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#Writeyourway! Der vorletzte Beitrag unserer Blogreihe handelt von Beate Faderl, Managing Partner, und Philipp Hühne, Account Director bei Maisberger und zeigt erneut: Viele bunte Wege führen in die PR. Ob als Frischling von der Uni oder als erfahrene Fachkraft – bei Maisberger trifft Knowhow aus allen Bereichen aufeinander.

Beate Faderl ist ein alter Hase bei Maisberger. Schon seit 20 Jahren ist sie Teil der Agentur und kümmert sich als Geschäftsführerin um die systematische Entwicklung des Business Development und um den Vertrieb. Während ihrer Schulzeit sah der Karriereplan jedoch noch anders aus, verrät sie: „Ich wollte irgendetwas in Richtung Sport machen, da ich begeisterte Turnerin war und auch in entsprechenden Leistungsgruppen trainierte.“

Noch heute ist der Sport eine ihrer großen Leidenschaften – wenn auch nur als Hobby. Dafür gab es später zwei neue Berufswünsche, die verfolgt wurden: „Einerseits der handwerkliche Goldschmied und andererseits die Unternehmensberatung. Der Hintergrund beim Letzteren bestand darin, deutsche Unternehmen im Umgang mit Firmen aus Japan zu beraten“.

Aus dem Berufswunsch Goldschmied ist zwar nichts geworden, ihr Interesse für die japanische Kultur verfolgte Frau Faderl aber an der Uni weiter, indem sie Japanologie mit den Nebenfächern BWL und Politologie studierte. Nach ihrem Studium war sie als European Sales Managerin bei einem IT-Unternehmen beschäftigt – und lernte dort Maisberger erstmals von der Unternehmensseite aus kennen.

Fester Karriereplan muss nicht sein

Ähnlich praktisch veranlagt, war auch Philipp Hühne. Ein Studium kam für ihn erst einmal nicht infrage. Vielmehr sollte es etwas Praxisnahes sein. Das kam dann aber doch anders: „Tatsächlich war ich sehr froh, die Zeit des Zivildienstes zu haben, um mich zu orientieren.“ So entschied sich Philipp dann, trotz eines Vorstellungsgespräches als Hörakustiker, letztlich doch für ein Studium: Diplom-Sozialwissenschaften an der Uni Göttingen.

Im Kindergarten sahen die Karrierevorstellungen jedoch noch anders aus, grinst er. Rennfahrer oder Stuntman waren einst Philipps Traumberufe. Doch lachend gibt er zu: „Die graue Welt der Realität hat mich eingeholt.“ Weder die Studiengänge, noch die Karrierepläne sahen identisch aus, und doch sind sowohl Frau Faderl als auch Philipp heute hier, bei Maisberger.

Neben dem Studium Praxisluft schnappen

Einen gemeinsamen Nenner haben dann doch beide – den Nebenjob: Frau Faderl finanzierte ihr Studium durch eine Nebentätigkeit in einem IT-Unternehmen: „Das hat mir sehr viel gebracht, da ich nicht nur die theoretische Ausbildung an der Uni hatte, sondern auch praktische Erfahrungen sammeln konnte.“ Die vielseitigen Eindrücke haben sie sehr geprägt und ihr einen guten Umgang im Vertrieb sowie in Kundenbeziehungen ermöglicht. Zudem entdeckte sie dort auch das Interesse für Marketing und Vertrieb. Auch Philipp hatte bereits während seiner Nebentätigkeit Berührungspunkte mit seiner jetzigen Tätigkeit. Gemeinsam mit einem ehemaligen Mitbewohner, organisierte er die PR und das Marketing für ein Musikfestival – das Musikschutzgebiet. Beide sind sich einig: Die Erfahrungen aus diesen Jobs sind sehr viel Wert und halfen auch im späteren Berufsleben.

Bauchgefühl: Maisberger

Eine Frage aber ist noch offen: Wieso haben sich beide schließlich für die Agentur in München entschieden? Auch hier sind sie sich einig: „Für mich war damals ganz entscheidend, dass ich ein gutes Bauchgefühl hatte. Dass ich zu Maisberger kam und sofort das Gefühl hatte, es passt“, freut sich Frau Faderl noch heute. „Man muss sich wohl fühlen. Wenn man beim Gespräch oder Probearbeitstag nichts Positives herausziehen kann, sollte man die Finger davon lassen“, stimmt Phillip zu. Er schätzt insbesondere den sehr fairen, offenen und ehrlichen Umgang miteinander. Es ist nicht wichtig woher einer kommt, vielmehr können positive Eigenschaften oder Wissen miteingebracht werden, um die Kommunikation zu rocken – als Team.

Was zählt

Nach vielen Jahren Erfahrungen in der PR-Welt, wissen beide, worauf es auf dem Weg in die PR ankommt. Philipp sieht das Schreiben als eine der Kernkompetenzen an: „Wenn kein Interesse am Schreiben besteht, dann funktioniert das nicht.“

Doch dieses Interesse muss nicht von Beginn an brennen, beschreibt er: „Während dem Studium konnte ich mir das nicht wirklich vorstellen, aber das liegt wahrscheinlich an den ganzen Seminararbeiten. Ich habe das Schreiben erst bei Maisberger richtig schätzen gelernt.“

Für Frau Faderl ist vor allem Agilität sehr wichtig, also sich immer wieder an neue Situationen anpassen zu können: „Die Innovationszyklen werden immer kürzer und der Markt dynamischer. Heutzutage kann sich keiner mehr erlauben, still zu stehen und zu sagen, dass er ausgelernt hat. Wir müssen alle, auch nach dem Studium, flexibel gegenüber neuen Themen bleiben – und bereit sein, jeden Tag aufs Neue dazuzulernen und sich neu zu erfinden.“

Phillip ergänzt abschließend: „Und ansonsten muss Motivation und Interesse vorhanden sein. Mutig Sachen ausprobieren, vielleicht wieder verwerfen, ansonsten hat man keine Chance“.

Zwei unterschiedliche Menschen, zwei unterschiedliche Wege, ein Ziel. Und auch hier hat es funktioniert: Frau Faderl und auch Philipp fühlen sich noch immer wohl bei Maisberger.

 

 

Wichtig ist das Thema Begeisterungsfähigkeit und sich auf die Themen einzulassen. Jeder sollte neugierig auf die Trends und Innovationen am Markt sein und nicht irgendwann stehen bleiben. Auch der Spaß im Umgang mit Menschen, der Kommunikation und an der Sprache sind gute Voraussetzungen.

Ich habe keine Guideline, wie man die passende Agentur findet. Man muss sich dort wohl fühlen. Wenn beim Gespräch oder am Probearbeitstag nichts Positives herauskommt, sollte man die Finger davon lassen.

Michael Czajka

Michael Czajka

Account Executive bei Maisberger GmbH
studierte Medien und Kommunikation in Augsburg und sammelte Erfahrungen in Technologieunternehmen. Seit September 2017 unterstützt er das IT-Team bei Maisberger.
Michael Czajka

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