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Antonella Jung

Antonella Jung

Praktikantin bei PR-Agentur Maisberger
Antonella Jung schloss 2015 ihr Abitur erfolgreichab und startete anschließend eine mehrmonatige Reise. Nun ist sie für 3 Monate bei Maisberger, um das Industrie- und HR-Team im Rahmen eines Praktikums zu unterstützen.
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Ein Praktikum in einer PR-Agentur zu finden, ist nicht immer leicht. Das musste ich nach langem Suchen und unzähligen Bewerbungsemails feststellen. Zum einen setzen einige Unternehmen schon viel Vorwissen voraus, ich wollte aber ein Praktikum absolvieren, um erste Eindrücke zu bekommen. Entsprechend kam ich mit vielen Agenturen nicht auf einen Nenner. Zum anderen ist die Branche beliebt für Praktika und heiß umkämpft. Gerade bei kleineren Agenturen, bei denen ich mich bewarb, sind Praktikastellen rar. Wichtig war mir zudem, dass es nicht nur zwei Wochen dauert – schließlich wollte ich etwas lernen. Viele Agenturen konnten mir diesen Wunsch nicht ausreichend erfüllen.

 

Wie ich auf Maisberger aufmerksam wurde

Mir wurde klar, dass ich mich an größere Agenturen wenden musste. Neben Fashion- und Lifestyle-Agenturen stieß ich rasch auf Maisberger, eine Agentur für Unternehmenskommunikation, die – anders als die anderen – ihren Fokus auf IT, Industrie und HR setzt. Sowohl die Webseite als auch die langjährige Erfahrung beeindruckten mich positiv. Da ich mit Fashion herzlich wenig anfangen kann und mich gerade mit erklärungsbedürftigen Themen befassen wollte, weckte Maisberger sofort mein Interesse. In meiner Bewerbungsmail stellte ich mich vor, berichtete aber auch ehrlich, dass ich bis dato noch keine Vorkenntnisse besaß. Zu meiner großen Freude wurde ich schon bald zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Sogleich begann ich, mich bestmöglich vorzubereiten.

 

Vorbereitung und Vorstellungen

Eine gute Vorbereitung ist das A und O! Noch aus Schulzeiten hatte ich eine Bewerbungsvorbereitungs-Mappe mit allen üblichen Fragen. Diese studierte ich fleißig und schaute mir zudem Videos über das typische Vorstellungsgespräch oder persönliche Erfahrungsberichte an. Dort hörte ich von unangenehmen Fragen wie „Nennen Sie drei Ihrer Schwächen“ oder bekam den Tipp, dass man sich Taschentücher mitnehmen solle, um den Angstschweiß abzutupfen. Das alles hegte in mir die Vorahnung, dass mir im Rahmen des Vorstellungsgesprächs eine durchwegs humorlose und unentspannte Situation bevorstand. Um auf alles gefasst zu sein, schrieb ich also all meine persönlichen Antworten zu schwierigen Fragen auf. Hier einige Beispiele:

  • Wie finden Sie es, kritisiert zu werden?
  • Wenn Sie Ihre vergangenen zwei bis drei Positionen vergleichen: Waren Sie eher Anführer oder Ausführer?
  • Was schuldet ein Unternehmen seinen Mitarbeitern?

Da ich noch nie eine PR-Agentur betreten hatte, geschweige denn ein Großraumbüro, basierten meine Vorstellungen eines Agenturalltags größtenteils auf Spielfilmszenen. Das Büro: schlicht, weiß und unspektakulär. Die Leute: nett aber gestresst und emsig hin und her wuselnd.

 

Das Vorstellungsgespräch und meine erste Eindrücke

Schon als ich das Büro betrat, musste ich meine Vorurteile allerdings revidieren. Die Maisberger-Räumlichkeiten waren farbenfroh, hell und voller Pflanzen. Gleich zu Anfang wurde ich überaus freundlich von Manuela, unserer „guten Fee“ im Backoffice, begrüßt, sodass der Stress ein wenig von mir abfiel. Auch Maren und Anna, meine Gesprächspartnerinnen für das Interview, waren ausgesprochen nett! Entgegen meiner Erwartungen war das Vorstellungsgespräch alles andere als angsteinflößend. Es wurden weder unangenehme, noch Stolperstein-Fragen gestellt, sondern ein lockeres Gespräch geführt. Und ich hatte das Gefühl, dass es beiden sehr wichtig war, dass man sich bei ihnen wohlfühlt. Anschließend wurde mir noch das komplette Büro gezeigt. Hierzu gehören der große Büroraum, ein großer und ein kleiner Raum für Meetings, Büros der Geschäftsführer und ein Multimediaraum. Für die Mitarbeiter, die es lieber ruhiger haben, gibt es sogar eine Bibliothek. Alles in Allem hatte ich einen sehr guten ersten Eindruck von der Agentur Maisberger und hoffte darauf, die Praktikumsstelle zu bekommen.

 

Meine ersten Tage bei Maisberger

Und Überraschung: Zusage! Natürlich freute ich mich wahnsinnig darüber, dass ich nun tatsächlich eine so gute Stelle bekommen hatte. Aufgeregt, aber mit überwiegend positiven Gefühlen, fieberte ich meinem ersten Tag entgegen. Am Anfang wurde ich allen Mitarbeitern vorgestellt (viele, viele Namen :D), dann erklärte mir Maren alles über die Arbeitsweise bei Maisberger und den alltäglichen Ablauf. Die Mitarbeiter sind in vier Teams unterteilt – HR, Industrie, IT und das Digital Services-Team. Jedes dieser Teams ist für verschiedene Kunden aus der jeweiligen Branche verantwortlich. Ich landete in gleich zwei Teams – HR und Industrie. Die Aufgaben der Mitarbeiter sind nicht in Beratung, Kreation und Textierung unterteilt. Jeder muss in allen Bereichen fit sein und kann so Texte schreiben, kreative Ideen einbringen und Vieles mehr. Dadurch gestaltet sich der Job sehr vielfältig. Eine weitere Besonderheit bei Maisberger: Niemand hat einen festen Arbeitsplatz. Stattdessen bekommt man eine große, rote Kiste in der man all seine Utensilien verstaut. Dadurch ist man jeden Morgen viel flexibler und kann sich seinen Arbeitsplatz nach Lust und Laune neu aussuchen.

 

Von meiner Arbeit erhoffte ich mir, einen guten Eindruck von der Branche zu bekommen und vielleicht auch nach ein oder zwei Wochen eigenständig arbeiten zu können. Zu meiner großen Freude durfte ich mich auch sofort selbstständig an Aufgaben probieren und zum Beispiel Posts für soziale Netzwerke verfassen. Nach einer Woche, in der ich nun schon viele Eindrücke gesammelt, Texte verfasst und sogar an einem großen Kundenmeeting teilgenommen habe, kann ich sagen: Der Arbeitsalltag ist anders als erwartet – er ist sogar noch besser!

Wie habt ihr euch an eurem ersten Arbeitstag gefühlt?

Haben sich eure Erwartungen erfüllt?

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