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Lange ist es her, dass unsere Vorfahren in Afrika zum allerersten Mal Steine aneinander schlugen, um mit den so entstandenen scharfen Kanten Nüsse zu knacken. Ein Konzept, das sich durchgesetzt hat: 3,3 Millionen Jahre später sehen unsere täglichen Werkzeuge und Hilfsmittel zwar etwas anders aus, aber ohne ihren Gebrauch wären wir insgesamt doch recht hilflos unterwegs. In der PR-Arbeit ist das nicht anders. Deshalb möchte ich euch hier eine Top 10 der Tools präsentieren, die unsere Arbeit täglich erleichtern – die scharfen Steine der PR sozusagen. In selbige gemeißelt sind sie aber natürlich nicht. Zu jedem einzelnen Tool gibt es zahllose Alternativen; und was man tatsächlich nutzt, ist immer eine Frage der persönlichen Arbeitsweise (und der zur Verfügung stehenden Mittel). Nachfolgend also doch eher eine persönliche Auswahl, als eine Top 10:

Das Fundament: MS Office

Das hat erstmal noch nichts mit PR im Speziellen zu tun. Die Programme in MS Office sind die Grundlage jeder Büroarbeit. Was die PR angeht: Ohne Word keine Artikel, ohne Powerpoint keine Präsentationen für Kunden, ohne Excel kein Reporting, ohne Outlook kein Kundenkontakt. So einfach ist das.

Das Gedächtnis: Unsere Journalistendatenbank

Für alles gibt es ein Medium. Und für jedes Medium gibt es Ansprechpartner und Kontaktdaten. Unmöglich, die alle im Kopf zu behalten. Dank unserer Journalisten-Datenbank können wir trotzdem ständig darauf zugreifen und sie den entsprechenden Kunden zuordnen – solange sie regelmäßig gepflegt und aktualisiert wird.

Der Postbote: Unser Aussand

Wenn es bei unseren Kunden Neuigkeiten gibt, soll die Welt davon erfahren. Dank unserem Tool zum Versand von Pressemitteilungen an unsere Journalistenverteiler tut sie das auch. Von Kollegen, die die PR schon vor dem digitalen Zeitalter kannten, habe ich Grauengeschichten gehört, wie man so etwas früher erledigen musste. Und ich möchte nicht dahin zurück.

Der Draht zur Welt (der Medien)

Die Welt dreht sich ständig weiter, und auch Journalisten suchen hin und wieder neue Herausforderungen. Dank entsprechender Tools sind wir auf dem aktuellen Stand, welche das gerade sind und wie wir sie dort erreichen können.

Die Gehirnprothese: woxikon

Der zentrale Wortschatz der deutschen Sprache wird auf rund 75.000 Wörter geschätzt. Einen großen Anteil davon zu kennen, ist in der PR schon von Vorteil. Aber man darf sich auch ruhig mal auf die Sprünge helfen lassen.

Noch eine Gehirnprothese: trello

Es gibt ganz unterschiedliche Wege, sich selbst zu organisieren. Wie ich meinen Weg gefunden habe, habe ich bereits in meinem ersten Beitrag dokumentiert. Und ich bin bis heute dabei geblieben.

Der Kalender für die Digital Natives: Social Report

Auf allen Social Media Kanälen präsent sein? Da verliert man schnell den Überblick. Social Report bringt alles an einen Ort und liefert die Daten, die wir ins Reporting einarbeiten.

Der Spion: bitly

Wer Inhalte teilt, der möchte auch wissen, wer sich dafür interessiert. Mit bitly lassen sich Links kürzen, tracken und so in Erfahrung bringen, wer geklickt hat. Außerdem passen die Links dann auch gleich viel besser in die 140 Zeichen bei Twitter.

Nicht nur ein Spion, sondern ein ganzer Geheimdienst: ubermetrics

Google ist schon ein kleines Wunderwerk, aber es hat auch seine Grenzen. Mit ubermetrics lassen sich Suchanfragen noch feiner einstellen und in allen möglichen Statistiken und Visualisierungen ausgeben. Die umfassende Medienanalyse hilft bei der Recherche nach zu besetzenden oder bereits besetzten Themen oder wichtigen Influencern.

Das Krokodil: Kuli & Block

Dazu gibt es keinen Link, da es sich hier tatsächlich um die analoge Variante handelt. Wie beim Krokodil handelt es sich hier ganz einfach um ein evolutionär bewährtes Konzept, daher wird uns dieses Relikt aus früheren Tagen auch noch eine Weile erhalten bleiben.

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Johannes Lossack

Johannes Lossack

Account Executive bei Maisberger
verstärkt seit Mai 2016 bei Maisberger das Industrie-Team und beschäftigt sich hier vor allem mit der Mensch-Roboter-Kollaboration.
Johannes Lossack

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