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Über die interne Kommunikation in einer Kommunikationsberatung

Die interne Kommunikation ist für den Zusammenhalt und die Zufriedenheit der Mitarbeiter aber auch für reibungslose Abläufe innerhalb eines Unternehmens von großer Bedeutung. Tagtäglich beschäftigen wir uns bei Maisberger mit Kommunikation. Die Klaviatur eben jener lernen wir als Trainees zu beherrschen. Doch wie steht es da eigentlich um unsere eigene interne Kommunikation? Eine Bestandsaufnahme.

„Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Das ist einer der Grundsätze zur Kommunikation die Paul Watzlawick einst aufstellte. Gerade Studierenden der Kommunikationswissenschaften ist das Axiom wohl bekannt. Es bezieht sich darauf, dass wir stets kommunizieren – auch dann, wenn wir gar nichts laut sagen, sondern uns etwa nur in bestimmter Weise verhalten.

Geht es um die interne Kommunikation von Unternehmen sollte weniger mittels Verhalten und mehr auf transparentes und offenes „Nicht Nicht Kommunizieren“ wert gelegt werden. Eine gelungene Verständigung zwischen den Kollegen beeinflusst die Arbeitsatmosphäre positiv, trägt zu einem „Wir-Bewusstsein“ bei und ermöglicht transparente Prozesse.

Um die interne Kommunikation effizient zu gestalten, gibt es verschiedene Instrumente. Nachfolgende möchte ich euch einen Eindruck geben, wie die Mitarbeiterkommunikation bei Maisberger gestaltet ist.

Das Mitarbeitergespräch

Um den Austausch zwischen Kollegen im Unternehmen zu organisieren, bietet sich in erster Linie das persönliche Gespräch an. Für die interne Kommunikation ist es unerlässlich. Bei Maisberger finden Mitarbeitergespräche sehr regelmäßig statt. Als Trainee begegnet man meist zwei Arten des Gesprächs:

  • Einführungsgespräch
  • Feedbackgespräch

In den ersten Tagen setzten sich die jeweiligen Teamleiter mit neuen Trainees zusammen. In diesem Mitarbeitergespräch werden grundlegende Details zur Teamstruktur, Maisberger und den Kunden erläutert. Das sorgt für Transparenz ab der ersten Minute und gibt ein gutes Gefühl beim Einstieg in den neuen Job.

Ein erstes Feedbackgespräch folgt meist nach einem Monat. Interne Kommunikation bedeutet hier, die bisherigen Leistungen und künftigen Ziele zu besprechen. Daneben werden außerdem die persönliche Zufriedenheit und Probleme zum Gegenstand gemacht. Die Stimmung im persönlichen Gespräch zeigt immer auch wie es um die Arbeitsatmosphäre im gesamten Team steht.

Das Meeting

Ein weiterer Bestandteil interner Kommunikation sind Meetings. Im Vergleich zum Mitarbeitergespräch nehmen hier mehr als zwei Personen teil. Bei Maisberger gibt es verschiedene Arten von Meetings:

  • Agentur-Meeting
  • Team-Meeting

Beim Agentur-Meeting trifft sich die Geschäftsführung mit den Mitarbeitern, um aktuelle Ereignisse und Entwicklungen im Unternehmen zu besprechen. Hierbei werden alle angehalten, der Geschäftsführung auch Fragen zu stellen, sollten sie sich nicht ausreichend informiert fühlen. Diese Form der internen Kommunikation sorgt vor allem für Transparenz und gibt ein positives Signal der Geschäftsführung: „Wenn etwas passiert, erfahrt ihr es zuerst!“

Wie der Name schon sagt trifft sich beim Team-Meeting das jeweilige Team. Diese Art der internen Kommunikation dient dem Austausch über wichtige Geschehnisse im Team und bei Bedarf auch der Generierung neuer Ideen. Team-Meetings helfen außerdem, die eigene Arbeit ins Gesamtsystem einzuordnen und geben Einblicke in die Projekte anderer Kollegen. So sieht man als Trainee schnell, wie vielfältig die Aufgaben in einer Kommunikationsberatung sind.

Networking zum Wissensaustausch

Damit Wissen zwischen den Kollegen und Teams ausgetauscht werden kann, gibt es bei Maisberger konkret zwei Instrumente der internen Kommunikation:

  • Lunch-Meeting
  • Traineefrühstück

Das Lunch-Meeting bei Maisberger bezeichnet eine spezielle Diskussionsrunde, die während des Mittagessens stattfindet. Hierbei spricht ein Kollege vor den anderen Mitarbeitern zu einem bestimmten Thema oder Bereich, in dem er oder sie Experte ist. Das Lunch-Meeting ist somit auch eine Art kollegiale Beratung. Dieses Instrument der internen Kommunikation fördert den Wissensaustausch im gesamten Unternehmen und regt zu Diskussionen im lockeren Rahmen an.

Speziell für uns Trainees gibt es alle zwei Wochen das sogenannte Traineefrühstück. Als Instrument der internen Kommunikation ist es fester Bestandteil unserer Ausbildung bei Maisberger. Zu Butterbrenzeln und Croissants treffen sich Trainees und interessierte Junior-Berater morgens mit erfahrenen Kollegen und Teamleitern. In diesem Rahmen finden lockere Vorträge und Diskussionen zu Themen aus der PR- und Kommunikationswelt statt.

Das Soziale Netzwerk „Chatter“

Ein modernes Instrument der internen Kommunikation ist das Soziale Netzwerk. Stellt euch vor, es gäbe eine Kombination aus Facebook, Twitter und LinkedIn speziell für Unternehmen – das ist „Chatter“. Über diese Plattform können Mitarbeiter bei Maisberger Wissen und Informationen austauschen, sich in Gruppen organisieren, Themen teilen und sogar miteinander chatten.

Das Erfolgsmodell interne Kommunikation

„PR is a people business“ – das ist die Maisberger Mentalität und dazu gehört immer auch ein engagierter Teamgeist. Und der kommt bei uns nicht von ungefähr. Denn die aufgezeigten Instrumente der internen Kommunikation sorgen schließlich für eine täglich gute Zusammenarbeit innerhalb der Teams und des gesamten Unternehmens.

Ihr habt selber bereits in einem Unternehmen gearbeitet und dort die Strukturen interner Kommunikation erlebt?

Ich freue mich über eure Erfahrungen und Eindrücke dazu!

B2C und B2B – Was ist das und was heißt das für die PR-Arbeit?

Aus der Gehirnforschung ist bekannt, dass wenn wir etwas Neues, Ungewohntes oder Unbekanntes erleben, unsere Glücksbotenstoffe quasi explodieren. Das Glückshormon Dopamin wird ausgeschüttet. Ihr kennt das sicher: Erinnert euch doch einfach mal an Dinge, die ihr neu ausprobiert und bei denen ihr euch dann total euphorisch gefühlt habt. Das kann etwa der Versuch ein neues Instrument zu erlernen, das Probieren eines fremden Gerichts oder das Austesten einer unbekannten Sportart sein. Was das alles mit PR-Arbeit und diesem Blog zu tun hat?

Als ich bei Maisberger vor knapp zwei Monaten als Trainee gestartet bin, war mir sofort klar: Ich werde mich mit Dingen beschäftigen, mit denen ich mich so zuvor noch nie auseinandergesetzt habe. Die Welt der PR war mir zwar nicht völlig fremd, hatte ich doch bereits 13 Monate Erfahrung in der Unternehmenskommunikation eines großen Konzerns gesammelt. Allerdings gab es einen grundlegenden Unterschied: Den Wechsel von der Arbeit in der B2C hin zur B2B Kommunikation.

Wie so oft klingen diese Abkürzungen erstmal nach rätselhaftem Fachjargon. Doch, vor allem bevor man bei Maisberger startet, sollte man zumindest kurz mal googeln. Für alle, die es genau wissen wollen, nachfolgend eine Erläuterung:

B2C oder B2B – Am Anfang steht die Zielgruppe

Was hinter den drei Zeichen steckt, definiert sich zunächst über eines – die Zielgruppe. B2C steht für Business-to-Consumer und bezeichnet die Beziehung zwischen einem Unternehmen und einer Privatperson, meist einem Endkunden. Ein Unternehmen hat ein Produkt und das will es dem Verbraucher möglichst schmackhaft machen. Wenn man es so will, habt ihr eigentlich jeden Tag mit B2C zu tun. Man nennt es eben nur anders.

B2B ist hingegen die Abkürzung für Business-to-Business. Damit sind die Geschäftsbeziehungen zwischen mindestens zwei Unternehmen gemeint. Auch hier will ein Unternehmen seine Produkte verkaufen. Es sucht allerdings Abnehmer, die selbst Unternehmen sind. Mit diesen verhandelt es sich aber ganz anders als mit dem Otto Normalverbraucher. Und das prägt – richtig – auch die Kommunikation.

  • B2C = Business to Consumer = Unternehmen zu Konsument
      Beispiel: Endkunde (Consumer) kauft Auto
  • B2B = Business to Business = Unternehmen zu Unternehmen
      Beispiel: Autofirma (Business) kauft Motor

B statt C – Das bedeutet andere Medien

Zwar geht es beim Arbeiten in einer Kommunikationsberatung um viel mehr als die „klassische“ Kommunikation via Medien sprich Presse, doch darf dieser Punkt bei einer Unterscheidung zwischen B2B und B2C auf keinen Fall fehlen.

Bleiben wir beim Beispiel „Autofirma kauft Motor“: Wenn sich ein Unternehmen etwa über die neusten Entwicklungen in der Motorenproduktion informieren möchte, wird es nicht in einer Lokalzeitung recherchieren. Ein solches Medium ist für die B2B-Kommunikation alles andere als zielführend. Mit einer Fachzeitschrift wird hier schon eher die richtige Zielgruppe erreicht – sprich andere Unternehmen. Im Umkehrschluss dürfte es euch persönlich ja auch wenig interessieren, wenn ihr morgens beim Frühstück einen Beitrag über die Vorzüge spezieller Motoren in eurer Zeitung findet.

  • B2C = Zielmedien: Tagespresse
  • B2B = Zielmedien: Fachzeitschrift

Auf die richtige Sprache kommt es an

Je nach Zielgruppe sind nicht nur die Wege der Übermittlung andere, sondern schließlich auch die Form und die Sprache der Botschaft. Der Fokus bei der B2B-Kommunikation liegt grundsätzlich eher auf Zahlen, Fakten und Analysen. Es geht um informative und überzeugende Inhalte, die für andere Unternehmen entscheidend sind.

Bei unserem Motoren-Beispiel bedeutet das: Weniger die Farbe oder das progressive Design eines Motors ist für eine Autofirma relevant, sondern vielmehr handfeste Informationen oder etwa technisch ausgereifte Funktionsweisen.

  • B2C-Content = emotional, unterhaltsam
  • B2B-Content = informativ, faktenreich

B2B-Kommunikation – Eine spannende Herausforderung

Gerade wenn es um die Sprache und die Aufbereitung von Informationen geht, wird es in der B2B-Kommunikation erst so richtig herausfordernd und interessant. Man beschäftigt sich meist mit komplexen Sachverhalten, die verständlich kommuniziert werden müssen. Und obwohl die Botschaften Unternehmen informieren sollen, müssen sie dennoch interessant verpackt sein, um genügend Aufmerksamkeit bei anderen Unternehmen zu generieren. Ein gelungener Mix aus Emotionen und Informationen ist meistens der richtige Weg. Und das ist gar nicht so einfach, wenn ihr nur mal überlegt, was für euch etwa an einem Motor spannend sein könnte?

Am Ende des Tages zeichnet sich die Arbeit bei Maisberger so vor allem dadurch aus, sich immer wieder der Herausforderung zu stellen, technische und komplexe Inhalte spannend zu verpacken. Bedeutet: Immer wieder etwas Neues zu lernen. Und so sind schließlich auch die Glücksbotenstoffe befriedigt!

Welche Erfahrungen hast Du bisher im PR-Bereich gesammelt?

Kennst Du vielleicht auch schon die unterschiedlichen Facetten von B2C und B2B Kommunikation?

Schreib uns Deine Meinung!