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Für Maisberger auf der Messe

„Wenn jemand eine Reise tut, dann kann er was erzählen“ (Matthias Claudius) – das gilt auch für unseren Trainee Florian. Er durfte im Frühjahr für Maisberger zur weltgrößten Industriegütermesse nach Hannover reisen und dort einen Kunden bei der Pressearbeit unterstützen. Wie die Vorbereitungen dafür aussahen, was Florian auf der Messe erlebt hat und wie es danach weiterging, erzählt er im Interview.

Florian, wie kam es dazu, dass du Maisberger auf der Hannover Messe (HMI) vertreten hast? Und was genau hast du dort gemacht?

Ich bekam im Winter das Angebot, die PR-Aktivitäten für einen unserer Robotik-Kunden im Zusammenhang mit der HMI zu organisieren. Ich musste nicht lange überlegen, ob ich den Job übernehmen möchte – denn Teil der Aufgabe war, nach Hannover zu reisen und die Pressearbeit am Messestand zu erledigen. Also:

  • Journalisten, die sich für ein Interview mit Vertretern des Unternehmens angemeldet hatten, in Empfang zu nehmen;
  • die Gespräche vorzubereiten und zu begleiten;
  • die Medienvertreter mit Info-Materialien zu versorgen.

Auch um Journalisten, die unangekündigt am Stand vorbeikamen, habe ich mich gekümmert.

Wie sahen die Vorbereitungen auf die Messe aus?

Mit der Organisation von Unterkunft und Anreise war es nicht getan – im Vorfeld der Messe galt es, einen umfangreichen Projektplan abzuarbeiten. Ich habe zunächst Einladungen an die Pressevertreter und eine Pressemitteilung erstellt und versandt. Dann habe ich bei den Redaktionen per Telefon nachgefasst und versucht, möglichst viele weitere Interview-Termine zu arrangieren. Insgesamt 17 Interviews konnten wir so vereinbaren. Um die Sprecher des Unternehmens darauf vorzubereiten, haben wir für jedes Interview ein Briefing erstellt. Daneben gab es noch eine Menge weiterer organisatorischer Maßnahmen zu ergreifen:

  • zum Beispiel Press Kits zur Abgabe an die Journalisten zusammenzustellen,
  • Postings für die Social-Media-Kanäle unseres Kunden zu formulieren oder
  • Bewerbungen für Awards einzureichen, die auf der Messe verliehen werden sollten.

Dabei hatte ich stets Unterstützung durch Kollegen aus meinem Team. Die Koordination der einzelnen Projektschritte lag aber bei mir.

Mit dem ICE ist Florian von München nach Hannover gereist. 

Insgesamt warst du an drei Tagen auf dem Messegelände. Wie haben deine Arbeitstage dort ausgesehen, und was hast du erlebt?

Um überhaupt zur Messe zu gelangen, musste ich pendeln – meine Unterkunft befand sich nämlich in Braunschweig, das liegt ungefähr 60 km von Hannover entfernt. Zur Messe sind die Hotels in Hannover und Umgebung stets ausgebucht. Auf dem Messegelände selbst hat mich dann erst einmal ein längerer Fußmarsch erwartet – die Distanzen dort sind riesig. Ich bin stets gegen 9 Uhr am Messestand eingetroffen und habe die Unternehmenssprecher und mich auf die Interviews vorbereitet. Ich war bei fast allen Pressegesprächen anwesend und habe mir Notizen gemacht. Außerdem habe ich darauf geachtet, dass die Sprecher angemessen antworten und die Journalisten die Infos erhalten, die sie brauchen.

Außerhalb der Interview-Termine hatte ich immer wieder Gelegenheit, mich auf dem Messegelände umzusehen. Ich fand nicht nur dessen Dimensionen beeindruckend, sondern auch das bunte Treiben, das dort herrschte. Die HMI ist Anziehungspunkt für Medien und Besucher aus der ganzen Welt. Auch die vielen technischen Innovationen, die auf der Messe präsentiert wurden, waren superspannend. Mein Arbeitstag endete gegen 18 Uhr – nachdem ich in mein Hotel zurückgekehrt war und etwas gegessen hatte, bin ich todmüde ins Bett gefallen.

Was hat sich aus den Pressegesprächen ergeben?

Die Interviews dienten nicht nur der Beziehungspflege zwischen unserem Kunden und den entsprechenden Medien. Aus vielen der Gespräche haben sich ganz konkrete Beitragsoptionen ergeben, die wir in den folgenden Monaten in die Tat umgesetzt haben. Dadurch konnten wir für zusätzliche Berichterstattung über unseren Kunden sorgen.

Wenn du heute auf deine Zeit auf der Hannover Messe zurückblickst: Wie lautet deine Bilanz?

Vielen der Journalisten, mit denen wir regelmäßig zu tun haben, bin ich in Hannover zum ersten Mal persönlich begegnet. Das hilft mir heute im Umgang mit Medienvertretern, denn ich konnte feststellen: Das sind auch nur Menschen. Das Gleiche gilt für unseren Kunden – mit vielen Mitarbeitern hatte ich bis dato nur E-Mails ausgetauscht oder telefoniert. Jetzt verbinde ich auch Gesichter mit den Namen. Im Rahmen der Organisation der Pressearbeit für unseren Kunden konnte ich außerdem erste Erfahrungen im Projektmanagement sammeln. Die Vor- und Nachbereitungen der Aktivitäten auf der Messe waren umfangreich, aber ich konnte jede Menge Learnings und viele neue Eindrücke mit nach Hause nehmen. Ich bin dankbar für diese Chance – denn ich war nie zuvor auf einer Messe.

Vielen Dank für das Gespräch, Florian!

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Jede große Reise beginnt mit einem kleinen Schritt

Wie mir ein Praktikum bei Maisberger den Weg in die PR eröffnet hat

„Dramaqueens, Ellenbogen-Mentalität, Münchner Schickeria? Nicht bei uns!“ – diese Worte in der Stellenausschreibung waren einer der Hauptgründe, warum ich mich im Sommer 2018 bei Maisberger für ein Praktikum beworben habe. Die Agentur in der Claudius-Keller-Straße hat mir nicht nur ein neues Berufsfeld, sondern einen ganzen Lebensraum mit dazu erschlossen.

Telefonspinnen und Rewe-Damen

Mein Abschluss im Fach Kommunikationswissenschaft hat mir bei der Bewerbung nicht geschadet, war aber nicht Voraussetzung, um ab August für drei Monate als Agentur-Praktikant loszulegen. Dass mein universitäres Wissen um PR-Definitionen, -Funktionen und -Theorien in der Praxis nur von begrenztem Nutzen sein würde, zeigte sich schon in den ersten Arbeitstagen.

Meine allererste Aufgabe bestand darin, für das Industrie-Team eine Case Study zum Thema Betrugsbekämpfung im Bankensektor mittels intelligenter Algorithmen zu verfassen – und das ohne zu wissen, was eine Case Study überhaupt ist oder wie intelligente Algorithmen funktionieren. Hier lernte ich sehr schnell, mich von Grund auf in komplexe Themen und Zusammenhänge einzuarbeiten.

Im folgenden Vierteljahr musste ich häufig ins kalte Wasser springen – bin aber dank freundlicher und geduldiger Anleitung durch Teamleiter*innen und Kolleg*innen zum Glück nie untergegangen.

So manches Maisberger-Mysterium hat sich mir seither enthüllt: etwa dass die „Rewe-Damen“ keine Regale im benachbarten Supermarkt auffüllen, „Umbraco“ kein italienischer Landwein ist und „Telefonspinnen“ nicht auf Insektenjagd gehen. Und was es bedeutet, wenn sich „JL und MS im MMR mit der GF“ unterhalten.

Kreativ sein in einem tollen Team

Während meines Praktikums konnte ich mich beim Texten von Anwenderberichten, Fach- und Blog-Beiträgen oder Pressemitteilungen kreativ ausleben. Außerdem lernte ich von erfahrenen Berater*innen, was beim Kontakt mit Journalisten zu beachten ist.

Was ich noch besonders erwähnenswert finde: Das angenehme zwischenmenschliche Klima, der wertschätzende Umgang miteinander und die große Hilfsbereitschaft, die ich bei Maisberger erlebt habe – all das erleichterte mir den Arbeitsalltag sehr. Und auch der Spaß kam nicht zu kurz: Ich hatte von Anfang an das Gefühl, ganz selbstverständlich dazuzugehören. Meine jungen Kolleg*innen und ich waren ein eingeschworenes Team.

Es wäre mir sehr seltsam vorgekommen, Maisberger nach Ablauf der drei Monate wieder zu verlassen. Das war zum Glück aber auch gar nicht nötig – denn ich bekam das Angebot, meine Arbeit in der Agentur fortzusetzen.

Ein Lernprozess, in jeder Hinsicht

Seit November bin ich nun als Trainee Teil des Maisberger-Teams. An die Tätigkeiten, die ich zuvor bereits ausgeübt habe, konnte ich nahtlos anknüpfen. Ich werde Zug um Zug in alle typischen Aufgaben eines PR-Beraters eingeführt und bekomme zunehmend mehr Verantwortung übertragen. Dabei lerne ich nicht nur viel über Öffentlichkeitsarbeit, sondern auch über mich selbst: wo meine Stärken liegen und wofür ich mich interessiere, ohne es selbst je geahnt zu haben. Wer hätte gedacht, dass Videos drehen so spannend ist?

Mein Resümee nach einem guten halben Jahr bei Maisberger fällt daher rundweg positiv aus. Das dreimonatige Praktikum hat mich gut auf das PR-Traineeship vorbereitet. Ein Stück des Weges habe ich also bereits bewältigt, und die richtigen Begleiter habe ich bei Maisberger auf jeden Fall gefunden.

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