qooly

Der perfekte Arbeitsplatz oder: Wenn die Ampel grün leuchtet

Der perfekte Arbeitsplatz oder: Wenn die Ampel grün leuchtet

Rot, gelb, grün: Die Ampelfarben zeigen nicht nur im Straßenverkehr, wo’s lang geht, sondern neuerdings auch bei uns im Büro. Rot bedeutet: „Zu viel Lärm!“, gelb dagegen: „Aufgepasst, bald ist es zu laut!“ und grün: „Es ist ruhig genug, um konzentriert zu arbeiten.“ Wie ein kleiner Wächter, dem kein Mucks entgeht, thront seit geraumer Zeit eine Ampel auf unserem Büroregal und verrät uns immer zuverlässig den Lärmpegel.
In einem Großraumbüro ist das unerlässlich: Egal ob Telefonate, Unterhaltungen zwischen Kollegen oder Kundenbesuche – die Geräuschkulisse ist oft groß, wenn viele Mitarbeiter gemeinsam in einem Raum arbeiten. Gerade an Tagen, an denen die Ampel häufiger rot aufleuchtet, sehnen sich sicherlich einige nach einem ruhigen Arbeitsplatz, an dem es sich konzentriert arbeiten lässt. Ruhe im eigenen Wohnzimmer, Vertrautheit der eigenen vier Wände: Klar, das Home Office klingt für viele Mitarbeiter erstmal verlockend. Doch es gibt auch innerhalb des Großraumbüros Möglichkeiten, um Rückzugsorte zu schaffen – in denen man sich fast wie zuhause fühlt.

Offen, interaktiv, kreativ: Das Großraumbüro

Wenn man die jüngsten Entwicklungen in Sachen Bürokonzept betrachtet, liegen wir bei Maisberger voll im Trend: Das Großraumbüro scheint dem Einzel- oder Kleinbüro heute den Rang abzulaufen – oft in Verbindung mit Funktionsarbeitsplätzen oder, Neudeutsch, „Clean Desk Policy“ und „Mobile Working“. Mobiles Arbeiten bedeutet, dass Mitarbeiter keinen festen Schreibtisch mehr haben und sich jeden Tag auf’s Neue einen freien Platz suchen. Statistiken belegen den Trend hin zum Open Space Office: Von 12 bis 15 Millionen Büroarbeitsplätzen in Deutschland sind heute nur noch weniger als die Hälfte Einzelbüros.

 

Gründe dafür gibt es genügend: Vor allem Mitarbeitern kommt das offene Konzept zugute. Angelegenheiten lassen sich schneller und unkomplizierter über den Schreibtisch hinweg besprechen, als wenn man dafür jedes Mal das eigene Büro verlassen muss.

Ideen und Erfahrungen können ad hoc ausgetauscht und müssen nicht im Hinterkopf behalten werden – die Offenheit des Raums und die Interaktion mit Kollegen machen ein produktiveres und kreativeres Arbeiten möglich.

Ein Konzept also, das Kritiker verstummen lässt? Zweifelnde Stimmen gibt es immer – und natürlich sind die Erwartungen an den perfekten Arbeitsplatz nie homogen. Die einen können im „Alltagstrubel“ des Großraumbüros ihre Kreativität erst richtig entfalten, die anderen benötigen vollkommene Ruhe. Fakt und bewiesen ist: Großraumbüros können sich – gerade bei der zweiten Sorte Mitarbeiter – negativ auf die Leistungsfähigkeit auswirken. Ob es an der Geräuschkulisse, der häufig empfundenen Reizüberflutung oder dem Gefühl ständiger Kontrolle und Überwachung liegt – viele Mitarbeiter fühlen sich in Großraumbüros abgelenkt von ihrer Arbeit. Und sind es de facto auch, wenn sie dauerhaft für jeden Kollegen ansprechbar sind.

Home sweet home?

Muss es aber gleich das Home Office sein, das die gewünschte Ruhe bringt? Wissenschaftliche Studien belegen, dass sogar das Gegenteil der Fall ist – dass Mitarbeiter zwar konzentriert arbeiten können, am Endes des Tages oft aber eine größere Belastung verspüren als im Großraumbüro. Die Erklärung liegt auf der Hand: Häufig machen Mitarbeiter zuhause keine Pause, arbeiten ihre Regelarbeitszeit von acht Stunden ohne Unterbrechung ab und powern sich dadurch aus. Eine Untersuchung der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) der Vereinten Nationen bestätigt, dass der Stress im Home Office oft als mindestens genauso groß empfunden wird wie im Großraumbüro. Überstunden entstehen häufig dadurch, dass sich die Abstimmung und Kommunikation mit den Kollegen oft schwieriger gestaltet und in die Länge zieht – Zeit, die wiederum zu Mehrarbeit führt.

Eine gute und schnelle Kommunikation – das ist es ja gerade, was das Großraumbüro auszeichnet und das Arbeiten erleichtert. Künftig sollte der Schwerpunkt deshalb darauf liegen, das Konzept „Großraumbüro“ so zu gestalten, dass auch die Ruhebedürftigen auf ihre Kosten kommen – und nicht gleich ins Home Office „verbannt“ werden

müssen. Kleine Arbeitsinseln, weniger Mitarbeiter, weniger Geräuschkulisse: Wir bei Maisberger ziehen uns in die Bibliothek zurück, wenn wir auf Ruhe und vollste Konzentration angewiesen sind, um einen zeitkritischen Artikel abzuschließen oder an einem kreativen Konzept zu tüfteln – oder um „Altlasten“ abzuarbeiten, die im Alltagsgeschäft liegen geblieben sind. Und die Raumatmosphäre steht der Vertrautheit der eigenen vier Wände in nichts nach. Eine Wand voller Bücher, die andere voller Gemälde – es fühlt sich beinahe an wie im eigenen Wohnzimmer.

Das perfekte Arbeitsumfeld – eine Utopie?

Wie aber arbeiten Mitarbeiter am besten? Im Großraumbüro, in Einzelbüros oder im Home Office?  Zu hundert Prozent perfekt, das zumindest belegen wissenschaftliche Studien, ist keine dieser Büroformen. Gibt es ihn also womöglich gar nicht, den einen perfekten Arbeitsplatz? Doch, aber er sieht für jeden anders aus. Es gibt Mitarbeiter, die gerade die Offenheit des Büros auch als Offenheit für die eigene Kreativität empfinden. Andere wiederum isolieren sich lieber im Home Office und laufen erst dann zu Höchstformen auf. Beides in extremer Form kann sich aber auf lange Sicht negativ auf die Gesundheit auswirken. Eine Mischform ist, wenn man der Meinung von Forschern vertrauen kann, die beste Lösung. Die deutschen Arbeitnehmer scheinen ihnen Recht zu geben: 41 Prozent der Büroarbeiter sprechen sich für eine Kombination aus Büro- und Home Office-Tagen aus. Auch für die Kritiker des Großraumbüros findet sich am Ende ein Kompromiss: Rückzugsorte ermöglichen ein vollkonzentriertes Arbeiten – und neue Regeln der Zusammenarbeit können dafür sorgen, dass Mobiltelefone stumm geschaltet und laute Gespräche in Meetingräume verlegt werden. Dann auch kann die Ampel grünes Licht geben.

Absolute Ruhe oder dezente Geräuschkulisse – wo arbeitet ihr am effektivsten? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen aus Büroalltag und Home Office!

Public Relations: Agentur vs. Unternehmen – wie soll ich mich entscheiden?

Public Relations: Agentur vs. Unternehmen – wie soll ich mich entscheiden?

Als Berufseinsteiger im PR Bereich stellt sich meist die Frage: Agentur oder doch in die Presseabteilung eines Unternehmens? Ich dachte mir, warum nicht beides? Denn ich habe nicht nur fast 1,5 Jahre praktische Erfahrungen in der PR-Abteilung eines großen Unternehmens sammeln können, auch darf ich mich bereits seit drei Monaten Teil des Maisberger Teams „schimpfen“.

Die Arbeit im Unternehmen gefiel mir, dennoch hegte ich den Wunsch nach neuen Herausforderungen! Auch mein damaliger Vorgesetzter unterstützte das Streben nach der Agentur-Erfahrung. Denn es sei eine Bereicherung für das richtige PR-Feeling!

Auf zu neuen Ufer: Agenturarbeit bei Maisberger

Auch wenn ich kaum drei Monate mit anderthalb Jahren vergleichen kann, so sind mir doch bereits einige Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten, zwischen PR-Arbeit einer Agentur und eines Unternehmens aufgefallen.

Neue Erfahrungen habe ich vor allem mit Pitches und dem Schreiben von Artikeln oder Pressemeldungen gesammelt. Für den PR-Newbie: Unter Pitch versteht man eine Themenidee, die man einem Journalisten zum Beispiel in Form eines Artikels oder Interviews anbietet. Aufgaben wie diese kamen in meinem Unternehmensalltag wenig bis gar nicht vor. Pitches zum Beispiel werden von der Agentur meist direkt an den Journalisten versandt. Auch das Versenden von Pressemeldungen war ein neues Feld für mich und ich musste mich erst mit den Eigenheiten jedes Versandtools anfreunden.

Eine weitere Herausforderung, der ich begegnete, war das Managen von mehreren Kunden zur gleichen Zeit. Im Übrigen eine Herausforderung, der ich mich bewusst stellen wollte, als die Wahl auf eine Agentur fiel. Bisher war ich sozusagen nur für einen Kunden zuständig und somit lag der Fokus auch nur auf diesem einen Unternehmen. Der Vorteil: man kann sich intensiv z.B. mit Produkten des Unternehmens beschäftigen, kennt in der Regel die meisten Speaker und hat direkt Zugriff auf einen Informationspool an Sales Managern, um Input für einen möglichen Blogbeitrag zu erhalten. Dennoch war mir das damals nicht genug – ich wollte die Challenge, mehrere Kunden gleich intensiv zu betreuen und zufrieden zu stellen. Und jetzt habe ich den Salat! Nein, Spaß – genau das war mein Wunsch und er wurde mir von Maisberger erfüllt. Und ich habe gemerkt: Mit ein bisschen Übung und Geschick für Projektmanagement gelingt es, auch mehrere Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten. 🙂

Back to the Roots: die Begegnung mit alten Bekannten

Direkt an meinen ersten Tagen bei Maisberger wurde ich mit Coverage-Reports konfrontiert. Na, wer von meinen PR-Kollegen kennt und liebt es nicht, Online- oder Print-Artikel zu archivieren? Hier clippen, da clippen (der „Fachbegriff“ für das Sammeln von Artikeln im PR-Bereich)! Kannte ich bereits zu Genüge, da diese Aufgabe auch im Unternehmen gerne an mich übertragen wurde. Des Weiteren waren mir weekly, monthly oder quarterly Reports keine Fremdbegriffe. Diese informieren Kunden, oder im Falle eines Unternehmens, das Management, in regelmäßigen Abständen über die Erfolge der Pressearbeit. Es sind klassische und regelmäßige PR-Aufgaben – ob nun Unternehmen oder Agentur! Und wer bereits im PR-Bereich tätig ist und noch keinen einzigen Artikel eingescannt hat, dem muss ich leider sagen: Du bist noch kein waschechter PRler!

Ein weiteres Aufgabenfeld, welches mir im Unternehmen und auch bei Maisberger begegnete: Interviews organisieren, begleiten und nachbereiten. Bei Events sind nicht nur die Sprecher der Kunden gefragt, auch der Schedule eines Journalisten ist meist voll mit Key-Notes, die sie sich ansehen möchten. Dazu kommen Presse Roundtables, Pressekonferenzen und Abendveranstaltungen. Alles Events, die bei der Organisation von Interviews berücksichtigt werden müssen. Auch die Erstellung von Pressemappen, Moderationskarten oder Namensschildern sind Aufgaben, die mir sowohl in der Agentur, als auch bei meinem vorherigen Unternehmen begegneten.

Nach knapp drei Monaten Agenturarbeit sind mir bereits einige alte Bekannte der PR-Arbeit untergekommen und ich bin davon überzeugt: das werden nicht die letzten bleiben.

Agentur oder Unternehmen?

Diese Frage kann und möchte ich nach drei Monaten bei Maisberger nicht beantworten. Beide Seiten haben ihre Vor- und Nachteile und beide Seiten mag ich. Durch das Kennenlernen der zwei Bereiche, erfährt man erst, wer überhaupt welchen Input leistet und wann welche Unterstützung benötigt wird – eine Erfahrung die ich als sehr wertvoll betrachte. Daher ist mein Rat: setzt euch nicht unter Druck, bei eurer Wahl Agentur oder Unternehmen. Praktika oder eben ein Traineeship geben gute Einblicke in die zwei Aufgabenfelder. In beiden Bereichen hast du die Chance unterschiedliche, aber auch sehr wertvolle Erfahrungen zu machen und jeder muss für sich selbst entscheiden, welches Umfeld ihm besser gefällt. Den Schritt zu Maisberger zu gehen habe ich an keinem Tag bereut, denn die Berufserfahrungen, die ich hier sammle, ergänzen tagtäglich mein PR-Know-How. Eine tolle Chance, die ich nicht missen möchte. Und durch den Kontakt zu verschiedenen Kunden, kommen auch immer wieder Abwechslung und neue Herausforderungen mit ins Spiel 🙂

Also liebe angehenden PR’ler: ob Agentur oder Unternehmen – es ist niemals die falsche Wahl! Dennoch möchte ich euch die Gelegenheit eines Traineeprogrammes bei Maisberger besonders ans Herz legen: Es ist ein super Einstieg in die Arbeitswelt einer Agentur und lehrt euch das PR-ABC rauf und runter!

Was sind Deine bisherigen Erfahrungen mit PR? Hast Du vielleicht schon beide Seiten kennengelernt und Dich bereits entschieden?

Wir freuen uns auf Deine Meinung!

Ersetzt mich bald ein PR-Roboter?

Ersetzt mich bald ein PR-Roboter?

Knapp ein dreiviertel Jahr ist es nun her, dass ich bei Maisberger gelandet bin – zuerst als Praktikant, mittlerweile als Trainee. Ein dreiviertel Jahr, in dem ich einen nicht ganz unerheblichen Teil meiner Arbeitszeit damit verbracht habe, mich mit Themenfeldern rund um die Robotik zu beschäftigen. Das führt mir immer wieder vor Augen: Beinahe alles kann heute automatisiert werden – oder zumindest bald. Wenn man das ein wenig weiter denkt, kommen dabei zwangsläufig handfeste Zukunftsängste auf: War’s das schon wieder mit der Laufbahn als PR-Berater? Schubst mich morgen ein übermächtiger PR-Roboter vom Schreibtischstuhl? Bis jetzt sind alle meine Kollegen noch aus Fleisch und Blut – soweit ich das bisher beurteilen kann. Dennoch waren diese Gedanken Grund genug für mich, mich der Thematik „PR-Roboter statt PR-Berater“ im Rahmen unserer Kampagne #WeKnowRobotics anzunehmen.

Trainee Rückblick: Arbeiten bei Maisberger

Trainee Rückblick: Arbeiten bei Maisberger

In meinem Studium habe ich den Begriff der „Public Diplomacy“ zum ersten Mal gehört. Was er bedeutet und wie euch euer Einstieg als Trainee bei Maisberger gelingt erfahrt ihr hier. Mein Traineeship ist so gut wie beendet –  die perfekte Gelegenheit, um einmal die letzten Monate Revue passieren zu lassen und euch einen Einblick in die wilde Branche der PR zu geben. (mehr …)

Sicher keine 0815-Weihnachtsfeier

Sicher keine 0815-Weihnachtsfeier

Der lang ersehnte Weihnachtsausflug wurde lange Zeit hinter verschlossenen Türen weit weg von den neugierigen Ohren der Kollegen geplant. Ein Ausflug musste her, der mit dem letzten Event, einer Raftingtour, mithalten konnte.

Lange wurde gemunkelt, ewig wurde gerätselt. Ein 0815-Abend bei weihnachtlicher Musik und Glühwein würde der Maisbergschen´ Kultur nicht gerecht werden. Da musste schon was Größeres her, etwas Aktives, etwas worüber ein neuer Trainee einen Blogbeitrag schreiben könnte. Was müssen die Köpfe geraucht haben bei unseren Chefs!  Ein Talent zur Verschwiegenheit haben sie allemal, denn selbst als wir schon lange im Bus unterwegs waren, war nicht klar, was der Plan für unseren Weihnachtsausflug war.

Die rätselhafte E-Mail

Naja so ganz ohne Informationen wäre es etwas schwer gewesen, sich für die richtigen Schuhe zu entscheiden.  Also haben alle Mitarbeiter einige Tage vor dem Ausflug eine E-Mail bekommen. Unsere Geschäftsführerin Frau Faderl schrieb: Wer schnell unterzuckert solle sich etwas zum Knabbern mitnehmen (Ah gut, wir fahren also länger!), wir würden zeitweise draußen, aber auch drinnen unterwegs sein (Also ist Zwiebellook angesagt!), warme, möglichst bequeme Schuhe mit rutschfester Sohle wären optimal (Es wird also sportlich!) und wer will, kann ja für alle Fälle noch ein Handtuch mitbringen, denn Fans von „Per Anhalter durch die Galaxis“ wissen: „Ein Handtuch, heißt es da, ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann.“ (?). Ausgerüstet und gespannt machten wir uns also zusammen mit unserem Busfahrer Giovanni auf den Weg.

Die Ankunft der Maisberger

Von München durch die deutsch-österreichische Grenze nach… Innsbruck! Auf den ersten Anhaltspunkt folgten schon die Information zu den nächsten Steps. Auf dem Parkplatz wurden wir schon gespannt von zwei Damen erwartet, die uns durch die Straßen Innsbrucks führen sollten und uns mit der geballten Power der Innsbrucker Geschichte versorgen sollten.

Warum heißt Innsbruck eigentlich Innsbruck? Und wer war nochmal Andreas Hofer? Und was muss ein Innsbrucker einmal in seinem Leben gemacht haben? Vom Schlossgarten mit einem fantastischen Blick auf die Nordkette über die Innsbrucker Altstadt mit einem Stopp beim goldenen Dachl bis zur Hofkirche ging es im Schnelldurchlauf durch die Tiroler Geschichte. Nun können wir wohl mit Recht behaupten, dass wir nicht mehr nur Profis im Bereich PR, Kommunikation und Digital Services sind, wir sind jetzt auch Experten in der Innsbrucker Geschichte!

Nach diesem spannenden Spaziergang mussten wir uns natürlich auch ein wenig um die knurrenden Bäuche kümmern. Bei einem warmen Punsch und leckerem Essen genossen wir die weihnachtliche Atmosphäre auf dem Christkindlmarkt und stärkten uns für unser nächstes Ziel: Den Bergisel und das Tirol Panorama mit dem Riesenrundgemälde. Es stellt die 3. Schlacht am Bergisel vom 13. August 1809 dar, in der die Tiroler die Franzosen und die Bayern schlugen. Kein Wunder, dass das Gemälde das Highlight des Kaiserjägermuseeums ist, denn das auf mehr als tausend Quadratmetern Leinwand verdichtete Riesenrundgemälde wird im Museum zu einem Bühnenbild, das man wohl tagelang betrachten und immer noch neue,  liebevoll eingearbeitete Details entdecken könnte.

Der aktive Part

Wieder zurück im Bus traten wir den letzten Part unseres Ausflugs an. Unser finales Ziel: Klostergasthof Maria Waldrast. Der Gasthof liegt im Wahlfahrtsort und ist von Matrei am Brenner aus erreichbar. Rund 6,5 km Wanderung lag zwischen uns und unserem wohlverdienten Abendessen in gemütlicher Atmosphäre. Da hieß es: Keine Zeit verlieren bevor es dunkel wird! Dankbar für die Tipps in der E-Mail über die warmen und bequemen Schuhe, machten wir uns auf den Weg und genossen im Anschluss ein leckeres Drei-Gänge-Menü.

Die traditionelle Show-Einlage der Jahres-Neueinsteiger

„Ladys and Gentleman! Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie die diesjährige Weihnachtspeinlichkeit unserer Maisberger-Nesthäkchen!“. Traditionsbewusst wie wir Maisberger eben sind durften sich auch dieses Jahr die Neueinsteiger etwas zur Unterhaltung der „Alten Hasen“ überlegen. Singen, tanzen, uns blamieren – bei der Gestaltung der Weihnachtspeinlichkeit waren keine Grenzen gesetzt –  und wir haben uns ganz schön ins Zeug gelegt: Schonungslose Ehrlichkeit hieß die Devise. Verpackt in eine Weihnachtsgeschichte durfte jeder die peinlichste Story eines Kollegen erzählen woraufhin die Kollegen fröhlich raten konnten, welche Geschichte zu wem passt. Abgerundet wurde die starke Performance durch eine Gesangseinlage. Wir bezweifeln, dass das zu toppen ist, sind aber umso gespannter auf die nächste Weihnachtsfeier, bei der wir dann die Füße hochlegen und uns von den kommenden Neueinsteigern bespaßen lassen können!

Maisberger auch auf Facebook!

Unser Weihnachtsfeier-Insight war zu wenig? Folgt uns auf Instagram und Facebook für mehr Maisberger Insights!

Auf zu neuen Ufern – Praktikum bei Maisberger

Auf zu neuen Ufern – Praktikum bei Maisberger

Zeit, Abschied zu nehmen. Nach drei Monaten bei Maisberger heißt es Servus zu sagen und weiterzuziehen. Bevor ich mich jedoch in die letzten Monate meines Studiums stürze, will ich einen Blick zurückwerfen. Auf vierzehn Wochen Kommunikation, PR, Agenturleben und ja, auch auf Clippings. Ich möchte euch dabei einen kleinen Einblick in meine persönlichen Erkenntnisse geben und zeigen, dass ein Praktikum in der PR auch für fachfremde Studierende wie mich, eine wertvolle Erfahrung liefern kann.

Politik und Recht kann man studieren, muss man aber nicht. Die einen sagen, das Studium sei weder Fisch noch Fleisch. Andere wiederum behaupten, eben jener interdisziplinäre Ansatz aus beiden Geisteswissenschaften ermögliche einen umfassenden Blick auf zwei wesentliche Bereiche unserer Gesellschaft. Wie auch immer, dieser Studiengang hat jedenfalls wenig bis nichts mit Kommunikation und PR zu tun. Und dennoch habe ich mich willentlich und wissentlich für ein Praktikum bei Maisberger entschieden. Aber warum?

Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht

Nun, zum einen bin ich der Typus Mensch, der gerne etwas Neues wagt. Zum anderen erschien mir ein freiwilliges Praktikum in einer Behörde, einem Verband oder einer Anwaltskanzlei zu banal, schlicht zu risikolos. Da Kommunikation ein bedeutender Faktor in jeder Branche und insbesondere in der Politik ist, sollte es also grob in diese Richtung gehen. Medien, privatwirtschaftliche Unternehmenskommunikation oder doch eine Agentur? Mein Interesse war geweckt und die Auswahl groß. Nach eingehender Recherche stieß ich auf die Maisberger Gesellschaft für strategische Unternehmenskommunikation mbH. Klang gut und versprach ein spannendes Arbeitsumfeld in einem mir unbekannten Metier: der PR. Ich entschied mich meine Bewerbung an den IT Bereich zu richten und bekam schnell Rückmeldung. Bevor ich mich versah, begann mein Prakitkum Ende August.

An meinem ersten Tag wurde ich herzlich im Büro im Münchener Stadtteil Ramersdorf empfangen. Sogleich mit meinem Tätigkeitsbereich vertraut gemacht, sollte ich vorwiegend drei Kundenteams unterstützen. Meine alltäglichen Aufgaben bestanden unter anderem in der Beobachtung der relevanten Berichterstattung, der Erstellung von Clippings und der Pflege verschiedener Social-Media Kanäle. Obendrein wurde mir die Möglichkeit zuteil, einige Veranstaltungen wie die VMworld 2016 und die damit verbundenen Öffentlichkeitsarbeit aktiv zu begleiten. Dies umfasste neben dem Erstellen von Präsentationen und Pitches auch die Recherche journalistischer Kontakte.

Learning by doing – der erste Schritt zählt

Ein weiteres spannendes Aufgabengebiet stellte der Maisberger TraineeInsight Blog dar. Ein jeder Trainee und Praktikant hat hier die Gelegenheit zu eigens gewählten Themen Beiträge zu verfassen. So konnte ich im Laufe meines Praktikums neben diesen auch ein Experteninterview führen und veröffentlichen. Eben solche Aufgaben, mit denen ich Rahmen anderer Praktika noch nicht in Berührung kam und die mich anfangs in kalte Wasser springen ließen, sind es dann auch, die mir den größten Mehrwert brachten.

Neben den fachlichen und arbeitsspezifischen Tätigkeiten war auch der Agenturalltag ein gänzlich neues Erlebnis für mich. Die offene, kollaborative Arbeitsatmosphäre gepaart mit der Intensität und Geschwindigkeit der PR-Arbeit erzeugt ein von Produktivität und Kreativität geprägtes Arbeitsumfeld. Es galt dabei nah am Kunden zu sein, dessen Sprache zu sprechen und diese nach außen zu tragen. Präventiv Krisen zu vermeiden, durch strategische Kommunikation Unternehmen zu positionieren und öffentliche Meinungen zu lenken. All das und mehr konnte ich in meiner hiesigen Zeit hautnah beobachten.

Wer wagt, gewinnt

Schlussendlich stellt sich natürlich die Frage: welche Erkenntnisse nehme ich für mich persönlich sowie für meinen akademischen und beruflichen Werdegang mit? Persönlich konnte ich einmal mehr feststellen, dass es lohnenswert ist, neue, ungewisse Wege einzuschlagen. Die Erfahrungen aus einer mir bis zuletzt völlig unbekannten Branche eröffnen mir neue Blickwinkel auf Unternehmenskommunikation und PR. Aus akademischer sowie beruflicher Sicht bin ich nun überzeugt, dass strategische Kommunikation sowohl in der freien Wirtschaft als auch in Politik und Recht von erheblicher Bedeutung ist. Die mir vermittelten Arbeitsmethoden und Inhalte sowie der Einblick in das operative Geschäft einer PR-Agentur werden hierbei ohne Frage künftig von Vorteil sein.

Somit kann ich nur jeden Kommilitonen ermutigen, etwas Neues zu wagen. Und auch wenn es vielleicht letzten Endes nicht immer das Richtige ist, so kann man zweifelsohne bedeutsame Erfahrungen sammeln und den berüchtigten Horizont erweitern. Für mich war die Zeit bei Maisberger jedenfalls eine lehrreiche, spannende und fördernde Etappe in meiner Entwicklung.

Und dafür: Vielen Dank!

Solltet ihr euer Studium bereits abgeschlossen haben und Interesse an der PR haben, gibt es hier einen interessanten Beitrag zum Quereinstieg.