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#Writeyourway! Oliver Salzberger und Korbinian Morhart haben beide vom Anfang ihrer Karriere an die Kommunikation in den Mittelpunkt gestellt. Oliver auf dem klassischen Weg in der Agentur und Korbinian zunächst von der Journalisten-, dann von der Unternehmensseite und nun in der Agentur.  Hier kommt Beitrag Nummer zwei unserer Blogreihe, die das Maisberger Team und die unterschiedlichen Werdegänge vorstellt.

Als Teil unserer neuen Blogreihe (hier geht’s zu Teil 1) sollte dieser Beitrag eigentlich „nur“ zwei Account-Manager aus dem IT-Team vorstellen. Doch während ich den Text verfasste, merkte ich, dass er darüber hinaus auch zu einer Anleitung für die PR-Arbeit wurde. Zwar waren Olivers und Korbinians Wege in die PR sehr unterschiedlich, beide haben aber bereits beeindruckend viel Erfahrung in diesem Bereich. Als Maisberger-Neuling bekam ich deshalb ganz große Augen und widme diesen Blog-Beitrag kurzerhand zwei Zwecken: Zum einen will ich euch natürlich nicht die Porträts der beiden vorenthalten. Zum anderen gibt der Blog-Beitrag Tipps und einen tiefen Einblick in die Arbeit eines PR-Beraters.

Zufall oder Neugier: Viele Wege führen in die PR

„Mein Weg in die PR? Ganz klar: Zufall!“, unterbreitet mir Oliver Salzberger gleich zu Beginn unseres Gesprächs. „Dafür, dass ich PR eigentlich nie so richtig als Berufsfeld auf dem Schirm hatte, macht es mir nun aber schon seit einigen Jahren sehr viel Spaß.“ Dass er die PR überhaupt kennen gelernt hat, hat er einem Kommilitonen zu verdanken, der Oliver von der Praktikumsstelle in einer Agentur erzählte: „Nachdem ich eh in die Games-Branche wollte und es sich bei der Agentur um eine handelte, die auf Gaming spezialisiert war, habe ich nicht lange gezögert und mich beworben.“ Das Bewerbungsgespräch lief gut, Oliver bekam die Praktikumsstelle und blieb gleich drei Jahre lang in der Agentur:  Nach dem Praktikum als Trainee und schließlich als Junior Berater.

Nicht ganz so sehr von Zufall geprägt war der Weg, der Korbinian Morhart in die PR geführt hat. „Nachdem ich meinen Kindheitswunsch, Musketier zu werden, dann doch abgelegt habe, hatte ich mich nach dem Abi für das Berufsbild des Journalisten entschieden.“ Nach seinem Philosophie- und Business Administration-Studium hat Korbinian dann auch einige Jahre als Journalist gearbeitet. Schon in dieser Zeit lernte er die Arbeit in der PR sehr gut kennen, schließlich arbeiten PR und Journalismus eng zusammen. „Sowohl Journalisten als auch PR‘ler wollen  stimmige und lesenswerte Geschichten realisieren. Dafür müssen sie komplementär zusammenarbeiten.“ Genau diese beiden Seiten des professionellen Geschichten-Erzählens haben Korbinian gereizt. Und nachdem er die eine schon kannte, wollte er die andere auch ausprobieren. Zunächst tat er dies in der Öffentlichkeitsarbeit eines Verbandes, bevor er dann zu Maisberger fand. Dabei ist er nicht zufällig über Maisberger gestolpert. „Wenn man sich sehr intensiv mit einem Thema befasst und fasziniert davon ist, dann findet man auch diejenigen, die professionell darüber kommunizieren. In der PR-Kommunikation zu technologischen, und industriellen Themen  ist Maisberger ganz vorne mit dabei.“

Die Tiefe der Kunden-Themen bei Maisberger war auch für Oliver der Grund, sich gerade bei dieser Agentur zu bewerben. „Ich bin schon immer technisch interessiert gewesen. Zwar habe ich ganz schnell gemerkt, dass das Informatik-Studium nicht das ist, was ich will, aber bei Maisberger kann ich mich nun trotzdem mit den Themen beschäftigen, die mich interessieren.“ Studiert hat Oliver, nach einem kurzen Ausflug in die Informatik, amerikanische Kulturgeschichte. „Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nichts aus dem Studium in meinem jetzigen Job anwenden kann.“, gibt er zu.

Be passionate about what you do!

Was braucht man denn nun wirklich, um in der PR erfolgreich zu sein? Hauptsächlich Dinge, die man in keinem Studium lernen kann, da sind sich Korbinian und Oliver einig: Man muss Leidenschaft für die Themen mitbringen, über die man schreibt. „Manchmal muss man sich durch erklärungsbedürftige Themen durchbeißen, da hilft ein eigenes, vitales Interesse ungemein.“, so Korbinians Einschätzung. Er rät außerdem dazu, an die Themen sowohl mit  Ausdauer als auch mit Sorgfalt heranzugehen. Ausdauer, um dran zu bleiben und  auch Weiterentwicklungen kompetent zu begleiten. Sorgfalt, um auch schwierige Themen der Kunden so zu kommunizieren, dass es Hand und Fuß hat. Denn man darf nicht aus den Augen verlieren, dass beides wichtig ist: verständliche, journalistische Sprache und das Signal an den Kunden, wirklich in seine Themen eingearbeitet zu sein. Korbinian fasst zusammen: „Meiner Meinung nach ist die Sorgfalt gegenüber Themen und Kunden in der PR-Arbeit mindestens genauso wichtig, wie Kreativität.“

Neben der Leidenschaft für die zu kommunizierenden Themen nennt Oliver noch einige weitere wichtige Eigenschaften, die in der PR weiterhelfen. „Man muss natürlich auch eine gewisse Affinität für Kommunikation an den Tag legen. Wer nicht gerne kommuniziert, der wird es in der PR schwer haben.“ Denn da gehört neben dem Textieren und Pressemeldungen aussenden auch dazu, dass man den Hörer in die Hand nimmt und Journalistenkontakte abtelefoniert, um ein Thema unterzubringen. Dafür muss man nicht nur gerne und gut kommunizieren können, sondern auch ein gewisses Gespür für Menschen mitbringen. Schließlich hat man es tagtäglich mit Journalisten und Kunden zu tun. Da gilt es, absolute Professionalität zu beweisen.

Unbezahlbare Erfahrungen

Durch ihren unterschiedlichen Werdegang haben beide auch sehr verschiedenen Erfahrungen gemacht, die sie und ihre Arbeit geprägt haben. Oliver hat schon in verschiedensten Agenturen gearbeitet und weiß daher, wie sehr sich diese unterscheiden können: „Der entscheidendste Unterschied war die generelle Ausrichtung der Agentur. In der Gaming-Branche habe ich ausschließlich B2C-Kommunikation gemacht. Der Unterschied zu B2B-Kommunikation ist tatsächlich größer, als man denkt und prägt das Arbeiten sehr. Das war anfangs schon eine Umstellung für mich, aber es war, und ist nach wir vor, auch sehr spannend!“ Das Wissen um diese Differenz lässt Oliver in der B2B-Kommunikation für seine Kunden anders auf die zu ergreifenden Maßnahmen schauen und führt zu einem tieferen Verständnis eben dieser.

Korbinian hingegen hat auf seinem Weg viele Seiten des professionellen Geschichten-Erzählens kennen gelernt. „Sowohl der Beruf als Journalist, als auch die Tätigkeit in der PR gefallen mir sehr gut. Obwohl es Überschneidungen gibt, haben sie doch beide ihren ganz eigenen Charakter und sind dabei immer aufeinander bezogen. Durch seine langjährige Erfahrung als Journalist, ist ihm das Denken und Handeln der Journalisten „auf der anderen Seite“ geläufig, was manche Prozesse und Abläufe verständlicher macht.

Die Quintessenz, die ich aus den Gesprächen mit den beiden mitgenommen habe ist, dass es völlig egal ist, welcher Weg dich in die PR führt. Was zählt, sind die Einsatzbereitschaft und die Leidenschaft für Kommunikation und die Kunden-Themen. Wenn man diese Eigenschaften mitbringt, dann wird man in der PR gut zurechtkommen. Gerade die vielen unterschiedlichen Wege, die das Maisberger-Team zusammengeführt haben, machen den Drive und die Stärke des Teams aus. Jeder bringt andere Erfahrungen und Eindrücke mit in die PR-Arbeit. Eine Vielfalt, von der die Kunden ebenso profitieren wie das gesamte Team.

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Professionalität, Begeisterungsfähigkeit für Kommunikation und Themen, Menschlichkeit. Das sind die Dinge, die man für die Arbeit in der PR auf jeden Fall mitbringen sollte. Dabei ist es sehr wichtig, dass man sich schwierige Situationen nicht zu sehr zu Herzen nimmt. – Oliver

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Ein großer Teil der PR-Arbeit ist es, immer wieder neue Blickwinkel auf Themen zu finden, bekannte Dinge von einer anderen Seite anzugehen. Fragt also immer weiter, so bleibt ihr in Bewegung. Das ist der Teil der Arbeit, der mir am meisten Spaß macht. – Korbinian

Welche Erfahrungen auf eurem beruflichen Weg haben euch besonders geprägt? Wir freuen uns auf spannende Geschichten!

Ricarda Dietrich

Ricarda Dietrich

Account Executive bei Maisberger
entschied sich nach einem Rundumschlag im Marketing dafür, in die Kommunikation zurückzukehren. Seit Oktober 2017 lernt sie nun bei Maisberger das Agenturleben von A bis Z kennen.
Ricarda Dietrich