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Sprach–Quiz: Wie fit bist du?

Gerade heute im Zeitalter der sozialen Medien hat sich unsere tägliche Kommunikation geändert: Abkürzungen, Emojis, wenig Groß- und Kleinschreibung, sowie eine fehlende Zeichensetzung prägen das Bild der digitalen Kommunikation in Chats. Wir leben in einer Welt der schnellen und vor allem informellen Art der Kommunikation, in der wir schreiben, wie wir reden und Emojis als Ersatz für die Betonung nutzen. Hauptsache ist, dass die Botschaft irgendwie ankommt. Aus diesem Grund ist es heutzutage wichtiger denn je, zwischen beruflicher und privater Art der Kommunikation unterscheiden zu können. Grundsätzlich – aber natürlich vor allem in der PR. Denn Sprache ist das Element, welches unseren Alltag bestimmt. Jedes Textstück muss dabei den richtigen Ton treffen – abgestimmt auf die jeweilige Zielgruppe und das Kommunikationsmedium.

Vielfalt bestimmt den PR-Alltag

Wenn die Zielgruppe und der Kanal einmal festgelegt sind, geht es an die eigentliche Arbeit: dem Schreiben. Um einen spannenden Text zu schreiben, ist Vielfalt eines der wichtigsten Stilmittel – und richtige Rechtschreibung und Zeichensetzung ein absolutes Muss. Wir bedienen uns dann auch oft Wörtern, die wir nur aus unserem mündlichen Sprachgebrauch kennen, aber noch nie ausgeschrieben haben. Dabei ertappen auch wir als Profis uns immer wieder dabei, dass wir bei einigen Wörtern zweimal überlegen müssen, wie sie geschrieben werden. Und da wir keine Schreib-Roboter sind, machen auch wir beim Verfassen eines Textes mal Fehler. Aber zum Glück gibt es ja den Duden! Und damit nicht genug: Wir handeln stets nach dem Vier-Augen-Prinzip und es wird kein Text veröffentlicht, der nicht mindestens einmal in aller Ruhe gegengelesen wurde. So stellen wir sicher, dass am Ende immer ein qualitativ hochwertiger Text herauskommt.

Deutsche Sprache – schwierige Sprache?!

Nicht nur uns geht es so: Im Duden ist eine „Liste der rechtschreiblich schwierigen Wörter“ zu finden. Diese basiert sowohl auf statistischen Analysen als auch auf den Ergebnissen relevanter (Fach-) Publikationen. Die Liste umfasst Wörter, die in Deutschland häufig falsch geschrieben werden. Insgesamt sind dort 397 Einträge (Stand Juli 2018) zu finden, variierend von keinem Eintrag bei den Buchstaben „X“ und „Y“ – ja, bei „Q“ gibt es einen Eintrag – bis hin zu 52 Einträgen beim Buchstaben „S“.

Aber auch wenn du bei dem Quiz nicht alles gewusst hast, ist das kein Grund, nicht in der PR anzufangen, solange du Spaß am Umgang mit Sprache hast.

Du schreibst gerne , hast ein gutes Gespür für die richtigen Worte und beherrschst die Grundregeln der deutschen Rechtschreibung? Dann bringst du die wichtigsten Voraussetzungen für einen Start in die PR mit:

Melde dich einfach bei uns!

Up-to-date in der Kommunikationsbranche

Bei Maisberger machen wir Fach-PR und bewegen uns jeden Tag in den thematischen Tiefen verschiedenster Branchen. Doch auch die PR stellt einen eigenen Professions-Kosmos dar: Sie pflegt ein eigenes Handwerk, organisiert sich in spezifischen Berufsverbänden und behandelt ihre Themen in professioneller Fachpresse.

Wer in die PR einsteigen möchte, sollte sich erstmal einen Überblick verschaffen. Angesichts eines so schnelllebigen, bunten Bereiches wie der Kommunikation ist das gar nicht mal so einfach. Denn PR hat viele Facetten und passt sich Zielgruppe, Gegenstand und Kontext an: Es gibt sie für Lippenstifte, Duschgel und Kaltwachsstreifen, aber auch für Umweltschutz, Politik(er) und Autoteile – und für jeden dieser Bereiche entwirft sie eigene Spielarten. Von PR als Branche zu sprechen, erscheint daher auf den ersten Blick vielleicht nicht ganz passend. Doch Kommunikatoren pflegen ihre Netzwerke und halten sich gegenseitig auf dem Laufenden. Hier kommen ein paar Tipps für alle, die verstehen möchten, wie die PR-Welt so tickt.

News, News, News

Wer wissen will, was in der Kommunikationsbranche so passiert, dem sei zunächst der Newsletter des PR-Journals empfohlen. Jeden Dienstag berichtet er über die neuesten Entwicklungen der PR-Welt, die Vergabe von Etats, Preisverleihungen und Personalwechsel in Medien, Agenturen oder Unternehmen. Auch Stellenausschreibungen und -gesuche für Praktika, Volontariate oder Festanstellungen bekommen die Abonnenten direkt ins Postfach. Jedes Jahr im April veröffentlicht das PR-Journal außerdem „Pfeffers Agentur-Ranking“, in dem Herausgeber und PR-Urgestein Gerhard Pfeffer die deutsche Agenturlandschaft nach verschiedenen Kriterien wie Umsatz oder Mitarbeiterzahl katalogisiert.

Neben dem PR-Journal berichten auch verschiedene Zeitschriften wie das Magazin pressesprecher, der PR Report oder das prmagazin regelmäßig über aktuelle Kommunikationsthemen und ihre Hintergründe – das ist nicht nur informativ, sondern teilweise auch sehr unterhaltsam.

Come together: studentische PR-Initiativen

Eine Möglichkeit, schon während des Studiums PR-Luft zu schnuppern, sind – neben Praktika – studentische PR-Initiativen. Fast an jeder Uni oder Hochschule, die einen Kommunikations-Schwerpunkt anbietet, gibt es eine solche. Als Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis bieten sie z.B. Workshops, Vorträge oder Exkursionen an, die Studierenden erste Einblicke in den PR-Alltag vermitteln. So kann man nicht nur neue Kommilitonen kennenlernen, sondern auch sein fachliches Know-How erweitern und erste Kontakte mit Praktikern knüpfen.

Viele Wege, auf dem Laufenden zu bleiben

Während meines Studiums in Mainz habe ich durch den Verein kommoguntia Einblicke in die Arbeit verschiedener Agenturen bekommen. Entweder kamen deren Mitarbeiter zu uns an die Uni oder wir konnten ihnen direkt bei der Arbeit über die Schulter schauen. Anhand von Workshops zu Healthcare-PR oder Corporate Social Responsibility, dem Ausprobieren von Krisensimulationstools und Impulsvorträgen über Influencer Marketing konnten wir hier live erfahren, auf was für einer breiten Themenpalette PR spielt.

Oft pflegen solche Initiativen auch Alumninetzwerke, die den Austausch mit alten Hasen ermöglichen. Nicht selten ergeben sich daraus Chancen für Praktika, Nebenjobs oder sogar den Berufseinstieg. Neben Mainz haben z.B. auch die Unis und Hochschulen in Leipzig, Hannover oder Hohenheim solche Initiativen – halte doch mal die Augen auf, bestimmt gibt es auch eine in deiner Nähe!

Networking in Berufsverbänden

Eine weitere Möglichkeit, sich mit PR-Fachleuten zu vernetzen, ist die Mitgliedschaft in einem der Berufsverbände. Die beiden größten sind der Bundesverband deutscher Pressesprecher (BdP) und die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG). Beide bieten Studierenden und Berufseinsteigern die Möglichkeit, sich für die Mitgliedschaft in ihren Nachwuchsnetzwerken zu bewerben. Eine solche ermöglicht, an Verbandsaktivitäten teilzunehmen, Kontakte zu knüpfen und sich mit Berufspraktikern auszutauschen. Auch die Teilnahme an einem Mentoringprogramm ist möglich. Eine Mitgliedschaft im Young Professionals Network des BdP ist für Studierende sowie Trainees und Volontäre in Unternehmen möglich und dauert zwei Jahre, die DPRG hingegen bietet eine einjährige Juniormitgliedschaft an.

Tipps & Tricks für den Einstieg

Tipps rund um den Berufseinstieg zu vermitteln, hat sich das PR-Career-Center auf die Fahnen geschrieben. Das Portal sammelt Praktikums-, Werkstudenten- oder Einstiegsangebote und pflegt einen Veranstaltungskalender mit hilfreichen Terminen für Aus- und Weiterbildung. In seinem interaktiven Newsroom berichtet es darüber hinaus über aktuelle Entwicklungen in der Branche. Von Zeit zu Zeit bietet das Career-Center auch einen kostenlosen Lebenslauf-Check an, bei dem man sich nützlichen Rat von Experten holen kann.

Hilfreiche Bewerbungstipps und spannende Einblicke in die Arbeitswelt der PR-Berufseinsteiger liefert natürlich auch unser Traineeblog, auf dem wir euch hautnah von unseren Erfahrungen als Trainees bei Maisberger berichten.

 Kommunikation ist dein Ding? Dann wirf doch mal ein Auge auf unsere offenen Stellen und schick uns deine Bewerbung – vielleicht bloggst dann auch du bald hier!

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PR und Journalismus – vom Geben und Nehmen zweier Professionen

PR und Journalismus – zwei unterschiedliche Berufsfelder, von denen vermutlich jeder zumindest schon einmal gehört hat. Wie sich die beiden Berufsfelder aber ähneln bzw. ergänzen, war mir persönlich lange nicht klar. Der Journalismus war mir durch mein Studium mit journalistischem Schwerpunkt durchaus vertraut, doch inwieweit gehören diese beiden Berufsfelder zusammen?

Als ich mit der PR angefangen habe, eröffnete sich für mich eine neue Welt – und irgendwie auch nicht. Zwar sind PR und Journalismus zwei unterschiedliche Professionen, die Tätigkeiten und Werkzeuge sind jedoch sehr ähnlich und der Journalismus spielt im Tagesgeschäft von PR eine große Rolle.

Was bedeutet „Journalismus“ und „PR“?

Journalismus beschreibt die publizistische Arbeit bei der Presse, im Rundfunk oder in Online-Medien. Journalisten leisten durch ihre Arbeit einen Beitrag zur öffentlichen Meinungsbildung und berichten objektiv. Public Relations lassen sich im Deutschen mit dem Begriff „Öffentlichkeitsarbeit“ gleichsetzen. Kern der Arbeit ist das Kommunikationsmanagement in und für Organisationen jeglicher Art. Dementsprechend arbeiten PRler nicht im Auftrag der Öffentlichkeit, sondern vertreten das Interesse der Unternehmen.

Das Deutsche Journalistenkolleg hat in einer Online-Studie den Zusammenhang von PR und journalistischem Handwerk untersucht. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass journalistisches Handwerk für die PR wichtig ist und entsprechend ein Bestandteil in der Ausbildung sein sollte.

Eigene praktische Erfahrungen im journalistischen Bereich sind sicherlich hilfreich – Kenntnisse in Bezug auf den Journalismus aber absolut notwendig“, so Lisa Mitschak, Account Manager bei Maisberger.

Wie viel Journalismus steckt in PR?

Wie wichtig Texten in der PR-Arbeit ist, wurde mir bereits beim Vorstellungsgespräch für mein Praktikum hier bei Maisberger bewusst. Und nachdem inzwischen knapp die Hälfte des Praktikums bereits vorbei ist, kann ich dies nur bestätigen. Von klassischen journalistischen Arbeitsweisen und Werkzeugen, die ich während meines Studiums erlernen konnte, profitiere ich bei Maisberger sehr. Viele Aufgabenfelder und Tätigkeiten in der PR ähneln der journalistischen bzw. redaktionellen Arbeit. Von der Themenfindung, die Entwicklung einer Storyline, bis zur Contenterstellung: Kenntnisse in Bezug auf Recherche und journalistischem, nutzerorientiertem Schreiben sind hier klar von Vorteil.

„Durch die fast vier Jahre praktische Erfahrung als Journalistin habe ich natürlich den Redaktionsalltag selbst erlebt, sodass ich mich gut in die Journalisten hineinversetzen kann“, sagt Lisa Mitschak, Account Manager bei Maisberger, zu ihrer journalistischen Vorerfahrung.

„Nur wenn wir wissen, wie Redaktionen arbeiten, welchen Anforderungen sie genügen müssen, womit sie zu kämpfen haben und worauf sie Wert legen, können wir PRler auch die richtigen Themen und den entsprechend aufbereiteten Content liefern, um damit eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten zu schaffen“, so Christine Wildgruber, Account Director bei Maisberger.

Freund oder Feind?

Natürlich bleiben PR und Journalismus trotz teils ähnlicher Arbeitsweisen und enger Zusammenarbeit unterschiedliche Berufsfelder. Es besteht eine wechselseitige Beziehung zueinander. PRler sind auf die Zusammenarbeit mit Journalisten angewiesen und Journalisten profitieren von angebotenen Unternehmensinformationen, denn diese erleichtern die Recherchearbeit. Somit entsteht ein Geben und Nehmen. Dementsprechend sind eine Vertrauensbasis und die Kontaktpflege für beide Seiten hilfreich und wichtig.

Ich habe auch Christine Wildgruber, Account Director bei Maisberger, die Frage gestellt: PR und Journalismus – Freund oder Feind?

 „Auf jeden Fall Freund. Ich schätze die Arbeit von Journalisten sehr – vor allem auch ihre Rolle als neutrale Instanz und ihren hohen Anspruch – und arbeite gerne mit ihnen zusammen.“

Hier bei Maisberger sind die beruflichen Hintergründe sehr verschieden – und das ist auch gut so, denn unterschiedliche Berufswege bringen vielseitige Erfahrung und Kompetenzen. Journalistische Vorerfahrung ist zwar sehr sinnvoll, allerdings kein Muss! Learning by doing ist hier die Devise. Alle Tätigkeiten, die als PR-Berater zum Alltag gehören, werden bei Maisberger von Anfang an in die Ausbildung integriert und so “on the Job“ erlernt.

 

 

Du möchtest auch in die Welt der PR eintauchen? Dann werde Teil des Maisberger-Teams und melde dich bei uns!

 

Instagram: Hype oder Must-Have?

Was ist eigentlich Instagram? Vermutlich kommt einem als erstes das kunterbunte Spektrum visueller Inhalte von Katzenbildern bis zu den aktuellsten Trends aus der Robotik in den Sinn. Während zu Beginn vor allem Profile von Privatpersonen die Plattform füllten, tummeln sich inzwischen auch zahlreiche Unternehmen auf Instagram. Aber wie wichtig ist Instagram eigentlich für die Unternehmenskommunikation?

„Instragramisierung“ der Zukunft: Das sagen die Zahlen

Mit der steigenden Bedeutung von Instagram werden gleichzeitig auch immer mehr Nutzer auf die Plattform gezogen: Sei es, um neue Marken und Produkte zu entdecken, sich über die neuesten Entwicklungen der Lieblingsmarken informiert zu sein oder visuell am Leben der Freunde teilzuhaben.

Die neuesten Instagram-Statistiken zeigen, dass es derzeit monatlich mehr als 800 Millionen aktive Nutzer von Instagram gibt und viele Experten glauben, dass die Zahl bis Ende des Jahres auf eine Milliarde steigen könnte. Damit erreicht Instagram mehr als das Doppelte an monatlich aktiven Nutzern als Twitter.

Darüber hinaus punktet Instagram mit einer besonders aktiven Community: Täglich posten etwa 250 Millionen Menschen weltweit eigene Instagram-Stories. Wer heute als Influencer gilt, entscheidet sich nahezu hauptsächlich anhand der Followerzahl auf Instagram. Aber ist Instagram auch für die Unternehmenskommunikation wichtig?

Die Aspekte der visuellen Ästhetik und die Nähe zu den Profilen durch visuelles Erleben machen Instagram zu einem wirkungsvollen Kommunikationstool für Unternehmen – und das sowohl für B2B- als auch B2C-Kommunikation.

Instagram als Kommunikationstool für B2B-Unternehmen

B2B-Unternehmen können Instagram nutzen, um neue Wege zu gehen. Sie profitieren genauso wie B2C-Unternehmen stark vom Storytelling und dafür bietet Instagram die perfekte Spielwiese. Instagram ist eine der am schnellsten wachsenden Plattformen für B2B-Unternehmenskommunikation und weist tatsächlich die höchste Engagementquote unter allen Social Media-Kanälen auf.

“B2B-Unternehmen können auf Instagram mal etwas Neues probieren. Nutzer scrollen durch Instagram um zu entdecken – immer auf der Suche nach Inspiration und Unterhaltung. Diese Neugier der User sollten sich Unternehmen zu Nutze machen. Trockene Inhalte visuell in Emotionen zu verwandeln bietet höchstes Potential in alle Richtungen – sogar für , unterstreicht unser Teamleiter des Maisberger Digital Teams Klaus Daidrich.

Und außerdem kann Instagram auch richtig Spaß machen:

„In jedem B2B´ler kann ein begeisterter Instagramer stecken! Die Entscheider von morgen – ja auch von heute – tummeln sich genauso auf Plattformen wie Pinterest und Instagram, warum ihre Aufmerksamkeit nicht durch starken visuellen Content ziehen“, ergänzt unsere Digital-Kommunikations-Expertin Katharina Korotcenko.

Und auch für die Kommunikation mit potenziellen Mitarbeitern ist Instagram ein wichtiges Tool:

„Unternehmen begegnen auf Instagram einer sehr jungen Zielgruppe, praktisch den Arbeitnehmern und Kollegen von morgen! Heutzutage schauen sich junge Bewerber nicht nur die Firmenwebseite an – auch die Social Media-Kanäle werden genau unter die Lupe genommen. Da Instagram ein sehr visuelles Medium ist, bietet es hier für Unternehmen die perfekte Plattform etwas aus dem Arbeitsalltag zu zeigen und vorab Sympathien für das Unternehmen zu wecken“, sagt unser Social Media-Experte Steven Miller.

Welche Trends sind dieses Jahr zu erwarten?

Im Großen und Ganzen hat die dynamische Natur von Instagram ein unerschöpfliches Potenzial. Der Trend auf Instagram geht eindeutig in Richtung ungezwungene, spontane Bilder und weg von ästhetisch bis ins Detail aufbereiteten Beiträgen. Wer seine Reichweite ausbauen möchte, sollte die Follower regelmäßig mit einprägsamen Inhalten füttern, auf eine visuell ansprechende Gestaltung des gesamten Profils achten und selbst hinsichtlich neuer Trends auf dem Laufenden bleiben. Die Top-Trends unserer Experten aus unserem Digi-Team:

 

Hashtags optimieren

Hashtags sind bei einem Post auf Instagram enorm wichtig: Nur wer die passenden Hashtags nutzt, kann von Profilen gefunden werden, die auf der Suche nach thematisch bezogener Inspiration sind. Für die eigenen Follower sind diese nicht relevant – für den Followeraufbau jedoch schon! Wichtig: Die Hashtags sollten zum Profil und dem geposteten Bild passen und im richtigen Verhältnis zum restlichen Text stehen! Ein mit Hashtags überladener Post macht nicht den besten Eindruck. Es gibt inzwischen auch zahlreiche Tools, die bei der Optimierung der eigenen Hashtags helfen können.

Fazit

Instagram ist längst zum Trendsetter geworden. Durch die beständige Weiterentwicklung der Plattform mit immer neuen Gestaltungsmöglichkeiten hat Instagram definitiv gute Chancen, noch lange in der Pole-Position zu bleiben. Daher sollte inzwischen jedes Unternehmen Instagram in seiner Unternehmenskommunikation berücksichtigen. Wichtig ist jedoch, dass hinter der Nutzung eine bestimmte Strategie steht, die ihren festen, aber angepassten Platz im Kommunikationsmix hat. Denn Instagram ist mehr als die Veröffentlichung attraktiver Bilder: Es ist das Produkt einer durchdachten Strategie und einer klar definierten Markenidentität, die auf visueller Kreativität und effektivem Community-Management basiert.

Hast du dich auch schon „INSTAGRAMisiert“? Dann folge uns auf unserem Maisbergerkanal @maisberger!

 

Social Media in der PR: LinkedIn als Tool für B2B-Kommunikation

Dass die sozialen Medien für Unternehmen heutzutage unumgänglich sind, ist weithin bekannt. Auch im B2B-Bereich kann nicht mehr ohne eine Facebook-Seite gearbeitet werden. Denn wer sich potentielle Arbeitgeber anschaut, der checkt natürlich auch ihren Auftritt in sozialen Medien. Trotz der generellen Wichtigkeit haben Kanäle wie Facebook oder Instagram mehr Wert für B2C-Unternehmen und dienen B2B-Unternehmen eher zum Recruiting, Employer Branding und Image Aufbau, als zum Vertrieb.

Anders sieht es bei der business-geprägten Plattform LinkedIn aus. Das amerikanische Netzwerk, das bereits seit einigen Jahren auch vielen anderen Ländern, darunter Deutschland, vertreten ist, dient in erster Linie der Verknüpfung professioneller Kontakte. Daneben bietet es aber auch für die PR einige interessante Möglichkeiten.

Durch welche Eigenschaften also zeichnet sich LinkedIn als der optimale Social-Media-Kanal im B2B-Umfeld aus?

Die Kommunikation von B2B-Unternehmen innerhalb der klassischen Medien setzt sich aus Bausteinen wie Interviews, Fachartikeln und Meinungsbeiträgen zusammen, die das Ziel des Thought Leadership verfolgen. Zudem positionieren sich Unternehmenssprecher als Branchenexperten, um das Image des Unternehmens zu prägen. All diese Kommunikatonsformen lassen sich sehr gut auf LinkedIn übertragen. Mehr noch: Durch die Vernetzung der Branchen untereinander, werden Inhalte nicht nur breit gestreut, sondern erreichen das im B2B anvisierte Fachpublikum mit großer Wahrscheinlichkeit.

LinkedIn verbindet durch das Anbieten von Unternehmensprofilen und privaten Profile dabei den Recruiting- und den Thought Leadership-Ansatz. Das Unternehmensprofil ist wichtig, um für potentielle Mitarbeiter sichtbar zu sein und auf einen Blick zu informieren. Hier können Unternehmens-News ebenso platziert werden, wie allgemeine Informationen.

Neben dem Unternehmensprofil können auch die privaten Profile von Führungspersonen der Unternehmen für die PR genutzt werden. Durch die Möglichkeit, Beiträge und so genannte „Pulse“-Artikel zu veröffentlichen, haben Executives auf LinkedIn die Chance, mit Meinungsbeiträgen zu bestimmten Themen zu informieren und sich und ihr Unternehmen zu positionieren. Somit können sie gegenüber der Branchen-Community ihre Thought Leadership-Botschaften sowie das persönliche Branding weiter ausbauen und mit Gleichgesinnten in Kontakt treten.

Persönlichkeit zeigen

Neben der Positionierung als Thought Leader gibt LinkedIn zudem die Möglichkeit, Führungspersonen nahbarer zu machen. Da sie hier nicht so distanziert auftreten müssen, wie zum Beispiel in einem Interview mit einem Fachmagazin oder in einem Fachbeitrag, kann über LinkedIn auch die persönliche Seite von Executives gezeigt werden. Das macht sie, und damit im Endeffekt das Unternehmen, sympathischer.

 

 

Steven Miller, Social Media Experte bei Maisberger, betreut einige solcher LinkedIn-Auftritte. Ich habe ihn gefragt: Was ist wichtig beim Pflegen von so genannten Executive Profilen? Worauf muss man achten?

Persönlicher Stil: Die Executive Profile sind zwar im Grunde eine PR-Maßnahme, sie sind aber auch mit einem Menschen verknüpft, der dahintersteht. Daher ist es wichtig, auch die Persönlichkeit eben jenes Menschen zu vermitteln und in Sprache und Stil einheitlich zu bleiben. Trotz aller Persönlichkeit sollte aber dennoch die Seriosität nicht verloren gehen. Wichtig hierbei auch: Die Beiträge sollen authentisch und nicht zu hochgestochen sein und die eigene Meinung widerspiegeln.

Ziel und Zielgruppe festlegen: Wie bei jeder Kommunikationsmaßnahme sollte von vornherein eine Zielgruppe festgelegt werden. Wer soll angesprochen werden? Was soll erreicht werden?

Gesunder Content-Mix: Es sollten nicht nur Firmeninhalte geteilt werden, sondern durchaus auch auf Fremdcontent zugegriffen werden. Nur wer den gesamten Markt im Blick hat, wird als Experte wahrgenommen und wirkt authentisch.

Bilder helfen immer: Genauso wie bei Twitter oder Facebook gehen Postings, die nicht mit einem Bild oder einer Linkvorschau verknüpft sind, im News-Feed schnell unter. Durch Verwendung von Bildern wird dem Posting mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

Stellung beziehen: Auf LinkedIn sollte Content nicht einfach nur geteilt, sondern immer auch kommentiert werden. Nur so wird ein Image als Thought Leader für die entsprechende Führungsperson aufgebaut.

Liken und Kommentieren: Wird ein Like vergeben oder ein Beitrag kommentiert, erscheint dieser, genauso wie ein eigenes Posting, im Newsfeed des eigenen Netzwerks. Durch die Interaktion wird zudem nochmals die Reichweite gesteigert!

Am Ball bleiben: Auch LinkedIn ist ein sehr schnelllebiger Kanal. Hier ist es wichtig, immer am Puls der Zeit zu bleiben und vor allem schnell auf Kommentare oder aktuelle Geschehnisse zu reagieren. Für Stellungnahmen zu veralteten Themen interessiert sich niemand.

 

 

Wenn ihr jetzt einen Blick auf ein inspirierendes LinkedIn-Profil werfen möchtet, dann empfehle ich euch das Profil von Daimler-Chef Dieter Zetsche. Hier wird eine gute Mischung getroffen aus anspruchsvoll, aber persönlich geschriebenen Pulse-Artikeln, Unternehmens-News und Meldungen aus dem Unternehmensalltag.

Ihr interessiert euch für B2B-PR? Dann folgt doch dem Maisberger Unternehmensprofil auf LinkedIn! Wir halten euch immer über die spannendsten News auf dem Laufenden.

Von Synonymen und künstlicher Intelligenz: 3 Tools, um gute Texte noch besser zu machen

Dass in der PR vieles mit Schreiben verbunden ist, überrascht wahrscheinlich niemanden. Freude am geschriebenen Wort sollte also vorhanden sein, wenn einen der Weg nach der Schule oder dem Studium in die Welt der PR-Agenturen führen soll.

Zunächst gilt: Schreiben ist ein Handwerk und braucht als solches vor allem eines: Ganz viel Übung. Die bekommt man in einer Agentur wie Maisberger aber ganz automatisch. Denn tagtäglich entstehen hier spannende Fachartikel, Pressemitteilungen, interessante Case Studies, knackige Websitetexte oder Blogbeiträge in Hülle und Fülle. Und auch wenn wir uns permanent mit Texten und Content befassen, so steckt jeder Profi mal in einem Kreativitätstief, sucht nach dem passenden Wort oder nach der äquivalenten Übersetzung von Fachbegriffen. Für diese Fälle wissen wir uns aber zu helfen. Lasst uns deshalb einen Blick auf die kleinen Text-Helferlein werfen, mit denen wir bei der Textierung die Nase vorn behalten.

3 Tools, die beim Textieren unterstützen

Wie bei jedem Handwerk, gibt es auch beim Schreiben von Texten kleine Tricks und geschickte Handgriffe, um die Artikel sprachlich zu optimieren. Von der Synonymsuche bis zum letztem Schliff: Wir freuen uns, euch die Hitparade unserer „Top 3 Text-Tools“ vorzustellen:

 

Und die Bronzemedaille geht an: DeepL

Wir arbeiten bei Maisberger häufig auch mit internationalen Kunden und bekommen Texte oder Input auf Englisch, Italienisch oder auch Dänisch. Zwar können wir diese für den deutschen Markt nicht einfach übersetzen, um sich einen schnellen Überblick über den Inhalt zu verschaffen, greifen wir ab und an aber auf diesen kleinen Helfer zurück: DeepL ist nichts Geringeres als eine (R)Evolution von Google Translator. Das Tool arbeitet mit künstlicher Intelligenz – und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Denn DeepL übersetzt die einzelnen Wörter und Satzteile nicht einfach Wort für Wort, sondern versteht sie im Kontext.  Um gewisse Fachbegriffe im richtigen Zusammenhang sinngemäß richtig zu übersetzen, ist es durch seine intelligente Technologie sehr hilfreich.

 

Auf Platz 2 hat es geschafft: Open Thesaurus

Der Begriff Thesaurus kommt aus dem Griechischen und bedeutet Schatz. Und das beschreibt dieses Tool schon ganz gut. Denn wer kennt es nicht: Es liegt einem ein Wort auf der Zunge, aber irgendwie bringt man es nicht zu Papier. Und je länger der Text, desto größer die Gefahr von Wortwiederholungen. Das Tool Open Thesaurus ist ein Wörterbuch für Synonyme, Gegenwörter und Assoziationen und hilft bei diesen Problemen. Es erleichtert das Kramen im Kopf und vergrößert den eigenen Wortschatz. Aber nicht vergessen: Nicht jedes Synonym eignet sich, um den Inhalt geschickt und korrekt wiederzugeben.

 

Kommen wir zu unserer Nummer 1: Wortliga

Die Erstellung von Content ist bei Maisberger das A und O. Doch auch Profis im Texten überprüfen sich ab und an selbst und unterziehen ihre Werke einem finalen Check. So hilft das Textanalyse-Tool Wortliga beim Fine-Tuning von Artikeln, Blogbeiträgen und Ähnlichem und setzt sich mit Struktur, Aufbereitung und Verständlichkeit des Geschriebenen auseinander. Einfach gesagt, zeigt es uns die Schwachstellen in dem zu prüfenden Text. So wird zum Beispiel ersichtlich, an welcher Stelle Schachtelsätze entwirrt und Passivsätze ins Aktive umformuliert werden sollten. Auch Füllwörter und Modalverben, die sich manchmal in Sätze einschleichen, haben bei Wortliga schlechte Karten. Nichtsdestotrotz: Für das Erstellen von Meister-Texten sind wir verantwortlich – das Handwerk kann auch Wortliga nicht ersetzen. Für einen finalen Check-Up finden wir es allerdings super!

 

Fazit

Die vorgestellten Tools alleine machen noch lange keinen Texter. Sie ersetzen natürlich nicht die Freude am Schreiben, kreative Ideen und Umsetzungen. Demjenigen allerdings, der stets auf der Jagd nach der schönsten Formulierung ist und seine Beiträge optimieren möchte, können die vorgestellten Tools eine Stütze sein.