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Arbeiten in einer PR-Agentur: Vorstellungen und Wirklichkeit

Ein Praktikum in einer PR-Agentur zu finden, ist nicht immer leicht. Das musste ich nach langem Suchen und unzähligen Bewerbungsemails feststellen. Zum einen setzen einige Unternehmen schon viel Vorwissen voraus, ich wollte aber ein Praktikum absolvieren, um erste Eindrücke zu bekommen. Entsprechend kam ich mit vielen Agenturen nicht auf einen Nenner. Zum anderen ist die Branche beliebt für Praktika und heiß umkämpft. Gerade bei kleineren Agenturen, bei denen ich mich bewarb, sind Praktikastellen rar. Wichtig war mir zudem, dass es nicht nur zwei Wochen dauert – schließlich wollte ich etwas lernen. Viele Agenturen konnten mir diesen Wunsch nicht ausreichend erfüllen.

 

Wie ich auf Maisberger aufmerksam wurde

Mir wurde klar, dass ich mich an größere Agenturen wenden musste. Neben Fashion- und Lifestyle-Agenturen stieß ich rasch auf Maisberger, eine Agentur für Unternehmenskommunikation, die – anders als die anderen – ihren Fokus auf IT, Industrie und HR setzt. Sowohl die Webseite als auch die langjährige Erfahrung beeindruckten mich positiv. Da ich mit Fashion herzlich wenig anfangen kann und mich gerade mit erklärungsbedürftigen Themen befassen wollte, weckte Maisberger sofort mein Interesse. In meiner Bewerbungsmail stellte ich mich vor, berichtete aber auch ehrlich, dass ich bis dato noch keine Vorkenntnisse besaß. Zu meiner großen Freude wurde ich schon bald zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Sogleich begann ich, mich bestmöglich vorzubereiten.

 

Vorbereitung und Vorstellungen

Eine gute Vorbereitung ist das A und O! Noch aus Schulzeiten hatte ich eine Bewerbungsvorbereitungs-Mappe mit allen üblichen Fragen. Diese studierte ich fleißig und schaute mir zudem Videos über das typische Vorstellungsgespräch oder persönliche Erfahrungsberichte an. Dort hörte ich von unangenehmen Fragen wie „Nennen Sie drei Ihrer Schwächen“ oder bekam den Tipp, dass man sich Taschentücher mitnehmen solle, um den Angstschweiß abzutupfen. Das alles hegte in mir die Vorahnung, dass mir im Rahmen des Vorstellungsgesprächs eine durchwegs humorlose und unentspannte Situation bevorstand. Um auf alles gefasst zu sein, schrieb ich also all meine persönlichen Antworten zu schwierigen Fragen auf. Hier einige Beispiele:

  • Wie finden Sie es, kritisiert zu werden?
  • Wenn Sie Ihre vergangenen zwei bis drei Positionen vergleichen: Waren Sie eher Anführer oder Ausführer?
  • Was schuldet ein Unternehmen seinen Mitarbeitern?

Da ich noch nie eine PR-Agentur betreten hatte, geschweige denn ein Großraumbüro, basierten meine Vorstellungen eines Agenturalltags größtenteils auf Spielfilmszenen. Das Büro: schlicht, weiß und unspektakulär. Die Leute: nett aber gestresst und emsig hin und her wuselnd.

 

Das Vorstellungsgespräch und meine erste Eindrücke

Schon als ich das Büro betrat, musste ich meine Vorurteile allerdings revidieren. Die Maisberger-Räumlichkeiten waren farbenfroh, hell und voller Pflanzen. Gleich zu Anfang wurde ich überaus freundlich von Manuela, unserer „guten Fee“ im Backoffice, begrüßt, sodass der Stress ein wenig von mir abfiel. Auch Maren und Anna, meine Gesprächspartnerinnen für das Interview, waren ausgesprochen nett! Entgegen meiner Erwartungen war das Vorstellungsgespräch alles andere als angsteinflößend. Es wurden weder unangenehme, noch Stolperstein-Fragen gestellt, sondern ein lockeres Gespräch geführt. Und ich hatte das Gefühl, dass es beiden sehr wichtig war, dass man sich bei ihnen wohlfühlt. Anschließend wurde mir noch das komplette Büro gezeigt. Hierzu gehören der große Büroraum, ein großer und ein kleiner Raum für Meetings, Büros der Geschäftsführer und ein Multimediaraum. Für die Mitarbeiter, die es lieber ruhiger haben, gibt es sogar eine Bibliothek. Alles in Allem hatte ich einen sehr guten ersten Eindruck von der Agentur Maisberger und hoffte darauf, die Praktikumsstelle zu bekommen.

 

Meine ersten Tage bei Maisberger

Und Überraschung: Zusage! Natürlich freute ich mich wahnsinnig darüber, dass ich nun tatsächlich eine so gute Stelle bekommen hatte. Aufgeregt, aber mit überwiegend positiven Gefühlen, fieberte ich meinem ersten Tag entgegen. Am Anfang wurde ich allen Mitarbeitern vorgestellt (viele, viele Namen :D), dann erklärte mir Maren alles über die Arbeitsweise bei Maisberger und den alltäglichen Ablauf. Die Mitarbeiter sind in vier Teams unterteilt – HR, Industrie, IT und das Digital Services-Team. Jedes dieser Teams ist für verschiedene Kunden aus der jeweiligen Branche verantwortlich. Ich landete in gleich zwei Teams – HR und Industrie. Die Aufgaben der Mitarbeiter sind nicht in Beratung, Kreation und Textierung unterteilt. Jeder muss in allen Bereichen fit sein und kann so Texte schreiben, kreative Ideen einbringen und Vieles mehr. Dadurch gestaltet sich der Job sehr vielfältig. Eine weitere Besonderheit bei Maisberger: Niemand hat einen festen Arbeitsplatz. Stattdessen bekommt man eine große, rote Kiste in der man all seine Utensilien verstaut. Dadurch ist man jeden Morgen viel flexibler und kann sich seinen Arbeitsplatz nach Lust und Laune neu aussuchen.

 

Von meiner Arbeit erhoffte ich mir, einen guten Eindruck von der Branche zu bekommen und vielleicht auch nach ein oder zwei Wochen eigenständig arbeiten zu können. Zu meiner großen Freude durfte ich mich auch sofort selbstständig an Aufgaben probieren und zum Beispiel Posts für soziale Netzwerke verfassen. Nach einer Woche, in der ich nun schon viele Eindrücke gesammelt, Texte verfasst und sogar an einem großen Kundenmeeting teilgenommen habe, kann ich sagen: Der Arbeitsalltag ist anders als erwartet – er ist sogar noch besser!

Wie habt ihr euch an eurem ersten Arbeitstag gefühlt?

Haben sich eure Erwartungen erfüllt?

Der perfekte Arbeitsplatz oder: Wenn die Ampel grün leuchtet

Rot, gelb, grün: Die Ampelfarben zeigen nicht nur im Straßenverkehr, wo’s lang geht, sondern neuerdings auch bei uns im Büro. Rot bedeutet: „Zu viel Lärm!“, gelb dagegen: „Aufgepasst, bald ist es zu laut!“ und grün: „Es ist ruhig genug, um konzentriert zu arbeiten.“ Wie ein kleiner Wächter, dem kein Mucks entgeht, thront seit geraumer Zeit eine Ampel auf unserem Büroregal und verrät uns immer zuverlässig den Lärmpegel.
In einem Großraumbüro ist das unerlässlich: Egal ob Telefonate, Unterhaltungen zwischen Kollegen oder Kundenbesuche – die Geräuschkulisse ist oft groß, wenn viele Mitarbeiter gemeinsam in einem Raum arbeiten. Gerade an Tagen, an denen die Ampel häufiger rot aufleuchtet, sehnen sich sicherlich einige nach einem ruhigen Arbeitsplatz, an dem es sich konzentriert arbeiten lässt. Ruhe im eigenen Wohnzimmer, Vertrautheit der eigenen vier Wände: Klar, das Home Office klingt für viele Mitarbeiter erstmal verlockend. Doch es gibt auch innerhalb des Großraumbüros Möglichkeiten, um Rückzugsorte zu schaffen – in denen man sich fast wie zuhause fühlt.

Offen, interaktiv, kreativ: Das Großraumbüro

Wenn man die jüngsten Entwicklungen in Sachen Bürokonzept betrachtet, liegen wir bei Maisberger voll im Trend: Das Großraumbüro scheint dem Einzel- oder Kleinbüro heute den Rang abzulaufen – oft in Verbindung mit Funktionsarbeitsplätzen oder, Neudeutsch, „Clean Desk Policy“ und „Mobile Working“. Mobiles Arbeiten bedeutet, dass Mitarbeiter keinen festen Schreibtisch mehr haben und sich jeden Tag auf’s Neue einen freien Platz suchen. Statistiken belegen den Trend hin zum Open Space Office: Von 12 bis 15 Millionen Büroarbeitsplätzen in Deutschland sind heute nur noch weniger als die Hälfte Einzelbüros.

 

Gründe dafür gibt es genügend: Vor allem Mitarbeitern kommt das offene Konzept zugute. Angelegenheiten lassen sich schneller und unkomplizierter über den Schreibtisch hinweg besprechen, als wenn man dafür jedes Mal das eigene Büro verlassen muss.

Ideen und Erfahrungen können ad hoc ausgetauscht und müssen nicht im Hinterkopf behalten werden – die Offenheit des Raums und die Interaktion mit Kollegen machen ein produktiveres und kreativeres Arbeiten möglich.

Ein Konzept also, das Kritiker verstummen lässt? Zweifelnde Stimmen gibt es immer – und natürlich sind die Erwartungen an den perfekten Arbeitsplatz nie homogen. Die einen können im „Alltagstrubel“ des Großraumbüros ihre Kreativität erst richtig entfalten, die anderen benötigen vollkommene Ruhe. Fakt und bewiesen ist: Großraumbüros können sich – gerade bei der zweiten Sorte Mitarbeiter – negativ auf die Leistungsfähigkeit auswirken. Ob es an der Geräuschkulisse, der häufig empfundenen Reizüberflutung oder dem Gefühl ständiger Kontrolle und Überwachung liegt – viele Mitarbeiter fühlen sich in Großraumbüros abgelenkt von ihrer Arbeit. Und sind es de facto auch, wenn sie dauerhaft für jeden Kollegen ansprechbar sind.

Home sweet home?

Muss es aber gleich das Home Office sein, das die gewünschte Ruhe bringt? Wissenschaftliche Studien belegen, dass sogar das Gegenteil der Fall ist – dass Mitarbeiter zwar konzentriert arbeiten können, am Endes des Tages oft aber eine größere Belastung verspüren als im Großraumbüro. Die Erklärung liegt auf der Hand: Häufig machen Mitarbeiter zuhause keine Pause, arbeiten ihre Regelarbeitszeit von acht Stunden ohne Unterbrechung ab und powern sich dadurch aus. Eine Untersuchung der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) der Vereinten Nationen bestätigt, dass der Stress im Home Office oft als mindestens genauso groß empfunden wird wie im Großraumbüro. Überstunden entstehen häufig dadurch, dass sich die Abstimmung und Kommunikation mit den Kollegen oft schwieriger gestaltet und in die Länge zieht – Zeit, die wiederum zu Mehrarbeit führt.

Eine gute und schnelle Kommunikation – das ist es ja gerade, was das Großraumbüro auszeichnet und das Arbeiten erleichtert. Künftig sollte der Schwerpunkt deshalb darauf liegen, das Konzept „Großraumbüro“ so zu gestalten, dass auch die Ruhebedürftigen auf ihre Kosten kommen – und nicht gleich ins Home Office „verbannt“ werden

müssen. Kleine Arbeitsinseln, weniger Mitarbeiter, weniger Geräuschkulisse: Wir bei Maisberger ziehen uns in die Bibliothek zurück, wenn wir auf Ruhe und vollste Konzentration angewiesen sind, um einen zeitkritischen Artikel abzuschließen oder an einem kreativen Konzept zu tüfteln – oder um „Altlasten“ abzuarbeiten, die im Alltagsgeschäft liegen geblieben sind. Und die Raumatmosphäre steht der Vertrautheit der eigenen vier Wände in nichts nach. Eine Wand voller Bücher, die andere voller Gemälde – es fühlt sich beinahe an wie im eigenen Wohnzimmer.

Das perfekte Arbeitsumfeld – eine Utopie?

Wie aber arbeiten Mitarbeiter am besten? Im Großraumbüro, in Einzelbüros oder im Home Office?  Zu hundert Prozent perfekt, das zumindest belegen wissenschaftliche Studien, ist keine dieser Büroformen. Gibt es ihn also womöglich gar nicht, den einen perfekten Arbeitsplatz? Doch, aber er sieht für jeden anders aus. Es gibt Mitarbeiter, die gerade die Offenheit des Büros auch als Offenheit für die eigene Kreativität empfinden. Andere wiederum isolieren sich lieber im Home Office und laufen erst dann zu Höchstformen auf. Beides in extremer Form kann sich aber auf lange Sicht negativ auf die Gesundheit auswirken. Eine Mischform ist, wenn man der Meinung von Forschern vertrauen kann, die beste Lösung. Die deutschen Arbeitnehmer scheinen ihnen Recht zu geben: 41 Prozent der Büroarbeiter sprechen sich für eine Kombination aus Büro- und Home Office-Tagen aus. Auch für die Kritiker des Großraumbüros findet sich am Ende ein Kompromiss: Rückzugsorte ermöglichen ein vollkonzentriertes Arbeiten – und neue Regeln der Zusammenarbeit können dafür sorgen, dass Mobiltelefone stumm geschaltet und laute Gespräche in Meetingräume verlegt werden. Dann auch kann die Ampel grünes Licht geben.

Absolute Ruhe oder dezente Geräuschkulisse – wo arbeitet ihr am effektivsten? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen aus Büroalltag und Home Office!

Public Relations: Agentur vs. Unternehmen – wie soll ich mich entscheiden?

Als Berufseinsteiger im PR Bereich stellt sich meist die Frage: Agentur oder doch in die Presseabteilung eines Unternehmens? Ich dachte mir, warum nicht beides? Denn ich habe nicht nur fast 1,5 Jahre praktische Erfahrungen in der PR-Abteilung eines großen Unternehmens sammeln können, auch darf ich mich bereits seit drei Monaten Teil des Maisberger Teams „schimpfen“.

Die Arbeit im Unternehmen gefiel mir, dennoch hegte ich den Wunsch nach neuen Herausforderungen! Auch mein damaliger Vorgesetzter unterstützte das Streben nach der Agentur-Erfahrung. Denn es sei eine Bereicherung für das richtige PR-Feeling!

Auf zu neuen Ufer: Agenturarbeit bei Maisberger

Auch wenn ich kaum drei Monate mit anderthalb Jahren vergleichen kann, so sind mir doch bereits einige Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten, zwischen PR-Arbeit einer Agentur und eines Unternehmens aufgefallen.

Neue Erfahrungen habe ich vor allem mit Pitches und dem Schreiben von Artikeln oder Pressemeldungen gesammelt. Für den PR-Newbie: Unter Pitch versteht man eine Themenidee, die man einem Journalisten zum Beispiel in Form eines Artikels oder Interviews anbietet. Aufgaben wie diese kamen in meinem Unternehmensalltag wenig bis gar nicht vor. Pitches zum Beispiel werden von der Agentur meist direkt an den Journalisten versandt. Auch das Versenden von Pressemeldungen war ein neues Feld für mich und ich musste mich erst mit den Eigenheiten jedes Versandtools anfreunden.

Eine weitere Herausforderung, der ich begegnete, war das Managen von mehreren Kunden zur gleichen Zeit. Im Übrigen eine Herausforderung, der ich mich bewusst stellen wollte, als die Wahl auf eine Agentur fiel. Bisher war ich sozusagen nur für einen Kunden zuständig und somit lag der Fokus auch nur auf diesem einen Unternehmen. Der Vorteil: man kann sich intensiv z.B. mit Produkten des Unternehmens beschäftigen, kennt in der Regel die meisten Speaker und hat direkt Zugriff auf einen Informationspool an Sales Managern, um Input für einen möglichen Blogbeitrag zu erhalten. Dennoch war mir das damals nicht genug – ich wollte die Challenge, mehrere Kunden gleich intensiv zu betreuen und zufrieden zu stellen. Und jetzt habe ich den Salat! Nein, Spaß – genau das war mein Wunsch und er wurde mir von Maisberger erfüllt. Und ich habe gemerkt: Mit ein bisschen Übung und Geschick für Projektmanagement gelingt es, auch mehrere Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten. 🙂

Back to the Roots: die Begegnung mit alten Bekannten

Direkt an meinen ersten Tagen bei Maisberger wurde ich mit Coverage-Reports konfrontiert. Na, wer von meinen PR-Kollegen kennt und liebt es nicht, Online- oder Print-Artikel zu archivieren? Hier clippen, da clippen (der „Fachbegriff“ für das Sammeln von Artikeln im PR-Bereich)! Kannte ich bereits zu Genüge, da diese Aufgabe auch im Unternehmen gerne an mich übertragen wurde. Des Weiteren waren mir weekly, monthly oder quarterly Reports keine Fremdbegriffe. Diese informieren Kunden, oder im Falle eines Unternehmens, das Management, in regelmäßigen Abständen über die Erfolge der Pressearbeit. Es sind klassische und regelmäßige PR-Aufgaben – ob nun Unternehmen oder Agentur! Und wer bereits im PR-Bereich tätig ist und noch keinen einzigen Artikel eingescannt hat, dem muss ich leider sagen: Du bist noch kein waschechter PRler!

Ein weiteres Aufgabenfeld, welches mir im Unternehmen und auch bei Maisberger begegnete: Interviews organisieren, begleiten und nachbereiten. Bei Events sind nicht nur die Sprecher der Kunden gefragt, auch der Schedule eines Journalisten ist meist voll mit Key-Notes, die sie sich ansehen möchten. Dazu kommen Presse Roundtables, Pressekonferenzen und Abendveranstaltungen. Alles Events, die bei der Organisation von Interviews berücksichtigt werden müssen. Auch die Erstellung von Pressemappen, Moderationskarten oder Namensschildern sind Aufgaben, die mir sowohl in der Agentur, als auch bei meinem vorherigen Unternehmen begegneten.

Nach knapp drei Monaten Agenturarbeit sind mir bereits einige alte Bekannte der PR-Arbeit untergekommen und ich bin davon überzeugt: das werden nicht die letzten bleiben.

Agentur oder Unternehmen?

Diese Frage kann und möchte ich nach drei Monaten bei Maisberger nicht beantworten. Beide Seiten haben ihre Vor- und Nachteile und beide Seiten mag ich. Durch das Kennenlernen der zwei Bereiche, erfährt man erst, wer überhaupt welchen Input leistet und wann welche Unterstützung benötigt wird – eine Erfahrung die ich als sehr wertvoll betrachte. Daher ist mein Rat: setzt euch nicht unter Druck, bei eurer Wahl Agentur oder Unternehmen. Praktika oder eben ein Traineeship geben gute Einblicke in die zwei Aufgabenfelder. In beiden Bereichen hast du die Chance unterschiedliche, aber auch sehr wertvolle Erfahrungen zu machen und jeder muss für sich selbst entscheiden, welches Umfeld ihm besser gefällt. Den Schritt zu Maisberger zu gehen habe ich an keinem Tag bereut, denn die Berufserfahrungen, die ich hier sammle, ergänzen tagtäglich mein PR-Know-How. Eine tolle Chance, die ich nicht missen möchte. Und durch den Kontakt zu verschiedenen Kunden, kommen auch immer wieder Abwechslung und neue Herausforderungen mit ins Spiel 🙂

Also liebe angehenden PR’ler: ob Agentur oder Unternehmen – es ist niemals die falsche Wahl! Dennoch möchte ich euch die Gelegenheit eines Traineeprogrammes bei Maisberger besonders ans Herz legen: Es ist ein super Einstieg in die Arbeitswelt einer Agentur und lehrt euch das PR-ABC rauf und runter!

Was sind Deine bisherigen Erfahrungen mit PR? Hast Du vielleicht schon beide Seiten kennengelernt und Dich bereits entschieden?

Wir freuen uns auf Deine Meinung!

Ersetzt mich bald ein PR-Roboter?

Knapp ein dreiviertel Jahr ist es nun her, dass ich bei Maisberger gelandet bin – zuerst als Praktikant, mittlerweile als Trainee. Ein dreiviertel Jahr, in dem ich einen nicht ganz unerheblichen Teil meiner Arbeitszeit damit verbracht habe, mich mit Themenfeldern rund um die Robotik zu beschäftigen. Das führt mir immer wieder vor Augen: Beinahe alles kann heute automatisiert werden – oder zumindest bald. Wenn man das ein wenig weiter denkt, kommen dabei zwangsläufig handfeste Zukunftsängste auf: War’s das schon wieder mit der Laufbahn als PR-Berater? Schubst mich morgen ein übermächtiger PR-Roboter vom Schreibtischstuhl? Bis jetzt sind alle meine Kollegen noch aus Fleisch und Blut – soweit ich das bisher beurteilen kann. Dennoch waren diese Gedanken Grund genug für mich, mich der Thematik „PR-Roboter statt PR-Berater“ im Rahmen unserer Kampagne #WeKnowRobotics anzunehmen.

Trainee Rückblick: Arbeiten bei Maisberger

In meinem Studium habe ich den Begriff der „Public Diplomacy“ zum ersten Mal gehört. Was er bedeutet und wie euch euer Einstieg als Trainee bei Maisberger gelingt erfahrt ihr hier. Mein Traineeship ist so gut wie beendet –  die perfekte Gelegenheit, um einmal die letzten Monate Revue passieren zu lassen und euch einen Einblick in die wilde Branche der PR zu geben. (mehr …)