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Keine Angst vor Kommunikation – Als Französin in einer deutschen PR-Agentur

Es ist eine Sache, das erste Praktikum in einem Unternehmen zu machen, eine andere, es in einer Fremdsprache zu absolvieren! Ich bin Französin und arbeite seit zweieinhalb Monaten als Praktikantin bei Maisberger. Natürlich habe ich in der Schule Deutsch gelernt, aber es ist nochmal etwas ganz anderes, mit Deutschen zu arbeiten , alles zu verstehen und in einer fremden Sprache zu sprechen. In wenigen Worten sind hier meine Erfahrungen in einer deutschen PR-Agentur.

Keine Fehler, kein Fortschritt!

Wie man erahnen kann, ist die größte Schwierigkeit natürlich die Sprache. Zuerst ist es ein wenig schwierig, weil alles neu ist: Kollegen, Kunden, Meetings, etc.. Aber es braucht immer Zeit, um sich  einem neuen Unternehmen anzupassen, nicht wahr? Die ersten Wochen waren fast ausschließlich dem Verstehen der Sprache gewidmet: Da ich nur in der Schule Deutsch gelernt hatte, ging es darum, mit Alltagssätze und Grundwortschatz anzueignen, aber auch um das firmenspezifische Vokabular, die Öffentlichkeitsarbeit, die Kommunikation und jeden Kunden, für den ich arbeite kennenzulernen. Mein Vokabelheft ist hier mein bester Freund!

 

Wenn ich einem zukünftigen ausländischen Praktikanten bei Maisberger einen Rat geben kann, wäre es zunächst einfach drauf loszureden einmal nicht zu zögern zu reden, auch wenn man weiß, dass man Fehler macht. Das Wichtigste ist, zu kommunizieren. Die Leichtigkeit und die richtigen Vokabeln werden beim Sprechen kommen! Es ist immer ein wenig unangenehm, den Gesprächspartner zu bitten, das Gesagte zu wiederholen, aber man sollte nicht zögern, es zu trotzdem zu tun; Die Mitarbeiter sind nett und werden es gerne für dich wiederholen! Und vor allem sollte man nicht anfangen, Englisch zu sprechen, denn es ist sehr schwierig, nochmals in eine weitere Sprache zu wechseln.

Warum eine PR-Agentur der perfekte Ort für einen internationalen Studenten ist.

Wir Praktikanten bei Maisberger machen viele Übersetzungen vom Englischen ins Deutsche und andersherum. So können wir viele Vokabeln und Formulierungen in Deutsch und Englisch lernen. Andererseits müssen wir im Rahmen der “Clippings” viele Artikel über unsere Kunden lesen. Hier erfahren wir, wie Artikel und Pressemitteilungen auf Deutsch verfasst werden.  Zum Beispiel: Wichtige Informationen werden an den Anfang gestellt, was im Französischen nicht der Fall ist.  Oder die Länge der Sätze: Sie können auf Französisch sehr lang sein, aber nicht auf Deutsch. Darüber hinaus habe ich – da die Praktikanten den internen Newsletter schreiben -die Möglichkeit, dies alles in die Praxis umzusetzen.

Kurz gesagt, es ist eine bereichernde berufliche und kulturelle Erfahrung : Eine erste Berufserfahrung zu machen, Verantwortung zu übernehmen, neue Dinge zu entdecken und Teil einer Gruppe von freundlichen und liebenswerten Trainees und Praktikanten zu sein. Was will man mehr?