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Wer kennt es nicht? Man sitzt vor seiner Urlaubskarte, die man an Freunde oder Verwandte schicken möchte, und einem fällt nur ein, wie schön oder schlecht das Wetter ist, dass das Essen schmeckt, aber man sich auch schon auf zuhause freut. Oder aber die klassische Situation im Supermarkt: Was koche ich heute Abend?  Was privat als Luxusproblem erscheint, kann in der Arbeit ganz schön hinderlich sein: Die Sackgasse der Kreativität, in die wir tagtäglich – ob privat oder beruflich – geraten! Neue Ideen sind gefordert und das vor allem in einer PR Agentur,  denn schließlich möchte der Kunde ein außergewöhnliches Konzept präsentiert bekommen.

Und so steckte ich bis eben auch in einem Kreativitätstief. Ein neues Thema für einen Blogbeitrag musste her – und zwar schnell. Manchmal klappt es super, aber oft ist das gar nicht so einfach mit der Kreativität. Und da kam mir plötzlich die Idee: Warum nicht genau über dieses Tief schreiben? Denn ich bin mir sicher, dass viele unter uns – mal öfter, mal weniger oft – in diesem Tief stecken und das ganz schön belastend sein kann. Dabei möchte ich an euch appellieren: Nehmt es euch nicht so zu Herzen! Fragt doch mal unter euren Kollegen nach – ich bin mir sicher auch die haben ab und an mit Kreativitätslücken zu kämpfen. Aber was macht man dagegen? Die Karte sollte schließlich im Urlaub noch abgeschickt werden und der Supermarkt hat auch nicht ewig auf – vor allem hier in Bayern schließen die Geschäfte schon um 20:00 Uhr. Für mich als Nordlicht eine echte Herausforderung und unnötiger Zeitdruck! Eine Idee muss also schnell her – die zündende Idee, die einen umhaut! Kreativität wo bist du?

Wege zurück in die Kreativiätsphase

Erst kürzlich waren zwei Kolleginnen von mir auf einem Workshop, der Kreativitätsübungen aufzeigte. Ihr seht also, es gibt richtige Workshops gegen Kreativitätslöcher, bzw. richtige Methoden, die die Kreativität ankurbeln sollen. Warum ich euch das erzähle? Falls Ihr mal wieder in diesem Loch stecken solltet, bleibt ruhig und setzt euch nicht unter Druck! Ihr seid nicht die einzigen und es gibt immer mal Tage, an denen will es mit der zündenden Idee einfach nicht klappen! Und was mache ich, falls es mal wieder mit meinen Synapsen hakt?

  1. Kopfpause!

Hole Dir einen Tee oder Kaffee! Schnapp dir am besten einen Kollegen/eine Kollegin, mit dem/der du auch mal über was anderes reden kannst, als über die Arbeit. Einfach mal etwas Abstand bringt mit etwas Glück eine andere Ansicht auf das „Problem“. Hier möchte ich euch auch die allseits wichtige Mittagspause ans Herz legen. Sowohl Essen, als auch die Pause ist wichtig – geht raus an die frische Luft und schon klappt es auch wieder besser mit den Ideen!

  1. Prioritäten abwägen

Nach deiner wohlverdienten Pause und nachdem du deine Gedanken aufgefrischt hast, überlege, ob denn diese fehlende Idee genau jetzt benötigt wird? Denn falls es nicht Prio 1 ist, dann mach dich an eine andere Aufgabe! Am besten eine, die dir leicht fällt, die nicht allzu viel Gehirnarbeit beansprucht! Sei es die Reisekostenabrechnung, oder liegen gebliebene Clippings. Ohne Witz, ich wurde letztens von einer Kollegin gefragt, ob ich was zu clippen hätte, denn sie hätte einfach mal wieder Lust auf diese „einfache“ Aufgabe.

  1. Teamarbeit!

Leider lässt es die Deadline nicht zu und die top Idee muss genau jetzt her? Dann rate ich dir, zurück zu Punkt 1 zu gehen: Denn für eine kurze Pause sollte immer Zeit sein. Allerdings gehst du die Pause einfach mal anderes an: Nimm dir einen Kollegen oder eine Kollegin mit an den Kaffeeautomaten, der/die am besten absolut gar nichts mit deiner Aufgabe zu tun hat, am besten nicht einmal mit deinem Kunden. Denn bei mir bzw. meinen Kollegen hat in der Vergangenheit folgendes super funktioniert: Einfach einen Kollegen mit ins Boot zu holen, der weder auf dem Kunden arbeitet, noch in das Thema eingearbeitet ist. Das hilft, neue Denkweisen anzuregen, da Kollegen quasi ohne Grenzen denken und Ideen einwerfen, die du vielleicht schon über Bord geworfen hast.

  1. Augen auf – auch im Feierabend!

Im Übrigen kommen mir auch außerhalb der Arbeit manchmal tolle Ideen, bzw. ich stoße beim durchscrollen von Sozialen Kanälen oder ähnlichem auf Inhalte, die spannend sein könnten. Ich screenshote sowas sofort! Denn meist helfen dir diese Inhalte später.

Was ist deine Herangehensweise, falls du mal wieder in einem schwarzen Loch steckst? Hast du einen Geheimtipp? Ich bin mir sicher, dass wir alle für jegliche Tipps dankbar sind!

Therese Kroos

Therese Kroos

Marie-Therese Kroos absolvierte ihr Bachelorstudium in International Communication an der University of Applied Sciences in Groningen/Niederlande. Seit Dezember 2016 unterstützt Therese als Trainee bei Maisberger das IT-Team.
Therese Kroos