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Lifestyle-, Tourismus-, Consumer-PR oder doch lieber B2B-Kommunikation? Die Liste mit den Möglichkeiten, mit welchen Inhalten man sich in der PR beschäftigen will, ist lang und die Entscheidung durchaus nicht unerheblich für den Berufseinstieg. Oft schrecken Absolventen jedoch vor technischen oder industriellen Themen zurück, weil der Kontakt dazu im Studium oder auch privat nicht gegeben war. Die Befürchtungen, dem Umgang mit Fachbegriffen aus verschiedenen Bereichen der Industrie und IT nicht gewachsen zu sein, sind oftmals stärker, als der Drang sich zu bewerben – auch wenn die Rahmenbedingungen des Arbeitsplatzes stimmen. Aber: Spezifisches Know-How aufzubauen ist kein Hexenwerk und sollte auch kein Grund sein, um Agenturen mit komplexen Themenbereichen einen Bogen zu machen. Im Gegenteil, jeder Tag ist aufs Neue spannend!

Komplex muss nicht gleich kompliziert sein

Hier bei Maisberger arbeiten die Teams hauptsächlich für innovative Unternehmen aus der IT, Telekommunikation, Industrie und Dienstleistung mit B2B-Themen. Das war für mich auch einer der Hauptgründe, warum ich unbedingt bei Maisberger anfangen wollte. Neues lernen, herausgefordert werden und spannende Inhalte verstehen, die mir nicht in meinem Alltag begegnen. Trotzdem musste ich als Neuling schlucken, als die ersten Tage neben all den organisatorischen Dingen auch eine Lawine an neuen Informationen rund um Teams, Kunden und Branchen auf mich zukam. Denn mit Themen wie etwa dem Supply Chain Management oder mit der Industrie 4.0 hatte ich mich bis dato noch nie beschäftigt. Auch meine Freunde sahen mich mit Fragezeichen in den Augen an: „Du kennst dich doch damit gar nicht aus. Funktioniert das denn?!“

Aber mein Ehrgeiz war geweckt – und ist es immer noch. Knapp zwei Monate bin ich erst hier und ich lerne jeden Tag mehr über die für mich relevanten Branchen und Techniken. Auch wenn der Ablauf in einer Agentur oft als hektisch bezeichnet werden mag, bekomme ich von meinen Kollegen die Zeit, die ich brauche, um mich in die vielschichtigen Themenfelder einzuarbeiten. Komplexe Themen zu verstehen und mit ihnen selbstverständlich umzugehen bedeutet, kontinuierlich die Augen offen zu halten, Disziplin und Arbeit, die am Ende mit Wissen belohnt wird.

Tipps zum Umgang mit neuen Themenfeldern

Manche mögen die Stirn runzeln und der Komplexität von so manchen Bereichen skeptisch oder gar ängstlich entgegensehen. Aber: Das ist für jeden schwer am Anfang, man darf sich nur nicht abschrecken lassen. Und falls es doch mal komplexer und unübersichtlicher wird als gedacht, haben meine Kollegen vom  Maisberger-Team ein paar Tipps parat, damit ihr auch am Anfang des Trainee-Programms einen kühlen Kopf bewahren könnt.

1. Mutig sein

Traut euch, eure Kollegen anzusprechen. Jeder hat schließlich mal angefangen.

„Fragen, fragen, fragen! Am besten versucht man, sich zuerst selbst ein Bild zu machen und gleicht dann das eigene Verständnis mit dem der erfahrenen Kollegen ab. Dann bleiben die Zusammenhänge besser im Gedächtnis. Außerdem wissen sie auch, wo und wie man am besten an weiterführende Informationen kommt, die für das Verstehen von komplexen Themen relevant sein können.“

Alexander Jatscha, Account Manager bei Maisberger

 

2. Fachliteratur zu nutzen wissen

Agenturen haben Branchenmagazine ausliegen. Leiht sie euch aus, abonniert sie online oder durchforstet sie regelmäßig in einer kreativen Pause. Wer weiß, was euch entgegen springt.

„Beim Einstieg in eine Agentur hilft es, durch die Fachzeitschriften zu den jeweiligen Kundenbranchen zu blättern und deren Newsletter online zu abonnieren. Das verschafft einen guten Überblick und liefert neue Entwicklungen ganz einfach ins Postfach.“

Vera Berger, Senior Account Manager bei Maisberger

 

3. Spaß an der Herausforderung

Der Spaß an der Arbeit, ein bisschen Durchhaltevermögen und Neugier gehören natürlich zu den Grundvoraussetzungen. Am Ende zahlt es sich aber aus!

Ich denke, dass es ja besonders die Komplexität der Themen ist, die jeden hier bei Maisberger täglich reizt. ‚Lesen – Hinterfragen – Mitdenken‘ lautet da die Devise. Als Trainee habe ich die Erfahrung gemacht, dass man so schnell zu einem Experten in seinem Bereich werden kann. Und sollte etwas doch einmal unklar sein, stehen einem die Kollegen immer mit Rat und Tat zur Verfügung.“

Maike Schwickert, Trainee bei Maisberger

 

Geduld ist die Mutter der Porzellankiste

Beim Start ins Arbeitsleben möchte ein jeder natürlich sofort loslegen. Da stört es natürlich, wenn der Tatendrang gebremst wird, weil man sich mit branchenspezifischen Themen nicht auskennt. Dennoch gilt: Gut Ding will Weile haben. Komplex ist am Anfang nicht einfach, aber wer von Natur aus neugierig ist, der wird nicht umherkommen, seine Nase ständig in neue Erkenntnisse zu stecken.

Ich persönlich kann Wissbegierigen nur empfehlen: Rein in die PR und in den „Themendschungel“!

Welche Themen wünscht ihr euch für euren Job?

Viktoria Berger

Viktoria Berger

Account Executive bei Maisberger
hat es nach ihrem Studium in Amsterdam und ersten Praktika in der Unternehmenskommunikation zu Maisberger in die Heimat geführt. Seit September 2017 unterstützt sie das Industrie-Team als Account Executive.
Viktoria Berger