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Studentenfutter & Krümelmonster: Snacks am Arbeitsplatz?

Bei uns werden unsere Köpfe nicht nur fleißig mit Koffein auf Trab gehalten. Wie überall sind kleine Gaumenfreuden zwischendrin an jedem Tisch gern gesehen. Das benötigt der Mensch auch, denn schließlich verbraucht Denken sehr viel Energie. Und wir in der PR benutzen unser Köpfchen jede Sekunde. Mit welchen Leckereien wir unsere Gehirnzellen zum Rauchen und zu Höchstleistungen bringen? Die Snack-Palette ist breit, bunt und sehr lecker!

So manchem Lebensmittel sagt man nach, besondere Wirkungen zu haben. So sind Nüsse gut fürs Gehirn und besonders beliebt als „Studentenfutter“, Schokolade macht glücklich und Obst ist gesund – wir bei Maisberger lieben alles. Damit der Blutzuckerspiegel bis zum Mittagessen oder bis zum Feierabend nicht absackt, findet sich hier und da in unserem Großraumbüro ein kleiner Snack, der gerne geteilt wird.

Was dabei zu beachten ist?

Klar, es tut gut unsere Kaumuskeln ab und zu vor den Bildschirmen zu trainieren. Ganz im Zeichen von New Work können wir hier selbst entscheiden, ob wir für einen effizienten Arbeitsalltag eine kleine Zwischenmahlzeit brauchen. Dennoch versteht sich natürlich von selbst, dass wir hier nicht mit vollgestopften Backen sitzen, sondern unsere klingelnden Telefone stets beantworten können. Dafür genießen wir dann unsere Mittagspause gemeinsam in der Küche oder im Freien. Was wir dennoch gerne ab und zu verzehren? Lest selbst!

Gesund und munter!

Obst und Gemüse findet sich für einen Vitamin-Kick zwischendurch auf fast jedem Tisch – im Originalzustand oder auch als Smoothie. Ob Melonen, Birnen, Äpfel, Karotten oder Gurken – der Vielfalt sind hier keine Grenzen gesetzt. Ein mittlerweile allseits bekanntes morgendliches Frühstücksritual hat unser Kollege Johannes: Er schwört auf eine Banane, zwei Birnen und Grapefruitsaft für den ultimativen Kreativitätsschub. So kann der Tag kommen!

Soulfood: Schokolade & Kekse

Ein Müdigkeits-Tief oder auch ein Durchhänger in Sachen Kreativität sind normal. Besonders beliebt ist hier der Griff zur Schokolade und anderem Süßkram. Der Zucker gibt uns neue Energie und gute Laune – da ist auch das leere Blatt, das einem eben noch Kopfschmerzen bereitet hat, gleich mit neuen Ideen beschrieben. Ob M&Ms, Milka, oder Kekse: Süßes zwischendurch muss sein!

Gut zu wissen: Das Tresen-Bermuda-Dreieck

Unser Empfang ist bei uns im Büro zentrale Anlaufstelle und immer für kleine Überraschungen gut. Inzwischen ist es auch ein offenes Geheimnis, dass Schokoladen-Sehnsüchte hier oft ihre Erlösung finden – wer genau guckt, wird bestimmt fündig! Auch Maisberger-Kollegen stellen hier ab und an süße Köstlichkeiten auf den Tresen. Das Motto hier lautet: First come, first serve! Und meistens dauert es nicht allzu lange, bis davon nichts mehr zu sehen ist und die Schokolade einfach im „Tresen-Bermuda-Dreieck“ verschollen ist.

Habt Ihr Lust, mit uns gemeinsam zu snacken? Dann bewerbt Euch bei uns!  Wir freuen uns über Bewerbungen für unsere offenen Trainee und Praktikanten Stellen. 

Hier geht es zu unseren Jobanzeigen!

Mobile Arbeitsplätze – neuer Tag, neuer Schreibtisch!

Morgens im Büro gehen Mitarbeiter normalerweise schnurstracks auf ihren Schreibtisch zu, auf dem bereits Kalender, die perfekte Stiftauswahl oder andere mögliche persönliche Gegenstände warten. Nicht so bei uns! In unserem Großraumbüro hat keiner einen festen Sitzplatz, sondern wir arbeiten getreu dem Motto „Mobile Arbeitsplätze“. Klingt bizarr? Ist es gar nicht.

Großraumbüro ahoi!

Dass sich die Arbeitswelt wandelt, ist überall und in jede Branche durchgedrungen. Das Stichwort New Work fasst diese Entwicklung gut zusammen und neue Bürokonzepte sowie innovative Arbeitsformen liegen voll im Trend. Darunter fallen Arbeitsformen wie beispielsweise das Homeoffice, Hunde am Arbeitsplatz (hier lernt ihr unseren Feelgood Manager Sydney kennen), flexible Arbeitszeiten oder Arbeitsplätze. Auch Maisberger ist bereits vor einigen Jahren auf den „New Work“-Zug aufgesprungen und führte „Mobile Arbeitsplätze“ ein. Das bedeutet, wir haben keinen festen Schreibtisch mehr, sondern suchen uns jeden Tag aufs Neue einen freien Platz im Großraumbüro.

Vorteil: Eisbrecher Arbeitsplatz

Am Anfang meiner Zeit bei Maisberger war das natürlich eine Umstellung. Doch die Vorzüge dieser Nicht-Sitzordnung haben es in sich. So lernen Neulinge schnell auch teamübergreifend alle Kollegen kennen und es erleichtert außerdem es einen einfacheren Wissenstransfer und Austausch. Zugegebenermaßen sitzen die jeweiligen Teams in der Praxis, weil es praktisch ist, doch oft beieinander. Dennoch gilt: Alles kann, nichts muss. Für einen Perspektivenwechsel und kreative Kaffeepausenpartner lohnt es sich allemal, agil zu bleiben und Schreibtisch-Hopping zu betreiben – New Work sei Dank.

Tipps für ein mobiles Miteinander

Wir bei Maisberger holen jeden Morgen unsere rote Kiste, in der wir all unsere Habseligkeiten verstauen, und lassen uns nach Belieben an einem Platz nieder. Natürlich sieht man schnell, wer seinen Lieblingsplatz gefunden hat und sich öfter in denselben Ecken tummelt. Und doch herrscht bei uns eine rege Rotation, was die Sitzordnung betrifft. Am Ende des Arbeitstags werden die roten Kisten wieder aufgeräumt, um den Kollegen für den nächsten Tag ein “Clean Desk” zu hinterlassen.

Um diesen schreibtischtechnisch eine Freude zu machen, haben wir noch einige Tipps für den Arbeitsalltag für euch:

  1. Ein gesunder Geist arbeitet an einem aufgeräumten Platz: Am besten ihr hinterlasst euren Kollegen ein „Clean Desk“. Außer natürlich es handelt sich um Schokolade.

2. Inseldenken adé! Nutzt die Mobilität und lernt eure Sitznachbarn in Kaffee- und Kreativpausen kennen.

3. Das Hygienespray beißt nicht und eure Kollegen werden es euch danken. Ihr selbst euch übrigens auch.

4. First come, first serve: Kollegen, die mal eben an der Kaffeemaschine sind, können natürlich nicht mehr von ihrem Platz vertrieben werden – aber das versteht sich eigentlich von selbst.

Fazit

In Großraumbüros finden sich unterschiedliche Typen: Die einen sind richtige Nomaden und ziehen von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz. Die anderen sind eher Gewohnheitstiere. Wer “seinen” Lieblingsplatz allerdings nicht loslassen kann, der sollte früh aufstehen. Ob sich das lohnt, wage ich allerdings zu bezweifeln, denn schließlich sind unterschiedliche Gesichter um einen herum auch immer wieder eine schöne Abwechslung. Und außerdem: So ein bisschen Veränderung jeden Tag, sei es auch nur zwei Meter weiter am nächsten Tisch zu sitzen, sorgt für frischen Wind.

 

Habt ihr auch schon Erfahrungen mit „Mobilen Arbeitsplätzen“ gemacht? Wie stellt ihr euch euren Arbeitsplatz vor? Schreibt uns eure Fragen und Ideen in die Kommentare – wir freuen uns auf eine spannende Diskussion!

Klein anfangen, groß rauskommen: Trainee bei Maisberger

Ein Praktikum ermöglicht uns, vor, während oder nach der Studienzeit in verschiedene Branchen und Bereiche hineinzuschnuppern. Ein Traineeship allerdings ist mehr, als eine reine Orientierungshilfe: Es ist der erste Schritt für eine Laufbahn in der PR und dauert im Schnitt zwischen 12 und 24 Monaten. Hier bei Maisberger dürfen wir Trainees uns 12 Monate lang darin üben, unsere zukünftige Beraterpersönlichkeit zu finden. Und das bedeutet, Verantwortung zu übernehmen sowie eigene Ideen einzubringen, sodass sich jeder individuell zum Berater hin entwickeln kann.

It’s a match!

Schon bei der Bewerbung drehen sich die Gedanken oft um die gleichen Fragen: Wie gestaltet sich das Traineeship genau? Was kommt nach meiner Zeit als Trainee im Regelfall auf mich zu? Das hängt natürlich stark von der Agentur ab, bei der ihr euch bewerbt. Es empfiehlt sich, bereits während eurer Bewerbung abzuklären, wie die groben Rahmenbedingungen aussehen. Auch Marina Illy hat bei der Wahl der Agentur genau darauf geachtet, dass die Harmonie zwischen beiden Parteien stimmt:

Der erste direkte Kontakt mit Maisberger war ein Telefoninterview und ich war etwas nervös – doch das legte sich schnell, da viel gelacht wurde und alle sehr sympathisch waren. Dieser Eindruck bestätigte sich auch am Probearbeitstag: Die Mitarbeiter waren mir gegenüber sehr offen und aufgeschlossen. Das hat meine Entscheidung stark beeinflusst.

Marina Illy

Trainee, IT-Team

Erfahrungen sammeln – Step by Step

Bei Maisberger lautet die Devise für das einjährige Traineeship: Learning by doing. Vielen von uns fehlt zu Beginn die Routine im Tagesgeschäft oder auch einfach nur die Selbstsicherheit, den Aufgaben gewachsen zu sein. Um uns darin zu unterstützen, einen Überblick über die Themenvielfalt der PR zu bekommen und Schritt für Schritt Know-how aufzubauen, trifft sich der Maisberger-Traineejahrgang alle zwei Wochen zu einem Traineefrühstück. Bei diesem geben „alte, erfahrene Hasen“ eine Stunde lang ihre Insights und Erfahrungen rund um Lead Generation, Projektmangament, Employer Branding, Krisen-PR oder Corporate Publishing weiter. Und keine Sorge, wie es sich bei einem Frühstück gehört, ist für Gaumenfreuden, wie Croissant und Brez‘n gesorgt. Im Arbeitsalltag sind wir als Trainees von Anfang an aktiv in Kundenprojekte involviert und übernehmen eigenständig Aufgaben, Projekte und vor allem: Verantwortung. Nicht nur Kommunikation wird hier ganzheitlich gelebt, sondern auch die Ausbildung des Nachwuchs.

Hilfsbereitschaft wird im Team groß geschrieben – was mir am Anfang viel Sicherheit gegeben hat. Als Trainee bekommen wir die Chance, viele Aufgaben selbstständig umzusetzen und nicht nur vorgefertigte Vorlagen abzutippen. Wir sind hier ein fester Bestandteil des Teams!

Michael Czajka

Praktikant im IT-Team

Entscheidet ihr euch also für ein Traineeship, lernt ihr ganzheitliche Kommunikation, Text- und Selbstsicherheit im Arbeitsalltag von der Pieke auf. Trotzdem habt ihr immer erfahrene Kommunikationsexperten an eurer Seite, die euch über die Schulter blicken – und die sich tierisch freuen, wenn ihr eure ersten eigenen Schritte als Berater macht. Danach liegt es an euch, die Karriereleiter Stück für Stück nach oben zu klettern – von Maisberger Seite sind euch hier keine Grenzen gesetzt!

Johannes Lossack, Account Manager, lässt seine Anfangszeit bei Maisberger noch einmal Revue passieren und gibt noch einen wichtigen Tipp:

Im Mai 2016 begann mein Praktikum bei Maisberger. Damals wusste ich vieles noch nicht: Etwa, wie man zunächst vermeintlich trockene B2B-Themen kanalübergreifend, anschaulich und zielgruppengerecht kommuniziert. Oder, dass aus meinem auf drei Monate angelegtem Praktikum schon nach etwa vier Wochen eine Traineestelle werden würde. Und aus der dann wiederum etwas später eine Beraterstelle. Heute bin ich, was beide Punkte anbelangt, ein wenig schlauer. Das verdanke ich nicht zuletzt auch dem hohen Maß an Eigenverantwortung, das mir bei Maisberger von Tag Eins an übertragen wurde. Mein Tipp an Praktikanten und Trainees: Nutzt diese Freiheit auch aus!

Johannes Lossack

Account Manager

Interessiert ihr euch für ein Traineeship und habt noch Fragen? Schreibt sie uns! Wir beantworten sie gerne in den Kommentaren.

Theologie, Politikwissenschaft und ein gemeinsamer Nenner: Die Leidenschaft an strategischer Kommunikation

#Writeyourway! Unsere Blogserie geht in eine neue Runde: Und um es gleichmal vorweg zu nehmen: Anja, Account Director im HC2-Team, wollte eigentlich Tierärztin werden und Holger, Senior Account Manager im Industrie-Team, Pfarrer. Und solch‘ vielfältige Charaktere arbeiten alle unter einem Dach? Ja klar, lest selbst!

Die #WriteYourWay-Kampagne gab bereits Einblicke in unser buntes Potpourri der verschiedenen beruflichen Lebenswege: über Biologie und dem Lektorat, Amerikanistik und Journalismus, hin zu European Studies und Lehramtsstudien. Doch wie kommt es dazu, dass sich diese unterschiedlichen Wege alle in der PR kreuzen und wie passen Theologie und Politikwissenschaften noch dazu?

Horizonterweiterung Studium: Wichtig ist, was du daraus machst!

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, sich für ein Studium zu entscheiden. Holger entschied sich vor allem aus fachlichem Interesse für sein Theologiestudium: „Mich hat das Fach Evangelische Theologie mit all seinen Hintergründen und seiner Komplexität dabei interessiert – das hat mir einfach Freude bereitet.”

Bei Anja lief es ähnlich ab, als sie ihre akademischen Weichen stellte und in Jena, Paris und München studierte. Nachdem sie ihren Berufswunsch aus Kindergartentagen, Tierärztin zu werden, an den Nagel gehängt hatte, entschied auch sie sich für Studienfächer, an denen sie Spaß hatte. Anja erklärt: „Zu Schulzeiten hat mich Veterinärmedizin ungemein gereizt, aber aufgrund meiner unfassbar schlechten Leistungen in allen naturwissenschaftlichen Fächern schienen mir die Aussichten, das Studium jemals erfolgreich abzuschließen, sehr gering. Von daher habe ich dann eben studiert, was mir immer schon Spaß bereitet hat: Politikwissenschaften, Germanistik sowie Neuere und Neueste Geschichte.“ Schmunzelnd fügt sie hinzu: „Aber wer weiß, ein Seniorenstudium in Tiermedizin ist noch nicht ausgeschlossen!“

Auf den ersten Blick mag der Eindruck entstehen, dass die beiden Studiengänge nicht wirklich Gemeinsamkeiten mit der PR haben. Bei genauerem Hinsehen  wird jedoch schnell deutlich, dass beinahe jedes Studium einen Mehrwert für die PR bietet. „Sachlich hat mein Studium der Theologie vielleicht nicht so viel mit der PR gemeinsam, aber strukturell ist es schon sehr ähnlich. In der Theologie lassen sich Zusammenhänge oft nicht auf den ersten Blick erschließen – genau wie hier! Wenn ich an unsere Industrie-Themen denke, ist das genauso.“, erklärt Holger. Und auch bei Anja lieferten ihre Fächer eine gute Übung, ihre Gedanken klar zu strukturieren und die Botschaft am Ende des Tages richtig rüber zu bringen.

Praxis macht den Meister

Während ihres Studiums absolvierte Anja Praktika in der Pressestelle des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, in der Nachrichtenredaktion von Hit-Radio Antenne Niedersachsen und beim Goethe-Institut in Helsinki. „Bei mir war das irgendwie ein Selbstläufer. Während meiner Praktika habe ich gemerkt, dass es mir großen Spaß macht, Menschen durch gute Kommunikation für Themen oder Produkte zu begeistern. Zudem habe ich Freude an der Zusammenarbeit mit Menschen“, erklärt Anja ihren Weg in die PR.

Auch bei Holger waren es die ersten Arbeitserfahrungen, die seinen Spaß an der PR-Arbeit geprägt haben. Er erinnert sich an den Moment, an dem er das Schreiben nicht mehr hergeben wollte: „Wir mussten nach dem Studium ein Vikariat (ähnlich wie das Referendariat bei Lehrern) absolvieren. Da merkte ich bereits, dass mir die publizistischen Aufgaben am meisten Spaß machen. Vor allem wenn es darum geht, komplizierte Sachverhalte so zu erklären, dass sie jeder versteht. Aber ich wusste: wenn ich Pfarrer werde, fällt die Publizistik hinten runter – und das wollte ich nicht. Deswegen habe ich mich über Praktika bei verschiedenen Zeitungen bis in die PR gearbeitet.“

Übung und sich in der Praxis auszuprobieren sind zwei wichtige Punkte, um das wichtigste PR-Handwerkszeug, die „Schreibe“, auszubauen und darin Fuß zu fassen. Aber: Kann das jeder? Und welche Fähigkeiten sollten PR-Aspiranten unbedingt mitbringen?

Neugier, Spaß und Kreativität

Wie an den Lebenswegen von Anja und Holger gut zu erkennen ist, ist das Studium für die Karriere in der PR nicht unbedingt ausschlaggebend. Was allerdings unverzichtbar ist, und da sind sich die beiden einig, ist Freude am Umgang mit Menschen.
„Eine gewisse extrovertierte Ader ist nicht verkehrt“, findet Anja, „wir müssen schließlich auf den Kunden zugehen, für ihn mitdenken und auch proaktiv neue Ideen entwickeln, um ihn positiv zu überraschen. Als Berater sollten wir idealerweise immer mindestens einen Schritt voraus denken, um optimalen Mehrwert für unsere Kunden zu bieten.“

Doch es kommt nicht allein auf Social Skills an, sondern auch auf die Motivation und ein gewisses Durchhaltevermögen. „Ein bisschen Gefühl für die richtigen Worte sollte man mitbringen – und auch das kann man in der Praxis ausbauen, üben und verbessern“, rät Holger. Nach all den Geschichten, die ich von unseren Maisbergern höre, bleibt doch hier und da die Frage offen: Ist der Alltag denn auch so, wie ihr euch das vorgestellt habt?

Vorstellung vs. Reality

Die Agenturlandschaft ist riesig und  Arbeitsabläufe sowie der Arbeitsalltag unterscheiden sich häufig. Deswegen gilt: Augen auf bei der Agenturwahl! „Wir arbeiten mit IT-, Industrie und HR-Themen – das ist nicht unbedingt glamourös. Wer das sucht, ist vielleicht besser im B2C-Sektor aufgehoben“, erklärt Anja und fügt hinzu: „Zwar haben wir hier keinen Tischkicker, dafür ist bei uns die Stimmung super und äußerst kollegial. Von Zickenkrieg keine Spur!“ Da kann ich Anja nur recht geben – und hey, wir haben einen Pool vor der Agenturtür!

„Bis zu meinem Einstieg in die PR habe ich mir nie so wirklich Gedanken über den Beruf als PR‘ler gemacht und deswegen hatte ich auch null Vorstellungen über den Beruf. Allerdings bin ich mir auch nicht sicher, ob es unbedingt eine genaue Vorstellung geben kann – denn unser Berufsalltag ist wirklich vielfältig!“, meint Holger lächelnd.

Die Frage, was und ob man sich bereits etwas unter seinem Beruf vorstellen kann, verfolgte mich noch ein Weilchen an diesem Abend. Denn eines ist sicher: Der Agenturalltag ist immer wieder anders und überraschend erfrischend – so einfach und gewiss sagen, was alles passiert, kann man in der PR bestimmt nicht. Mein kleiner Tipp: Einfach mal reinschnuppern!

Und dir, Anja, drücke ich natürlich alle Daumen für deine nächste Station als Tiermedizinerin!

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Der Spaß an Kommunikation ist das Wichtigste. Fachfremd zu sein, kann sich für Berufseinsteiger als Vorteil erweisen: All die verschiedenen Hintergründe bilden den Nährboden für unsere Agenturarbeit und ermöglichen es, ganz unterschiedliche Blickwinkel einzunehmen. Das Motto dabei: Think out of the box!

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Studiert, was euch Freude bereitet und was euch interessiert! Wer damit liebäugelt, in den B2B-Bereich und in die PR zu gehen, der sollte nicht vergessen: Ein bisschen Durchhaltevermögen gehört natürlich schon dazu, wenn man sich an komplexe Themen heranwagt. Nur nicht gleich die Flinte ins Korn werfen!

Was stellt ihr euch unter dem Berufsbild PR & Kommunikation vor? Ich freue mich auf eure Kommentare und auf einen regen Austausch!

Herausforderung vs. Stirnrunzeln: Komplexe Themen in der PR

Lifestyle-, Tourismus-, Consumer-PR oder doch lieber B2B-Kommunikation? Die Liste mit den Möglichkeiten, mit welchen Inhalten man sich in der PR beschäftigen will, ist lang und die Entscheidung durchaus nicht unerheblich für den Berufseinstieg. Oft schrecken Absolventen jedoch vor technischen oder industriellen Themen zurück, weil der Kontakt dazu im Studium oder auch privat nicht gegeben war. Die Befürchtungen, dem Umgang mit Fachbegriffen aus verschiedenen Bereichen der Industrie und IT nicht gewachsen zu sein, sind oftmals stärker, als der Drang sich zu bewerben – auch wenn die Rahmenbedingungen des Arbeitsplatzes stimmen. Aber: Spezifisches Know-How aufzubauen ist kein Hexenwerk und sollte auch kein Grund sein, um Agenturen mit komplexen Themenbereichen einen Bogen zu machen. Im Gegenteil, jeder Tag ist aufs Neue spannend!

Komplex muss nicht gleich kompliziert sein

Hier bei Maisberger arbeiten die Teams hauptsächlich für innovative Unternehmen aus der IT, Telekommunikation, Industrie und Dienstleistung mit B2B-Themen. Das war für mich auch einer der Hauptgründe, warum ich unbedingt bei Maisberger anfangen wollte. Neues lernen, herausgefordert werden und spannende Inhalte verstehen, die mir nicht in meinem Alltag begegnen. Trotzdem musste ich als Neuling schlucken, als die ersten Tage neben all den organisatorischen Dingen auch eine Lawine an neuen Informationen rund um Teams, Kunden und Branchen auf mich zukam. Denn mit Themen wie etwa dem Supply Chain Management oder mit der Industrie 4.0 hatte ich mich bis dato noch nie beschäftigt. Auch meine Freunde sahen mich mit Fragezeichen in den Augen an: „Du kennst dich doch damit gar nicht aus. Funktioniert das denn?!“

Aber mein Ehrgeiz war geweckt – und ist es immer noch. Knapp zwei Monate bin ich erst hier und ich lerne jeden Tag mehr über die für mich relevanten Branchen und Techniken. Auch wenn der Ablauf in einer Agentur oft als hektisch bezeichnet werden mag, bekomme ich von meinen Kollegen die Zeit, die ich brauche, um mich in die vielschichtigen Themenfelder einzuarbeiten. Komplexe Themen zu verstehen und mit ihnen selbstverständlich umzugehen bedeutet, kontinuierlich die Augen offen zu halten, Disziplin und Arbeit, die am Ende mit Wissen belohnt wird.

Tipps zum Umgang mit neuen Themenfeldern

Manche mögen die Stirn runzeln und der Komplexität von so manchen Bereichen skeptisch oder gar ängstlich entgegensehen. Aber: Das ist für jeden schwer am Anfang, man darf sich nur nicht abschrecken lassen. Und falls es doch mal komplexer und unübersichtlicher wird als gedacht, haben meine Kollegen vom  Maisberger-Team ein paar Tipps parat, damit ihr auch am Anfang des Trainee-Programms einen kühlen Kopf bewahren könnt.

1. Mutig sein

Traut euch, eure Kollegen anzusprechen. Jeder hat schließlich mal angefangen.

„Fragen, fragen, fragen! Am besten versucht man, sich zuerst selbst ein Bild zu machen und gleicht dann das eigene Verständnis mit dem der erfahrenen Kollegen ab. Dann bleiben die Zusammenhänge besser im Gedächtnis. Außerdem wissen sie auch, wo und wie man am besten an weiterführende Informationen kommt, die für das Verstehen von komplexen Themen relevant sein können.“

Alexander Jatscha, Account Manager bei Maisberger

 

2. Fachliteratur zu nutzen wissen

Agenturen haben Branchenmagazine ausliegen. Leiht sie euch aus, abonniert sie online oder durchforstet sie regelmäßig in einer kreativen Pause. Wer weiß, was euch entgegen springt.

„Beim Einstieg in eine Agentur hilft es, durch die Fachzeitschriften zu den jeweiligen Kundenbranchen zu blättern und deren Newsletter online zu abonnieren. Das verschafft einen guten Überblick und liefert neue Entwicklungen ganz einfach ins Postfach.“

Vera Berger, Senior Account Manager bei Maisberger

 

3. Spaß an der Herausforderung

Der Spaß an der Arbeit, ein bisschen Durchhaltevermögen und Neugier gehören natürlich zu den Grundvoraussetzungen. Am Ende zahlt es sich aber aus!

Ich denke, dass es ja besonders die Komplexität der Themen ist, die jeden hier bei Maisberger täglich reizt. ‚Lesen – Hinterfragen – Mitdenken‘ lautet da die Devise. Als Trainee habe ich die Erfahrung gemacht, dass man so schnell zu einem Experten in seinem Bereich werden kann. Und sollte etwas doch einmal unklar sein, stehen einem die Kollegen immer mit Rat und Tat zur Verfügung.“

Maike Schwickert, Trainee bei Maisberger

 

Geduld ist die Mutter der Porzellankiste

Beim Start ins Arbeitsleben möchte ein jeder natürlich sofort loslegen. Da stört es natürlich, wenn der Tatendrang gebremst wird, weil man sich mit branchenspezifischen Themen nicht auskennt. Dennoch gilt: Gut Ding will Weile haben. Komplex ist am Anfang nicht einfach, aber wer von Natur aus neugierig ist, der wird nicht umherkommen, seine Nase ständig in neue Erkenntnisse zu stecken.

Ich persönlich kann Wissbegierigen nur empfehlen: Rein in die PR und in den „Themendschungel“!

Welche Themen wünscht ihr euch für euren Job?