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Nach den ersten 150 Tage als Trainee: Tipps für den Berufseinstieg

Den Studienabschluss in der Tasche kann die Karriere beginnen. So die Theorie. In der Praxis geht der Berufseinstieg jedoch häufig mit so einige Fragen einher: Was erwartet mein Chef? Wie ticken meine Kollegen? Worauf sollte ich am ersten Tag achten? Wer hilft bei Fragen? Wie organisiere ich bloß die vielen Informationen und behalte all die Namen im Kopf? In die richtige Bahn für den ersten Job zu kommen, scheint schnell eine wahre Mammutaufgabe zu sein. Nach meinen ersten 150 Tagen als Trainee bei Maisberger, kommen hier ein paar persönliche Tipps zum Berufseinstieg. 

Endlich – du hast dich im Bewerbungsgespräch beweisen können, deinen ersten Job ergattert und den Arbeitsvertrag unterschrieben. Und jetzt? Zum Berufseinstieg fühlt sich vieles ungewohnt an. In der Arbeitswelt ticken die Uhren anders. Ab sofort gilt es, den Weg für deine Karriere zu ebnen und gleich zu Beginn den richtigen Eindruck zu vermitteln. Nicht nur, dass sich Frischlinge neue Fachkenntnisse aneignen müssen, es geht auch um organisatorische Herausforderungen und nicht zuletzt darum, meist nur theoretisch erlernte Soft Skills anzuwenden. Mit ein paar einfachen Tipps lassen sich die ersten 150 Tage im Traineeship jedoch souverän meistern.

Kleider machen Leute. Der passende Dresscode.

Jeans oder Anzug? Lässig oder seriös? Schwarz weiß oder farbenfroh? Je näher der erste Tag im neuen Job rückt, umso präsenter wird die Frage nach dem richtigen Outfit. Natürlich definiert sich der Dresscode ganz nach Branche und Art des Unternehmens. Mein Tipp dazu ist so profan wie bedeutsam: Schaut euch schon beim Vorstellungsgespräch und Probearbeitstag um. Was tragen die Kollegen, die ihr dort kennenlernt? Oft könnt ihr dabei einen guten Eindruck gewinnen. Auch ein Blick auf die Homepage des Unternehmens kann helfen. Welcher Stil wird dort präsentiert? Gibt es Fotos der Mitarbeiter? Welche Kleidung tragen diese? So dürftet ihr bei der Auswahl des ersten Outfits kaum danebengreifen und spätestens nach dem ersten Tag bekommt ihr einen guten Eindruck vom „Firmen-Stil“.

Fünf Minuten vor der Zeit, ist die wahre Pünktlichkeit. Das richtige Zeitmanagement.

In der Regel solltet ihr schon vor dem Einstieg in den neuen Job klären, wie eure Arbeitszeiten sind und wann ihr am ersten Tag anfangen könnt. Um pünktlich und entspannt im Büro einzutreffen, nehmt lieber eine Bahn früher oder fahrt den Weg zur Arbeit im Bestfall einmal vorher ab. Dennoch gilt mein Rat an euch: Seid nicht unbedingt mehr als zehn Minuten früher vor Ort, sonst kann es sein, dass ihr vor eurem Ansprechpartner eintrefft und es zu unangenehmen Wartezeiten kommt. Außerdem solltet ihr euch nicht gleich auf die fixen Start- und Feierabendzeiten einschießen, sondern euch engagiert zeigen, zum Beispiel wenn besondere Aufgaben mal ein paar Minuten mehr am Abend fordern.

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Das sagen die Maisberger Trainees:

„Beim Jobeinstieg hatte ich mit simplen Kleinigkeiten zu kämpfen – wie dem neuem Arbeitsweg (Wie lange brauche ich wohl? Gibt es Abkürzungen?) oder etwa den Macken der Kaffeemaschine. Außerdem war es am Anfang ungewohnt, sich einfach irgendwohin zu setzen, wo noch die Sachen der Kollegen von gestern lagen. Inzwischen komme ich aber mit der Rotation der Arbeitsplätze ganz gut klar.“ Marie-Therese Kroos

„Die ersten Tage im Arbeitsleben bringen so einige Herausforderungen mit sich: So z.B. die neue Stadt und wie kommt man am schnellsten von A nach B? Da war es sehr hilfreich, dass ich bei Maisberger direkt gut aufgenommen wurde. Die neuen Kollegen stehen mir stets mit Rat und Tat zur Seite – nicht nur was das Berufliche angeht.“ Marina Illy

Von der Kunst, sich vorzustellen. Der Erstkontakt mit den Kollegen.

Wie so oft im Leben, hängt vieles vom ersten Eindruck ab. Und damit ist die eigene Vorstellung durchaus entscheidend beim Berufseinstieg. Um Unhöflichkeiten zu vermeiden, schaut ruhig bei allen Arbeitskollegen persönlich vorbei und stellt euch vor. Verhaltet euch am besten zuvorkommend und höflich, dann könnt ihr ganz in Ruhe euer Umfeld sondieren. So lässt sich auch schnell in Erfahrung bringen, wie es im Unternehmen um das Duzen steht. Das hängt meist sehr von der Art der Firma ab, von Hierarchien, Traditionen und der Branche selbst. Mein Tipp hierzu: Lieber vorsichtig herantasten und eher erstmal das Sie anbieten. Doch eines steht auch fest: Wenn sich alle duzen, passt euch gleich an. Alles andere wirkt unsympathisch.

Lost in Information oder besser: Die Informationsflut bändigen.

Einfach alles ist neu beim Berufseinstieg. Unermüdlich prasseln Namen, Aufgaben und Informationen auf einen ein. Der Anfang fühlt sich wie ein Seiltanz an. Schnell meint man, dass man keine Ahnung von den Dingen hat. Hier gilt zunächst, nicht zu verzweifeln und ruhig zu bleiben. Mein Tipp an dieser Stelle ist ziemlich simpel: Seid aufmerksam und macht euch so viele Notizen wie möglich. Und traut euch, auch mal nachzufragen. Das zeigt, dass ihr als Berufseinsteiger so viel es geht lernen möchtet und das Wissen eurer Kollegen wertschätzt. Auch solltet ihr keine Scheu davor haben, organisatorische Dinge in Erfahrung zu bringen. So macht ihr euch schnell mit den administrativen Eigenheiten des Unternehmens vertraut.

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Das sagen die Maisberger Trainees:

„Das Maisberger ABC mit allen wichtigen Informationen war am Anfang schon recht hilfreich, am meisten hat man jedoch von den Kollegen erfahren, die bereits am ersten Tag immer wieder nach meinem Befinden gefragt haben. Namen kommen einfach mit der Zeit – gut war wahrscheinlich, dass ich direkt in den ersten Wochen das Team persönlich während des Weihnachtsfests bzw. der Weihnachtstour besser kennengelernt habe. :)“ Marie-Therese Kroos

Eine kleine Herausforderung war für mich (als jemand der frisch aus dem Studium kommt) das Gewöhnen an die typischen Floskeln aus dem Büro und der Agenturalltag. So ist es suboptimal, wenn man sich nicht asap mit dem Beratersprech auseinandersetzt. Am besten forciert man diesen Bereich indem man sich einen Slot sucht und proaktiv nach einem Briefing beim Business-Lunch mit den Kollegen frägt. Aber keine Sorge: Es dauert nicht lange, bald ist man fine mit dem Beratersprech und kann auch im nächsten Workshop optimal performen.“ Katharina Korotcenko

Erfolg hat drei Buchstaben: Tun! Die ersten Aufgaben bewältigen.

Nachdem der Arbeitsplatz eingerichtet ist und alle Formalitäten geklärt sind, folgen schnell die ersten eigenen Aufgaben. Diese solltet ihr natürlich sorgfältig und in Ruhe erledigen. Doch was ist zu tun, wenn Fragen aufkommen oder ihr unsicher seid, wie etwas anzugehen ist? Mein Tipp: Folgende zwei Szenarien sind abzuwägen. Überlegt erst einmal, ob ihr euch die nötigen Informationen selber beschaffen könnt. Recherchiert dazu im Internet oder klickt euch durch Präsentationen und Dokumente auf dem Server. Meistens bekommt ihr dadurch die erste nötige Orientierung und könnt euch so erst einmal selber ausprobieren. Solltet ihr dann allerdings immer noch ratlos sein, fragt in jedem Fall nach. Häufig klären sich Unsicherheiten mit einem kurzen Gespräch unter Kollegen.

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Das sagen die Maisberger Trainees:

„Die ersten positiven Erfahrungen bei Maisberger habe ich bereits vor dem Anfang meines Traineeship-Programms gemacht: In der Bewerbungsphase. Ich war erstaunt, wie schnell ich eine Rückmeldung bekam und ehe ich mich versah war ich bereits mittendrin. In diesem Tempo ging es auch direkt weiter. Bei Maisberger habe ich schon sehr schnell Verantwortung übernehmen dürfen. Ab dem ersten Tag durfte ich bereits für Maisberger posten und twittern, habe zur Website meinen Senf dazugeben und schnell meinen ersten Kunden mitbetreut.“ Katharina Korotcenko

„In meinen ersten Wochen war dies mein regelmäßiger Begleiter: tückische Fragezeichen der Unwissenheit auf meiner Stirn. Wacker arbeitete ich mich in die Tiefen der digitalen Transformation, moderner Leadership-Konzepte und Change-Projekte ein. Von Tag zu Tag sank der Unverständlichkeits-Faktor und nun tippe ich fröhlich Worte rund um die Digitalisierung, New Work, C-Level-Kommunikation, Software-Details und Agilitätstheorien. Alles also kein Hexenwerk. Man darf nur nicht aufgeben!“ Martina Zelt

Von Mensch zu Mensch: Der Umgang mit den neuen Kollegen.

„Neben fachlichen Kompetenzen arbeiten Sie gerne im Team“ – so oder so ähnlich steht es heute in vielen Stellenanzeigen und zeigt: Ein gutes Verhältnis zu den neuen Kollegen ist Gold wert. Doch wie lässt sich das von Anfang an aufbauen? Für meinen ersten Tipp, solltet ihr euch eines vor Augen halten: Gerade als Berufseinsteiger finden sich im Team nicht nur wichtige Ansprechpartner, sondern vor allem die besten Lehrer. Denn theoretisches Fachwissen bringt ihr aus der Uni mit – Praxiserfahrung lernt ihr von den „alten Hasen“. Stellt also konkrete Fragen und seid vor allem offen für Kritik und Anregungen. So schafft ihr eine gute Basis. Mein zweiter Tipp ist ziemlich selbsterklärend: Pflegt stets einen netten Umgang mit euren Kollegen und bewahrt euch eine grundlegende Freundlichkeit. Nutzt auch das gemeinsame Mittagessen zum Gespräch und zeigt offen Interesse an euren neuen Kollegen. Das macht das Arbeiten nicht nur angenehmer, sondern auch ertragreicher.

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Das sagen die Maisberger Trainees:

„Ich habe mich direkt sehr wohlgefühlt bei Maisberger! Das Team ist jung und „frisch“! Und dadurch, dass ich eh in den IT-Bereich wollte, habe ich mich auf meine Aufgaben und IT-Kunden gefreut.“ Marie-Therese Kroos

„Als am Probearbeitstag alle so unfassbar nett und freundlich waren, hatte ich noch leicht irritiert vermutet, dass das vielleicht nicht so bleiben würde (oder könnte?). So viel angenehmer Umgangston, Team-Spirit und Wertschätzung schien mir zu gut, um wahr zu sein. Ich blieb also skeptisch. Nach den ersten Wochen dann das Aufatmen: die sind wirklich so! In einem Ellenbogen-Ego-Kampf-freiem Team zu arbeiten, freut mich seitdem tatsächlich jeden Tag.“ Martina Zelt

Eigene Ideen einbringen und so richtig durchstarten!

Zu einem gelungen Start in den ersten Job gehört es auch, Einsatzbereitschaft zu zeigen. Habt deshalb keine Scheu, aktiv eigenen Ideen einzubringen. Euer unverblümter Blick von außen verschafft euch zu Beginn eine offene Perspektive auf Prozesse und Produkte – das wissen eure Kollegen sicher auch zu schätzen und freuen sich über neue Ansätze. Mein Tipp: Traut euch! Frische Ideen sind willkommen!

Meine Top 3 Tipps:

 

  1. Gut beobachten, um Abläufe und Klima im Unternehmen kennenzulernen.
  2. Die Einarbeitung als intensive Lernphase nutzen und gezielt Fragen stellen.
  3. Eine positive und offene Atmosphäre mit euren Kollegen schaffen.

Welche weiteren Tipps kennt ihr aus eigener Erfahrung für die ersten 150 Tage im neuen Job? Und welche lustigen Anekdoten könnt ihr vielleicht erzählen?

Wir freuen uns auf eure Kommentare!

Über die interne Kommunikation in einer Kommunikationsberatung

Die interne Kommunikation ist für den Zusammenhalt und die Zufriedenheit der Mitarbeiter aber auch für reibungslose Abläufe innerhalb eines Unternehmens von großer Bedeutung. Tagtäglich beschäftigen wir uns bei Maisberger mit Kommunikation. Die Klaviatur eben jener lernen wir als Trainees zu beherrschen. Doch wie steht es da eigentlich um unsere eigene interne Kommunikation? Eine Bestandsaufnahme.

„Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Das ist einer der Grundsätze zur Kommunikation die Paul Watzlawick einst aufstellte. Gerade Studierenden der Kommunikationswissenschaften ist das Axiom wohl bekannt. Es bezieht sich darauf, dass wir stets kommunizieren – auch dann, wenn wir gar nichts laut sagen, sondern uns etwa nur in bestimmter Weise verhalten.

Geht es um die interne Kommunikation von Unternehmen sollte weniger mittels Verhalten und mehr auf transparentes und offenes „Nicht Nicht Kommunizieren“ wert gelegt werden. Eine gelungene Verständigung zwischen den Kollegen beeinflusst die Arbeitsatmosphäre positiv, trägt zu einem „Wir-Bewusstsein“ bei und ermöglicht transparente Prozesse.

Um die interne Kommunikation effizient zu gestalten, gibt es verschiedene Instrumente. Nachfolgende möchte ich euch einen Eindruck geben, wie die Mitarbeiterkommunikation bei Maisberger gestaltet ist.

Das Mitarbeitergespräch

Um den Austausch zwischen Kollegen im Unternehmen zu organisieren, bietet sich in erster Linie das persönliche Gespräch an. Für die interne Kommunikation ist es unerlässlich. Bei Maisberger finden Mitarbeitergespräche sehr regelmäßig statt. Als Trainee begegnet man meist zwei Arten des Gesprächs:

  • Einführungsgespräch
  • Feedbackgespräch

In den ersten Tagen setzten sich die jeweiligen Teamleiter mit neuen Trainees zusammen. In diesem Mitarbeitergespräch werden grundlegende Details zur Teamstruktur, Maisberger und den Kunden erläutert. Das sorgt für Transparenz ab der ersten Minute und gibt ein gutes Gefühl beim Einstieg in den neuen Job.

Ein erstes Feedbackgespräch folgt meist nach einem Monat. Interne Kommunikation bedeutet hier, die bisherigen Leistungen und künftigen Ziele zu besprechen. Daneben werden außerdem die persönliche Zufriedenheit und Probleme zum Gegenstand gemacht. Die Stimmung im persönlichen Gespräch zeigt immer auch wie es um die Arbeitsatmosphäre im gesamten Team steht.

Das Meeting

Ein weiterer Bestandteil interner Kommunikation sind Meetings. Im Vergleich zum Mitarbeitergespräch nehmen hier mehr als zwei Personen teil. Bei Maisberger gibt es verschiedene Arten von Meetings:

  • Agentur-Meeting
  • Team-Meeting

Beim Agentur-Meeting trifft sich die Geschäftsführung mit den Mitarbeitern, um aktuelle Ereignisse und Entwicklungen im Unternehmen zu besprechen. Hierbei werden alle angehalten, der Geschäftsführung auch Fragen zu stellen, sollten sie sich nicht ausreichend informiert fühlen. Diese Form der internen Kommunikation sorgt vor allem für Transparenz und gibt ein positives Signal der Geschäftsführung: „Wenn etwas passiert, erfahrt ihr es zuerst!“

Wie der Name schon sagt trifft sich beim Team-Meeting das jeweilige Team. Diese Art der internen Kommunikation dient dem Austausch über wichtige Geschehnisse im Team und bei Bedarf auch der Generierung neuer Ideen. Team-Meetings helfen außerdem, die eigene Arbeit ins Gesamtsystem einzuordnen und geben Einblicke in die Projekte anderer Kollegen. So sieht man als Trainee schnell, wie vielfältig die Aufgaben in einer Kommunikationsberatung sind.

Networking zum Wissensaustausch

Damit Wissen zwischen den Kollegen und Teams ausgetauscht werden kann, gibt es bei Maisberger konkret zwei Instrumente der internen Kommunikation:

  • Lunch-Meeting
  • Traineefrühstück

Das Lunch-Meeting bei Maisberger bezeichnet eine spezielle Diskussionsrunde, die während des Mittagessens stattfindet. Hierbei spricht ein Kollege vor den anderen Mitarbeitern zu einem bestimmten Thema oder Bereich, in dem er oder sie Experte ist. Das Lunch-Meeting ist somit auch eine Art kollegiale Beratung. Dieses Instrument der internen Kommunikation fördert den Wissensaustausch im gesamten Unternehmen und regt zu Diskussionen im lockeren Rahmen an.

Speziell für uns Trainees gibt es alle zwei Wochen das sogenannte Traineefrühstück. Als Instrument der internen Kommunikation ist es fester Bestandteil unserer Ausbildung bei Maisberger. Zu Butterbrenzeln und Croissants treffen sich Trainees und interessierte Junior-Berater morgens mit erfahrenen Kollegen und Teamleitern. In diesem Rahmen finden lockere Vorträge und Diskussionen zu Themen aus der PR- und Kommunikationswelt statt.

Das Soziale Netzwerk „Chatter“

Ein modernes Instrument der internen Kommunikation ist das Soziale Netzwerk. Stellt euch vor, es gäbe eine Kombination aus Facebook, Twitter und LinkedIn speziell für Unternehmen – das ist „Chatter“. Über diese Plattform können Mitarbeiter bei Maisberger Wissen und Informationen austauschen, sich in Gruppen organisieren, Themen teilen und sogar miteinander chatten.

Das Erfolgsmodell interne Kommunikation

„PR is a people business“ – das ist die Maisberger Mentalität und dazu gehört immer auch ein engagierter Teamgeist. Und der kommt bei uns nicht von ungefähr. Denn die aufgezeigten Instrumente der internen Kommunikation sorgen schließlich für eine täglich gute Zusammenarbeit innerhalb der Teams und des gesamten Unternehmens.

Ihr habt selber bereits in einem Unternehmen gearbeitet und dort die Strukturen interner Kommunikation erlebt?

Ich freue mich über eure Erfahrungen und Eindrücke dazu!

B2C und B2B – Was ist das und was heißt das für die PR-Arbeit?

Aus der Gehirnforschung ist bekannt, dass wenn wir etwas Neues, Ungewohntes oder Unbekanntes erleben, unsere Glücksbotenstoffe quasi explodieren. Das Glückshormon Dopamin wird ausgeschüttet. Ihr kennt das sicher: Erinnert euch doch einfach mal an Dinge, die ihr neu ausprobiert und bei denen ihr euch dann total euphorisch gefühlt habt. Das kann etwa der Versuch ein neues Instrument zu erlernen, das Probieren eines fremden Gerichts oder das Austesten einer unbekannten Sportart sein. Was das alles mit PR-Arbeit und diesem Blog zu tun hat?

Als ich bei Maisberger vor knapp zwei Monaten als Trainee gestartet bin, war mir sofort klar: Ich werde mich mit Dingen beschäftigen, mit denen ich mich so zuvor noch nie auseinandergesetzt habe. Die Welt der PR war mir zwar nicht völlig fremd, hatte ich doch bereits 13 Monate Erfahrung in der Unternehmenskommunikation eines großen Konzerns gesammelt. Allerdings gab es einen grundlegenden Unterschied: Den Wechsel von der Arbeit in der B2C hin zur B2B Kommunikation.

Wie so oft klingen diese Abkürzungen erstmal nach rätselhaftem Fachjargon. Doch, vor allem bevor man bei Maisberger startet, sollte man zumindest kurz mal googeln. Für alle, die es genau wissen wollen, nachfolgend eine Erläuterung:

B2C oder B2B – Am Anfang steht die Zielgruppe

Was hinter den drei Zeichen steckt, definiert sich zunächst über eines – die Zielgruppe. B2C steht für Business-to-Consumer und bezeichnet die Beziehung zwischen einem Unternehmen und einer Privatperson, meist einem Endkunden. Ein Unternehmen hat ein Produkt und das will es dem Verbraucher möglichst schmackhaft machen. Wenn man es so will, habt ihr eigentlich jeden Tag mit B2C zu tun. Man nennt es eben nur anders.

B2B ist hingegen die Abkürzung für Business-to-Business. Damit sind die Geschäftsbeziehungen zwischen mindestens zwei Unternehmen gemeint. Auch hier will ein Unternehmen seine Produkte verkaufen. Es sucht allerdings Abnehmer, die selbst Unternehmen sind. Mit diesen verhandelt es sich aber ganz anders als mit dem Otto Normalverbraucher. Und das prägt – richtig – auch die Kommunikation.

  • B2C = Business to Consumer = Unternehmen zu Konsument
      Beispiel: Endkunde (Consumer) kauft Auto
  • B2B = Business to Business = Unternehmen zu Unternehmen
      Beispiel: Autofirma (Business) kauft Motor

B statt C – Das bedeutet andere Medien

Zwar geht es beim Arbeiten in einer Kommunikationsberatung um viel mehr als die „klassische“ Kommunikation via Medien sprich Presse, doch darf dieser Punkt bei einer Unterscheidung zwischen B2B und B2C auf keinen Fall fehlen.

Bleiben wir beim Beispiel „Autofirma kauft Motor“: Wenn sich ein Unternehmen etwa über die neusten Entwicklungen in der Motorenproduktion informieren möchte, wird es nicht in einer Lokalzeitung recherchieren. Ein solches Medium ist für die B2B-Kommunikation alles andere als zielführend. Mit einer Fachzeitschrift wird hier schon eher die richtige Zielgruppe erreicht – sprich andere Unternehmen. Im Umkehrschluss dürfte es euch persönlich ja auch wenig interessieren, wenn ihr morgens beim Frühstück einen Beitrag über die Vorzüge spezieller Motoren in eurer Zeitung findet.

  • B2C = Zielmedien: Tagespresse
  • B2B = Zielmedien: Fachzeitschrift

Auf die richtige Sprache kommt es an

Je nach Zielgruppe sind nicht nur die Wege der Übermittlung andere, sondern schließlich auch die Form und die Sprache der Botschaft. Der Fokus bei der B2B-Kommunikation liegt grundsätzlich eher auf Zahlen, Fakten und Analysen. Es geht um informative und überzeugende Inhalte, die für andere Unternehmen entscheidend sind.

Bei unserem Motoren-Beispiel bedeutet das: Weniger die Farbe oder das progressive Design eines Motors ist für eine Autofirma relevant, sondern vielmehr handfeste Informationen oder etwa technisch ausgereifte Funktionsweisen.

  • B2C-Content = emotional, unterhaltsam
  • B2B-Content = informativ, faktenreich

B2B-Kommunikation – Eine spannende Herausforderung

Gerade wenn es um die Sprache und die Aufbereitung von Informationen geht, wird es in der B2B-Kommunikation erst so richtig herausfordernd und interessant. Man beschäftigt sich meist mit komplexen Sachverhalten, die verständlich kommuniziert werden müssen. Und obwohl die Botschaften Unternehmen informieren sollen, müssen sie dennoch interessant verpackt sein, um genügend Aufmerksamkeit bei anderen Unternehmen zu generieren. Ein gelungener Mix aus Emotionen und Informationen ist meistens der richtige Weg. Und das ist gar nicht so einfach, wenn ihr nur mal überlegt, was für euch etwa an einem Motor spannend sein könnte?

Am Ende des Tages zeichnet sich die Arbeit bei Maisberger so vor allem dadurch aus, sich immer wieder der Herausforderung zu stellen, technische und komplexe Inhalte spannend zu verpacken. Bedeutet: Immer wieder etwas Neues zu lernen. Und so sind schließlich auch die Glücksbotenstoffe befriedigt!

Welche Erfahrungen hast Du bisher im PR-Bereich gesammelt?

Kennst Du vielleicht auch schon die unterschiedlichen Facetten von B2C und B2B Kommunikation?

Schreib uns Deine Meinung!