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Dr. Alexander Pschera über Geduld im Trainee-Universum

Maisberger ist eine inhabergeführte Agentur – unsere dreiköpfige Geschäftsführung ist nicht nur aus diesem Grund fest in unseren Agenturalltag integriert. Wir machen nun auch die oberste Stufe nass und wollen wissen, was im Geschäftsführergebirge inspiriert oder welche Eigenschaft vielleicht sogar fehlt. Um das zu erfahren, werden wir nun alle zwei Wochen einen anderen Kopf aus der Chefetage vorstellen.

1. Herr Pschera, was bedeutet Maisberger für Sie? Was inspiriert Sie bei der täglichen Arbeit?

Die wichtigste Inspirationsquelle für die tägliche Arbeit ist für mich die Neugierde. Jeden Tag kann alles passieren. In der Kommunikation gibt es keinen Alltag, der sich wiederholt. Hier ist immer alles gleichzeitig in Bewegung: beim Kunden, in den Medien, im Netz … Um da die richtige Entscheidung zu treffen, muss man sehr aufmerksam und konzentriert sein. Ich finde es auch spannend, dass Kunden uns unterschiedlich fordern, einmal mit externer, dann mit interner oder mit Krisenkommunikation. Jedes Unternehmen ist ja außerdem ein eigenes Universum mit eigenen Spielregeln, man trifft in der Kommunikationsberatung immer wieder auf neue Herausforderungen. Mit Blaupausen kommt man da nicht weit. Natürlich gehört zu dieser Neugierde auch die auf Menschen. Ich mag es, mit vielen unterschiedlichen Typen und Charakteren in Kontakt zu kommen und in Dialog zu treten. Dazu gehören natürlich auch (ja sogar in erster Linie) die Maisberger Kolleginnen und Kollegen, gerade die Jüngeren. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie viele unterschiedliche Lösungsansätze es für ein- und dasselbe Problem gibt. Selbst ein vermeintlich „alter Hase“ wie ich, der sich einbildet, schon viel gesehen zu haben, kann da immer wieder viel lernen. Aus diesem Grunde unterrichte ich auch gerne, beispielsweise an der Akademie der bayerischen Presse – denn „Lehren“ heißt, richtig verstanden, ja immer auch „Lernen“. Also, kurz und gut, es ist in erster Linie die Neugierde, die mich antreibt.

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Kreativstau

Wenn ich den Blick aus dem Fenster werfe, sehe ich direkt in unseren grünen Innenhof. Meine Augen wandern dann meist schnell zu unserem hauseigenen, überaus einladenden Pool. Dort liegen die riesigen roten Sitzkissen, die es jedes Mal aufs Neue schaffen, bis hinauf in den zweiten Stock mein Denken zu besetzen. Sie sind auch der Grund dafür, dass ich mich oft schon vor der Mittagspause auf den Moment freue, an dem ich meinen Bürostuhl gegen den soften Untergrund eintauschen darf. Von dem Gedanken an den roten Sitzsack inspiriert, habe ich es probiert meine Pause direkt an meinen Arbeitsplatz zu verlagern. Mit dem Sitzkissen am Hausmeister vorbei und hinauf in den zweiten Stock. Schon nach kurzer Zeit, bestätigten sich meine Bedenken:

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