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Wir machen heute das letzte Mal die Chefetage nass und erklimmen mit Herrn Kvech den letzten Gipfel des Geschäftsführergebirges. Seit 25 Jahren ist er nun einer der prägenden Köpfe bei Maisberger. Hier verrät er uns nun, was Leuchttürme und Speerspitzen mit seiner Inspiration gemeinsam haben und wie man begeistert bleibt.

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  1. Herr Kvech, was bedeutet Maisberger für Sie? Was inspiriert Sie bei der täglichen Arbeit?

Maisberger ist für mich mein Leben. Wenn man eine Firma mit 28 Jahren gründet und 25 Jahre weiter führt, ist das ein Großteil meines Erwachsenenlebens. Dabei sind es unsere Kunden und Kollegen, die mich über all die Jahre bei der Arbeit stets fasziniert halten. Denn die Kunden, mit denen wir es zu tun haben, stehen ständig an der Speerspitze der Innovation. Wie kann man da nicht begeistert bleiben? Allein was wir hier in den Jahren meiner beruflichen Karriere hinweg erleben durften, ist beeindruckend: die ganze Entwicklung der EDV, des PCs, des Internets und der mobilen Kommunikation. Diese Revolution, die unser Alltagsleben heute prägt, die begleiten wir ja seit vielen Jahren intensiv mit. Wir arbeiten für die Unternehmen und Menschen, die das alles möglich machen – und das von der ersten Stunde weg. Unsere Kunden revolutionieren die Datenverarbeitung, die Art wie in Fabriken gearbeitet wird oder definieren Arbeitswelten neu. Das sind nicht nur Weltmarktführer, sondern Unternehmen, die wirklich die Welt verändern. Das hält mich einfach ungeheuer fasziniert! Als Angestellter in einem Unternehmen wird einem nur ein kleines Bausteinchen davon zu Teil – in der Agentur hingegen lernt man in einer kurzen Zeit enorm viel kennen und setzt sich zwangsläufig mit mehreren Dingen auseinander – und das macht mir nach wie vor jeden Tag Spaß.

  1. Welche positive Eigenschaft fehlt Ihnen und wie gleichen Sie das aus?

Das Positive, das mir fehlt, ist ein gesundes Misstrauen – Ich bin oftmals etwas zu vertrauensselig. In der Vergangenheit wurde das Vertrauen, das ich anderen entgegen gebracht habe deswegen leider auch schon ausgenutzt. Diese Eigenschaft hängt auch mit meinen beruflichen Vorleben zusammen – Ich habe erlebt, wie hierarchisch Unternehmen organisiert sein können, wie Prozesse auf Kontrolle ausgelegt sind und wie Leute eher klein gehalten als groß gemacht werden. Deswegen ist für mich genau das Umgekehrte der wesentliche Bestandteil unserer Arbeit: Vertrauen.

Wir haben bei Maisberger ein Vertrauen auf das Talent und das Engagement jedes Einzelnen. Wir haben nicht nur eine Vertrauensarbeitszeit sondern eine allgemeine Vertrauenskultur im Unternehmen. Das schafft ein Umfeld, das sehr positiv ist. Ich halte es für einen essenziellen Bestandteil, mit intelligenten, kreativen Menschen zu arbeiten, die auf ihre Leistung und ihre Kunden vertrauen. So dass jeder von sich aus sagt: ich finde den Kunden spannend und will ihm mit meiner Arbeit den größtmöglichen Erfolg und Return on Investment bringen – von sich aus, weil er begeistert ist.

  1. Was möchten Sie allen Trainees bei Maisberger mit auf den Weg geben?

Bewahrt euch eure Neugier und freut euch darüber, dass ihr es mit so vielen spannenden Themen zu tun bekommt und macht euch bewusst: Wir arbeiten mit vielen Unternehmen zusammen, die Weltmarktführer ihrer Branche sind. Dadurch können wir in einer gewissen Weise die Entwicklung, die in der Technologie und im Management stattfindet, mitprägen und auch den Wert dessen bestimmen. Neben Verteilerarbeit und Clippings geht das manchmal im Tagesbusiness unter – wir arbeiten hier an wirklich großen Themen.

Dazu müssen Sie sich nur einmal die Kunden ansehen, für die Sie arbeiten: Nehmen wir Universal Robots. Für Kunden wie Universal Robots heute zu arbeiten ist wie für Apple oder Microsoft in den 80er Jahren. Das sind Gamechanger, die das Spiel in ihren Branchen komplett verändern und damit ungeheuer erfolgreich sind. In der Summe haben wir es dadurch mit wahnsinnig vielen talentierten Leuten zu tun, die uns den Vertrauensvorschuss geben, ihre Kommunikationsarbeit von uns machen zu lassen und sich beraten lassen, wie sie besser kommunizieren können. Das ist ein ungeheurer Wert – wir reden da viel zu wenig darüber, was das eigentlich bedeutet, mit solchen Firmen arbeiten zu können. Und trotz der Arbeit mit hochkarätigen Kunden lassen wir unsere Trainees schnell frei schwimmen. Denn mein Wunsch ist es, Menschen nicht künstlich klein zu halten, sondern groß zu machen – die Mitarbeiter ohne künstliches Autoritätsgehabe und Herrschaftswissen zu fördern. Ich hoffe, dass wir damit ein Klima haben, das dem eines Entwicklungsteams bei unseren Kunden gleicht.

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