qooly

Phillip Dürner

Phillip Dürner

Praktikant bei Maisberger GmbH
Nach Auslandsaufenthalten in den USA und Spanien, studiert Phillip Dürner seit 2013 Politik und Recht in Münster. Im Moment absolviert er ein Praktikum bei Maisberger und unterstützt das IT Team in unterschiedlichen Aufgabenbereichen.
Phillip Dürner
Zeit, Abschied zu nehmen. Nach drei Monaten bei Maisberger heißt es Servus zu sagen und weiterzuziehen. Bevor ich mich jedoch in die letzten Monate meines Studiums stürze, will ich einen Blick zurückwerfen. Auf vierzehn Wochen Kommunikation, PR, Agenturleben und ja, auch auf Clippings. Ich möchte euch dabei einen kleinen Einblick in meine persönlichen Erkenntnisse geben und zeigen, dass ein Praktikum in der PR auch für fachfremde Studierende wie mich, eine wertvolle Erfahrung liefern kann.

Politik und Recht kann man studieren, muss man aber nicht. Die einen sagen, das Studium sei weder Fisch noch Fleisch. Andere wiederum behaupten, eben jener interdisziplinäre Ansatz aus beiden Geisteswissenschaften ermögliche einen umfassenden Blick auf zwei wesentliche Bereiche unserer Gesellschaft. Wie auch immer, dieser Studiengang hat jedenfalls wenig bis nichts mit Kommunikation und PR zu tun. Und dennoch habe ich mich willentlich und wissentlich für ein Praktikum bei Maisberger entschieden. Aber warum?

Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht

Nun, zum einen bin ich der Typus Mensch, der gerne etwas Neues wagt. Zum anderen erschien mir ein freiwilliges Praktikum in einer Behörde, einem Verband oder einer Anwaltskanzlei zu banal, schlicht zu risikolos. Da Kommunikation ein bedeutender Faktor in jeder Branche und insbesondere in der Politik ist, sollte es also grob in diese Richtung gehen. Medien, privatwirtschaftliche Unternehmenskommunikation oder doch eine Agentur? Mein Interesse war geweckt und die Auswahl groß. Nach eingehender Recherche stieß ich auf die Maisberger Gesellschaft für strategische Unternehmenskommunikation mbH. Klang gut und versprach ein spannendes Arbeitsumfeld in einem mir unbekannten Metier: der PR. Ich entschied mich meine Bewerbung an den IT Bereich zu richten und bekam schnell Rückmeldung. Bevor ich mich versah, begann mein Prakitkum Ende August.

An meinem ersten Tag wurde ich herzlich im Büro im Münchener Stadtteil Ramersdorf empfangen. Sogleich mit meinem Tätigkeitsbereich vertraut gemacht, sollte ich vorwiegend drei Kundenteams unterstützen. Meine alltäglichen Aufgaben bestanden unter anderem in der Beobachtung der relevanten Berichterstattung, der Erstellung von Clippings und der Pflege verschiedener Social-Media Kanäle. Obendrein wurde mir die Möglichkeit zuteil, einige Veranstaltungen wie die VMworld 2016 und die damit verbundenen Öffentlichkeitsarbeit aktiv zu begleiten. Dies umfasste neben dem Erstellen von Präsentationen und Pitches auch die Recherche journalistischer Kontakte.

Learning by doing – der erste Schritt zählt

Ein weiteres spannendes Aufgabengebiet stellte der Maisberger TraineeInsight Blog dar. Ein jeder Trainee und Praktikant hat hier die Gelegenheit zu eigens gewählten Themen Beiträge zu verfassen. So konnte ich im Laufe meines Praktikums neben diesen auch ein Experteninterview führen und veröffentlichen. Eben solche Aufgaben, mit denen ich Rahmen anderer Praktika noch nicht in Berührung kam und die mich anfangs in kalte Wasser springen ließen, sind es dann auch, die mir den größten Mehrwert brachten.

Neben den fachlichen und arbeitsspezifischen Tätigkeiten war auch der Agenturalltag ein gänzlich neues Erlebnis für mich. Die offene, kollaborative Arbeitsatmosphäre gepaart mit der Intensität und Geschwindigkeit der PR-Arbeit erzeugt ein von Produktivität und Kreativität geprägtes Arbeitsumfeld. Es galt dabei nah am Kunden zu sein, dessen Sprache zu sprechen und diese nach außen zu tragen. Präventiv Krisen zu vermeiden, durch strategische Kommunikation Unternehmen zu positionieren und öffentliche Meinungen zu lenken. All das und mehr konnte ich in meiner hiesigen Zeit hautnah beobachten.

Wer wagt, gewinnt

Schlussendlich stellt sich natürlich die Frage: welche Erkenntnisse nehme ich für mich persönlich sowie für meinen akademischen und beruflichen Werdegang mit? Persönlich konnte ich einmal mehr feststellen, dass es lohnenswert ist, neue, ungewisse Wege einzuschlagen. Die Erfahrungen aus einer mir bis zuletzt völlig unbekannten Branche eröffnen mir neue Blickwinkel auf Unternehmenskommunikation und PR. Aus akademischer sowie beruflicher Sicht bin ich nun überzeugt, dass strategische Kommunikation sowohl in der freien Wirtschaft als auch in Politik und Recht von erheblicher Bedeutung ist. Die mir vermittelten Arbeitsmethoden und Inhalte sowie der Einblick in das operative Geschäft einer PR-Agentur werden hierbei ohne Frage künftig von Vorteil sein.

Somit kann ich nur jeden Kommilitonen ermutigen, etwas Neues zu wagen. Und auch wenn es vielleicht letzten Endes nicht immer das Richtige ist, so kann man zweifelsohne bedeutsame Erfahrungen sammeln und den berüchtigten Horizont erweitern. Für mich war die Zeit bei Maisberger jedenfalls eine lehrreiche, spannende und fördernde Etappe in meiner Entwicklung.

Und dafür: Vielen Dank!

Solltet ihr euer Studium bereits abgeschlossen haben und Interesse an der PR haben, gibt es hier einen interessanten Beitrag zum Quereinstieg.

Share the joy
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •