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Generation Y – Mythos oder Realität?

Überall liest man von der sogenannten „Generation Y“. Klagen über das mangelnde Arbeitsethos stehen Jubelrufen über die endlich aufgeworfene Frage nach dem Sinn der Arbeit gegenüber. Auch DER SPIEGEL griff das Thema unlängst unter dem Titel „So haben die Milennials die Arbeitswelt verändert“ auf.
Das war Anlass für mich zu fragen: Gibt es diese viel diskutierte Generation überhaupt, wie die Soziologie sie beschreibt? Stimmen die Klischees wirklich? Bei einer spontan durchgeführten Umfrage unter Kollegen, war ein klares „Ja!“ fast genauso oft wie ein deutliches „Nein!“ zu vernehmen.

Wer ist überhaupt die Gen Y?

Doch was ist das für eine Generation? In den meisten Studien sind damit die um das Jahr 1990 Geborenen gemeint, also alle, die heute zwischen 25 und 35 Jahren alt sind und demnach noch relativ am Anfang des Berufslebens stehen. Gut ausgebildet, technikaffin und teamorientiert sind Eigenschaften, die ihnen zugeschrieben werden. Und was bedeutet eigentlich das „Y“? Der Buchstabe steht für „Why?“ (engl. „wieso“) und soll für das ständige Hinterfragen stehen, das Soziologen dieser Generation zuschreiben. Nicht mehr Prestige, Geld und Karriere stünden im Vordergrund, sondern Work-Life-Balance, Freizeit und Familie.
Auch bei Maisberger haben wir viele Kollegen in diesem Alter, die gerade als Trainees eingestiegen sind oder schon als Berater Fuß gefasst haben. Aber können sich wirklich alle mit den genannten Eigenschaften identifizieren?

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