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Über das Traineeship in der Digitalen Kommunikation

Die Stelle als Trainee im Bereich Digitale Kommunikation ist bei Maisberger eine ganz besondere. Ich weiß das, denn ich besetze eben diese seit einem halben Jahr. Warum ist sie so besonders? Weil sie sonst kein anderer hier hat! Wer wissen möchte, wie das Leben als Trainee in der PR aussieht, wird in unseren Blog-Beiträgen schnell fündig, aber was macht ein Digital Communication Trainee? Das muss an dieser Stelle auch einmal gesagt werden!

Digitale Kommunikation in einer Agentur – Was macht man da eigentlich?

„Ich habe mir mal eine Website gebastelt und eigentlich nutze ich Instagram täglich. Reicht das?“ Naja, nicht ganz. Digitale Kommunikation ist mehr als nur ein Post auf Facebook. Sicher, du solltest die beliebtesten Kanäle im Web und ihre Eigenarten kennen und bereits Erfahrungen damit gesammelt haben, aber das ist nur die Spitze des Eisberges. Denn unter “Digitaler Kommunikation” versteht man generell Kommunikation, die mithilfe digitaler Medien stattfindet – und das ist ja eine ganze Menge. Um die Frage also beantworten zu können, muss man zuerst wissen, welche Aufgaben im Bereich digitaler Kommunikation anfallen. Stellen wir uns also vier der allseits beliebten W-Fragen!

(Wer?) Für wen arbeite ich?

Nicht nur in der Agentur selbst gibt es genug für einen Digital Communication Trainee zu tun, es warten auch viele Aufgaben auf mich, die bei unseren Kunden anfallen. Recherchen und Analysen helfen dabei, die Bedürfnisse des Kunden zu verstehen, denn schließlich wird in seinem Namen kommuniziert. Von der Unternehmens- bis zur Wettbewerbsanalyse muss die gesamte Bandbreite abgedeckt werden. Natürlich stehe ich im Austausch mit meinen Ansprechpartnern auf Kundenseite. Das heißt: Ich beantworte am Telefon oder per E-Mail Fragen, vereinbare Meetings oder erläutere den letzten Report.

(Was?) Was genau mache ich für Kunden?

Hier wird es schon ein wenig schwieriger, mich kurz zu fassen. Den einen Kunden unterstütze ich beim Online-Marketing oder der Online- Kommunikation, für einen anderen entwerfe ich Projektkonzepte. Von der Erstellung des Newsletters bis zum strategischen Kommunikationskonzept für das neueste Projekt wird alles abgedeckt. Die nächsten Tweets vorbereiten? In ein neues CMS einarbeiten, um die Landingpage zu befüllen? Wireframes für eine Website bauen? Kein Problem! Die wichtigste Voraussetzungen für meinen Job: immer up to date bleiben, persönliche Weiterentwicklung und der Austausch mit Kollegen.

(Warum) Warum mache ich es?

Mein Anspruch ist es, die Kommunikationsziele des Unternehmens und Zielgruppen zu erreichen sowie einen Dialog zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden zu fördern. Ich schaffe Plattformen für die zahlreichen außergewöhnlichen Geschichten, die hinter jedem Unternehmen, hinter jedem Produkt schlummern. Für mich persönlich heißt es, sich in den Kunden hineinzuversetzen.

(Wie?) Wie mache ich es?

Wie gehe ich an meine Aufgaben ran? Mit einer Mischung aus bisher gesammelten Wissen, der Hilfe und Erfahrung der Kollegen, praktischen Tools und Recherche.
Das ist natürlich nur ein sehr kleiner Einblick in meine Arbeit als Trainee im Bereich Digital Communication. Die Kunden sind unterschiedlich, die Aufgaben abwechslungsreich und die Themen, mit denen ich jeden Tag zu tun habe, sehr interessant. Als Trainee im Bereich Digitale Kommunikation weißt du nie, was dich im Laufe des Tages erwartet – genau das macht das Traineeprogramm so spannend!

Was macht dein Trainee-Programm einzigartig? Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Wir freuen uns auf deine Kommentare!

Zuhören, Erzählen und spontan reagieren – die Tugenden der PR

Beim Surfen durch das World Wide Web stößt man in regelmäßigen Abständen auch mal auf eine Studie. In meinem Fall war es „The Evolution of Public Relations“ – eine Studie der ANA (Association of National Advertisers) in Zusammenarbeit mit der USC Annenberg Center for Public Relations. Ein Key Finding der Studie hat besonders meine Aufmerksamkeit erregt:

Die wichtigsten Trends der PR sind: Social Listening, Digitales Storytelling und Echtzeit-Marketing. Klick um zu TweetenWer sich schon mal mit Kommunikation und der PR beschäftigt hat, wird sicher ebenso das ein oder andere Mal über diese Begriffe gestolpert sein wie jemand aus dem Bereich (Digitales) Marketing. Das zeigt, dass Marketing und PR immer stärker miteinander verzahnt werden.  Ein Grund für mich, mir Social Listening, Digitales Storytelling und Echtzeit-Marketing genauer anzuschauen.

Social Listening

» Wenn Reden Silber und Schweigen Gold ist, dann ist Zuhören Platin. «
© Andrzej Majewski

Social Listening, also das „soziale Zuhören“ hat besonders im Bereich Social Media eine große Bedeutung. Social Listening zu verstehen und für sich zu nutzen, kann für ein Unternehmen den entscheidenden Unterschied für Erfolg in der Kommunikation mit Kunden, Partnern, Mitarbeitern und Influencern bedeuten.

Social Listening ist das strategische Überwachen des Webs und sozialer Netzwerke zu einem bestimmten Thema.

Selbstverständlich verbessert Social Listening nicht nur die Kommunikation eines Unternehmens über die Social Media Kanäle. Auch das Unternehmen als Ganzes kann sich weiterentwickeln, da es wertvolle Informationen zur Marke und potentiellen Kunden erhält. Weitere Vorteile des Social Listenings sind:

  • Verbesserung der Kundenbetreuung und der Kundenbindung
  • Grundlage für die (Social Media) Planung
  • Erhalten von Feedback (z.B. zu Produkten oder Leistungen)
  • Generierung von Leads
  • Schaffung einer Grundlage für Wettbewerbsanalysen
  • Verbesserung des Informationsflusses innerhalb des Unternehmens
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Häufig werden die Begriffe Social Listening und Social Media Monitoring analog verwendet. Es gibt dennoch einige kleine Unterschiede. Hier erfahrt ihr welche!

Social Listening Tool-Tipps:

  • Google Alerts: Google Alerts informiert automatisch per E-Mail über die neuesten Google-Ergebnisse. Ein Alert kann z.B. für Fachbegriffe aus der Branche oder für Unternehmensnamen eingerichtet werden.
  • Quora: Quora beobachtet z.B. Fragen und Diskussionen der Branche.
  • Hootsuite: Hootsuite ist ein kostenloses Social Media Managment Tool. Hier können Such-Streams eingerichtet und dadurch Stichworte und Unterhaltungen beobachtet werden.
  • Erweiterte Twitter-Suche: Hier können Tweets eingegrenzt und anhand positiver oder negativer Stimmungen gesucht werden.
  • Ubermetrics: Wie bereits unser Kollege Johannes in seinem Blogbeitrag über die unersetzlichsten PR-Tools geschrieben hat, ist ubermetrics nicht nur ein Spion, sondern ein ganzer Geheimdienst, wenn es darum geht Inhalte zu finden und das Web zu bestimmten Themen zu überwachen.

Digitales Storytelling

»We are all storytellers. We all live in a network of stories. There isn’t a stronger connection between people than storytelling.«
© Jimmy Neil Smith

Im digitalen Storytelling (deutsch: „Geschichten erzählen“) geht es darum, bewegende Geschichten auch digital zu erzählen. Storytelling, also die Entwicklung einer Geschichte rund um ein Produkt, ist an sich nichts Neues, es wird allerdings interaktiv erlebbar gemacht. Wer sich nun denkt: Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht. Nicht nur aufwendig gedrehte Videos und professionell programmierte Landingpages machen eine Geschichte besonders. Eine Kombination aus Held, Problem und Lösung kann auch geschickt durch Text, Fotos und Grafiken transportiert werden, ohne sich in Unkosten zu stürzen.

Das Geheimrezept des Digitalen Storytellings: Stories sollten von Anfang an digital gedacht werden, nicht erst bei Fertigstellung digital ausgearbeitet werden!

Geschichten erzählen ist eine kleine Kunst, denn es kann nicht immer streng nach bestimmten Regeln erzählt werden. Dennoch sollten Punkte wie

  • Authentizität,
  • eine emotionale Ausganssituation,
  • ein sympathischer Held,
  • eine erkennbare Entwicklung – vom Problem bis hin zur Lösung mit Hindernissen und Konflikten,
  • ein Höhepunkt und
  • ein gelungenes Ende der Gesichte

beachtet werden. An dieser Stelle möchte ich euch einen meiner persönlichen Storytelling-Favoriten nicht vorenthalten:

Echtzeit Marketing

 

»Real-time marketing (RTM) is about raising awareness, creating demand, and furthering the brand´s mission through connecting with customers in a meangingful way, in the right place, at the right time, through relevant content.«
© Ekaterina Walter

Das Echtzeit Marketing wird vom Gabler Wirtschaftslexikon folgendermaßen definiert:

„Echtzeit Marketing bezeichnet allgemein die zeitnahe Reaktion auf Markt- oder Kundenanforderungen etwa bei Preisänderungen, Beschwerden oder in Krisensituationen.“

Wisst ihr, wer Echtzeit Marketing definitiv beherrscht? Snickers! Könnt ihr euch noch an die Biss-Attacke von Fußballer Luis Suarez bei der WM 2014 erinnern…?

Real-Time Marketing beschreibt also die Möglichkeit, auf gruppendynamische oder gesellschaftsrelevante Ereignisse in sozialen Netzwerken spontan zu reagieren. Dennoch ist erfolgreiches Real-Time Marketing kein Zufallsprodukt. NetPress hat folgende Real-Time Marketing Checkliste erstellt:

  • Termine zu wichtigen Events der Zielgruppe in den Marketingplan aufnehmen.
  • Entsprechend dem Anlass mehrstufiges Advertising-Konzept/-Inhalte aufbauen.
  • Mögliche Themen/Interessen-Verbindungen der Zielgruppe dokumentieren.
  • Aktiv politische und gesellschaftliche Themen verfolgen und organisatorisch Voraussetzungen für schnelles Interagieren schaffen.
  • Echtzeitdaten von Lokalisierungs-Komponenten nutzen.
  • Ort und Zeit des Kunden bei Themen-/Produktauswahl der Anzeige einbeziehen.

An dieser Stelle schließt sich der Kreis! Denn nur, wer richtig zuhört, erkennt, wann es Zeit ist mitzumischen! Wenn ein Unternehmen die Themen kennt, die mit seinen Produkten in Berührung kommen, findet es immer Konversationen, die in diesem Kontext eine Rolle spielen. Und wenn die Reaktion dann auch noch durch gelungenes Storytelling begleitet wird, dann hat man definitiv verstanden, warum Social Listening, Storytelling und Echtzeit Marketing DIE Trends der PR sind!

Kennt ihr tolle Storytelling-Beispiele? Wo hat eurer Meinung nach ein Unternehmen ein gutes Händchen für Echtzeit Marketing bewiesen? Schreibt´s in die Kommentare!

Ostern ohne Eiersuche? Nicht bei uns!

In unseren Blogbeiträgen vom März haben sich ein paar Ostereier versteckt.

Hier geht´s zur Startseite unseres Blogs.

Zähl die Eier in den Blogbeiträgen vom März und sag uns in den Kommentaren, unter dem Gewinnspiel-Beitrag auf Facebook, wie viele Eier du gefunden hast.

Zu gewinnen gibt es einen „30€ Amazon-Gutschein“!

Das Gewinnspiel läuft bis zum 27.04.17 (18 Uhr). Der Gewinner wird am Freitag den 28.04.17 bekannt gegeben.

Zu unseren Teilnahmebedingungen:

  1. Veranstalter
    Veranstalter des Gewinnspiels ist die Gesellschaft für strategische Unternehmenskommunikation mbh. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.
  2. Teilnehmer
    Teilnahmeberechtigt sind Personen, die das 18. Lebensjahr erreicht und einen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Eine Teilnahme über Gewinnspielvereine oder Teilnahme- und Eintragungsdienste, automatisierte Teilnahmen sowie Mehrfachteilnahmen sind nicht gestattet. Die Teilnahme ist nur mit Facebook-Konten gestattet, welche auf eine reale Person schließen lassen. Die Teilnahme mit gefälschten Identitäten oder mit Identitäten von Drittpersonen ist nicht erlaubt. Die Teilnehmer müssen unter Umständen ihre Teilnahmeberechtigung an dem Gewinnspiel nachweisen. Weisen die Teilnehmer innerhalb der von Maisberger gesetzten Frist die Teilnahmeberechtigung nicht nach, behält sich Maisberger vor, die Teilnehmer von der Teilnahme auszuschließen.
  3. Gewinne
    Bei dem ausgeschriebenen Gewinn handelt es sich um: Ein 30€ Amazon-Gutschein
  4. Wie erfolgt die Teilnahme?
    Das Gewinnspiel findet vom 13.04.2016 bis zum 27.04.2016 auf facebook.com/TraineeInsights statt. Um an dem Gewinnspiel teilnehmen zu können, muss der Teilnehmer unter dem Gewinnspielbeitrag einen Kommentar posten. Der Beitrag darf keine unanständigen, unmoralischen, verleumderischen, diskriminierenden und anstößigen Inhalte enthalten, illegale Aktivitäten erwähnen oder dazu aufrufen. Teilnehmer, deren Einsendungen solche Inhalte enthalten, werden disqualifiziert.
  5. Rechte
    Mit der Teilnahme räumt der Teilnehmer Maisberger das nicht exklusive, unentgeltliche Recht zur Veröffentlichung des Textes auf der Facebook-Seite facebook.com/TraineeInsights ein. Mit der Teilnahme bestätigt der Teilnehmer, dass ihm die Rechte an dem geposteten Text vollumfänglich zustehen, beziehungsweise, dass ihm das Posten für das Gewinnspiel gestattet ist. Sofern Rechte Dritter bestehen, bestätigt der Teilnehmer, dass ihm alle Rechte für die Teilnahme an diesem Gewinnspiel eingeräumt wurden. Das Verwenden von fremden Texten aus dem Internet ist daher – ohne die Einwilligung der Rechteinhaber – nicht gestattet. Der Teilnehmer bestätigt mit der Teilnahme, dass ihm die entsprechenden Einverständniserklärungen vorliegen und er diese notfalls auch schriftlich beibringen kann. Falls entgegen der vorstehenden Bestätigungen des Teilnehmers Rechte Dritter durch die Veröffentlichung der Antwort auf facebook.com/TraineeInsights verletzt werden, stellt der Teilnehmer Maisberger von jedweden Kosten, insbesondere Schadensersatzzahlungen an den Verletzten, frei.
  6. Gewinnermittlung und Benachrichtigung
    Die Gewinner werden per Losverfahren ermittelt. Gewinner werden nach Ablauf des Gewinnspieles im Beitrag per Kommentar benachrichtig und aufgefordert, ihre Kontaktdaten (Name, Adresse) über eine private Facebook-Nachricht an den TraineeInsights-Account zu senden. Erfolgt die Einsendung nicht zeitnah, kann Maisberger dem Gewinner eine Frist für die Einsetzung setzen. Erfolgt die Übersendung der Kontaktdaten nicht innerhalb einer von Maisberger gesetzten Frist, verfällt der Gewinnanspruch. Im Falle einer unzustellbaren Gewinnbenachrichtigung ist Maisberger nicht verpflichtet, weitere Nachforschungen anzustellen; ein Anspruch auf den Gewinn besteht in diesem Fall nicht.
  7. Gewinnübermittlung
    Die Gewinnübermittlung erfolgt nach der Gewinnbenachrichtigung per Post an die Adresse, die der Teilnehmer bei Teilnahme angegeben hat. Die Adresse kann nach der Teilnahme nicht mehr geändert werden. Im Falle eines unzustellbaren Gewinns ist Maisberger nicht verpflichtet, weitere Nachforschungen anzustellen. Der Gewinnanspruch verfällt in diesem Fall. Mit Versendung geht die Gefahr der Verschlechterung und des zufälligen Untergangs auf den Gewinner über.
  8. Ausschluss von Teilnehmern
    Maisberger behält sich das Recht vor, Teilnehmer, die falsche oder unvollständige Angaben machen, sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen, bei denen der Verdacht auf Manipulation besteht oder die in sonstiger Weise gegen die Teilnahmebedingungen verstoßen, ohne Angabe von Gründen von der Teilnahme auszuschließen. Dies gilt insbesondere, wenn der Teilnehmer das Einverständnis von Dritten, die Rechte an dem eingesendeten Text haben, entgegen Ziffer 5 nicht nachweisen kann. Liegen die Voraussetzungen für einen Ausschluss vor, können Gewinne nachträglich aberkannt oder bereits ausbezahlte bzw. ausgelieferte Gewinne zurückgefordert werden. Maisberger bleibt es vorbehalten, bei Verdacht eines Ausschlussgrundes, den Teilnehmer zur Stellungnahme aufzufordern. Unterbleibt die Stellungnahme innerhalb der von Maisberger gesetzten Frist, behält sich Maisberger vor, die Teilnehmer von der Teilnahme auszuschließen. Weitere Ausschlussgründe sind in Ziffer 2 und 4 geregelt.
  9. Datenschutz
    Personenbezogene Daten werden ausschließlich zur Durchführung des Gewinnspiels gespeichert. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht, es sei denn, dies ist zur Durchführung des Gewinnspiels erforderlich. Nach Beendigung des Gewinnspiels werden die Personendaten gelöscht.
  10. Haftungsausschluss
    Maisberger übernimmt keine Verantwortung für Datenverluste, insbesondere solche, die auf dem Wege der Datenübertragung entstanden sind, technische Defekte sowie verloren gegangene, beschädigte oder verspätete Einsendungen, die auf Netzwerk-, Hardware- oder Softwareprobleme zurückzuführen sind. Etwaige Gewährleistungsansprüche der Gewinner sind ausgeschlossen.
  11. Änderung/Einstellung des Gewinnspiels
    Maisberger behält sich das Recht vor, das Gewinnspiel im Fall unvorhergesehener Umstände zu ändern oder einzustellen. Maisberger ist insbesondere berechtigt, das Gewinnspiel einzustellen, abzubrechen oder auszusetzen, wenn

    • ein versuchter Missbrauch durch Manipulation festgestellt wird,
    • während der Durchführung Promotionsrichtlinien von Facebook geändert würden, so dass eine Durchführung nicht nach den gültigen Bestimmungen von Facebook möglich wäre oder der Wettbewerb aus Gründen jeglicher Art von Facebook gestoppt würde,
    • eine ordnungsgemäße Durchführung nicht mehr sichergestellt ist, dies insbesondere beim Ausfall von Hard- oder Software, bei Programmfehlern, Computerviren oder bei nicht autorisierten Eingriffen von Dritten sowie mechanischen, technischen oder rechtlichen Problemen.
  12. Unwirksamkeit einzelner Klauseln
    Sollte eine Klausel dieser Bedingungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bedingungen unberührt.
  13. Übertragung, Barauszahlung, Rechtsweg
    Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Eventuelle Gewinne sind nicht übertragbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Bad Bot, Super Bot – Einblick in die verschiedenen Bot-Arten

„Bots im Einsatz für Versicherungen“, „Bis zu 48 Millionen Twitter-Nutzer sind in Wirklichkeit Bots“, „Skurril: Auch Bots tragen Fehden aus“, „Wie Social Bots das Internet gefährden“, Bots, Bots, BOTS. Seit einiger Zeit ist das Thema ziemlich präsent in den Medien und sicherlich ist auch der ein oder andere von euch schon mal über einen Bot gestolpert – vielleicht sogar ohne es zu merken.

Letztens habe ich mal wieder ein neues Tool ausprobiert und nach nur kurzer Zeit hatte ich auch direkt eine Frage an das Serviceteam. Leitung besetzt, E-Mail ist doch eigentlich langweilig, wenn schon, dann mal per Facebook anfragen. Warum auch nicht. Frage getippt und prompt kam auch schon eine Antwort: „Vielen Dank für Ihre Anfrage! Wir werden uns Ihr Anliegen ansehen und Sie benachrichtigen, sobald wir eine Lösung für Sie haben.“ Naja, so oder so ähnlich die Antwort. Bäm! Bot!

Was ist eigentlich ein Bot?

„Bot“ leitet sich vom englischen Wort „robot“ ab. Eigentlich ganz nett die Vorstellung, dass irgendwo ein kleiner Roboter sitzt, der deine Anfrage beantwortet. Aber letztendlich ist ein Bot lediglich ein Computerprogramm, das bestimmte Aufgaben automatisiert. Hierzu gehört die Ausführung und Wiederholung der Aufgaben. Einige Web Bots funktionieren ganz selbstständig und werden automatisch in Bewegung gesetzt, andere benötigen speziellen Input, also gewisse Trigger.

So oder so klingt das doch nach einer guten Sache? Aufgaben, die für Menschen z.B. zu zeitaufwendig sind, übernimmt ein Computerprogramm. Trotzdem liest man immer öfter auch Negativschlagzeilen über Web-Bots.

Guter Bot, böser Bot

Von böswilligen Bots, die Schadsoftware transportieren und zahlreiche Rechner mit Viren infizieren über die Suchmaschinen Bots – oder auch „Crawler“ – die Webseiten nach gesuchten Begriffen durchforsten bis hin zu guten Bots, die darauf programmiert wurden Plagiate ausfindig zu machen – Das Netz bietet eine Heimat für alle Web Roboter. Hier einige Beispiele:

Die Guten

Data Bots:

Laut eZanga versorgen dich die sogenannten Media oder Data Bots mit Updates zu Wetter, Nachrichten und Sport, dem aktuellen Börsenkurs usw. In real-time werden die Daten, dank der intelligenten Software, an den User geschickt, der die Informationen abruft. Google Home oder Siri können durchaus als Data Bots klassifiziert werden.

Trader Bots:

Diese Bots stehen ganz oben auf meinem persönliches Siegertreppchen im Ranking um den Titel „Lieblings-Bot“. Sie durchforsten nämlich Seiten wie eBay und Amazon auf der Suche nach dem niedrigsten Preis. Eingesetzt werden diese von Online Händlern, um den Wettbewerb zu sichten und im besten Fall die Konkurrenz mit niedrigeren Preisen zu unterbieten. Und davon profitieren dann immerhin die Konsumenten – also wir!

Spider Bots:

Das Thema Suchmaschinen hatte ich bereits kurz angerissen. Spider Bots sind eben diese Bots, die Suchmaschinen durchforsten. Googlebot oder Bingbot sorgen dafür, dass am Ende jeder Suchmaschinenanfrage auch die passende Webseite vorgeschlagen wird.

Chatbots:

Chatbot ist wohl jedem ein Begriff. Chatbots können die komplette Steuerung eines Accounts oder Profils in einer Social Media App übernehmen. Viele Unternehmen nutzen Chatbots für automatisierte Kundendienst-Lösungen. Beispielsweise eben in der Form, wie ich sie als Antwort auf meine Anfrage bekommen hatte. Den Chatbots liegt ein definiertes Set von Schlüsselwörtern, Fragen- und Antwortbausteinen zugrunde, anhand derer dieser Bot individuell auf Fragen reagieren kann. Durch den Input, den der Chatbot erhält, wird er mit der Zeit immer intelligenter. Ob diese Art von Kommunikation mit dem Kunden so vorteilhaft ist, sei mal dahingestellt. Schlussendlich ist es wohl Geschmackssache, ob man lieber gleich eine Nachricht bekommt, dass die Anfrage morgen beantwortet wird, oder ob man einfach bis morgen wartet.

Die Bösen

Spam Bots:

Spam Bots… klingt, als wäre das wohl die nervigste aller Bot-Arten. Man sollte meinen, dass gewiefte Anti-Virus Programme und clevere Bot-Blocker bereits gelernt haben, wie man eben solche stoppen kann. Leider werden Spam Bots immer klüger. Sie verbreiten – wie der Name schon sagt – Spam. Egal ob in E-Mails oder in Kommentaren unter Artikeln und Blog-Posts. Dir ist sicher schon mal aufgefallen, dass so mancher Blog eine Captcha-Schranke hat, die überwunden werden muss, wenn man etwas kommentieren will. Ein Bot kann in diesem Moment den Befehl nicht ausführen, da er nicht darauf programmiert ist und schon ist der Blog vor Bot-Kommentaren sicher!

Scrapers:

Scrapers sind dazu gemacht Content zu klauen. Sie stibitzen sich E-Mail Adressen, Bilder, Texte usw. Oft wird der Content, der so geklaut wird ein wenig geändert und an anderer Stelle wieder zum Einsatz gebracht.

Hackers und Impersonators:

Malware, Malware überall! Dank den Hackers. Im Gegensatz zu den Impersonators, sind Hackers aber zumindest leicht zu erkennen. Impersonators sind nämlich so gescripted, dass sie sehr gut die User Charakteristic nachahmen können, was sie sehr identifizierbar macht. Oft sind diese Bots für Distributed Denial of Service (DDoS) Attacken verantwortlich. Bei einem DDoS-Angriff wird eine große Anzahl an infiltrierter Systeme auf ein Ziel-System geschickt. Meistens kann dann das Ziel-System – z.B. ein Server – dem Ansturm nicht standhalten, was zu einer Abschaltung des Systems führt.

Die Grauzone

In einem Web, in dem es Bots wie Sand am Meer gibt, ist es natürlich nicht immer ganz so leicht zu unterscheiden, welcher Bot jetzt eigentlich gut und welcher schlecht ist. Die eher negative Stimmung gegenüber Bots ist aber schnell erklärt. Gerade in Zeiten, in denen Wahlen verstärkt online ausgetragen werden und Informationen aus Social Media mehr Glauben geschenkt wird, als klassischen Medien, herrscht teilweise Verunsicherung darüber, dass Social Bots die Meinungsbildung von Usern beeinflussen können – und das sicher nicht ganz zu Unrecht. Dennoch stehen uns immer noch genug gute Bots mit Rat und Tat zur Seite und helfen bei der täglichen Arbeit im Web. Bot ist eben nicht gleich Bot!

#FunFact zum Schluss: Instagram hat es vor einigen Jahren gewagt, Millionen von Spam Bots zu löschen, was dazu geführt hat, dass die Followerzahlen einiger Kanäle rapide gesunken sind. Das hat natürlich nicht Jedem so gut gefallen…

Bisschen weniger Web-Bots, bisschen mehr Real-Life-Robots?

Hier findest du spannende Beiträge rund um das Thema Robotik.

Oder: Warum Clickbait unsere Kultur zerstört

Im erbitterten Kampf um den Titel „Das Nervigste, was es im Online-Universum so gibt“ liegt ja einiges ziemlich weit vorne. Kein Wunder, denn das Netz bietet eine breite Plattform für Trolle, Fakeprofile, Internet-Challenges, übermotivierte Selbstdarsteller und barmherzige Samariter, die bereits in den Startlöchern stehen um mithilfe von Likes und Shares gegen Krieg und Hass auf der Welt anzukämpfen. Doch diese können eigentlich schon einpacken. Denn: Seit einiger Zeit ist ein neuer Konkurrent auf der Spielfläche aufgetaucht – und der hat es in sich! Clickbaiting sichert sich spätestens seit dem Trendsetter heftig.de einen Platz auf dem Siegertreppchen.

 

Was Clickbait macht, ist das schrecklichste überhaupt… Hier lest ihr warum:

 

Dass Online andere Gesetze gelten als im klassischen Print, ist klar. Während der Journalist im Print vom Leitgedanken „Content is King“ getrieben ist, müssen online ganz andere und vor allem viel mehr Faktoren berücksichtigt werden, die über Erfolg oder Misserfolg von Artikeln entscheiden. Hinter bunten Teaser-Bildern und kurzen Snippets verstecken sich Inhalte, die gut beworben werden wollen. Denn nur Inhalte die aufgerufen werden, erhöhen die Zugriffszahlen und steigern auch die Werbeeinnahmen. Die kurzen Teasertexte müssen gut geschrieben sein, kurz umreißen worum es im Artikel geht. Im Idealfall lösen sie sogar eine  Emotion aus. Denn ist der User einmal emotional berührt, fällt es ihm ganz leicht auf den Link zu klicken und zum Leser zu werden.

Genau hier setzt Clickbait (zu Deutsch etwa „Klickköder“) an. Reißerische Teaser und Überschriften bewirken starke Emotionen. Psychologische Effekte, wie die sogenannte Neugierlücke („curiosity gap“), bewegen den interessierten Surfer zum Klick und bestenfalls zum Social-Share.

Das Prinzip ist uns nicht ganz fremd, denn erfunden wurde es nicht erst für das World Wide Web. Neben der Boulevard-Presse, die sich diesem Grundprinzip bedient, haben uns auch schon viele Film- und Serienmacher mit übertriebenen Cliffhangern in den Wahnsinn getrieben („Lost“ lässt grüßen.).

 

Was Facebook gegen Clickbait macht, werdet ihr nie glauben!

 

Bei – der „Mutter aller Clickbaits“ – wie basicthinking.de schreibt –  heftig.de ist der Traffic, der über Facebook auf die Website kommt besonders hoch. So hoch, dass die Seite mittlerweile auch bei IVW Online gelistet ist. Mit über 38% hält heftig.de aktuell den größten prozentuellen Page Impression Anteil der Media Partisans. Da scheint die Clickbait-Strategie wohl aufzugehen. Mit der steigenden Zahl der Online-Magazine, steigt auch der Anspruch, den Leser für sich zu gewinnen. Kein Wunder also, dass da viele andere Portale gespickt haben und ebenfalls Klickköder auslegen:

Viele User sind genervt von aufgeplusterten Überschriften und Linktiteln, deren Artikel nicht halten, was sie in der Headline versprechen und darauf reagiert jetzt auch Facebook.

„We’ve heard from people that they specifically want to see fewer stories with clickbait headlines or link titles. These are headlines that intentionally leave out crucial information, or mislead people, forcing people to click to find out the answer.”

Der Social-Media-Liebling teilte bereits im August letzten Jahres mit, dass Artikel mit Clickbait-Headlines im Newsfeed der User deutlich reduziert werden sollen:

“To address this feedback from our community, we’re making an update to News Feed ranking to further reduce clickbait headlines in the coming weeks. With this update, people will see fewer clickbait stories and more of the stories they want to see higher up in their feeds.”

Der neue Algorithmus soll also typische Clickbait-Überschriften und die Seiten, von denen diese stammen, ermitteln. Hierfür werteten Mitarbeiter laut Facebook  mehrere tausend Überschriften aus.

Übrigens: Auch Snapchat  führt nun neue Regelungen für die Inhalte bei Discovery und damit für Publisher ein, um das Thema Clickbait und Fake News anzugehen. Wie die New York Times schreibt, müssen externe Links überprüft werden. Ein Mehrwert muss klar geboten werden.

 

„Stop Clickbait“– The Real Clickbait Hero

 

Ob sich dank des neuen Facebook-Algorithmus bereits etwas getan hat, kann jeder selbst bewerten. Ich persönlich stolpere immer noch sehr oft über Clickbait. Es dauert wohl seine Zeit, bis sich die Anzahl der reißerischen Überschiften in meinem Newsfeed vermindert. Bis dahin hat das Netzwerk „Stop Clickbait“ genug zu tun. Das Netzwerk hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, für uns zu klicken, damit wir das nicht machen müssen.

Die offizielle Stop Clickbait Facebookseite teilt die nervigsten Beiträge und enthüllt gleichzeitig den Inhalt, der durch überemotionale Überschriften versteckt ist. Mittlerweile gibt es bereits viele „Stop Clickbait“ Fanpages, die unterschiedliche Themengebiete wie Sport, Technologie, Gaming oder Lifestyle in Angriff nehmen und dem Clickbaiting den Kampf ansagen.

Und wenn man doch wissen möchte, was hinter der Clickbait-Überschrift steht…

 

…und nicht abwarten möchte, bis „Stop Clickbait“ den Artikel durchgelesen hat, kann man eben mal durch die Kommentare stöbern, ob jemand so gnädig war, das Gelesene kurz und knapp für den nächsten dankbaren Interessenten zusammenzufassen.  Denn in jedem von uns kann ein Clickbait-Hero schlummern! Naja… oder man scrollt einfach weiter.

#FunFact zum Schluss: Hier könnt Ihr Clickbait-Überschriften generieren lassen!