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Herausforderung vs. Stirnrunzeln: Komplexe Themen in der PR

Lifestyle-, Tourismus-, Consumer-PR oder doch lieber B2B-Kommunikation? Die Liste mit den Möglichkeiten, mit welchen Inhalten man sich in der PR beschäftigen will, ist lang und die Entscheidung durchaus nicht unerheblich für den Berufseinstieg. Oft schrecken Absolventen jedoch vor technischen oder industriellen Themen zurück, weil der Kontakt dazu im Studium oder auch privat nicht gegeben war. Die Befürchtungen, dem Umgang mit Fachbegriffen aus verschiedenen Bereichen der Industrie und IT nicht gewachsen zu sein, sind oftmals stärker, als der Drang sich zu bewerben – auch wenn die Rahmenbedingungen des Arbeitsplatzes stimmen. Aber: Spezifisches Know-How aufzubauen ist kein Hexenwerk und sollte auch kein Grund sein, um Agenturen mit komplexen Themenbereichen einen Bogen zu machen. Im Gegenteil, jeder Tag ist aufs Neue spannend!

Komplex muss nicht gleich kompliziert sein

Hier bei Maisberger arbeiten die Teams hauptsächlich für innovative Unternehmen aus der IT, Telekommunikation, Industrie und Dienstleistung mit B2B-Themen. Das war für mich auch einer der Hauptgründe, warum ich unbedingt bei Maisberger anfangen wollte. Neues lernen, herausgefordert werden und spannende Inhalte verstehen, die mir nicht in meinem Alltag begegnen. Trotzdem musste ich als Neuling schlucken, als die ersten Tage neben all den organisatorischen Dingen auch eine Lawine an neuen Informationen rund um Teams, Kunden und Branchen auf mich zukam. Denn mit Themen wie etwa dem Supply Chain Management oder mit der Industrie 4.0 hatte ich mich bis dato noch nie beschäftigt. Auch meine Freunde sahen mich mit Fragezeichen in den Augen an: „Du kennst dich doch damit gar nicht aus. Funktioniert das denn?!“

Aber mein Ehrgeiz war geweckt – und ist es immer noch. Knapp zwei Monate bin ich erst hier und ich lerne jeden Tag mehr über die für mich relevanten Branchen und Techniken. Auch wenn der Ablauf in einer Agentur oft als hektisch bezeichnet werden mag, bekomme ich von meinen Kollegen die Zeit, die ich brauche, um mich in die vielschichtigen Themenfelder einzuarbeiten. Komplexe Themen zu verstehen und mit ihnen selbstverständlich umzugehen bedeutet, kontinuierlich die Augen offen zu halten, Disziplin und Arbeit, die am Ende mit Wissen belohnt wird.

Tipps zum Umgang mit neuen Themenfeldern

Manche mögen die Stirn runzeln und der Komplexität von so manchen Bereichen skeptisch oder gar ängstlich entgegensehen. Aber: Das ist für jeden schwer am Anfang, man darf sich nur nicht abschrecken lassen. Und falls es doch mal komplexer und unübersichtlicher wird als gedacht, haben meine Kollegen vom  Maisberger-Team ein paar Tipps parat, damit ihr auch am Anfang des Trainee-Programms einen kühlen Kopf bewahren könnt.

1. Mutig sein

Traut euch, eure Kollegen anzusprechen. Jeder hat schließlich mal angefangen.

„Fragen, fragen, fragen! Am besten versucht man, sich zuerst selbst ein Bild zu machen und gleicht dann das eigene Verständnis mit dem der erfahrenen Kollegen ab. Dann bleiben die Zusammenhänge besser im Gedächtnis. Außerdem wissen sie auch, wo und wie man am besten an weiterführende Informationen kommt, die für das Verstehen von komplexen Themen relevant sein können.“

Alexander Jatscha, Account Manager bei Maisberger

 

2. Fachliteratur zu nutzen wissen

Agenturen haben Branchenmagazine ausliegen. Leiht sie euch aus, abonniert sie online oder durchforstet sie regelmäßig in einer kreativen Pause. Wer weiß, was euch entgegen springt.

„Beim Einstieg in eine Agentur hilft es, durch die Fachzeitschriften zu den jeweiligen Kundenbranchen zu blättern und deren Newsletter online zu abonnieren. Das verschafft einen guten Überblick und liefert neue Entwicklungen ganz einfach ins Postfach.“

Vera Berger, Senior Account Manager bei Maisberger

 

3. Spaß an der Herausforderung

Der Spaß an der Arbeit, ein bisschen Durchhaltevermögen und Neugier gehören natürlich zu den Grundvoraussetzungen. Am Ende zahlt es sich aber aus!

Ich denke, dass es ja besonders die Komplexität der Themen ist, die jeden hier bei Maisberger täglich reizt. ‚Lesen – Hinterfragen – Mitdenken‘ lautet da die Devise. Als Trainee habe ich die Erfahrung gemacht, dass man so schnell zu einem Experten in seinem Bereich werden kann. Und sollte etwas doch einmal unklar sein, stehen einem die Kollegen immer mit Rat und Tat zur Verfügung.“

Maike Schwickert, Trainee bei Maisberger

 

Geduld ist die Mutter der Porzellankiste

Beim Start ins Arbeitsleben möchte ein jeder natürlich sofort loslegen. Da stört es natürlich, wenn der Tatendrang gebremst wird, weil man sich mit branchenspezifischen Themen nicht auskennt. Dennoch gilt: Gut Ding will Weile haben. Komplex ist am Anfang nicht einfach, aber wer von Natur aus neugierig ist, der wird nicht umherkommen, seine Nase ständig in neue Erkenntnisse zu stecken.

Ich persönlich kann Wissbegierigen nur empfehlen: Rein in die PR und in den „Themendschungel“!

Welche Themen wünscht ihr euch für euren Job?

Twitter, Facebook, Instagram – Der Social Media Überblick

Likes, Shares, Moments und Stories – täglich klicken sich Menschen millionenfach durch Social Media. Mindestens einmal täglich nutzen 40% der Deutschen soziale Netzwerke wie Facebook. Von den 14-29 Jährigen sind laut ARD und ZDF Onlinestudie 70% auf Social Media Netzwerken unterwegs und doch wissen die meisten recht wenig über ihre digitalen Wohnzimmer. Zeit also, dort einmal aufzuräumen! Dieser Social Media Überblick soll euch eine Ahnung davon verschaffen, womit ihr es genau zu tun habt.

Vorweg ist schon einmal eines: Essentiell ist, bei allen Kanälen das Targeting, um die richtigen Beiträge an die richtige Zielgruppe auszuspielen. Die Zielgruppe muss natürlich schon beim Erstellen des Social Media-Auftritts feststehen und entsprechend in den Einstellungen hinterlegt werden. Die passende Zielgruppe zu finden, gelingt über das Zusammenspiel unterschiedlicher Variablen und ist meist sehr aufwendig. Sogenannte Custom Cluster, die Interessen oder Wohnort der Kunden, können dabei eine Rolle spielen. Darüber hinaus sorgen gutes Fingerspitzengefühl, sorgfältiges Monitoring und eine Portion Erfahrung für den Erfolg einer Social Media-Kampagne.

Facebook Logo im Social Media Überblick

Facebook, der Gigant im Social Media Überblick

 

Facebook – jeder kennt es, fast jeder nutzt es und das im Schnitt ganze 40 Minuten täglich. Mit Freunden vernetzen, Gruppen und Veranstaltungen beitreten, Beiträge teilen und schreiben und natürlich Likes verteilen sind die Kernfunktionen von Facebook. Das Besondere: Man erreicht quasi jede Zielgruppe. Die meisten Facebook-Nutzer sind zwischen 14 und 49, aber auch ältere Menschen nutzen das Soziale Netzwerk – immerhin sieben Prozent der Facebook Nutzer sind 55 Jahre alt oder älter. Die meisten Menschen verwenden das Soziale Netzwerk mobil, also am Smartphone oder Tablet. Das sollte man im Übrigen auch bedenken, wenn man auf eine Seite außerhalb von Facebook verlinkt Stichwort: Lesbarkeit!

Werbetreibenden bietet Facebook eine Fülle von Möglichkeiten. Neben klassischen Werbeformen in Text und Bild nehmen Videos und Liveschaltungen an Fahrt auf. Die Faustregel bei Videos: Je kürzer, desto besser! Die wenigsten Nutzer schauen sich Videos bis zum Ende an, schon gar nicht einfache Werbevideos. Ein lustiger Zusammenschnitt darf ruhig knapp eine Minute dauern, für alle anderen Videos gilt die 30 Sekunden Marke als Optimum. Mehr zum Thema Facebook und Videos findet ihr übrigens hier. Live Videos sind eine tolle Gelegenheit mit potentiellen Kunden zu interagieren und Fragen rund um das eigene Unternehmen „face to face“ zu beantworten.

Instagram Logo im Social Media Überblick

Instagram, der Olymp für Influencer im Social Media Überblick

 

Instagram ist DER Touchpoint zu Influencern und wird deshalb auch bei Unternehmen immer beliebter. Knapp 26 Prozent der deutschen Internetnutzer verbringen im Schnitt 21 Minuten täglich mit dem Liken und Posten von Fotos sowie der Betrachtung sogenannter Stories. Anders als bei Facebook findet man hier vor allem jüngere Menschen von 14 bis 34 Jahren. Diese Gruppe macht 66 Prozent der Instagram Nutzer aus.

Eine durchaus praktische Besonderheit ist, dass sich alle Posts auf Instagram problemlos gleichzeitig auch in anderen sozialen Netzwerken posten lassen. Da der Fokus von Instagram auf visuellen Inhalten liegt, eignet sich der Kanal perfekt für bildstarke Markenkampagnen. Beim Posten von Bildern oder auch in der Story sollte unbedingt auf Authentizität geachtet werden, denn bei Instagram dreht sich alles um persönliche, einzigartige Momente, die mit einer Vielzahl an Filtern in Szene gesetzt werden können. Über die passenden Influencer lässt sich schnell eine große Zielgruppe erreichen.

Snapchat Logo im Social Media Überblick

Snapchat, die Eintagsfliege im Social Media Überblick

 

Snapchat ist die Social Media Plattform mit den jüngsten Nutzern. Knapp 70 Prozent der Snapchatter sind unter 34. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, wie spontan Snapchat ist. Nach dem „Always On“ Prinzip wird hier das Storytelling großgeschrieben. Kurzlebige Inhalte, Fotos oder Videos von ganz persönlichen, lustigen oder verrückten Momenten machen Snapchat weniger zu einem sozialen Netzwerk, als mehr zu einer Art persönlichem Video Tagebuch für den Bekanntenkreis. Die Einschaltquoten sind übrigens beeindruckend: 25 Minuten verbringen Nutzer jeden Tag durchschnittlich mit Snapchat.

Interessant an Snapchat ist, dass die App – anders, als viele andere Social Media Angebote – deutlich häufiger von Frauen genutzt wird – 70 Prozent der Snapchatter*innen sind weiblich. Ein Faktor, den Werbetreibende ebenso bedenken sollten, ist die Tatsache, dass Content auf Snapchat – wie übrigens auch in Instagram-Stories – nur 24 Stunden sichtbar bleibt. Der Richtige Zeitpunkt für einen Post ist also erfolgsentscheidend. Besonders gut eignet sich Snapchat, um live von einem Event des Unternehmens, einer Messe oder ähnlichen Veranstaltungen zu berichten.

Twitter Logo im Social Media Überblick

Twitter, ein kleiner Spatz ganz groß

 

Larry, der blaue Twitter-Vogel, ist spätestens seit dem arabischen Frühling eine weltweite Berühmtheit. Damals organisierten sich Demonstranten über das soziale Netzwerk. Nach wie vor steht Twitter für den schnellen Austausch von Interessen und Informationen. Mit 60 Prozent hat Twitter dabei den höchsten Männeranteil, streut dabei allerdings sehr gleichmäßig in alle Altersgruppen.

Eine Besonderheit, die man bei Twitter immer im Kopf haben sollte, ist die Zeichenzahl. Twitter lässt einen nämlich keine endlosen Texte verfassen – nach 140 Zeichen ist Schluss. Immer wieder wird eine Erhöhung der Zeichenzahl auf maximal 280 Zeichen diskutiert, noch ist es aber nicht soweit. Es zählt deshalb auch nicht die Masse an Hashtags, die man verwendet, sondern die Qualität. Ob ein Hashtag gerade besonders heiß ist, also häufig verwendet wird, lässt sich mit verschiedenen Tools herausfinden. Besonders praktisch ist die Funktion, Listen zu erstellen. Hier lassen sich relevante Kontakte, zum Beispiel Influencer, in Gruppen zusammenfassen – und damit viel schneller herausfinden, welche Themen in bestimmten Zielgruppen gerade auf der Agenda stehen und dementsprechend tweeten und retweeten.

Tumblr Logo im Social Media Überblick

Tumblr, der Treffpunkt für Kreative

 

Tumblr wird von vielen Unternehmen kaum wahrgenommen, obwohl die Social Media Plattform einen entscheidenden Vorteil hat: Es dreht sich alles um die Interessen der User, nicht um die Personen, die sie kennen. Noch stärker als bei Facebook vernetzt Tumblr Mikroblogs über gemeinsame Themen. Tumblr ist also nicht nur ein soziales Netzwerk, sondern auch eine Content-Plattform. Diese Eigenschaften machen es besonders einfach, die richtige Zielgruppe zu finden und Inhalte zu streuen.

Inhalte auf Tumblr sind visuell. Bei Fotos, Videos und Gifs steht die Kreativität der Nutzer im Vordergrund. Die Altersgruppen sind dabei sehr gleichmäßig verteilt. Jeder Nutzer verbringt täglich im Schnitt 34 Minuten auf Tumblr.

Social Media Überblick – das Fazit

 

Alle Social Media Kanäle bieten Unternehmen tolle Möglichkeiten, den potenziellen Kunden oder Angestellten einen Einblick in das Unternehmen, seine Kultur und die eigenen Produkte zu geben. Dabei sollte der Humor, oder allgemeiner die emotionale Komponente, nicht fehlen – generell gilt: Infotainment ist besser, als reine Fakten! Natürlich gibt es neben den hier genannten noch viele weitere Social Media Plattformen und Karrierenetzwerke, wie LinkedIn oder Xing. Ein aktuelles Ranking der beliebtesten Sozialen Netzwerke findet ihr hier.  Eines gilt allerdings für alle Kanäle: Sie wollen gepflegt werden. Mit einem Post alle paar Wochen ist es nicht getan. Die User sind hungrig nach Content und füttern sollte man sie am besten mehrmals täglich, je nach Kanal.

Übrigens: Wir bei Maisberger sind derzeit auf der Suche nach einem Social Media Manager. Was der können sollte, lest ihr am besten hier.

Welche Bedeutung haben Influencer für die PR Arbeit?

Früher war der morgendliche Blick in die Tageszeitung der erste mediale Kontakt; heute ist es der Blick aufs Smartphone, wo Influencer mit ihren Blogbeiträgen und Social Media Feeds den bisher gängigen Medien wie Spiegel oder Zeit Konkurrenz machen. Influencer, eine ganz besondere Spezies der Medienlandschaft: Für den einen noch ein vollkommen unbekannter Begriff, für den anderen sind sie die neuen Journalisten. Auch wenn derartige Aussagen für den ein oder anderen noch weit hergeholt klingen, lässt sich doch erahnen: Influencer sind wohl auch in einer Art und Weise für die PR Arbeit von Bedeutung.

Aber jetzt mal von vorne – Was sind denn eigentlich Influencer? Genau genommen sind sie Akteure, die sich mit Hilfe der Reichweite ihrer eigenen Blogs und Social Media-Seiten ein Netzwerk aus Followern geschaffen haben, die ihnen Vertrauen entgegen bringen. Das wiederum verschafft ihnen eine ähnliche meinungsbildende Funktion, wie Journalisten. Der Unterschied ist nur, es handelt sich hier meist um – zumindest anfänglich –Privatpersonen, die in der Regel ohne jegliche journalistische Ausbildung über bestimmte Themen diskutieren. Und genau diese „meinungsbildende Funktion“ ist es, die sie so interessant machen. Denn: Gute PR basiert nun mal auf Storytelling. Und wie schafft man es eine authentische Message zu vermitteln, wenn nicht mit Hilfe einzigartiger Charaktere, die durch ihre persönlichen Einblicke aus einer Medienbotschaft ihre eigene Geschichte machen!

Influencer als Hauptfiguren medialer Botschaften

 

Dass das vor allem für das Produktmarketing und die ein oder andere Werbekampagne sehr erfolgreich sein kann, liegt auf der Hand. Erfolgsbeispiele gibt es einige. Mir ist die Kampagne der Techniker Krankenkasse besonders im Kopf geblieben. Diese hat sich erfolgreiche Influencer ins Boot geholt, um potentielle Neukunden zu gewinnen. Unter dem Motto „Mein Weg“ und mit dem Hashtag #wireinander wurden mit unterschiedlichsten Lebenswege gezeigt, wie man trotz Schicksalsschlägen seine Träume verwirklichen kann. Allen voran geben natürlich die Influencer selbst Einblicke in ihre Werdegänge und kreieren so ihre eigene Techniker Krankenkassen-Geschichte – ein Paradebeispiel für Storytelling. Die Liste weiterer erfolgreicher Kampagnen ist lang – egal ob Sport, Beauty oder Automotiv – das Zauberwort heißt Influencer Marketing. Scheinbar sogar ein Grund dafür Influencer selbst auszubilden, so jedenfalls der Gedanke von Otto. Der Handelskonzern versucht seine Mitarbeiter durch Fortbildungen für Social Media fit zu machen und als eigene Botschafter einzusetzen. Dabei will er sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren und qualifizierte Fachkräfte gewinnen.

Doch ist Influencermarketing relevant für jedes Business? Was ist eigentlich mit den Unternehmen, deren Kunden lieber recherchierte Fachartikel lesen, als hübsche Bilder auf Instagram bestaunen? Oder gar B2B Unternehmen? Auch für diese Bereiche gibt es eigene Influencer, wie zum Beispiel Branchenanalysten, Experten, Redner auf Fachkonferenzen oder Fachblogger. Einen großen Unterschied zu Livestyle und B2C Unternehmen gibt es aber beispielsweise beim Gebrauch der sozialen Netzwerke. Statt auf Instagram und Facebook, verbreiten diese Influnencer ihren Content vermehrt auf Twitter und LinkedIn. Die Ziele des Influencermarketings sind denen in B2C allerdings ähnlich: Die Schaffung von Vertrauen durch authentische und auf den ersten Blick objektive positive Berichterstattung.

Bedeutung für die PR

 

Welche Bedeutung haben Influencer nun für die PR Arbeit? Influencer sind ein weiteres Merkmal dafür, wie die Digitalisierung und Social Media die Öffentlichkeitsarbeit beeinflussen. Letztendlich werden sie durch ihre Reichweite auf Social Media zu einem weiteren Akteur der medialen Landschaft. Das heißt, der ein oder andere PR Berater, wird bei seiner Arbeit wohl auch mal mit ihnen in Kontakt treten. Ob es sinnvoll ist, mit Influencern zusammenzuarbeiten, kommt natürlich ganz auf das Unternehmen und dessen Zielgruppe an. Der Ansatz, dass Influencer in Zukunft sogar Journalisten ersetzen könnten, klingt allerdings sehr gewagt und auch etwas beunruhigend. In Zeiten in denen sich Fakenews rasant in sozialen Netzwerken verbreiten, sind es doch die einwandfrei recherchierten und auf Fakten basierenden Artikel, die uns fern ab von Social Media auf dem Laufenden halten. Zudem wird die Glaubwürdigkeit bekannter Influencer durch Produktplatzierung und Werbeverträgen mit großen Unternehmen verwässert. Dennoch ist klar: Ihre Bedeutung für die Kommunikation im Allgemeinen und die PR im Speziellen sollte keineswegs unterschätzt werden.

Was sagt ihr zu dem Phänomen Influencer und welche Kampagnen sind euch denn so im Kopf geblieben?

Fluch unserer PR-Arbeit: Kreativität auf Knopfdruck

Wer kennt es nicht? Man sitzt vor seiner Urlaubskarte, die man an Freunde oder Verwandte schicken möchte, und einem fällt nur ein, wie schön oder schlecht das Wetter ist, dass das Essen schmeckt, aber man sich auch schon auf zuhause freut. Oder aber die klassische Situation im Supermarkt: Was koche ich heute Abend?  Was privat als Luxusproblem erscheint, kann in der Arbeit ganz schön hinderlich sein: Die Sackgasse der Kreativität, in die wir tagtäglich – ob privat oder beruflich – geraten! Neue Ideen sind gefordert und das vor allem in einer PR Agentur,  denn schließlich möchte der Kunde ein außergewöhnliches Konzept präsentiert bekommen.

Und so steckte ich bis eben auch in einem Kreativitätstief. Ein neues Thema für einen Blogbeitrag musste her – und zwar schnell. Manchmal klappt es super, aber oft ist das gar nicht so einfach mit der Kreativität. Und da kam mir plötzlich die Idee: Warum nicht genau über dieses Tief schreiben? Denn ich bin mir sicher, dass viele unter uns – mal öfter, mal weniger oft – in diesem Tief stecken und das ganz schön belastend sein kann. Dabei möchte ich an euch appellieren: Nehmt es euch nicht so zu Herzen! Fragt doch mal unter euren Kollegen nach – ich bin mir sicher auch die haben ab und an mit Kreativitätslücken zu kämpfen. Aber was macht man dagegen? Die Karte sollte schließlich im Urlaub noch abgeschickt werden und der Supermarkt hat auch nicht ewig auf – vor allem hier in Bayern schließen die Geschäfte schon um 20:00 Uhr. Für mich als Nordlicht eine echte Herausforderung und unnötiger Zeitdruck! Eine Idee muss also schnell her – die zündende Idee, die einen umhaut! Kreativität wo bist du?

Wege zurück in die Kreativiätsphase

Erst kürzlich waren zwei Kolleginnen von mir auf einem Workshop, der Kreativitätsübungen aufzeigte. Ihr seht also, es gibt richtige Workshops gegen Kreativitätslöcher, bzw. richtige Methoden, die die Kreativität ankurbeln sollen. Warum ich euch das erzähle? Falls Ihr mal wieder in diesem Loch stecken solltet, bleibt ruhig und setzt euch nicht unter Druck! Ihr seid nicht die einzigen und es gibt immer mal Tage, an denen will es mit der zündenden Idee einfach nicht klappen! Und was mache ich, falls es mal wieder mit meinen Synapsen hakt?

  1. Kopfpause!

Hole Dir einen Tee oder Kaffee! Schnapp dir am besten einen Kollegen/eine Kollegin, mit dem/der du auch mal über was anderes reden kannst, als über die Arbeit. Einfach mal etwas Abstand bringt mit etwas Glück eine andere Ansicht auf das „Problem“. Hier möchte ich euch auch die allseits wichtige Mittagspause ans Herz legen. Sowohl Essen, als auch die Pause ist wichtig – geht raus an die frische Luft und schon klappt es auch wieder besser mit den Ideen!

  1. Prioritäten abwägen

Nach deiner wohlverdienten Pause und nachdem du deine Gedanken aufgefrischt hast, überlege, ob denn diese fehlende Idee genau jetzt benötigt wird? Denn falls es nicht Prio 1 ist, dann mach dich an eine andere Aufgabe! Am besten eine, die dir leicht fällt, die nicht allzu viel Gehirnarbeit beansprucht! Sei es die Reisekostenabrechnung, oder liegen gebliebene Clippings. Ohne Witz, ich wurde letztens von einer Kollegin gefragt, ob ich was zu clippen hätte, denn sie hätte einfach mal wieder Lust auf diese „einfache“ Aufgabe.

  1. Teamarbeit!

Leider lässt es die Deadline nicht zu und die top Idee muss genau jetzt her? Dann rate ich dir, zurück zu Punkt 1 zu gehen: Denn für eine kurze Pause sollte immer Zeit sein. Allerdings gehst du die Pause einfach mal anderes an: Nimm dir einen Kollegen oder eine Kollegin mit an den Kaffeeautomaten, der/die am besten absolut gar nichts mit deiner Aufgabe zu tun hat, am besten nicht einmal mit deinem Kunden. Denn bei mir bzw. meinen Kollegen hat in der Vergangenheit folgendes super funktioniert: Einfach einen Kollegen mit ins Boot zu holen, der weder auf dem Kunden arbeitet, noch in das Thema eingearbeitet ist. Das hilft, neue Denkweisen anzuregen, da Kollegen quasi ohne Grenzen denken und Ideen einwerfen, die du vielleicht schon über Bord geworfen hast.

  1. Augen auf – auch im Feierabend!

Im Übrigen kommen mir auch außerhalb der Arbeit manchmal tolle Ideen, bzw. ich stoße beim durchscrollen von Sozialen Kanälen oder ähnlichem auf Inhalte, die spannend sein könnten. Ich screenshote sowas sofort! Denn meist helfen dir diese Inhalte später.

Was ist deine Herangehensweise, falls du mal wieder in einem schwarzen Loch steckst? Hast du einen Geheimtipp? Ich bin mir sicher, dass wir alle für jegliche Tipps dankbar sind!

Was macht eigentlich ein Social Media Manager?

In meinen vier Wochen als PR-Praktikantin bei Maisberger habe ich schon  vieles gelernt. Eine Erkenntnis:  Social Media ist ein Full-Time Job!  Als ich vor einigen Wochen die Stellenanzeige für ein Praktikum las, schossen mir auch einige der üblichen Vorurteile durch den Kopf: „Praktikum im PR und Social Media?  Social Media kann man doch nicht beruflich machen!“ und „Surft man da während der Arbeitszeit auf Facebook?“.  Diese Gedanken waren auch der Grund wieso mich die Stelle so ansprach. Ein Praktikum ist schließlich da, um in Unternehmensbereiche zu schnuppern, unter denen man sich nur schwer etwas vorstellen kann.

Nicht nur privat sind Facebook, Instagram, Xing und Co. beliebte Kanäle, sich der Öffentlichkeit zu präsentiere. Auch Unternehmen nutzen soziale Netzwerke für ihre Kommunikation. Da das Thema gerade für Unternehmen immer wichtiger wird, erklärt sich auch die Frage, wieso man als Praktikantin in einer PR-Agentur um Social Media-Aktivitäten nicht herum kommt.

Ein guter Anlass also, die hartnäckigen Vorurteile dieses speziellen Berufsbildes aufzuklären und ein paar Tipps zu sammeln, wie man überhaupt  Social Media Manager wird. Da ich nach meinen ersten vier Wochen natürlich noch über zu wenig Insiderwissen verfüge, habe ich einfach mal unser Digitalteam mit der Frage konfrontiert: „Was macht eigentlich ein Social Media Manager?“

Aufgaben eines Social Media Managers

Das Berufsbild eines Social Media Managers lässt sich, wie so mancher Beruf in der Kommunikation, nur schwer definieren. Generell muss unterschieden werden zwischen Social Media Manager im Unternehmen und  Social Media Manager als Berater in einer Agentur.  Ausschlaggebend ist vor allem die Tatsache, dass Berater, wie hier bei Maisberger, für mehrere Unternehmen zeitgleich tätig sind. Dennoch sind die Hauptaufgaben oft ähnlich. Einen Blick in unsere Stellenanzeige gibt einen kurzen Überblick über das Tätigkeitsfeld. Entgegen der üblichen Vorurteile geht es nicht nur darum, auf sämtlichen Kanälen zu posten. An erster Stelle stehen strategische Aufgaben, wie die Entwicklung von Social Media-Strategien und -Kampagnen. Zudem müssen Redaktionspläne erstellt, Ziele definiert und Erfolge in Form von Reportings festgehalten werden. Um zielgerichtet Werbung schalten zu können, plant und entwickelt ein Social Media Manager auch sogenannte Social-Ad-Campaigns.

Das macht einen guten Social Media Manager aus!

„Für jeden Social Media Manager und Trainee ist es wichtig sich Up-To-Date zu halten und nie den Anschluss an aktuelle Trends zu verpassen“

Katharina Korotcenko, Trainee im Digitalteam bei Maisberger

Ob als Trainee oder erfahrener Berater: Im Social Media-Bereich ist es wichtig, immer am Ball zu bleiben. In den soziale Netzwerke werden regelmäßig neue Features  geboten, die eigenen Beiträge zu gestalten. Daraus ergeben sich Trends, über die man stets up-to-date bleiben sollte! Schnelle Auffassungsgabe und die Fähigkeit, den Überblick zu behalten, sind für dieses Berufsfeld also wichtig.

„Ohne tolle Ideen und einen Blick über den Tellerrand geht´s nicht“

Katharina Korotcenko, Trainee im Digitalteam bei Maisberger

Genauso wichtig für den Beruf des Social Media Managers ist Kreativität. Bei der Gestaltung von Social Media-Strategien geht es schließlich darum, Aufmerksamkeit für ein bestimmtes Thema zu wecken! Da sind kreative und ungewöhnliche Ideen gefragt, um die richtige Zielgruppe so gut wie möglich und vor allem nachhaltig zu erreichen.

Und wenn wir schon beim Thema Strategien sind: Strategische Kompetenz darf im Bereich Social Media nicht fehlen. Über Twitter und Co. kommt uns eine wahre Informationsflut entgegen.  Tweets und Post haben eine sehr kurze Lebensdauer und sind schnell wieder verschwunden. Das sollte ein Social Media Manager berücksichtigen können und seine Strategien immer langfristig planen.

Dazu kommen natürlich noch Fachkompetenzen. Ein allgemeiner Irrtum ist: „Ich nutze Social Media auch privat, ich kenn mich aus!“ Die Kanäle und Features, die vor allem für B2B-Unternehmen relevant sind unterscheiden sich oft von den privat genutzten. Zudem hat die professionelle Betreuung von Social Media Auftritten immer eine Strategie sowie Ziele, die erreicht werden müssen.

Und wie wird man Social Media Manager?

Die benötigten Hard und Soft Skills sind klar. Nun stellt sich die Frage: Wie wird man überhaupt – ganz praktisch – zum Social Media Manager? Möglichkeiten und Wege gibt es, wie bei den meisten Berufen in der Kommunikation, viele. Wie so oft gilt auch hier meist „learning by doing“.

Der klassische Weg führt meist über ein Studium der  Medien- und Kulturwissenschaften oder  Kommunikationswissenschaften. So bekommt man theoretisches  Wissen und Kompetenzen zu fachverwandten Themen. Als Einstieg in den Beruf bietet sich hier wie so oft ein Traineeship oder Praktikum an. So könnt ihr an den unterschiedlichsten Projekten und Kampagnen mitarbeiten und dabei von erfahrenen  Kollegen lernen. Vor allem merkt man hier schnell, ob die eigenen Vorstellungen mit der Realität übereinstimmen und ob man die richtigen Voraussetzungen mitbringt. Die Social Media-Fachkompetenzen kann man sich dann auch gut neben dem Beruf aneignen. Google bietet sogar eine kostenlose Möglichkeit, sein digitales Wissen aufzufrischen. Die Digital Workshops  sind Online- oder Offline-Kurse, in denen Themen wie Social Media, aber auch SEO oder Online Marketing behandelt werden. Eine weitere Möglichkeit sich Fachwissen anzueignen bieten Fernstudien – und Fernlehrgänge.

 „Zwar können die fachlichen Grundlagen während eines Studiums erlernt werden, die eigentlichen Fähigkeiten, die zur Entwicklung  von erfolgreichen Strategien nötig sind, muss man allerdings von vornerein mitbringen und während des Berufs weiterentwickeln. Die sozialen Netzwerke sind ständig in Bewegung  und setzten damit lebenslanges Lernen voraus.“

Klaus Daidrich, Account Director Digital Marketing

Eines ist mir nach dem ersten Maisberger-Monat klar: Der Beruf des Social Media Managers ist abwechslungsreich und alles andere als langweilig. Konnte ich dich neugierig machen? Und verfügst du bereits über Berufserfahrung und die Kompetenzen eines Social Media Managers. Dann wirf doch einen Blick in unsere Stellenanzeige. Wir sind nämlich grade auf der Suche!

Hier gehts zu unserer offenen Stelle als Social Media Manager

Du bist noch ganz am Anfang deiner beruflichen Laufbahn, interessierst dich aber für das weite Feld der PR und digitalen Kommunikation? Vielleicht ist ja in unseren Stellenanzeigen für Traineeships und Praktika etwas für dich dabei.