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Mit einem Blick auf die letzten Monate bei Maisberger habe ich mir für diesen Blog-Beitrag die Frage aller Fragen gestellt: Trainee in einer PR-Agentur – was sind meine Haupt-Learnings? Was nehme ich aus den letzten Monaten mit, wie habe ich mich und meine Arbeitsweise verändert und entwickelt? Und welche Tipps gibt es für Berufseinsteiger, die gerne in der PR durchstarten wollen?

1. Learning: Selbstorganisation ist der Schlüssel zum Erfolg

Prinzipiell ist eine gute Organisation der Aufgaben in jedem Job wichtig, aber in einer Agentur ist diese Fähigkeit schlicht unabkömmlich. Da die meisten von uns mehr als einen Kunden betreuen, kann es durchaus eine Herausforderung sein, alle Aktivitäten und Projekte im Auge zu behalten. Natürlich werden die Kunden von Teams betreut, sodass nicht jeder zwingend an allen laufenden Projekten beteiligt ist. Dennoch ist ein genereller Überblick zum Beispiel für Krankheits- oder Urlaubsfällen, wenn Aufgaben von Kollegen übernommen werden müssen, absolut notwendig und zeitsparend.

Eine weitere wichtige Eigenschaft, die PR-Berater in einer Agentur beherrschen müssen, ist die Priorisierung von Aufgaben und damit einhergehend das persönliches Zeitmanagement. Dafür ist es hilfreich, sich regelmäßig folgende Fragen zu stellen

  • Welche Projekte haben Vorrang?
  • Was muss wirklich dringend heute noch fertig gemacht werden und was kann eventuell auch noch bis morgen warten?
  • Bin ich noch auf Feedback aus dem Team angewiesen? Wenn ja, muss das in der Zeitplanung berücksichtigt werden.

Das Wichtigste ist: Die eigenen To-Dos im Blick behalten. Das macht natürlich jeder auf seine eigene Art und Weise. Ich habe festgestellt, dass ich meinen Kopf am besten sortiere, indem ich tatsächlich ganz old-school Listen schreibe. So streiche ich mit großem Vergnügen erledigte Aufgaben von meiner To-Do-Liste. Für die moderner eingestellten Kollegen gibt es natürlich auch zahlreiche Tools, die die Selbstorganisation unterstützen.

2. Learning: PRler in einer Agentur sind Allrounder

Ja, das Schreiben von Artikeln, Statements, Pitches oder Pressemeldungen nimmt nach wie vor einen großen Teil der Arbeit in einer PR-Agentur ein. Dennoch habe ich meinem Traineeship so viel mehr gelernt und getan. Natürlich ist die Digitalisierung längst auch in der PR angekommen und unsere Arbeit verlagert sich immer mehr in die Richtung online. Social Media bietet spannende Kanäle, um auch im B2B-Bereich mit den Kunden in Kontakt zu treten und fallen daher ebenso in unser Aufgabengebiet wie der klassische Fachartikel in einem Magazin.

Außerdem unterstützt die PR auch immer mehr den Vertrieb, indem sie Content bereitstellt, der Leads generiert. Somit habe ich mich in den letzten Monaten auch viel mit Content Hubs beschäftigt und einiges im Bereich des Digitalen Marketings gelernt.

3. Learning: PR is a people’s business

Auch dieser Punkt trifft natürlich auf viele weitere Berufsgruppen zu. Dennoch arbeitet man in der PR mit den verschiedensten Personengruppen zusammen und hat dadurch die Möglichkeit, interessante Menschen kennen zu lernen. Wichtig ist dabei auch, nie zu vergessen, dass sowohl auf Kundenseite, als auch auf Journalistenseite Menschen stehen, die manchmal schlichtweg auch menschlich reagieren – genauso wie wir auch!

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Ricarda Dietrich

Ricarda Dietrich

Account Executive bei Maisberger
entschied sich nach einem Rundumschlag im Marketing dafür, in die Kommunikation zurückzukehren. Seit Oktober 2017 lernt sie nun bei Maisberger das Agenturleben von A bis Z kennen.
Ricarda Dietrich