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Insights at their best: 3 Learnings aus meiner Zeit als Trainee

Mit einem Blick auf die letzten Monate bei Maisberger habe ich mir für diesen Blog-Beitrag die Frage aller Fragen gestellt: Trainee in einer PR-Agentur – was sind meine Haupt-Learnings? Was nehme ich aus den letzten Monaten mit, wie habe ich mich und meine Arbeitsweise verändert und entwickelt? Und welche Tipps gibt es für Berufseinsteiger, die gerne in der PR durchstarten wollen?

1. Learning: Selbstorganisation ist der Schlüssel zum Erfolg

Prinzipiell ist eine gute Organisation der Aufgaben in jedem Job wichtig, aber in einer Agentur ist diese Fähigkeit schlicht unabkömmlich. Da die meisten von uns mehr als einen Kunden betreuen, kann es durchaus eine Herausforderung sein, alle Aktivitäten und Projekte im Auge zu behalten. Natürlich werden die Kunden von Teams betreut, sodass nicht jeder zwingend an allen laufenden Projekten beteiligt ist. Dennoch ist ein genereller Überblick zum Beispiel für Krankheits- oder Urlaubsfällen, wenn Aufgaben von Kollegen übernommen werden müssen, absolut notwendig und zeitsparend.

Eine weitere wichtige Eigenschaft, die PR-Berater in einer Agentur beherrschen müssen, ist die Priorisierung von Aufgaben und damit einhergehend das persönliches Zeitmanagement. Dafür ist es hilfreich, sich regelmäßig folgende Fragen zu stellen

  • Welche Projekte haben Vorrang?
  • Was muss wirklich dringend heute noch fertig gemacht werden und was kann eventuell auch noch bis morgen warten?
  • Bin ich noch auf Feedback aus dem Team angewiesen? Wenn ja, muss das in der Zeitplanung berücksichtigt werden.

Das Wichtigste ist: Die eigenen To-Dos im Blick behalten. Das macht natürlich jeder auf seine eigene Art und Weise. Ich habe festgestellt, dass ich meinen Kopf am besten sortiere, indem ich tatsächlich ganz old-school Listen schreibe. So streiche ich mit großem Vergnügen erledigte Aufgaben von meiner To-Do-Liste. Für die moderner eingestellten Kollegen gibt es natürlich auch zahlreiche Tools, die die Selbstorganisation unterstützen.

2. Learning: PRler in einer Agentur sind Allrounder

Ja, das Schreiben von Artikeln, Statements, Pitches oder Pressemeldungen nimmt nach wie vor einen großen Teil der Arbeit in einer PR-Agentur ein. Dennoch habe ich meinem Traineeship so viel mehr gelernt und getan. Natürlich ist die Digitalisierung längst auch in der PR angekommen und unsere Arbeit verlagert sich immer mehr in die Richtung online. Social Media bietet spannende Kanäle, um auch im B2B-Bereich mit den Kunden in Kontakt zu treten und fallen daher ebenso in unser Aufgabengebiet wie der klassische Fachartikel in einem Magazin.

Außerdem unterstützt die PR auch immer mehr den Vertrieb, indem sie Content bereitstellt, der Leads generiert. Somit habe ich mich in den letzten Monaten auch viel mit Content Hubs beschäftigt und einiges im Bereich des Digitalen Marketings gelernt.

3. Learning: PR is a people’s business

Auch dieser Punkt trifft natürlich auf viele weitere Berufsgruppen zu. Dennoch arbeitet man in der PR mit den verschiedensten Personengruppen zusammen und hat dadurch die Möglichkeit, interessante Menschen kennen zu lernen. Wichtig ist dabei auch, nie zu vergessen, dass sowohl auf Kundenseite, als auch auf Journalistenseite Menschen stehen, die manchmal schlichtweg auch menschlich reagieren – genauso wie wir auch!

Wenn ihr einen noch tieferen Einblick in unseren Agenturalltag gewinnen wollt, schaut doch mal auf unserem Instagram-Account vorbei!

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Social Media in der PR: LinkedIn als Tool für B2B-Kommunikation

Dass die sozialen Medien für Unternehmen heutzutage unumgänglich sind, ist weithin bekannt. Auch im B2B-Bereich kann nicht mehr ohne eine Facebook-Seite gearbeitet werden. Denn wer sich potentielle Arbeitgeber anschaut, der checkt natürlich auch ihren Auftritt in sozialen Medien. Trotz der generellen Wichtigkeit haben Kanäle wie Facebook oder Instagram mehr Wert für B2C-Unternehmen und dienen B2B-Unternehmen eher zum Recruiting, Employer Branding und Image Aufbau, als zum Vertrieb.

Anders sieht es bei der business-geprägten Plattform LinkedIn aus. Das amerikanische Netzwerk, das bereits seit einigen Jahren auch vielen anderen Ländern, darunter Deutschland, vertreten ist, dient in erster Linie der Verknüpfung professioneller Kontakte. Daneben bietet es aber auch für die PR einige interessante Möglichkeiten.

Durch welche Eigenschaften also zeichnet sich LinkedIn als der optimale Social-Media-Kanal im B2B-Umfeld aus?

Die Kommunikation von B2B-Unternehmen innerhalb der klassischen Medien setzt sich aus Bausteinen wie Interviews, Fachartikeln und Meinungsbeiträgen zusammen, die das Ziel des Thought Leadership verfolgen. Zudem positionieren sich Unternehmenssprecher als Branchenexperten, um das Image des Unternehmens zu prägen. All diese Kommunikatonsformen lassen sich sehr gut auf LinkedIn übertragen. Mehr noch: Durch die Vernetzung der Branchen untereinander, werden Inhalte nicht nur breit gestreut, sondern erreichen das im B2B anvisierte Fachpublikum mit großer Wahrscheinlichkeit.

LinkedIn verbindet durch das Anbieten von Unternehmensprofilen und privaten Profile dabei den Recruiting- und den Thought Leadership-Ansatz. Das Unternehmensprofil ist wichtig, um für potentielle Mitarbeiter sichtbar zu sein und auf einen Blick zu informieren. Hier können Unternehmens-News ebenso platziert werden, wie allgemeine Informationen.

Neben dem Unternehmensprofil können auch die privaten Profile von Führungspersonen der Unternehmen für die PR genutzt werden. Durch die Möglichkeit, Beiträge und so genannte „Pulse“-Artikel zu veröffentlichen, haben Executives auf LinkedIn die Chance, mit Meinungsbeiträgen zu bestimmten Themen zu informieren und sich und ihr Unternehmen zu positionieren. Somit können sie gegenüber der Branchen-Community ihre Thought Leadership-Botschaften sowie das persönliche Branding weiter ausbauen und mit Gleichgesinnten in Kontakt treten.

Persönlichkeit zeigen

Neben der Positionierung als Thought Leader gibt LinkedIn zudem die Möglichkeit, Führungspersonen nahbarer zu machen. Da sie hier nicht so distanziert auftreten müssen, wie zum Beispiel in einem Interview mit einem Fachmagazin oder in einem Fachbeitrag, kann über LinkedIn auch die persönliche Seite von Executives gezeigt werden. Das macht sie, und damit im Endeffekt das Unternehmen, sympathischer.

 

 

Steven Miller, Social Media Experte bei Maisberger, betreut einige solcher LinkedIn-Auftritte. Ich habe ihn gefragt: Was ist wichtig beim Pflegen von so genannten Executive Profilen? Worauf muss man achten?

Persönlicher Stil: Die Executive Profile sind zwar im Grunde eine PR-Maßnahme, sie sind aber auch mit einem Menschen verknüpft, der dahintersteht. Daher ist es wichtig, auch die Persönlichkeit eben jenes Menschen zu vermitteln und in Sprache und Stil einheitlich zu bleiben. Trotz aller Persönlichkeit sollte aber dennoch die Seriosität nicht verloren gehen. Wichtig hierbei auch: Die Beiträge sollen authentisch und nicht zu hochgestochen sein und die eigene Meinung widerspiegeln.

Ziel und Zielgruppe festlegen: Wie bei jeder Kommunikationsmaßnahme sollte von vornherein eine Zielgruppe festgelegt werden. Wer soll angesprochen werden? Was soll erreicht werden?

Gesunder Content-Mix: Es sollten nicht nur Firmeninhalte geteilt werden, sondern durchaus auch auf Fremdcontent zugegriffen werden. Nur wer den gesamten Markt im Blick hat, wird als Experte wahrgenommen und wirkt authentisch.

Bilder helfen immer: Genauso wie bei Twitter oder Facebook gehen Postings, die nicht mit einem Bild oder einer Linkvorschau verknüpft sind, im News-Feed schnell unter. Durch Verwendung von Bildern wird dem Posting mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

Stellung beziehen: Auf LinkedIn sollte Content nicht einfach nur geteilt, sondern immer auch kommentiert werden. Nur so wird ein Image als Thought Leader für die entsprechende Führungsperson aufgebaut.

Liken und Kommentieren: Wird ein Like vergeben oder ein Beitrag kommentiert, erscheint dieser, genauso wie ein eigenes Posting, im Newsfeed des eigenen Netzwerks. Durch die Interaktion wird zudem nochmals die Reichweite gesteigert!

Am Ball bleiben: Auch LinkedIn ist ein sehr schnelllebiger Kanal. Hier ist es wichtig, immer am Puls der Zeit zu bleiben und vor allem schnell auf Kommentare oder aktuelle Geschehnisse zu reagieren. Für Stellungnahmen zu veralteten Themen interessiert sich niemand.

 

 

Wenn ihr jetzt einen Blick auf ein inspirierendes LinkedIn-Profil werfen möchtet, dann empfehle ich euch das Profil von Daimler-Chef Dieter Zetsche. Hier wird eine gute Mischung getroffen aus anspruchsvoll, aber persönlich geschriebenen Pulse-Artikeln, Unternehmens-News und Meldungen aus dem Unternehmensalltag.

Ihr interessiert euch für B2B-PR? Dann folgt doch dem Maisberger Unternehmensprofil auf LinkedIn! Wir halten euch immer über die spannendsten News auf dem Laufenden.

Von Schranken und Trichtern – Lead Generierung und Lead Pflege

Lead Generierung, Lead Pflege, Sales-ready-Lead – alles Buzzwords, mit denen man im Kommunikationsalltag konfrontiert wird. Doch was sind Leads eigentlich? Wozu braucht man sie?

Als Lead bezeichnet man die Kontaktdaten eines potentiellen Kunden. Wozu diese gebraucht werden, liegt auf der Hand: Im besten Fall geht der Vertrieb auf diese potentiellen Kunden zu und verwandelt sie in tatsächliche Kunden. Um aber diese Daten überhaupt sammeln zu können, ist der Vertrieb auf das Marketing angewiesen. Durch Marketingaktivitäten, wie etwa eine Messe, Online-Werbung oder Newsletter, können Kontaktdaten von Interessenten, und somit potentiellen Kunden, gesammelt werden. In vielen Fällen dienen Leads daher auch dazu, den Erfolg von Marketing-Maßnahmen zu messen.

Wie können Leads generiert werden?

Mein erster Kontakt mit Leads war bei meinem ersten Arbeitgeber, bei dem ich im Marketing tätig war. Ein wichtiger Bestandteil des Marketings bei diesem mittelständischen Unternehmen waren die Auftritte auf großen Fachmessen. Die dort mit potentiellen Kunden geknüpften Kontakte wurden vom Marketing im Nachgang an ihren Besuch auf dem Messestand kontaktiert und mit Info-Material versorgt. Anschließend wurden die Kontakte zur Weiterverfolgung und Vereinbarung möglicher Beratungstermine an den Vertrieb weitergegeben. Was mir damals nicht wirklich bewusst war: Was wir mit diesen Maßnahmen verfolgten, war Lead Generierung und erste Lead Pflege der klassischsten Art.

Heutzutage werden die meisten Leads allerdings über Online-Maßnahmen generiert. Die wertvollste Information, die ein Unternehmen inzwischen über potentielle Kunden erheben kann, ist ihre E-Mail-Adresse. Und die geben Interessenten gerne an, wenn sie dafür im Gegenzug etwas erhalten. Beliebte Maßnahmen, um Leads auf einer Homepage zu generieren, sind daher beispielsweise Gated Content oder Newsletter. Gated Content bedeutet, dass bestimmtes Material nur einsehbar ist, wenn man seine Kontaktdaten angibt. Das können beispielsweise Studien, Grafiken, Produktdetails oder Whitepaper sein – alles, was dem potentiellen Kunden einen Mehrwert bietet, sodass er bereit ist, seine Kontaktdaten anzugeben.

Wo steht der Kunde im Kaufprozess?

 

 

Ist ein Lead generiert, hat der Kunde also seine Kontaktdaten hinterlassen, kann er nicht gleich von einem Vertriebs-Mitarbeiter angerufen und in ein Verkaufsgespräch verwickelt werden. Damit würden die meisten potentiellen Kunden eher abgeschreckt, als zum Kauf angeregt. Zudem weiß der Vertrieb nach diesem ersten Schritt auch noch nicht, mit welcher Intention der User seine Kontaktdaten hinterlassen hat. Vielleicht befindet er sich noch ganz oben im so genannten Sales Funnel, also dem Verkaufstrichter, und will sich zunächst einen Überblick über die Produkte des Unternehmens verschaffen. Vielleicht ist er aber auch schon kurz davor, eine Kaufentscheidung zu treffen.

Auch wenn der Vertrieb es natürlich nicht sicher wissen kann, lässt sich bis zu einem gewissen Grad darauf schließen, wo sich der Interessent innerhalb des Funnels befindet. Die Art und der Inhalt des Materials, das der Interessent runterlädt, können beispielsweise etwas Aufschluss liefern. Lädt jemand zum Beispiel ein Whitepaper zu einem allgemein diskutierten Branchen-Thema herunter, kann es gut sein, dass er sich generell einen Überblick verschafft. Bei Herunterladen eines Handbuchs zu einer speziellen Tätigkeit, die mit dem Produkt ausgeübt werden kann, scheint der potentielle Kunde sich zumindest schon über das Produkt im Allgemeinen informiert zu haben. Somit wird er vermutlich bereits weiter im Kaufprozess vorangeschritten sein, da er sich über detaillierte Anwendungen informiert. Diese Person könnte, je nach Definition des Unternehmens, „Sales-ready“ sein, also bereit, um vom Marketing an den Vertrieb zur weiteren Bearbeitung oder Kontaktaufnahme weitergegeben zu werden.

Die Leads, die sich weit oben im Funnel befinden, also im Kaufprozess noch relativ am Anfang stehen, müssen zunächst noch „gepflegt“ werden, bis auch sie bereit für ein Verkaufsgespräch sind. Dazu versorgt man sie mit weiteren Informationen und bringt sie dem Produkt und dem Unternehmen näher. Diese weiteren Informationen können beispielweise Meldungen sein, die auf neue Inhalte auf der Homepage hinweisen, eine Einladung zu Events, ein Hinweis auf den Newsletter – die Möglichkeiten sind hier zahllos.

Unternehmen wollen ihre Produkte und Services verkaufen, der Grundsatz ist klar. Dazu sind sie auf die tatkräftige Unterstützung der Kommunikationsabteilung angewiesen, die sie mit Leads versorgen. Sind Definitionen und Prozesse zwischen Kommunikation und Vertrieb abgestimmt, lassen sich so viele Interessenten in tatsächliche Kunden umwandeln.

Habt ihr schon Erfahrungen im Bereich der Lead Generierung gemacht? Teilt sie mit uns in den Kommentaren!

#weilwirdichlieben – Was man von der erfolgreichen Kampagne der BVG lernen kann

Sicherlich taucht sie bei euch auch immer wieder in den verschiedenen Social Media Feeds auf, vielleicht habt ihr sie sogar geliked, garantiert bringt sie euch aber mit vielen ihrer Posts zum Schmunzeln: Die Rede ist von #weilwirdichlieben, der sehr erfolgreiche Social Media Kampagne der Berliner Verkehrsbetriebe. Mit 271.000 Followern bei Twitter und 241.000 Likes bei Facebook kann man wohl mit Überzeugung sagen: Das Kampagnen-Team macht einiges richtig. Was können wir also noch von der BVG lernen? Drei wichtige Punkte:

1. Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen

Als die BVG die Kampagne im Januar 2015 (ja, sie läuft schon seit über 3 Jahren!) startete, war die Intention klar: Das angeschlagene Image, mit dem jeder Nahverkehrsbund in einer Großstadt zu kämpfen hat, soll aufpoliert werden. Die Berliner selbst sollten zu Wort kommen und unter dem heute so bekanntem Hashtag erzählen, warum sie die BVG lieben. Diese Aufforderung löste jedoch einen derartigen Shitstorm aus, dass am nächsten Tag bereits alle großen Medien über die Aktion berichteten. Eigentlich Grund genug, um einen Rückzieher zu machen und die ganze Idee einfach wieder einzustampfen. Nicht aber für die BVG: Sie entschied sich für die mutige Variante und stellte sich der Kritik mit Humor, Ehrlichkeit und der berühmt-berüchtigten Berliner Schnauze.

Auch wenn sich hoffentlich niemand von uns je mit einem derartigen Shitstorm konfrontiert sieht und B2B-Maßnahmen in der Regel niedrigere Wellen schlagen, als die Kampagne der BVG, können wir aus ihrer Geschichte doch etwas mitnehmen: Nicht alle Projekte fruchten von Anfang an. Manche Aktionen bringen nicht die gewünschte Resonanz – deshalb aufgeben ist allerdings keine Option. Häufig hilft es schon, einen anderen Blickwinkel einzunehmen, einen neuen Ansatzpunkt zu finden. Durch das Drehen an verschiedenen Stellschrauben kann auch ein anfangs gefloppt wirkendes Projekt noch zum Erfolg werden. Und wenn gar nichts mehr hilft, dann kann man zumindest daraus lernen und es beim nächsten Mal anders machen.

2. Think Big

Im Januar 2018 standen hunderte Berliner Schlange vor zwei Sneaker-Läden. Die BVG hatte in Kooperation mit Adidas einen Schuh entworfen, in dessen Zunge ein Jahresticket für den Berliner Nahverkehr eingenäht ist. Die Schuhe im Stil des BVG-Sitzmusters wurden in einer limitierten Auflage von 500 Stück für 180 Euro pro Paar verkauft. Die Nachfrage war nicht nur riesig, sondern hatte sogar einen sozialen Aspekt: Im Anschluss an den Ladenverkauf wurden Paare auf eBay versteigert, um Geld für die Kältehilfe zu sammeln.

Die Lektion für PRler: Traut euch, auch mal zu träumen und verrückte Ideen anzustoßen. Wer würde die Berliner Verkehrsbetriebe mit Sneakern verbinden? Die Idee ist ausgefallen und abseits von allem, was man von Verkehrsbünden erwarten würde. Und dennoch hat sie sehr viel Aufmerksamkeit für das Unternehmen und sogar Erlöse für einen guten Zweck gebracht. Manchmal muss man verrückte Ideen einfach äußern und sich trauen, nach den Sternen zu greifen. Die riskantesten und verrücktesten Projekte bringen oftmals die größten Ergebnisse. In einer Welt, in der wir Tag für Tag von einer wahren Nachrichtenflut überrollt werden, braucht es eben eine besondere Aktion, um herauszustechen. Traut euch!

3. Den Letzten beißen die Hunde

Besonders große Bekanntheit erlangten allerdings die oftmals selbstkritischen aber amüsanten Tweets des Kampagnen-Teams. Sei es zu Feiertagen, Events in Berlin, Politik oder der Wetterlage – indem sie immer auf die aktuellen Situationen eingehen, sprechen sie ihre User erfolgreich an, da sich jeder mit ihren Beiträgen identifizieren kann. Zudem reagieren sie auf Tweets unter ihrem Hashtag häufig zeitnah und kommentieren so mit einer guten Portion Selbstironie die schönen und unschönen Erlebnisse der BVG-Nutzer. Um eine derartige Quantität an Tweets produzieren zu können, braucht man natürlich ein recht großes Social Media Team. Hinter der gesamten #weilwirdichlieben Kampagne stehen deshalb mehr als 20 kluge Köpfchen.

Uns zeigt das: Geschwindigkeit ist das A und O im Bereich Social Media. Bilder von einer Messe beispielsweise dürfen nicht erst zwei Tage später gepostet werden, sie müssen noch vor Ort mit den Followern geteilt werden. Was nicht in Echtzeit weitergegeben wird, verliert zu schnell an Wert und wird überscrollt. Für uns als Profis ist es wichtig, auch unsere Kunden  für die Wichtigkeit der Kommunikation in Echtzeit zu sensibilieren, um gemeinsam einen erfolgreichen Social Media-Auftritt zu gestalten. (Vielleicht ist es hier auch hilfreich, sich gemeinsam die BVG-Kampagne anzuschauen 🙂 )

Social Media wird für Unternehmen immer wichtiger. Mit der #weilwirdichlieben Kampagne macht die BVG vor, wie auch Unternehmen abseits der Startup-Szene erfolgreich User ansprechen und somit ihre Beliebtheit signifikant steigern können.

Kennt ihr noch weitere großartige Beispiele für erfolgreiche Social Media Kampagnen? Teilt sie gerne mit uns in den Kommentaren!

Die bunte Welt der Agenturen

Wer „irgendwas mit Medien“ studiert, steht am Ende seines Studiums mit viel theoretischem und hoffentlich einigem praktischen Wissen da – und vor allem vor vielen möglichen Wegen, von denen es einen einzuschlagen gilt. „Irgendwas mit Medien“ kann ans Mikrofon in den Hörfunk führen, als Texter in eine Werbeagentur, in den klassischen Journalismus, in das Schneiden von Filmen, ins Marketing oder es führt eben in die PR. Natürlich spezialisieren sich viele bereits im Bachelor-, spätestens im Masterstudium. Aber auch dann bietet die Medienbranche noch viele Teilbereiche zur Auswahl. Eine Orientierungshilfe:

Die Qual der Wahl

Wer sich, wie wir, für die PR entschieden hat, dem steht bereits die nächste Frage bevor: Public Relations auf Unternehmensseite oder in einer Agentur? Und im Falle von Letzterem: B2C- oder B2B-Kommunikation? Gerade am Anfang einer Karriere in der Kommunikation schadet es nicht, in verschiedene Bereiche hinein zu schnuppern. In diesem Beitrag zeigen wir euch, was euch in der vielfältigen Agenturlandschaft erwartet.

Klassisch trifft digital

PR-Agenturen sind inzwischen nicht mehr „nur“ PR-Agenturen. Die Digitalisierung und die teilweise Verschiebung unseres Kommunikationsverhaltens in die sozialen Medien sind selbstverständlich auch in Agenturen spürbar. Neben der klassischen Pressearbeit, die unter anderem das Aussenden von Pressemeldungen, die Platzierung von Fachartikeln, Case Studies und Interviews sowie die Bereitstellung von guten Journalistenkontakten umfasst, ist auch die digitale Kommunikation ein wichtiger Bestandteil der PR-Arbeit geworden. Somit findet man inzwischen kaum noch eine Agentur, die nur klassische PR macht. Auch wir bei Maisberger haben uns deshalb im Laufe der letzten Jahre von der klassischen „PR-Agentur“ zu einer breiter aufgestellte „Kommunikationsagentur“ gewandelt, um unseren Kunden eine integrierte Kommunikationsstrategie – analog wie digital – anbieten zu können. Doch nicht nur die Kunden profitieren vom erweiterten Leistungsportfolio sogenannter Full-Service-Agenturen. Auch wir als Mitarbeiter können gleichermaßen Wissen in vielen Bereichen der Kommunikation aufbauen: Von klassischer Öffentlichkeitsarbeit über Social Media, Content oder Online Marketing. Die Grenzen verschwimmen hier schnell und die Bereiche gehen ebenso ineinander über, wie sie sich ergänzen. Genau das macht den Vorteil einer Agentur wie Maisberger aus: Hier werden morgens Artikel gepitcht und nachmittags Landingpages erstellt.

Von Langeweile keine Spur

Mir war relativ schnell klar, dass meine persönliche Interpretation von “irgendwas mit Medien” die PR und mit ihr genau diese Vielfalt und Abwechslung ist. Doch welche Möglichkeiten haben diejenigen, die sich für einen anderen Bereich, aber auch für den abwechslungsreichen Alltag einer Agentur entschieden haben?

Viele weitere Arten von Agenturen, die etwas mit Marketing oder Kommunikation zu tun haben, sind im Grunde spezialisierte Werbe- oder PR-Agenturen (Nicht verwunderlich, wenn man ganz platt mal Marketing mit Werbung und Kommunikation mit PR gleichsetzt). So gibt es Social-Media-Agenturen, Onlinemarketing-Agenturen, SEO-Agenturen (die im Grunde wiederum eine Spezialisierung von Onlinemarketing Agenturen sind), Designagenturen u.v.m.

Das Feld der Agenturen ist weitläufig, man kann aus einem buntem Strauß von Angeboten genau das raussuchen, was einem am meisten liegt. Anfangs muss man vermutlich das ein oder andere erst einmal ausprobieren, aber da viele Bereiche miteinander verknüpft sind, sollte das “Reinkommen” nicht zu schwierig sein. Ich kann die Arbeit in einer Agentur nur empfehlen, da durch die verschiedenen Kunden und Projekte eine aufregende Abwechslung im Alltag herrscht.

Steht euch diese Entscheidung noch bevor? Gerne könnt ihr uns auch direkt und auf Augenhöhe unter trainees@maisberger.com Fragen stellen – wir freuen uns darauf!