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Aus dem Klassenzimmer in die Praxis: Erste Eindrücke aus dem Agenturleben

Erster April. Die Türen der Agentur „Maisberger“ öffnen sich für mein zweimonatiges Praktikum. Zu Beginn hatte ich nicht wirklich eine Idee, was mich genau erwartet. Ich komme ja schließlich „nur“ nach der Schule zu Maisberger und nicht nach oder während eines Studiums. Zu Beginn habe ich ehrlich gesagt nicht allzu viel von den Inhalten der Meetings verstanden. Was wollen die „pitchen“? Welche „Clippings“ sind das, und was wollen diese Reportings von mir? Ich wusste anfangs nur, dass es Teams gibt und ich meine eigene rote Kiste habe. Wie läuft so ein Alltag in einer PR-Agentur also ab? Das erfahrt ihr in diesem Blog-Beitrag.

Der richtige Start in den Tag

Einen Monat unterstütze ich jetzt schon das HC2- und das IT-Team und erfahre von Tag zu Tag mehr über deren Kunden, Aufgaben und natürlich, wie Maisberger so wirklich funktioniert. Die Arbeit kann so wirklich erst beginnen, wenn jeder seinen Vorrat an Tee und Kaffee an seinem Tisch hat. Wenn dann jeder – nach gut überlegter Suche – seine Platzwahl getroffen und sich final installiert hat, geht es los in der Werkstatt. Das fleißige und lautstarke Getippe auf den Tastaturen beginnt. Den Schwall an E-Mails beantworten, Pressemitteilungen versenden, Artikel schreiben, und dazwischen natürlich nicht vergessen auf Nachrichten von Kollegen mit lustigen Gif’s zu reagieren. Jedoch wird die Arbeit jeden Morgen zum gleichen Zeitpunkt kurzfristig unterbrochen. Auf einmal strömt ganz Maisberger zum Eingangsbereich: der Brotzeitmann ist da! Essensreserven für den Tag kaufen, und schon geht es zurück an den Schreibtisch.

Mitmachen, Mitreden, Mitlernen

Kurz darauf folgt schon ein wöchentliches Teammeeting. Für mich jedes Mal wieder DIE Gelegenheit, die Thematiken besser zu verstehen, die Kunden detaillierter kennenzulernen und mehr über aktuelle Aufgaben und Challenges des Teams zu erfahren. Das Besondere für Praktikanten an diesen Meetings: Auch du darfst Ideen, Input und deine Meinung zum dem Gesprächsverlauf beitragen, anstatt nur stumm dabei zu sitzen und Aufgaben übernehmen  Neben Briefings schreiben, Pitches, Coverage Reports anlegen, habe ich auch mein ganz eigenes Projekt bekommen: einen internen Newsletter für Maisberger gestalten. Nachdem alle Aufgaben verteilt sind und jeder seine Sorgen von der Seele reden konnte, geht der Agenturalltag weiter. Nach solchen Meetings muss jedoch oft die Kaffeetasse nachgefüllt werden, aber da der lange Weg zur Kaffeemaschine recht schnell sehr einsam werden kann, schnappt man sich unverzüglich einen Kollegen, der ebenso nach einem kleinen Energieschub lechzt.

Wo ein Anfang ist, muss auch ein Ende sein

Auch nach der wohlverdienten Mittagspause bleibt der Tag spannend. Lange ist es nicht mehr hin zum Feierabend, also wird nochmal alles gegeben. Jedoch auch wenn es so viel zu tun gibt, bleibt die Atmosphäre bei Maisberger stets sehr angenehm und entspannt. Doch im Endeffekt verfliegt so ein Tag, an dem man vielbeschäftigt ist, wie im Flug und schon beginnen die Ersten, ihre Utensilien in ihre strahlend rote Kiste zu packen. Auch ein Vorteil des täglichen Platzwechselns: Es können sich keine Berge an Unterlagen auf dem Schreibtisch ansammeln.

Warum auch du Praktikant bei Maisberger werden solltest

Jetzt hast du hoffentlich schon mal einen kleinen Einblick in den Agenturalltag von Maisberger bekommen. Du denkst dir wahrscheinlich jetzt: Das ist alles schön und gut, aber warum soll ich jetzt genau diese Agentur auswählen? Hier ist warum: Meine Vorstellungen eines Praktikums haben sich sehr auf Excel-Tabellen erstellen und Mitlaufen, beschränkt. Zu meiner äußersten Zufriedenheit hat sich die Realität dann auf sehr viel mehr als nur das erweitert. Neben den sehr netten und hilfsbereiten Kollegen und abwechslungsreichen Aufgaben wirst du dich hier sicher nicht langweilen. Du bist mit allen Aufträgen fertig? Einfach in den Teams nach mehr fragen – und schon bekommst du etwas zu tun (hier ist wiederum Vorsicht geboten: es kann sehr schnell auf einmal, sehr viel kommen. Unterbeschäftigt soll hier ja keiner sein 😉). Bei den Aufgaben handelt es sich auch nicht um irgendwelche zeitüberbrückenden Aufträge, mit denen man den Praktikanten irgendwie beschäftigen kann, sondern durchaus auch um Anspruchsvolles und Forderndes. Man bekommt wirklich die Möglichkeit, Eigeninitiative und Verantwortung zu zeigen, aber mit dem ständigen Bewusstsein, bei Fragen oder Unklarheiten stets eine bzw. mehrere Ansprechpersonen zu haben.

Maisberger hat mir schon in meinem ersten Monat einen ausführlichen und spannenden Einblick in die Welt einer PR-Agentur gegeben und mir vor allem bewusst gemacht, wo meine Interessen liegen – für meine kommende Studienwahl eine sehr große Hilfe.

Ich freue mich noch auf meinen zweiten und letzten Praktikumsmonat und sage schon mal im Voraus vielen Danke an das ganze Maisbergerteam!

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Das Interview – welche Rolle spielt der PR-Berater?

Interview-Hosting

Es gibt eine Vielzahl an Interviewformen – in der PR und hier bei Maisberger werden Interviews meist telefonisch oder persönlich auf Events, Messen oder an sonstigen Locations durchgeführt.

Als PR-Berater liegt unsere Aufgabe nicht darin, Interviews zu führen – das überlassen wir den Journalisten. Der PR-Berater ist vielmehr das Bindeglied zwischen dem Journalisten und dem Kunden. Unsere Aufgabe liegt darin, den Kunden an die Hand zu nehmen und ihm ein sicheres Gefühl vor, während und nach dem Interview zu geben. Zudem stehen wir in der Verantwortung, dem Journalisten ausreichend Input für einen Artikel zu liefern.

Vor dem Interview

Die zentrale Aufgabe eines PR-Beraters vor dem Interview ist es, den Kunden auf das Interview vorzubereiten. Hierbei wird immer ein Briefing-Dokument erstellt. Daraus entnimmt der Kunde alle wichtigen Informationen über den Journalisten sowie mögliche Interviewfragen. Über ein zusätzliches Telefonat vor dem Interview kann der Ansprechpartner zusätzlich gebrieft werden – dies geschieht oft auch kurz vor dem Interview direkt vor Ort. Dabei ist stets darauf zu achten, über wie viel Erfahrung der jeweilige Sprecher mit der Presse verfügt.

Während dem Interview

Während eines Interviews hält sich der PR-Berater eher im Hintergrund und begleitet lediglich das Gespräch. Der PR-Berater schreitet dann ein, wenn es zu kritischen Fragen kommt oder der Ansprechpartner keine Antwort parat hat. Hierbei gilt es immer, sachlich und vor allem höflich zu bleiben – und bei hitzigen Diskussionen oder sogar Streitsituationen die Ruhe zu bewahren und die Wogen zu glätten. Zudem werden zu Beginn des Interviews beide Parteien einander vorgestellt und eine angenehme Atmosphäre geschaffen – Smalltalk kann hier helfen. Am Ende des Interviews rundet der PR-Berater das Interview ab und klärt mögliche Fragen.

Nach dem Interview

Der PR-Berater versorgt nach dem Interview alle Beteiligten, vor allem aber den Journalisten, mit den notwendigen Materialien. Zudem kann das Interview im Anschluss mit dem Kunden Revue passiert werden, um gegebenenfalls Schlüsse oder Learnings daraus zu ziehen.

Tipps für das erfolgreiche Interview-Hosting

Folgende Tipps helfen euch, das nächste Interview zu meistern:

Pünktlichkeit

Oder besser: Überpünktlichkeit! Seid entsprechend frühzeitig vor Ort, um sowohl den Kunden, als auch den Journalisten zu empfangen. Bei Gelegenheit könnt und sollt ihr euren Ansprechpartner vor Ort briefen. Zu spät kommen ist definitiv ein No Go.

Erscheinungsbild

Achtet unbedingt darauf, euch angemessen zu kleiden. Dabei gibt es allerdings kein Allgemeinrezept, sondern hängt von Anlass, Location und Rang des Ansprechpartners ab. Ein gutes Mittel ist es hier, sein Gegenüber zu spiegeln. Unten findet ihr verschiedene Dresscodes – bei Maisberger gilt meist Business Casual.

Smalltalk

Smalltalk halten zwar viele für überflüssig, ist allerdings im Rahmen von Interviews ein unschlagbares Mittel, um die Stimmung aufzulockern oder einfach nur Zeit zu überbrücken. Achtet aber darauf, welche Themen ihr ansprecht.

Auftreten

Seid auf der einen Seite freundlich und höflich, allerdings auch sicher und bestimmt. Als Host müsst ihr die Fäden des Interviews in eurer Hand behalten. Zeigt also, dass ihr fachlich im Thema verankert seid – wenn nicht sogar allwissend.

Zuhören und Mitschreiben

Auch wenn ihr als PR-Berater meist keinen aktiven Gesprächspart übernehmt, hört unbedingt genau zu und macht euch Notizen. Ihr solltet nach dem Interview in der Lage sein, die zentralen Inhalte des Gesprächs wiederzugeben. Zudem ist es wichtig, das Ziel des Interviews im Auge zu behalten, falls die Beteiligten abzuschweifen drohen.

Kontakte knüpfen

Interviews bieten eine großartige Möglichkeit, um Kontakte mit Journalisten zu knüpfen. Besonders als PR-Berater sind gute Kontakte entscheidend. Zeigt euch also von eurer besten Seite.

Ricarda Dietrich verrät euch ihre ultimativen Tipps für das Interview-Hosting:

  • Vorbereitet sein, sprich in der Lage sein, den Sprecher sowie den Journalisten bzw. das Medium kurz vorzustellen, und über mögliche Interviewthemen Bescheid wissen.
  • Aufmerksam zuhören: Es kann sein, dass der Sprecher kurz Unterstützung braucht (beispielsweise mit einem Referenznamen); um ein sauberes Follow-up machen zu können, sollte man wissen, welche Inhalte im Gespräch angesprochen wurden.
  • Zusammenfassung am Ende des Interviews: was wird noch an Material benötigt? Wie verbleibt man nach dem Gespräch?
Ricarda Dietrich

Account Manager, Maisberger GmbH

Als PR-Berater seid ihr in der Position, Interviews nicht selbst führen zu müssen – das Interview-Hosting ist allerdings nicht zu vernachlässigen. Auch wenn ihr im Hintergrund bleibt, seid unbedingt aufmerksam und bereitet euch ausgiebig auf das Gespräch vor. So werdet ihr das Interview auf jeden Fall meistern.

 Du möchtest selbst die PR-Seite von Interviews kennenlernen?

Dann bewirb dich bei uns!

Warum ein eigener Blog bei der Arbeit in der PR von Vorteil ist

Bei dem Wort „Blog“ handelt es sich um eine Zusammensetzung aus den englischen Begriffen “World Wide Web” und “Log” (Logbuch). Im klassischen Sinn versteht man darunter:

ein Tagebuch oder Journal, das auf einer Website geführt wird und meist öffentlich zugänglich ist. Hier halten ein oder mehrere Personen – sogenannte Blogger – ihre Aufzeichnungen fest, schreiben über Sachverhalte oder teilen persönliche Gedanken.

Es gibt verschiedene Arten von Blogs:

  • Themenblogs (wie z.B. Koch-, Mode- oder Bastelblogs)
  • Firmenblogs (wie z.B. unsere beiden Maisberger Blogs: Maisberger Insights und Trainee Insights)
  • Persönliche Blogs (hier sind der Wahl der Inhalte keine Grenzen gesetzt)
  • Microblogs (wie z.B. Twitter)

6 Gründe, warum ein eigener Blog bei der Arbeit in der PR von Vorteil ist

  1. How to blog
    Das Schreiben von Online Texten will gelernt sein – dazu gehört auch das Bloggen. Am Anfang stellen sich einem viele Fragen rund um dieses Thema: Wie strukturiere ich Blogbeiträge, damit mir der Leser nicht nach den ersten Sätzen abspringt? Was muss ich im Bezug auf SEO Optimierung beachten? Wie bringe ich meine Inhalte Zielgruppen gerecht rüber? Durch deinen eigenen Blog sind dir solche Fragen nicht fremd und du kannst dein Wissen direkt bei der Arbeit einbringen. So fällt es dir von Beginn an leichter gute Blogbeiträge für deine Kunden zu schreiben.
  2. Schreiben, schreiben, schreiben – das Textieren
    Das Grundwerkzeug der PR ist der Umgang mit Worten. Sei es in einer Case Study, einem Fachartikel oder einem Blogbeitrag. Man muss ein Gefühl für Sprache haben, beziehungsweise es entwickeln. Durch deinen eigenen Blog bekommst du die Möglichkeit ganz frei, kreativ und ohne Druck dich an verschiedene Texte und Tonalitäten ranzutasten. Denn auch beim Schreiben heißt es: Übung macht den Meister.
  3. Content is key – CMS
    Zur Erstellung und Bearbeitung von Inhalten für einen Blog braucht es ein sogenanntes Content Management System (kurz: CMS). Mit eines der am Häufigsten genutzten Systeme ist WordPress. An sich ist es kein Hexenwerk sich darin zurechtzufinden, aber ein kleines Vorwissen schadet nie. So kann man Blogbeiträge noch schneller online stellen, das beste aus WordPress rausholen und alle Funktionen nutzen.
  4. Wer suchet, der findet – Recherche
    Es kommt häufig vor, dass wir für unsere Kunden Blogbeiträge schreiben. Hierfür bedarf es neben dem Input des Kunden meistens noch etwas an eigener Recherche – sei es für den Inhalt oder die passende Bildsprache. Auch für deinen eigenen Blog wirst du oft einiges an Recherche betreiben müssen, um deinen Lesern den richtigen Content zu liefern. Auf Fragen wie z.B. “Welche Seiten liefern vertrauenswürdige Inhalte?” und  “Wie komme ich am schnellsten an die richtigen Infos?” hast du dann bestimmt eine Antwort.
    Auch die Bildrecherche ist bei einem eigenen Blog durchaus ein Thema. Man muss kein Profifotograf sein, sondern kann seine Inhalte auch wunderbar mit Stockfotos untermalen. Damit das richtige – und zum eigenen Branding passende – Bild schnell gefunden wird, muss man wissen, was bei der Suche zu beachten ist. Durch einen eigenen Blog hast du hier schon Erfahrungswerte.
  5. Ein Tool für Personal Branding
    Ein Blog ist eine gute Grundlage, um deine eigene Online Präsenz zu vergrößern. Warum ist diese so wichtig? In unserem Alltag in der PR arbeiten wir mit vielen verschiedenen Menschen zusammen und oft hängt der Erfolg einer Zusammenarbeit von guten Connections ab. Deshalb ist es so wichtig, dass die Menschen wissen wer du bist, wofür du stehst und warum sie ausgerechnet mit dir zusammenarbeiten sollten. Dein Blog bietet dir die Möglichkeit dich als Thought Leader und Experte in deinem Berufsfeld zu positionieren. (Hier erfährst du noch mehr über das Thema Personal Branding)

Du siehst, ein eigener Blog hat einige Vorteile, die dir deine alltägliche Arbeit in der PR erleichtern und zu mehr Erfolg führen werden. Angefangen bei den Basics des Bloggings, über das Handwerkszeug der PR hinzu Personal Branding. Und keine Angst, falls du keinen eigenen Blog hast! Als Trainee bei Maisberger darfst du deiner Kreativität auch regelmäßig hier auf Trainee Insights freien Lauf lassen.

Happy Blogging!

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Du fühlst dich in der Welt des Bloggings daheim und kannst dir nichts schöneres vorstellen? Dann werde Teil unseres Teams und lerne noch mehr über Blogs und viele andere Formate der PR.

Ja, ich will mehr lernen!

Content Recycling – Nachhaltiges Arbeiten in der PR

Wenn ich eines in meiner Zeit als PR-Trainee intensiv gelernt habe, dann, dass wirklich guter Content keine Sache von einfachem Drauflosschreiben ist. Man muss eine Menge Zeit und Kreativität in ein neues Content-Piece stecken, um dieses zu etwas wirklich qualitativ Hochwertigem auszuarbeiten. Keine leichte Aufgabe, immerhin haben wir nicht unbegrenzt Zeit und Ressourcen bei der Arbeit.

Aber muss es bei der Contenterstellung immer gleich etwas völlig Neues sein? Zuerst dachte ich das. Aber ich lernte schnell, dass es eigentlich reinste Verschwendung ist, sorgfältig aufbereitete Inhalte nach einmaliger Nutzung gleich ins Archiv wandern zu lassen. Tatsächlich ist es sogar besser, funktionierende Inhalte aufzugreifen und stetig weiterzuentwickeln. Denn erst dann können sie wirklich ihr volles Potenzial entfalten.

Dafür gibt es auch einen klangvollen Namen: Content Recycling. Doch was verbirgt sich genau dahinter?

Mehr als nur eine neue Headline

Beim Begriff Content Recycling denkt man wohl am ehesten über gesparten Arbeitsaufwand nach. Der Nutzen für die eigene Arbeit steht im Vordergrund. Dabei klammert man aber die eigentlich entscheidende Perspektive aus: die des Users. Und der oder die lässt sich nicht gerne hinters Licht führen. Wer beispielsweise Content dadurch recycelt, dass er bloß kosmetische Änderungen wie den Austausch von Headline und Headerbild vornimmt, wird schnell feststellen, dass Inhalte Reichweite verlieren und Nutzer auch mal ganz abspringen. Eine Entwicklung, die genau gegenteilig zum eigentlich gewünschten Ergebnis verläuft.

Besser ist es hier, man geht mit der gleichen Sorgfalt wie bei der Erstellung des Contents vor. Es passiert oft genug, das aufwendige Präsentationen, Whitepaper, Anwenderberichte etc. im virtuellen Archiv landen und nie wieder aufgemacht werden. Diese Inhalte gilt es stattdessen genau auf Aktualität zu prüfen und mit verschiedenen Ansätzen strategisch wiederzuverwerten. Passt der Content in seiner jetzigen Form noch zu Unternehmen und / oder Marke? Welche Zielgruppe will ich erreichen? Welches Ziel soll mit dem Recycling erreicht werden? Mit der Beantwortung solcher Fragen werden trotz eines Mehraufwands die vorhandenen Ressourcen effizienter und insgesamt sparsamer genutzt.

Ansätze für Content Recycling

  • Bestehenden Content aktualisieren, überarbeiten oder ergänzen und dann neu veröffentlichen: Zu neuen Inhalten gehören u.a. aktuelle Studienergebnisse sowie neue Fakten und Meinungen zum Thema
  • Bestehende Inhalte in ein neues Format für verschiedene Kanäle umwandeln: Audiovisuell kann man alte Textstücke wunderbar in Form von Infografiken, Slideshows oder auch Videos umarbeiten und sich damit zusätzlich neue Kanäle erschließen
  • Kürzere Content-Stücke zu größeren Formaten kombinieren: Das Zusammenführen unterschiedlicher Beiträge unter einem neuen Themenpunkt kann gewonnene Erkenntnisse wesentlich leichter für den User zugänglich machen
  • Vorhandenen Micro-Content nutzen, um Social-Media-Kanäle zu bespielen: Was im ersten Bullet genannt wurde, lässt sich natürlich auch umdrehen. Bereits erstellter Content kann ganz einfach entnommen und in (jeweils geeigneten) sozialen Netzwerken gestreut werden.

Die Art und Kennzeichnung des Contents sollte dabei immer beachtet werden. Spezifische Themen, etwa mit Bezug auf ein vergangenes Ereignis oder einen bestimmten zeitlichen Rahmen, sind nicht unbedingt für Recycling geeignet. Viel besser eignen sich dagegen klassische Zahlen, Daten und Fakten sowie veränderte Rahmenbedingungen, zum Beispiel bei neuen Gesetzen, Regelungen oder Entwicklungen. Hier kann man wesentlich leichter eine stetige Entwicklung oder auch eine radikale Veränderung aufarbeiten.

Der Weg ist das Ziel

Man merkt, es gibt einiges an Möglichkeiten, um seinen erstellten Content langfristig nutzen zu können. Neben dem hier genannten habe ich im Verlauf meiner Arbeit bei Maisberger aber auch einige mehr kennen- und für mich zu Nutzen gelernt. Denn Content Recycling geht Hand in Hand mit den Prinzipien, die gute PR-Arbeit auszeichnen, nämlich langfristig strategisch zu denken und zu kommunizieren. Das Ziel, das immer am Ende dieser Bemühungen steht, ist das Gleiche: Mehrwert zu schaffen, sowohl für uns als auch unsere Kunden!

 Du willst auch lernen, wie man das Potenzial seiner Texte voll ausschöpft! Dann schau doch einmal auf unserer Karriereseite vorbei und bewirb dich bei Maisberger. 

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PR Praktikum: Das gibt es zu beachten

Dass Praktika meist mehr sind als Kaffee Kochen und Ordner sortieren, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Doch Praktikum ist nicht gleich Praktikum: Die Unterschiede sind groß. Damit du in den nächsten Semesterferien die richtige Wahl triffst, geben wir dir ein paar Tipps.

Public Relations: Warum sich ein Praktikum lohnt

Vermutlich kannst du es nicht mehr hören, aber es stimmt: Gerade für Geistes- und Sozialwissenschaftler sind Praktika oft wegweisend für den Berufseinstieg. Besonders in Bereichen, die keinen geregelten Zugang haben, spielen sie eine große Rolle. PR ist so ein Berufsfeld.

Journalismus und PR stehen in Deutschland allen Interessierten offen. Das liegt in historischen Begebenheiten begründet: Schließlich war die öffentliche Kommunikation in Zeiten des regierenden Nationalsozialismus staatlich streng reglementiert, mit bekannten Folgen. Vor diesem Hintergrund fungiert der offene Berufszugang als bewusst etablierte Voraussetzung für Pressefreiheit und Meinungspluralismus.

Zur Folge hat dies, dass Tätigkeiten sowohl im Journalismus als auch in der PR einer geschützten Berufsbezeichnung und definierter Ausbildungsgänge entbehren – jeder, der Lust und Laune hat, kann sich Journalist oder Kommunikationsberater nennen. Und gerade deswegen sind Praktika in der PR so wichtig. Sie vermitteln Kompetenzen, mit denen du dich tatsächlich qualifizieren kannst. In Form deiner so gewonnenen Fachkenntnis profilierst du dich und legst deine Eignung für potenzielle Arbeitgeber nachvollziehbar dar.

All das bedeutet zugleich: Viele Wege führen in die PR. Quereinstiege sind daher ziemlich gängig. Zwar gibt es zunehmend mehr Studiengänge, die sich mehr oder minder anwendungsbezogen mit Kommunikation befassen. Jedoch vermitteln diese allein nicht die nötige Praxiserfahrung, um das entsprechende Know-How aufzubauen.

PR ist nämlich zu großen Teilen ein Handwerk, dass man sich zu weiten Teilen durch Übung aneignen muss. Durch Praktika während des Studiums sammelst du solche Erfahrung und schaffst dir eine fachliche Grundlage. Außerdem bekommst du ein Gefühl dafür, wie eine Branche tickt – und ob du dich damit identifizieren kannst.

Bei uns geht es zum Beispiel immer wieder darum,

  • dich in unbekannte Themenfelder einzuarbeiten,
  • dir komplexe Zusammenhänge zu erschließen
  • und komplizierte Sachverhalte verständlich aufzubereiten.

In einem Praktikum entdeckst du schnell, ob dir so ein Arbeiten liegt oder nicht.

Praktikum im Bereich PR: Agentur oder Unternehmen?

Wenn du nun also überlegst, ein Praktikum in der Kommunikation zu machen, stellt sich dir vermutlich erst einmal die Frage: Will ich in eine Agentur oder doch lieber die Unternehmensseite kennenlernen?

In beiden Fällen kannst du viel lernen, den Kommunikation ist immer spannend! Der grundlegende Unterschied:

  • In einem Unternehmen arbeitest du in der Regel mit gleichbleibenden Zielgruppen und Kernbotschaften.
  • In einer Agentur hingegen kommunizierst du für unterschiedliche Unternehmen und interagierst daher mit verschiedensten Zielgruppen zu einer Vielzahl an Themen.

Hier bei Maisberger zum Beispiel beraten wir Kunden aus den Bereichen Industrie, IT oder HR, also Human Resources. Über alle Themenfelder hinweg fällt außerdem der digitalen Kommunikation große Bedeutung zu. Als Praktikant bekommst du Einblick in diese Themenfelder und darfst (natürlich mit Betreuung) selbst Hand anlegen.

Praktikantin Lana

 

“An meinem Praktikum haben mir vor allem die abwechslungsreichen Aufgaben gefallen: Dadurch, dass man für verschiedene Kunden arbeitet, wird es nicht langweilig! Ob Social Media, Texten oder Reporting, ich durfte Vieles ausprobieren. Nun weiß ich, wie die Abläufe in einer PR-Agentur aussehen.” – Lana, ehemals Praktikantin im IT-Team

 

 

Ehemaliger Maisberger-Praktikant Florian

 

“Über PR hatte ich an der Uni schon viel gehört, die Berufspraxis habe ich aber erst hier bei Maisberger kennengelernt. In meinem dreimonatigen Praktikum konnte ich mich auf vielfältige Weise ausprobieren: Pitchen, Texten, Clippings dokumentieren – ich habe in einige der typischen Tätigkeiten eines PR-Beraters hineingeschnuppert. Danach habe ich direkt als Trainee weitergemacht!” – Florian, ehemals Praktikant im Industrieteam


Ehemaliger Maisberger-Praktikant Julian

 

“Frisch mit dem Studium fertig, wollte ich vor allem eines: Texten und Konzepte entwickeln! Da hat sich die PR angeboten. Maisberger hat sich dafür als exzellente Anlaufstelle erwiesen. Während meines Praktikums konnte ich schnell ins Tagesgeschäft einsteigen und in kurzer Zeit sehr viel lernen. Ich habe spannende Einblicke in die PR gewonnen – und danach als Trainee weitergemacht.” – Julian, ehemals Praktikant im IT-Team

 

 

Das eigenständige Arbeiten und die große Abwechslung mit Blick auf die Aufgaben sind das, was das Arbeiten in einer Agentur so spannend macht.

Die richtige Agentur finden

Jedes Praktikum steht und fällt jedoch mit dem Ausbildungsbetrieb. Die spannendste Branche wird langweilig, wenn du nur Aufgaben bekommst, die dich total unterfordern. Und wenn dir niemand erklärt, wie du vorgehen musst, lernst du auch beim Umgang mit interessanten Themen nur wenig. Deswegen gilt: Augen auf bei der Wahl deines Praktikumsbetriebs.

Erkundige dich am besten schon vorab, ob du einen Betreuer haben wirst, der dich anleitet und bei Fragen weiterhelfen kann. Vielleicht hast du beim Vorstellungstermin auch schon Gelegenheit, mit anderen Praktikanten zu sprechen – schließlich können die am besten erzählen, wie es tatsächlich ist.

Hier gibt’s Bewerbungstipps

Am besten wählst du natürlich einen Praktikumsbetrieb aus, von dem du dir vorstellen kannst, einmal selbst dort zu arbeiten. Wenn du im Praktikum überzeugen kannst, hast du dort nämlich schon den Fuß in der Tür – und bist so dem ersten Job schon einen Schritt näher.

Maren freut sich auf eure Fragen!

 

Ein Praktikum bei Maisberger wäre genau das Richtige für dich? Super, denn wir sind gerade auf der Suche – Maren freut, von euch zu hören! 

 

Du erreichst sie unter maren.pudimat@maisberger.com

Diversity-Management – Vielfalt als Unternehmensvorteil

Deutschland ist bunt! Nicht nur in der Gesellschaft spielt Diversity eine immer größere Rolle, sondern auch in der Unternehmensführung. Das Stichwort hier lautet Diversity-Management oder auch Vielfaltsmanagement genannt. Damit beschäftigt sich auch die PR und setzt vor allem in der internen Unternehmenskommunikation die Vielfalt in den Vordergrund.

Warum Vielfalt?

Diversity-Management – ein Teilbereich des Personalmanagements und vor allem Disziplin der HR-Abteilungen – setzt auf die Vielfalt der Mitarbeiter eines Unternehmens. Grundlegendes Ziel ist es, diese Vielfalt für den Unternehmenserfolg zu nutzen. Vor allem sollen aber auch die Mitarbeiter profitieren und sich im Unternehmen wohlfühlen.

Diversity umfasst unter anderem folgende Attribute:

Indem sich Unternehmen nach außen als besonders vielfältig darstellen, können sie sich auf dem umkämpften Bewerbermarkt einen Vorteil verschaffen und so auf sich aufmerksam machen. Der Außenauftritt von Unternehmen ist heute wichtiger denn je. In einer Welt, in der Vielfalt großgeschrieben und immer entscheidender wird, wirken starre Unternehmensstrukturen und Engstirnigkeit für junge, weltoffene Nachwuchskräfte nicht mehr attraktiv – im Gegenteil.

Doch inwieweit wird Diversity-Management in deutschen Unternehmen bereits umgesetzt?

Eine Studie aus dem Jahr 2016 zeigt, dass auf internationaler Ebene bereits 81 % der befragten Unternehmen geeignete Maßnahmen zur Unterstützung der Mitarbeitervielfalt umgesetzt haben. Derartige Maßnahmen sind zum Beispiel Diversity-Kriterien bei der Auswahl von BewerberInnen, Förderung von entsprechenden Mitarbeiternetzwerken oder geeignete Workshops. In Deutschland ist es allerdings nur ein Drittel. Die Maßnahme Nummer 1 hierzulande ist die Arbeitszeitflexibilisierung. 29 % setzen dies bereits um. Diversity-Abteilungen oder entsprechende Verantwortliche gibt es allerdings nur in 4 % der deutschen Unternehmen.

Unternehmen profitieren

Indem Unternehmen einen vielfältigeren Bewerberkreis ansprechen, besteht die Möglichkeit, dass sie auch mehr Talente erreichen, die sie sonst nicht angesprochen hätten. So können Unternehmen stetig wachsen und profitieren zudem auch finanziell. Unternehmen, die auf Vielfalt setzen, sind um 19 % profitabler.

„Mehr Vielfalt bietet Unternehmen nicht nur einen finanziellen Anreiz, sondern auch die Möglichkeit für ein vielfältiges Denken, Kreativität und den Zugang zu einem größeren Talentpool.“

Naomi Holdaway

Account Executive, Maisberger

Mangel an Frauen

In Deutschland ist ein klarer Mangel an Frauen in Führungsriegen zu beobachten. Deutschland liegt hierbei sogar deutlich zurück – der Anteil an Frauen in Führungspositionen beträgt nur 12,1 %. Die USA schneiden mit 24,8 % deutlich besser ab. Dieser Mangel an Frauen lässt sich besonders im MINT-Bereich beobachten. Bereits in der Schulzeit müssen Vorurteile gegenüber verschiedenen Berufsgruppen bekämpft werden. Es ist wichtig, auch Frauen für Berufe zu begeistern, die von männlichen Fachkräften dominiert werden, um so dort die Vielfalt zu steigern.

Vielfalt stärkt

In Hinblick auf den Bewerbermangel und zu Recruiting-Zwecken ist es also entscheidend, sich vom Markt abzuheben und attraktiv für junge Nachwuchskräfte zu werden. Entscheidende PR-Maßnahmen können hier ausschlaggebend sein, um die Vielfalt im Unternehmen zu steigern.

 Du möchtest lernen, wie man PR effektiv einsetzt? 

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