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Daten-PR: Die Geheimwaffe des Storytellings

Der Rohstoff der Zukunft, das neue Gold oder das Öl des 21. Jahrhunderts – die Rede ist von Daten und zwar eine große Menge davon – sprich Big Data. Denn die Menge an Daten wächst exponentiell und verfügt über einen unschätzbaren Wert. Laut dem Marktforschungsunternehmen IDC wurden im Jahr 2020 weltweit 59 Zettabyte an Daten generiert und verarbeitet. Viele Unternehmen sitzen bereits heute auf „Datenschätzen“, ohne sich darüber bewusst zu sein. Oft wird das Potenzial von Data Analytics gar nicht erkannt. Dabei liefern bereits vorhandene Daten in der Regel wertvolle Einblicke. 

Und was haben Daten jetzt mit PR zu tun? Ganz einfach: Auch die PR-Branche nutzt sie täglich. Verbraucher- und Marktstudien, Case StudiesLead Generierung, aber auch Pressemeldungen – sie alle beinhalten oder basieren auf Daten. Denn Daten sind nicht immer gleich komplexe Zahlen. Im Kern handelt es sich erst einmal einfach um Informationen. Und diese nutzen wir zum Beispiel für die Ausarbeitung von Kommunikationsstrategien, zur internen Prozessoptimierung, für spannendes Storytelling oder um News mit tagesaktuellen Zahlen zu Trends an die Medien zu senden. Das alles zeigt: Der Einsatz von Daten ist in der Kommunikationsbranche unglaublich vielfältig – und damit für PR-Schaffende extrem nützlich.  

Doch wie sieht „Daten-PR“ jetzt konkret aus?  

Wie aus Daten Geschichten werden 

Zunächst unterscheiden wir zwischen zwei Arten von Storytelling: dateninformiert und datengetrieben. Bei der dateninformierten Vorgehensweise nimmt der PR-Berater eine Idee oder eine Story als Ausgangspunkt und sucht oder sammelt dann entsprechende Daten, um seine Geschichte zu untermauern. Ein Bekleidungsunternehmen entscheidet sich zum Beispiel dafür, das Thema „Nachhaltigkeit“ in Bezug auf seine Produkte zu thematisieren.  

Der gedankliche Ausgangspunkt ist dabei: „Nachhaltigkeit spielt bei uns eine wichtige Rolle. In der Kleidungsindustrie sind wir hier Vorreiter.“ Um diese Aussage belegen zu können und ihr Gewicht zu verleihen, wird beispielsweise eine bestehende Studie hinzugezogen, die diese Thematik objektiv untersucht hat. Das Ergebnis könnte beispielsweise lauten: „Wie eine aktuelle Studie zeigt, verfolgen nur 11 % der befragten Unternehmen aus der Kleidungsindustrie aktiv mindestens ein Nachhaltigkeitsziel. Wir verfolgen sogar mehrere Ziele und gehören mit unseren Nachhaltigkeitsbemühungen daher zu den Vorreitern.“  

Der Vorteil dieses Ansatzes ist, dass bereits vorhandene Daten aus beispielsweise Studien von Marktforschungsinstituten oder Analysten genutzt werden können. Das spart vor allem Zeit und Kosten, weil so die Erstellung, Durchführung und Auswertung einer völlig neuen Studie wegfällt. Zudem verleiht die faktische Untermauerung der eigenen Aussagen in der Story die nötige Authentizität. Doch es ist auch Vorsicht geboten! Denn die Quellen müssen seriös und öffentlich zugänglich sein und die Nutzung der Studienergebnisse gewissenhaft erfolgen. Denn wer sich einzelne Zahlen rauspickt, die die eigene Story unterstreichen, aber im größeren Kontext eine ganz andere Implikation haben, erscheint schnell in einem schlechten Licht. 

 

Dateninformiertes Storytelling

 

Der datengetriebene Ansatz funktioniert genau umgekehrt. Hier stehen die Daten am Anfang des ProzessesIn der Praxis beginnt das beispielsweise mit der zentralen Fragestellung: „Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in der Kleidungsindustrie?“ Dann wird eine entsprechend objektive und repräsentative Studie durchgeführt und die PR-Spezialisten nehmen die daraus resultierenden Daten genau unter die Lupe. Welche Zahlen überraschen? Was kann daraus abgeleitet werdenWelche Zusammenhänge sind ersichtlich? Aus den spannendsten Ergebnissen wird dann eine Story oder sogar eine ganze Kampagne entwickelt. Der große Vorteil dabei istdass die Storyteller hier nicht an Annahmen gebunden sind. Im Gegenteil: Neue spannende Erkenntnisse können Zutage treten. Die Ergebnisse liefern die Story mehr oder minder frei Haus – man muss nur tief genug graben. 

 

Datengetriebenes Storytelling

 

Mit Daten zur erfolgreichen Kommunikationsstrategie 

Daten erleichtern auch die Suche nach der richtigen PR-Strategie. Durch die aktive Auswertung vorheriger (erfolgreicher) Projekte lassen sich bereits gewonnene Erfahrungen effektiv für zukünftige Strategien nutzen. Denn aus Fehlern und natürlich auch Erfolgen lernt man am besten! Eine erfolgsversprechende Datenauswertung beginnt dabei mit der richtigen Fragestellung: Welche Maßnahmen wurden durchgeführt? Welche waren erfolgreich? Warum waren diese erfolgreich? Und vor allem: Woran mache ich das fest?  

Die Erfolgsmessung kann dabei auf unterschiedliche Weise ablaufen. In der Pressearbeit wird meist anhand der Veröffentlichungen gemessen; im Bereich Social Media spielen Faktoren wie die Anzahl von Likes oder Clickrates eine Rolle. Hier darf natürlich das Stichwort KPI nicht fehlen, also der Key Performance Indicator, der zur Messung der Leistung und des Erfolges herangezogen wird. Mit immer mehr Daten lassen sich Entscheidungen mit einer höheren Sicherheit treffen, die optimale Strategie für verschiedene Ausgangslagen wählen, vergleichen und belegen – und Strategien faktisch untermauern. Die Entscheidungen für Kommunikationsmaßnahmen sind somit stets nachvollziehbar, neue Auswertungen fließen wiederum in den Datensatz ein und liefern wichtige Erkenntnisse.  

Du möchtest selbst Einblick in die PR-Arbeit bekommen? Dann bewirb dich doch einfach für ein Praktikum oder PR-Traineeship bei uns. Dann kannst du schon bald selbst spannendes Storytelling betreiben – natürlich mithilfe von Daten. 

Trainees allein zu Haus – Remote Onboarding bei Maisberger

Ihr werdet euch erinnern: Wir sind nun schon seit letztem Jahr im Home Office und nur ein kleiner Teil der Kolleg:innen hält die Stellung im Büro. Wie soll unter diesen Umständen der Berufseinstieg als Trainee gelingen? Aus eigener Erfahrung können wir sagen: Ihr könnt euch entspannt (in eurem heimischen Bürostuhl) zurücklehnen. Bei Maisberger klappt auch remote der optimale Start ins Berufsleben. Wir zeigen euch, wie das Onboarding bei Maisberger aussieht und geben Tipps, wie ihr eure ersten Wochen im neuen Job erfolgreich meistert.  

Nach deinem Vorstellungsgespräch und dem erfolgreichen Probearbeiten brennst du auf deinen ersten Arbeitstag und durchsuchst unsere Homepage auf Anhaltspunkte zu deinem Team. Keine Panik: Du wirst zuallererst mit Laptop, Headset und allem, was du sonst noch für das Home Office benötigst, ausgestattet. Es kann also losgehen! Dein Team wartet (virtuell) schon auf dich, um dich herzlich willkommen zu heißen und in die fabelhafte Welt der PR einzuführen.  

„An meinem ersten Tag bei Maisberger wurde mir ein äußerst herzlicher, professioneller Empfang bereitet. Abgesehen von einem Blumenstrauß in wunderschönen Maisberger-Farben erwarteten mich dort ein bereits eingerichteter Laptop und wahnsinnig hilfsbereite Kolleg:innen. Von allen Seiten erhielt ich Tipps und Ratschläge inhaltlicher und organisatorischer Art, wofür ich sehr dankbar bin.“ Stefanie Gorzolka, Trainee Industrie-Team
„Meine Teamleiterin nahm mich gleich unter ihre Fittiche, hat mit einer kleinen Powerpoint die Kolleg:innen aus dem HC2-Team Leute vorgestellt, ein paar Kollegen von ihnen waren auch anwesend. In einer größeren Mittagspausen-Runde lernte ich alle näher kennen. Tatsächlich war die Gruppengröße so ganz angenehm und ich ging mit dem Gefühl nach Hause, niemanden übersehen, nichts vergessen zu haben und in kein Fettnäpfchen getreten zu sein – das ist wohl der Vorteil davon, wenn alle im Home Office sind!“ Jennifer Münster, Trainee HC2-Team

 

Das nötige Know-how 

Ein Praktikum oder Traineeship ist vor allem eines: haufenweise Praxiserfahrung. Der fehlende persönliche Kontakt zu den Kolleg:innen stellt eine Herausforderung dar. Eine kurze Rückfrage über den Tisch hinweg oder ein spontaner Austausch im Flur fallen weg. Dabei geht es nicht nur um PR-Wissen per se, sondern z.B. auch um die Tücken diverser PC-Programme (Excel!). Zum Glück gibt es einige Möglichkeiten, auch virtuell die nötigen Erklärungen und das Know-how zu erhalten. Über Microsoft Teams gelingt der schnelle Austausch mit Kolleg:innen und im IT-Bereich schaffen Video-Tutorials die nötige Abhilfe. Gepaart mit dem allzeit beliebten Screen-Sharing kann schon fast nichts mehr schiefgehen. Zudem gibt es einen großen Know-how Pool samt Agentur-Handbuch für alles Weitere. Grundsätzlich gilt: Ein Griff zum Telefon (bzw. Headset) hilft immer!  

„Am Anfang muss man sich intensiv in die Kunden einarbeiten – und obwohl das Team einem viel Zeit dafür lässt, hat man doch Wochen später noch Momente der Erhellung. Wenn ich mich jetzt nochmal meiner ersten Woche stellen müsste, würde ich mir vorab konkrete Fragen zu allen Kunden vorbereiten: Wer sind sie, was bieten sie, wer ist ihre Zielgruppe, wer sind ihre direkten und indirekten Konkurrenten. So ein selbsterarbeiteter Fragenkatalog hilft dabei, den umfangreichen Input der Kolleg:innen besser zu verarbeiten.“ Jennifer Münster, Trainee HC2-Team

 

Ein Blick in das virtuelle Büro 

Die erste Hürde ist genommen: Man hat erste Einblicke in die PR-Welt bekommen und manövriert sich souverän durch die gängigen Tools und PR-Instrumente Programme. Endlich ist es an der Zeit, sich in seinem „virtuellen Büro“ etwas umzuschauen. Wer arbeitet eigentlich in den anderen Teams? Und was machen die genau? Die Möglichkeiten für virtuelles Networking sind auf jeden Fall vorhanden. Das im Bewerbungsgespräch versprochene Feierabendbier am Pool ist durch das Home Office leider fürs Erste in weite Ferne gerückt. Beim virtuellen Trainee-Lunch kannst du dich jedoch mit deinen Mitstreiter:innen über (wirklich) Alles austauschen und über eine Kaffee-Pausen-Einladung freut sich auch jeder.  

„Mein Tipp: Stellt Fragen! Wer in diesen Zeiten einen (neuen) Job anfängt, muss auch mal über seinen Schatten springen und sich melden, wenn eine Aufgabe unklar ist oder zusätzliche Angaben benötigt werden. Also bei den Kolleg:innen anrufen oder ihnen schreiben. Das ist kein Zeichen von Schwäche.“ Stefanie Gorzolka, Trainee Industrie-Team

 

Die ersten Wochen – Unsere Highlights 

Wie ihr seht, ist virtuelles Onboarding nichts, wovor man sich fürchten muss – im Gegenteil. Es hat auch seine Vorteile: 

„Es ist eine angenehme Überraschung zu sehen, wie schnell man auch virtuell dazulernen kann. Ebenfalls überraschend: Irgendwann ist die Distanz fast ‚vergessen‘, und man lernt sowohl die Kolleg:innen als auch die Arbeitsabläufe gut kennen. Dafür sorgen auch kollaborative Tools und Wissensplattformen, die den teamübergreifenden Austausch erleichtern. Mein persönliches Highlight in der Anfangszeit war ein Teamabend.“ Stefanie Gorzolka, Trainee Industrie-Team
 

„Mich freut besonders, dass ich viel bei meiner Familie sein kann – da ich erstmals Tante geworden bin, ist das eine sehr spannende Zeit zuhause und so verpasse ich nicht viel. Generell funktioniert das virtuelle Onboarding sehr gut, es gibt immer ein paar Stolpersteine, aber als Kommunikationsagentur machen wir uns alle Ehre: In meinem Team wurde ich sehr gut aufgenommen, der Austausch ist immer rege, offen, lösungsorientiert und höflich – und es wurde sehr schnell auch sehr witzig.“ Jennifer Münster, Trainee HC2-Team 
 

Lust, selbst als Praktikant oder Trainee PR-Luft zu schnuppern? Dann schaut auf unserer Karriereseite vorbei! Wir freuen uns immer auf eure Bewerbung 

 

Die Trainee Insights sind zurück!

Lange ist‘s her, dass hier ein neuer Beitrag erschienen ist, allerdings ist mit dieser Funkstille nun Schluss: Die Maisberger Trainee Insights sind mit neuer Energie und Elan zurück! Auch für uns war das Jahr 2020 turbulent, aufregend und vor allem: anders. Doch genau deshalb freuen wir uns, jetzt wieder ein Stückchen Normalität einkehren zu lassen und euch mit unseren Blogbeiträgen zu unterhalten. Wir wollen euch das PR-Leben und besonders den Agenturalltag bei Maisberger näherbringen und euch mit interessanten Facts und lustigen Quizzes den Tag ein wenig verschönern. Bevor wir aber damit beginnen, holen wir euch ab und berichten im Schnelldurchlauf, was im letzten Jahr bei uns passiert ist – also spulen wir zurück zum Januar 2020.

2020: Wie alles begann

Auch für uns hat das Jahr wie gewohnt begonnen. In unserem schönen Großraumbüro in München war einiges los, es herrschte ein angenehmes Grundrauschen, gemischt aus Gemurmel und Tastenanschlägen. In der Kaffeepause tauschten sich die Kolleg:innen über die Feiertage aus. Wir haben gemeinsam mit unseren Kunden spannende Projekte für das Jahr besprochen, Pläne geschmiedet und unsere Köpfe in diversen Brainstormings zum Rauchen gebracht. Alles war so, wie wir es gewohnt waren.

Der Umzug ins Home Office

Doch im März mussten wir unser Büro verlassen und uns im Home Office einrichten. Zum Glück waren wir bereits zu diesem Zeitpunkt digital so aufgestellt, dass das kein Problem war. Dennoch war es ungewohnt, gar keinen persönlichen Austausch mehr zu haben. Mit täglichen Team-Meetings, virtuellen Kaffeepausen und regelmäßigen Agenturmeetings hielten wir jedoch untereinander den Kontakt, sodass man zu Hause nicht den Anschluss verlor. Ich habe zu dieser Zeit mein Traineeship bei Maisberger begonnen und war froh, dass ich dadurch trotz der ungewohnten Umstände in regem Austausch mit den Kolleg:innen war.

Aber auch die Wintermonate waren irgendwann vorbei und mit dem Einzug des Sommers konnten auch wir wieder vereinzelt im Büro arbeiten. Wir haben den Büroalltag – natürlich entsprechend der geltenden Hygiene- und Abstandsvorschriften – genossen, gemeinsame Team-Picknicks im Freien veranstaltet, Mittagspausen an unserem Pool verbracht und wieder neue Energie getankt.

Jetzt auch im Norden – Maisberger wächst

Aber nicht nur unser Büro in München wurde wieder mit Leben gefüllt. Für unsere Agentur wurde im Sommer ein entscheidender Meilenstein gesetzt: Die Büroeröffnung in Bremen! Ganz genau, wir sind nun nicht mehr nur im Süden Deutschlands vertreten, sondern stehen jetzt auch im schönen, nördlichen Bremen unseren Kunden mit Rat und Tat zur Seite. Anja, Sandra und Benedikt, halten dort die Stellung, und Benedikt wird sicherlich auch im Verlauf des Jahres auf den Trainee Insights über den Agenturalltag dort berichten und Einblicke in das neue, mit Charme eingerichtete Büro geben.

Neue Trainees – neue Ideen!

Außerdem ist Maisberger im Verlauf des Jahres weiter gewachsen – besonders das Trainee-Team wurde enorm erweitert. Anfang des Jahres waren wir, Nicola und Nico, lediglich zu zweit als Trainees im Maisberger-Team. Doch mit der Zeit haben wir immer mehr Zuwachs bekommen. Aktuell sind wir sieben Trainees: Stefanie, Kira, Jennifer, Viktoria, Henner und Benedikt sind noch dazugestoßen. Wir freuen uns darauf, euch in den nächsten Monaten viele spannende Beiträge zu liefern, euch einen Einblick in das Trainee-Dasein bei Maisberger zu geben und euch das PR-Leben ein wenig näherzubringen. Euch interessiert beispielsweise, wie das Onboarding als Trainee im Home Office abläuft? Oder welche Geheim-Tipps wir dazu haben? Das erfahrt ihr in unserem nächsten Blogpost. Seid gespannt!