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Über das Traineeship in der Digitalen Kommunikation

Die Stelle als Trainee im Bereich Digitale Kommunikation ist bei Maisberger eine ganz besondere. Ich weiß das, denn ich besetze eben diese seit einem halben Jahr. Warum ist sie so besonders? Weil sie sonst kein anderer hier hat! Wer wissen möchte, wie das Leben als Trainee in der PR aussieht, wird in unseren Blog-Beiträgen schnell fündig, aber was macht ein Digital Communication Trainee? Das muss an dieser Stelle auch einmal gesagt werden!

Digitale Kommunikation in einer Agentur – Was macht man da eigentlich?

„Ich habe mir mal eine Website gebastelt und eigentlich nutze ich Instagram täglich. Reicht das?“ Naja, nicht ganz. Digitale Kommunikation ist mehr als nur ein Post auf Facebook. Sicher, du solltest die beliebtesten Kanäle im Web und ihre Eigenarten kennen und bereits Erfahrungen damit gesammelt haben, aber das ist nur die Spitze des Eisberges. Denn unter “Digitaler Kommunikation” versteht man generell Kommunikation, die mithilfe digitaler Medien stattfindet – und das ist ja eine ganze Menge. Um die Frage also beantworten zu können, muss man zuerst wissen, welche Aufgaben im Bereich digitaler Kommunikation anfallen. Stellen wir uns also vier der allseits beliebten W-Fragen!

(Wer?) Für wen arbeite ich?

Nicht nur in der Agentur selbst gibt es genug für einen Digital Communication Trainee zu tun, es warten auch viele Aufgaben auf mich, die bei unseren Kunden anfallen. Recherchen und Analysen helfen dabei, die Bedürfnisse des Kunden zu verstehen, denn schließlich wird in seinem Namen kommuniziert. Von der Unternehmens- bis zur Wettbewerbsanalyse muss die gesamte Bandbreite abgedeckt werden. Natürlich stehe ich im Austausch mit meinen Ansprechpartnern auf Kundenseite. Das heißt: Ich beantworte am Telefon oder per E-Mail Fragen, vereinbare Meetings oder erläutere den letzten Report.

(Was?) Was genau mache ich für Kunden?

Hier wird es schon ein wenig schwieriger, mich kurz zu fassen. Den einen Kunden unterstütze ich beim Online-Marketing oder der Online- Kommunikation, für einen anderen entwerfe ich Projektkonzepte. Von der Erstellung des Newsletters bis zum strategischen Kommunikationskonzept für das neueste Projekt wird alles abgedeckt. Die nächsten Tweets vorbereiten? In ein neues CMS einarbeiten, um die Landingpage zu befüllen? Wireframes für eine Website bauen? Kein Problem! Die wichtigste Voraussetzungen für meinen Job: immer up to date bleiben, persönliche Weiterentwicklung und der Austausch mit Kollegen.

(Warum) Warum mache ich es?

Mein Anspruch ist es, die Kommunikationsziele des Unternehmens und Zielgruppen zu erreichen sowie einen Dialog zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden zu fördern. Ich schaffe Plattformen für die zahlreichen außergewöhnlichen Geschichten, die hinter jedem Unternehmen, hinter jedem Produkt schlummern. Für mich persönlich heißt es, sich in den Kunden hineinzuversetzen.

(Wie?) Wie mache ich es?

Wie gehe ich an meine Aufgaben ran? Mit einer Mischung aus bisher gesammelten Wissen, der Hilfe und Erfahrung der Kollegen, praktischen Tools und Recherche.
Das ist natürlich nur ein sehr kleiner Einblick in meine Arbeit als Trainee im Bereich Digital Communication. Die Kunden sind unterschiedlich, die Aufgaben abwechslungsreich und die Themen, mit denen ich jeden Tag zu tun habe, sehr interessant. Als Trainee im Bereich Digitale Kommunikation weißt du nie, was dich im Laufe des Tages erwartet – genau das macht das Traineeprogramm so spannend!

Was macht dein Trainee-Programm einzigartig? Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Wir freuen uns auf deine Kommentare!

Nach den ersten 150 Tage als Trainee: Tipps für den Berufseinstieg

Den Studienabschluss in der Tasche kann die Karriere beginnen. So die Theorie. In der Praxis geht der Berufseinstieg jedoch häufig mit so einige Fragen einher: Was erwartet mein Chef? Wie ticken meine Kollegen? Worauf sollte ich am ersten Tag achten? Wer hilft bei Fragen? Wie organisiere ich bloß die vielen Informationen und behalte all die Namen im Kopf? In die richtige Bahn für den ersten Job zu kommen, scheint schnell eine wahre Mammutaufgabe zu sein. Nach meinen ersten 150 Tagen als Trainee bei Maisberger, kommen hier ein paar persönliche Tipps zum Berufseinstieg. 

Endlich – du hast dich im Bewerbungsgespräch beweisen können, deinen ersten Job ergattert und den Arbeitsvertrag unterschrieben. Und jetzt? Zum Berufseinstieg fühlt sich vieles ungewohnt an. In der Arbeitswelt ticken die Uhren anders. Ab sofort gilt es, den Weg für deine Karriere zu ebnen und gleich zu Beginn den richtigen Eindruck zu vermitteln. Nicht nur, dass sich Frischlinge neue Fachkenntnisse aneignen müssen, es geht auch um organisatorische Herausforderungen und nicht zuletzt darum, meist nur theoretisch erlernte Soft Skills anzuwenden. Mit ein paar einfachen Tipps lassen sich die ersten 150 Tage im Traineeship jedoch souverän meistern.

Kleider machen Leute. Der passende Dresscode.

Jeans oder Anzug? Lässig oder seriös? Schwarz weiß oder farbenfroh? Je näher der erste Tag im neuen Job rückt, umso präsenter wird die Frage nach dem richtigen Outfit. Natürlich definiert sich der Dresscode ganz nach Branche und Art des Unternehmens. Mein Tipp dazu ist so profan wie bedeutsam: Schaut euch schon beim Vorstellungsgespräch und Probearbeitstag um. Was tragen die Kollegen, die ihr dort kennenlernt? Oft könnt ihr dabei einen guten Eindruck gewinnen. Auch ein Blick auf die Homepage des Unternehmens kann helfen. Welcher Stil wird dort präsentiert? Gibt es Fotos der Mitarbeiter? Welche Kleidung tragen diese? So dürftet ihr bei der Auswahl des ersten Outfits kaum danebengreifen und spätestens nach dem ersten Tag bekommt ihr einen guten Eindruck vom „Firmen-Stil“.

Fünf Minuten vor der Zeit, ist die wahre Pünktlichkeit. Das richtige Zeitmanagement.

In der Regel solltet ihr schon vor dem Einstieg in den neuen Job klären, wie eure Arbeitszeiten sind und wann ihr am ersten Tag anfangen könnt. Um pünktlich und entspannt im Büro einzutreffen, nehmt lieber eine Bahn früher oder fahrt den Weg zur Arbeit im Bestfall einmal vorher ab. Dennoch gilt mein Rat an euch: Seid nicht unbedingt mehr als zehn Minuten früher vor Ort, sonst kann es sein, dass ihr vor eurem Ansprechpartner eintrefft und es zu unangenehmen Wartezeiten kommt. Außerdem solltet ihr euch nicht gleich auf die fixen Start- und Feierabendzeiten einschießen, sondern euch engagiert zeigen, zum Beispiel wenn besondere Aufgaben mal ein paar Minuten mehr am Abend fordern.

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Das sagen die Maisberger Trainees:

„Beim Jobeinstieg hatte ich mit simplen Kleinigkeiten zu kämpfen – wie dem neuem Arbeitsweg (Wie lange brauche ich wohl? Gibt es Abkürzungen?) oder etwa den Macken der Kaffeemaschine. Außerdem war es am Anfang ungewohnt, sich einfach irgendwohin zu setzen, wo noch die Sachen der Kollegen von gestern lagen. Inzwischen komme ich aber mit der Rotation der Arbeitsplätze ganz gut klar.“ Marie-Therese Kroos

„Die ersten Tage im Arbeitsleben bringen so einige Herausforderungen mit sich: So z.B. die neue Stadt und wie kommt man am schnellsten von A nach B? Da war es sehr hilfreich, dass ich bei Maisberger direkt gut aufgenommen wurde. Die neuen Kollegen stehen mir stets mit Rat und Tat zur Seite – nicht nur was das Berufliche angeht.“ Marina Illy

Von der Kunst, sich vorzustellen. Der Erstkontakt mit den Kollegen.

Wie so oft im Leben, hängt vieles vom ersten Eindruck ab. Und damit ist die eigene Vorstellung durchaus entscheidend beim Berufseinstieg. Um Unhöflichkeiten zu vermeiden, schaut ruhig bei allen Arbeitskollegen persönlich vorbei und stellt euch vor. Verhaltet euch am besten zuvorkommend und höflich, dann könnt ihr ganz in Ruhe euer Umfeld sondieren. So lässt sich auch schnell in Erfahrung bringen, wie es im Unternehmen um das Duzen steht. Das hängt meist sehr von der Art der Firma ab, von Hierarchien, Traditionen und der Branche selbst. Mein Tipp hierzu: Lieber vorsichtig herantasten und eher erstmal das Sie anbieten. Doch eines steht auch fest: Wenn sich alle duzen, passt euch gleich an. Alles andere wirkt unsympathisch.

Lost in Information oder besser: Die Informationsflut bändigen.

Einfach alles ist neu beim Berufseinstieg. Unermüdlich prasseln Namen, Aufgaben und Informationen auf einen ein. Der Anfang fühlt sich wie ein Seiltanz an. Schnell meint man, dass man keine Ahnung von den Dingen hat. Hier gilt zunächst, nicht zu verzweifeln und ruhig zu bleiben. Mein Tipp an dieser Stelle ist ziemlich simpel: Seid aufmerksam und macht euch so viele Notizen wie möglich. Und traut euch, auch mal nachzufragen. Das zeigt, dass ihr als Berufseinsteiger so viel es geht lernen möchtet und das Wissen eurer Kollegen wertschätzt. Auch solltet ihr keine Scheu davor haben, organisatorische Dinge in Erfahrung zu bringen. So macht ihr euch schnell mit den administrativen Eigenheiten des Unternehmens vertraut.

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Das sagen die Maisberger Trainees:

„Das Maisberger ABC mit allen wichtigen Informationen war am Anfang schon recht hilfreich, am meisten hat man jedoch von den Kollegen erfahren, die bereits am ersten Tag immer wieder nach meinem Befinden gefragt haben. Namen kommen einfach mit der Zeit – gut war wahrscheinlich, dass ich direkt in den ersten Wochen das Team persönlich während des Weihnachtsfests bzw. der Weihnachtstour besser kennengelernt habe. :)“ Marie-Therese Kroos

Eine kleine Herausforderung war für mich (als jemand der frisch aus dem Studium kommt) das Gewöhnen an die typischen Floskeln aus dem Büro und der Agenturalltag. So ist es suboptimal, wenn man sich nicht asap mit dem Beratersprech auseinandersetzt. Am besten forciert man diesen Bereich indem man sich einen Slot sucht und proaktiv nach einem Briefing beim Business-Lunch mit den Kollegen frägt. Aber keine Sorge: Es dauert nicht lange, bald ist man fine mit dem Beratersprech und kann auch im nächsten Workshop optimal performen.“ Katharina Korotcenko

Erfolg hat drei Buchstaben: Tun! Die ersten Aufgaben bewältigen.

Nachdem der Arbeitsplatz eingerichtet ist und alle Formalitäten geklärt sind, folgen schnell die ersten eigenen Aufgaben. Diese solltet ihr natürlich sorgfältig und in Ruhe erledigen. Doch was ist zu tun, wenn Fragen aufkommen oder ihr unsicher seid, wie etwas anzugehen ist? Mein Tipp: Folgende zwei Szenarien sind abzuwägen. Überlegt erst einmal, ob ihr euch die nötigen Informationen selber beschaffen könnt. Recherchiert dazu im Internet oder klickt euch durch Präsentationen und Dokumente auf dem Server. Meistens bekommt ihr dadurch die erste nötige Orientierung und könnt euch so erst einmal selber ausprobieren. Solltet ihr dann allerdings immer noch ratlos sein, fragt in jedem Fall nach. Häufig klären sich Unsicherheiten mit einem kurzen Gespräch unter Kollegen.

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Das sagen die Maisberger Trainees:

„Die ersten positiven Erfahrungen bei Maisberger habe ich bereits vor dem Anfang meines Traineeship-Programms gemacht: In der Bewerbungsphase. Ich war erstaunt, wie schnell ich eine Rückmeldung bekam und ehe ich mich versah war ich bereits mittendrin. In diesem Tempo ging es auch direkt weiter. Bei Maisberger habe ich schon sehr schnell Verantwortung übernehmen dürfen. Ab dem ersten Tag durfte ich bereits für Maisberger posten und twittern, habe zur Website meinen Senf dazugeben und schnell meinen ersten Kunden mitbetreut.“ Katharina Korotcenko

„In meinen ersten Wochen war dies mein regelmäßiger Begleiter: tückische Fragezeichen der Unwissenheit auf meiner Stirn. Wacker arbeitete ich mich in die Tiefen der digitalen Transformation, moderner Leadership-Konzepte und Change-Projekte ein. Von Tag zu Tag sank der Unverständlichkeits-Faktor und nun tippe ich fröhlich Worte rund um die Digitalisierung, New Work, C-Level-Kommunikation, Software-Details und Agilitätstheorien. Alles also kein Hexenwerk. Man darf nur nicht aufgeben!“ Martina Zelt

Von Mensch zu Mensch: Der Umgang mit den neuen Kollegen.

„Neben fachlichen Kompetenzen arbeiten Sie gerne im Team“ – so oder so ähnlich steht es heute in vielen Stellenanzeigen und zeigt: Ein gutes Verhältnis zu den neuen Kollegen ist Gold wert. Doch wie lässt sich das von Anfang an aufbauen? Für meinen ersten Tipp, solltet ihr euch eines vor Augen halten: Gerade als Berufseinsteiger finden sich im Team nicht nur wichtige Ansprechpartner, sondern vor allem die besten Lehrer. Denn theoretisches Fachwissen bringt ihr aus der Uni mit – Praxiserfahrung lernt ihr von den „alten Hasen“. Stellt also konkrete Fragen und seid vor allem offen für Kritik und Anregungen. So schafft ihr eine gute Basis. Mein zweiter Tipp ist ziemlich selbsterklärend: Pflegt stets einen netten Umgang mit euren Kollegen und bewahrt euch eine grundlegende Freundlichkeit. Nutzt auch das gemeinsame Mittagessen zum Gespräch und zeigt offen Interesse an euren neuen Kollegen. Das macht das Arbeiten nicht nur angenehmer, sondern auch ertragreicher.

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Das sagen die Maisberger Trainees:

„Ich habe mich direkt sehr wohlgefühlt bei Maisberger! Das Team ist jung und „frisch“! Und dadurch, dass ich eh in den IT-Bereich wollte, habe ich mich auf meine Aufgaben und IT-Kunden gefreut.“ Marie-Therese Kroos

„Als am Probearbeitstag alle so unfassbar nett und freundlich waren, hatte ich noch leicht irritiert vermutet, dass das vielleicht nicht so bleiben würde (oder könnte?). So viel angenehmer Umgangston, Team-Spirit und Wertschätzung schien mir zu gut, um wahr zu sein. Ich blieb also skeptisch. Nach den ersten Wochen dann das Aufatmen: die sind wirklich so! In einem Ellenbogen-Ego-Kampf-freiem Team zu arbeiten, freut mich seitdem tatsächlich jeden Tag.“ Martina Zelt

Eigene Ideen einbringen und so richtig durchstarten!

Zu einem gelungen Start in den ersten Job gehört es auch, Einsatzbereitschaft zu zeigen. Habt deshalb keine Scheu, aktiv eigenen Ideen einzubringen. Euer unverblümter Blick von außen verschafft euch zu Beginn eine offene Perspektive auf Prozesse und Produkte – das wissen eure Kollegen sicher auch zu schätzen und freuen sich über neue Ansätze. Mein Tipp: Traut euch! Frische Ideen sind willkommen!

Meine Top 3 Tipps:

 

  1. Gut beobachten, um Abläufe und Klima im Unternehmen kennenzulernen.
  2. Die Einarbeitung als intensive Lernphase nutzen und gezielt Fragen stellen.
  3. Eine positive und offene Atmosphäre mit euren Kollegen schaffen.

Welche weiteren Tipps kennt ihr aus eigener Erfahrung für die ersten 150 Tage im neuen Job? Und welche lustigen Anekdoten könnt ihr vielleicht erzählen?

Wir freuen uns auf eure Kommentare!

Über die interne Kommunikation in einer Kommunikationsberatung

Die interne Kommunikation ist für den Zusammenhalt und die Zufriedenheit der Mitarbeiter aber auch für reibungslose Abläufe innerhalb eines Unternehmens von großer Bedeutung. Tagtäglich beschäftigen wir uns bei Maisberger mit Kommunikation. Die Klaviatur eben jener lernen wir als Trainees zu beherrschen. Doch wie steht es da eigentlich um unsere eigene interne Kommunikation? Eine Bestandsaufnahme.

„Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Das ist einer der Grundsätze zur Kommunikation die Paul Watzlawick einst aufstellte. Gerade Studierenden der Kommunikationswissenschaften ist das Axiom wohl bekannt. Es bezieht sich darauf, dass wir stets kommunizieren – auch dann, wenn wir gar nichts laut sagen, sondern uns etwa nur in bestimmter Weise verhalten.

Geht es um die interne Kommunikation von Unternehmen sollte weniger mittels Verhalten und mehr auf transparentes und offenes „Nicht Nicht Kommunizieren“ wert gelegt werden. Eine gelungene Verständigung zwischen den Kollegen beeinflusst die Arbeitsatmosphäre positiv, trägt zu einem „Wir-Bewusstsein“ bei und ermöglicht transparente Prozesse.

Um die interne Kommunikation effizient zu gestalten, gibt es verschiedene Instrumente. Nachfolgende möchte ich euch einen Eindruck geben, wie die Mitarbeiterkommunikation bei Maisberger gestaltet ist.

Das Mitarbeitergespräch

Um den Austausch zwischen Kollegen im Unternehmen zu organisieren, bietet sich in erster Linie das persönliche Gespräch an. Für die interne Kommunikation ist es unerlässlich. Bei Maisberger finden Mitarbeitergespräche sehr regelmäßig statt. Als Trainee begegnet man meist zwei Arten des Gesprächs:

  • Einführungsgespräch
  • Feedbackgespräch

In den ersten Tagen setzten sich die jeweiligen Teamleiter mit neuen Trainees zusammen. In diesem Mitarbeitergespräch werden grundlegende Details zur Teamstruktur, Maisberger und den Kunden erläutert. Das sorgt für Transparenz ab der ersten Minute und gibt ein gutes Gefühl beim Einstieg in den neuen Job.

Ein erstes Feedbackgespräch folgt meist nach einem Monat. Interne Kommunikation bedeutet hier, die bisherigen Leistungen und künftigen Ziele zu besprechen. Daneben werden außerdem die persönliche Zufriedenheit und Probleme zum Gegenstand gemacht. Die Stimmung im persönlichen Gespräch zeigt immer auch wie es um die Arbeitsatmosphäre im gesamten Team steht.

Das Meeting

Ein weiterer Bestandteil interner Kommunikation sind Meetings. Im Vergleich zum Mitarbeitergespräch nehmen hier mehr als zwei Personen teil. Bei Maisberger gibt es verschiedene Arten von Meetings:

  • Agentur-Meeting
  • Team-Meeting

Beim Agentur-Meeting trifft sich die Geschäftsführung mit den Mitarbeitern, um aktuelle Ereignisse und Entwicklungen im Unternehmen zu besprechen. Hierbei werden alle angehalten, der Geschäftsführung auch Fragen zu stellen, sollten sie sich nicht ausreichend informiert fühlen. Diese Form der internen Kommunikation sorgt vor allem für Transparenz und gibt ein positives Signal der Geschäftsführung: „Wenn etwas passiert, erfahrt ihr es zuerst!“

Wie der Name schon sagt trifft sich beim Team-Meeting das jeweilige Team. Diese Art der internen Kommunikation dient dem Austausch über wichtige Geschehnisse im Team und bei Bedarf auch der Generierung neuer Ideen. Team-Meetings helfen außerdem, die eigene Arbeit ins Gesamtsystem einzuordnen und geben Einblicke in die Projekte anderer Kollegen. So sieht man als Trainee schnell, wie vielfältig die Aufgaben in einer Kommunikationsberatung sind.

Networking zum Wissensaustausch

Damit Wissen zwischen den Kollegen und Teams ausgetauscht werden kann, gibt es bei Maisberger konkret zwei Instrumente der internen Kommunikation:

  • Lunch-Meeting
  • Traineefrühstück

Das Lunch-Meeting bei Maisberger bezeichnet eine spezielle Diskussionsrunde, die während des Mittagessens stattfindet. Hierbei spricht ein Kollege vor den anderen Mitarbeitern zu einem bestimmten Thema oder Bereich, in dem er oder sie Experte ist. Das Lunch-Meeting ist somit auch eine Art kollegiale Beratung. Dieses Instrument der internen Kommunikation fördert den Wissensaustausch im gesamten Unternehmen und regt zu Diskussionen im lockeren Rahmen an.

Speziell für uns Trainees gibt es alle zwei Wochen das sogenannte Traineefrühstück. Als Instrument der internen Kommunikation ist es fester Bestandteil unserer Ausbildung bei Maisberger. Zu Butterbrenzeln und Croissants treffen sich Trainees und interessierte Junior-Berater morgens mit erfahrenen Kollegen und Teamleitern. In diesem Rahmen finden lockere Vorträge und Diskussionen zu Themen aus der PR- und Kommunikationswelt statt.

Das Soziale Netzwerk „Chatter“

Ein modernes Instrument der internen Kommunikation ist das Soziale Netzwerk. Stellt euch vor, es gäbe eine Kombination aus Facebook, Twitter und LinkedIn speziell für Unternehmen – das ist „Chatter“. Über diese Plattform können Mitarbeiter bei Maisberger Wissen und Informationen austauschen, sich in Gruppen organisieren, Themen teilen und sogar miteinander chatten.

Das Erfolgsmodell interne Kommunikation

„PR is a people business“ – das ist die Maisberger Mentalität und dazu gehört immer auch ein engagierter Teamgeist. Und der kommt bei uns nicht von ungefähr. Denn die aufgezeigten Instrumente der internen Kommunikation sorgen schließlich für eine täglich gute Zusammenarbeit innerhalb der Teams und des gesamten Unternehmens.

Ihr habt selber bereits in einem Unternehmen gearbeitet und dort die Strukturen interner Kommunikation erlebt?

Ich freue mich über eure Erfahrungen und Eindrücke dazu!

Arbeiten in einer PR-Agentur: Vorstellungen und Wirklichkeit

Ein Praktikum in einer PR-Agentur zu finden, ist nicht immer leicht. Das musste ich nach langem Suchen und unzähligen Bewerbungsemails feststellen. Zum einen setzen einige Unternehmen schon viel Vorwissen voraus, ich wollte aber ein Praktikum absolvieren, um erste Eindrücke zu bekommen. Entsprechend kam ich mit vielen Agenturen nicht auf einen Nenner. Zum anderen ist die Branche beliebt für Praktika und heiß umkämpft. Gerade bei kleineren Agenturen, bei denen ich mich bewarb, sind Praktikastellen rar. Wichtig war mir zudem, dass es nicht nur zwei Wochen dauert – schließlich wollte ich etwas lernen. Viele Agenturen konnten mir diesen Wunsch nicht ausreichend erfüllen.

 

Wie ich auf Maisberger aufmerksam wurde

Mir wurde klar, dass ich mich an größere Agenturen wenden musste. Neben Fashion- und Lifestyle-Agenturen stieß ich rasch auf Maisberger, eine Agentur für Unternehmenskommunikation, die – anders als die anderen – ihren Fokus auf IT, Industrie und HR setzt. Sowohl die Webseite als auch die langjährige Erfahrung beeindruckten mich positiv. Da ich mit Fashion herzlich wenig anfangen kann und mich gerade mit erklärungsbedürftigen Themen befassen wollte, weckte Maisberger sofort mein Interesse. In meiner Bewerbungsmail stellte ich mich vor, berichtete aber auch ehrlich, dass ich bis dato noch keine Vorkenntnisse besaß. Zu meiner großen Freude wurde ich schon bald zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Sogleich begann ich, mich bestmöglich vorzubereiten.

 

Vorbereitung und Vorstellungen

Eine gute Vorbereitung ist das A und O! Noch aus Schulzeiten hatte ich eine Bewerbungsvorbereitungs-Mappe mit allen üblichen Fragen. Diese studierte ich fleißig und schaute mir zudem Videos über das typische Vorstellungsgespräch oder persönliche Erfahrungsberichte an. Dort hörte ich von unangenehmen Fragen wie „Nennen Sie drei Ihrer Schwächen“ oder bekam den Tipp, dass man sich Taschentücher mitnehmen solle, um den Angstschweiß abzutupfen. Das alles hegte in mir die Vorahnung, dass mir im Rahmen des Vorstellungsgesprächs eine durchwegs humorlose und unentspannte Situation bevorstand. Um auf alles gefasst zu sein, schrieb ich also all meine persönlichen Antworten zu schwierigen Fragen auf. Hier einige Beispiele:

  • Wie finden Sie es, kritisiert zu werden?
  • Wenn Sie Ihre vergangenen zwei bis drei Positionen vergleichen: Waren Sie eher Anführer oder Ausführer?
  • Was schuldet ein Unternehmen seinen Mitarbeitern?

Da ich noch nie eine PR-Agentur betreten hatte, geschweige denn ein Großraumbüro, basierten meine Vorstellungen eines Agenturalltags größtenteils auf Spielfilmszenen. Das Büro: schlicht, weiß und unspektakulär. Die Leute: nett aber gestresst und emsig hin und her wuselnd.

 

Das Vorstellungsgespräch und meine erste Eindrücke

Schon als ich das Büro betrat, musste ich meine Vorurteile allerdings revidieren. Die Maisberger-Räumlichkeiten waren farbenfroh, hell und voller Pflanzen. Gleich zu Anfang wurde ich überaus freundlich von Manuela, unserer „guten Fee“ im Backoffice, begrüßt, sodass der Stress ein wenig von mir abfiel. Auch Maren und Anna, meine Gesprächspartnerinnen für das Interview, waren ausgesprochen nett! Entgegen meiner Erwartungen war das Vorstellungsgespräch alles andere als angsteinflößend. Es wurden weder unangenehme, noch Stolperstein-Fragen gestellt, sondern ein lockeres Gespräch geführt. Und ich hatte das Gefühl, dass es beiden sehr wichtig war, dass man sich bei ihnen wohlfühlt. Anschließend wurde mir noch das komplette Büro gezeigt. Hierzu gehören der große Büroraum, ein großer und ein kleiner Raum für Meetings, Büros der Geschäftsführer und ein Multimediaraum. Für die Mitarbeiter, die es lieber ruhiger haben, gibt es sogar eine Bibliothek. Alles in Allem hatte ich einen sehr guten ersten Eindruck von der Agentur Maisberger und hoffte darauf, die Praktikumsstelle zu bekommen.

 

Meine ersten Tage bei Maisberger

Und Überraschung: Zusage! Natürlich freute ich mich wahnsinnig darüber, dass ich nun tatsächlich eine so gute Stelle bekommen hatte. Aufgeregt, aber mit überwiegend positiven Gefühlen, fieberte ich meinem ersten Tag entgegen. Am Anfang wurde ich allen Mitarbeitern vorgestellt (viele, viele Namen :D), dann erklärte mir Maren alles über die Arbeitsweise bei Maisberger und den alltäglichen Ablauf. Die Mitarbeiter sind in vier Teams unterteilt – HR, Industrie, IT und das Digital Services-Team. Jedes dieser Teams ist für verschiedene Kunden aus der jeweiligen Branche verantwortlich. Ich landete in gleich zwei Teams – HR und Industrie. Die Aufgaben der Mitarbeiter sind nicht in Beratung, Kreation und Textierung unterteilt. Jeder muss in allen Bereichen fit sein und kann so Texte schreiben, kreative Ideen einbringen und Vieles mehr. Dadurch gestaltet sich der Job sehr vielfältig. Eine weitere Besonderheit bei Maisberger: Niemand hat einen festen Arbeitsplatz. Stattdessen bekommt man eine große, rote Kiste in der man all seine Utensilien verstaut. Dadurch ist man jeden Morgen viel flexibler und kann sich seinen Arbeitsplatz nach Lust und Laune neu aussuchen.

 

Von meiner Arbeit erhoffte ich mir, einen guten Eindruck von der Branche zu bekommen und vielleicht auch nach ein oder zwei Wochen eigenständig arbeiten zu können. Zu meiner großen Freude durfte ich mich auch sofort selbstständig an Aufgaben probieren und zum Beispiel Posts für soziale Netzwerke verfassen. Nach einer Woche, in der ich nun schon viele Eindrücke gesammelt, Texte verfasst und sogar an einem großen Kundenmeeting teilgenommen habe, kann ich sagen: Der Arbeitsalltag ist anders als erwartet – er ist sogar noch besser!

Wie habt ihr euch an eurem ersten Arbeitstag gefühlt?

Haben sich eure Erwartungen erfüllt?

Der perfekte Arbeitsplatz oder: Wenn die Ampel grün leuchtet

Rot, gelb, grün: Die Ampelfarben zeigen nicht nur im Straßenverkehr, wo’s lang geht, sondern neuerdings auch bei uns im Büro. Rot bedeutet: „Zu viel Lärm!“, gelb dagegen: „Aufgepasst, bald ist es zu laut!“ und grün: „Es ist ruhig genug, um konzentriert zu arbeiten.“ Wie ein kleiner Wächter, dem kein Mucks entgeht, thront seit geraumer Zeit eine Ampel auf unserem Büroregal und verrät uns immer zuverlässig den Lärmpegel.
In einem Großraumbüro ist das unerlässlich: Egal ob Telefonate, Unterhaltungen zwischen Kollegen oder Kundenbesuche – die Geräuschkulisse ist oft groß, wenn viele Mitarbeiter gemeinsam in einem Raum arbeiten. Gerade an Tagen, an denen die Ampel häufiger rot aufleuchtet, sehnen sich sicherlich einige nach einem ruhigen Arbeitsplatz, an dem es sich konzentriert arbeiten lässt. Ruhe im eigenen Wohnzimmer, Vertrautheit der eigenen vier Wände: Klar, das Home Office klingt für viele Mitarbeiter erstmal verlockend. Doch es gibt auch innerhalb des Großraumbüros Möglichkeiten, um Rückzugsorte zu schaffen – in denen man sich fast wie zuhause fühlt.

Offen, interaktiv, kreativ: Das Großraumbüro

Wenn man die jüngsten Entwicklungen in Sachen Bürokonzept betrachtet, liegen wir bei Maisberger voll im Trend: Das Großraumbüro scheint dem Einzel- oder Kleinbüro heute den Rang abzulaufen – oft in Verbindung mit Funktionsarbeitsplätzen oder, Neudeutsch, „Clean Desk Policy“ und „Mobile Working“. Mobiles Arbeiten bedeutet, dass Mitarbeiter keinen festen Schreibtisch mehr haben und sich jeden Tag auf’s Neue einen freien Platz suchen. Statistiken belegen den Trend hin zum Open Space Office: Von 12 bis 15 Millionen Büroarbeitsplätzen in Deutschland sind heute nur noch weniger als die Hälfte Einzelbüros.

 

Gründe dafür gibt es genügend: Vor allem Mitarbeitern kommt das offene Konzept zugute. Angelegenheiten lassen sich schneller und unkomplizierter über den Schreibtisch hinweg besprechen, als wenn man dafür jedes Mal das eigene Büro verlassen muss.

Ideen und Erfahrungen können ad hoc ausgetauscht und müssen nicht im Hinterkopf behalten werden – die Offenheit des Raums und die Interaktion mit Kollegen machen ein produktiveres und kreativeres Arbeiten möglich.

Ein Konzept also, das Kritiker verstummen lässt? Zweifelnde Stimmen gibt es immer – und natürlich sind die Erwartungen an den perfekten Arbeitsplatz nie homogen. Die einen können im „Alltagstrubel“ des Großraumbüros ihre Kreativität erst richtig entfalten, die anderen benötigen vollkommene Ruhe. Fakt und bewiesen ist: Großraumbüros können sich – gerade bei der zweiten Sorte Mitarbeiter – negativ auf die Leistungsfähigkeit auswirken. Ob es an der Geräuschkulisse, der häufig empfundenen Reizüberflutung oder dem Gefühl ständiger Kontrolle und Überwachung liegt – viele Mitarbeiter fühlen sich in Großraumbüros abgelenkt von ihrer Arbeit. Und sind es de facto auch, wenn sie dauerhaft für jeden Kollegen ansprechbar sind.

Home sweet home?

Muss es aber gleich das Home Office sein, das die gewünschte Ruhe bringt? Wissenschaftliche Studien belegen, dass sogar das Gegenteil der Fall ist – dass Mitarbeiter zwar konzentriert arbeiten können, am Endes des Tages oft aber eine größere Belastung verspüren als im Großraumbüro. Die Erklärung liegt auf der Hand: Häufig machen Mitarbeiter zuhause keine Pause, arbeiten ihre Regelarbeitszeit von acht Stunden ohne Unterbrechung ab und powern sich dadurch aus. Eine Untersuchung der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) der Vereinten Nationen bestätigt, dass der Stress im Home Office oft als mindestens genauso groß empfunden wird wie im Großraumbüro. Überstunden entstehen häufig dadurch, dass sich die Abstimmung und Kommunikation mit den Kollegen oft schwieriger gestaltet und in die Länge zieht – Zeit, die wiederum zu Mehrarbeit führt.

Eine gute und schnelle Kommunikation – das ist es ja gerade, was das Großraumbüro auszeichnet und das Arbeiten erleichtert. Künftig sollte der Schwerpunkt deshalb darauf liegen, das Konzept „Großraumbüro“ so zu gestalten, dass auch die Ruhebedürftigen auf ihre Kosten kommen – und nicht gleich ins Home Office „verbannt“ werden

müssen. Kleine Arbeitsinseln, weniger Mitarbeiter, weniger Geräuschkulisse: Wir bei Maisberger ziehen uns in die Bibliothek zurück, wenn wir auf Ruhe und vollste Konzentration angewiesen sind, um einen zeitkritischen Artikel abzuschließen oder an einem kreativen Konzept zu tüfteln – oder um „Altlasten“ abzuarbeiten, die im Alltagsgeschäft liegen geblieben sind. Und die Raumatmosphäre steht der Vertrautheit der eigenen vier Wände in nichts nach. Eine Wand voller Bücher, die andere voller Gemälde – es fühlt sich beinahe an wie im eigenen Wohnzimmer.

Das perfekte Arbeitsumfeld – eine Utopie?

Wie aber arbeiten Mitarbeiter am besten? Im Großraumbüro, in Einzelbüros oder im Home Office?  Zu hundert Prozent perfekt, das zumindest belegen wissenschaftliche Studien, ist keine dieser Büroformen. Gibt es ihn also womöglich gar nicht, den einen perfekten Arbeitsplatz? Doch, aber er sieht für jeden anders aus. Es gibt Mitarbeiter, die gerade die Offenheit des Büros auch als Offenheit für die eigene Kreativität empfinden. Andere wiederum isolieren sich lieber im Home Office und laufen erst dann zu Höchstformen auf. Beides in extremer Form kann sich aber auf lange Sicht negativ auf die Gesundheit auswirken. Eine Mischform ist, wenn man der Meinung von Forschern vertrauen kann, die beste Lösung. Die deutschen Arbeitnehmer scheinen ihnen Recht zu geben: 41 Prozent der Büroarbeiter sprechen sich für eine Kombination aus Büro- und Home Office-Tagen aus. Auch für die Kritiker des Großraumbüros findet sich am Ende ein Kompromiss: Rückzugsorte ermöglichen ein vollkonzentriertes Arbeiten – und neue Regeln der Zusammenarbeit können dafür sorgen, dass Mobiltelefone stumm geschaltet und laute Gespräche in Meetingräume verlegt werden. Dann auch kann die Ampel grünes Licht geben.

Absolute Ruhe oder dezente Geräuschkulisse – wo arbeitet ihr am effektivsten? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen aus Büroalltag und Home Office!