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Ostern ohne Eiersuche? Nicht bei uns!

In unseren Blogbeiträgen vom März haben sich ein paar Ostereier versteckt.

Hier geht´s zur Startseite unseres Blogs.

Zähl die Eier in den Blogbeiträgen vom März und sag uns in den Kommentaren, unter dem Gewinnspiel-Beitrag auf Facebook, wie viele Eier du gefunden hast.

Zu gewinnen gibt es einen „30€ Amazon-Gutschein“!

Das Gewinnspiel läuft bis zum 27.04.17 (18 Uhr). Der Gewinner wird am Freitag den 28.04.17 bekannt gegeben.

Zu unseren Teilnahmebedingungen:

  1. Veranstalter
    Veranstalter des Gewinnspiels ist die Gesellschaft für strategische Unternehmenskommunikation mbh. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.
  2. Teilnehmer
    Teilnahmeberechtigt sind Personen, die das 18. Lebensjahr erreicht und einen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Eine Teilnahme über Gewinnspielvereine oder Teilnahme- und Eintragungsdienste, automatisierte Teilnahmen sowie Mehrfachteilnahmen sind nicht gestattet. Die Teilnahme ist nur mit Facebook-Konten gestattet, welche auf eine reale Person schließen lassen. Die Teilnahme mit gefälschten Identitäten oder mit Identitäten von Drittpersonen ist nicht erlaubt. Die Teilnehmer müssen unter Umständen ihre Teilnahmeberechtigung an dem Gewinnspiel nachweisen. Weisen die Teilnehmer innerhalb der von Maisberger gesetzten Frist die Teilnahmeberechtigung nicht nach, behält sich Maisberger vor, die Teilnehmer von der Teilnahme auszuschließen.
  3. Gewinne
    Bei dem ausgeschriebenen Gewinn handelt es sich um: Ein 30€ Amazon-Gutschein
  4. Wie erfolgt die Teilnahme?
    Das Gewinnspiel findet vom 13.04.2016 bis zum 27.04.2016 auf facebook.com/TraineeInsights statt. Um an dem Gewinnspiel teilnehmen zu können, muss der Teilnehmer unter dem Gewinnspielbeitrag einen Kommentar posten. Der Beitrag darf keine unanständigen, unmoralischen, verleumderischen, diskriminierenden und anstößigen Inhalte enthalten, illegale Aktivitäten erwähnen oder dazu aufrufen. Teilnehmer, deren Einsendungen solche Inhalte enthalten, werden disqualifiziert.
  5. Rechte
    Mit der Teilnahme räumt der Teilnehmer Maisberger das nicht exklusive, unentgeltliche Recht zur Veröffentlichung des Textes auf der Facebook-Seite facebook.com/TraineeInsights ein. Mit der Teilnahme bestätigt der Teilnehmer, dass ihm die Rechte an dem geposteten Text vollumfänglich zustehen, beziehungsweise, dass ihm das Posten für das Gewinnspiel gestattet ist. Sofern Rechte Dritter bestehen, bestätigt der Teilnehmer, dass ihm alle Rechte für die Teilnahme an diesem Gewinnspiel eingeräumt wurden. Das Verwenden von fremden Texten aus dem Internet ist daher – ohne die Einwilligung der Rechteinhaber – nicht gestattet. Der Teilnehmer bestätigt mit der Teilnahme, dass ihm die entsprechenden Einverständniserklärungen vorliegen und er diese notfalls auch schriftlich beibringen kann. Falls entgegen der vorstehenden Bestätigungen des Teilnehmers Rechte Dritter durch die Veröffentlichung der Antwort auf facebook.com/TraineeInsights verletzt werden, stellt der Teilnehmer Maisberger von jedweden Kosten, insbesondere Schadensersatzzahlungen an den Verletzten, frei.
  6. Gewinnermittlung und Benachrichtigung
    Die Gewinner werden per Losverfahren ermittelt. Gewinner werden nach Ablauf des Gewinnspieles im Beitrag per Kommentar benachrichtig und aufgefordert, ihre Kontaktdaten (Name, Adresse) über eine private Facebook-Nachricht an den TraineeInsights-Account zu senden. Erfolgt die Einsendung nicht zeitnah, kann Maisberger dem Gewinner eine Frist für die Einsetzung setzen. Erfolgt die Übersendung der Kontaktdaten nicht innerhalb einer von Maisberger gesetzten Frist, verfällt der Gewinnanspruch. Im Falle einer unzustellbaren Gewinnbenachrichtigung ist Maisberger nicht verpflichtet, weitere Nachforschungen anzustellen; ein Anspruch auf den Gewinn besteht in diesem Fall nicht.
  7. Gewinnübermittlung
    Die Gewinnübermittlung erfolgt nach der Gewinnbenachrichtigung per Post an die Adresse, die der Teilnehmer bei Teilnahme angegeben hat. Die Adresse kann nach der Teilnahme nicht mehr geändert werden. Im Falle eines unzustellbaren Gewinns ist Maisberger nicht verpflichtet, weitere Nachforschungen anzustellen. Der Gewinnanspruch verfällt in diesem Fall. Mit Versendung geht die Gefahr der Verschlechterung und des zufälligen Untergangs auf den Gewinner über.
  8. Ausschluss von Teilnehmern
    Maisberger behält sich das Recht vor, Teilnehmer, die falsche oder unvollständige Angaben machen, sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen, bei denen der Verdacht auf Manipulation besteht oder die in sonstiger Weise gegen die Teilnahmebedingungen verstoßen, ohne Angabe von Gründen von der Teilnahme auszuschließen. Dies gilt insbesondere, wenn der Teilnehmer das Einverständnis von Dritten, die Rechte an dem eingesendeten Text haben, entgegen Ziffer 5 nicht nachweisen kann. Liegen die Voraussetzungen für einen Ausschluss vor, können Gewinne nachträglich aberkannt oder bereits ausbezahlte bzw. ausgelieferte Gewinne zurückgefordert werden. Maisberger bleibt es vorbehalten, bei Verdacht eines Ausschlussgrundes, den Teilnehmer zur Stellungnahme aufzufordern. Unterbleibt die Stellungnahme innerhalb der von Maisberger gesetzten Frist, behält sich Maisberger vor, die Teilnehmer von der Teilnahme auszuschließen. Weitere Ausschlussgründe sind in Ziffer 2 und 4 geregelt.
  9. Datenschutz
    Personenbezogene Daten werden ausschließlich zur Durchführung des Gewinnspiels gespeichert. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht, es sei denn, dies ist zur Durchführung des Gewinnspiels erforderlich. Nach Beendigung des Gewinnspiels werden die Personendaten gelöscht.
  10. Haftungsausschluss
    Maisberger übernimmt keine Verantwortung für Datenverluste, insbesondere solche, die auf dem Wege der Datenübertragung entstanden sind, technische Defekte sowie verloren gegangene, beschädigte oder verspätete Einsendungen, die auf Netzwerk-, Hardware- oder Softwareprobleme zurückzuführen sind. Etwaige Gewährleistungsansprüche der Gewinner sind ausgeschlossen.
  11. Änderung/Einstellung des Gewinnspiels
    Maisberger behält sich das Recht vor, das Gewinnspiel im Fall unvorhergesehener Umstände zu ändern oder einzustellen. Maisberger ist insbesondere berechtigt, das Gewinnspiel einzustellen, abzubrechen oder auszusetzen, wenn

    • ein versuchter Missbrauch durch Manipulation festgestellt wird,
    • während der Durchführung Promotionsrichtlinien von Facebook geändert würden, so dass eine Durchführung nicht nach den gültigen Bestimmungen von Facebook möglich wäre oder der Wettbewerb aus Gründen jeglicher Art von Facebook gestoppt würde,
    • eine ordnungsgemäße Durchführung nicht mehr sichergestellt ist, dies insbesondere beim Ausfall von Hard- oder Software, bei Programmfehlern, Computerviren oder bei nicht autorisierten Eingriffen von Dritten sowie mechanischen, technischen oder rechtlichen Problemen.
  12. Unwirksamkeit einzelner Klauseln
    Sollte eine Klausel dieser Bedingungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bedingungen unberührt.
  13. Übertragung, Barauszahlung, Rechtsweg
    Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Eventuelle Gewinne sind nicht übertragbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Bad Bot, Super Bot – Einblick in die verschiedenen Bot-Arten

„Bots im Einsatz für Versicherungen“, „Bis zu 48 Millionen Twitter-Nutzer sind in Wirklichkeit Bots“, „Skurril: Auch Bots tragen Fehden aus“, „Wie Social Bots das Internet gefährden“, Bots, Bots, BOTS. Seit einiger Zeit ist das Thema ziemlich präsent in den Medien und sicherlich ist auch der ein oder andere von euch schon mal über einen Bot gestolpert – vielleicht sogar ohne es zu merken.

Letztens habe ich mal wieder ein neues Tool ausprobiert und nach nur kurzer Zeit hatte ich auch direkt eine Frage an das Serviceteam. Leitung besetzt, E-Mail ist doch eigentlich langweilig, wenn schon, dann mal per Facebook anfragen. Warum auch nicht. Frage getippt und prompt kam auch schon eine Antwort: „Vielen Dank für Ihre Anfrage! Wir werden uns Ihr Anliegen ansehen und Sie benachrichtigen, sobald wir eine Lösung für Sie haben.“ Naja, so oder so ähnlich die Antwort. Bäm! Bot!

Was ist eigentlich ein Bot?

„Bot“ leitet sich vom englischen Wort „robot“ ab. Eigentlich ganz nett die Vorstellung, dass irgendwo ein kleiner Roboter sitzt, der deine Anfrage beantwortet. Aber letztendlich ist ein Bot lediglich ein Computerprogramm, das bestimmte Aufgaben automatisiert. Hierzu gehört die Ausführung und Wiederholung der Aufgaben. Einige Web Bots funktionieren ganz selbstständig und werden automatisch in Bewegung gesetzt, andere benötigen speziellen Input, also gewisse Trigger.

So oder so klingt das doch nach einer guten Sache? Aufgaben, die für Menschen z.B. zu zeitaufwendig sind, übernimmt ein Computerprogramm. Trotzdem liest man immer öfter auch Negativschlagzeilen über Web-Bots.

Guter Bot, böser Bot

Von böswilligen Bots, die Schadsoftware transportieren und zahlreiche Rechner mit Viren infizieren über die Suchmaschinen Bots – oder auch „Crawler“ – die Webseiten nach gesuchten Begriffen durchforsten bis hin zu guten Bots, die darauf programmiert wurden Plagiate ausfindig zu machen – Das Netz bietet eine Heimat für alle Web Roboter. Hier einige Beispiele:

Die Guten

Data Bots:

Laut eZanga versorgen dich die sogenannten Media oder Data Bots mit Updates zu Wetter, Nachrichten und Sport, dem aktuellen Börsenkurs usw. In real-time werden die Daten, dank der intelligenten Software, an den User geschickt, der die Informationen abruft. Google Home oder Siri können durchaus als Data Bots klassifiziert werden.

Trader Bots:

Diese Bots stehen ganz oben auf meinem persönliches Siegertreppchen im Ranking um den Titel „Lieblings-Bot“. Sie durchforsten nämlich Seiten wie eBay und Amazon auf der Suche nach dem niedrigsten Preis. Eingesetzt werden diese von Online Händlern, um den Wettbewerb zu sichten und im besten Fall die Konkurrenz mit niedrigeren Preisen zu unterbieten. Und davon profitieren dann immerhin die Konsumenten – also wir!

Spider Bots:

Das Thema Suchmaschinen hatte ich bereits kurz angerissen. Spider Bots sind eben diese Bots, die Suchmaschinen durchforsten. Googlebot oder Bingbot sorgen dafür, dass am Ende jeder Suchmaschinenanfrage auch die passende Webseite vorgeschlagen wird.

Chatbots:

Chatbot ist wohl jedem ein Begriff. Chatbots können die komplette Steuerung eines Accounts oder Profils in einer Social Media App übernehmen. Viele Unternehmen nutzen Chatbots für automatisierte Kundendienst-Lösungen. Beispielsweise eben in der Form, wie ich sie als Antwort auf meine Anfrage bekommen hatte. Den Chatbots liegt ein definiertes Set von Schlüsselwörtern, Fragen- und Antwortbausteinen zugrunde, anhand derer dieser Bot individuell auf Fragen reagieren kann. Durch den Input, den der Chatbot erhält, wird er mit der Zeit immer intelligenter. Ob diese Art von Kommunikation mit dem Kunden so vorteilhaft ist, sei mal dahingestellt. Schlussendlich ist es wohl Geschmackssache, ob man lieber gleich eine Nachricht bekommt, dass die Anfrage morgen beantwortet wird, oder ob man einfach bis morgen wartet.

Die Bösen

Spam Bots:

Spam Bots… klingt, als wäre das wohl die nervigste aller Bot-Arten. Man sollte meinen, dass gewiefte Anti-Virus Programme und clevere Bot-Blocker bereits gelernt haben, wie man eben solche stoppen kann. Leider werden Spam Bots immer klüger. Sie verbreiten – wie der Name schon sagt – Spam. Egal ob in E-Mails oder in Kommentaren unter Artikeln und Blog-Posts. Dir ist sicher schon mal aufgefallen, dass so mancher Blog eine Captcha-Schranke hat, die überwunden werden muss, wenn man etwas kommentieren will. Ein Bot kann in diesem Moment den Befehl nicht ausführen, da er nicht darauf programmiert ist und schon ist der Blog vor Bot-Kommentaren sicher!

Scrapers:

Scrapers sind dazu gemacht Content zu klauen. Sie stibitzen sich E-Mail Adressen, Bilder, Texte usw. Oft wird der Content, der so geklaut wird ein wenig geändert und an anderer Stelle wieder zum Einsatz gebracht.

Hackers und Impersonators:

Malware, Malware überall! Dank den Hackers. Im Gegensatz zu den Impersonators, sind Hackers aber zumindest leicht zu erkennen. Impersonators sind nämlich so gescripted, dass sie sehr gut die User Charakteristic nachahmen können, was sie sehr identifizierbar macht. Oft sind diese Bots für Distributed Denial of Service (DDoS) Attacken verantwortlich. Bei einem DDoS-Angriff wird eine große Anzahl an infiltrierter Systeme auf ein Ziel-System geschickt. Meistens kann dann das Ziel-System – z.B. ein Server – dem Ansturm nicht standhalten, was zu einer Abschaltung des Systems führt.

Die Grauzone

In einem Web, in dem es Bots wie Sand am Meer gibt, ist es natürlich nicht immer ganz so leicht zu unterscheiden, welcher Bot jetzt eigentlich gut und welcher schlecht ist. Die eher negative Stimmung gegenüber Bots ist aber schnell erklärt. Gerade in Zeiten, in denen Wahlen verstärkt online ausgetragen werden und Informationen aus Social Media mehr Glauben geschenkt wird, als klassischen Medien, herrscht teilweise Verunsicherung darüber, dass Social Bots die Meinungsbildung von Usern beeinflussen können – und das sicher nicht ganz zu Unrecht. Dennoch stehen uns immer noch genug gute Bots mit Rat und Tat zur Seite und helfen bei der täglichen Arbeit im Web. Bot ist eben nicht gleich Bot!

#FunFact zum Schluss: Instagram hat es vor einigen Jahren gewagt, Millionen von Spam Bots zu löschen, was dazu geführt hat, dass die Followerzahlen einiger Kanäle rapide gesunken sind. Das hat natürlich nicht Jedem so gut gefallen…

Bisschen weniger Web-Bots, bisschen mehr Real-Life-Robots?

Hier findest du spannende Beiträge rund um das Thema Robotik.

Klick mich – Was bisher über Clickbait verschwiegen wurde

Im erbitterten Kampf um den Titel „Das Nervigste, was es im Online-Universum so gibt“ liegt ja einiges ziemlich weit vorne. Kein Wunder, denn das Netz bietet eine breite Plattform für Trolle, Fakeprofile, Internet-Challenges, übermotivierte Selbstdarsteller und barmherzige Samariter, die bereits in den Startlöchern stehen um mithilfe von Likes und Shares gegen Krieg und Hass auf der Welt anzukämpfen. Doch diese können eigentlich schon einpacken. Denn: Seit einiger Zeit ist ein neuer Konkurrent auf der Spielfläche aufgetaucht – und der hat es in sich! Clickbaiting sichert sich spätestens seit dem Trendsetter heftig.de einen Platz auf dem Siegertreppchen.

 

Was Clickbait macht, ist das schrecklichste überhaupt… Hier lest ihr warum:

 

Dass Online andere Gesetze gelten als im klassischen Print, ist klar. Während der Journalist im Print vom Leitgedanken „Content is King“ getrieben ist, müssen online ganz andere und vor allem viel mehr Faktoren berücksichtigt werden, die über Erfolg oder Misserfolg von Artikeln entscheiden. Hinter bunten Teaser-Bildern und kurzen Snippets verstecken sich Inhalte, die gut beworben werden wollen. Denn nur Inhalte die aufgerufen werden, erhöhen die Zugriffszahlen und steigern auch die Werbeeinnahmen. Die kurzen Teasertexte müssen gut geschrieben sein, kurz umreißen worum es im Artikel geht. Im Idealfall lösen sie sogar eine  Emotion aus. Denn ist der User einmal emotional berührt, fällt es ihm ganz leicht auf den Link zu klicken und zum Leser zu werden.

Genau hier setzt Clickbait (zu Deutsch etwa „Klickköder“) an. Reißerische Teaser und Überschriften bewirken starke Emotionen. Psychologische Effekte, wie die sogenannte Neugierlücke („curiosity gap“), bewegen den interessierten Surfer zum Klick und bestenfalls zum Social-Share.

Das Prinzip ist uns nicht ganz fremd, denn erfunden wurde es nicht erst für das World Wide Web. Neben der Boulevard-Presse, die sich diesem Grundprinzip bedient, haben uns auch schon viele Film- und Serienmacher mit übertriebenen Cliffhangern in den Wahnsinn getrieben („Lost“ lässt grüßen.).

 

Was Facebook gegen Clickbait macht, werdet ihr nie glauben!

 

Bei – der „Mutter aller Clickbaits“ – wie basicthinking.de schreibt –  heftig.de ist der Traffic, der über Facebook auf die Website kommt besonders hoch. So hoch, dass die Seite mittlerweile auch bei IVW Online gelistet ist. Mit über 38% hält heftig.de aktuell den größten prozentuellen Page Impression Anteil der Media Partisans. Da scheint die Clickbait-Strategie wohl aufzugehen. Mit der steigenden Zahl der Online-Magazine, steigt auch der Anspruch, den Leser für sich zu gewinnen. Kein Wunder also, dass da viele andere Portale gespickt haben und ebenfalls Klickköder auslegen:

Viele User sind genervt von aufgeplusterten Überschriften und Linktiteln, deren Artikel nicht halten, was sie in der Headline versprechen und darauf reagiert jetzt auch Facebook.

„We’ve heard from people that they specifically want to see fewer stories with clickbait headlines or link titles. These are headlines that intentionally leave out crucial information, or mislead people, forcing people to click to find out the answer.”

Der Social-Media-Liebling teilte bereits im August letzten Jahres mit, dass Artikel mit Clickbait-Headlines im Newsfeed der User deutlich reduziert werden sollen:

“To address this feedback from our community, we’re making an update to News Feed ranking to further reduce clickbait headlines in the coming weeks. With this update, people will see fewer clickbait stories and more of the stories they want to see higher up in their feeds.”

Der neue Algorithmus soll also typische Clickbait-Überschriften und die Seiten, von denen diese stammen, ermitteln. Hierfür werteten Mitarbeiter laut Facebook  mehrere tausend Überschriften aus.

Übrigens: Auch Snapchat  führt nun neue Regelungen für die Inhalte bei Discovery und damit für Publisher ein, um das Thema Clickbait und Fake News anzugehen. Wie die New York Times schreibt, müssen externe Links überprüft werden. Ein Mehrwert muss klar geboten werden.

 

„Stop Clickbait“– The Real Clickbait Hero

 

Ob sich dank des neuen Facebook-Algorithmus bereits etwas getan hat, kann jeder selbst bewerten. Ich persönlich stolpere immer noch sehr oft über Clickbait. Es dauert wohl seine Zeit, bis sich die Anzahl der reißerischen Überschiften in meinem Newsfeed vermindert. Bis dahin hat das Netzwerk „Stop Clickbait“ genug zu tun. Das Netzwerk hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, für uns zu klicken, damit wir das nicht machen müssen.

Die offizielle Stop Clickbait Facebookseite teilt die nervigsten Beiträge und enthüllt gleichzeitig den Inhalt, der durch überemotionale Überschriften versteckt ist. Mittlerweile gibt es bereits viele „Stop Clickbait“ Fanpages, die unterschiedliche Themengebiete wie Sport, Technologie, Gaming oder Lifestyle in Angriff nehmen und dem Clickbaiting den Kampf ansagen.

Und wenn man doch wissen möchte, was hinter der Clickbait-Überschrift steht…

 

…und nicht abwarten möchte, bis „Stop Clickbait“ den Artikel durchgelesen hat, kann man eben mal durch die Kommentare stöbern, ob jemand so gnädig war, das Gelesene kurz und knapp für den nächsten dankbaren Interessenten zusammenzufassen.  Denn in jedem von uns kann ein Clickbait-Hero schlummern! Naja… oder man scrollt einfach weiter.

#FunFact zum Schluss: Hier könnt Ihr Clickbait-Überschriften generieren lassen!

Sicher keine 0815-Weihnachtsfeier

Der lang ersehnte Weihnachtsausflug wurde lange Zeit hinter verschlossenen Türen weit weg von den neugierigen Ohren der Kollegen geplant. Ein Ausflug musste her, der mit dem letzten Event, einer Raftingtour, mithalten konnte.

Lange wurde gemunkelt, ewig wurde gerätselt. Ein 0815-Abend bei weihnachtlicher Musik und Glühwein würde der Maisbergschen´ Kultur nicht gerecht werden. Da musste schon was Größeres her, etwas Aktives, etwas worüber ein neuer Trainee einen Blogbeitrag schreiben könnte. Was müssen die Köpfe geraucht haben bei unseren Chefs!  Ein Talent zur Verschwiegenheit haben sie allemal, denn selbst als wir schon lange im Bus unterwegs waren, war nicht klar, was der Plan für unseren Weihnachtsausflug war.

Die rätselhafte E-Mail

Naja so ganz ohne Informationen wäre es etwas schwer gewesen, sich für die richtigen Schuhe zu entscheiden.  Also haben alle Mitarbeiter einige Tage vor dem Ausflug eine E-Mail bekommen. Unsere Geschäftsführerin Frau Faderl schrieb: Wer schnell unterzuckert solle sich etwas zum Knabbern mitnehmen (Ah gut, wir fahren also länger!), wir würden zeitweise draußen, aber auch drinnen unterwegs sein (Also ist Zwiebellook angesagt!), warme, möglichst bequeme Schuhe mit rutschfester Sohle wären optimal (Es wird also sportlich!) und wer will, kann ja für alle Fälle noch ein Handtuch mitbringen, denn Fans von „Per Anhalter durch die Galaxis“ wissen: „Ein Handtuch, heißt es da, ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann.“ (?). Ausgerüstet und gespannt machten wir uns also zusammen mit unserem Busfahrer Giovanni auf den Weg.

Die Ankunft der Maisberger

Von München durch die deutsch-österreichische Grenze nach… Innsbruck! Auf den ersten Anhaltspunkt folgten schon die Information zu den nächsten Steps. Auf dem Parkplatz wurden wir schon gespannt von zwei Damen erwartet, die uns durch die Straßen Innsbrucks führen sollten und uns mit der geballten Power der Innsbrucker Geschichte versorgen sollten.

Warum heißt Innsbruck eigentlich Innsbruck? Und wer war nochmal Andreas Hofer? Und was muss ein Innsbrucker einmal in seinem Leben gemacht haben? Vom Schlossgarten mit einem fantastischen Blick auf die Nordkette über die Innsbrucker Altstadt mit einem Stopp beim goldenen Dachl bis zur Hofkirche ging es im Schnelldurchlauf durch die Tiroler Geschichte. Nun können wir wohl mit Recht behaupten, dass wir nicht mehr nur Profis im Bereich PR, Kommunikation und Digital Services sind, wir sind jetzt auch Experten in der Innsbrucker Geschichte!

Nach diesem spannenden Spaziergang mussten wir uns natürlich auch ein wenig um die knurrenden Bäuche kümmern. Bei einem warmen Punsch und leckerem Essen genossen wir die weihnachtliche Atmosphäre auf dem Christkindlmarkt und stärkten uns für unser nächstes Ziel: Den Bergisel und das Tirol Panorama mit dem Riesenrundgemälde. Es stellt die 3. Schlacht am Bergisel vom 13. August 1809 dar, in der die Tiroler die Franzosen und die Bayern schlugen. Kein Wunder, dass das Gemälde das Highlight des Kaiserjägermuseeums ist, denn das auf mehr als tausend Quadratmetern Leinwand verdichtete Riesenrundgemälde wird im Museum zu einem Bühnenbild, das man wohl tagelang betrachten und immer noch neue,  liebevoll eingearbeitete Details entdecken könnte.

Der aktive Part

Wieder zurück im Bus traten wir den letzten Part unseres Ausflugs an. Unser finales Ziel: Klostergasthof Maria Waldrast. Der Gasthof liegt im Wahlfahrtsort und ist von Matrei am Brenner aus erreichbar. Rund 6,5 km Wanderung lag zwischen uns und unserem wohlverdienten Abendessen in gemütlicher Atmosphäre. Da hieß es: Keine Zeit verlieren bevor es dunkel wird! Dankbar für die Tipps in der E-Mail über die warmen und bequemen Schuhe, machten wir uns auf den Weg und genossen im Anschluss ein leckeres Drei-Gänge-Menü.

Die traditionelle Show-Einlage der Jahres-Neueinsteiger

„Ladys and Gentleman! Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie die diesjährige Weihnachtspeinlichkeit unserer Maisberger-Nesthäkchen!“. Traditionsbewusst wie wir Maisberger eben sind durften sich auch dieses Jahr die Neueinsteiger etwas zur Unterhaltung der „Alten Hasen“ überlegen. Singen, tanzen, uns blamieren – bei der Gestaltung der Weihnachtspeinlichkeit waren keine Grenzen gesetzt –  und wir haben uns ganz schön ins Zeug gelegt: Schonungslose Ehrlichkeit hieß die Devise. Verpackt in eine Weihnachtsgeschichte durfte jeder die peinlichste Story eines Kollegen erzählen woraufhin die Kollegen fröhlich raten konnten, welche Geschichte zu wem passt. Abgerundet wurde die starke Performance durch eine Gesangseinlage. Wir bezweifeln, dass das zu toppen ist, sind aber umso gespannter auf die nächste Weihnachtsfeier, bei der wir dann die Füße hochlegen und uns von den kommenden Neueinsteigern bespaßen lassen können!

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