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Event-PR – so wird eure Veranstaltung zum medialen Erfolg

Vom roten Teppich bei den Oscars bis zum 20-jährigen Firmenjubiläum: Ein Event ist fester Bestandteil der PR und kann große Erfolge bringen, ist allerdings auch mit einem umfangreichen Organisationsaufwand verbunden.

Die Ziele können sehr unterschiedlich sein. Den Unternehmen und Institutionen dienen Events grundsätzlich der Darstellung nach außen. Damit wollen sie den Bekanntheitsgrad erhöhen und ein bestimmtes Image transportieren. Eine entscheidende Rolle spielt – wie in Public Relations generell – die Presse. Ziel ist die Platzierung relevanter Inhalte in möglichst vielen Medien. Doch welche unterschiedlichen Events gibt es in der PR? Und welche Arbeitsschritte sind zu befolgen?

 

Events, so vielfältig wie die PR

„Events sind eine wichtige Plattform, beispielsweise zur Vorstellung neuer Produkte oder zur Einweihung eines neuen Büros. Darüber hinaus eignen sie sich super zum Networken und Socializen. Vor der Organisation sollte jedoch unbedingt die Relevanz der Ankündigung geprüft werden – ist der News-Wert groß genug, um ausreichend Journalisten für das Event begeistern zu können?“ – Stefanie Köhr, Senior Account Manager bei Maisberger

Die Infografik könnt ihr hier als PDF herunterladen.

To-Dos: vor dem Event

Die Organisation, Ausführung und Nachbearbeitung solcher Events bringt einen großen Organisationsaufwand mit sich und erfordert viel Abstimmung im Team. Folgende Punkte solltet ihr unbedingt beachten:

1. Konzepterstellung und Budgetplanung

Entscheidend für ein Event ist eine Story: Events müssen eine Geschichte erzählen, die sich durch die gesamte Veranstaltung wie ein roter Faden zieht. Diese Story muss zielgruppenorientiert sein und Material für Medien bzw. die anwesenden Journalisten bieten. Visionäre Ideen können dabei die Aufmerksamkeit steigern und dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil bringen. Daneben ist die Erstellung eines sauberen Budgetplanes erfolgsentscheidend. Dieses bildet überhaupt erst die Grundlage für das Event und legt den Rahmen fest. Das Budget solltet ihr sinnvoll auf unterschiedliche Posten wie Catering, Location, ggf. Reisekosten usw. verteilen.

2. Location

Im Rahmen der Eventplanung stehen euch verschiedene Locations zur Verfügung. Diese solltet ihr unter anderem nach Anlass, der Anzahl an Personen, der Art des Events und dem Rahmen, in dem das Event stattfinden soll, auswählen. Vor allem ist die Location aber abhängig vom Budget. Ein Pressedinner in der Hamburger Elbphilharmonie wirkt um einiges festlicher als in einem Konferenzraum. Ein Location-Check vor dem Event ist in diesem Zusammenhang sinnvoll.

3. Einladungsprozess

Neben Sprechern, Kunden und Partnern solltet ihr möglichst viele Vertreter der Presse zum Event einladen. Der erste Schritt hierbei ist es festzulegen, welche Medien zum Event passen und welche Vertreter dieser Medien thematisch am besten geeignet sind. An diese Journalisten solltet ihr möglichst frühzeitig ein Save-the-Date und auch eine offizielle Einladung schicken. Ein telefonisches Nachfassen lässt sich hierbei meist nicht vermeiden. Im weiteren Verlauf ist es wichtig, den Journalisten bei wichtigen Fragen zur Verfügung zu stehen und ihnen zum Beispiel Interviews oder zusätzliches Material zum Event anzubieten.

4. Reiseorganisation

Je nach Veranstaltung spielt die Reiseorganisation eine mehr oder weniger wichtige Rolle – denn in den meisten Fällen müssen Journalisten zu einem Event anreisen. Je nachdem, ob es sich um ein lokales oder internationales Event handelt, sind entsprechend Züge oder Flüge für die Journalisten zu buchen. In diesem Zusammenhang solltet ihr euch immer genau mit den Journalisten abstimmen und Tickets bestätigen lassen, um Konflikte oder zusätzliche Kosten zu vermeiden.

5. Dokumentenerstellung

Im Rahmen der Eventvorbereitung kommt es je nach Art der Veranstaltung zur Erstellung verschiedener Dokumente, die euch, den Sprechern oder den Journalisten als Input dienen. Im Fokus dabei stehen vor allem Briefings und Pressemappen. Bereitet diese Dokumente entsprechend frühzeitig vor und legt sie euch am Tag vor dem Event bereit.

To-Dos: auf dem Event

Seid unbedingt frühzeitig an der entsprechenden Location, um notwendige Sachen vorzubereiten. Achtet außerdem darauf, in angemessener Kleidung zu erscheinen.

Kümmert euch darum, dass alle Sprecher und Journalisten zu den vereinbarten Terminen anwesend sind. Für die Journalisten seid ihr dauerhafter Ansprechpartner. Nutzt zudem die Gelegenheit des Networkings mit Journalisten, Kunden und Partnern, um Connections aufzubauen, auf die ihr in eurer weiteren PR-Arbeit zurückgreifen könnt. Oftmals sind auch Giveaways von Vorteil, die ihr in Form von Stiften, Blöcken etc. an die Presse verteilen könnt.

Trotz aller Planungen nehmen Dinge oft einen anderen Verlauf als geplant: Kunden oder Journalisten kommen zu spät oder gar nicht, die Technik funktioniert nicht wie gewünscht oder das Catering liefert zu spät oder falsch. Seid auf alle Eventualitäten vorbereitet und habt keine Angst vor Spontanität.

„Vor Ort ist es unsere Aufgabe, den gesamten Ablauf im Kopf, sowie alles im Blick zu haben – einfach für ein paar Stunden Alleswisser sein.“ – Stefanie Köhr, Senior Account Manager bei Maisberger

To-Dos: nach dem Event

Hier geht es vor allem um die Erfolgskontrolle. Zieht Bilanz aus dem Event: Welche Dinge sind gut/schlecht gelaufen? Muss für das nächste Event mehr Budget eingeplant werden? Auch das Feedback der Journalisten kann für die Planung und Umsetzung zukünftiger Events helfen. Wurde ihnen der Aufenthalt angenehm gestaltet? Haben sie genug Material für einen Artikel erhalten?

Ein weiterer wichtiger Aspekt, an dem ihr gemessen werdet, ist die Coverage – die Berichterstattung über ein besonders wichtiges Ereignis oder Thema – die im Nachgang zum Event erschienen ist. Diese ist meist an den Kunden zu reporten und darf gebührend gefeiert werden. Je mehr Coverage zum Event entsteht, desto erfolgreicher das Event aus PR-Sicht.

Event-PR bei Maisberger

Wie ihr seht, erfordern Events in der PR eine umfangreiche Organisation, egal ob vor, während, oder nach dem Event. Auch hier bei Maisberger hat die Eventorganisation und -durchführung je nach Kunde hohe Priorität. Die Eventarten, die wir mitbetreuen, sind sehr vielfältig: von internationalen Messen wie der automatica oder der it-sa, bis hin zu einem Pressedinner in der Hamburger Elbphilharmonie. Events mögen zwar nicht das erste sein, was einem in den Sinn kommt, wenn man an PR denkt, sie sind allerdings ein sinnvolles und oft unverzichtbares Mittel der Öffentlichkeitsarbeit.

Ihr seid an Eventorganisation interessiert, möchtet aber vor allem das große Ganze der PR-Welt kennenlernen? Dann seid Ihr bei Maisberger genau richtig.

Hier gelangt ihr zu den Stellenanzeigen

Erfolgsfaktor WhatsApp: Messenger als Tool der Unternehmenskommunikation

Ich freue mich immer, wenn ich statt Rechnungen Briefe und Grußkarten in meinem Postkasten entdecke. Doch die Digitalisierung hat diese Art der Kommunikation überholt, und so finde ich statt Postkarten eher Fotos von Urlaubsorten per Messenger auf meinem Handy. Auch ich selbst nutze heute vorwiegend Messenger-Dienste wie WhatsApp, um mit Freunden, Familienmitgliedern oder Kollegen schnell und einfach zu kommunizieren. Mit dem Smartphone in der Hosentasche ist es leicht, andere in Echtzeit am eigenen Leben teilhaben zu lassen. Der Messenger mit der grünen Sprechblase im Logo zählt inzwischen zu den populärsten Handy-Diensten überhaupt und wird laut einer Berechnung von messengerpeople.com allein in Deutschland von über 50 Millionen Menschen genutzt.

Trotz dieser enormen Reichweite kommt WhatsApp als Plattform im Bereich der Unternehmenskommunikation bisher jedoch kaum zum Einsatz. Warum ist das so? Welche Potenziale bietet WhatsApp für die Öffentlichkeitsarbeit? Und wie lässt diese sich über den Messenger erfolgreich gestalten?

Große Beliebtheit vom Kind bis zum Greis

Bei WhatsApp handelt es sich um einen Instant-Messenger. Beim Instant-Messaging stehen zwei oder mehrere Teilnehmer über einen internetbasierten Mobilfunkdienst miteinander in Kontakt, der auf ihren Smartphones installiert ist. Damit können sie einander Textnachrichten übermitteln, die idealerweise „instantly“, also „augenblicklich“ zugestellt werden. Auch Bilder, Videos, Dokumente, der eigene Standort oder Sprachaufnahmen lassen sich damit schnell unter Freunden teilen.

Im Zuge der zunehmenden Verbreitung von Smartphones hat diese Kommunikationsform einen nahezu ungebremsten Aufschwung erlebt: Heute werden nach Angaben von statista.com allein über WhatsApp weltweit rund 65 Mrd. Nachrichten versendet – und zwar pro Tag. Über alle Altersgruppen hinweg erfreut sich der Dienst, der im Jahr 2014 für rund 14 Mrd. Dollar von Facebook aufgekauft wurde, großer Beliebtheit: Selbst 83% der 55-60-jährigen Deutschen nutzen statista.com zufolge WhatsApp täglich oder mehrmals pro Woche. Telekommunikationsdienste wie die SMS sterben währenddessen einen langsamen Tod: In Deutschland wurden 2017 im ganzen Jahr gerade einmal noch 10 Mrd. Kurznachrichten (statista.com) verschickt. Selbst die Telefonnutzung über Mobilfunk oder Festnetz geht immer weiter zurück, da immer mehr Menschen direkt über ihren Messenger chatten oder telefonieren. Obwohl sich damit das tagtägliche Kommunikationsverhalten der meisten Menschen grundlegend verändert hat und laut der Onlinestudie 2017 von ARD und ZDF fast zwei Drittel aller Deutschen mindestens einmal pro Woche WhatsApp nutzen, setzen bisher nur vergleichsweise wenige Unternehmen diesen Instant-Messenger für ihre Öffentlichkeitsarbeit ein.

Ein Kommunikationskanal, der viele Möglichkeiten bietet

Dass heute nur wenige Firmen WhatsApp als wirksames Tool ihrer PR-Aktivitäten begreifen, erscheint auf den ersten Blick unverständlich, denn als Kommunikationskanal bietet WhatsApp eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Unternehmen können über den Messenger mit Kunden, Mitarbeitern oder interessierten Personen direkt in Kontakt treten.
  • WhatsApp lässt sich flexibel einsetzen und ermöglicht den schnellen Dialog in und mit Gruppen oder einzelnen Personen.
  • WhatsApp-Nachrichten holen die User in ihrer Lebenswirklichkeit ab, da der Dienst bislang fast ausschließlich der privaten Kommunikation dient.
  • Nutzer lassen sich über WhatsApp erfolgreich binden, denn sie müssen sich für einen WhatsApp-Newsletter aktiv anmelden.
  • Gruppenchats und Broadcast-Listen lassen sich mit geringem Aufwand organisieren. Broadcast-Listen sind dabei laut Definition von WhatsApp gespeicherte Listen von Nachrichtenempfängern, die immer wieder verwendet werden können. Wie bei der Blindkopie einer E-Mail erhalten alle User dieselbe Nachricht, ohne die anderen Empfänger angezeigt zu bekommen.
  • Es ist einfach, über Broadcast-Listen mit Nutzern ins Gespräch zu kommen, da unbeteiligte Dritte die Beiträge weder lesen noch kommentieren können. Dies ermöglicht einen Dialog mit den Nutzern innerhalb eines geschützten Raums.

Schwierige Rechtslage schreckt viele Unternehmen noch ab

WhatsApp bietet Unternehmen also einmalige Chancen zur Generierung und Pflege wertvoller Kontakte zu bestimmten Zielgruppen. Laut Steven Miller, Social Media Manager bei Maisberger, haben einige Firmen bereits mit Erfolg den Schritt hin zum eigenen WhatsApp-Channel gewagt:

„Einige Unternehmen haben in ihren Geschäftsbeziehungen zu Verbrauchern schon erfolgreich bewiesen, dass es sinnvoll sein kann, WhatsApp in die eigene Kommunikationsstrategie zu integrieren – beispielsweise als Newsletter. Dabei ist die gängige Strategie, dass ein ‚Double Opt-In‘ verwendet wird – also der Nutzer sich sowohl in den Newsletter einträgt, als auch bestätigt, diesen künftig zu erhalten. Weiterhin bieten mittlerweile auch Social Media-Plattformen wie swat.io eine WhatsApp-Integration an, was es möglich macht, WhatsApp-Newsletter und alle Kontakte darüber zu verwalten.“

Von einigen Pionieren wie z.B. der Lufthansa, dem TV-Sender Eurosport, der Deutschen Bahn oder der Gewerkschaft IG Metall abgesehen, scheinen aber insgesamt bisher nur wenige Unternehmen bzw. Organisationen in Deutschland von den sich bietenden Möglichkeiten Gebrauch zu machen. Das liegt in erster Linie an rechtlichen Fragen: Bisher besteht nämlich keine Klarheit darüber, wie und in welchem Umfang genau Unternehmen über WhatsApp kommunizieren dürfen.

Bis 2016 war eine Nutzung des Messengers für nicht-private Zwecke generell untersagt; eine 2018 eingeführte Business-App steht bisher nur Kleinbetrieben zur Verfügung. Ob und zu welchen Bedingungen in naher Zukunft eine „WhatsApp for Business“-Version auf den Markt kommt, die speziell auf die Bedürfnisse größerer Unternehmen zugeschnitten ist, steht trotz vieler Gerüchte noch in den Sternen. Dazu kommen noch datenschutzrechtliche Probleme, da WhatsApp personalisierte Daten auf US-amerikanischen Servern abspeichert und sich die Rechtsprechung noch nicht damit befasst hat, ob diese Praxis im Einklang mit der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung steht.

Gründliche Planung zahlt sich aus

Trotz der vielen rechtlichen Fallstricke kann es sich für Unternehmen lohnen, WhatsApp als zusätzlichen Kommunikationskanal für sich zu nutzen, solange der Dienst noch werbefrei ist. Als Vorreiter auf diesem Gebiet können sie erste Standards im Umgang mit dem Messenger mitprägen. Unerlässlich für eine erfolgreiche Zielgruppenansprache ist dabei eine sorgfältige Planung der eigenen Aktivitäten. Die folgende Grafik zeigt, welche einzelnen Schritte dabei zu beachten sind.

Hier gibt es die Grafik auch als PDF zum Download!

Mit einer Portion Mut und guter Vorbereitung kann es sich für Unternehmen also bezahlt machen, auch WhatsApp für ihre Öffentlichkeitsarbeit zu bespielen. Wie wird sich die Unternehmenskommunikation über Instant-Messenger weiter entwickeln? Unser Social Media-Experte Steven glaubt:

„WhatsApp for Business‘ wird sich noch stark ausweiten, vor allem da weiterhin neue Features von WhatsApp entwickelt werden. Aufpassen sollten Unternehmen hier jedoch, ob es auch nützliche Anwendungsfälle gibt, in denen man einen solchen Messenger sinnvoll einsetzen kann.”

 Nicht nur mit WhatsApp lässt sich die eigene Unternehmenskommunikation optimieren – auch LinkedIn ist ein spannendes und innovatives Tool. Mehr dazu erfahrt ihr hier!

Jetzt lesen!

Sneak peak: Employer Branding

Employer Branding? Ein viel verwendeter Begriff, auch in der Unternehmenskommunikation. Vielleicht ist er euch auch schon beim Durchstöbern der Maisberger Website über den Weg gelaufen. Dieses Thema besitzt eine hohe Brisanz, denn den Unternehmen gehen die Arbeitskräfte aus. Fachkräftemangel hier, Fachkräftemangel dort. Es fällt den Unternehmen immer schwerer, gute Fach- und Führungskräfte zu finden – geschweige denn sie zu binden. Eine Lösung muss her! Unternehmen fragen sich: „Wie können wir Top Talente finden und binden?“. Der Arbeitsmarkt hat sich von einem Arbeitgeber- zu einem Arbeitnehmermarkt gewandelt und die Unternehmen müssen sich nun um Fach- und Führungskräfte bemühen.

Doch was ist dieses Employer Branding eigentlich? Wir haben euch hier einen kleinen, aber feinen Überblick zusammengestellt. Let’s jump right in ….

Her mit einer Definition!

Der Begriff „Employer Branding“ setzt sich aus den zwei Wörtern „Employer“ (=Arbeitgeber) und „Branding“ (=Markenbildung) zusammen. Aus dem Englischen kommend bedeutet der Begriff „Employer Branding“ frei ins Deutsche übersetzt „Aufbau/Bildung einer Arbeitgebermarke“. Es handelt sich hierbei um den strategischen Prozess der Arbeitgebermarkenbildung.

Die 2007 gegründete Deutsche Employer Branding Akademie (DEBA) definiert Employer Branding als

„die identitätsbasierte, intern wie extern wirksame Positionierung eines Unternehmens als glaubwürdiger und attraktiver Arbeitgeber“

Fokus Mitarbeiter? Endlich!

In Deutschland herrscht ein akuter Fach- und Führungskräftemangel, der auch heute schon zu großen Wertschöpfungsverlusten in der Wirtschaft führt. Die Unternehmen merken, dass es heute weitaus mehr braucht als die Schaltung einer Stellenanzeige, um Mitarbeiter zu gewinnen und sie danach auch zu halten. Employer Branding gilt als die Antwort auf die Problematik des Fach- und Führungskräftemangels. Mitarbeiter spielten lange Zeit in der Markenbildung keine besondere Rolle. Auch heute legen die meisten Unternehmen den Fokus ihrer Aufmerksamkeit und ihrer Ressourcen stark nach außen in Richtung Kunde. Nur langsam scheint sich die Einstellung der Unternehmen zu ändern und sie erkennen die wertvolle Ressource „Mitarbeiter“. Um die Effekte einer erfolgreichen Arbeitgebermarkenbildung zu nutzen, brauchen Unternehmen ein kontinuierliches Employer Brand-Management über mehrere Jahre hinweg.

Juhu, Fachbegriffe!

Oft werden die verschiedenen Fachbegriffe aus dem Employer Branding durcheinander gebracht und verwechselt. Hier eine Übersicht der wichtigsten Begriffe, damit ihr mit Fachwissen glänzen könnt:

  1. Branding = Markenbildung oder Markenkennzeichnung
  2. Employer Branding = Strategischer Prozess der Arbeitgebermarkenbildung
  3. Employer Brand = Arbeitgebermarke: erwünschtes und angestrebtes Bild eines Arbeitgebers, welches von der Zielgruppe vernommen werden soll
  4. Employer Value Proposition = Zusammenfassung der zentralen Inhalte der Arbeitgebermarke
  5. Employer Image = Arbeitgeberimage: tatsächlich vorherrschendes Bild eines Arbeitgebers in der relevanten Zielgruppe
  6. Corporate Brand = Unternehmensmarke: Dachmarke für alle Stakeholder

Bereits in den 70er Jahren kam die Thematik des Employer Branding zum ersten Mal auf. Dennoch hat es bis heute gedauert, dass das Thema sowohl in der Literatur, als auch in der Praxis verstärkt Beachtung bekam. Verschiedene Faktoren in der deutschen Gesellschaft, wie beispielsweise der demographische Wandel und der Fach- und Führungskräftemangel, fordern diesen Perspektivwechsel ein und bringen Unternehmen dazu, ihren Fokus zu verändern. Die neue Sichtweise macht den Mitarbeiter zu einer wichtigen Ressource und einem Repräsentanten der gesamten Unternehmensmarke. Durch qualifizierte Mitarbeiter, die einer Marke Leben verleihen und diese authentisch nach innen und nach außen kommunizieren, heben sich Unternehmen von ihrer Konkurrenz ab.

Um im Kampf für qualifizierte und zum Unternehmen passende Mitarbeiter nicht ins Hintertreffen zu geraten, müssen Unternehmen eine starke Arbeitgebermarke etablieren. Und das bringt einen mehrjährigen strategischen Prozess mit sich, bei dem ein Unternehmen verschiedene Phasen durchläuft. Damit diese einwandfrei ablaufen, muss die Geschäftsleitung das ganze Unternehmen darauf einstimmen und die dafür benötigten Bedingungen schaffen bzw. Ressourcen freigeben. Die neue Arbeitgebermarke mit ihren Werten muss sowohl innerhalb des Unternehmens gelebt werden, als auch in der Kommunikation nach außen vertreten sein.

 

Wollt Ihr noch mehr über Employer Branding erfahren?

Dann schaut auf unserer Website vorbei!

Podcasts – ein unterschätztes Nischenmedium?

Jeden Tag auf dem Weg zu Maisberger sehe ich in der Straßenbahn, dem Zug oder in der U-Bahn Personen mit Kopfhörern. Ob klein, bunt oder auch einfach schlicht – eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie unterhalten und lenken uns von unserem Alltag ab.

Doch nicht jeder hört Musik. Eine Studie aus dem Jahr 2017 zeigt, dass 20 Millionen Menschen in Deutschland in den letzten 12 Monaten Podcasts gehört haben. 10 Millionen sogar mindestens einmal pro Woche! Aber was sind eigentlich Podcasts, was macht sie so besonders und welche Rolle spielen sie in der Unternehmenskommunikation?

Podcast? Nie davon gehört!

Grundsätzlich sind Podcasts ähnlich zu Blogs, nur eben als Audio- oder in manchen Fällen als Videoformat (auch Vodcast genannt). Die Vodcasts sind Lehrfilme oder einzelne Bilder, die mit Audiospuren unterlegt sind. Podcasts bestehen immer aus mehreren Einzelteilen, den Folgen oder auch Episoden genannt. Die Episoden können heruntergeladen und somit überall gehört oder auch als Gesamtpaket kostenlos abonniert werden, um stets auf dem neusten Stand zu bleiben. Flexibilität ist das Stichwort, das für Podcasthörer so wichtig ist.

Wie lang die einzelnen Folgen sind, kommt ganz auf das Format an: Manche dauern 20 Minuten, während andere 2 Stunden lang sein können – ein zeitliches Limit oder eine Regel gibt es nicht. Auch die Themen können sich unterscheiden. Die Spannbreite geht über aktuelle politische Ereignisse und Nachrichten bis hin zu reinen Comedy-Formaten. Podcasts gibt es mittlerweile fast überall: egal ob bei iTunes, Spotify, einzelnen Websites oder sogar auf YouTube.

Unternehmenspodcast als PR-Maßnahme?

Doch Podcasts werden nicht nur von Privatpersonen produziert. Auch Unternehmen können das tun: Die Rede ist von Corporate Podcasts. Das heißt nicht, dass diese dazu verwendet werden, firmeneigene Produkte in einer zweistündigen Werbesendung anzupreisen. Der Fokus liegt eher auf zwei Schwerpunkten: Employer Branding und die Vermittlung der eigenen Fachkompetenz in einer Thematik.

  1. Employer Branding

Podcasts können dazu genutzt werden, um sich selbst als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren. Stellen wir uns beispielsweise vor, dass ein Unternehmen in einem Podcast über den Arbeitsalltag spricht – mit jeweils unterschiedlichen Personen aus unterschiedlichen Abteilungen. So können interessierte Bewerber/innen einen guten Einblick in die alltägliche Arbeit einer Abteilung bekommen. Gerade für Branchen und Abteilungen, die vielleicht nicht ganz populär sind, ist das eine gute Chance, sich zu positionieren und zu sagen: So sieht die Arbeit bei uns aus.

Auf der anderen Seite besteht die Chance, einen persönlichen Draht zu den Zuhörern zu entwickeln. Ein Gespräch, welches man wöchentlich verfolgt, schafft Vertrauen und eine gewisse Bindung.

  1. Vermittlung der eigenen Fachkompetenz

Mit Podcasts kann Wissen auf der Tonspur erklärt und nähergebracht werden. Für viele ist es leichter sich etwas anzuhören und erklärt zu bekommen, als sich mit einem unbekannten Thema alleine zu beschäftigen. Mit fachspezifischen Podcasts besteht auch die Möglichkeit, sich ein Stammpublikum anzueignen, dass ein Unternehmen als Kunden gewinnen kann.

Doch was zeichnet einen guten Podcast eigentlich aus?

Podcasts bieten eine Menge Potenzial, das Unternehmen in ihrer Kommunikationsstrategie ins Auge fassen sollten. Sie sind eine kreative Lösung, eigene Inhalte nach außen hin zu transportieren. Die Effekte sind direkt spürbar, da Interaktionen und Reaktionen messbar sind. Wichtige Nachrichten lassen sich so neben geschriebenen Inhalten wie Pressemeldungen, Artikeln und Co. ebenfalls transportieren.

 Ihr wollt noch mehr Informationen zu verschiedenen Textformen und Arbeitsweisen in der PR lesen?

Dann schaut doch in unsere anderen Blogeinträge!

Wortgewaltig: Das Einmaleins der PR-Texte

Texten ist unser täglich Brot: Der Umgang mit Sprache steht bei unserem Beruf im Zentrum. Doch wer denkt, in der PR ginge es nur um wortgewandte Pressemitteilungen, der irrt. Unsere Textwelten sind bunt und schillern in den schönsten Farben. Wir zeigen euch, welche vier Textformen uns hier bei Maisberger am häufigsten auf Trab halten.

Auf den Punkt: die Pressemitteilung

Knapp und präzise stellt die Pressemitteilungen die wichtigsten Infos zu einem Ereignis bereit. Dabei orientiert sie sich an den journalistischen W-Fragen: Wer oder was hat wo und wann warum was gemacht?

Ihr klarer und informativ gehaltener Sprachstil macht die Pressemitteilung zu einem der wichtigsten Kommunikationsmittel mit unseren journalistischen Counterparts. Gespickt mit ein paar aussagekräftigen Zitaten von Sprechern wirkt der Text lebendiger und hinterlässt einen plastischeren Eindruck. Trotzdem gilt: Fasse dich kurz! Deine Pressemitteilung sollte die wichtigsten Infos so präzise wie möglich auf den Punkt bringen.

Beachte außerdem: Das Wichtigste zuerst. Der Text ist im besten Fall so geschrieben, dass der Leser schon beim Überfliegen des ersten Absatzes weiß, worum es geht. Wenn du von hinten kürzt, sollten die wichtigsten Aussagen trotzdem erhalten bleiben.

Die ideale Pressemitteilung ist so knackig und informativ, dass beim Journalisten keine Fragen offenbleiben.

Erklär mir die Welt: der Fachartikel

Weniger bekannt als die Pressemitteilung aber nicht weniger wichtig ist der Fachartikel. Sein Ziel ist, komplexe Themen und Fragestellungen zielgruppengerecht aufzubereiten. Daher gestaltet er sich inhaltlich oft etwas ausführlicher. Auf Seiten der Zielgruppe setzt er ein gewisses Fachwissen voraus und bedient sich des entsprechenden Jargons.

Der Fachartikel greift ein spezifisches fachbezogenes Thema auf und erläutert seine Relevanz für einen bestimmten Bereich. Dabei bleibt er zwar eher theoretisch. Beispiele sind aber erlaubt und in der B2B-Kommunikation (also der Kommunikation zwischen Unternehmen) sogar gewünscht. Sie helfen nämlich, einen Praxisbezug herzustellen.

Jedoch bezieht sich diese Textform nicht auf einen Einzelfall wie die Case Study, die sich meist auf einen bestimmten Anwender konzentriert (s.u.): Der Fachartikel ist in der Regel dem Thema an sich verpflichtet. Daher ist er auch vergleichsweise objektiv gehalten und beleuchtet einen Sachverhalt aus verschiedenen Perspektiven.

Direkt aus der Praxis: die Case Study

Der Anwenderbericht, auch Case Study genannt, ist die wohl anschaulichste Gattung der PR-Texte. Hier geht es darum, ein konkretes Produkt in Aktion zu zeigen.

  • Der Bericht skizziert zunächst die Ausgangslage und die Herausforderungen, mit denen sich der Anwender konfrontiert sieht.
  • Dann erklärt er, wieso der Nutzer sich vor diesem Hintergrund für das bestimmte Produkt entschieden hat, wie die Implementierung ablief und welche Vorteile er nun dadurch erfährt.
  • Ein Ausblick skizziert schließlich zukünftige Entwicklungen.

Ist euer Kunde zum Beispiel ein Roboter-Hersteller, könnte ein solcher Bericht beschreiben, wie ein Automobilzulieferer Roboter in seine Fertigung mit einbezieht. Dann erklärt der Produktionsleiter, was sich seitdem im Unternehmen verändert hat, und ein Werksmitarbeiter berichtet, wie es für ihn ist, mit der Maschine zu arbeiten.

Neue potenzielle Kunden können sich dadurch viel besser vorstellen, wie solche Produkte auch in ihrem Unternehmen eingesetzt werden könnten. Dadurch, dass die Anwender selbst zu Wort kommen, erhält die Geschichte ein ganz anderes Gewicht.

Tipps für einen guten Schreibstil

Auf einen Blick: der Blogbeitrag

Nicht zu vergessen ist natürlich der Blogbeitrag. Im Gegensatz zu den anderen beschrieben Textformen ist er ausschließlich online zu finden. Dies bestimmt auch seine Gestaltung maßgeblich:

  • Kurze Absätze,
  • griffige Zwischenüberschriften,
  • und auflockernde grafische Elemente

helfen dem Leser, einen schnellen Überblick über den Textinhalt zu bekommen. Snackable Content lautet das Stichwort: Der Beitrag soll schnell gelesen, verstanden und im Idealfall auch geteilt werden. Dazu tragen auch Fettungen und anderweitige Hervorhebungen bei.

Blogbeiträge gibt es in den verschiedensten Kontexten. Für uns in der B2B-Kommunikation sind natürlich vor allem Corporate Blogs relevant. Zielgruppe sind hier in der Regel nicht Journalisten, sondern potentielle Kunden. Ein wichtiges Ziel des Blogbeitrags ist daher z.B., Leads zu generieren.

Auch du textest gerne?

Teste deine Rechtschreibung!

Teamgeist bei Maisberger: Im Sommer gerne mit Grill!

Damit Teams leistungsstark und mit Leidenschaft bei der Arbeit sind, ist Teamgeist wichtig. Dafür darf neben der gemeinsamen Arbeit auch das Feiern der Erfolge nicht zu kurz kommt. Neben kleineren spontanen Treffen gibt es aber natürlich ein paar feststehende Events bei uns: Um sich gemeinsam gebührend über die Erfolge und Schweißperlen der ersten Jahreshälfte zu freuen, veranstaltete Maisberger auch dieses Jahr wieder das Sommergrillen. Das erfreute nicht nur unseren Gaumen, sondern es ist auch ein schönes, gemeinschaftliches Event, um sich mit den Kollegen auszutauschen. Teambuilding, wie wir es mögen!

Dieser Beitrag soll allerdings nicht von Teambuilding im Sinne von einer bestmöglichen „Team-Zusammenstellung“ handeln, vielmehr geht es um den Teamgeist. Denn: Guter Zusammenhalt unter den Kollegen und zwischen den einzelnen Teams gehört bei Maisberger nicht nur zum guten Ton. Es ist eine Selbstverständlichkeit.

Einer für alle, alle für einen

Teamfähigkeit ist im Agenturleben eine essenzielle Voraussetzung. Bei Maisberger arbeiten wir in unseren Teams mit unterschiedlichen Kollegen und Kolleginnen zusammen. Konstruktiv und zielführend mit anderen zusammen zu arbeiten sollte mit Leidenschaft verbunden sein.

 

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Gerade als Trainee habe ich noch viele Fragen zu allen möglichen Dingen. Wie formuliere ich einen Pitch, was mache ich mit einer schwierigen Journalistenanfrage oder wie gehe ich mit diesem Kundenanliegen um? Hier bei Maisberger haben die Kollegen immer ein offenes Ohr, und das ist super – ich fühle mich gut aufgehoben. Auch unter den Trainees ist der Zusammenhalt groß und wir tauschen uns regelmäßig aus. Es ist wirklich schön, wenn man merkt, dass man nicht alleine ist. (Ruth Karner, Account Executive)

Eisbrecher am Arbeitsplatz

Zusammenhalt wird aber nicht ausschließlich durch Zusammenarbeit definiert. Denn nicht nur bei Teammeetings und -events wird miteinander gesprochen. Auch dazwischen gibt es unzählige Möglichkeiten, um seine Kollegen besser kennenzulernen. Unsere mobilen Arbeitsplätze sorgen beispielsweise dafür, dass wir uns jeden Tag aufs Neue neben anderen Maisbergern wiederfinden. Und natürlich gibt es auch den Kennenlern-Schnack-Platz Nummer 1: die Kaffeemaschine. Denn trotz guter Laune und Anti-Morgenmuffel-Stimmung: Ein Kaffee am Morgen geht immer. So lässt sich der Tag gut und entspannt mit den Kollegen beginnen!

Agentur-Sommergrillen

Team-Events, fernab vom Arbeitsalltag spielen eine wichtige Rolle. Bei uns wird das zum einen von einzelnen Teams intern initiiert, zum anderen gibt es auch Events für die komplette Agentur.

Maisberger veranstaltet deswegen jedes Jahr eine Überraschungs-Weihnachtsfeier und im Sommer natürlich eine Grillparty. Diese steht ganz im Zeichen des Barbecues und findet an unserem Pool vor der Bürotür statt. Bei Würstchen und Co. lässt es sich nach Feierabend gut aushalten. Auch wenn wir dieses Jahr von einem Gewitter nach ein paar Stunden schnell von draußen nach drinnen verscheucht wurden, haben wir uns „das Würstchen nicht vom Brot klauen“ lassen und den Abend entspannt in unserer Küche ausklingen lassen. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Wollt ihr bei unserem nächsten Team-Event dabei sein? Dann werft doch mal einen Blick auf unsere offenen Stellen und meldet euch bei uns!

Melde dich einfach bei uns!