann es gelingen aus all den verfügbaren Quellen glaubwürdige und relevante Informationen herauszufiltern?

 

Die folgende Checkliste bietet Hilfestellung beim Umgang mit der Informationsflut und bei der Quellensuche:

Ein klares Rezept im Kampf gegen Falschmeldungen und Informationsüberfluss gibt es (noch) nicht. Doch für die gesamte Kommunikations- und Medienbranche ist es wichtig, sich durch Akkuratesse glaubwürdig zu positionieren und Lesern einen auf Fakten basierten Weg aus dem Daten- und Informationsdschungel zu bieten.

 Ihr wollt erfahren, wie ihr Webtexte so gestalten könnt, dass sie eure Zielgruppe erreichen? 

Dann bleibt auf unserem Blog!