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6 Dos fürs Corporate Blogging

Sich in der Welt des Blogging auszukennen hat einige Vorteile für die Arbeit in der PR. Sei es der Umgang mit SEO und WordPress oder das Schreiben von Texten. Doch was muss man eigentlich beachten, wenn man für den Arbeitgeber bloggt? Muss man da etwas anders machen? Im heutigen Beitrag lernt ihr 6 wichtige Dos für Corporate Blogging kennen.

Unter einem Corporate Blog versteht man einen:

Unternehmens- beziehungsweise Firmenblog. Er wird von Unternehmen als Marketing- und Kommunikationsinstrument eingesetzt. Corporate Blogging ist demnach eine Taktik von Firmen, auf sich aufmerksam zu machen, über Suchmaschinen gefunden und sichtbarer zu werden, Leads zu generieren sowie neue User zu erreichen und mit ihnen zu kommunizieren. (Quelle)

Die 6 wichtigsten Dos

  1. Kennt euer Ziel
    Für wen schreibt ihr und warum tut ihr das? Oder anders gesagt: Wer kein Ziel hat, kann auch keins erreichen. Bevor ihr mit dem Bloggen für euren Arbeitgeber startet, sollte vorab geklärt sein an wen sich eure Texte richten und in welchem Stil sie geschrieben sein sollten. Nur so könnt ihr sichergehen, dass eure Beiträge auch Anklang bei eurer Zielgruppe finden und das Unternehmen im richtigen Licht dastehen lassen. Erkundigt euch doch bei anderen Kollegen, ob es hierzu Vorgaben gibt und lasst sie über eure ersten Beiträge drüberlesen, bevor sie online gehen.
  2. Denkt multimedial
    Keiner mag Blogbeiträge, die nur aus Text bestehen, denn auch das Auge will unterhalten werden. Auch bei einem Corporate Blog. Versucht also einen guten Mix aus Text und Bildern in eurem Beitrag zu kreieren. Hier lautet die Devise: Passt die Bildsprache der Tonalität und der Zielgruppe eures Blogs an. Noch besser ist es, wenn ihr selbstgemachte Fotos verwenden könnt, denn diese spiegeln nochmal mehr den Charakter eures Unternehmens wieder.
  3. Stichwort: gründlich und rechtzeitig
    Ein Corporate Blog bringt nur etwas, wenn dieser hochwertigen Content bereithält, dem Leser einen Mehrwert liefert und euer Unternehmen als Experten auf seinem Gebiet positioniert. Das bedeutet, dass ihr eure Artikel gründlich recherchieren und dafür genügend Zeit einplanen solltet. Ihr braucht aber nicht nur für die Recherche ausreichend Zeit, sondern auch für die Erstellung und Finalisierung (Gegenlesen, Bilder einbauen, CTA) des Beitrags.
  4. Zeigt euch regelmäßig
    Wie würde es euch gefallen, wenn die neuesten Folgen eurer Lieblingsserie nur extrem unregelmäßig veröffentlicht werden? Gar nicht, richtig?! Regelmäßigkeit ist der Schlüssel. Dasselbe gilt für das Corporate Blogging. Eine Regelmäßigkeit beim Posten hält nicht nur eure Leser bei der Stange, sondern zeugt auch von einem Level an Professionalität.
  5. Organisiert euch
    Wie im vorherigen Punkt erwähnt ist Regelmäßigkeit und eine dahinterstehende Organisation eine der Grundlagen fürs (jede Art von) Bloggen. Damit diese gewährleistet werden kann bietet es sich an zum Beispiel einen Redaktionsplan anzulegen. Dadurch sind alle Beteiligten immer auf dem aktuellsten Stand und der Blog ist nicht von einer Person abhängig.
  6. Be social
    Ihr dürft euren (potentiellen) Lesern nicht böse sein, wenn sie nicht sofort von sich aus auf jeden eurer Beiträge aufmerksam werden. Wir sind heutzutage oft auf den verschiedensten Kanälen unterwegs, sodass man schnell den Überblick verlieren kann. Damit eure Beiträge nicht untergehen, solltet ihr sie auf verschiedensten (für das Unternehmen passenden) Social Media Kanälen teilen und eure Leser nochmal darauf aufmerksam machen, dass hier etwas ganz tolles auf sie wartet. Ein Beispiel seht ihr hier:

 

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Ein Beitrag geteilt von Maisberger – PR Agentur (@maisberger) am

Es gibt einige Punkte die natürlich deckungsgleich mit den Dos auf einem Persönlichen Blog sind. Allerdings müsst ihr bei einem Corporate Blog immer darauf achten, dass ihr euren Arbeitgeber nach außen repräsentiert und diesen natürlich nicht schlecht dastehen lassen wollt 😉.

Falls ihr euch nicht sicher seid, ob euer Text und dessen Aufbereitung als Blogbeitrag passend ist, dann haltet zur Sicherheit nochmal Rücksprache mit einem Kollegen/einer Kollegin, die schon etwas länger im Unternehmen sind. Das hilft immer!

P.s. in meinem nächsten Beitrag werde ich euch die don’ts beim Corporate Blogging vorstellen.

Seid ihr ein Corporate Blogging Talent?

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SEO Texten – oder auch: Wer ist der Mörder?

„Wer ist der Mörder?“ ist eine Frage, die man aus Filmen oder aus Büchern kennt. Vor Kurzem beschäftigte sie uns aber in einem ganz anderen Zusammenhang. Denn im Seminar „Texten fürs Web – SEO Texten” fiel dieser Satz in hoher Frequenz. Warum? Weil – so lernten wir an dem Tag – diese Frage für den Erfolg eines Webtextes von großer Bedeutung ist.

Suchmaschinenoptimierung

Doch was bedeutet „Erfolg” bei einem Webtext? Hier kommt das häufig verwendete Akronym SEO ins Spiel. SEO steht für „Search Engine Optimization“ – zu Deutsch also Suchmaschinenoptimierung. Das Ziel dieser Form der Optimierung ist es, dass der eigene Beitrag bei der Suchmaschinenabfrage eines Keywords möglichst weit oben erscheint. Die Sichtbarkeit bei der organischen Suche soll also verbessert werden.

Wie aber kommt es zu dieser Platzierung, wie hilft SEO dabei, dass die eigene Seite bei Google & Co. nach oben rutscht? Es gibt aktuell über 200 Faktoren, die dafür verantwortlich sind – abgesehen von bezahlten Ads. Das Knifflige daran: Diese Faktoren und deren Gewichtung ist weder statisch, noch gleichbedeutend für die verschiedenen Suchmaschinen. Und doch hilft es, gewisse Grundregeln zu kennen, um einen Webtext für Google & Co. zu optimieren.

Diese lassen sich in OnPage- und OffPage-Ranking-Faktoren unterteilen. Zur OnPage-Optimierung sind insbesondere der Content und Aufbau von Bedeutung. Webseiten und deren Inhalte sollen leicht zugänglich und verständlich sein.

Content und Keyword-Analyse

Jeder Inhalt sollte natürlich von hoher Qualität sein, aber was bedeutet das konkret fürs Web? Die Faustregel ist wohl: Der Content muss halten, was die Meta-Beschreibung, die eine Suchmaschine ausspuckt, verspricht. Das Problem des Suchenden soll gelöst, seine Fragen beantwortet werden. Und das nach kurzer Zeit, ohne langes Durchforsten der Seite. Denn: Die Aufmerksamkeitsspanne ist beim Online-Lesen deutlich geringer als offline. Die nützlichen Informationen müssen deshalb sofort in Erscheinung treten – durch eine gute und übersichtliche Formatierung, aber auch durch die richtige Gliederung des Textes. Hier kommen wir zurück zum „Mörder“ aus der Einleitung: Der Mörder ist das Kernthema, er muss von Beginn an benannt sein. Denn sind wir im Web auf der Suche nach Informationen, brauchen wir keine Spannung bis zum Schluss.

Dauert es zu lange, bis ein Nutzer findet, wonach er sucht, steigt die Absprungrate. Das ist schlecht, denn der Googlebot erkennt, wie lange jemand auf einer Seite bleibt. Genauso analysieren die Suchmaschinen mittlerweile die Sprache und die Relevanz eines Textes.

Deshalb gehören zum optimierten Inhalt passende Schlagwörter, durch die ein Suchender auf die Seite gelangt. Eine Keyword-Liste sollte natürlich thematisch passen. Aber auch das Suchvolumen, aktuelle Trends, die Wettbewerbssituation sowie saisonale Ereignisse spielen eine Rolle. Ist eine geeignete Keyword-Liste mit passenden Begriffen erstellt, müssen diese Schlagwörter auf der Seite natürlich auch erscheinen. Insbesondere das Fokus-Keyword sollte

  • im Title Tag
  • in der ersten Überschrift
  • in der URL
  • und im eigentlichen Text vorkommen.

Architektur

Neben der inhaltlichen OnPage-Optimierung sind auch die technischen Beschaffenheiten der eigenen Seite zu beachten. Zum Beispiel wird immer wichtiger, dass der Zugriff von jedem Endgerät einwandfrei funktioniert. Denn der Trend entwickelt sich immer mehr hin zum Seitenaufruf per Smartphone. Deshalb gehört die Mobiloptimierung mittlerweile zu den Ranking-Faktoren von Google. Weiterhin sind die Crawlbarkeit der Seite, das heißt die Zugänglichkeit für Suchmaschinen, und die Ladezeit Aspekte, die es zu optimieren gilt.

Dagegen ist das Ziel der OffPage-Optimierung, durch Maßnahmen abseits der eigenen Seite deren Relevanz zu erhöhen. Das geschieht zum Beispiel durch Backlinks, die auf die eigene Seite führen. Allerdings ist ein quantitativer Backlinkaufbau, also wahllose Rückverlinkungen, nicht zu empfehlen, sondern es zählt Qualität statt Quantität. Auch Social Signals stärken den OffPage-Einfluss, wozu der eigene Auftritt in Social Media sowie die Verbreitung durch eingebaute Share Buttons gehören.

Vertrauen und Standing

Weiterhin gibt es noch andere OffPage-Ranking-Faktoren, die prüfen, wie vertrauenswürdig eine Seite ist. Von Vorteil ist zum Beispiel ein gutes Standing der Marke und wenn deren Name grundsätzlich häufig gesucht wird. Auch die Resonanz und Reputation, die in Kommentaren, Foren und Bewertungsportalen abgefragt wird, tragen dazu bei.

Die Liste ließe sich noch unendlich fortsetzen, was mich zum Abschluss zu einem weiteren Learning aus der Schulung führt: Eine formvollendete SEO-Optimierung gibt es nicht. Denn die Rankingfaktoren verändern sich genauso wie deren Gewichtung, variieren je nach Anbieter und sind zum Teil nicht einmal bekannt. Doch nur nicht verzweifeln – ein paar grundlegende Dinge kann jeder beachten und seiner Seite zu mehr Erfolg verhelfen. Und dabei gilt vor allem: Google mag, was der Leser mag.

Möchtest du Maisberger und die Weiterbildungsmöglichkeiten kennen lernen? Dann bewirb dich doch als Trainee und sei bei der nächsten Schulung dabei!

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Aus dem Klassenzimmer in die Praxis: Erste Eindrücke aus dem Agenturleben

Erster April. Die Türen der Agentur „Maisberger“ öffnen sich für mein zweimonatiges Praktikum. Zu Beginn hatte ich nicht wirklich eine Idee, was mich genau erwartet. Ich komme ja schließlich „nur“ nach der Schule zu Maisberger und nicht nach oder während eines Studiums. Zu Beginn habe ich ehrlich gesagt nicht allzu viel von den Inhalten der Meetings verstanden. Was wollen die „pitchen“? Welche „Clippings“ sind das, und was wollen diese Reportings von mir? Ich wusste anfangs nur, dass es Teams gibt und ich meine eigene rote Kiste habe. Wie läuft so ein Alltag in einer PR-Agentur also ab? Das erfahrt ihr in diesem Blog-Beitrag.

Der richtige Start in den Tag

Einen Monat unterstütze ich jetzt schon das HC2- und das IT-Team und erfahre von Tag zu Tag mehr über deren Kunden, Aufgaben und natürlich, wie Maisberger so wirklich funktioniert. Die Arbeit kann so wirklich erst beginnen, wenn jeder seinen Vorrat an Tee und Kaffee an seinem Tisch hat. Wenn dann jeder – nach gut überlegter Suche – seine Platzwahl getroffen und sich final installiert hat, geht es los in der Werkstatt. Das fleißige und lautstarke Getippe auf den Tastaturen beginnt. Den Schwall an E-Mails beantworten, Pressemitteilungen versenden, Artikel schreiben, und dazwischen natürlich nicht vergessen auf Nachrichten von Kollegen mit lustigen Gif’s zu reagieren. Jedoch wird die Arbeit jeden Morgen zum gleichen Zeitpunkt kurzfristig unterbrochen. Auf einmal strömt ganz Maisberger zum Eingangsbereich: der Brotzeitmann ist da! Essensreserven für den Tag kaufen, und schon geht es zurück an den Schreibtisch.

Mitmachen, Mitreden, Mitlernen

Kurz darauf folgt schon ein wöchentliches Teammeeting. Für mich jedes Mal wieder DIE Gelegenheit, die Thematiken besser zu verstehen, die Kunden detaillierter kennenzulernen und mehr über aktuelle Aufgaben und Challenges des Teams zu erfahren. Das Besondere für Praktikanten an diesen Meetings: Auch du darfst Ideen, Input und deine Meinung zum dem Gesprächsverlauf beitragen, anstatt nur stumm dabei zu sitzen und Aufgaben übernehmen  Neben Briefings schreiben, Pitches, Coverage Reports anlegen, habe ich auch mein ganz eigenes Projekt bekommen: einen internen Newsletter für Maisberger gestalten. Nachdem alle Aufgaben verteilt sind und jeder seine Sorgen von der Seele reden konnte, geht der Agenturalltag weiter. Nach solchen Meetings muss jedoch oft die Kaffeetasse nachgefüllt werden, aber da der lange Weg zur Kaffeemaschine recht schnell sehr einsam werden kann, schnappt man sich unverzüglich einen Kollegen, der ebenso nach einem kleinen Energieschub lechzt.

Wo ein Anfang ist, muss auch ein Ende sein

Auch nach der wohlverdienten Mittagspause bleibt der Tag spannend. Lange ist es nicht mehr hin zum Feierabend, also wird nochmal alles gegeben. Jedoch auch wenn es so viel zu tun gibt, bleibt die Atmosphäre bei Maisberger stets sehr angenehm und entspannt. Doch im Endeffekt verfliegt so ein Tag, an dem man vielbeschäftigt ist, wie im Flug und schon beginnen die Ersten, ihre Utensilien in ihre strahlend rote Kiste zu packen. Auch ein Vorteil des täglichen Platzwechselns: Es können sich keine Berge an Unterlagen auf dem Schreibtisch ansammeln.

Warum auch du Praktikant bei Maisberger werden solltest

Jetzt hast du hoffentlich schon mal einen kleinen Einblick in den Agenturalltag von Maisberger bekommen. Du denkst dir wahrscheinlich jetzt: Das ist alles schön und gut, aber warum soll ich jetzt genau diese Agentur auswählen? Hier ist warum: Meine Vorstellungen eines Praktikums haben sich sehr auf Excel-Tabellen erstellen und Mitlaufen, beschränkt. Zu meiner äußersten Zufriedenheit hat sich die Realität dann auf sehr viel mehr als nur das erweitert. Neben den sehr netten und hilfsbereiten Kollegen und abwechslungsreichen Aufgaben wirst du dich hier sicher nicht langweilen. Du bist mit allen Aufträgen fertig? Einfach in den Teams nach mehr fragen – und schon bekommst du etwas zu tun (hier ist wiederum Vorsicht geboten: es kann sehr schnell auf einmal, sehr viel kommen. Unterbeschäftigt soll hier ja keiner sein 😉). Bei den Aufgaben handelt es sich auch nicht um irgendwelche zeitüberbrückenden Aufträge, mit denen man den Praktikanten irgendwie beschäftigen kann, sondern durchaus auch um Anspruchsvolles und Forderndes. Man bekommt wirklich die Möglichkeit, Eigeninitiative und Verantwortung zu zeigen, aber mit dem ständigen Bewusstsein, bei Fragen oder Unklarheiten stets eine bzw. mehrere Ansprechpersonen zu haben.

Maisberger hat mir schon in meinem ersten Monat einen ausführlichen und spannenden Einblick in die Welt einer PR-Agentur gegeben und mir vor allem bewusst gemacht, wo meine Interessen liegen – für meine kommende Studienwahl eine sehr große Hilfe.

Ich freue mich noch auf meinen zweiten und letzten Praktikumsmonat und sage schon mal im Voraus vielen Danke an das ganze Maisbergerteam!

Hast du Lust auf ein Praktikum oder Traineeship in einer PR-Agentur bekommen?

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Das Interview – welche Rolle spielt der PR-Berater?

Interview-Hosting

Es gibt eine Vielzahl an Interviewformen – in der PR und hier bei Maisberger werden Interviews meist telefonisch oder persönlich auf Events, Messen oder an sonstigen Locations durchgeführt.

Als PR-Berater liegt unsere Aufgabe nicht darin, Interviews zu führen – das überlassen wir den Journalisten. Der PR-Berater ist vielmehr das Bindeglied zwischen dem Journalisten und dem Kunden. Unsere Aufgabe liegt darin, den Kunden an die Hand zu nehmen und ihm ein sicheres Gefühl vor, während und nach dem Interview zu geben. Zudem stehen wir in der Verantwortung, dem Journalisten ausreichend Input für einen Artikel zu liefern.

Vor dem Interview

Die zentrale Aufgabe eines PR-Beraters vor dem Interview ist es, den Kunden auf das Interview vorzubereiten. Hierbei wird immer ein Briefing-Dokument erstellt. Daraus entnimmt der Kunde alle wichtigen Informationen über den Journalisten sowie mögliche Interviewfragen. Über ein zusätzliches Telefonat vor dem Interview kann der Ansprechpartner zusätzlich gebrieft werden – dies geschieht oft auch kurz vor dem Interview direkt vor Ort. Dabei ist stets darauf zu achten, über wie viel Erfahrung der jeweilige Sprecher mit der Presse verfügt.

Während dem Interview

Während eines Interviews hält sich der PR-Berater eher im Hintergrund und begleitet lediglich das Gespräch. Der PR-Berater schreitet dann ein, wenn es zu kritischen Fragen kommt oder der Ansprechpartner keine Antwort parat hat. Hierbei gilt es immer, sachlich und vor allem höflich zu bleiben – und bei hitzigen Diskussionen oder sogar Streitsituationen die Ruhe zu bewahren und die Wogen zu glätten. Zudem werden zu Beginn des Interviews beide Parteien einander vorgestellt und eine angenehme Atmosphäre geschaffen – Smalltalk kann hier helfen. Am Ende des Interviews rundet der PR-Berater das Interview ab und klärt mögliche Fragen.

Nach dem Interview

Der PR-Berater versorgt nach dem Interview alle Beteiligten, vor allem aber den Journalisten, mit den notwendigen Materialien. Zudem kann das Interview im Anschluss mit dem Kunden Revue passiert werden, um gegebenenfalls Schlüsse oder Learnings daraus zu ziehen.

Tipps für das erfolgreiche Interview-Hosting

Folgende Tipps helfen euch, das nächste Interview zu meistern:

Pünktlichkeit

Oder besser: Überpünktlichkeit! Seid entsprechend frühzeitig vor Ort, um sowohl den Kunden, als auch den Journalisten zu empfangen. Bei Gelegenheit könnt und sollt ihr euren Ansprechpartner vor Ort briefen. Zu spät kommen ist definitiv ein No Go.

Erscheinungsbild

Achtet unbedingt darauf, euch angemessen zu kleiden. Dabei gibt es allerdings kein Allgemeinrezept, sondern hängt von Anlass, Location und Rang des Ansprechpartners ab. Ein gutes Mittel ist es hier, sein Gegenüber zu spiegeln. Unten findet ihr verschiedene Dresscodes – bei Maisberger gilt meist Business Casual.

Smalltalk

Smalltalk halten zwar viele für überflüssig, ist allerdings im Rahmen von Interviews ein unschlagbares Mittel, um die Stimmung aufzulockern oder einfach nur Zeit zu überbrücken. Achtet aber darauf, welche Themen ihr ansprecht.

Auftreten

Seid auf der einen Seite freundlich und höflich, allerdings auch sicher und bestimmt. Als Host müsst ihr die Fäden des Interviews in eurer Hand behalten. Zeigt also, dass ihr fachlich im Thema verankert seid – wenn nicht sogar allwissend.

Zuhören und Mitschreiben

Auch wenn ihr als PR-Berater meist keinen aktiven Gesprächspart übernehmt, hört unbedingt genau zu und macht euch Notizen. Ihr solltet nach dem Interview in der Lage sein, die zentralen Inhalte des Gesprächs wiederzugeben. Zudem ist es wichtig, das Ziel des Interviews im Auge zu behalten, falls die Beteiligten abzuschweifen drohen.

Kontakte knüpfen

Interviews bieten eine großartige Möglichkeit, um Kontakte mit Journalisten zu knüpfen. Besonders als PR-Berater sind gute Kontakte entscheidend. Zeigt euch also von eurer besten Seite.

Ricarda Dietrich verrät euch ihre ultimativen Tipps für das Interview-Hosting:

  • Vorbereitet sein, sprich in der Lage sein, den Sprecher sowie den Journalisten bzw. das Medium kurz vorzustellen, und über mögliche Interviewthemen Bescheid wissen.
  • Aufmerksam zuhören: Es kann sein, dass der Sprecher kurz Unterstützung braucht (beispielsweise mit einem Referenznamen); um ein sauberes Follow-up machen zu können, sollte man wissen, welche Inhalte im Gespräch angesprochen wurden.
  • Zusammenfassung am Ende des Interviews: was wird noch an Material benötigt? Wie verbleibt man nach dem Gespräch?
Ricarda Dietrich

Account Manager, Maisberger GmbH

Als PR-Berater seid ihr in der Position, Interviews nicht selbst führen zu müssen – das Interview-Hosting ist allerdings nicht zu vernachlässigen. Auch wenn ihr im Hintergrund bleibt, seid unbedingt aufmerksam und bereitet euch ausgiebig auf das Gespräch vor. So werdet ihr das Interview auf jeden Fall meistern.

 Du möchtest selbst die PR-Seite von Interviews kennenlernen?

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Warum ein eigener Blog bei der Arbeit in der PR von Vorteil ist

Bei dem Wort „Blog“ handelt es sich um eine Zusammensetzung aus den englischen Begriffen “World Wide Web” und “Log” (Logbuch). Im klassischen Sinn versteht man darunter:

ein Tagebuch oder Journal, das auf einer Website geführt wird und meist öffentlich zugänglich ist. Hier halten ein oder mehrere Personen – sogenannte Blogger – ihre Aufzeichnungen fest, schreiben über Sachverhalte oder teilen persönliche Gedanken.

Es gibt verschiedene Arten von Blogs:

  • Themenblogs (wie z.B. Koch-, Mode- oder Bastelblogs)
  • Firmenblogs (wie z.B. unsere beiden Maisberger Blogs: Maisberger Insights und Trainee Insights)
  • Persönliche Blogs (hier sind der Wahl der Inhalte keine Grenzen gesetzt)
  • Microblogs (wie z.B. Twitter)

6 Gründe, warum ein eigener Blog bei der Arbeit in der PR von Vorteil ist

  1. How to blog
    Das Schreiben von Online Texten will gelernt sein – dazu gehört auch das Bloggen. Am Anfang stellen sich einem viele Fragen rund um dieses Thema: Wie strukturiere ich Blogbeiträge, damit mir der Leser nicht nach den ersten Sätzen abspringt? Was muss ich im Bezug auf SEO Optimierung beachten? Wie bringe ich meine Inhalte Zielgruppen gerecht rüber? Durch deinen eigenen Blog sind dir solche Fragen nicht fremd und du kannst dein Wissen direkt bei der Arbeit einbringen. So fällt es dir von Beginn an leichter gute Blogbeiträge für deine Kunden zu schreiben.
  2. Schreiben, schreiben, schreiben – das Textieren
    Das Grundwerkzeug der PR ist der Umgang mit Worten. Sei es in einer Case Study, einem Fachartikel oder einem Blogbeitrag. Man muss ein Gefühl für Sprache haben, beziehungsweise es entwickeln. Durch deinen eigenen Blog bekommst du die Möglichkeit ganz frei, kreativ und ohne Druck dich an verschiedene Texte und Tonalitäten ranzutasten. Denn auch beim Schreiben heißt es: Übung macht den Meister.
  3. Content is key – CMS
    Zur Erstellung und Bearbeitung von Inhalten für einen Blog braucht es ein sogenanntes Content Management System (kurz: CMS). Mit eines der am Häufigsten genutzten Systeme ist WordPress. An sich ist es kein Hexenwerk sich darin zurechtzufinden, aber ein kleines Vorwissen schadet nie. So kann man Blogbeiträge noch schneller online stellen, das beste aus WordPress rausholen und alle Funktionen nutzen.
  4. Wer suchet, der findet – Recherche
    Es kommt häufig vor, dass wir für unsere Kunden Blogbeiträge schreiben. Hierfür bedarf es neben dem Input des Kunden meistens noch etwas an eigener Recherche – sei es für den Inhalt oder die passende Bildsprache. Auch für deinen eigenen Blog wirst du oft einiges an Recherche betreiben müssen, um deinen Lesern den richtigen Content zu liefern. Auf Fragen wie z.B. “Welche Seiten liefern vertrauenswürdige Inhalte?” und  “Wie komme ich am schnellsten an die richtigen Infos?” hast du dann bestimmt eine Antwort.
    Auch die Bildrecherche ist bei einem eigenen Blog durchaus ein Thema. Man muss kein Profifotograf sein, sondern kann seine Inhalte auch wunderbar mit Stockfotos untermalen. Damit das richtige – und zum eigenen Branding passende – Bild schnell gefunden wird, muss man wissen, was bei der Suche zu beachten ist. Durch einen eigenen Blog hast du hier schon Erfahrungswerte.
  5. Ein Tool für Personal Branding
    Ein Blog ist eine gute Grundlage, um deine eigene Online Präsenz zu vergrößern. Warum ist diese so wichtig? In unserem Alltag in der PR arbeiten wir mit vielen verschiedenen Menschen zusammen und oft hängt der Erfolg einer Zusammenarbeit von guten Connections ab. Deshalb ist es so wichtig, dass die Menschen wissen wer du bist, wofür du stehst und warum sie ausgerechnet mit dir zusammenarbeiten sollten. Dein Blog bietet dir die Möglichkeit dich als Thought Leader und Experte in deinem Berufsfeld zu positionieren. (Hier erfährst du noch mehr über das Thema Personal Branding)

Du siehst, ein eigener Blog hat einige Vorteile, die dir deine alltägliche Arbeit in der PR erleichtern und zu mehr Erfolg führen werden. Angefangen bei den Basics des Bloggings, über das Handwerkszeug der PR hinzu Personal Branding. Und keine Angst, falls du keinen eigenen Blog hast! Als Trainee bei Maisberger darfst du deiner Kreativität auch regelmäßig hier auf Trainee Insights freien Lauf lassen.

Happy Blogging!

Du bist ein Blogging-Profi?

Du fühlst dich in der Welt des Bloggings daheim und kannst dir nichts schöneres vorstellen? Dann werde Teil unseres Teams und lerne noch mehr über Blogs und viele andere Formate der PR.

Ja, ich will mehr lernen!

Content Recycling – Nachhaltiges Arbeiten in der PR

Wenn ich eines in meiner Zeit als PR-Trainee intensiv gelernt habe, dann, dass wirklich guter Content keine Sache von einfachem Drauflosschreiben ist. Man muss eine Menge Zeit und Kreativität in ein neues Content-Piece stecken, um dieses zu etwas wirklich qualitativ Hochwertigem auszuarbeiten. Keine leichte Aufgabe, immerhin haben wir nicht unbegrenzt Zeit und Ressourcen bei der Arbeit.

Aber muss es bei der Contenterstellung immer gleich etwas völlig Neues sein? Zuerst dachte ich das. Aber ich lernte schnell, dass es eigentlich reinste Verschwendung ist, sorgfältig aufbereitete Inhalte nach einmaliger Nutzung gleich ins Archiv wandern zu lassen. Tatsächlich ist es sogar besser, funktionierende Inhalte aufzugreifen und stetig weiterzuentwickeln. Denn erst dann können sie wirklich ihr volles Potenzial entfalten.

Dafür gibt es auch einen klangvollen Namen: Content Recycling. Doch was verbirgt sich genau dahinter?

Mehr als nur eine neue Headline

Beim Begriff Content Recycling denkt man wohl am ehesten über gesparten Arbeitsaufwand nach. Der Nutzen für die eigene Arbeit steht im Vordergrund. Dabei klammert man aber die eigentlich entscheidende Perspektive aus: die des Users. Und der oder die lässt sich nicht gerne hinters Licht führen. Wer beispielsweise Content dadurch recycelt, dass er bloß kosmetische Änderungen wie den Austausch von Headline und Headerbild vornimmt, wird schnell feststellen, dass Inhalte Reichweite verlieren und Nutzer auch mal ganz abspringen. Eine Entwicklung, die genau gegenteilig zum eigentlich gewünschten Ergebnis verläuft.

Besser ist es hier, man geht mit der gleichen Sorgfalt wie bei der Erstellung des Contents vor. Es passiert oft genug, das aufwendige Präsentationen, Whitepaper, Anwenderberichte etc. im virtuellen Archiv landen und nie wieder aufgemacht werden. Diese Inhalte gilt es stattdessen genau auf Aktualität zu prüfen und mit verschiedenen Ansätzen strategisch wiederzuverwerten. Passt der Content in seiner jetzigen Form noch zu Unternehmen und / oder Marke? Welche Zielgruppe will ich erreichen? Welches Ziel soll mit dem Recycling erreicht werden? Mit der Beantwortung solcher Fragen werden trotz eines Mehraufwands die vorhandenen Ressourcen effizienter und insgesamt sparsamer genutzt.

Ansätze für Content Recycling

  • Bestehenden Content aktualisieren, überarbeiten oder ergänzen und dann neu veröffentlichen: Zu neuen Inhalten gehören u.a. aktuelle Studienergebnisse sowie neue Fakten und Meinungen zum Thema
  • Bestehende Inhalte in ein neues Format für verschiedene Kanäle umwandeln: Audiovisuell kann man alte Textstücke wunderbar in Form von Infografiken, Slideshows oder auch Videos umarbeiten und sich damit zusätzlich neue Kanäle erschließen
  • Kürzere Content-Stücke zu größeren Formaten kombinieren: Das Zusammenführen unterschiedlicher Beiträge unter einem neuen Themenpunkt kann gewonnene Erkenntnisse wesentlich leichter für den User zugänglich machen
  • Vorhandenen Micro-Content nutzen, um Social-Media-Kanäle zu bespielen: Was im ersten Bullet genannt wurde, lässt sich natürlich auch umdrehen. Bereits erstellter Content kann ganz einfach entnommen und in (jeweils geeigneten) sozialen Netzwerken gestreut werden.

Die Art und Kennzeichnung des Contents sollte dabei immer beachtet werden. Spezifische Themen, etwa mit Bezug auf ein vergangenes Ereignis oder einen bestimmten zeitlichen Rahmen, sind nicht unbedingt für Recycling geeignet. Viel besser eignen sich dagegen klassische Zahlen, Daten und Fakten sowie veränderte Rahmenbedingungen, zum Beispiel bei neuen Gesetzen, Regelungen oder Entwicklungen. Hier kann man wesentlich leichter eine stetige Entwicklung oder auch eine radikale Veränderung aufarbeiten.

Der Weg ist das Ziel

Man merkt, es gibt einiges an Möglichkeiten, um seinen erstellten Content langfristig nutzen zu können. Neben dem hier genannten habe ich im Verlauf meiner Arbeit bei Maisberger aber auch einige mehr kennen- und für mich zu Nutzen gelernt. Denn Content Recycling geht Hand in Hand mit den Prinzipien, die gute PR-Arbeit auszeichnen, nämlich langfristig strategisch zu denken und zu kommunizieren. Das Ziel, das immer am Ende dieser Bemühungen steht, ist das Gleiche: Mehrwert zu schaffen, sowohl für uns als auch unsere Kunden!

 Du willst auch lernen, wie man das Potenzial seiner Texte voll ausschöpft! Dann schau doch einmal auf unserer Karriereseite vorbei und bewirb dich bei Maisberger. 

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