qooly

Mit Frau Faderl erklimmen wir nun die zweite Spitze des Geschäftsführergebirges. Der Akkord von Menschen, Werten und Bauchgefühl ist das, was Frau Faderl auch über ihre tägliche Arbeit hinaus inspiriert. Hier erklärt sie uns, was sie bei Maisberger gelernt hat und welche Fragen man sich selbst besser nicht stellen sollte.

1. Frau Faderl, was bedeutet Maisberger für Sie? Was inspiriert Sie bei der täglichen Arbeit?

 Maisberger ist für mich das Wichtigste im Leben – unmittelbar nach meiner Familie. Ich bin ja seit 17 Jahren mit dabei und habe sehr schnell gemerkt: Hier sind Leute, die ähnlich ticken wie ich. Leute, die ähnliche Wertvorstellungen, ähnliche Auffassungen von Arbeit und eine ähnliche Einstellung dazu haben, wie das Geschäft geführt wird und wie wir mit Kunden umgehen. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass ich mich hier sehr gut einbringen kann und dass ich mit Herrn Kvech und Herrn Pschera einen perfekten Match an Leuten gefunden habe, mit denen ich nicht nur sehr gut arbeiten kann, sondern mit denen ich wirklich das Gefühl habe, eine zweite Heimat gefunden zu haben – zumindest beruflich.

Interview BF 001

Die Hauptinspiration bei meiner täglichen Arbeit sind die Gespräche und der Austausch mit den Kollegen, den Mitarbeitern und die Herausforderungen, die uns immer wieder in Kundenprojekten begegnen. Aber es sind auch Diskussionen, die ich mit PR- und Marketingexperten außerhalb des Unternehmens führe, Bücher, die ich lese und Gespräche, die ich mit Freunden, meinem Mann und meinem Sohn führe. Hier entwickle ich neue Ideen, die wir hier bei Maisberger umsetzen können.

2.  Welche positive Eigenschaft fehlt Ihnen (neben der Ungeduld) und wie gleichen Sie das aus?

Ich habe natürlich jede Menge Schwächen, wie sie jeder Mensch hat. Im Großen und Ganzen bin ich da aber auch sehr mit mir im Reinen. Eigenschaften, die ich bei anderen positiv finde, muss ich mir nicht zwangsläufig aneignen, denn möglicherweise passen sie gar nicht zu mir. Ich sehe das für mich anders: Es ergibt keinen Sinn, sich allzu sehr auf seine Schwächen zu konzentrieren und ständig daran zu arbeiten, diese zu kompensieren. Sich auf seine Stärken zu konzentrieren und diese nach Möglichkeit auszubauen bringt viel positivere Erlebnisse und gibt Selbstvertrauen. Die Arbeit macht dann auch viel mehr Spaß, weil es positiv läuft und man eher in den Flow kommt. Wir sind hier ja zum Glück zu dritt in der Geschäftsleitung und wir wissen genau, wo die jeweiligen Stärken und Schwächen liegen. So können wir uns sehr gut ausgleichen und ergänzen uns wunderbar.

Interview BF 003

3. Was möchten Sie allen Trainees bei Maisberger mit auf den Weg geben?

Meine Empfehlung ist es, nicht immer auf die anderen zu schielen und zu vergleichen: Was kann der oder was macht der? Geht Euren eigenen Weg und verlasst Euch auch mal auf Euer Bauchgefühl. Überlegt einfach: Was kann ich wirklich gut? Wo liegen meine Stärken? Was ist mir wichtig im Leben? Wo sind Menschen, mit denen ich arbeiten möchte, die meine positiven Seiten schätzen und auch meine Schwächen akzeptieren? Es geht darum, wirklichen Mut zu haben, sich auf seine eigenen Ziele zu konzentrieren und diese mit Verstand und Gefühl umzusetzen.