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Newsletter: Diese vier Schritte müsst ihr beachten!

Wenn Praktikanten zu Chefredakteuren werden

Als Praktikant bei Maisberger warten eine Vielzahl an verschiedenen Aufgaben und Herausforderungen auf dich. Einige fallen regelmäßig an, andere eher nicht. Eine der wiederkehrenden Aufgaben, ist das Erstellen des Maisberger Journals. Das Maisberger Journal ist eine Art interner Newsletter, der monatlich erscheint und agenturübergreifende News zusammenfasst. Das spannende: Die Verantwortung für dieses Projekt liegt komplett bei euch als Praktikanten! Worauf es hierbei ankommt und wie man einen Newsletter erstellt, der nicht im Spam Ordner oder Papierkorb landet, verraten wir euch hier.

Der Maisberger Newsletter in vier Schritten

1. Zielgruppe definieren

Grundlegend beim Verfassen eigentlich jeden Textes, ist die Überlegung: „Wer ist meine Zielgruppe“? Auch beim Newsletter, ist dies eine der ersten Fragen, die ihr stellen solltet. In einem B2B Szenario, können z.B. Vertriebspartner eines Kunden die Zielgruppe eines Newsletters sein. Im Kontext des Maisberger Journals, sind natürlich unsere Kollegen die Zielgruppe deren Interesse es zu wecken gilt. Einen Newsletter ins Leben zu rufen, ohne eine klare Zielgruppe im Kopf zu haben, wird dazu führen, dass sich auch niemand angesprochen fühlt.

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(Quelle: https://giphy.com/gifs/chordoverstreet-chord-overstreet-l4JyQhyNdV3hoItu8)

2. Mehrwert bieten

Natürlich sorgt allein das definieren einer Zielgruppe nicht dafür, dass eben jene den Newsletter auch liest. Menschen neigen zu Faulheit und werden einen Newsletter nur lesen, wenn sie sich einen gewissen Mehrwert davon versprechen. Es ist wie mit diesem Text. Du würdest diesen Text nicht lesen, wenn du dir nicht etwas davon versprechen würdest. Der Mehrwert den ein Newsletter liefert, besteht eigentlich immer aus Informationen. Das entscheidende ist, dass diese Informationen so relevant sein müssen, dass der Leser einen Mehrwert in ihnen sieht. Womit wir wieder bei der Zielgruppe angekommen wären. Erst wenn wir die Zielgruppe definiert haben, können wir entscheiden, welche Informationen für diese relevant sein könnten.

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Um mit dem Maisberger Journal einen Mehrwert zu schaffen, haben wir uns unsere Zielgruppe, also unsere Kollegen und deren Erwartungen genau angeschaut. Da wir bei Maisberger in verschiedenen Teams arbeiten, wünschen sich viele Kollegen, auch über News aus den anderen Teams informiert zu werden. Da dies im Eifer des Alltags hin und wieder schwierig sein kann, enthält unser Newsletter u.a. folgende Rubriken:

  • Neues aus den Teams: Wie der Name schon sagt, können sich die Kolleginnen und Kollegen hier über News aus den Teams informieren. Wichtig hierbei: Der Fokus sollte auf relevanten News liegen, die teamübergreifend einen Mehrwert bieten.
  • Neu bei Maisberger: Hier stellen wir unsere Neuzugänge in einem kurzen Interview vor. Neben spannenden Antworten liefern diese auch erste Gesprächsaufhänger, die bei einer Kaffeepause mit den neuen Kolleginnen und Kollegen dann vertieft werden können.
  • Von Maisbergern für Maisberger: Hier veröffentlichen wir unter anderem Rezepte für verschiedene Gerichte, Kuchen, Plätzchen etc., die Kollegen/innen mitgebracht haben und die bei den anderen auf besonders große Begeisterung gestoßen sind. Hier gilt es natürlich schnell zu sein, um sich von der/dem jeweiligen Sternekoch/Köchin die Exklusivrechte am Rezept zu sichern.

3. Inhalt: In der Kürze liegt die Würze

Besonders Ansprechpartner im B2B Bereich sind oftmals sehr beschäftigt und wissen es zu schätzen, wenn relevante Inhalte schnell ersichtlich sind, ohne dass man sich durch endlose Absätze kämpfen muss.  Für das Maisberger Journal bedeutet das: Lieber mal ein Format für den nächsten Monat aufsparen, als alles auf Teufel komm raus noch in der aktuellen Ausgabe unterzubringen. Texte in Romanlänge sind hier nicht erwünscht.

4. Planung

Wie bei so vielem ist das A und O einer Newsletter-Kampagne die Planung.  Wir haben das Wort „Kampagne“ bewusst gewählt, da es wichtig ist, dass der Newsletter in regelmäßiger Frequenz versendet wird. Auch hier gilt: Weniger ist manchmal mehr. Die Relevanz der Informationen sollte über allem stehen. Wenn das also bedeutet, dass der Newsletter nur ein Mal pro Monat erscheint, then that’s the way to go. Um eine regelmäßige Erscheinungsweise zu gewährleisten, hilft z.B. ein Redaktionsplan. Hier werden sämtliche Ausgaben eines Jahres inklusive etwaiger Deadlines und Erscheinungsdaten aufgeführt. Das spart euch im Nachhinein Arbeit und erleichtert euch die Planung von Interviews und anderen Formaten, bei denen ihr auf die Kooperation von anderen angewiesen seid.

Fazit

Newsletter: Nicht so verstaubt wie ihr Image  

Begeisterung löst das Wort „Newsletter“ am Anfang wohl bei den wenigsten aus. Das war bei mir nicht anders. Was mich überrascht hat: Je nach Kontext und Art der Umsetzung, kann das Erstellen eines Newsletters einen echten Mehrwert bringen. Das Verfassen von Texten, die genau das tun, gehört zum kleinen Einmaleins des Schreibens und damit zur Grundausbildung eines jeden PR-Einsteigers. Das Maisberger Journal stellt für Praktikanten die perfekte Herausforderung dar, um das eigene PR Wissen zu erweitern und sich gleichzeitig kreativ zu entfalten.