qooly

Das Maisberger-ABC – Ein Einblick in den Agenturalltag

Beim Berufseinstieg oder dem Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber, muss man in den ersten Tagen eine Menge an Informationen verarbeiten: zahlreiche Namen der Mitarbeiter, zukünftige alltägliche Tools, neue Arbeitsabläufe, interne Bräuche. So war das auch in der ersten Zeit meines Traineeships bei Maisberger. Notizen stellten sich schnell als unersetzliche Maßnahme heraus. Nach einiger Zeit kam ich jedoch zu der Erkenntnis, dass ich diese nicht mehr länger benötige. Doch sie wegzuschmeißen wäre zu schade. So werde ich die gesammelten Notizen mit euch teilen.

A wie Arbeitsplatz

Beginnen wir mit einem der wichtigsten Elemente im Arbeitsalltag – dem Arbeitsplatz. Warum verdient er einen eigenen Buchstaben und warum habe ich ihn hervorgehoben? Weil unser Arbeitsplatz ganz besonders ist: Wir bei Maisberger haben nämlich mobile Arbeitsplätze. Das bedeutet, dass es möglich ist, jeden Tag an einem anderen Platz in unserem Großraumbüro zu sitzen. Die einen bevorzugen unser Großraumbüro mit seinen Tisch-Inseln, an denen mehrere Mitarbeiter zusammensitzen, während die anderen eher die Arbeitsplätze in unserer Bibliothek mögen. Feste Plätze gibt es keine, aber die einen oder anderen haben mit der Zeit ihren Lieblingsplatz für sich beansprucht, an dem sie zu finden sind. Bei uns besteht aber auch jederzeit die Möglichkeit ins Home-Office zu gehen und von zuhause aus zu arbeiten!

B wie Blog

Egal ob Trainee Insights oder Maisberger Insights – wir schreiben nicht nur für den Kunden sondern befüllen auch gerne die eigenen Kanäle. Bei Maisberger Insights lest ihr das Wichtigste aus dem Alltag der Kommunikation und einer PR-Agentur. Kommunikationsexperten und langjährige Berater teilen dort ihr Wissen zu PR, digitaler und interner Kommunikation sowie zu Employer Branding.   Hier bei Trainee Insights könnt ihr einen Einblick in den Alltag, sowie in die Erfolge und Herausforderungen eines Trainees auf dem Weg zu erfolgreichen PR-Beratern erhalten. Wir Trainees können beim Schreiben für den Blog Erfahrung sammeln und unserer Kreativität freien Lauf lassen. Wie wir uns schlagen? Lasst uns einen Kommentar dar!

C wie Case Study

Ein Begriff, der mir wenig gesagt hat und den ich schnell kennengelernt habe – die Case Study. So kompliziert ist die Thematik aber nicht. Eine Case Study (Fallstudie) ist eine praktische Anwendergeschichte meist über die Kunden eines Unternehmens. Die Ausgangslage wird vorgestellt, ebenso die einzelnen Herausforderungen, die der Kunde zurzeit hat. Danach folgt die Beschreibung des Einsatzes des Produktes und welche Vorteile sich ergeben, sowie ein Ausblick wohin die Entwicklung geht. Case Studies sind eine häufige Textform bei uns in der Unternehmenskommunikation.

D wie Dresscode

Diesen Stress kennt jeder: Der erste Arbeitstag steht vor der Tür – was soll ich anziehen? Leger oder Business? Da wir als Beratungsunternehmen jederzeit mit Kundenkontakt rechnen, gilt bei uns im Alltag Business Casual. Bei Meetings gilt der etwas formalere repräsentative Look: Business Attire. Was heißt das? Männer tragen im Alltag farbige Oberhemden oder Polohemden, Frauen Blusen, Pullover, Röcke oder ähnliches modisches.

E wie Events

Auch wenn der Gedanke naheliegt ist hier nicht unser Sommerfest oder unsere Weihnachtsfeier gemeint, sondern ebenfalls Events in der Unternehmenskommunikation. So wollen Unternehmen beispielsweise ihren Bekanntheitsgrad erhöhen, ein Produkt präsentieren oder mit Journalisten über ein bestimmtes Thema diskutieren. Damit ist ein großer Organisationsaufwand verbunden. Es gibt zahlreiche Dinge, die vor dem Event, während des Events und nach dem Event beachtet werden sollten. Mehr zu diesem Thema könnt ihr im Blogbeitrag „Event-PR – so wird eure Veranstaltung zum medialen Erfolg“ lesen.

F wie Fahrrad

Wir haben ein eigenes Fahrrad! Wir nennen es den „Roten Blitz“ und jeder kann mit ihm eine Runde fahren. Sei es um die Einkäufe zu erledigen, die Umgebung zu erkunden oder den Kreislauf in Schwung zu bringen. Aufgrund seiner knalligen Farbe besitzt es einen hohen Wiedererkennungswert und man fällt definitiv auf.

Setzt euch unbedingt ein Lesezeichen für diesen Post, denn dieser Blogpost wird laufend aktualisiert. 20 Buchstaben erwarten uns noch!

Wenn ihr auf dem neusten Stand bleiben wollt, folgt auch unserem Instagram-Account. Dort posten wir neben alltäglichen Impressionen ebenfalls unseren jeweils neusten Blogbeitrag.

Folgt uns!

Podcasts – ein unterschätztes Nischenmedium?

Jeden Tag auf dem Weg zu Maisberger sehe ich in der Straßenbahn, dem Zug oder in der U-Bahn Personen mit Kopfhörern. Ob klein, bunt oder auch einfach schlicht – eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie unterhalten und lenken uns von unserem Alltag ab.

Doch nicht jeder hört Musik. Eine Studie aus dem Jahr 2017 zeigt, dass 20 Millionen Menschen in Deutschland in den letzten 12 Monaten Podcasts gehört haben. 10 Millionen sogar mindestens einmal pro Woche! Aber was sind eigentlich Podcasts, was macht sie so besonders und welche Rolle spielen sie in der Unternehmenskommunikation?

Podcast? Nie davon gehört!

Grundsätzlich sind Podcasts ähnlich zu Blogs, nur eben als Audio- oder in manchen Fällen als Videoformat (auch Vodcast genannt). Die Vodcasts sind Lehrfilme oder einzelne Bilder, die mit Audiospuren unterlegt sind. Podcasts bestehen immer aus mehreren Einzelteilen, den Folgen oder auch Episoden genannt. Die Episoden können heruntergeladen und somit überall gehört oder auch als Gesamtpaket kostenlos abonniert werden, um stets auf dem neusten Stand zu bleiben. Flexibilität ist das Stichwort, das für Podcasthörer so wichtig ist.

Wie lang die einzelnen Folgen sind, kommt ganz auf das Format an: Manche dauern 20 Minuten, während andere 2 Stunden lang sein können – ein zeitliches Limit oder eine Regel gibt es nicht. Auch die Themen können sich unterscheiden. Die Spannbreite geht über aktuelle politische Ereignisse und Nachrichten bis hin zu reinen Comedy-Formaten. Podcasts gibt es mittlerweile fast überall: egal ob bei iTunes, Spotify, einzelnen Websites oder sogar auf YouTube.

Unternehmenspodcast als PR-Maßnahme?

Doch Podcasts werden nicht nur von Privatpersonen produziert. Auch Unternehmen können das tun: Die Rede ist von Corporate Podcasts. Das heißt nicht, dass diese dazu verwendet werden, firmeneigene Produkte in einer zweistündigen Werbesendung anzupreisen. Der Fokus liegt eher auf zwei Schwerpunkten: Employer Branding und die Vermittlung der eigenen Fachkompetenz in einer Thematik.

  1. Employer Branding

Podcasts können dazu genutzt werden, um sich selbst als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren. Stellen wir uns beispielsweise vor, dass ein Unternehmen in einem Podcast über den Arbeitsalltag spricht – mit jeweils unterschiedlichen Personen aus unterschiedlichen Abteilungen. So können interessierte Bewerber/innen einen guten Einblick in die alltägliche Arbeit einer Abteilung bekommen. Gerade für Branchen und Abteilungen, die vielleicht nicht ganz populär sind, ist das eine gute Chance, sich zu positionieren und zu sagen: So sieht die Arbeit bei uns aus.

Auf der anderen Seite besteht die Chance, einen persönlichen Draht zu den Zuhörern zu entwickeln. Ein Gespräch, welches man wöchentlich verfolgt, schafft Vertrauen und eine gewisse Bindung.

  1. Vermittlung der eigenen Fachkompetenz

Mit Podcasts kann Wissen auf der Tonspur erklärt und nähergebracht werden. Für viele ist es leichter sich etwas anzuhören und erklärt zu bekommen, als sich mit einem unbekannten Thema alleine zu beschäftigen. Mit fachspezifischen Podcasts besteht auch die Möglichkeit, sich ein Stammpublikum anzueignen, dass ein Unternehmen als Kunden gewinnen kann.

Doch was zeichnet einen guten Podcast eigentlich aus?

Podcasts bieten eine Menge Potenzial, das Unternehmen in ihrer Kommunikationsstrategie ins Auge fassen sollten. Sie sind eine kreative Lösung, eigene Inhalte nach außen hin zu transportieren. Die Effekte sind direkt spürbar, da Interaktionen und Reaktionen messbar sind. Wichtige Nachrichten lassen sich so neben geschriebenen Inhalten wie Pressemeldungen, Artikeln und Co. ebenfalls transportieren.

 Ihr wollt noch mehr Informationen zu verschiedenen Textformen und Arbeitsweisen in der PR lesen?

Dann schaut doch in unsere anderen Blogeinträge!