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CSI Maisberger: Der Weihnachtsfeier auf der Spur

Von Nicole Lüling

Weihnachtssterne zieren bereits die Straßenlaternen in den Städten und hüllen die Fußgängerzonen in ein gemütlich warmes Licht, die Buden für die Weihnachtsmärkte sind bereits aufgebaut und Glühwein, Lebkuchen und Spekulatius warten im Supermarktregal darauf, von allen Weihnachtshungrigen verschlungen zu werden. Alles ist also bereit für die wohl schönste Zeit des Jahres: Weihnachten!

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Ein Gstanzl zur Weihnachtsfeier

Am Sillberghaus in Bayerischzell,
auf Ledercouch und Bärenfell,
mit Zimmern wie ein Puppenhaus,
genossen wir den Weihnachtsschmaus.

Am Donnerstag ging´s freudig los,
in einem Doppeldecker-Bus.
Auf zur ungewissen Feier,
wohin es ging, das wusste keiner.

Wurden mit Fackeln durch den Schnee geführt,
hoch droben wurd´ uns´re Leistung mit Glühwein gekürt.
Danach ging´s gleich mit der Show weiter,
Zwei Musikanten stimmten uns heiter.

Die hatten´s faustdick hinter den Ohren,
erzählten freche Witze ganz unverfroren.
Beim Essen konnten wir richtig schlemmen,
und dazu fleißig Rotwein stemmen.

Stundenlang sangen sie froh,
Gott sei Dank – denn wir Maisbergers konnten das wirklich nicht so.
Doch nicht nur sie haben uns unterhalten,
wir mussten auch selbst das Programm gestalten.

Jeder durfte sich ein Gstanzl überlegen,
die Texte waren teils echt verwegen.
Nicht nur dabei haben wir Tränen gelacht,
die „Neuen“ haben eine Aufführung gemacht.

Wir verkleideten uns als Engerl und Weihnachtsmänner,
und bewarben uns bei Maisberger als Weihnachtsbringer.
Es hat nicht wirklich gut funktioniert,
wir haben uns mit dem Gesang echt ganz schön geniert.

Die andren sagten zwar wir waren toll,
gelacht haben sie trotzdem, wie ihr euch vorstellt, voll.
Der Abend klang aus mit Musik, Tanz und Wein,
wir fanden´s echt alle wahnsinnig fein.

Am nächsten Morgen frisch und munter,
kamen wir zum Frühstück runter,
die Nacht wurde nicht durchgemacht,
des Hausherrn Ärger in Anbetracht.

Er hat uns einfach aufs Zimmer geschickt,
dadurch war die Stimmung ein bisschen geknickt.
Nichts desto trotz ging´s mit Feiern weiter,
bei Heidi und Anja im Zimmer war´s heiter.

In diesem Sinne ein Dank an unsere Chefs,
Herrn Pschera, Frau Faderl und auch Herrn Kvech,
dass sie uns die tolle Feier ermöglicht,
worüber bestimmt in 10 Jahren noch jeder hier spricht.