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Gesucht, gefunden: Das perfekte Praktikum

Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht, wenn etwas Spaß macht. Das merke ich auch an meinem Praktikum bei Maisberger. Die drei Monate hier sind wie im Flug vergangen. Da mein Praktikum sich nun dem Ende nähert, musste ich auch häufiger daran denken, wie es angefangen hat. Und zwar Anfang des Jahres mit meiner Suche nach einem Praktikumsplatz in der PR. Natürlich stellte ich mir zu Beginn viele Fragen. Beispielsweise musste ich mich entscheiden, ob ich lieber in einer Agentur oder im Unternehmen meine ersten Erfahrungen in der Kommunikation sammeln möchte. Gesucht habe ich auf speziellen Praktikumsbörsen. Und davon gibt es eine ganze Menge! Von Seiten, die sich ausschließlich mit Praktika befassen über Websites, die alles – von Praktika über Traineeships bis zu Festanstellungen – anbieten, ist eigentlich alles zu finden.

Praktika- und Traineebörsen im Vergleich

Diese Auswahl kann ganz schön verwirren! Jede Seite hat so ihre Vor – und Nachteile. Ihr seid gerade auf der Suche? Dann möchte ich euch gerne dabei unterstützen und vergleiche hier zwei der großen Seiten für Praktikumsanzeigen. Ihr wollt lieber direkt mit einem Traineeship einsteigen? Auch dafür stelle ich euch eine interessante Seite vor.

Meinpraktikum.de

Die Seite bietet sowohl Praktikums- als auch Werkstudentenanzeigen. In einem dazugehörigen Blog können sich Praktikanten und Trainees zu ihren Erfahrungen austauschen und sich hilfreiche Tipps holen.

Vorteile:

  • Immer up to date: Anzeigen auf Twitter und Facebook erleichtern erheblich die Suche beim täglichen Social Media Monitoring nach offenen Stellen. 😉
  • Ansprechende Aufmachung der Seite: Sie ist modern gehalten und bietet die Möglichkeit, nach verschiedenen Kriterien, wie Unternehmen, Fachgebiet oder Stadt zu filtern.
  • Größter Vorteil: Ehemalige Praktikanten können zu ihren Erfahrungen Bewertungen schreiben und diese, für jeden sichtbar, hochladen. Die Seite verspricht, keine Bewertung zu löschen, wodurch ein realistisches Bild des Unternehmens entsteht.

Nachteile:

  • Weitere Filtermöglichkeiten, z.B. für die Dauer des Praktikums wären bei der Auswahl hilfreich.

Praktikumsanzeigen.info

Hier gibt es vor allem, wie der Name schon sagt, Praktikumsanzeigen zu finden. Es werden knapp 10.000 Stellen angeboten.

Vorteile:

  • Vielfalt: Neben Praktikumsstellen im In- und Ausland findet man dort auch weitere Stellenangebote für Freiwilligenarbeit, Sprachreisen oder Au Pair Programme.
  • More Information: Zusätzlich zu den zahlreichen offenen Stellen bietet das Portal auch viele Hintergrundinformationen zur Berufsorientierung, Bewerbungstipps oder aktuellen Branchenthemen.
  • Unternehmensprofile: Jedes Unternehmen wird detailliert dargestellt; neben den Spezialisierungen des Unternehmens sind auch noch weitere wichtige Informationen über das Praktikum enthalten.

Nachteile:

  • Durch die verschiedenen Themengebiete wird es schnell unübersichtlich und es dauert mitunter länger, einzelne Firmen zu finden.

Traineegeflüster

Anstatt auf Praktika ist diese Seite auf Stellenanzeigen für Trainees spezialisiert. Für die einzelnen Traineeships ist sowohl das Unternehmen als auch der Aufbau des Programms ausführlich dargestellt.

Vorteile:

  • Mehr als reine Stellenausschreibungen: Neben Interviews mit Trainees sowie Unternehmen findet man hier auch Karrieretipps und Hilfestellungen für gute Bewerbungen.
  • Optik: Die Seite ist ansprechend und modern gestaltet.
  • Filter: Neben einem Filter für Bundesland und Stadt kann auch die gewünschte Branche angegeben werden.

Nachteile:

  • Auswahl: Aktuell werden etwa 150 Stellen ausgeschrieben – im Schnitt also lediglich 15 Stellen pro Branche.

Fazit

Die drei vorgestellten Seiten sind natürlich nur ein kleiner Einblick in die Vielfalt verschiedener Job-, Trainee- und Praktikumsbörsen. Jede davon hat auch ihre Pros und Contras und am Ende müsst ihr selbst entscheiden, wo ihr sucht und welches Praktikum bzw. Traineeprogramm für euch das richtige ist.

Du bist auch auf der Suche nach einem Praktikum oder Traineeship? Wirf doch einen Blick in unsere offenen Stellen. Maisberger freut sich immer über Bewerbungen engagierter und interessierter Praktikanten und Trainees an karriere@maisberger.com.

Wenn der eigene Laptop zur Falle wird – Tipps und Tricks wie wir uns am besten gegen Hacker rüsten

Kennt ihr dieses Gefühl eines Déjà-vus? Mir ging es diese Woche fast andauernd so mit einem bestimmten Thema: Hacking und Cybersecurity. Nicht nur haben wir in meinem Freundeskreis darüber gesprochen. Ich wurde sogar von meinen Eltern darauf angesprochen, wie man sich denn vor Hacker-Attacken schützen könnte. Und zu guter Letzt hatte ich auch die komplette Woche bei Maisberger mit der Arbeit für einen Kunden mit dem Thema zu tun. Allgemein habe ich erst seit ich bei Maisberger arbeite, angefangen, mich mehr mit dem Thema zu beschäftigen. Verständlich, da wir im IT-Team fast täglich mit der Sicherung der verwendeten Daten zu tun haben. Da fragt man sich natürlich auch selber: Bin ich geschützt vor Hackern? Und wie kann ich mich noch besser schützen?

Die erste Frage muss ich wohl verneinen. Klar habe ich auf meinem Laptop über meiner eingebauten Kamera einen Klebezettel, damit mich niemand beobachten kann. Und ja, ich benutze mehrere Passwörter, die auch etwas anspruchsvoller sind, als Klassiker wie „1234“ oder „Passwort“. Aber wirklich gegen Hacker geschützt bin ich wohl nicht.

Technisch 1a ausgerüstet und trotzdem Hacker-Paradies

Gerade meine Generation hat viel mit Technik zu tun: Wir haben immer das neueste Smartphone in der Hosentasche und lesen unsere Bücher und Zeitschriften nicht mehr auf Papier gedruckt, sondern lieber auf dem Tablet. Aber sind wir wirklich vorsichtig, wenn es um die Daten auf diesen technischen Hilfsmitteln geht? Neueste Erkenntnisse zeigen: Bei rund einem Drittel der Smartphone Apps wurden Sicherheits-Schwachstellen gefunden! Wenn ich mal so daran denke, wie viele Apps ich insgesamt auf dem Smartphone habe, ist ein Drittel auf jeden Fall eine Menge! Und klar möchte ich nicht, dass sich jeder x-beliebige Hacker all meine Chatverläufe auf WhatsApp durchliest oder all meine Fotos ansieht. Und damit bin ich sicher nicht allein.

Nachdem ich mich nun auch durch meine Arbeit bei Maisberger näher mit diesem mir bisher nur am Rande bekannten Thema befasst habe, habe ich gelernt, dass natürlich nicht jeder auf meine Smartphone oder Laptop Kamera zugreifen und mich dadurch wie durch einen Fernseher beobachten kann. Dafür muss zuerst einmal eine Art Trojaner auf dem Laptop platziert werden. Das allerdings ist nicht allzu schwer. Über Spam und Junk-Mails, die vermutlich jeder irgendwann schon einmal aus Versehen geöffnet hat, kann die Malware auf den Laptop kommen. Mehr braucht es nicht, um ihn einem Hacker zur Verfügung zu stellen.

 

Und was können wir jetzt tun?

Doch keine Sorge: Natürlich gibt es Maßnahmen, die dabei helfen können, PC, Smartphone und Tablet sicherer zu machen und somit vor Hackern zu schützen. Diese Tipps will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Hier kommt meine Liste der besten Ratschläge gegen Hackerangriffe:

 

  • Software immer aktuell halten – vor allem den Browser.
  • Antivirenschutz verwenden – auch wenn die Nutzung eines Antivirenschutzes umstritten ist, bietet er trotzdem viele Vorteile.
  • Komplexe und unterschiedliche Passwörter verwenden, in denen am besten auch Sonderzeichen vorkommen. Falls es zu komplex wird, hilft ein Passwortmanager (wie meine Kollegin Sophia Gese es vorgestellt hat).
  • Vorsicht bei E-Mails mit unbekanntem Absender: Anhänge nicht einfach öffnen, da selbst Word-Dokumente oder Bilder Malware enthalten können.
  • Auch sogenannte Phishing-Mails bergen Gefahren: Sie imitieren täuschend echt Mails von bekannten Seiten wie z.B. Amazon und versuchen Logindaten zu klauen oder über Links Schadsoftware zu installieren.

Seit bekannten Attacken wie der von Wannacry im Mai 2017, bei dem zahlreiche große Konzerne angegriffen wurden, sind wir sensibilisiert für das Thema IT-Security. Doch gerade diese Attacken zeigen uns immer wieder, dass es einen hundertprozentigen Schutz so gut wie nie gibt. Trotzdem sollten wir natürlich unser Möglichstes tun, uns vor Hackern zu schützen – wozu die obige Liste vielleicht einen kleinen Beitrag leisten könnte.

Und jetzt die Frage an euch: Wie schützt ihr euch vor Hackern?

Ich freue mich auf eure Kommentare!

How to Medientraining: Das müsst ihr beachten

Obwohl ich erst seit ein paar Wochen bei Maisberger bin, habe ich schon viel gesehen. Von Clippings   – die jeder in der PR-Branche wohl oder übel mal machen musste – über zahlreiche Meetings bis hin zu Content-Strategie-Workshops mit Kunden. Aber eine der interessantesten Aufgaben, die ich hier bisher erlebt habe, war das Medientraining.

 

Definition Medientraining:

Medientraining ist die Bezeichnung für eine Weiterbildung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit für Menschen, zu deren Verantwortungsbereich öffentliche Auftritte zählen. Zielgruppen sind zum Beispiel Unternehmenssprecher, Wirtschaftsführer oder andere Führungskräfte.

Als PR-Newbie hatte ich so etwas noch nie zuvor mitgemacht und war entsprechend gespannt.  Zwar sollte das Medientraining erst um ein Uhr beginnen, für mich fing die Arbeit aber schon morgens mit dem Aufbau des Kameraequipments an. Da es meine Aufgabe war, das komplette Training auf Video festzuhalten, begann ich, mich mit der Bedienung der Kamera vertraut zu machen. Gar nicht so einfach für jemanden, der normalerweise Fotos und Videos nur mit dem iPhone macht und seit einer gefühlten Ewigkeit keine richtige Kamera mehr in der Hand hatte. 😉

Es geht los

Als der Kunde da war, ging es nach einer kurzen Vorstellungsrunde auch gleich zur Sache: Meine Kolleginnen Richardis und Brigitte sollten in simulierten Journalisten-Gesprächen verschiedene mehr oder weniger herausfordernde Interviewsituationen darstellen. Richardis begann mit der ersten Runde. Sie spielte einen forschen Journalisten einer bekannten Wirtschaftszeitung. Durch ihre schnellen Stakkatofragen, die den Kunden kaum zu Wort kommen ließen, erfüllte sie diese Rolle wirklich überzeugend.

Die Analyse

Nach Runde 1 galt es, diese zu analysieren. Mit Hilfe des Videos konnte auf einzelne Stellen nochmals genauer eingegangen werden. So sah der Kunde direkt, an welchen Punkten er gut reagiert hatte und wo noch Verbesserungsbedarf bestand. Richardis gab ihm als Medientraining-Profi auch Tipps für Antworten auf heikle Fragen. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann gleich mit Brigitte weiter. Ihre Rolle: eine etwas chaotische Lokaljournalistin. Auch sie spielte ihre Rolle gut und lenkte das Gespräch absichtlich auf andere Themen wie das Wetter oder den Verkehr. Und siehe da: Unser Kunde setze bereits fast alle Verbesserungsvorschläge, die ihm Richardis in dem Interview davor mitgegeben hatte, direkt um – wir waren schwer beeindruckt! Entsprechend positiv fielen die Analyse und das Feedback auf diese Runde aus. Im dritten Interview war wieder Richardis an der Reihe und spielte einen sehr schlecht gelaunten IT-Journalisten. Zusätzlich baute sie Störfaktoren wie langes Schweigen, zwischenzeitliches Brummen und leise gemurmelte Kommentare ein. Den Schluss bildete Brigitte mit einem Telefoninterview, bei dem sie einen kurz angebundenen Reporter spielte. Ihre Störfaktoren: permanentes Drängen und sogar plötzliches Auflegen. Abschließend wurden noch einmal Tipps gegeben und das Training durchgesprochen.

Nachbetrachtung

Für mich war das Medientraining wirklich unheimlich interessant und ich war sehr froh, dass ich dabei sein durfte. Sicherlich werde ich ab jetzt einige Interviewsituationen im Fernsehen anders wahrnehmen und auch selber viel mehr auf meine Wortwahl achten. Die Redewendungen für heikle Fragen kann man ganz bestimmt auch im Kontakt mit Kunden sehr gut anwenden. Und da ich das Medientraining so interessant und hilfreich fand, möchte ich euch natürlich an meinen Erkenntnissen teilhaben lassen:

Recherche/Vorbereitung für PR-Berater

· Recherche der Aufgaben, der Historie und weiterer Hintergrundinformationen des Sprechers
· Recherche der unternehmensrelevanten Themen (v.a. kritischer Punkte)
· Recherche der Medienpräsenz des Sprechers
· Ausarbeitung der erforderlichen Interviewsituationen und Fragen
· Festlegung des Lernziels

Tipps & Tricks für unsere Kunden

– Eigene Story/Unternehmensstory herausarbeiten
– Auf den Gesprächspartner eingehen
– Thema lebhafter machen und visualisieren (ganz nach dem Motto „ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“)
– Verständlich ausdrücken und Sachverhalte ausführlich erklären
– Nichts sagen, was nicht auch gedruckt werden darf

Ich werde nach diesem Medientraining sicherlich manch heikle Frage anders beantworten. Aber wie sieht es mit Euch aus? Wart Ihr schon einmal in Situationen, in denen Ihr so ein Training gut hättet gebrauchen können?