qooly

Die attraktivsten Städte für Absolventen: Rankings und noch mehr Rankings

Wenn sich junge Graduierte für ihren ersten Job bewerben, spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle. Einer dieser Faktoren, die Entscheidung für oder gegen bestimmte Städte oder Regionen, erfolgt bei jedem Absolventen anhand des Stellenangebotes in der jeweiligen Stadt und anhand persönlicher Kriterien. Während München bei Freunden des Skifahrens oder Hochgebirgswanderns einen höheren Attraktivitätswert erreicht, zieht es Meer-Liebhaber eher nach Hamburg. Und wer Wert auf ein Apfelweinlokal in der Nachbarschaft legt, fühlt sich wahrscheinlich in Frankfurt am besten aufgehoben. Ich hatte zuerst Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf im Kopf, da es mich nach meinem Studium in Weimar in die „wahre“ Großstadt zog. Sicherlich hat jeder Absolvent seine eigenen Präferenzen, wenn es um den künftigen Wohn- und Arbeitsort geht. Deshalb habe ich in diesem Blogeintrag Informationen zusammengetragen, die es besonders Absolventen mit einem Fable für Rankings auf einen Blick erlauben sollen, die sieben begehrtesten Absolventenstädte hinsichtlich folgender Kriterien zu scannen: Jobangebot, Wirtschaftskraft, Mietpreisniveau und Lebensqualität.

Absolventen werden zahlreich gesucht

Eine jährliche Absolventenstudie des Jobportals Adzuna rankte die deutschen Städte nach der Anzahl der Stellenangebote. Frankfurt ist mit 10,96 Prozent aller Absolventenjobs Spitzenreiter und überholt damit den Vorjahressieger München. In der Mainmetropole gibt es eine hohe Nachfrage nach Absolventen insbesondere in den Bereichen IT und Consulting. München belegt zwar im Ranking lediglich den zweiten Platz, hat jedoch beim Angebot für Praktika und Traineestellen die Nase vorn.

Die Wirtschaft im Süden floriert

Ohne Wirtschaftskraft, keine Jobs! So viel steht fest. Das Niveau- und Dynamikranking basiert auf einer Studie von Wirtschaftswoche, Immobilienscout und IW Consult. Hierbei werden das aktuelle wirtschaftliche Niveau der Städte und deren ökonomische Entwicklung (Dynamik) verglichen. Hinsichtlich der aktuellen Wirtschaftslage und der wirtschaftlichen Entwicklung hängt München die anderen deutschen Städte um Längen ab. Nie zuvor in der zwölfjährigen Geschichte dieses Städtetests hat es eine Stadt geschafft, sowohl das Niveau- als auch das Dynamikranking zu gewinnen. Und auch das Städteranking des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), das Städte auf wirtschaftliche und demografische Zukunftsfähigkeit untersuchte, räumt München den obersten Rang ein.

Mietpreise in den Metropolen verderben die Laune

Beim Thema Mieten überrascht es niemanden, dass München auch hier an – diese Mal leider unrühmlicher – erster Stelle steht. Der Preis für die durchschnittliche Miete pro Quadratmeter ist mit 2,20 EUR Abstand zu der zweitteuersten Stadt Deutschlands absurd hoch. Allgemein ist aufgrund der Bevölkerungszunahme die Wohnungslage in München angespannt und die strengen Auflagen für Neubauten, insbesondere im Zentrum lassen die Aussichten nicht rosiger werden. Grundsätzlich ist aber ein allgemeiner Anstieg des Mietpreisniveaus und der Lebenshaltungskosten in den Metropolen zu bemerken.

Die höchste Lebensqualität gibt es in DACH

Die Unternehmensberatung Mercer führt jedes Jahr eine Städtestudie durch und rankt Städte auf der ganzen Welt anhand 39 Kriterien hinsichtlich ihrer Lebensqualität. Diese Merkmale schließen politische, soziale, wirtschaftliche und umweltorientierte Aspekte ein sowie Faktoren wie Gesundheit und Bildungsangebote. Allgemein befinden sich unter den zehn lebenswertesten Städten der Welt allein drei deutsche Städte und sechs Städte in der DACH Region. Und wer führt die deutschen Städte in punkto Lebensqualität an? Selbstverständlich München.

Fazit

Wo man nach dem Abschluss seine (temporären) Zelte aufschlägt, ist immer eine persönliche Entscheidung. Für mich hätten Frankfurt, Köln und München den Vorteil, dass ich dort bereits Menschen kenne – und ehrlich gesagt war das für mich der ausschlaggebende Punkt. Wer den Traineeblog bei Maisberger kennt, weiß sicherlich schon, dass ich letztendlich in München gelandet bin. Meine Entscheidung nach München zu ziehen, hing mit Maisberger, meinem sozialen Netz und räumlicher Nähe zu den Alpen zusammen. So viel kann ich nach eineinhalb Monaten München sagen: Es lebt und arbeitet sich gut in der „nördlichsten Stadt Italiens“. Einzig und alleine meine Ausflüge in die Alpen könnten zahlreicher sein, habe ich es bis jetzt leider nur ein einziges Mal ins Voralpenland geschafft. Das Beruhigende dabei ist, dass sie morgen immer noch am gleichen Platz stehen werden und wenn das einmal eines Tages nicht so sein sollte, dann werde ich durch einen Blick aus dem Fenster einer der Ersten sein, der davon erfährt.

Hat man überhaupt eine Wahl oder muss man für einen attraktiven Job sowieso in eine der großen Metropolregionen? Welche Kriterien müsste eine Stadt erfüllen, damit Ihr unbedingt nach dem Studium dahin wollt? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!

Kreativität und neue Ideen – dank eigenwilligem Hobby!

Je unkonventioneller die Technik, desto bunter das Ergebnis?

… rote Nase auf und los geht’s!

Inspiriert von dem letzten Beitrag zu Kreativitäts-Techniken in der Agentur, habe ich mich entschieden ein etwas eigenwilliges Hobby von mir mit euch zu teilen. Denn es ist nicht nur eigenwillig (und spaßig), sondern auch im Agenturalltag derart hilfreich, dass ich es euch nicht vorenthalten möchte: Ich bin nicht nur Mitarbeiterin bei Maisberger sondern nebenbei auch noch humanitärer Clown:

Mein Clownsname lautet „Madame Kunigunde Tüdelü“, kurz „Madame Tü“. Der einzige sprachliche Laut, den ich als Clown von mir gebe, ist oder dessen Entlehnung Tüdelüdelü. Als Madame Tü bin ich zumeist in Krankenhäusern, Waisenheimen oder Slums unterwegs. Dort bringe ich Luftballons, Seifenblasen und andere spielerische Dinge mit, doch vor allem das: Ablenkung, Zuneigung, Aufmerksamkeit und ein Lächeln.

Zur Psychologie des Clowns: keine Rolle, sondern Perspektive

Als Schauspieler spielt man eine Rolle. Man gibt vor etwas zu sein, was man eigentlich nicht ist. Bei meinem Clown ist das anders: Es gibt kein Script, keinen Plan, keine Rolle – der Clown ist Teil der eigenen Persönlichkeit. Und zwar der Teil, der neugierig, aufgeregt, kindlich, albern, empathisch und spiel-verliebt ist. Es ist der Teil, der die Faszination an der Welt (noch) nicht verloren hat. Mein Clown Madame Tü ist von allem beeindruckt, begeistert, stets quirlig aufgeregt und gespannt. Denn: Die ganze Welt ist ein Wunder!

So kann beispielsweise ein Infusionsständer im Krankenhaus zu einem Spiel- oder Tanzgefährten animiert werden und dem kranken Kind auch noch Tage und Wochen nach dem Clown-Besuch ein Lächeln hervorzaubern. Alles kann in den Augen eines Clowns (ähnlich wie bei Kindern) verwandelt werden. Der Clown akzeptiert keine Normen, kein „weil halt“, keine Regeln – er bricht sie auf und sieht die Dinge mit ganz eigenen, neuen Augen.

Innovation und Kreativität leicht gemacht

Habt ihr es gemerkt? Wir sind schon mitten drin im Innovieren und Kreieren! Die Dinge neu zu sehen, gewohnte Regeln loszulassen – genau das ist es, was man in einem Kreativitätsloch braucht! Daher habe ich eine Taktik für mich entwickelt: Wenn ich gerade nicht weiter komme und keine gute Idee aus mir herauspurzeln mag, gehe ich innerlich in Clowns-Haltung. Mit der neuen Perspektive betrachte ich mein Problem oder meine Aufgabenstellung noch einmal als wäre es etwas mir völlig Unbekanntes – ich inspiziere es also ohne Voreingenommenheit und bin bereit, dass sich mein Thema von völlig neuer Seite zeigt.

Ganz konkret schreibe ich das Thema auf ein Blatt Papier, gerne groß und in der Mitte, anstatt ordentlich links oben in der Ecke. Denn in der gesamten Vorgehensweise haben Struktur und rationales Denken nichts verloren. Dann gehe ich in Clown-Haltung betrachte, inspiziere und begutachte mein Thema.

Von außen ist das quasi nicht ersichtlich. Man sieht nur eine konzentrierte Person, die ein Blatt Papier betrachtet und evtl. ganz leicht die Nase rümpft (selbst hierfür muss man ein geschulter und informierter Beobachter sein). Und dann geht es meistens schon los mit den Ideen: sie kommen wirr und unsortiert und ich schreibe sie um das große Wort herum auf mein Blatt. Ich möchte sie einfach festhalten, denn im Gedankenstrudel kann auch schnell etwas untergehen.

Das Ergebnis zählt

Am Ende habe ich dann Ideen für eine neue Kampagne, einen guten Einstieg für einen Artikel, einen Pitch-Aufhänger oder auch eine Lösung für ein PR-Konzept und das dank Madame Tü! Wenn man dann noch andere Tugenden der PR-Arbeit und vielleicht sogar das Zauberwort namens Empathie beherrscht, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. So, und nun hoffe ich, dass mich meine Kollegen auch nach diesem Beitrag noch ernst nehmen und vielleicht sogar ein wenig Clownstechnik bei einer Kaffeepause erlernen wollen!

…. Ich bin gespannt und berichte gerne in den Kommentaren. Wenn ihr also Fragen habt, lasst sie mich gerne wissen! Und noch etwas:

 

Habt ihr andere Taktiken für den Umgang mit Kreativitätslöchern, die euch helfen? Bitte gerne in den Kommentaren teilen – davon kann man in einem kreativen Job wahrlich nie genug haben!

Kleider machen Leute – Was der Dresscode im Büro bedeutet

Ja, es ist Sommer, es ist heiß und die meisten von uns Studenten haben gerade Semesterferien. Aber die vorlesungsfreie Zeit bedeutet für viele vor allem auch eines: Praktikum. Wer dabei nun wie ich im  Büro gelandet ist, für den gilt in aller Regel ein Dresscode. Aber was zieht man da an? Kurze Hosen sind auf jeden Fall leider Tabu. Obwohl es wohl regelmäßig kleinere Aufstände der Männerwelt gibt, bleibt hier der Status Quo bisher bestehen.

Im Büro gilt meist Dresscode und der ist manchmal gar nicht so leicht zu entschlüsseln. Casual und Business mögen die meisten noch verstehen aber Business-Casual? Hier bekommt ihr nun endlich einen Überblick über die drei wichtigsten Dresscodes im Büro und darüber, was das genau für eure Garderobe bedeutet.

 

Casual

Beginnen wir mit dem einfachsten und bequemsten Dresscode. Ist bei euch im Büro „Casual“ angesagt, könnt ihr im Prinzip erscheinen, wie ihr wollt – ausgenommen die Jogginghose. Danke dafür Karl.

Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren – Karl Lagerfeld, Modezar.

 

So sieht der Dresscode „Casual“ aus.

Business

Der Dresscode Business ist sozusagen der natürliche Feind von Casual. Nicht nur Jogginghosen sind hier tabu, auch bei Jeans wird es schon kritisch. Männer sollten in Anzug sowie schlichten Schuhen erscheinen und nach Möglichkeit eine Krawatte tragen. Bei Frauen ist das Mode-Repertoire, wie so häufig, etwas größer. Ihr könnt dem Dresscode gerecht werden, indem ihr euch in ein Kostüm oder eine schlichte Kombinationen aus Bluse, (nicht zu kurzem) Rock oder Stoffhose ‚schwingt‘. Wichtig dabei: Die Schuhabsätze sollten nicht zu hoch und die Zehen nicht zu sehen sein.

Mehr zum diesem Dresscode findet ihr hier.

Wer sich in „Business“ kleiden soll, erscheint so im Büro.

Business Casual

Dieser Dresscode ist vermutlich am häufigsten in deutschen Büros vertreten – übrigens auch bei Maisberger – und schafft das Bindeglied zwischen Business Attire und Casual. Business Casual ist weder besonders förmlich, noch besonders gemütlich. Wie man sieht, lässt uns dieser Dresscode einiges an Interpretationsspielraum, deshalb folgen hier ein paar einfache Tipps:

  • Business Casual eignet sich für das Büro und für Freizeit in gehobener Gesellschaft
  • Business Casual ist repräsentativ aber nicht unbequem

Für Frauen bedeutet das konkret: Polo-Shirts, Blusen, Strick-, Baumwoll- oder Kaschmirpullover, Twinsets und Chinos sowie Sandaletten sind okay. Jeans sind zwar offiziell tabu, jedoch wird das meist nicht so genau genommen, solange sie nicht zerrissen oder abgetragen sind. Zu kurze Röcke, Shorts und FlipFlops sind hingegen ein Tabu.

Die Männer unter euch werden bei Business Casual auf jeden Fall einer Hemdenpflicht unterworfen: Polo-Shirts, Hemden in dezenten Farben, Strickpullover, Baumwoll- und Cordhosen sowie Sakkos erfüllen den Dresscode. T-Shirts, abgetragene Jeans, Turnschuhe, Sweat-Shirts und Sportswear sind leider verboten.

Noch mehr Infos zu Business Casual findet ihr hier.

                    Unsere Praktikantin Franziska und Trainee Yannik zeigen euch, wie „Business-Casual“ geht.

Warum überhaupt ein Dresscode?

Wir leben in einem freien Land und der ein oder andere mag sich Gedanken machen, wieso ein Dresscode überhaupt notwendig ist. Ist das denn noch zeitgemäß?

Die meisten Unternehmen bestehen nicht deswegen auf einen bestimmten Dresscode, weil es dem Chef besonders gut gefällt, sondern wegen des Eindrucks beim Kunden. Als Kunde wünscht man sich einen professionellen und qualitativ hochwertigen Partner – und da zählt auch dessen Auftreten.

Auch die Wertschätzung für einen Kunden und den Arbeitgeber spielt beim Thema Dresscodes eine Rolle. Wer zu einem Vorstellungsgespräch geht, achtet darauf, gut gekleidet zu sein. Warum? Weil man so dem potentiellen Arbeitgeber seine Wertschätzung zeigt. Gleiches gilt dem Kunden gegenüber.

Gilt bei euch im Büro auch ein bestimmter Dresscode oder findet ihr Dresscodes überhaupt nicht mehr zeitgemäß? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!

Quelle Icons Titelbild: flaticons.com freepik & prosymbols

Und jährlich grüßt das Sommerloch!

Die Temperaturen steigen, die Eiscreme schmilzt, Ferienstimmung ist weitverbreitet, die Politiker sind in den Parlamentsferien, die Couch-Sportler müssen sich überlegen, wie sie die Fußball-freie Zeit überstehen, Kultureinrichtungen fahren ein abgespecktes Programm, Banker machen Urlaub und der DAX fällt: Es ist mal wieder soweit: Nicht täglich grüßt das Murmeltier, sondern alljährlich winkt das Sommerloch!

Der Duden definiert das Sommerloch folgendermaßen: „besonders an wichtigen politischen Nachrichten arme Zeit während der sommerlichen Ferienzeit; Saure-Gurken-Zeit.“ Auch die Spurensuche im World Wide Web bedarf nur wenig detektivisches Gespür, um sie zu finden: Diese typischen, mit nicht allzu viel Inhalt versehenen Beiträge, wie die Rettung eines Igels von der Feuerwehr. Der Spiegel hat sogar ein Best-Off der Tiergeschichte im Sommerloch erstellt und auf BBC verzweifelt ein Moderator an einer doch eher weniger die Welt bewegenden Nachricht.

Sommerloch in einer Kommunikations-Agentur?

So weit so gut! Aber was bedeutet diese Saure-Gurken-Zeit denn für die PR- und Kommunikationsarbeit? Gibt es dieses ominöse Sommerloch wirklich und wie wirkt es sich auf den Alltag in einer Agentur aus? Oder nimmt man in der Sommerzeit die lustigen Tiergeschichten einfach nur wahr, weil man eben eine eher flachere Berichterstattung erwartet? Fragen über Fragen! Begeben wir uns auf der Suche nach Antworten einmal durch die zugegebenermaßen urlaubsbedingt etwas leeren Hallen des Maisberger Büros und lassen die Kollegen zu Wort kommen:

„Eigentlich kann man das Sommerloch hier bei Maisberger gar nicht so einfach umfassen. Es gibt Tage, da ist es total ruhig im Büro und die Plätze sind wie leer gefegt und dann gibt es plötzlich wieder Momente, in denen es super geschäftig zugeht. Viele unserer Ansprechpartner auf Kundenseite verreisen logischerweise im Sommer. Weniger zu tun haben wir dadurch, finde ich, nicht, weil natürlich auch die Teams zu der Zeit mit weniger Kollegen auskommen müssen.“

Maike Schwickert

„Absprache mit Kollegen, die in Urlaub gehen ist mehr als wichtig – eine gescheite Urlaubsübergabe ist das A und O. Hilfreich ist sicher auch, sich vorher noch einmal zusammenzusetzen und die Zuständigkeiten richtig abzusprechen, sodass eine Anfrage vom Kunden nicht unerwartet kommt und keiner davon weiß…“

Marie-Therese Kroos

„Das Sommerloch nehme ich kaum wahr, bei uns gibt es immer etwas zu tun. Sollten mal alle Kunden auf einmal Urlaub machen, finden sich genug spannende Aufgaben innerhalb der Agentur. Die Website, der Blog, die Social Media Kanäle – Kein Sommerloch für mich!“

Katharina Korotcenko

So wirklich merken zumindest wir bei Maisberger das Sommerloch also nicht – und die Gurken werden in unserer Kommunikationsagentur eindeutig auch nicht sauer! Hin und wieder hat man zwar etwas ruhigere Momente, doch ist es bei weitem nicht so, dass man den Sommer über mit Eis am Pool in der Sonne sitzt – außer es ist Mittagspause und da sei jedem eine Erfrischung vergönnt!

Macht sich aber doch das Sommerloch bemerkbar, findet ihr hier Tipps, wie ihr auch diese Jahreszeit sinnvoll für eure PR- und Kommunikationsarbeit nutzen könnt.

Tipps für den Fall, dass das Sommerloch doch zuschlägt:

1.Trotz des vermeintlichen Sommerlochs auf Qualität setzen: Wer nun gutes Text- oder auch Bildmaterial liefern kann, schafft es eher in der Tagespresse Erfolge und somit Veröffentlichungen zu landen! Aber auch hier gilt: Die Themen müssen gut aufbereitet werden!

2. Die Chance der kleineren Nachrichten, die in der alltäglichen News-Flut untergehen: Auch im Sommerloch wollen die Medien Neuigkeiten und keine vielfach aufgewärmten Nachrichten. Hier schlägt die Stunde der kleineren Nachrichten: Produktweiterentwicklungen, beispielsweise, sind hier gerne gesehen.

3. Das Internet kennt kein Sommerloch! Gerade bei Social Media Auftritten muss man auch in der heißen Jahreszeit immer Up-to-Date sein – denn auch im Urlaub nutzen viele ihre Smartphones und Tablets. Das bedeutet: Verschiebt die PR-Maßnahmen in dieser Zeit stärker auf die Social Media-Kanäle und pflegt sie noch besser und regelmäßiger als sonst!

4. Gut ist, was aktuell ist: Nutzt die Zeit, um eure Verteiler zu überprüfen und zu aktualisieren, so ist eure Basis fit für die turbulentere Zeit nach dem Sommerloch.

5. Nach dem Sommerloch folgt der Herbst. Und mit ihm zahlreiche Messen, die vorbereitet werden wollen: Pressemitteilungen verfassen, Vorträge der Experten oder Seminarangebote jetzt kommunizieren – für die Vorbereitung ist das Sommerloch ideal.

Wie überbrückst du das Sommerloch? Oder: Ist das Sommerloch bei dir spürbar?

Empathie – Ein Begriff und seine Bedeutung für die PR

Empathie: Schon wieder so ein Modewort des 21. Jahrhunderts. Man kennt sie als das A und O-Soft Skill der Arbeitswelt und als eine der wichtigsten Kompetenzen von Managern – und auch als angehende PR-Berater begegnet sie euch früher oder später im Berufsalltag. Wenn ein Wort so schnell zu so großer Bedeutung gelangt, lohnt es sich, seine Definition mal genauer zu reflektieren und eine Interpretation im Sinne der PR vorzunehmen. Was also bedeutet Empathie? Und was hat sie konkret mit PR zu tun? Eine Sinnsuche.

Empathie abstrakt: Am Anfang war… die Leidenschaft

Die Suche nach einer Definition startet ganz klassisch und unserer Generation angemessen: Füttert man Google mit dem Wort „Empathie“, wirft einem die Suchmaschine ungefähr 5,93 Millionen Ergebnisse aus. Viele davon sind Tests – Tests, die die „emotionale Intelligenz“ vermessen, Typentests, Empathietests für Manager oder sogar eine Software, entwickelt von Forschern der Ohio State University, welche verspricht, Emotionen mit einer Trefferquote von 77 Prozent aus Gesichtern ablesen zu können. Ein erstes Fazit: Das Wort scheint in den letzten Jahren ganz schön Karriere gemacht zu haben.

Gehen wir die Recherche klassischer an, nämlich mit dem Griff zum guten alten Duden, erfahren wir: Englisch „empathy“ und ursprünglich spätgriechisch „empátheia“ steht für „Einfühlung“ und „Leidenschaft“. Im Kontext unserer Wertegesellschaft wird insbesondere von der „Bereitschaft und Fähigkeit, sich in die Einstellungen anderer Menschen einzufühlen“ gesprochen. Wikipedia ergänzt diese Definition und erklärt: „Zur Empathie wird gemeinhin auch die Fähigkeit zu angemessenen Reaktionen auf Gefühle anderer Menschen gezählt.“ So weit, so gut: Empathie klingt nach einer wichtigen, emotionalen Kompetenz.

Halten wir also fest: Es geht darum, zu verstehen, was in einem anderen vorgeht. Empathie bedeutet, Gefühle wahrnehmen zu können und die Gedanken und Absichten hinter ihnen zu begreifen. Sprich: Wenn jemand die Fähigkeit zur Empathie besitzt, kann er sich a) gut in andere Menschen hineinversetzen und b) der Gefühlslage der anderen entsprechend angemessen handeln.

Empathie konkret: Das PR-Berater Soft Skill schlechthin

Vielleicht habt ihr nun gedanklich bereits die Brücke zwischen Empathie und dem Job des PR-Beraters geschlagen. Denn in unserem angestrebten Berufsbild steht ja bekanntlich eine Sache im Fokus: die Kommunikation. Und bei Kommunikation geht es nicht nur darum, eine Botschaft von A nach B zu tragen, sondern auch darum, wie das geschieht. Die Herausforderung bei der Sache: Sinn und Verständnis einer Botschaft bildet der Empfänger ausgehend von seinem spezifischen Erfahrungs- und Erwartungshorizont, der wiederum von seinen Gefühlen und Bedürfnissen beeinflusst wird. Die Art und Weise wie wir miteinander sprechen, können wir dementsprechend nur dann beeinflussen, wenn wir den anderen verstehen und auf ihn einzugehen wissen. Fehlende Empathiefähigkeit kann hierbei im Umkehrschluss eine bedeutende Ursache für missglückte Kommunikation sein. Damit versteht sich PR ebenfalls als Dialog- und Beziehungsmanagement. Und das kann auf unterschiedlichsten Ebenen stattfinden.

Empathiefähigkeit je nach Stakeholder

Geht es um die Beziehung zwischen PR-Berater und Kunden sowie PR-Berater und Journalisten, spielt Empathie eine entscheidende Rolle. Denn immerhin sind das zwei unserer wichtigsten Stakeholder, bei denen diese Fähigkeit über Erfolg oder Misserfolg in der Kommunikation entscheiden kann.

Auch in der PR-Arbeit gilt: Der Kunde ist König. Deshalb kommt es entscheidend darauf an, Kulturen, Befindlichkeiten und Erwartungen der Auftraggeber zu verstehen und dementsprechend mit ihnen zu kommunizieren. Empathie stellt eine wichtige Komponente dar, um die Perspektive sowie Erwartung des Kunden zu durchleuchten und dahingehend PR-Maßnahmen sowie Handlungsempfehlungen abzuleiten. Damit verbunden ist ein entsprechendes Erwartungsmanagement dem Kunden gegenüber – schließlich kann Öffentlichkeitsarbeit vieles, aber eben auch nicht alles.

Betrachten wir schließlich die Beziehungsebene zwischen PR-Berater und Journalisten: Konkret heißt Empathie hier, dass wir die Bedürfnisse und die Arbeitsweise des Journalisten kennen und unser Tun daran auszurichten wissen. Die Interessen der Journalisten mit den Themen der Kunden zusammenzubringen, kann da manchmal ein ziemlicher Drahtseilakt sein. Als PR-Berater bedeutet das: Beziehungen zu Journalisten zu pflegen, aber manchmal auch zur richtigen Zeit mit der richtigen Geschichte am richtigen Ort zu sein.

Empathie in der PR-Beratung – Mehr als nur ein Modewort

Wenn ich schließlich so recht darüber nachdenke, dann klingt Empathie gar nicht mehr nur nach einem Modewort unserer Zeit, sondern vielmehr nach der entscheidenden Kompetenz im PR-Beruf. Gerade das ist es, was unsere Arbeit hier bei Maisberger am Ende des Tages so spannend und abwechslungsreich macht: das richtige Gespür für das Zwischenmenschliche und die feinen Nuancen der Kommunikation – und dafür steht für mich Empathie in der PR.

Was haltet ihr vom PR-Soft Skill Empathie?

Ist es für euch eine wichtige Kompetenz oder nur eine leere Worthülse?

Ich bin gespannt auf eure Kommentare und Einblicke!

Wenn der eigene Laptop zur Falle wird – Tipps und Tricks wie wir uns am besten gegen Hacker rüsten

Kennt ihr dieses Gefühl eines Déjà-vus? Mir ging es diese Woche fast andauernd so mit einem bestimmten Thema: Hacking und Cybersecurity. Nicht nur haben wir in meinem Freundeskreis darüber gesprochen. Ich wurde sogar von meinen Eltern darauf angesprochen, wie man sich denn vor Hacker-Attacken schützen könnte. Und zu guter Letzt hatte ich auch die komplette Woche bei Maisberger mit der Arbeit für einen Kunden mit dem Thema zu tun. Allgemein habe ich erst seit ich bei Maisberger arbeite, angefangen, mich mehr mit dem Thema zu beschäftigen. Verständlich, da wir im IT-Team fast täglich mit der Sicherung der verwendeten Daten zu tun haben. Da fragt man sich natürlich auch selber: Bin ich geschützt vor Hackern? Und wie kann ich mich noch besser schützen?

Die erste Frage muss ich wohl verneinen. Klar habe ich auf meinem Laptop über meiner eingebauten Kamera einen Klebezettel, damit mich niemand beobachten kann. Und ja, ich benutze mehrere Passwörter, die auch etwas anspruchsvoller sind, als Klassiker wie „1234“ oder „Passwort“. Aber wirklich gegen Hacker geschützt bin ich wohl nicht.

Technisch 1a ausgerüstet und trotzdem Hacker-Paradies

Gerade meine Generation hat viel mit Technik zu tun: Wir haben immer das neueste Smartphone in der Hosentasche und lesen unsere Bücher und Zeitschriften nicht mehr auf Papier gedruckt, sondern lieber auf dem Tablet. Aber sind wir wirklich vorsichtig, wenn es um die Daten auf diesen technischen Hilfsmitteln geht? Neueste Erkenntnisse zeigen: Bei rund einem Drittel der Smartphone Apps wurden Sicherheits-Schwachstellen gefunden! Wenn ich mal so daran denke, wie viele Apps ich insgesamt auf dem Smartphone habe, ist ein Drittel auf jeden Fall eine Menge! Und klar möchte ich nicht, dass sich jeder x-beliebige Hacker all meine Chatverläufe auf WhatsApp durchliest oder all meine Fotos ansieht. Und damit bin ich sicher nicht allein.

Nachdem ich mich nun auch durch meine Arbeit bei Maisberger näher mit diesem mir bisher nur am Rande bekannten Thema befasst habe, habe ich gelernt, dass natürlich nicht jeder auf meine Smartphone oder Laptop Kamera zugreifen und mich dadurch wie durch einen Fernseher beobachten kann. Dafür muss zuerst einmal eine Art Trojaner auf dem Laptop platziert werden. Das allerdings ist nicht allzu schwer. Über Spam und Junk-Mails, die vermutlich jeder irgendwann schon einmal aus Versehen geöffnet hat, kann die Malware auf den Laptop kommen. Mehr braucht es nicht, um ihn einem Hacker zur Verfügung zu stellen.

 

Und was können wir jetzt tun?

Doch keine Sorge: Natürlich gibt es Maßnahmen, die dabei helfen können, PC, Smartphone und Tablet sicherer zu machen und somit vor Hackern zu schützen. Diese Tipps will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Hier kommt meine Liste der besten Ratschläge gegen Hackerangriffe:

 

  • Software immer aktuell halten – vor allem den Browser.
  • Antivirenschutz verwenden – auch wenn die Nutzung eines Antivirenschutzes umstritten ist, bietet er trotzdem viele Vorteile.
  • Komplexe und unterschiedliche Passwörter verwenden, in denen am besten auch Sonderzeichen vorkommen. Falls es zu komplex wird, hilft ein Passwortmanager (wie meine Kollegin Sophia Gese es vorgestellt hat).
  • Vorsicht bei E-Mails mit unbekanntem Absender: Anhänge nicht einfach öffnen, da selbst Word-Dokumente oder Bilder Malware enthalten können.
  • Auch sogenannte Phishing-Mails bergen Gefahren: Sie imitieren täuschend echt Mails von bekannten Seiten wie z.B. Amazon und versuchen Logindaten zu klauen oder über Links Schadsoftware zu installieren.

Seit bekannten Attacken wie der von Wannacry im Mai 2017, bei dem zahlreiche große Konzerne angegriffen wurden, sind wir sensibilisiert für das Thema IT-Security. Doch gerade diese Attacken zeigen uns immer wieder, dass es einen hundertprozentigen Schutz so gut wie nie gibt. Trotzdem sollten wir natürlich unser Möglichstes tun, uns vor Hackern zu schützen – wozu die obige Liste vielleicht einen kleinen Beitrag leisten könnte.

Und jetzt die Frage an euch: Wie schützt ihr euch vor Hackern?

Ich freue mich auf eure Kommentare!