qooly

Wichtig ist, was man sagt

Wichtig ist, wie man etwas sagt

Wichtig ist, wie man sich präsentiert

Achtung Kamera1

Wichtig ist also, wie man wirkt, während man etwas sagt und was man sagt, während man gleichzeitig darauf achtet, wie man sich präsentiert? Puh – Danke Kopf!

Die erste Lektion nach drei Tagen TV-Moderationstraining in Kochel am See war aber genau das Gegenteil: Wenn man vor der Kamera steht, soll man sich eben nicht auf seine Gedanken konzentrieren, sondern auf seine Körpermitte: Danke Bauch! Das macht das Ganze schon wieder etwas klarer. Das ist aber nicht der einzige Tipp, den uns unser Trainer Achim Grauer, Schauspieler und Sprach-Coach, für das Referieren vor der Kamera mit auf den Weg gegeben hat. Ich will ja nicht das ganze Handwerkszeug verraten, aber…

  • .. beim Schreiben und Sprechen des Beitrags ist es wichtig, sich an der Zielgruppe zu orientieren. Das überlegt man sich am besten vor der Moderation.
  • Geschichten sollten emotional, prägnant und so nah wie möglich am Zuschauer sein.
  • Die Atmung findet im Bauch statt – nicht im Hals. Das macht auch die Stimme ruhiger und stärker.
  • Es darf „menscheln“. Auch Pannen dürfen passieren – wenn man damit souverän umgeht und sich nicht aus dem Konzept bringen lässt.
  • Ein Beitrag ist nur so gut wie der Moderator. Das Gesicht, das in die Kamera blickt, hat hier eine große Verantwortung: Sympathie und Verständlichkeit sind die Turbo-Kombo.
  • Bildschirmpräsenz, Bildschirmpräsenz, Bildschirmpräsenz! Die Sicherheit für den Auftritt vor Mikrofon und Kamera erhalten wir durch Kompetenz und Wissen. Wo wir wieder bei der guten Vorbereitung wären…

Achtung Kamera2

Für jede Moderationen gibt es ein anderes Format – die Präsentation variiert von Magazin über Nachrichten zu Talkshows. Als PR-Beraterinnen in spe waren für uns die Interview-Führung und die Anmoderation, wie wir sie für Kunden-Events gebrauchen können, besonders spannend. So haben wir beispielsweise den richtigen und professionellen Umgang mit Gesprächspartnern gelernt, auch wenn die sich mit Nutella vollgekleckert haben und wie wir während des Interviews die Gesprächspartner im Griff behalten. Und natürlich: wie wir bei der Sache bleiben – egal, ob es um Technologie oder Minischweine geht.

Das alles haben wir drei Tage praktisch umgesetzt, aufgezeichnet und in der Gruppe analysiert. Das Feedback aller Teilnehmer und von unserem Coach hat jedem individuelle Aufgaben mit auf den Weg gegeben. Wir sind jetzt fit fürs Fernsehen und freuen uns schon darauf, wenn es bald für uns heißt: Achtung, Kamera!