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Was ist eigentlich ein Trainee?

Trai-nee [trɛɪ̯ˈniː], der – laut Duden ist ein Trainee „jemand (besonders Hochschulabsolvent[in]), der innerhalb eines Unternehmens eine praktische Ausbildung in allen Abteilungen erhält und dadurch für seine spätere Tätigkeit vorbereitet wird“. Der Begriff kommt aus dem englischen „to train“ = „trainieren.“ Ein Traineeship ist also eine interne Ausbildung. Aber was genau machen Trainees bei Maisberger? Am besten weiß das jemand, der sein Traineeship erst vor kurzem beendet hat: Julian ist seit Juli 2019 Junior Account Manager im IT Team bei Maisberger. Wir haben nachgefragt: Welche Aufgaben hat man als Trainee und was hat sich nach dem Traineeship verändert?

Erste Frage: Was ist eigentlich ein Trainee?

Als Trainee befindet man sich in einer Art Ausbildung nach der Ausbildung. Über ein Jahr hinweg wird man zum PR-Berater bzw. Account Manager ausgebildet und lernt alle wichtigen Aufgaben kennen. Zudem haben Trainees interne Aufgaben. Hier bei Maisberger ist das u.a. der Trainee-Blog.

 

Was genau macht ein PR-Berater?

Im Grunde machen wir Pressearbeit für unsere Kunden. Wir platzieren sie in den Medien und steigern so ihre mediale Präsenz. Dafür müssen wir u.a. mit Journalisten kommunizieren, Pressemitteilungen verfassen und PR-Maßnahmen planen, organisieren und durchführen. Kurz zusammengefasst: PR-Berater sind Vermittler zwischen ihren Kunden, deren Zielgruppe und Journalisten.

 

Welche Aufgaben hattest du während deines Traineeships?

Die Aufgaben sind immer ein wenig kundenabhängig. Bei mir waren das viele Presse-Events. Dazu gehören das Organisieren von Locations und Catering, Journalisten einladen, die Reisebuchung, sich mit Sprechern und Journalisten abstimmen und verschiedenste Dokumente erstellen. Und dann die Betreuung vor Ort, wo ich zum Beispiel Interviews hosten durfte, sowie das Reporting danach.

 

Hattest du eine Lieblingsaufgabe?

Events organisieren fand ich immer sehr spannend – vor allem von der Pike auf. Ich schreibe auch gerne Fachartikel, weil man sich dabei immer wieder mit neuen und interessanten Themen auseinandersetzen kann.

 

Hattest du vorher schon etwas mit IT-Themen zu tun?

Nein, nie – weder beruflich noch privat. Aber ich habe mich schnell an die Themen gewöhnt und mit der Zeit großes Interesse daran entwickelt.

 

Was hat sich für dich verändert, seitdem du kein Trainee mehr bist?

Grundsätzlich sind die Aufgaben sehr ähnlich, ich habe aber mehr Verantwortung und auch neue Aufgaben dazubekommen. Ich bin präsenter bei den Kunden, übernehme mehr Kundenführung und interagiere einfach mehr mit ihnen.

 

Wie gut hat dich das Traineeship auf deine jetzigen Aufgaben vorbereitet?

Sehr gut. Es wurde darauf geachtet, dass man in den 12 Monaten alles mal gemacht hat. Natürlich gibt es immer wieder neue Situationen oder Aufgaben, denen man noch nie ausgesetzt war – aber das Traineeship war ausschlaggebend, um auf die Tätigkeiten als Account Manager vorbereitet zu sein.

 

Kannst du dich an deinen ersten Tag hier erinnern?

Nicht genau, nein, das war ja doch schon eine Weile her. Aber ich weiß noch, dass das Team mich super empfangen hat. Und das Büro fand ich auch ganz hübsch – und den Pool natürlich!

 

Was machst du jetzt anders als am Anfang?

Zeitmanagement. Mit der Zeit lernt man, eine Routine zu entwickeln, Prioritäten richtig einzuschätzen und seine Aufgaben effizient abzuarbeiten. Die gesamte Selbstorganisation ist hier extrem wichtig. Was dabei hilft: Immer nach einer Deadline fragen. Damit fällt es leichter, die Aufgaben richtig einzuschätzen und zu priorisieren.

 

Was ist dein Fazit nach Ende des Traineeships?

Ich habe sehr viel gelernt und mich sowohl persönlich als auch fachlich enorm weiterentwickelt. Insgesamt also sehr positiv.

 

Hast du Tipps für angehende Trainees?

Seid offen für neue Themen und bildet euch weiter, zeigt Engagement und stellt Fragen. Handelt „proaktiv“ im Team, also fragt, ob ihr bestimmte Aufgaben, wie zum Beispiel einen Artikel schreiben, übernehmen könnt und seid neugierig auf alles – so lernt man am meisten.

 

Zum Schluss: Irgendwelche Tipps für die Mittagspause?

Ich würde allen raten, die Mittagspause draußen zu verbringen. Das ist immer eine gute Idee, wenn man im Büro arbeitet. Nutzt im Sommer den Pool auf dem Campus hier oder geht im Park spazieren. Und vor allem: Verbringt die Zeit mit euren Kollegen, lernt euch besser kennen.

Vielen Dank für das Interview, Julian!

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