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Für Maisberger auf der Messe

„Wenn jemand eine Reise tut, dann kann er was erzählen“ (Matthias Claudius) – das gilt auch für unseren Trainee Florian. Er durfte im Frühjahr für Maisberger zur weltgrößten Industriegütermesse nach Hannover reisen und dort einen Kunden bei der Pressearbeit unterstützen. Wie die Vorbereitungen dafür aussahen, was Florian auf der Messe erlebt hat und wie es danach weiterging, erzählt er im Interview.

Florian, wie kam es dazu, dass du Maisberger auf der Hannover Messe (HMI) vertreten hast? Und was genau hast du dort gemacht?

Ich bekam im Winter das Angebot, die PR-Aktivitäten für einen unserer Robotik-Kunden im Zusammenhang mit der HMI zu organisieren. Ich musste nicht lange überlegen, ob ich den Job übernehmen möchte – denn Teil der Aufgabe war, nach Hannover zu reisen und die Pressearbeit am Messestand zu erledigen. Also:

  • Journalisten, die sich für ein Interview mit Vertretern des Unternehmens angemeldet hatten, in Empfang zu nehmen;
  • die Gespräche vorzubereiten und zu begleiten;
  • die Medienvertreter mit Info-Materialien zu versorgen.

Auch um Journalisten, die unangekündigt am Stand vorbeikamen, habe ich mich gekümmert.

Wie sahen die Vorbereitungen auf die Messe aus?

Mit der Organisation von Unterkunft und Anreise war es nicht getan – im Vorfeld der Messe galt es, einen umfangreichen Projektplan abzuarbeiten. Ich habe zunächst Einladungen an die Pressevertreter und eine Pressemitteilung erstellt und versandt. Dann habe ich bei den Redaktionen per Telefon nachgefasst und versucht, möglichst viele weitere Interview-Termine zu arrangieren. Insgesamt 17 Interviews konnten wir so vereinbaren. Um die Sprecher des Unternehmens darauf vorzubereiten, haben wir für jedes Interview ein Briefing erstellt. Daneben gab es noch eine Menge weiterer organisatorischer Maßnahmen zu ergreifen:

  • zum Beispiel Press Kits zur Abgabe an die Journalisten zusammenzustellen,
  • Postings für die Social-Media-Kanäle unseres Kunden zu formulieren oder
  • Bewerbungen für Awards einzureichen, die auf der Messe verliehen werden sollten.

Dabei hatte ich stets Unterstützung durch Kollegen aus meinem Team. Die Koordination der einzelnen Projektschritte lag aber bei mir.

Mit dem ICE ist Florian von München nach Hannover gereist. 

Insgesamt warst du an drei Tagen auf dem Messegelände. Wie haben deine Arbeitstage dort ausgesehen, und was hast du erlebt?

Um überhaupt zur Messe zu gelangen, musste ich pendeln – meine Unterkunft befand sich nämlich in Braunschweig, das liegt ungefähr 60 km von Hannover entfernt. Zur Messe sind die Hotels in Hannover und Umgebung stets ausgebucht. Auf dem Messegelände selbst hat mich dann erst einmal ein längerer Fußmarsch erwartet – die Distanzen dort sind riesig. Ich bin stets gegen 9 Uhr am Messestand eingetroffen und habe die Unternehmenssprecher und mich auf die Interviews vorbereitet. Ich war bei fast allen Pressegesprächen anwesend und habe mir Notizen gemacht. Außerdem habe ich darauf geachtet, dass die Sprecher angemessen antworten und die Journalisten die Infos erhalten, die sie brauchen.

Außerhalb der Interview-Termine hatte ich immer wieder Gelegenheit, mich auf dem Messegelände umzusehen. Ich fand nicht nur dessen Dimensionen beeindruckend, sondern auch das bunte Treiben, das dort herrschte. Die HMI ist Anziehungspunkt für Medien und Besucher aus der ganzen Welt. Auch die vielen technischen Innovationen, die auf der Messe präsentiert wurden, waren superspannend. Mein Arbeitstag endete gegen 18 Uhr – nachdem ich in mein Hotel zurückgekehrt war und etwas gegessen hatte, bin ich todmüde ins Bett gefallen.

Was hat sich aus den Pressegesprächen ergeben?

Die Interviews dienten nicht nur der Beziehungspflege zwischen unserem Kunden und den entsprechenden Medien. Aus vielen der Gespräche haben sich ganz konkrete Beitragsoptionen ergeben, die wir in den folgenden Monaten in die Tat umgesetzt haben. Dadurch konnten wir für zusätzliche Berichterstattung über unseren Kunden sorgen.

Wenn du heute auf deine Zeit auf der Hannover Messe zurückblickst: Wie lautet deine Bilanz?

Vielen der Journalisten, mit denen wir regelmäßig zu tun haben, bin ich in Hannover zum ersten Mal persönlich begegnet. Das hilft mir heute im Umgang mit Medienvertretern, denn ich konnte feststellen: Das sind auch nur Menschen. Das Gleiche gilt für unseren Kunden – mit vielen Mitarbeitern hatte ich bis dato nur E-Mails ausgetauscht oder telefoniert. Jetzt verbinde ich auch Gesichter mit den Namen. Im Rahmen der Organisation der Pressearbeit für unseren Kunden konnte ich außerdem erste Erfahrungen im Projektmanagement sammeln. Die Vor- und Nachbereitungen der Aktivitäten auf der Messe waren umfangreich, aber ich konnte jede Menge Learnings und viele neue Eindrücke mit nach Hause nehmen. Ich bin dankbar für diese Chance – denn ich war nie zuvor auf einer Messe.

Vielen Dank für das Gespräch, Florian!

Du möchtest die PR kennenlernen und für unsere Kunden auf Reisen gehen? 

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Strukturierter Agenturalltag – Zeitmanagement leicht gemacht

Ob Zettelwirtschaft oder säuberlich geführter Terminplaner – Wir alle bei Maisberger müssen unseren Tag strukturieren und haben Deadlines, die wir einhalten müssen. Ein gutes Zeitmanagement ist daher das A und O im Agenturalltag. Unser Aufgabenfeld ist vielfältig: Meetings, Recherche, Texten und hin und wieder eine spontane Fast Action zu einem aktuellen Thema. Das will erstmal alles gut organisiert werden, ohne etwas zu vergessen. So lernen wir Trainees auch jeden Tag etwas über gutes Zeitmanagement.

Unsere 5 wichtigsten Zeitmanagement Tipps gibt es für euch hier:

1. Überblick

Klingt einfach – ist es manchmal nicht. Die gute alte To-Do Liste ist euer bester Freund um den Überblick zu behalten. Schreibt alle Aufgaben auf, die ihr erledigen müsst, egal ob auf Papier oder digital. Alles, was einmal aufgeschrieben ist, vergesst ihr weniger schnell. Geheimtipp: Die Not-To-Do Liste! Hier könnt ihr die kleinen Zeitfresser eintragen, die sich heimlich in den Arbeitsalltag schleichen.

2. Priorisierung

Der schwerste Punkt für viele von uns. Hier hilft euch die sogenannte Eisenhower-Matrix weiter. Bewertet eure Aufgaben in den Kategorien „wichtig“ und „dringend“ und schon hilft euch die Matrix auf einen Blick weiter. Wichtige aber nicht dringende Aufgaben auch wirklich zu terminieren, war etwas, dass ich beispielsweise lange nicht gemacht habe – Und natürlich habe ich dann durchaus auch mal was vergessen. Welche Aufgaben sind jetzt aber wirklich wichtig? Tja, für diese Einordnung gibt es kein einfaches Rezept. Hier hilft neben einem kurzen Gespräch mit eurem Teamlead nur: mit der Zeit herausfinden, wie wichtig eure verschiedenen Aufgaben wirklich sind.

Als Trainees können wir meist keine Aufgaben delegieren. Aber ein kurzes Gespräch mit der Teamleitung wirkt hier wahre Wunder, was uns schon zu Tipp Nummer 3 bringt…

3. Vorausplanung

Hier ist knallharte Ehrlichkeit gefragt. Überschätzt euch nicht, ein Artikel wird sich meistens nicht in ein bis zwei Stunden schreiben. Zusätzlich hält der Agenturalltag viele Überraschungen bereit, die euren Zeitplan durcheinanderbringen können. Mit der Zeit werdet ihr immer routinierter darin, die nötige Zeit für eure Aufgaben einzuschätzen. Bis dahin plant lieber etwas Puffer ein. Und solltet ihr merken, dass ihr Deadlines nicht halten könnt, redet mit eurem Team. Ich verspreche euch, eure Teamleitung will lieber vorher wissen, dass ihr zu viele Aufgaben habt, als hinterher zu erfahren, dass Aufgaben nicht rechtzeitig erledigt worden sind.

Und in die andere Richtung gilt übrigens dasselbe. Wenn klar wird, dass Leerlauf entsteht, meldet euch! Die wenigsten werden traurig sein, wenn sie noch eine Aufgabe abgeben können.

4. Abkapseln

Natürlich will sich niemand von uns hinter seinem Rechner verkriechen. Aber manchmal braucht man seine volle Aufmerksamkeit für eine Aufgabe. In diesem Fall heißt es: Alle anderen Aufgaben weglegen, Telefon sowie Teamkommunikation ausschalten und volle Konzentration! Natürlich solltet ihr so etwas auch mit euren Kollegen abstimmen, weil es Zeiten gibt, in denen ihr eben nicht einfach in ein schwarzes Loch verschwinden könnt.

5. Blockarbeit

Arbeitet ähnliche Aufgaben zusammen ab! Wenn es Dinge im Arbeitsalltag gibt, die sehr ähnlich ablaufen, könnt ihr diese gut zusammen bearbeiten. Ihr seid einmal im Workflow und spart euch so eine Menge Zeit. Ein gutes Beispiel hierfür sind unsere Clippings, also Kopien von Artikeln, Pressemitteilungen und anderen Inhalten, die wir erfolgreich platzieren konnten. Clippings werden bei uns meistens sehr ähnlich für alle Kunden erstellt. Hier können wir uns immer viel Zeit sparen, wenn wir beispielsweise nur einmal an den Kopierer gehen müssen und alles auf einmal scannen können.

Es ist noch kein Meister des Zeitmanagements vom Himmel gefallen, also macht euch nichts draus, wenn ihr nicht von Anfang an einen perfekt gestylten Tagesplan habt. Aber wenn ihr die Tipps umsetzt, die für euch gut funktionieren, werdet ihr keine Panik mehr bekommen, wenn es mal etwas stressiger wird.

Du möchtest in Zukunft mit uns deinen Tagesablauf planen?

Dann nimm dir kurz Zeit und wirf ein Auge auf unsere offenen Stellen – unser Team sucht genau dich!

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Soziale Medien als Tool – Unser Lunchmeeting Teil 2

In meinem letzten Beitrag bin ich auf unser erfolgreiches Lunchmeeting eingegangen. Dabei fokussierte ich mich auf die äußeren Rahmenbedingungen und wie das Projekt uns als Gruppe zusammenwachsen ließ. Worüber wir überhaupt referiert haben, lässt sich allerdings nur anhand des Titels erahnen: „Trainee-Blog und Instagram als Employer Branding-Tool“. Soziale Medien als Tool? Was genau bedeutet das und was wollen wir überhaupt erreichen?

Ganz allgemein lässt sich unser Blog und auch unser Instagram-Kanal in einem Satz zusammenfassen:

„Wir möchten euch einen Einblick in unsere Arbeit, in das Berufsfeld PR und in unseren Agenturalltag gewähren.“

Doch kann man so etwas abstraktes wie PR und einen Agenturalltag in Worte fassen? Das ist die große Herausforderung für uns Trainees. Wie wir das umsetzen, ist aber ganz uns überlassen. Den Traineeblog und den Instagramkanal sehen wir deswegen als kreative Tollwiese:

Aber auch jede Art von Kreativität braucht etwas Struktur und Ordnung. Deswegen haben wir uns Konzepte für die entsprechenden sozialen Medien überlegt. Ein Überblick:

Traineeblog:

Der Traineeblog ist unsere Plattform, um Maisberger für Außenstehende greifbarer zu machen. Die Themen drehen sich alle um unser berufliches Handeln – sei es nun ein Projekt, welches wir realisiert haben, unsere Learnings oder unsere Erfahrungen, die wir gesammelt haben.

Wir organisieren uns hier selbst und haben auch einen eigenen Bearbeitungsprozess entwickelt:

Wir recherchieren und sprechen uns intern ab, über was wir schreiben möchten. Dann geht es an die Textierung und die Planung von grafischen Elementen (so auch die Fotos, Grafiken oder GIFs). Wir laden dann den Blogbeitrag hoch, optimieren ihn und vervollständigen ihn mit den zuvor ausgewählten Elementen. Und dann? Dann kommt die Freigabe für den Beitrag und wir können auf das Feld „Veröffentlichen“ klicken:

Instagram:

Bei Instagram nutzen wir die Popularität des sozialen Netzwerkes, um unseren Agenturalltag zu zeigen. Dafür haben wir uns auch entsprechende Formate überlegt – das Maisberger Team, persönliche Gegenstände von Mitarbeitern oder unsere gemeinsame Freizeit. Ganz Instagram-typisch aber auch saisonale Bilder oder Food-Pictures. Natürlich verwenden wir auch entsprechende Hashtags. Eine Auswahl der lustigsten findet ihr hier:

Zusätzlich zu den Konzepten mussten wir uns natürlich noch ein paar andere Gedanken machen – welche Uhrzeit ist die beste für einen Post? Wann wird der Blogbeitrag gepostet, wann das entsprechende Instagrambild? An welche Zielgruppe sind mein Text und Bild gerichtet?

Hierfür tauschen wir uns intensiv untereinander aus. Da jeder von uns unterschiedlich lang bei Maisberger ist, hat jeder seinen ganz persönlichen Erfahrungsschatz. Jeder kann aus diesem schöpfen und teilt auch diesen gerne. Auf diese Weise geben wir unser Wissen stetig weiter und können so auf den Erfahrungen bisheriger Trainees und Praktikant*innen aufbauen.

 Haben wir unser Konzept gut durchdacht? Dann schreib uns doch einen Kommentar!

6 Don’ts fürs Corporate Blogging

Das Schreiben auf einem persönlichen Blog folgt denselben Regeln, wie auf einem Corporate Blog? Nicht ganz! In meinem letzten Beitrag habe ich euch bereits die 6 wichtigsten Dos fürs Corporate Blogging nahegebracht. Kombiniert mit den 6 wichtigsten Don’ts werdet ihr die Profis des Corporate Bloggings. Nochmals zur Auffrischung hier die Definition eines Corporate Blogs:

Unternehmens- beziehungsweise Firmenblog. Er wird von Unternehmen als Marketing- und Kommunikationsinstrument eingesetzt. Corporate Blogging ist demnach eine Taktik von Firmen, auf sich aufmerksam zu machen, über Suchmaschinen gefunden und sichtbarer zu werden, Leads zu generieren sowie neue User zu erreichen und mit ihnen zu kommunizieren (Quelle)

Die 5 wichtigsten Don’ts

  1. Bild- und Persönlichkeitsrechte ignorieren
    Stellt euch vor, ein Fremder verwendet eines eurer selbstgemachten Fotos, auf dem ihr auch noch zu sehen seid. Horror, oder? Seid also selbst so fair und achtet auf die Bild- und Persönlichkeitsrechte bei den Bildmaterialien, die ihr für eure Beiträge verwendet. Sofern euer Bild nicht eines der lizensfreien Stockfotos aus einer Fotodatenbank wie Pexels ist, informiert euch beim Urheber und fragt an, ob ihr gegen Quellenangabe das Bild verwenden dürft.
  2. Quellenangabe? – Fehlanzeige
    Ähnlich wie bei den Bild- und Persönlichkeitsrechten ist es bei geistigem Eigentum. Dieses solltet ihr ebenfalls nie ohne Quellenangabe des Urhebers verwenden. Die meisten von euch, die schon mal eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben haben, wissen von was ich rede 😉 Wir wollen uns ja nicht mit den Lorbeeren von anderen schmücken.
  3. Don’t forget: es dreht sich nicht um euch
    Es ist schön, wenn man als Mitarbeiter seine eigene Persönlichkeit und den Charakter in die Arbeit mit einfließen lassen kann. Wie es aber bei vielen Dingen im Leben ist: die Balance zählt. Wenn es euch erlaubt ist, lasst eure eigene Tonalität in den Texten sichtbar werden. Behaltet aber immer im Hinterkopf, dass es bei den Beiträgen nicht um euch und euer Wissen geht, sondern darum euren Arbeitgeber als Experten auf seinem Gebiet zu positionieren und bei der Zielgruppe Bekanntheit zu erreichen.
  4. Achtung: Sales vs. Content
    Sofern es sich bei eurem Firmenblog nicht um ein reines Portfolio eurer Produkte und Dienstleistungen handelt, dann ist es wichtig die Beiträge nicht zu Sales- und Marketing lastig werden zu lassen. Über euer Angebot können sich die Leser auch auf der Website informieren. Auf den Blog kommen sie aber, um mehr über eure Expertise und den Charakter des Unternehmens zu erfahren von dem sie entweder kaufen oder mit dem sie zusammenarbeiten wollen. Oft wollen die Leser auch ihren eignen Wissensschatz erweitern und etwas neues lernen. Der Fokus liegt somit auf gut recherchierten, Mehrwert-liefernden und reichhaltigen Content.
  5. Seid keine Oberlehrer!
    Ihr seid der Experte auf eurem Gebiet (davon gehen wir jetzt einmal aus :D) und das darf sich auf dem Corporate Blog gerne widerspiegeln. Schaut bei der Formulierung eurer Beiträge allerdings darauf, dass ihr nicht belehrend oder sogar besserwisserisch rüberkommt. Das Lesen eines Blogs machen die meisten in ihrer Freizeit oder auf dem Nachhauseweg, da möchte keiner einen belehrenden Text lesen.
  6. Die Zahlen zählen
    Für einem Unternehmensblog werden Ressourcen verwendet, wie zum Beispiel Zeit, Geld und Mitarbeiter. Es reicht also nicht aus einfach nur ein Ziel zu haben, auf welches man hinarbeitet. Man muss die Zielerreichung und die Zwischenschritte auf dem Weg dort hin auch mit Zahlen belegen können. Bei eurem persönlichen Blog mag euch das egal sein (und das ist okay), aber für euer Unternehmen zählen die Zahlen halt doch. Nur so kann unter anderem der Erfolg des Blogs gemessen werden.

Nachdem ihr sowohl die Dos als auch die Don’ts fürs Corporate Blogging kennengelernt habt könnt ihr euch an die ersten Beiträge für den Blog eures Unternehmens rantrauen. Worauf wartet ihr? 3…2…1… LOS.

Ihr wisst mehr?

Welche Don’ts fürs Corporate Blogging fallen euch noch ein?

Schreibt uns!

6 Dos fürs Corporate Blogging

Sich in der Welt des Blogging auszukennen hat einige Vorteile für die Arbeit in der PR. Sei es der Umgang mit SEO und WordPress oder das Schreiben von Texten. Doch was muss man eigentlich beachten, wenn man für den Arbeitgeber bloggt? Muss man da etwas anders machen? Im heutigen Beitrag lernt ihr 6 wichtige Dos für Corporate Blogging kennen.

Unter einem Corporate Blog versteht man einen:

Unternehmens- beziehungsweise Firmenblog. Er wird von Unternehmen als Marketing- und Kommunikationsinstrument eingesetzt. Corporate Blogging ist demnach eine Taktik von Firmen, auf sich aufmerksam zu machen, über Suchmaschinen gefunden und sichtbarer zu werden, Leads zu generieren sowie neue User zu erreichen und mit ihnen zu kommunizieren. (Quelle)

Die 6 wichtigsten Dos

  1. Kennt euer Ziel
    Für wen schreibt ihr und warum tut ihr das? Oder anders gesagt: Wer kein Ziel hat, kann auch keins erreichen. Bevor ihr mit dem Bloggen für euren Arbeitgeber startet, sollte vorab geklärt sein an wen sich eure Texte richten und in welchem Stil sie geschrieben sein sollten. Nur so könnt ihr sichergehen, dass eure Beiträge auch Anklang bei eurer Zielgruppe finden und das Unternehmen im richtigen Licht dastehen lassen. Erkundigt euch doch bei anderen Kollegen, ob es hierzu Vorgaben gibt und lasst sie über eure ersten Beiträge drüberlesen, bevor sie online gehen.
  2. Denkt multimedial
    Keiner mag Blogbeiträge, die nur aus Text bestehen, denn auch das Auge will unterhalten werden. Auch bei einem Corporate Blog. Versucht also einen guten Mix aus Text und Bildern in eurem Beitrag zu kreieren. Hier lautet die Devise: Passt die Bildsprache der Tonalität und der Zielgruppe eures Blogs an. Noch besser ist es, wenn ihr selbstgemachte Fotos verwenden könnt, denn diese spiegeln nochmal mehr den Charakter eures Unternehmens wieder.
  3. Stichwort: gründlich und rechtzeitig
    Ein Corporate Blog bringt nur etwas, wenn dieser hochwertigen Content bereithält, dem Leser einen Mehrwert liefert und euer Unternehmen als Experten auf seinem Gebiet positioniert. Das bedeutet, dass ihr eure Artikel gründlich recherchieren und dafür genügend Zeit einplanen solltet. Ihr braucht aber nicht nur für die Recherche ausreichend Zeit, sondern auch für die Erstellung und Finalisierung (Gegenlesen, Bilder einbauen, CTA) des Beitrags.
  4. Zeigt euch regelmäßig
    Wie würde es euch gefallen, wenn die neuesten Folgen eurer Lieblingsserie nur extrem unregelmäßig veröffentlicht werden? Gar nicht, richtig?! Regelmäßigkeit ist der Schlüssel. Dasselbe gilt für das Corporate Blogging. Eine Regelmäßigkeit beim Posten hält nicht nur eure Leser bei der Stange, sondern zeugt auch von einem Level an Professionalität.
  5. Organisiert euch
    Wie im vorherigen Punkt erwähnt ist Regelmäßigkeit und eine dahinterstehende Organisation eine der Grundlagen fürs (jede Art von) Bloggen. Damit diese gewährleistet werden kann bietet es sich an zum Beispiel einen Redaktionsplan anzulegen. Dadurch sind alle Beteiligten immer auf dem aktuellsten Stand und der Blog ist nicht von einer Person abhängig.
  6. Be social
    Ihr dürft euren (potentiellen) Lesern nicht böse sein, wenn sie nicht sofort von sich aus auf jeden eurer Beiträge aufmerksam werden. Wir sind heutzutage oft auf den verschiedensten Kanälen unterwegs, sodass man schnell den Überblick verlieren kann. Damit eure Beiträge nicht untergehen, solltet ihr sie auf verschiedensten (für das Unternehmen passenden) Social Media Kanälen teilen und eure Leser nochmal darauf aufmerksam machen, dass hier etwas ganz tolles auf sie wartet. Ein Beispiel seht ihr hier:

 

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Ein Beitrag geteilt von Maisberger – PR Agentur (@maisberger) am

Es gibt einige Punkte die natürlich deckungsgleich mit den Dos auf einem Persönlichen Blog sind. Allerdings müsst ihr bei einem Corporate Blog immer darauf achten, dass ihr euren Arbeitgeber nach außen repräsentiert und diesen natürlich nicht schlecht dastehen lassen wollt 😉.

Falls ihr euch nicht sicher seid, ob euer Text und dessen Aufbereitung als Blogbeitrag passend ist, dann haltet zur Sicherheit nochmal Rücksprache mit einem Kollegen/einer Kollegin, die schon etwas länger im Unternehmen sind. Das hilft immer!

P.s. in meinem nächsten Beitrag werde ich euch die don’ts beim Corporate Blogging vorstellen.

Seid ihr ein Corporate Blogging Talent?

Dann schickt uns einen Link zu eurem besten Beitrag!

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SEO Texten – oder auch: Wer ist der Mörder?

„Wer ist der Mörder?“ ist eine Frage, die man aus Filmen oder aus Büchern kennt. Vor Kurzem beschäftigte sie uns aber in einem ganz anderen Zusammenhang. Denn im Seminar „Texten fürs Web – SEO Texten” fiel dieser Satz in hoher Frequenz. Warum? Weil – so lernten wir an dem Tag – diese Frage für den Erfolg eines Webtextes von großer Bedeutung ist.

Suchmaschinenoptimierung

Doch was bedeutet „Erfolg” bei einem Webtext? Hier kommt das häufig verwendete Akronym SEO ins Spiel. SEO steht für „Search Engine Optimization“ – zu Deutsch also Suchmaschinenoptimierung. Das Ziel dieser Form der Optimierung ist es, dass der eigene Beitrag bei der Suchmaschinenabfrage eines Keywords möglichst weit oben erscheint. Die Sichtbarkeit bei der organischen Suche soll also verbessert werden.

Wie aber kommt es zu dieser Platzierung, wie hilft SEO dabei, dass die eigene Seite bei Google & Co. nach oben rutscht? Es gibt aktuell über 200 Faktoren, die dafür verantwortlich sind – abgesehen von bezahlten Ads. Das Knifflige daran: Diese Faktoren und deren Gewichtung ist weder statisch, noch gleichbedeutend für die verschiedenen Suchmaschinen. Und doch hilft es, gewisse Grundregeln zu kennen, um einen Webtext für Google & Co. zu optimieren.

Diese lassen sich in OnPage- und OffPage-Ranking-Faktoren unterteilen. Zur OnPage-Optimierung sind insbesondere der Content und Aufbau von Bedeutung. Webseiten und deren Inhalte sollen leicht zugänglich und verständlich sein.

Content und Keyword-Analyse

Jeder Inhalt sollte natürlich von hoher Qualität sein, aber was bedeutet das konkret fürs Web? Die Faustregel ist wohl: Der Content muss halten, was die Meta-Beschreibung, die eine Suchmaschine ausspuckt, verspricht. Das Problem des Suchenden soll gelöst, seine Fragen beantwortet werden. Und das nach kurzer Zeit, ohne langes Durchforsten der Seite. Denn: Die Aufmerksamkeitsspanne ist beim Online-Lesen deutlich geringer als offline. Die nützlichen Informationen müssen deshalb sofort in Erscheinung treten – durch eine gute und übersichtliche Formatierung, aber auch durch die richtige Gliederung des Textes. Hier kommen wir zurück zum „Mörder“ aus der Einleitung: Der Mörder ist das Kernthema, er muss von Beginn an benannt sein. Denn sind wir im Web auf der Suche nach Informationen, brauchen wir keine Spannung bis zum Schluss.

Dauert es zu lange, bis ein Nutzer findet, wonach er sucht, steigt die Absprungrate. Das ist schlecht, denn der Googlebot erkennt, wie lange jemand auf einer Seite bleibt. Genauso analysieren die Suchmaschinen mittlerweile die Sprache und die Relevanz eines Textes.

Deshalb gehören zum optimierten Inhalt passende Schlagwörter, durch die ein Suchender auf die Seite gelangt. Eine Keyword-Liste sollte natürlich thematisch passen. Aber auch das Suchvolumen, aktuelle Trends, die Wettbewerbssituation sowie saisonale Ereignisse spielen eine Rolle. Ist eine geeignete Keyword-Liste mit passenden Begriffen erstellt, müssen diese Schlagwörter auf der Seite natürlich auch erscheinen. Insbesondere das Fokus-Keyword sollte

  • im Title Tag
  • in der ersten Überschrift
  • in der URL
  • und im eigentlichen Text vorkommen.

Architektur

Neben der inhaltlichen OnPage-Optimierung sind auch die technischen Beschaffenheiten der eigenen Seite zu beachten. Zum Beispiel wird immer wichtiger, dass der Zugriff von jedem Endgerät einwandfrei funktioniert. Denn der Trend entwickelt sich immer mehr hin zum Seitenaufruf per Smartphone. Deshalb gehört die Mobiloptimierung mittlerweile zu den Ranking-Faktoren von Google. Weiterhin sind die Crawlbarkeit der Seite, das heißt die Zugänglichkeit für Suchmaschinen, und die Ladezeit Aspekte, die es zu optimieren gilt.

Dagegen ist das Ziel der OffPage-Optimierung, durch Maßnahmen abseits der eigenen Seite deren Relevanz zu erhöhen. Das geschieht zum Beispiel durch Backlinks, die auf die eigene Seite führen. Allerdings ist ein quantitativer Backlinkaufbau, also wahllose Rückverlinkungen, nicht zu empfehlen, sondern es zählt Qualität statt Quantität. Auch Social Signals stärken den OffPage-Einfluss, wozu der eigene Auftritt in Social Media sowie die Verbreitung durch eingebaute Share Buttons gehören.

Vertrauen und Standing

Weiterhin gibt es noch andere OffPage-Ranking-Faktoren, die prüfen, wie vertrauenswürdig eine Seite ist. Von Vorteil ist zum Beispiel ein gutes Standing der Marke und wenn deren Name grundsätzlich häufig gesucht wird. Auch die Resonanz und Reputation, die in Kommentaren, Foren und Bewertungsportalen abgefragt wird, tragen dazu bei.

Die Liste ließe sich noch unendlich fortsetzen, was mich zum Abschluss zu einem weiteren Learning aus der Schulung führt: Eine formvollendete SEO-Optimierung gibt es nicht. Denn die Rankingfaktoren verändern sich genauso wie deren Gewichtung, variieren je nach Anbieter und sind zum Teil nicht einmal bekannt. Doch nur nicht verzweifeln – ein paar grundlegende Dinge kann jeder beachten und seiner Seite zu mehr Erfolg verhelfen. Und dabei gilt vor allem: Google mag, was der Leser mag.

Möchtest du Maisberger und die Weiterbildungsmöglichkeiten kennen lernen? Dann bewirb dich doch als Trainee und sei bei der nächsten Schulung dabei!

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